Abschied und Lebewohl?

Das Eckige muss ins Eckige.

Das Eckige muss ins Eckige.

Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Egal, wie alt man ist.
Zehn Jahre an der Seite ein und desselben Partners sind heute eine Seltenheit. Ein Schatz, der gehütet werden sollte, wenn er noch immer funkelt und beide Partner sich Zeit für einander nehmen. Die Generation unserer Eltern hat das Leben ausgehalten. In guten wie in schlechten Zeiten, das haben sie sich irgendwann einmal vor Gott geschworen, das mussten sie dann auch durchziehen. Heute ist man ein bisschen liberaler. Wenn es nicht mehr passt, wird darüber geredet. Wird versucht, eine Lösung zu finden. Und wenn die nicht gefunden wird, dann trennt man sich. Nach 10 Jahren fand ich keine Lösung mehr für mich und meinen Audi V8. Jedenfalls keine, die mir UND ihm gut getan hätte und bei der wir zusammen bleiben konnten.
Ein später Nachruf zwischen Garagentoren.

Das Rad der Zeit dreht sich weiter.

Weg, weit weg von Kiel

Weg, weit weg von Kiel

Neulich hatte ich noch relativ viel Zeit, arbeitete in Kiel und war immer rechtzeitig zu Hause. Da stand dann der Audi, konnte bei Bedarf beschraubt werden und bekam alle Unterstützung, die ihn bis zu seinen 520.000 Kilometern auf dem Tacho brachte. Und wollte er einmal nicht, dann nahm ich das Fahrrad zur Arbeit, ging früher nach Hause und reparierte dann abends die zumeist kleinen Defekte. Neulich.
Neulich war 2011. Jetzt ist alles anders. Ich arbeite meistens in Hamburg und manchmal in Kiel, und seit zwei Jahren gibt es zudem ein süßes kleines Sandmädchen, was meine beiden wundervollen großen Mädels im Tochter sein ordentlich unterstützt. Auch sie lebt weitestgehend in Hamburg. Ich bin also jeden Morgen und jeden Abend auf ein Auto angewiesen, das auch wirklich fährt. Mit dem Fahrrad ist Hamburg nämlich von aus Kiel ein bisschen weit.

Nacht und Nebel

Nacht und Nebel

Sie sollte also nicht mehr sein, die 10 Jahre währende Beziehung mit dem 1993er Audi V8 4.2 Quattro, mit BOSE Soundsystem, Klimatronic, beheizten Sportledersitzen mit Memory, elektrischem Heckrollo und LPG Gasanlage. Wer stöbern möchte – rechts am Rand von Sandmanns Welt hat das Auto eine eigene Rubrik. Ich habe es schon gefahren, als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte und ich gerade erst mein Staatsexamen in der Tasche hatte. Ja, wirklich. Ich wäre fast Lehrer geworden, da sehen Sie mal, wie lange das her ist. Heute stecken noch ganz andere Dinge in den Kinderschuhen, kleine tappsige Kinderfüße zum Beispiel. Dem V8 folgte mit einem beruflichen Neuanfang mein erster Mercedes nach, auch nicht gerade eine super Entscheidung, aber super Entscheidungen sind die berühmten „Sprungbretter“ direkt nach langen Beziehungen ja nie. Wir haben das treue Auto in einer Nacht-und-Nebel Aktion nach Wahlstedt zu Markus1975 gebracht, der hier auch regelmäßig seinen geschätzten Senf dazu gibt und sich dem sehr besonderen Audi, der aber trotz aller Besonderheit sehr Liebebedürftig war, annehmen wollte.

Markus - und Audi V8 Nummer 2

Markus – und Audi V8 Nummer 2

Warum komme ich denn erst jetzt mit dem Kram raus, vier Jahre später?
Keine Ahnung, wirklich nicht. Ein Entwurf der Geschichte lag seit damals im Speicher meines Blogs rum, ich habe ihn niemals beendet. Seit 2011 ist wiederum so viel passiert, dass der alte Textentwurf mir heute wie eine Komödie vorkommt, also habe ich ihn gelöscht. Die superschlechten, viel zu dunklen Bilder habe ich nochmal neu bearbeitet. Und jetzt hacke ich endlos sentimental in die beleuchteten Tasten, trinke Rotwein und drehe komische Gedanken in meinem Kopf. Kann mich da mal ganz schnell jemand wieder rausholen, bitte? Hm, tja. Wir haben den Kahn damals erst in Markus‘ Garage gebracht, dann zog er um in die erste Schrauberhalle (deren Adresse noch immer in meinem Navi gespeichert ist) und heute steht er neben seiner aktuellen Schrauberwerkstatt. Draußen. Glaube ich.

runter kommen sie immer.

runter kommen sie immer.

Die Diva und die Lady. Das sind sie, die beiden Audis von Markus, einer davon ist „meiner“ und inzwischen hat der Mann sich eine ganze Menge Ahnung angeschraubt. Aber den V8 hat er nie fertiggestellt. Immer kam was dazwischen, die Alltagsautos mussten am Laufen gehalten werden, sein eigenes V8-Baby wollte ebenfalls Zuneigung und am Ende des Tages hat auch Markus eine Frau und eine Tochter, die ihn ab und an mal sehen wollen. Ich glaube, dass mir während meiner Ausformulierungen jetzt und hier ein Grund dämmert, warum ich das ausgerechnet JETZT online bringe. Wo doch schon so viele Autos danach kamen, der W124, Rudolf Diesel, dann das Taxi und bis heute der dunkelblaue Avantgarde. Der V8 steht nämlich noch immer so da, ein Stück meiner eigenen Vergangenheit, ein Stück Blech gewordene Unvernunft und ein wirklich teures Stück Automobil. Wer die Ersatzteilpolitik von Audi kennt weiß, was ich meine.

links, rechts, rückwärts rein

links, rechts, rückwärts rein

Ich hasse diese Sentimentalität!
Mir schwirren grad total bescheuerte Gedanken im Kopf rum. Schwachsinnige Gedanken. Teure Gedanken. Gedanken, die mit meinem aktuellen Leben gar nicht vereinbar sind, von meinem Portemonnaie und der Geduld meines halbfinnischen Fräulein Altonas will ich gar nicht reden. Ich glaube, das liegt daran, dass ich in den letzten Jahren sehr viel losgelassen habe. Da waren Dinge bei, die wirklich entbehrlich waren, da waren aber auch Dinge bei, die ich unter normalen Umständen niemals freiwillig losgelassen hätte. Und doch habe ich es getan. Und es tat sehr oft sehr weh. Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie stehen plötzlich vor Ihrem Lieblingsauto, was Sie vor vielen Jahren mal jemand anderem gegeben haben. Vor Ihrer großen Liebe. Vor einem Pool voller Geschichten, vor der Karre, in der Ihre Kinder autofahren gelernt haben, in die sie reingekotzt haben. Und es gibt da noch so eine klitzekleine Restmöglichkeit….. nnngghhhhhh…..
Moment, ich schreib Markus mal ne SMS…

Steht. Wie lange.....?

Steht. Wie lange…..?

