Das Licht zwischen den Meeren

Eine Frage des Glaubens

Eine Frage des Glaubens

Was macht man eine Woche lang in einem Land, das man gerade aus dem Grund besucht hat, weil es da wenig zu machen gibt? Nichts? Herrlich. „Machen“ hat viele Gesichter, und gestern (das finden Sie HIER) zog ja auch keine Langeweile ein. Es folgt: Pullover sind doof, im Sand verschwindende Kirchen sind toll, die wilde wilde Wüste fängt gleich hinter Skagen an, die Schiffe stehen Schlange, Nord- und Ostsee tanzen den Reigen der Vereinigung und dieser Horizont endet nie. Klingt wirr? Aber nein, folgen Sie mir in einen wundervollen und nachdenklichen Montag, und beginnen wir profan mit dem, was ich seit Jahren vor mir her schiebe. Spektakulär. Sie müssen jetzt ganz tapfer sein. Wir gehen – einen Pullover kaufen. AAAAAH!

Unterwegs in Richtung Norden

Unterwegs in Richtung Norden

Wenn Sie sich bis hier hin weitergeklickt haben, scheint Sie so etwas sagenhaft banales wie die Bekleidungsproblematik eines für die meisten von Ihnen völlig fremden Menschen nicht weiter zu langweilen, das beeindruckt mich. Vielleicht aber packt Sie auch die Neugier. Sind Sie ein Mann und finden es ähnlich schwierig wie ich, einen Pullover zu mögen? Oder sind Sie eine Frau und ständig genervt davon, dass der Mann an Ihrer Seite sich seit Jahren nicht für einen Pullover entscheiden kann? Hm. 🙂 Ich weiß nicht ob ich da wirklich gute Tipps geben kann, es ist vielmehr der Engelsgeduld und dem energischen Wiedervorlegen meines halbfinnischen Fräulein Altonas geschuldet, dass wir diese Thematik im schönen Frederikshavn erneut angehen wollen.

Grundnahrungsmittel in Dänemark

Grundnahrungsmittel in Dänemark

Aber vor dem Betreten der Klamottenläden wird zunächst ein Hotdog inhaliert – zur Stärkung. Eine gut aussehende junge Dänin reicht uns unsere individuell gepimpten Papp-Brötchen mit roter Wurst und verschiedenen Auflagenzusammenstellungen aus ihrer Bude in den kalten Morgen hinaus. Der immer gierige Hund wartet mit geschärftem Adlerblick auf das versehentliche Herunterfallen einer Gurkenscheibe oder gar noch größerer Unwahrscheinlichkeiten. Tja. Jetzt muss ich wohl. Himmelnocheins, Pullunder über Karohemden finde ich doof, Bermudahosen finde ich doof, und Pullover finde ich auch doof. Wargh. Ich fühle mich wie auf dem Weg zum Zahnarzt!

Mist. Der gefällt mir tatsächlich.

Mist. Der gefällt mir tatsächlich.

Das Problem an dänischen Bekleidungsetablissements ist nicht etwa, dass alles immer und überall tilbud, lavpris, fritvalg oder udsalg ist, sondern dass die Klamotten irgendwie… anders sind. Kein H&M, kein C&A. Warum das ein Problem ist? Weil selbst jemand wie ich fündig werden kann und im Hinterkopf schon seine Kreditkarte in der Hosentasche aufrauchen sieht. Mist. Oranger Reißverschluss auf blauem Strick? Huch? Den mag ich. Aber er sitzt irgendwie ein bisschen kastenförmig, und ich habe versäumt, auf Facebook Sie alle zu fragen, ob er mir steht. So wie vor langer Zeit mal mit einer Sonnenbrille, die ich dann nicht gekauft habe…

Hui, der ist gut.

Hui, der ist gut.

Aber in Sachen effektive Stilberatung habe ich seit über 4 Jahren einen guten weiblichen Maßstab an meiner Seite, und meine kleine Tochter gibt ebenfalls sachliche und kritische Kommentare ab, während sie sich selbst zwischen kleinen Leder-Tierchen und allerhand elektrisch bedienbarem Massagegestühl verlustiert. Den nehme ich jetzt. Der ist schlicht und grau, harmoniert mit meinen neuen bunten Socken, plustert nicht auf und ist kombinierbar mit all den zerrissenen Hosen, die ich mein Eigen nenne. Weiter im Text. Im Design sind sie ja ganz vorn, die Dänen, und da hinten im Fenster lacht mich was an.

