Bonsai-Audi

Liebeserklärung an (m)ein automobiles Aschenputtel

August 2003. Ich hatte beschlossen, dass meine Zeit im Außendienst ein für alle Mal zu Ende war. Dementsprechend wurde es für meinen betagten Audi 80 (B4) nach nunmehr zehn Jahren und 370.000 Kilometern auf der Uhr, Zeit für den wohlverdienten Ruhestand. Meine kurz zuvor beendete Ausbildung zum Internetentwickler und die nun anstehende Selbstständigkeit ließen mich über ein kleineres Fahrzeug nachdenken. Meistens war ich eh allein im Auto unterwegs, also änderten sich die Anforderungen an einen Wagen.

Eines Tages schlenderte ich also beim Händler meines Vertrauens um einen Audi A3 herum. Doch trotz Sitzprobe und wohlwollender Fahrzeugbegutachtung konnte ich daran irgendwie nicht richtig Gefallen finden. Ich musste wohl auch ziemlich unzufrieden ausgeschaut haben, was den geschulten Augen des netten älteren Autoverkäufers nicht entgangen war. Nachdem ich ihm mein Problem erklärt hatte, fragte er mich nach meinem möglichen Interesse an einem Audi A2. Da ich grundsätzlich für Innovationen offen bin, wollte ich mich seinem Angebot nicht von vornherein widersetzen, auch wenn ich selbst noch vor wenigen Wochen darüber hergezogen war, dass dieses außergewöhnlich geformte Ei-Auto ja angeblich nicht mal über eine Motorhaube verfügt.

Vier Jahre nach Produktionsbeginn war Audis Alles-anders-Auto einerseits sehr begehrt und daher rar. Andererseits war allerorten zu erfahren, dass der Preis für diesen skurrilen Mini-Van wohl deutlich überzogen war. Immerhin kostete die unausgestattete Grundversion knapp 34.000,- DM. Großzügig ausgestattet waren aber auch mal eben fast 47.000,- DM und mehr fällig. Wer sich also dieses Werk innovativen Aluminium-Automobilbaues kommod eingerichtet beim süddeutschen Hersteller mit den vier Ringen bestellte, der wollte exklusiv aber sparsam Auto fahren, legte Wert auf den Vorsprung durch Technik bei bester Verarbeitung, konzerntypischer Langlebigkeit und einer in der Klasse der kleinen Fahrzeuge unüblich hochwertigen Ausstattung wirklich edlen Stils. Halt ein Prestigeobjekt.

Eines dieser Fahrzeuge stand also nun demnächst gebraucht zum Verkauf. Als Dienst am Kunden sorgte mein Händler für Absatz des Zweijährigen – wenige Tage später stand ich gemeinsam mit meinem damals elfjährigen Sohn Lukas vor dem ebonyschwarz-perleffekt-farbenen pausbäckigen Alu-Zwerg. Nachdem wir dem Besitzer, einem Tierarzt, versprochen hatten, das wirklich ausgiebig zu tun, starteten wir unsere Probefahrt. Beim Einsteigen bemerkte Lukas den unverkennbaren Geruch der roten Perlnappa-Lederausstattung und meinte mit Hinweis auf den Beruf des Besitzers, dass es hier ja irgendwie wohl nach Elefant rieche.

Sobald die Tür ins Schloss fiel, umgab uns ein angenehmes Raumgefühl mit gutem Blick rundherum. Dieser provokant gestylte Raum-Mini kam mir innen viel größer vor, als es von außen den Anschein machte. Die Qualität der verbauten Materialien hinterließen nicht nur auf den ersten Blick einen hervorragenden Eindruck. Besonders meine Position auf dem Fahrersitz bereitete, trotz der unterzubringenden 2 Meter 5 und dank der weit nach hinten und auch in der Höhe verstellbaren Vordersitze, keine nennenswerten Probleme. Auch Lukas hatte hinten keine Enge zu beklagen, freute sich dank des konstruktiv nach unten versenkten Fußraums über ein speziell in diesem Bereich, aber auch sonst, luxuriöses Platzangebot.