GNARGH. Er hat mit der Zerlegung begonnen. Es müsste zu viel Geld in den Wagen fließen, mehr als 3000 Euro, bevor der wieder ne HU bekommt. Eigentlich weiß ich das ja. Ich hab ihm grad geschrieben, dass er zügig damit weitermachen soll, die Kiste auseinanderzureißen. Sonst komme ich noch auf GANZ blöde Gedanken. Und während ich hier sitze schreiben wir uns hin und her. „Der Wagen ist nicht mehr existent. Er ist aus deinem Blickfeld verschwunden„…. so viel Poesie hätte ich ihm gar nicht zugetraut 😉 Aber er hat ja Recht. Ich kann mit so einem Zeit- und Geldfresser nichts mehr anfangen, und er kann das Geld für die Einzelteile sehr gut gebrauchen. So wie es aussieht schließe ich also heute offiziell ein weiteres Kapitel meiner Vergangenheit ab. Darauf ein Astra, Markus, alter Kumpel.

Prost. Endgültig.

Prost. Endgültig.

Es ist schon…. komisch. So viel habe ich über das Leben mit diesem Auto geschrieben, von Anfang an im V8-Forum, noch ohne Bilder. Ob es diese Beiträge noch gibt? Was waren da für verrückte Geschichten dabei. Und das jetzt hier… das ist Sandmanns letzter Audi V8 Blog. Ever. Vermutlich. Was im Forum begann, was im AutoBild Blog weiterging und was in Sandmanns Welt mündete hat nun ein Ende. Aber es gibt über 100 Geschichten, und die wird es immer geben. Kennen Sie die mit dem Zahn? Egal. Lebewohl, mein Audi V8. Du hast einen bewegten Abschnitt in meinem Leben begleitet. Du warst Hochzeitskutsche, Urlaubsauto, du warst Kombi-braucht-man-nicht, Fahrschulwagen meiner Kinder, Kummermobil nach der Trennung, hast mich zur Scheidung getragen und durch viele Urlaube begleitet. Du warst immer dabei. Und jetzt bist du Geschichte. Du hast deine Aufgabe gut gemacht. Ich kalibriere mich jetzt darauf, dass du am Ende – nur ein Auto bist. Der Rest ist in meinem Kopf.

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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34 Responses to Abschied und Lebewohl?

  1. Daemonarch sagt:

    Hallo Sandmann…

    Ich weiss nicht, ob es ein Auto gäbe, das bei mir den Platz im Leben hatte, wie bei dir dein V8… Sie alle waren irgendwie genau das, was ich in dem jeweiligen Moment „brauchte“, und wenns nach mir gegangen wäre, dann hätte ich die wohl auch nie abgegeben.

    Das was dem wohl am nächsten kommt, war mein Scirocco… fast 10 Jahre hatte ich den, und der war auch irgendwie DAS Relikt meiner Jugend. Leider existiert der nicht mehr.
    Was danach käme, wäre mein ex-Audi 200-20v Avant gewesen.

    Eingebunkert habe ich nur noch meinen 124’er „T“. Ich hoffe, irgendwann kann ich ihn vielleicht mal in besseren Zeiten reaktivieren.

    Schade, das dein V8 jetzt den Weg allen irdischen gegangen ist, aber so ist es leider – wenn man auch nur halbwegs weiss, was man will, oder in der Lage ist es durchzuziehen – ist es meist zu spät.

    Vielleicht wirds ja irgendwann mal ein „neuer“ V8.

    • Sandmann sagt:

      Ay Daemonarch,

      nun ja… ich denke, würde ich vor Markus einen Kniefall machen und mit ein paar Euros wedeln wäre da noch was drin 😉 Er ist ja noch nicht komplett zerpflückt. Aber nachdem ich mich in den vergangenen drei Jahren von einer Menge Ballast befreit und mein Leben aufgeräumt habe tu ich gut daran, nicht wieder so einen Unsinn zu machen, für den ich weder Geld noch Zeit habe.
      Immerhin habe ich bei ebay gerade den Kassettenrecorder meiner Kindheit gekauft. Für 13 Euro. Das muss reichen 🙂

      Du hast deinen 124er noch? Geil. Teile für den sind noch immer relativ günstig. Leg los mann, das Leben wartet da draußen!

