Bullityp comes back!

Erst Betrübliches und dann ROTSTERNIGES

… von El Gigante.
Manchmal geht das Leben seltsame Wege.

Unser Wilk

Unser Wilk

Wie ja schon im Beitrag „Versuch macht klug: Allein ist’s besser!“ erwähnt, hatte unser Wohnwagen „WILK Stern de Luxe“ wortwörtlich an Zugkraft verloren. Uns fehlte einfach ein adäquates Fahrzeug zum Ziehen. Nun wartete das legendäre Gefährt ein Jahr ohne rechte Aufgabe unter dem Carport auf unsere Entscheidung. Diese Entscheidung ist nun gefallen.

In seinem 28. Jahr soll der 1,3-Tonner einen möglichst liebevollen neuen Besitzer finden. Wir hatten den WILK vor acht Jahren erstanden, als ich – gerade in Trennung zu meiner Exfrau – einen neuen Menschen kennen gelernt hatte. Lediglich 10 Tage später saß Olivia, die Dame meines Herzens, am heimischen PC in Nordhorn und ich in Drebber ebenfalls an meinem Computer. Zeitgleich per Telefon und Internet gelang es, diesen Wohnwagen zu ersteigern. Unsere erste gemeinsame Anschaffung! Der Wohnwagen der Liebe – nicht zu verwechseln mit Lovemobilen … das sind ja diese an irgendwelchen Straßen stehenden Wohnwagen oder Wohnmobile mit leuchtenden roten Herzen.

Der Wohnwagen erwies sich als absoluter Glücksgriff – paralell zur Frau. Bei Reisen durch ganz Deutschland bewährten sich ebenfalls beide hervorragend.

Doch nun hatte Olivia unsere Trennung vom mobilen Heim fraulich geschickt eingefädelt. Unter der einzigen Bedingung des Wohnwagenverkaufs stieß sie mich und den Gedanken an die Anschaffung eines VW Busses an.

Der Wohnwagen bei der DEKRA

Der Wohnwagen bei der DEKRA

Doch zunächst schmerzte mich der Gedanke an einen Abschied. Ich hänge immer fürchterlich an symbolträchtigen Gegenständen. Aber ich wusste natürlich genauso gut, dass es sein musste. Schweren Herzens bereitete ich den Verkauf vor. Der Camper bekam eine frische TÜV-Plakette, ich erstellte aussagekräftige Fotos und zu guter Letzt einen ansprechenden Verkaufstext bei eBay. Die Online-Auktion begann.

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Möglicher Kandidat: einer von 2.500 "Limited Last Edition"

Möglicher Kandidat: einer von 2.500 "Limited Last Edition"

Fast zeitgleich beschäftigte ich mich mit dem Gedanken nach Ersatz – in Form eines Bullis. Könnte es gelingen, den Bullitypen in mir zu reanimieren? Der Geist kreiste … und urplötzlich bemerkte ich, dass ich bereits wieder mitten im Thema stand … und mental sogar schon entschieden hatte, dass das Objekt der Begierde ein VW-Bulli der 3. Generation sein sollte. Und zwar nicht irgendein x-beliebiger Feld-, Wald- und Wiesenbulli, sondern einer von den ganz Letzten. Das Internet läßt mich erfahren, dass es ein „Limited Last Edition“ oder einer der „X-Star“-Reihe sein soll (Bluestar, Whitestar, Redstar). Ihre unglaublich bequeme und reichhaltige Ausstattung hatte mir schon damals, zu meinen T3-Zeiten, gefallen. Also sollte es nun vom Komfort möglichst nicht darunter sein.

eBay und mobile.de wuchern mit einem breitgefächerten Angebot sowohl im Fahrzeugzustand als auch preislich. Von „Grotte“ für um die 1.000,- EUR bis „topp gepflegtes Unikat“ für jenseits 15.000,- EUR und mehr. Bilder und Beschreibungen sprechen meist für sich. Doch welcher ist nun der Richtige für uns?