Mein Blick schweifte inzwischen über das sehr übersichtliches Armaturenbrett mit auditypisch roter Beleuchtung, die Mittelkonsole mit einer Vielzahl von Schaltern und Knöpfen, teils für die Climatronic, teils für das edle Audi Chorus. Der Dreh am Schlüssel weckte die kernige 75-PS-3-Zylinder-Dampfmaschine, die jedoch entgegen meiner Vermutungen alles andere als nervig klang. In höheren Drehzahlen lief sie sogar auffallend sanft, erinnerte zuweilen sogar an einen Sechszylinder. Besonders der enorme Schub, den das leichtfüßige Triebwerk bereits im Drehzahlkeller entwickelte, gefiel mir außerordentlich. Die Straßenlage erinnerte mich an ein Kart, auditypisch knackig, total direkt und auffällig wendig. Das Fahrzeug verfügte außerdem über einen Drehzahlmesser und das Fahrerinformationssystem, also einen Bordcomputer. Auf dem Wegstreckenzähler standen etwas über 55.000 Kilometer, die Verbrauchsanzeige pendelte beim Fahren je nach Beschleunigung zwischen drei und viereinhalb Litern pro 100 Kilometer.

Als wir auf der Bundesstraße unterwegs waren, entdeckte ich obendrein noch ein Bose Soundsystem, was uns bis zum Ende der Probefahrt durch einen bombastischen Klang fesselte. Schließlich fand ich im Kofferraum sogar noch einen 6-fach-CD-Wechsler. Als ich zum Schluss dem Besitzer den Schlüssel wieder in die Hand fallen ließ, war ziemlich klar, dass ich dieses Fahrzeug möglichst bald auf meinen Namen zulassen wollte.

Schnitt: In den vergangenen sieben Jahren hat nun mein Audi A2 weitere klaglose 100.000 Kilomter abgespult. Dabei hat er nachweislich nur drei Mal anlässlich der üblichen Öl- und Zahnriemenwechsel Werkstätten von innen gesehen. Diesel-Verbräuche von minimalen 3,6 Litern auf 100 Kilometern zwingen mich auf Langstrecken normalerweise erst nach fast 900 Kilometern wieder zum Auffüllen des 34-Litertanks, was mich dann gut vierzig Euro kostet. Bei 119 g Kohlendioxyd pro Kilometer muss ich zudem kein schlechtes Gewissen der Umwelt gegenüber hegen. Überschlägig kann ich jedenfalls resümieren, dass ich während meines dreißigjährigen Autofahrerlebens kein besseres Fahrzeug als diesen Premium-Mini besessen und gefahren habe.

Durch sein Äußeres polarisiert der A2 allerdings total, wobei ich denke, dass dieses Auto seiner Zeit leider ein Stück zu weit voraus war und deswegen von den meisten Menschen insbesondere von seinen Kritikern komplett missverstanden wurde und wird. Eigentlich wusste die Welt doch schon lange vor dem Millenium-Wechsel um die Probleme der automobilen Zukunft. Die Erfinder des Audi A2 haben sich der verantwortungsvollen Aufgabe dieser Problemlösung gestellt und daraus ein durch und durch konsequentes Fahrzeug entwickelt. Die geniale (aber eben umstrittene) Tropfenform aus dem Windkanal (das weltweit erste Serienfahrzeug mit einem cW-Wert von 0,25), die innovative Audi-Space-Frame-Bauweise sowie die sensationell sparsamen TDI-Motoren und das hochwertige Ambiente sprechen ganz deutlich die Sprache der Zukunft.