      Sandmann

  2. Markus1975 sagt:

    Hey Jensi

    Es ist wirklich alles zu lange her. Die Aktion damals, als wir den V8 überführt haben…coole Nummer. Wenn ich darüber nachdenke muß ich schmunzeln. Der kleine Seat mit Klaufix und hinten über zwei Tonnen dran. NATÜRLICH war der aufgerüstet was die Anhängerlast angeht. 🙂
    Au mann war das herrlich abgedreht. Aber wir waren damals alle ein wenig bluna. Hey Jens! Weißt Du noch beim Abladen bei meiner damaligen Garage? Wo wir beim Seat die Reifen hinten wechseln hätten können? Gnhihihi
    Nun ja. Die Zeit dreht sich weiter. Wie Jens schon schrieb. Nach der Garagenzeit kam die erste Halle. Wo ich zuerst Mitbewohner war und dann das Teil übernahm. In dieser Zeit hatte ich schon ein wenig an der Diva geschraubt. Dank vorhandener Grube schaute mein Mech einmal vorbei. Auf ein Käffchen und ein wenig reden. Die Diva stand auf der Grube. Die Möglichkeit ergab sich und er dann rein. Um es kurz zu machen…er meinte wenn ich Zeit und viel Geld hätte um gewisse Teile auszutauschen, eine Aufzählung erspare ich uns jetzt, dann mal los. Oh Gott! War da wirklich so viel? Ich hatte doch schon dies und das gemacht. Und billig war das ja nun auch nicht. DRECK!!!
    Ich haderte mit mir. Verschob die Diva und die Lady dank eines damaligen Verkaufes meiner Halle in meine jetzige aktuelle Halle, wo ich jetzt auch schon fast zwei Jahre rumsause. Immer wieder schlich um die Diva und raufte mir die schon etwas „dünn“ gewordenen Haare. Ich will ja zum Geier, aber finanziell momentan nicht zu wuppen. Immer wieder wenn ich ein wenig Kohle zusammen hatte, kamen dann irgendwelche Sachen dazwischen.
    In der Zwischenzeit kam dieses oder jenes Auto zum reparieren in meine Halle. Und aus dem Autonarren bloß nicht wegschmeißen sondern wegstellen irgendwann reparieren Markus wurde langsam ein Realist. Ein etwas kühl denkender Typ. Typen wie ich sie damals und auch heute nicht richtig mag. Letztendlich habe ich mich dazu bewogen die Diva ziehen zu lassen. WIR wissen warum.
    Bin ich jetzt ein schlechter? So´n oller Scheißtyp der völlig Seelenlos die Blechhaufen als nur Fortbewegungsmittel ansieht? Ich hebe einmal den Finger. Dem ist natürlich nicht so. Ich bin immer noch ein kleiner abgedrehter Typ der auf alte Dinosaurier steht, die Arme bis zu den Ellenbogen im Öl badet und das Schmierfett von einer Antriebswelle im Gesicht hat. Erst dann bin ich der der ich gerne bin. Am Leben halten und nicht sinnlos Teile tauschen.
    Allerdings hat sich meine Sichtweise durch den Umgang mit anderen Autos grundlegend geändert. Die rosa Schäfchenwolken sind irgendwann blau geworden, danach weiß.
    Gehe ich heute in die Halle steht die Lady vernünftig abgedeckt an der Seite. Sie ist quasi durchrepariert. Und das hat JAHRE, JAHRE!!!! gedauert. Der Wille war da, das Portmornai schwach. Schlechte Kombi bei so einem Auto. 😉
    Was passiert als nächstes. Ich stecke was den Audi V8 angeht bis über beide Ohren in der Materie. Ich habe vor geraumer Zeit vom Tom den V8 Retter im hohen Norden das V8 Treffen übernommen, welches nun am Vatertag wieder über zwei Tage stattfindet. Und natürlich werde ich standesgemäß mit der Lady aufschlagen. Und danach? Tjaaaaa. Hm. Danach werde ich bei der Lady den Zahnriemen mit allem Schnickschnack machen. Dieser ist bei mir jetzt schon acht Jahre alt. Und der Vorbesitzer?????!!!!!!!!! 😉
    Und wenn wir den Zahnriemen machen, dann könnten wir eigentlich auch gleich die Ventilführung, die Hydros machen. Komm lass uns gleich die komplette Maschine überholen. Allso kommt diese raus und wird auf einen Motorträger montiert, zwecks Arbeiten am Objekt. Sage einmal…die Maschine ist ja nun draußen…den Gaszug revediert vom Davor und die etwas undicht Servotronic…da kommt man ja nun auch richtig gut ran…und halt! Die Maschine ist draußen. Kolben ziehen. Über Kontakte hast Du ja für den 3.6 Kolbenringe bekommen.
    Hatte ich geschrieben das die Lady durchrepariert ist? Ich glaube das war gelogen. Ich habe gerade ein paar Teile aufgezählt, welche in absehbarer Zeit gemacht werden. Diese Teile liegen im Kofferaum. Dunkel, geschützt vom Tageslicht. Nackte Zahlen? Alleine der Motor wird mich 2.500 Teuro kosten. Bekloppt oder? Und die Lady ist bedingt durch sagen wir einmal schonenden Umgang, abgeschottet vom Straßenverkehr wesentlich besser in Form als die Diva. Und da ist er wieder. Der kühl rechnende Typ den ich echt nicht mag. Die Lady wurde mit ihrer Ausstattung und ja ein solches Auto wird nach der Ausstattung beurteilt, leider, nur 44 mal in Deutschland gebaut. Ein damaliger, unwissender Glücksgriff meinerseits.
    Der jetzt kühl rechnende Typ, den ich voll doof finde linst um die Ecke. Dort steht, dagen wir einmal ein Auto, welches seinen damaligen Herrn sanft durch die Gegnd gefahren hat. Ihn in den Wahnsinn getrieben und das Portmornai geleert hat. Nur um dann wieder eine Zeit lang zufrieden zu schnurren. Bis das nächste Ding kam. Keine Frage. Der kühl rechnende Typ sieht in den Wagen eine Ikone der Automobilgeschichte. Befeuert von einem Antrieb welchen Seinesgleiches sucht. Der kühl rechnende Typ versinkt kurz in Emotionen, nur um sich kurz danach wieder wachzurütteln. Untenrum wäre dieser Wagen teurer als vom anderen der Motor. Und gewisse LEBENSWICHTIGE TÜV RELEVANTE Teile gibt es nicht mehr. Keine im Zubehör und beim damaligen Erbauer erst recht nicht?! Ja. Der Erbauer will diesen Wagen langsam aber sicher ausbluten lassen. Er hat zwar einen Shop eröffnet welcher langsam gestalt annimmt, aber es fehlen dort immer noch richtig wichtige Teile.
    Um es kurz zu machen. Der kühl rechnende Typ schließt das Kapitel DIVA. Der weichgespülte Typ am hinteren Ende schlägt die Hände vor das Gesicht und jammert in sich hinein. Und verdammt!!! Ja auch mir tut es weh.
    Wieder einer weniger auf unseren Straßen. Heul

    V8 mäßige Grüße

    Markus mit einem schlechten Gewissen

    • Sandmann sagt:

      Ay Markus,

      oha, da hast du ja mal episch in die Tasten gehauen!
      Danke nochmal für diese Zusammenfassung der vergangenen Jahre. Da ist echt einiges Wasser die Wupper runtergeflossen. Und ja klar erinnere ich mich an diesen Abend, wo wir den V8 zu dir rübergefahren haben. Ich glaube, da war nicht jede einzelne Minute komplett von Legalität geprägt, aber na gut. Wir waren jung 😉

      Und wir beide waren uns ja darüber einig, dass du den V8 zerlegen „darfst“. Das macht für dich auf jeden Fall wesentlich mehr Sinn, als den neben deiner Lady auch noch wieder aufzubauen. Dafür stand er nun auch irgendwie schon zu lange rum, und ein V8 will nicht stehen, dann wird er bockig. Am Ende bin ich ganz froh, dass du mich gestern so rigoros aud diesen Gedanken gerissen hast. Alles andere wäre ja Quatsch, denn du brauchst die Kohle und ich brauche KEINEN V8, nur weil ich mal wieder in alten Geschichten gewühlt habe. Nee nee.

      Also lass mal das schlechte Gewissen weg und kümmere dich fein um deine Lady. Wenn du mir einen Gefallen tun willst zerleg mit mir bald mal den Benz, dann ist auch wieder Platz bei dir. Und lass uns die Tage mal wieder sehen, ich bin gespannt über den wachsenden Organspende-Pool meiner Diva 🙂 Da stecken ja einige Leckereien drin, E-Heckrollo, Seitenrollos, E-Sportsitze mit Heizung und Memory aber ich hab das ja alles oben schon aufgezählt……. Allein die Gasanlage….. *jammer*

      Was wirst du mit dem Motor machen…?

      Bis bald
      Sandmann

  3. Tach Sandmann,
    soo lange hattest du den gehabt und sooo lang ist es schon her, dass er weg ist? Irgendwie dachte ich, der schlummert in einer deiner Garagen und wartet auf weiß auch nicht was.
    Viele sagen ja dem ersten Auto nach, dass es die Emotionen binded wie kein anderes danach, aber bei dir ist es wohl anders und ich glaube, das ist bei mir ähnlich.
    Gut, nen 500tkm-Wagen erhalten zu wollen, ist schon ein aufwändiges Unterfangen, wenn es sich um ein so teures Auto handelt. Andererseits schmerzt der Verlust anfangs stärker als die Freude die nächsten Jahre, ein Fass ohne Boden weniger zu haben – zumindest glaubt man das.

    Mit dem S210 wirst du wohl auf Dauer einen günstigeren Freund gefunden haben, auch wenn er sich die Emotionen noch hart erarbeiten muss. Das geht ja nicht in wenigen Monaten, wobei du mit deiner Urlaubsreise schon ganz gut angefangen hast.