Bullispezialist

Bullispezialist

Parallel dazu fiel mir eine freie Werstatt in einem benachbarten Ort am Dümmersee ein. Dort steht ständig eine reichhaltige Auswahl an VW-Bussen, -Transportern, – Multivan in allen möglichen Zuständen auf dem Platz. Aus alten Aussendienstlerzeiten bin ich mit dem Inhaber sogar auf „Du“. Eine Samstagnachmittagsmotorradspazierfahrt mit Stiefsohn Marcel führte zufälligerweise an dieser Bulli-Ansammlung vorbei. Hier fanden sich zwischen mehreren Anderen auch ein sehr gepflegter orlyfarbener (dunkelblaumetallic) „Limited Last Edition“, zwei anthrazitfarbener Multivan und schließlich auch ein ziemlich vergilbter „REDSTAR“.

Bei nächster Gelegenheit bekam auch meine angetraute Ideenzünderin dieses Bullikonglomerat zu sehen – und der Werkstattinhaber wurde von meinem Plan, eventuell einen Bulli bei ihm zu kaufen, in Kenntnis gesetzt. Er hatte sogar gleich ein für uns interessantes Fahrzeug im Sinn, versprach, sich für unsere Sache einzusetzen und notierte sich umgehend Telefonnummer und eMail-Adresse.

Doch in den nächsten Tagen geschah erstmal nichts. Auch auf dem eBay-Wohnwagen-Verkaufs-Sektor rührte sich natürlich noch nichts … immerhin hatten unseren Wohnwagen aber bereits 52 eBay-User in ihrer Beobachtungsliste. Unsere Aktion begann mich langsam zu kitzeln. Deshalb rief ich nach ein paar Tagen meinen Bullispezialisten einfach mal an und fragte nach dem Stand seiner Ermittlungen. Der von ihm angedachte Wagen stand zwar leider nicht mehr zur Diskussion – der entsprechende Verkaufsinteressent wollte ihn wohl selbst weiter fahren – aber jetzt bot er mir den „REDSTAR“ vom Hof vor seiner Werkstatt an. Ich vereinbarte eine umfangreichere Besichtigung für Samstagmittag.

Meiner Gutsten ging das aber zu schnell. Ihre Devise (… die ja auch irgendwie absolut nachvollziehbar ist) „erst den Wohnwagen verkaufen, dann einen Bulli!“. Ich wollte aber ja schon mal einen Bulli sichern (ein „REDSTAR“ ist inzwischen extrem selten!) und zunächst nur eine Anzahlung bieten. Es kam zwar zu einem kleinen Streit. Doch am Nachmittag waren wir schlagartig gleich einen riesigen Schritt weiter: per Handy meldete sich ein entschlossener Kaufinteressent für den Wohnwagen – GEKAUFT!

REDSTAR: Unter die Lupe genommen

REDSTAR: Unter die Lupe genommen

Ein dreiköpfiges Begutachtungskomitee bestehend aus Ehefrau, Stiefsohn und meiner Wenigkeit, filzten also am Samstag das sonnengegerbte Nutzfahrzeug. Die gerade frisch eingebaute Batterie ließ den Motor willig anspringen, die Schaltung ermöglichte sogar ein sparsames Hin- und Herfahren zwischen der restlichen abgestellten automobilen Ware.

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Das "Bus"-Emblem ist Frevel ... das kommt als Erstes runter!

Das "Bus"-Emblem ist Frevel ... das kommt als Erstes runter!

Als der Werkstattbetreiber sich uns endlich zuwenden kann, erfahren wir aber, dass eine ausgedehntere Probefahrt mit einer roten Nummer leider momentan nicht möglich sei. Da der „REDSTAR“ schon ein Jahr an dieser Stelle stehe, möchte er vor der Probefahrt vorsichtshalber einige Arbeiten vornehmen, insbesondere die Bremsen reinigen und von ihrer Richtigkeit überzeugen! Das klingt natürlich alles vernünftig, macht uns aber etwas traurig.