Es ist allgemein bekannt, dass die Masse der modernen Menschen Neuerungen nicht zwingend aufgeschlossen und gern begegnet. Getreu dem Motto „Wat de Buer nich kennt, dat fret he nich“ (niederdeutsch für: „Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht“) können sich die kaufaktiven Zielgruppen in diesem Fall beim Automobildesign nicht vom altmodischen Konzept der Pontonkarosserie, vorne mit langer Motorhaube und einem „Hintern“ am Ende, trennen. Betrachtet man zudem den sich parallel zum A2 entwickelten (besser: aus Großkotz-USA herübergeschwappten) Boom und Trend der SUVs wie z.B. Mercedes ML, G, GLK, R, Audi Q5 und Q7, BMW X1, X3, X5 und X6, dann merkt man sehr deutlich, dass die Menschheit immer noch nichts begriffen hat (oder mit angstvoll verschlossenen Augen um Gottes Willen auch lieber nichts begreifen will!) und weder reif für Autos wie Audi A2 oder 3-Liter-Lupo von VW war, noch wahrscheinlich auch lange nicht sein wird. Ziel des Konsumenten sind nach wie vor großvolumige, imageträchtige und die eigene Persönlichkeit pushende Giganten auf überbreiten Gummisohlen, die jeden Tankwart zum besten Freund werden lassen und deren großzügige Auspuffrohre eher Kohleflözen mit entsprechendem Auswurf gleichen.

Ich aber lebe und fahre mit meinem knuffigen 3-Zylinder-Kugelblitz schon in der Zukunft, fast wie die Menschen und Maschinen im Kinofilm „I Robot“ mit Will Smith.Wer den Film kennt, weiß, welche Autos mich da so science-fiction-mäßig begeistern.

Hier ein paar Szenenbilder…

…und, wo wir schon bei Medienauftritten sind: hier ein Commercial-Video von Audi, das ich persönlich sehr gelungen, um nicht zu sagen künstlerisch wertvoll finde: Audi A2

Apropos Begeisterung: für meine Frau haben wir jetzt auch einen Audi A2 gekauft. Der hat fast die gleiche Ausstattung wie meiner. Ebonyschwarz Perleffekt, Rotes Perlnappa, gleiche Motorisierung… und natürlich auch diese coole Form.

 

 

 

Also: mein Fazit und um endgültig für dieses Audi-Windei eine Lanze zu brechen: gerade das Design finde ich ausnehmend. Die außergewöhnliche Form lässt dieses Auto ein edles Kunstobjekt mit praktischem Charakter sein.

El Gigante

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9 Responses to Bonsai-Audi

  1. Marlboroman says:

    Hi El Gigante,

    ich muß gestehen, mir gefällt der A2 auch, entgegen ziemlich aller Meinungen in der automobilen Welt!
    Wenn mir mal ein „gescickter“ A2 über den Weg läuft, werde ich wohl nicht nein sagen können;-)

    Ich glaube, damit bilden die, denen ein A2 gefällt, eher eine Randgruppe.

    Naja, die Geschmäcker sind verschieden.

    Übrigens, schicker Hut, den Du da trägst;-)
    Ich trage auch Stetson VitaVELT

    Der Marlboroman

  2. El Gigante says:

    Howdy Marlboroman,

    na, dann sind wir ja schon Zwei! Wenn man den A2 mag, dann hat man sein Design an sich ran kommen lassen, hat sich mit der Zukunft beschäftigt und sie verstanden!

    Ich kann gut damit leben, diese Meinung allein oder in kleiner Gruppe zu vertreten. Als Trendsetter ist man eben nicht mainstreamig.