    Ich bin ja auch immer so ein wenig auf der Suche nach Ersatz für meinen alten 202, andererseits wüsste ich nicht so recht, ob ich mich von ihm so ohne weiteres trennen wollen würde. Mittlerweile sind es 6 Jahre und 60tkm geworden, die wir gemeinsam unterwegs waren. Aktuell verbringe ich jede Woche 6 h in dem Wagen um zu meinen Projekten zu kommen. Hmm…

    Emotionen zu Maschinen sind irgendwie immer komisch, schwer nachvollziehbar und am Ende wohl nur selbst eingeredet.

    BTW, draußen vor der Tür steht seit 2 Stunden Papas neueste Errungenschaft von Ford: ein Mondeo mit allerlei Elektronikspielzeug und so komischen Leuchtdioden als Scheinwerfer. Früher gehörte so etwas in eine gute Hifi-Anlage und heute werden davon die Straßen hell. Gleich mal deinen Laserschwert-Artikel rauskramen.

    Grüße

    Peter

    • Sandmann sagt:

      Ay Peter,

      klar hängen eine Menge Emotionen an dem V8, er hat so ziemlich die bewegendste Zeit meines Lebens begleitet und war bei entsprechend vielen Ereignissen dabei. Aber er war ja läääääängst nicht mein erstes Auto, das war ein 75er Taunus Coupé. Und DER ist in der Tat hängen geblieben, nicht zuletzt hatte ich vor zwei Jahren wieder mal einen 🙂 Wäre mir nicht ein unmoralisches Angebot gemacht worden, hätte ich den wohl noch immer.

      Wenn ich heute Entschleunigung will, fahre ich den alten Audi 100. Die treue Seele. Mein halbfinnisches Fräulein Altona ist derzeit mit dem Mercedes unterwegs und froh über die Zuverlässigkeit und Sparsamkeit. Ich habe grad neue Traggelenke, Stabigummis und vordere Koppelstangen gekauft (alles von FEBI, alles zusammen rund 40 Euro), und da zeigt sich wieder, dass man auch günstig Auto fahren kann. Ich erinnere mich, dass ich regelrecht erleichtert war, als der V8 bei Markus stand. Für den täglichen Betrieb im Alltag ist der einfach viel zu teuer.

      So, auf ins Wochenende 🙂
      Ford Mondeo mag ich irgendwie nicht…..

      Sandmann

  4. Uli sagt:

    Das kann ich ein wenig nachvollziehen. Ich hatte von 1991 bis 2009 diesen wunderbaren, azuritblauen Audi 80, 1,8l, 75 PS, nachgerüsteter G-Kat, Stahlschiebedach, fünfter Gang, rechter Außenspiegel, höheneinstellbarer Fahrersitz, Blaupunktradio mit CD-Wechsler, Standheizung. Gekauft hatte ich ihn mit rund 78.000km, er war gerade frisch beim Autohaus Stotzem, damals noch in Tellingstedt, da kleiner, persönlicher und preiswerter, als Gebrauchter hereingekommen. Ich hatte einen Golf II, mit dem ich eigentlich nie war wurde, die „vollautomatische Startvorrichtung“ nervte genauso wie der hohe Verschleiß an Pulldowndosen. Meine Probefahrt führte – nach Rücksprache mit Herrn Stotzem direkt zum TÜV nach Heide, was man sonst sicher nie sagen würde: „Strenge Prüfung, bitte!“ Nicht, aber auch nichts wurde gefunden, der Audi 80 gekauft, er brachte mich überall hin, zu vielen Zielen in Deutschland, nach Lotz in Polen (ja, und auch wieder zurück!), nach Aarhus in Dänemark, nach Bern in die Schweiz usw. Er war dabei, bei Hochzeit, Hausbau, Scheidung, mehreren Umzügen. Die Zeit hinterließ ihre Spuren vor allem am Interieur, den durchgescheuerten Fahrersitz konnte man noch mit einem Schonbezug kaschieren, die abfallenden Stoffspiegel der Türverkleidung wieder ankleben, aber den langsam herabfallenden Himmel, das war mir dann zuviel. Nie war er ein Ölfresser, erster Motor, erste Kupplung, über 520.000 km auf dem Tacho. Ich kaufte mir einen Caddy, finanziert von der Bank, den Audi 80 bekam für ein Handgeld mein Neffe, der „auf Hartz IV“ war. Das ereilte mich dann zwei Jahre später auch, die Raten für den Caddy drückten, so ging dann ein weiteres Auto, neben dem Caddy, der durch einen A2 ersetzt wurde (den Kredit war ich auf einen Schlag los) auch noch mein K70, den ich nie verkaufen wollte, aber wenn einem finanziell die Klinge am Hals sitzt…

    Doch Gott wäre nicht unser liebender Vater, wenn er uns nicht Besseres schenkt, als wir hatten, so meine liebe Verlobte, dazu auch gleich drei Kinder, zwei Mädel, 13 und 16 (spannendes Alter, ich denke, Du weißt, was ich meine) und den 18-jährigen Sohn, der dann aber im Sommer nicht mit uns gemeinsam eine neue Bleibe in oder um Elsmhorn beziehen wird. Statt Schrauben (außer mal kleine Dinge am A2 wie Nachrüstung von Komfortblinken und Dauerfahrlicht und kleine Wartungen) nun Singen, statt viel Werkzeug und öliger Hände nun Piano und Noten und – Die Bibel! Alles entspannt, alles bestens. Es ist doch gut, wenn wir uns von Dingen trennen können, an denen unser Herz zu sehr hing. Der A2 ist da so eine Kombination aus beidem, der zuverlässige Begleiter, wie der Audi 80 und der besondere Wagen, wie der VW K70. An die Transportkapazitäten eines Caddy kommt er natürlich nicht heran, aber es gibt plötzlich viel mehr Parkplätze als vorher. Und gut, daß ich mir nie ein Schweißgerät für den K70 angeschafft habe, der A2 ist aus Alu; Rost, was ist das?

    Schön, daß Du jetzt auch so wunderbare Prioritäten in der Familie gefunden hast, Papa sein ist erfüllender als jedes Auto der Welt, beglückender, herausfordernder als jede festgerostete Schraube, oder?

    Gruß

    Uli

    • Sandmann sagt:

      Ay Uli,

      ein schöner langer Abriss, in dem ich viele Parallelen sehe…
      Hat dein Neffe denn den Audi 80 noch…….?

      Das Leben hat manchmal unerwartete Überraschungen parat, und man tut gut daran, dann die Prioritäten richtig zu setzen. Meine Familie war schon immer, und das seit 20 Jahren, meine allererste Priorität. Ein gut gelauntes gemeinsames Absegeln der Hochs und Tiefs hat auch meistens geklappt, und gerade heute bin ich da ziemlich stolz drauf. Zwei Familien, zwei Wohnsitze und zwei Jobs, alles zwischen Kiel und Hamburg, und irgendwie klappt das eigentlich ganz gut 🙂
      Damals war trotzdem mehr Zeit fürs Auto da. Und auch das ist ja einer der Gründe, warum ich mich von zeitfressenden „Lasten“ wie dem V8 getrennt habe. Der KaSi ist noch da, ich habe gerade erst ein recht großzügiges Angebot abgelehnt. Ich hänge sehr an dem Wagen.Na ja und irgendwo ganz hinten in einer versteckten Garage auf dem Land steht ja auch seit 1994 noch so ein 75er Granada Coupé mit 2.0 V6, munkelt man.