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Typischer Grazer Fehler

Typischer Grazer Fehler

Fehlende Hohlraumkonservierung

Fehlende Hohlraumkonservierung

... auch 'ne typische Stelle

... auch 'ne typische Stelle

Schickes Ambiente

Schickes Ambiente

Seltener REDSTAR

Seltener REDSTAR

Das wird schon wieder

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Wir beschränken uns also auf das forschende Abtasten mit Fingern und Augen, durch Probesitzen hier und Zupfen oder Drüberstreichen da. Dieser Bulli hat ein paar seltsame, spektakuläre Roststellen. Wir erfahren, dass nur die in der Grazer Zeit gebauten T3 (nachdem die Produktion im VW-Transporterwerk Hannover nach den Werksferien im August 1990 auf den T4 umgerüstet worden war, installierte man die alten T3 – Fließbänder nämlich bei Steyr Daimler Puch in Graz/Österreich und produzierte ihn dort noch fast drei Jahre weiter) alle die gleichen Roststellen haben. Eine Analyse hat wohl ergeben, dass einer der dort für die Hohlraumkonservierung verantwortliche Steiermärker bei seiner Arbeit geschlonzt haben muß. Bei allen ihm anvertrauten VW-T3 hat er die Hohlraumspritzlanzette nämlich leider nur unzulänglich in ganz bestimmte Karosseriebereiche gesteckt. An diesen Stellen fehlt der konservierende Schutz und das üblicherweise in diesen Hohlräumen entstehende Schwitzwasser hat die Karosserie zum Rosten gebracht. Gut zu wissen aber: alle anderen Hohlräume der in Graz gebauten Transporter seien mit dem klebrigen Wachs förmlich geflutet. Sie seien besonders im spritzwassergefährdeten Bereich auch nach zwanzig Jahren nahezu unversehrt und gelten daher als übermäßig rostresisten und daher sehr wertstabil. Dementsprechend hält sich der Rost also bei unserem Kandidaten in Grenzen. An den entsprechenden Stellen kann für Abhilfe gesorgt werden.

Entschieden für ROT!

Entschieden für ROT!

Okay – was soll das Gelaber? Dieser „REDSTAR“ wird zwanzig Jahre – ist also definitiv kein Neuwagen mehr. „Jung – watt willste dafür haben?“ Blöde, dass mir bei der Preisverhandlung ein peinlicher Zahlendreher über die Lippen kommt. Ich biete 2.300,- EUR … meine aber eigentlich 3.200,- EUR. Logisch, dass sich mein Gegenüber kopfschüttelnd abwendet und den Bus dann lieber in Teilen verkaufen will. Ehm … mein Finanzminister Olivia schaut mich zweifelnd an, bis auch ich merke, was für einen Sch**** ich da grad rede … und schnell korrigiere – na gut, vorsichtshalber sogar auf 3.300,- erhöhe … und damit gewonnen habe. SO MACHEN WIR’S!

Montag können wir ihn abholen!

YESSS! Wir haben soeben einen REDSTAR gekauft!

Time to say goodbye! Lebe wohl, Wilk!

Time to say goodbye! Lebe wohl, Wilk!

Gestern (Sonntag) wurde nun tatsächlich der Wohnwagen abgeholt UND BEZAHLT! Etwas traurig verabschiedeten wir uns von dem treuen Gefährt. Hatte er uns doch acht Jahre beste Dienste geleistet. Ein Trost ist wenigstens, dass er in liebevolle Hände übergeben werden konnte. Er findet sein neues Zuhause bei einer netten Familie im Saalekreis/Sachsen-Anhalt. Lebe wohl, Wilk!

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Da isser!

Da isser!