Auch sowas kann man mögen...

Auch sowas kann man mögen...

Nehmen wir diese Buchstütze oder Ball oder Kuscheltier oder was auch immer, ein Pinguin aus Leder, schwer und teuer. In den hat sich meine kleine Tochter unsterblich verliebt, er sprengt allerdings ihr Taschengeld-Budget. Das ist auch gut so 🙂 Obwohl ich zugeben muss – dass er auch mir eine gewisse Freundlichkeit entgegen bringt. Ich pokere darauf, dass sie sich in ein paar Wochen gar nicht mehr an ihn erinnern kann. Und nun genug des Ausgebens von schnödem Mammon, jetzt wird es pathetisch. Es trägt die Shoppenden wieder raus aus Frederikshavn in Richtung Norden. Dänemark-Kenner werden wissen, dass es nicht mehr sehr weit nach „oben“ geht, ist Frederikshavn doch schon der Havn, der die fröhlichen Fährenreisenden nach Finnland, Schweden und Norwegen bringt. Von hier aus nur noch ein paar Kilometer, dann ist das Wikingerland zu Ende. Ich bin fast ein bisschen nervös.

Wartende Schiffe, warum bloß?

Wartende Schiffe, warum bloß?

Wie seltsam das hier plötzlich ist. Das Licht ist diffus. Es sind keine Schatten zu sehen, obwohl die Oktobersonne hoch am Himmel steht. Und was die seltsam ausgeleuchtete Szenerie geschichtenprovozierend krönt: Am Horizont liegen rund 10 sehr sehr große Schiffe reglos im Meer, die alle auf irgendwas zu warten scheinen. Haben wir in den Nachrichten etwas überhört? Schwer zu sagen, das würgende Kauderwelsch hier versteht ja kein Ausländer. Ist was passiert? Was machen die da draußen? Gruselig. Was auch immer es sei – wir sind da. Hier wird aus „dem Land“ direkt und ohne Umwege „das Wasser“. Links die aufgepeitschte Nordsee mit ihrer rauschenden Brandung, rechts die stille Ostsee und in ihr die statischen Schiffe. Was für ein nachdenklicher Ort. Das muss ich erstmal verarbeiten.

Der Blick auf den Horizont

Der Blick auf den Horizont

Meine kleine Tochter wird später auf Facebook kommentieren, dass sie diese Landzunge insgesamt recht banal fand. Mir geht es anders. Ich bin berührt, erstaunt, emotional. Im nördlichsten Norden des Landes, das ich nun schon so viele Jahre bereise. Hier geht es wirklich nicht mehr weiter, hier MUSS einfach inne gehalten und nachgedacht werden. Dieser Punkt der Welt lässt sich unbemerkt in Metaphern packen, und auch das wunderschöne Licht passt da sehr gut rein. Mein halbfinnisches Fräulein Altona nimmt meine Hand. Meine Tochter springt zwischen ein paar Touristen umher und dreht sich singend im Kreis. Mein Hund folgt, unfreiwillig angeleint, diesen Bewegungen. Perfekter Pathos, vielleicht übertreibe ich auch ein bisschen 😉

Horizonte

Horizonte

So oder so ist es offensichtlich gut, in der Nachsaison hier zu sein, denn heute stapfen nur wenige von meiner Tochter umtanzte Touristen auf der Suche nach dem endgültigen Norden hier durch den Sand. Angeblich muss man im Sommer quasi Schlange stehen, um ein Foto von sich auf der Pole-Position zwischen den Meeren zu bekommen. Ich denke an Szenen vor dem schiefen Turm von Pisa, verscheuche ein paar lästige japanische Fotografen aus der Kulisse und lasse den Moment erst einmal auf mich wirken, bevor ich ihn visuell festhalte. Es lässt sich nicht so recht erklären, was mich hier so anfasst. Aber ich kann sehr gut verstehen, dass es vor ein paar Hundert Jahren die Maler gemalt haben. Malen wollten.  Malen mussten. Um nicht verrückt zu werden, und das scheint ja auch nicht allen gelungen zu sein.

Das ist dann wohl die Spitze.

Das ist dann wohl die Spitze.