      Für mich war es nach dem V8 immer wichtig, kein alltägliches Auto und vor allem keinen Minivan zu fahren. Irgendwie sträubt sich in mir alles beim Gedanken an einen Sharan oder ähnliche Kisten, sorry, der Caddy gehört da auch zu 😉 Diese Autos sind praktisch und zuverlässig, aber ich habe mit dem Erwerb meines ersten Kombis (Rudolf) schon meine Schrauberseele verkauft. Ich komme nur nicht in die Hölle, weil der Audi 100 eine kantige, glasklare Stufenhecklimousine ist :roll: Ich bin anscheinend auch nicht so bibelfest wie du, wenn auch trotzdem durchaus gläubig. Nach der letzten Unterhaltung zu diesem Thema hier habe ich zwei sehr verstörende Mails bekommen, man versuchte mich zum einzig wahren Glauben zu bekehren. Danke nein. Das entscheide ich lieber selbst. Aber die liegt nach wie vor auf meiner Hutablage, die altdeutsche Bibel für die knappen Überholvorgänge 😉

      Musik mache ich ja auch. Immer wieder, und immer wieder gern. Ist es eigentlich kompliziert, ein Klavier in den 3. Stock zu bekommen? Ich telefoniere mal mit dem örtlichen Umzugsunternehmen…

      Rocken wir das Wochenende mit allen, die daran beteiligt sind!
      Sandmann

      • Uli sagt:

        Nun, was aus dem Audi 80 geworden ist, ich weiß es nicht, müßte meinen Neffen mal fragen. Aber das ist es eben, „die Dinge loslassen“, ihnen nicht nachhängen, Du machst das mit Deinem V8 ja genauso, weg ist weg, es war eine schöne Zeit, aber wer sich festhält, kommt auf dem Weg nicht weiter.

        Ja, praktisch ist so ein Caddy, aber als alleiniges Auto, wenn kein Oldie da ist, nun, ja, das ist es nicht wirklich. Da ist der A2 schon wieder eher geeignet, zwar keine Limousine, aber irgendwie auch kein typischer Kleinwagen wie Polo, Corsa oder Fiesta, aber auch irgendwie kein Van und kein Golf, er läßt sich nicht einordnen, ist individuell. Man mag ihn, oder nicht, „dazwischen“ gibt es eigentlich nichts. Und: Nein, ich versuche da auch niemanden zu überzeugen, ihn zu mögen. Er ist besonders, war von Audi auch nur halbherzig angenommen worden, er paßte nicht in die Strategie, Konkurrent von BMW zu werden. Ironie des Schicksals, daß nun ausgerechnet BMW mit dem i3 vormacht, was Audi mit dem A2 hätte auch machen können. Aber da ist man lieber voll im SUV (oder Suff). Was haben die schöne Autos gebaut, wenn ich da diesen weißen cw-Weltmeister Audi 100 sehe, der bei meiner Werkstatt sein Monaten auf einen Käufer wartet, diese schlichte Eleganz der Limousine, kein nutzloser Zierrat, keine aufgeblähten Kotflügel, die Funktionalität als Formgeber, zeitlos schön, klassisch und nicht modisch.

        Der A2 hat mit dem K70 die geringe Produktionszahl in einem ähnlichen Zeitraum gemein, den Versuch der Rettung über ein Sondermodell (K70 LS vs. Color Storm, sogar in einem recht ähnlichem Gelb), den Entwicklungsort Neckarsulm, das revolutionäre Konzept, das nicht verstanden wurde und eben auch eine ebenso hartnäckige Anhängerschaft. Welcher Wagen dieser Zeit hat schon ein eigenes Forum und einen eigenen Club?

        Übringens kann kein Mensch sagen, was der einzig wahre Glaube ist, das steht in der Bibel, die muß man schon selbst lesen. Und jeder Versuch, jemanden zu bekehren, der ist zum Scheitern verurteilt und wertlos, denn bekehren kann man sich nur selbst. Wie es bei uns in Elmshorn zugeht, kannst Du gern in der ZDF Mediathek (Godi vom 8.3.) ansehen, der angegraute, wohlgenährte Herr im grünen Pullover, das bin dann ich 😉 EInen Link habe ich hier nicht eingestellt, weil ich Interessierten duchaus zutraue, das Ganze allein zu finden. Es geht dabei ja nicht um Autos.

        • Sandmann sagt:

          Ay Uli,

          ich stehe dem A2 inzwischen auch ein wenig offener gegenüber, genau aus den von dir genannten Gründen. Der gute El Gigante hat an dieser Stelle ja für den Wagen schon mal die Fahne hochgehalten. Ich kann nicht sagen, dass ich ihn wirklich mag. Dafür ist er mir zu schmal und zu hoch. Aber hey – er ist selten, hat ein revolutionäres Konzept, hohe Qualität und den Status eines absoluten Sonderlings. Das mag ich wiederum sehr gern.
          Irgendwann habe ich mal einen Phaeton, der vereint all das in einer etwas größeren Dimension und ist inzwischen für unter 5000 Euro zu haben 😉

          Den CD Weltmeister hatte ich auch mal in rot. Als 5E. Ein zeitlos schönes, sehr gutes Auto. Und es fahren noch erstaunlich viele davon rum….

          Sandmann

          • Uli sagt:

            Zitat: „Ich kann nicht sagen, dass ich ihn wirklich mag. Dafür ist er mir zu schmal und zu hoch. Aber hey – er ist selten, hat ein revolutionäres Konzept, hohe Qualität und den Status eines absoluten Sonderlings. Das mag ich wiederum sehr gern.“

            Damit meinst Du doch wohl nicht unseren guten ElGigante? 😉

            • Sandmann sagt:

              MUUHAHAHAHA 😀

              Äh, nein, ich schrieb vom A2 😉 Hihi. Großartig. Schmal und hoch und ein Sonderling ist der Andreas ja auch… aber DEN mag ich, im Gegensatz zum A2 🙂

              Hihi…. made my day…. gniiihihi
              Sandmann

              • Uli sagt:

                Da stimme ich Dir gern zu. der Andreas ist ein echtes Orignal, ein wirklich feiner Kerl, mit Ecken und Kanten an den richtigen Stellen. Sicher von außen köstlich anzusehen, er groß und schmal, ich mit meinen 1,71m (wenn es denn noch soviel ist) genau das Gegenteil, wenn wir bei den K70-Treffen nebeneinander standen.