Brandaktuell: Gerade haben wir den „REDSTAR“ geparkt … unter unserem Carport! *Freu*

Puh .. welche Aufregung – und all das so kurz vor dem Urlaub – wir sind dann mal weg, weil: diesen Urlaub haben wir uns verdient! Und den brauchen wir auch, weil: es gibt danach viel zu tun – packen wir’s an.

El

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40 Responses to Bullityp comes back!

  1. Sandmann says:

    Ay EEELLL!!!! 😀
    Hey, herzlichen Glückwunsch zu deiner Rückkehr in die Bulli-Szene. Auch wenn das noch nach einem guten Stück Arbeit aussieht, du machst das schon. Wenn ich mir angucke, wie professionell du deinen K70 durchgeschweißt hast mache ich mir da keine Sorgen, und wenn der Wagen ansonsten komplett ist wird er wohl mit der Zeit zu einem echten Schätzchen werden. Klasse. 🙂
    Ich sehe dich allerdings nun im Urlaub ständig an deinen Nägeln knabbern und wieder nach Hause wollen, um mit den Arbeiten am Bulli zu beginnen 😉 Oder?

    Sandmann

    • El Gigante says:

      Moin Sandmann,

      NEIN! DAS ist der feine Unterschied zu früher! Ich bin älter und auch ruhiger geworden. Natürlich habe ich die Nacht BEVOR wir den REDSTAR abgeholt haben wenig geschlafen – dauernd schwebten mir tornadorote Bilder vor den Augen und im Geiste schmiedete ich Schlachtpläne, wie ich dem braunen Eisenbeisser den Garaus machen werde. Aber vielleicht ist der gewählte Zeitpunkt auch irgendwie gottgegeben: so kurz vor dem Urlaub ist lediglich die „Sicherstellung“ des Schätzchens möglich. Vor allem die Trockenstellung. Nachdem wir ihn noch nachts in der Hochdruckreinigerkabine einer Waschanlage von Moos und sonnengegerbtem Dreck befreit hatten, sind wir anschließend stumpf damit zu Mc Donalds, haben ihn schick bei ausgeklapptem Tisch und geöffneten Schiebescheiben mit Burger, Pommes &Cola „in der Familie aufgenommen“. Da merkst du doch schon, 1. wie durchgeknallt wir sind und 2. dass die Beziehung zu DIESEM Bulli schon jetzt etwas ganz besonders ist.

      Außerdem möchte ich unbedingt, dass er wieder richtig schick wird – und da heisst es ja so schön: GUT DING BRAUCHT WEILE! Dieses Motto gebe ich dem Projekt erstmal.

      Obendrein sind die beiden Wochenenden NACH unserem Urlaub übrigens dem sonnengelben K70 versprochen. Vorbereitung der Lackierung steht endlich auf dem Programm und ist sogar finanziell untermauert.

      Ich sage ja – es tut sich was! Aber bitte immer schön eins nach dem anderen.

      El

      • bronx says:

        WOW,

        das ging aber jetzt fix. Deine Entschlossenheit ist ja bekannt, wenn es dann noch so passt (Wohnwagen weg), geht es ja noch besser.
        Ist nur schade um’s schöne „Quartier“, sagt meine Beste 😉

        Die Stellen am Bus sehen schon heftig aus, genau so heftig wie die Preise, welche heute für solche speziellen Edition-Modelle erziehlt werden (können).
        Da ich deinen Perfektions-Drang kennen lernen konnte, zweifel ich keine Sekunde am perfekten Endresultat, bester El 🙂

        Da sich ja nun auch (wie angekündigt) am sonnen-gelben was tut,
        werd ich mal nach meiner Herford-Tour, ende September, einen Abstecher nach Drebber vorsichtshalber einplanen. Was sind schon 70 Km, wenn es was zu begutachten gibt.
        Bin doch neugierig!!

        Ersteinmal, allzeit eine Handbreit Luft um’s Blechle und gute Fahrt.