    Meinen Hut habe ich mir übrigens vor Jahren aus den USA mitbringen lassen. Eigentlich hatte ich so einen Hohen haben wollen, wie ihn seinerzeits die Stars bei „DALLAS“ trugen. Die waren aber dort wohl sündhaft teuer und so hat man mir dann einen original „Eddy“ mitgebracht. Der ist übrigens NICHT wrapbar wie der VitaVELT… aber das habe ich auch nur gegoogelt 🙂

    El Gigante

  3. Sandmann says:

    🙂
    Hihi, da haben sich ja zwei gefunden. Sandmann’s Welt wird zur Kontaktbörse, freut mich. Und ihr seid auch ein ähnlicher Jahrgang…

    Wenn ich den Kopf mal wieder frei habe werde ich mich auf den A2 einlassen, wie schon angedroht. Überzeugen müsst ihr mich nicht, aber ein qualitativ hochwertiges Auto mit eigenwilligem Design und richtigsweisender Technik muss man ja auch nicht pauschal als wunderschön empfinden, um es am Ende des Tages zu mögen 😉

    Sandmann, der jetzt mal guckt, warum deine Fotos weiter hinten nicht im Rahmen angezeigt werden, obwohl du alles richtig hochgeladen hast 😉

  4. Mumpitz1409 says:

    Hallo El,

    also ich bin da ebenfalls deiner Meinung. Den A2 habe ich auch schon immer toll gefunden. Und wenn meine Frau auch etwas Geschmack gehabt hätte, würde ich wohl heute auch einen fahren. Hatte mich damals auch schon für ein schönens Modell entschieden. Einen S-Line in Gelb. Kann man mögen, muss man aber nicht. Ich find Ihn „Cool“.
    Aber nun fahre ich einen nicht weniger interessanten Weggefährten. Einen Smart fortwo in Streem-Green mit ebenfalls fast Vollausstattung (Was so eben in diesen Kleinst-Wagen halt alles reinpasst). Da ich mir mit dieser Kugel ebenfalls häufig dem Spott der Menschheit aussetzen muss wird dir wohl klar sein. Vom Einkaufswagen dem nur die Kette am Heck fehlt bis hin zum Mülleimer mit dem Grünen Punkt (wegen der Farbe) ist alles dabei.

    Drum sage ich Dir: Bleib deinem Style treu und Fahr weiter die zukunftsweisende Klasse die „Klasse“ hat!!! Den spätestens an der Takstelle machen wir Sie alle Nass!

    Wer zulätzt lacht, lacht am besten.

    Sprit sparende Grüße

    Timo

    • Sandmann says:

      Oha mumpitz1409,

      magst du mal ein Statement zum Smart abgeben, so aus Sicht eines Fahrers? Mal unabhängig von Geschmack oder Schönheit (ich mag den Smart nicht), ich finde das Konzept Smart einfach zu teuer. Viel zu wenig Platz hinter den Sitzen, und viel zu hohe Preise für ein Kleinst-Mobil.

      Wie macht er sich im Alltag? Sind die Unterhaltskosten wirklich so heftig günstig? Sag doch mal… bitte…

      Sandmann 😉

  5. Mumpitz1409 says:

    Ihr wollt mal eine Meinung eines Smart-Lenkers über Alltagstauglichkeit? Könnt Ihr haben!

    Also ich bin eigentlich ein Mittelklasse-Fahrzeug Typ. D.h. ich lenke gerne Fahrzeuge die etwas mehr Platz bieten als es der Smart fortwo bereit stellt.
    Aber ich kann Euch mal eine Geschichte zu diesem doch etwas heftigen Umstieg erzählen.

    Angefangen hat alles damit, das mir die Spritkosten zu meinem Arbeitsplatz zu hoch waren. Aufgefallen ist mir die Sache an meinem aus Zwiebelleder bestehenden Portmonee und an der Tatsache das ich einmal in die Verlegenheit gekommen bin einen Spritsparenden Polo (3-Zylinder) für einen Tag zu fahren. Mein damaliger BMW lies einen Service an der Bremse über sich ergehen.
    Dieser Polo verbrauchte verschwindend wenig Sprit im Vergleich zu meinem BMW. „Das muss man doch noch toppen können“ dachte ich so bei mir. „Da kann ja sogar der Weg zum Arbeitsplatz wieder Spaß machen!“. Also suchte ich einen günstigen Gebrauchten der annähernd so viel Ausstattungsmerkmale aufweisen konnte wie der BMW und trotzdem wenig Sprit benötigt. Leder, Klima, Sitzheizung Freisprecheinrichtung & Navi soll ER besitzen. Im Spaß schaute ich mich nach einem SMART um und wurde überaschender Weise fündig. Bei einem der renommiertesten SMART Händler im Kreis Günzburg. Und für einen echten Hammerpreis. 5200€ sollte diese Mischung aus Swatch-Uhr und einem MB kosten. Mit diesen Ausstattungs-Merkmalen und nicht einmal 50000km? 4,5 Jahre alt (Damals). Als DIESEL? Echt günstig!