      • Uli sagt:

        Ach, noch zum Klavier, bei mir ist es ein Yamaha YDP-142, da kann man den Stellfuß abschrauben, der obere Teil ist eher wie ein Stagepiano. Ist man allein, läuft man eben zweimal, zu zweit bekommt man das Instrument auch gut in einen dritten Stock. Der Klang ist durch einen gesampelten Flügel recht gut, mir echter Anschlagdynamik. Nätürlich klingt ein akustisches Instrument irgendwie immer noch anders, aber gerade wer vielleicht einen oder gar mehrere Nachbarn hat, freut sich über die Kopfhöreranschlußmöglichkeit. Wobei es da auch schon wieder aktustische Modelle gibt, die gleichzeitig elektronische Abnehmer haben, so auch über Kopfhörer bei abgeschalteter Akustik gehen und auch MIDI-fahig sind. Egal, ich finde das YDP-142 klasse, muß nicht gestimmt werden und war für unter 800€ mit Klavierhocker und Kopfhörer, den ich meiner Holden mit einer Zweitanlage vermacht habe, zu haben. Tja: Anlagen und Plattenspieler, auch so ein Thema. Sie war immer mit ihrem Miniteil mit Brüllwürflen für unter 100€ von „Feinkost-Albrecht“ zufrieden, bis das Ding den Geist aufgab und sie nun eine bei mir nur herumstehene Dual-Audiophile Concept Serie samt Dual-Zweiwegeboxen hingestellt bekam. Nun ist sie auch Dual-süchtig; gut, wenn es in die gemeinsame Bleibe geht, akzeptiert sie auch meine „Männerboxen“ und 2x220W Sinus im Wohnzimmer :_D

        • Sandmann sagt:

          Hihi 🙂

          Ich habe auch noch meinen Korg X5 aus den 90ern, die gesampelten Klaviere dadrauf sind super……
          Aber nein, ich spreche zwar auch von einem Yamaha, aber von einem richtigen Klavier. Leider deshalb ohne Kopfhörer und ziemlich schwer 😉

          Na wir schauen mal. Ich finde da schon einen Weg und werde die Nachbarn mit Rotwein bestechen…

          Sandmann

  5. Hehe ja der Audi v8 4.2, der Wagen der mich am meisten Geld gekostet hat.
    Dafür hab ich aber immer gerne deine Beiträge im v8 Forum gelesen :-).
    Juni 2002 bis 2006 ist der Wagen mein begleiter gewesen, mit meinen 25 Jahren damals eine riesen Kiste 🙂

    • Sandmann sagt:

      Gniihihi,

      stimmt, mit 25 fährt man eigentlich keinen Audi V8. Na gut, ich habe mir im gleichen Alter einen alten abgerockten Cadillac Eldorado gekauft, der sah vor der Uni irgendwie cool aus 🙂 Man lebt nur einmal, oder?

      Sandmann

  6. pewu sagt:

    Bester Jens,

    das ist der tiefgründigste Block, den ich von Dir gelesen habe. Ja, das mit dem Loslassen ist so eine Sache. Da will man es nicht wahr haben, dass die Zeit so dahin rast.

    Ich bin da auch so einer, der nicht gerne los lässt: meinen 76er Granada 1 habe ich seit 1994.
    Vor 2 Wochen habe ich meinen großen Sohn (auch schon 15 – au weia) geschnappt, hab‘ Kuchen eingepackt und bin zu meiner Mutter gefahren zum Kaffee trinken. Die Fahrt dahin war wie in einer „Zeitkonstante“.

    Der Granada war das Hochzeitsauto und in Bordeaux, Berlin, Taize, Cannes, Zürich usw. waren wir unterwegs… Jetzt sehnen sich meine Söhne nach seinem Führerschein um auch mal das original Ford-Sportlenkrad von 1971 in die Hand nehmen zu dürfen und seinen Hintern in das edle Ghiagestühl auf der Fahrerseite pressen zu dürfen.

    Letzteres haben wir zusammen vor 2 Jahren in vielen Abenden in den alten Herren implementiert nachdem das alte Gestühl buchstäblich zerfallen war.

    Achja: dabei wanderten 5kg Mike Sanders und 10 Kartuschen Teroson in das gute Stück – aber mit dem Hinweis an den Filius: “ das nächste mal (also so in 20 Jahren) ist das Dein job.

    Und da war es wieder das für die Ewigkeit bewahren wollen.

    Aber bei meiner Mutter angekommen habe ich erfahren müssen, was es heißt loslassen zu müssen. Im Lauf der letzten Jahre hat sie meinen Vater, dann ihren geliebten Hund (18) und jetzt ihre Gesundheit und Selbständigkeit loslassen müssen. Und dennoch ist sie nicht verzagt und wir hatten einen schönen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen.

    Jetzt zum V8.

    Meiner steht gerade abgemeldet in der Garage. Er scheint ein ganz seltenes Exemplar zu sein. Sein Drehzahlgeber starb langsam! Ja er ließ Drehzahlen bis 3000U zu, so dass ich auf eigener Achse heim gekommen bin. Jeder V8ler weiß, dass das ein unglaublicher Akt der Gnade ist 😉
    Seit 5 Jahren und 50.000 km läuft er ohne Allüren. Er läuft einwandfrei und bremst Dank HP2 mit Brembo auch einwandfrei.
    Aber wenn jetzt für den TÜV eine Kopfrevision nötig werden sollte…..

    Hm – Zeit ist kostbar. Viel Zeit von der Familie abzwacken und diese Zeit gegen Geld eintauschen, das eine Kopfrevision ermöglicht…. ?

    Und gerade spielt die Tochter Geige und die Frau am Klavier dazu – hach da fühlt man sich richtig angekommen und Blech wird ziemlich zweitrangig.

    Mal schauen. Ich probiere es mit 2 Jumboflaschen Bremsenreiniger – doch brauche ich noch einen neuen Unterfahrschutz und den linken und rechten vorderen Innenkotflügel für den TÜV – dann klappt das schon.
    Ups – werde ich jetzt zum Leichenfledderer: äm – ist mir fast peinlich: gibt es das noch an deiner moribunden Diva?

    So und jetzt rede ich mit meiner real vor mir sitzenden 17-jährigen Tochter und verlasse die virtuelle Welt für heute 😉

    • Sandmann sagt:

      Ay Pewu,

      schön, so einen emotionalen Absatz von dir zu lesen…..
      Ist es nicht ein bisschen verrückt, dieses Retro-Zeitloch, in das wir unsere Kinder kippen? Du und ich und noch ein paar andere? Mein Papa hat den Kram der 70er im Radio gehört und ist mit mir im Audi 100 gefahren – ich höre ebenfalls den Kram der 70er und fahre mit meinen Kindern im Audi 100 rum 🙂 Bekommen die da keinen Schaden? Hemmt das die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit?

      Ich bin ziemlich scharf drauf, deinen Granada mal kennen zu lernen. Es beeindruckt mich tief, dass du den seit 1994 hast (das Jahr, in dem ich meinen beiseite gestellt habe…. aber den hab ich ja AUCH noch) und ihm jetzt durch die Konservierung einen weiteren Frühling beschertest. Mal sehen wer den erben und pflegen wird. Meine Töchter hätten beide gern den V8 übernommen, aber neee neee neeee aus verschiedenen Gründen NEEEEEEE 🙂

      Deine Mutter hält dir den Begriff „loslassen“ dicht vor Augen. Ich hab meine Eltern nebst neuen Partnern nach der Scheidung 1980 noch alle, wenn auch in Norddeutschland verteilt. An sowas mag ich gar nicht denken… Ich glaube ich fahr mit dem KaSi mal wieder runter zu meinem Papa und schau, was so geht.