        Bronx

        • Sandmann says:

          Was ich an dem Red Star sehr sehr gern mag ist, dass er nicht mit Schränken und Küchenblöcken zugestopft ist! Eine schöne, etwas hochwertigere Multivan-Ausstattung, Klappsitze, Tisch, jede Menge Platz. Geil.

          Ich seh schon ich muss auch mal wieder weitermachen hier. Es tut sich was in Deutschland. Auch wenn El nun erstmal in den Süden driftet 😀

          Sandmann

          • bronx says:

            Beim Betrachten der Bilder frag ich mich, warum bekommt das heute eigentlich keiner mehr (für einen akzeptablen Preis) hin?
            Gewiss, er war damals auch schon teuer, aber vergleichbare T5 sind ja in Regionen entschwunden, welche einem nur noch den Kopf schütteln lassen.
            Vergleichen lässt sich der T3 damit sowieso nicht.
            Das will ich auch gar nicht. Viel zu breit, schwer und groß ist der T5 inzwischen.
            Kein Zweifel, echtes Bulli-Gefühl bietet nur der T3.
            T1,T2 jetzt mal außen vor. Gibt eh kaum noch welche.
            Die Ausstattung reicht völlig.

            Übrigens, schönen Urlaub, Euch zwei 😀

  2. El Gigante says:

    Bin heute im „Dienst“ bei ’nem Schrotti vorbeigefahren. Dort arbeitet zufällig ein ehemaliger Fahrschüler unserer Fahrschule. Ich nenne ihn jetzt mal Matumbo (er ist nämlich Schwarzer aus Südafrika) und war ganz begeistert, dass ein Auto auf dem Hof stand, mit dem ER seinen Führerschein gemacht hat. Cool für mich, denn ich wollte nur kurz abchecken, ob es eigentlich noch T3-Bullis auf dem Schrottplatz gibt. Und siehe da: da stand tatsächlich einer. Allerdings war der ausgestopft mit Waschmaschinen, Trocknern und anderem Haushaltsgedöns. Das ganze Geraffel soll demnächst samt Bulli in seine Heimat verschifft werden … der ist also nicht zum Ausschlachten gedacht.

    Ich habe mir nämlich ausgedacht, dass ich die Stellen, die ich schweißen muss, aus einem Schrottbulli implantiere. Und das hat auch Matumbo schnell kapiert. Morgen bekommt er angeblich eine neue Bullilieferung – und da ist ein Bundeswehr-T3 dabei. Angeblich soll der karosseriemäßig noch richtig gut in Schuß sein – Matumbo will nur Motor und Getriebe, den Rest schenkt er mir.

    Habe grad das Werkzeug ins Auto gebracht – morgen nachmittag schlägt der Flexxer auf Matumbo’s Schrottplatz zu!

    🙂

    Und Bronx: ich freu mich über deinen Besuch! Du merkst ja selbst, dass es bei dem Arbeitspensum, was vor mir liegt, mit Herumgegondel in Deutschland dieses Jahr wohl nix mehr wird. Aber: aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

    Urlaub: wir fahren übrigens zu viert: zwei Kurze und wir zwei!

    El

    • Sandmann says:

      Oha.
      Aus dem einen rausflexen (dreckig und funkig) und in den anderen reinbraten, anpassen, dengeln… Meinst du nicht, du bist da mit einer Blechtafel, einer Blechschere und einem Schraubstock nebst Hammer besser beraten? Oder sind die maroden Stellen so schwierig zu replikieren, weil sie Sicken und Ecken haben…?

      Na, du machst das schon…

      Sandmann

      • El Gigante says:

        Schade! Das Flexx-Gemetzel ist im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen! Ich stell mich doch bei den sintflutartigen Regengüssen nicht mit ’ner Flexx in der Hand hin und schnippel ’nen Bulli klein, bis mich der Schlag trifft *genervt schnaub*. Dann muß ich das wohl bis irgendwann nach dem Urlaub verschieben … und wenn der BW-Bulli dann wech is, hab ich halt Pech gehabt … gibt bestimmt bald wieder einen.