    Ich also hin nach Burgau bei Günzburg und den Winzling probe gefahren.
    Die Kiste gekauft und was soll ich Euch sagen: 3,5 – 4 Liter auf 100km. Ist für seine Größe etwas zu viel aber ich finde es Ok! Winterreifen mit Felgen für 150€ mit 90% Profil. Ne neue Ölwanne mit Ölablassschraube für 60€ incl. Montage (die Alte hatte keine. Da wird das Öl über den Peil-Stab abgesaugt. Absolut unpraktisch und verhindert den Öltausch im Selbstversuch!). KEINEN Ölverbrauch im Serviceintervall alle 10000km.
    Günstiger in der Versicherung wie mein 3er Compact. Für nen Diesel günstig in der Steuer (Ja gut Er hat nur 800ccm!). Meines Erachtens ein gutes Drehmoment und mit seiner Halbautomatik (Mit Schaltwippen am Leder-Sportlenkrad, wie bei der F1!!) echt super gemütlich zu fahren. Die Höchstgeschwindigkeit von 140km/h ist zum Mit-Schwimmen absolut ausreichend und im Anzug sind schon so Manche Ampelrennen-Kontrahenten aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen. Ein schöner Weggefährte mit einem gewissen Charme.

    Ich hatte schon für mein Alter viele Autos (Auflistung gibt es weiter unten), aber was den Spaßfaktor, das Handling und die Unterhaltskosten Summa-Summarum angeht ist Er mein absoluter Liebling. Im übrigen kann man mit der Kugel durchaus einen Großeinkauf starten. In den Heckbereich (als Kofferraum kann man es jetzt wirklich nicht betiteln) passt so einiges rein! Und wenn es dann doch mal was Größeres ist einfach den Beifahrer-Sitz nach vorne Klappen. Von Parkplatznot brauch ich Euch mit dem Typ Fahrzeug nicht kommen. Die gibt es schlicht und ergreifend nicht. Einmal habe ich mir einen Parkplatz mit einem anderen Smart geteilt. Sah auch lustig aus!

    Ich hab den Zwerg jetzt seit ca. 2 Jahren hab um die 50000km oben drauf geschrubbt und er macht keine Müdigkeitserscheinungen.

    Auflistung der Teile die in der Zeit benötigt wurden:

    Winterreifen 150€
    4x Inspektion in Eigenregie: 250€ Material Alles in Allem
    Ölwanne mit Ablassschraube (Gebraucht): 60€
    Pollenfilter: 25€
    Schraube für Klimaleitungshalter: 0,25€
    Bremsbeläge: 45€
    2x Kupplungsaktuator einstellen: 30€
    Diverse Reinigungsmittel zum Putzen des Gefährts: ???