      Auch deine V8-Gedanken kann ich ja nachvollziehen 🙂 Ob an der Diva betreffende Teile zur Verfügung stehen fragst du am besten mal den Markus. Im Forum findet ihr euch doch oder? Sonst sag bescheid, ich gebe dir seine Nummer.

      Tochter. Geige. Mutter. Klavier. *seufz* Familie ist klasse, oder? Viele viel besser als alle Autos dieser Welt. Ich war mit den meisten meiner Frauen letztes Wochenende auf dem 70. Geburtstag meiner Mama in Plön. Wir haben in der ehemeligen Schwimmhalle des Schlosses gefeiert und gegessen, was für mich wieder so eine schräge Zeitreise war. Als ich da zur Schule gegangen bin hatte ich in dem Becken Schwimmunterricht 🙂 Jetzt haben wir da fein gegessen.
      Auch die extra für uns organisierte Führung durch das Schloss, was jetzt Fielmann Akademie ist, war sehr sehr seltsam. Ich kenne das Plöner Schloss als abgerocktes Internat und bin da mit meinen damaligen dort wohnenden Freunden durch die Gänge getobt. Jetzt ist alles renoviert, wunderschön… aber irgendwie sehr steril. Da wurde eine ganze Epoche einfach… hm… wegrestauriert. Komisch. Egal.

      Aber meine kleine (mittlere, 14) Tochter… die grübelte nach ein paar Gesangseinlagen der Saunagruppe bei Tisch 😉 ob sie nicht was auf meiner Gitarre vorschmettern solle. Na klar sollte sie das, sagte ich ihr. Und dann kam sie wieder rein und sang *aaahhhh* „Halleluja“ von Leonard Cohen 🙁 Puh. Kennst du das? Beim Refrain haben alle leise wie ein riesiger Chor mitgesummt, und meine große Schwester und ich haben um die Wette geheult. Jemineh. Kinder Kinder.

      Soweit zur realen Welt im Hier und Jetzt. Mann, kann die schön sein, oder?

      Sandmann

  7. Markus1975 sagt:

    Hey Jens
    Platz? 🙂

    Wenn ich mit den Benz anfangen soll, dann muß ich den Goldklumpen erst einmal aus der Halle haben. Und die Teile…hast du schon Abnehmer oder wie lange würden diese dann „doof rumliegen“ ?
    Einen Ersatzteilpool gibt es nicht. Und den Motor werde ich wenn ich ihn nicht am Stück mit der Gasanlage zusammen verkaufen kann zum Tisch umfunktionieren.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • Sandmann sagt:

      Klare Worte 🙂
      Die ausgebauten Teile des Benz werde ich im Kofferraum stapeln und mit nach Kiel nehmen, abgesehen vom Motor und dem Getriebe. Und alles was nicht in meinen Kofferraum passt geht auf den Schrott. Und gut ist.
      Den V8 Motor wirst du mit der LPG Anlage loswerden. Warum nicht? Mach da bloß keinen Tisch draus, Tische auf Motorblöcken sind immer eine witzige Idee, sehen am Ende aber total scheiße aus. Der schöne Motor 🙁

      Sandmann

      • Markus1975 sagt:

        Hey Jensi

        Allso für Motor-Getriebekombi habe ich im jeden Fall Platz. Dann braucht der Goldklumpen auch nicht aus der Halle. 😉
        Allso werde ich demnächst den Benz anfangen zu strippen und die Teile in den Kofferraum legen.

        V8 mäßige Grüße

        Markus

        • Sandmann sagt:

          Ay cool,

          ich helfe mit sobald ich kann!
          Und – wir sehen uns auch am Abend auf deinem V8 Treffen, Vatertag. Soll ich hier mal die Werbetrommel rühren? Oder hast du keine Lust auf artfremde Gesellen? 😉
          Schönen Sonntag Abend, heute ist Kieler Tatort…

          Sandmann

          • Markus1975 sagt:

            Hey Jensi

            Geile Nummer. Schön das Du auch kommen willst.
            Artfremde aber doch Autobekloppte? In meinen Augen kein Problem. Sollen halt „draußen“ parken. 🙂
            Und mit dem Benz kein Druck. Mit Glück geht er ja noch weg. Am Stück so. Ansonsten wird operiert und seine Teile in dem Laderaum gebunkert.
            V8 mäßige Grüße

            Markus

            • Sandmann sagt:

              Ay Markus,

              ich habe auch grad den André mal vorterminiert 🙂 Der sitzt ja quasi hinter mir…

              Mensch dann komme ich Abends mal rum und werde auch vorsichtshalber die Bettdecke dabei haben. Im Audi 100 hab ich noch nicht geschlafen 🙂 Wir sprechen uns noch vorher.
              Das Taxi hätte ich schon gern bald vom Hacken. Schaun wir mal.

              Komm gut in die neue Woche
              Sandmann

              • Markus1975 sagt:

                Hey Jensi

                Der Benz frisst KEIN Brot. Steht draußen und kostet nicht´s.
                Und im Auto brauchst Du / ihr auch nicht zu schlafen. Im Raum ist genug Platz. Luftmatratze und los. Der Raum ist geheizt. 😉

                V8 mäßige Grüße

                Markus

  8. El Gigante sagt:

    Now, that „Horch & Guck“ is not available at that (very long) moment, it`s possible for me to comment on this post with a matching video:

    https://www.youtube.com/watch?v=zyn8BJ1Uvzw

    R.I.P. V8
    🙁

    El

    • Sandmann sagt:

      Bester El,

      wen meinst du mit Horch und Guck? Und warum schreibst du auf Englisch? Und warum ist das Lied nicht von den Stones???? Ich habe bis eben fest geglaubt, da immer Herrn Jagger zu hören. Peinlich.
      It’s all over now Baby Pantheroschwarz……

      Sandmann

  9. El Gigante sagt:

    Hi lieber Sandmann,

    och – eigentlich will ich die ollen Kamellen gar nicht wieder anlutschen. Ìch trau‘ mich nur aus der Deckung, weil sich ein ganz bestimmter Held hier – aus welchem Grund auch immer – seit einem dreiviertel Jahr zurückhält. Und das Englische passte grad so schön… ja, ja, ich weiss – ich bin und bleibe halt ein schräger Kauz! Aber darum soll es hier nicht gehen.

    Zu Them: nein, „It`s all over now baby blue“ wurde 1965 im Original von Bob Dylan veröffentlicht. Ein Jahr später (da war ich immerhin schon 5 Jahre alt) coverte dann Them und Van Morrison die Scheibe… aber niemals, NIEMALS – NIE – sangen Mick und seine rollenden Steine diesen Song. Wohl aber ein Stück von 1964, das „It’s all over now“ hieß, aber NICHTS mit der Them-Scheibe gemeinsam hatte.

