Ja, was riecht denn da jetzt schon wieder?
Ich habe mich schon zu früheren Zeiten als Freund der künstlichen Aromen geoutet. Seit ich im Paläozoikum des anfänglichen Zwanzigeralters bei einem Fähnchenhändler an der B76 in einen wahnwitzig großen Amischlitten glitt, der nicht nur plüschig und holzfurnierig war, sondern auch nach Vanille-Wunderbaum roch, bin ich den olfaktorischen Erlebnissen im Auto verfallen. Seit ich wiederum auf der Mercedes-Benz “Senses” Veranstaltung im Herbst erfahren habe, dass die handelsüblichen Riech-Derivate durchaus gesundheitsschädlich sein können stehe ich vor einem Dilemma: Wie ein Neuwagen werden meine Gebrauchs-Höhlen sowieso nie riechen, und der Supermarkt-Dufter ist nun verpönt. Also was mache ich jetzt?
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Ich verkünde das offizielle Ende einer Mini-Ära. Drei Monate ich und der dicke Daimler, das war aus Komfortgesichtspunkten durchaus eine positiv colorierte Grenzerfahrung. Und auch wenn der Durst des alten Herren mit 10 Litern Super für seine Leistung und sein Alter angemessen ist – für einen Pendler mit einer Strecke von 200 Kilometern am Tag geht das zu sehr ins Geld. Für die Taler könnte ich mir lieber ein paar schöne entspannte Tage an der Seite meines halbfinnischen Fräulein Altonas gönnen. Aber Bahn fahren will ich auch nicht jeden Tag. Also? Es muss ein anderes Auto ran, erstmal, eines mit genügsamem Durst und der Robustheit einer Deutschen Eiche. Am Freitag geht es über ein paar Umwege Richtung Thüringen. Sandmann kauft sich… *nnghhhhh* … einen KOMBI!
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Veröffentlicht unter Diesel Dramen, Kombi Katastrophen
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Ein schwülwarmes ¡Hola zusammen!
Deutschland – ein Sommermärchen? Durchaus, auch wenn Jogis kickende Kinder nicht die Weltmeisterschaft gewonnen haben. Nach einem Winter, der nicht enden wollte haben wir nun einen Sommer, der wärmer ist als alles, woran ich mich erinnern kann. Pünktlich zu den Ferien, womit haben wir das verdient? Mallorcaurlauber ärgern sich über die dortige Kälte, Südfrankreichreisende vermissen die salbende Brise zwischen Nord- und Ostsee und Italienfans bleiben in den Staus am Gotthard hängen. Ich bleib dann erstmal hier. Und kaufe mir für 16 Euro einen Kühlschrank. Den ich irgendwie von der öslichen Ostsee nach Hause bekommen muss. Männer geben ja ungern zu, dass sie einen Hänger haben. Ich oute mich da jetzt einfach mal.
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Von einem, der auszog, ein Billigauto zu er-fahren. Teil 8
Stufenheck reicht völlig aus.
“So wollen Sie doch nicht fahren, oder?”
Die Dame an der Kasse schaut mich ein wenig ängstlich an. “Äh, nein, eigentlich nicht, aber der Transporter von Ihnen ist gerade vermietet und Sie machen gleich zu, und ich brauch die Balken heute. Habe ich eine Wahl?” Ungläubig und mit abfälligem Blick scannt sie die Barcodes auf meiner Packliste, während im Hintergrund der Audi 80 parkt. Er sieht aus wie ein Zweimaster. Er knarrt leicht. Eine Möwe schreit. Ich schleiche noch einmal um das Kunstwerk herum, während ich aus dem Augenwinkel erahnen kann, dass die Kassiererin vielleicht sogar eine Notrufnummer in ihr Telefon eintippt. Belustigte Blicke der anderen Mitarbeiter. Besorgte Gesichter, wohin man sonst blickt. Was soll’s, ich habe doch sogar ein rotes Fähnchen dran gehängt.
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Ay liebe Blog-Gemeinde,
im multimedialen Deutschland ist alles immer überall möglich. Wir haben uns längst an telefonierende Geschäftsmänner gewöhnt, dank mobilem Internet sind gebloggte hochromantische Sonnenuntergänge minutenaktuell, Handys tätigen interaktiv Geschäfte und kaufen bei ebay und des Chef’s Blackberry bekommt beim gemeinsamen Abendessen in Hamburg die Mail von mir, dass ich mich auf’s gemeinsame Essen nachher freue. Das Business boomt, im Ei-Bi-Em-bis *lol* schmecken die Wiener Schnitzel und die Zeitschrift “Tomorrow” macht mir unmissverständlich klar, dass ich inzwischen echt retro bin. Was mache ich bloß? Wie bekommt man ohne Smartphone seinen erfolgreichen Arbeitsalltag in den Griff? Kein Problem – es gibt ja das mobile V8-Büro!
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