        Oh man – was ist das bloß für ein SCHEISS Sommer? ABER: Telefonat mit Sizilien: heute Mittag waren es dort 43°C!

        Noch 34 Stunden … und wir sind wech!

        🙂
        El

        • bronx says:

          Mann El,

          du hast vielleicht Nerven. Geschenkte Karossen gibts doch nicht mehr an jeder Ecke. Hoffentlich bereust du das nicht nach dem Urlaub. Es wäre schade. 🙁

          Bronx

          • El Gigante says:

            … locker bleiben! Es kam ja noch dazu, dass der Typ auch gar nicht da war! Ich war nämlich vorher schon die Lage checken. 😉

            Und morgen habe ich dazu keine Zeit mehr – Urlaubsvorbereitungen!

            Die Zeit vor dem Urlaub war die letzte Zeit sooooo hecktisch, dass jetzt erstmal Schluss ist! Morgen noch arbeiten – und dann ist Ruhe im Puff!

            El

  3. Snoopy says:

    Ach schön.
    Aber ein bisschen Roststern statt Rotstern 😉 aber das wird schon wieder wenns tatsächlich nur die Stellen sind.
    Schönen Urlaub !

    • Sandmann says:

      Immerhin hat der Kahn keinen Küchenblock, dahinter lauert ja IMMER der Tod 🙂 Und die Einstiegsbleche, die Endspitzen, das Blech unterm Tankstutzen…

      Ich bin mit Bulli mehr oder weniger durch. Aber schön finde ich ihn noch immer, und alles danach waren keine Bullis mehr. Ein Bulli hat den Motor hinten. Basta.

      Sandmann

      • El Gigante says:

        Die Einstiegsbleche sind nur an- aber nicht durchgerostet, die Endspitzen, das Blech unterm Einfüllstutzen, die Türunterkanten, die Schiebetür … all das ist fast wie neu!!!

        *freu*

        El

        • bronx says:

          Also,
          ich flexe lieber ein (schwieriges, weil aufwendiges) Teil heraus, als dass ich es nachbauen muss.
          Bei einfach geformten Teilen mach ich solchen Bimbes natürlich nicht. Die Schweller-Außen-Bleche für unseren Rapid klopfte ich über einem abgesägten Tischbein 😉
          Eine Roh-Karosse mit Substanz ist doch das Beste was man bekommen kann. Noch dazu für „lau“.

          El, ende September!!

        • Sandmann says:

          WOW.
          Die vermutlich einzige nicht durchgerostete Schiebetür bundesweit 🙂 Na dann verstehe ich NOCH mehr, warum du zugeschlagen hast, trotz der Durchrostungen an hässlichen Stellen entlang der Gürtellinie (wie kann ein Auto eigentlich auf der vorderen Nasenecke DURCHrosten?).

          Sandmann

          • El Gigante says:

            … hab ich doch erklärt: da hat son dösiger Steiermärker nicht richtig konserviert! Und das seltsamste ist: ALLE „Limited Last Edition“ und die paar selten „X-Star“, die danach noch in Graz gebaut wurden, rosten an der Stelle. UND NUR an der linken Seite. Rechts ist (lt. Aussage meiner Werkstatt) alles voll mit Wachs! Gleiches gilt auch für den Fensterrahmen gegenüber der Schiebetür.

            Jetzt mag ich Österreicher nicht mehr 🙁

            Die haben übrigens dann auch noch den Chrysler Voyager gebaut, bestimmte Geländewagen von Cermedes … usw., usw. . Und Fahrzeuge von dort sind immer wieder wegen solchen Schlonsigkeiten aufgefallen!