    Also nicht wirklich viel wenn man sich die Km-Laufleistung anschaut

    Teile die Ich zum zum Fahren noch UNBEDINGT brauchte :

    Großes Soundsystemoriginal von Smart (Gebraucht): 250€
    Handbremshebel Brabus: 80€
    Aufkleber Tankdeckel und Lufteinlass von Brabus: 50€
    CD- Fach und Flaschenhalter von SMART: 100€

    Hier die Autos die ich in meinem 13-Jährigen Autofahrerleben gefahren habe:

    Ford Escort (mein Erster *Seufz*)
    Porsche 924 + VW Jetta gleichzeitig
    Audi A4
    Audi 80 Cabrio 2,6 V6 + 924 im Winter
    Seat Cordoba (der damalige von meiner Frau. Fuhr ich während meiner Technikerschule)
    BMW 3er Compact
    Wieder Seat Cordoba (diente als Lückenbüßer bis ich mich dann für nen Anderen entschied. War aber auch ein sehr zuverlässiger Wegbegleiter!!!)
    Last but not least SMART fortwo

    Den Spott muss man sich dann einfach über sich ergehen lassen. Und ich hab mir schon so manche Gemeinheit anhören müssen.

    Grüße aus Stutensee

    P.S.: Da ich keine Ahnung habe wie man hier eine Geschichte Postet muss dieser Beitrag leider als Kommentar dienen *Seufz*

    • Sandmann says:

      WOW…
      Okay, das war mal mehr als ausführlich.

      Möchtest du schreiben? Sag bescheid, am besten per Mail, dann gebe ich dir Autorenrechte und dann packen wir das ganze noch mit ein paar Bildern (hast du welche???) in einen eigenen Bericht.
      Er ist es auf jeden Fall wert!!! Geil 🙂

      Sandmann

  6. El Gigante says:

    Na gut,

    dann will ich auch noch eben meinen „Senf“ dazu geben. Also, ich würde mir nie im Leben einen Smart kaufen. Stellt euch mal vor, ich klappe und falte meine Zwei-Meter-Fünf in diesen mobilen Beichtstuhl… unvorstellbar. Ich habe übrigens schon mal in diesem Wägelchen Platz genommen. Es sah zum piiiiiepen aus! Und ich kam mir vor wie in einem Hubschrauberkockpit… nee, nee, lassen wir das.

    Abgesehen davon: wenn du, Mumpitz1409, dich in und mit diesem Fahrzeug wohlfühlst… dann ist doch alles Andere Mumpitz 🙂
    Lass die anderen reden und lästern…! Hauptsache DU bist glücklich.

    Genauso geht es mir mit dem Audi A2, meiner Frau im übrigen mit ihrem A2 auch.

    Wenn alle Menschen die gleichen Autos führen… dann wären wir wieder in der DDR. Einheitsbrei zum Abgewöhnen, oder? Sind die momentanen Automobile nicht schon gleich genug? Wer kann schon noch einen Honda von einem Nissan oder einem Toyota oder einem Mitsubishi unterscheiden? Davon heben sich unsere Kandidaten nur allzu deutich ab.

    Ob wir mit ihnen einen (z.B. umweltfreundlichen) Trend setzen oder nicht… wird sowieso erst die Zukunft zeigen. Irgendwann hat irgendwer behauptet, die Erde sei eine Scheibe – heute wissen wir, dass das zwar 99,99999% aller Menschen fest geglaubt haben – inzwischen weiss man aber, dass sie damit alle falsch lagen.

    Genauso wir es mit den kleinen, aerodynamischen, sparsamen Autos sein… glaubt mir – und denkt an meine Worte!

    Sometime, somehow, somewhere…

    El

    • Sandmann says:

      Ay El,

      ich bin noch nie einen Smart überhaupt auch nur gefahren! Hm. Soll ja Spaß machen…

      Als die rauskamen habe ich mit meinem Drucker kleine Aufkleber gebaut, wo sinngemäß draufstand: „Smart Recycling: Kleinkloppen und ab in die Gelbe Tonne“. Und das habe ich dann immer schön hinten auf die Stoßstangen geklebt. Einige fahren bestimmt heute noch damit rum 😀

      Aber nun bin ich ja weltoffen und stelle mich dem A2 und dem Smart. Was kommt als nächstes? Vielleicht eine Vespa… 😉

      Da ist ja immerhin noch der V8…

      Sandmann

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