    Und nochmal eben zu den K 70-Treffen (weiter oben): ich empfinde diese Zusammenkünfte wirklich keinesfalls als piefig! Ich gebe zu, dass ich genau das früher (bevor ich mal selbst hingefahren bin) auch immer gedacht habe. Doch gerade die aktuelle Mannschaft ist ein überwiegend liebenswerter Haufen durchgeknallter Altblech-Enthusiasten mit dem Herz am rechten Platz.
    Wenn man’s richtig nimmt, kannst Du gar nicht wissen, wie es bei einem solchen Treffen wirklich zugeht, denn Du bist ja bisher bei keiner Veranstaltung richtig dabei gewesen (mit Ausnahme von der komischen Jubiläums-Zusammenkunft in Salzgitter 2010… bei der sich die Teilnehmenden des Clubs jedoch irgendwie in das Veranstaltungskorsett des Volkswagenwerks zwängen mussten).

    Vereinsmeierei wäre das Letzte, was mich an so seiner Gemeinschaft reizen würde: trotzdem oder gerade deswegen bin ich stellvertretender Vorsitzender geworden und würde mich aufrichtig freuen, Dich mal mit Deinem KaSi in unserer Mitte begrüßen zu dürfen.

    Und um mal einen vernünftigen Vergleich zu wagen: ich habe ja nun vor knapp zwei Jahren Deine werten V8-Freunde in Legan kennengelernt – die Jungs und Mädels sind auch nicht bekloppter als wir K 70-Freaks. 🙂

    Also: ruhig mal Herzlich Willkommen!

    El

    • Sandmann sagt:

      Ay El,

      oha nein ich will auch keine alten Kamellen lutschen, schon gar nicht, wenn sie mich nicht betreffen. Das klärt mal schön unter euch… Ich hatte den Satz nur nicht verstanden, aber jetzt dämmert es mir. Sei’s drum.

      Zu besagtem Lied habe ich nun einiges dazugelernt 🙂 Danke für die Erläuterungen. Irgendwie dachte ich immer, Herr Jagger knödelt mir da in die Ohren. Hab das nie infrage gestellt, weil die 60er mir einen Schubbs zu alt sind. Ich steige in den 70ern ein, so richtig HÖREN tu ich erst Musik aus den 80ern. Der DJ weiß eben alles über seine Musik, sehr fein 🙂

      Ich komme sehr sehr gern mal zu einem Treffen der K70 Jungs, und ich mache mir auch keine wirklichen Sorgen über zu viel Vereinsmeierei. Was ich in der Vergangenheit Clubintern mitbekommen hatte ist mir streckenweise extrem auf den Pinsel gegangen, aber nun bist DU ja da und sorgst für ein wenig Ordnung 😉 Und auch die K70 Post sieht seit deinem Einschreiten nicht mehr wie ein schreibmaschinengetipptes Mittelstufenreferrat aus, sondern wie ein ernstzunehmendes Clubmagazin. Gut so.

      Wenn ich das Taxi geschlachtet und den Daimler über den TÜV gebracht habe, klinke ich mich mal ein. Herbst oder so.

      Aber vorher sehen wir uns bestimmt…..

      Sandmann

  10. El Gigante sagt:

    Moin Sandmann,

    Ha – solche DJs sind leider nicht mehr gefragt, weswegen ich schließlich mein Tun auch eingestellt habe (auch wenn es mir sehr weh tat). Das typische Tätigkeitsprofil eines heutigen DJ unterscheidet sich krass von einem Gestrigen. Ich mag keine Endlos-Electro-Mix-Auftritte, keine alkoholgeschwängerten Ballermann- oder Apré-Ski-Hütten-Parties etc. – das ist alles nicht mehr mein Ding. Ich musste mir schmerzhaft eingestehen, dass ich also zum alten DJ-Eisen gehöre – schlicht: dass ich alt werde.

    Es ist schon ein seltsames Gefühl, sich plötzlich zu den alten Säcken zählen zu müssen. Aber man muss das akzeptieren – dagegen wehren bringt nichts.

    Thema: Einklinken beim K 70-Club
    Im Herbst diesen Jahres hättest Du allerhöchstens mal eine Chance dem Overijsseltreffen in Holland am 6. September beizuwohnen. Das wären für Dich dann direkt (von Kiel) mal eben 400 Kilometer. Ich biete Dir eine Übernachtung bei uns an, von hier sind`s dann nur noch 165 Kilometer – die wir Dich dann natürlich mit unserem K 70 begleiten.

    Das ultimativ beste Treffen ist jedoch in jedem Jahr das Pfingsttreffen. Wohin uns das im nächsten Jahr bringt, steht allerdings noch nicht fest.

    Aber darüber sollten wir uns bei unserer nächsten Zusammenkunft vielleicht mal etwas eingehender unterhalten.

    El Gigante

  11. m30lars sagt:

    Hey Jens,

    ich lese ja schon wirklich einige Jahre auf deinem Blog mit. Damals noch der Bild-Blog und mich hat es immer gejuckt wieso du deinen V8 verkauft hast. Nun endlich weiß man wieso 😉

    Ich bin in meinen 12 Jahren in den ich Autos fahre, alles andere als Umweltfreundliche Auto gefahren. Der BMW E28 ist davon einer meiner Drogen. Meinen Alltags E28 hab ich vor kurzer Zeit verkauft, da ich einen Kombi brauche. Dass das sich noch einmal so einstellt, hätte ich nicht gedacht. Ich werde weder Vater noch Großvater, nur ist aufgrund meiner Selbstständigkeit mein Silberner zu klein geworden. Mein Schwarzer steht bei meinem Schrauber und warter für den TÜV durchgeschweist zu werden(seit 23 Jahren in Familienhand).

    Da ich auf einem Kombi angewiesen bin, hab ich den W210 ganz genau in Augenschein genommen. 2 W124 wurden mir vor den Augen weggekauft(übrigens sehr gut von der Karosse), und der W210 war erst zu billig, und dann zu teuer.

    Da es unbedingt ein Kombi werden sollte, und ich sowieso BMW-Fan bin, hat mir mein Schrauber, ohne das ich auf die Marke eingegangeb bin gesagt: Jung, Schwiegervater verkauft seinen 540i Touring mit Gasanlage. 242tkm und immer Scheckheft gepflegt und Gas seit über 150tkm eingebaut. Also nicht lange überlegt und den Kahn angeschaut.

    Ich bin ehrlich. Der Zustand ist mehr als Gut. Keine abgerockte Kiste. Motor läüft 1a und seit dem 16.02 8tkm abgespult. Ist ein 1998er 540i Touring. Ich musste nur einen großen Service machen und das Automatiköl wechseln.

    Worauf ich hinauswill ist, das man mehr Auto für das Geld nicht bekommt. Mit allen Sachen hab ich ca 3.000€ reingesteckt. Das Ding läuft wie am Schnürrchen und ich bin Glücklich.

    Da ich nicht weiß was noch passiert(bin fast 10 Jahre ohne Trauschein liiert), werde ich es noch solange ausnutzen wie es geht.

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