            El

            • bronx says:

              …dann hoff‘ ich mal, dass das die einzigen Stellen sind und sich der restliche Zustand nicht als „GAU“ erweist.
              Vllt hat ja der Typ auf der „linken“ Seite des Bandes einfach schlechtere Tage gehabt als sein Kollege auf der „rechten“ 😛
              Sei froh, das du eine Karosserie bekommst.

              Bronx

  4. Touranus says:

    Ich hatte letztens das Vergnügen mit dem T5 meiner zukünftigen Schwiegermutter auf einem Flohmarkt anzutreten…. während einer Verhandlungspause mit einem „Geb Dir 20 Cent-Vertreter“ hatte ich Zeit, mir das Belüftungssystem des T5 genauer anzusehen…

    Die klimatisierte Luft wird allen Ernstes über ein mit Gummitüllen abgedichtetes System über die FAHRERTÜR in den hinteren Dachhimmel geleitet. Meiner Meinung nach wäre der Weg über die A-Säule wesentlich effektiver und vor allem billiger gewesen… aber irgendwie muss sich der abgehobene Preis für den T5 ja rechtfertigen….

    Und das war jetzt nur ein Beispiel von mehreren „Merkwürdigkeiten“, die in diesem Luxuslaster verbaut sind. Da ist selbst mir, als Bulligegner der T3 noch lieber, weil er einfach schlüssiger konstruiert ist. 😉

    • bronx says:

      Hi Touranus,

      lange nichts gelesen 😀

      Das mit der A-Säule geht aber nur, wenn sie nicht mit Kabelbäumen vollgestopft ist. Die lassen sich nun mal „starr“ geführt, wesentlich sicherer verlegen.
      Die klimatisierte Luft benötigt einen gewissen Mindest-Querschnitt des Kanals, ohne das Gebläse stärker machen zu müssen. (noch teurer!)
      So entstehen solche, absurd erscheinenden Lösungen.
      Immer mehr (sinnvolle?) Komfort-Gimmicks treiben halt jede Karosserie-Struktur in ihrer Unterbringungsmöglichkeit an die Grenze des machbaren.

      Die ersten T4 hatten nicht mal Zwangs-Entlüftungen an den Türen. Wenn du da die Heckklappe schliessen wolltest, bekamst du die wegen dem Überdruck beim Zuschlagen kaum zu. Der Querschnitt der Klappe war einfach zu groß.
      Da halfen dann Schlitze an der Unterseite der Türen zur Luftabfuhr.

      Wie lange die „Gummi-Tüllen-Lösung des T5 hält, wird man sehen. Ich bin sicher, es war eine nachträgliche „Hinein-Konstruktion“, klassischer „Nebenher-Entwicklungsfehler“ verschiedener Teams. Sowas nennt man den „ach du sch***-Faktor“, wenn sich dann die einzelnen Strategien im Serien-Bau wiederfinden UND etwas nicht bedacht wurde.

      Bronx

      • Touranus says:

        Moin,
        ich sollte das nächste mal erstmal genauer MEIN Auto angucken, bevor ich über andere Lästere…. 😉
        Bei meinem Laguna sitzen die Lüftungsdüsen für vorne links und rechts auch in den Türen. Beim Schließen der Türen sorgt das gleiche Sytem mit Gummi-Tülle für frische Luft. Das hält sogar schon seit 15 Jahren.

        Man man man, wie peinlich… ist mir erst jetzt aufgefallen, nach 7.000 Kilometer 😉

        • bronx says:

          Laguna… äh? Seit wann denn? 😉

          • Touranus says:

            Seit Ende April. Mit dem Job ging auch der Firmenwagen. Lange Geschichte….Sehr unschön und leider auch der Grund, warum ich nicht zu Eurem Treffen kommen konnte. Konnte bei der neuen Firma nicht gleich Frei beantragen und, naja Stimmung war auch nicht so gut.

            • Touranus says:

              P.S. Ich hatte das Ganze auch vor einigen Tagen als „Geschichte“ hier eingestellt, aber El hat sich vorgedrängelt 😉 Vielleicht gibt Sandmann sie noch frei, ansonsten mail ich Dir die Details mal. 🙂

              • bronx says:

                Adresse haste ja 😉
                (das hat sich jetzt gerade überschnitten, s.u.)

              • El Gigante says:

                Haha – ich hatte es im Redaktionsbereich schon gelesen. Aber nirgendwo stand, dass du eher „dran“ bist.

                Ansonsten SORRY … aber ich hatte auch keine Zeit zum Warten. Im Urlaub möchte ich dann nämlich nicht von Sizilien aus die bisher nicht geschafften Arbeiten erledigen müssen 😉

                El

            • bronx says:

              Okay, das erklärt’s. Ich hätte dich gern kennen gelernt.
              Das Treffen selber war echt toll. Du wirst bestimmt das eine oder andere gelesen haben.
              El hat ja ausführlich berichtet 😉

              Neue FA und gleich frei, nee, macht man nicht, so’n Mist..

  5. Daemonarch says:

    Boah, ich liebe ja den T3, fahre ihn zuuu gern und ärgere mich immer noch, mir nie einen gekauft zu haben…
    Hab mich damals in der Lehre immer wie Bolle gefreut, wenn ich mit unserem verranzten Post-T3-50ps-Diesel teile holen „musste“.

    Wenn du irgendwann mal ein Wochenende Unterstützung beim Schweißen möchtest, wann auch immer, melde dich bitte!

    • El Gigante says:

      *Grins* – das Angebot nehme ich gern an … mal sehen, wann ich zum Schweißen komme. Was hältst du davon, wenn wir das dann z.B. mit ’ner ausgiebigen Spritztour begleichen? Von Schlafen und Essen natürlich ganz zu schweigen 😉

      El

  6. Touranus says:

    @bronx: Hey, unsere Kommis haben sich gerade auf die Minute überschnitten 🙂

    • bronx says:

      Intuition 😀

      • Touranus says:

        Die berühmte männliche 🙂

        • Touranus says:

          Miiiiiiiist, ich hab die Email von Jens nicht mehr, wo Deine Addy drin stand. Jens? Kannst du sie mir bitte nochmal schicken? Am besten über FB, denn meine Web.de Adresse nervt, wenn man sie über einen Stick öffnet mit zuvielen Bildern, folglich ewig langer Ladezeit…
          ICH WILL WIEDER DSL!!!!!!!!!!!! Schönen Gruß an 1&1, die erst große Versprechen machen und EINEN TAG vor dem Freischaltungstermin mitteilen, das es doch nicht geht. F***-Laden!!!!!!!

          • bronx says:

            Ich hab sie noch, hab dir eben geschrieben 😀

            • Touranus says:

              Ist unterwegs… hoffe, der Anhang funktioniert 😉

            • Sandmann says:

              Schön, dass ihr euch gefunden habt.
              Und Touranus… du hast mir nicht gesagt, dass ich es freigeben soll? 🙂 Ich lese morgen früh mal und mach das Ding dann auf. Rede mehr Klartext mit mir, ich bin ein Mann 😉

              Sandmann

              • Touranus says:

                Ist doch alles gut… und… doch, ich habs Dir gesagt und du hast noch geantwortet: Ich lese morgen mal drüber… Dann kam aber El und dann Dein Rückblick. Aber ist egal. Ist Deine Seite und Du bist Chef 😉
                Ich werde das nächste mal KlarerText reden *schmunzel* 🙂

                • Sandmann says:

                  öh…
                  Und ich vielleicht mal weniger Wein trinken. Scusi. Ich kümmer mich drum, es ist mir eine Ehre, dass du auch wieder schreibst! So, und nun rüber zum nächsten Frankreich-Epos 🙂

                  Sandmann

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