Verrückt? Nein, noch nicht. Vielleicht sind es auch meine 2012 endgültig geschrotteten Nervenenden (was für ein Drecksjahr), die vielen zu regelnden Dinge, der Ausblick auf Wundervolles und Neues und die Gegenwart mir lieber und wichtiger Menschen, die mich in diese Stimmung versetzen. Sogar hier, mitten im Nichts ohne Termine und Internet, vibrieren die Synapsen im stillen Rhythmus des Sekundenzeigers. Es ist nichts wirklich einfach, und das ewige „Alles wird gut“ realisiert sich auch nicht von allein. Dem Schicksal muss etwas angeboten werden, damit es einem nicht in den Arsch tritt, passiv und Tatsachen ignorierend geht man unter. Wird mir das langsam klar? Ist das die Woche der Erkenntnis? Ich will weiter. Die Wüste wartet.

immer die richtige Musik?

immer die richtige Musik?

Es gibt hier in Skagen, diesem für die meisten Dänemarkreisenden viel zu weit von Zuhause entfernten Landkartenfleck, einen großen Sandberg. Der ist ständig in Bewegung und kommt von Westen, um in Richtung Osten zu wandern. Råbjerg Mile ist die letzte Vertreterin ihrer Art, man lässt sie frei und hat alle ihre Kolleginnen eingeebnet, befestigt, bepflanzt und gestoppt. Sind Wanderdünen weiblich? Noch vor 100 Jahren war diese unternehmungslustige Kleinwüste 4 Kilometer weiter links, und es wird vermutet, dass sie irgendwann einfach in der Ostsee baden geht. Sand ist in dieser windigen Gegend offensichtlich recht umtriebig, da verbuddelt er gleich eine ganze Kirche, hier waren es zumindest ein paar Kiefern. Die sind jetzt wieder da, nach 40 Jahren dunklem Dornröschenschlaf.

Die Wüste lebt

Die Wüste lebt

Die unbarmherzig heiß aussehende Sonne täuscht in Kombination mit karibischen Motiven über die tatsächliche Jahreszeit hinweg. Es ist noch immer Oktober, und heute Morgen waren die Wiesen gefroren. Es reizt also nicht wirklich, sich in Badehose in den warmen Sand zu legen, gleichwohl das Szenario gigantisch ist, unwirklich und durchaus geeignet für einen weiteren kleinen Abdreher. Ich denke darüber nach, Maler zu werden. Nicht, dass der Horizont von hier oben weniger gerade als von irgendwo anders wäre, nein, aber man steht im Sand, sieht gleichzeitig Nord- und Ostsee und das schier endlos weite, karge Land. Sehr erhaben. Ich könnte Ihnen von meinen Therorien erzählen, dass hier im Norden eine andere Klimazone beginnt und die Bäume weniger und knorriger werden, aber das ist eine andere Geschichte und wurde bereits unter Gelächter epischen Ausmaßes bezweifelt. Deshalb ja auch Maler und nicht Geologe.

Gucken. Einfach nur gucken.

Gucken. Einfach nur gucken.

Sand. Sand soweit das Auge reicht. Wehender Sand, festgetretener Sand, toter Sand. Vor uns eine Art Wüste und direkt hinter uns unsere schon bald verschwindenden Fußspuren. Eine dürre, lebensfeindliche Bastion der ultimativen Vergänglichkeit, die jeden Tag ihr Gesicht verändert. „Ehering hier irgendwo verloren“ steht in mehreren Sprachen auf einem angepinnten Zettel, und darunter eine Telefonnummer. Der ist dann wohl endgültig weg, mindestens für die nächsten 40 Jahre. Fragen Sie die Kiefern. Ich erinnere mich, so eine Wanderdüne vor vielen Jahren schon mal auf Sylt betreten zu haben, aber diese hier ist größer, sandiger und irgendwie viel mehr in Bewegung. Eine Urgewalt, gegen die der Mensch fast machtlos ist, denn sie hat alle Zeit der Welt und den Wind zum Freund. Das hätte ich auch gern. Aber irgendwas ist ja immer.

Soooo warm ist das gar nicht...

Soooo warm ist das gar nicht...

Ich könnte hier die halbe Speicherkarte vollknipsen und mache das auch 🙂 Was für eine unwirtliche, unwirkliche Welt inmitten von (wenigen) Bäumen und Gras. Unser leinenloser Außen-Border tobt staubig durch diese Wikinger-Sahara und weiß gar nicht wohin vor lauter Auslaufglück. Die Welt und der Alltag da im Süden, irgendwo zwischen Flensburg und Lüneburg erscheinen hier schon wieder (nach den wartenden Schiffen und dem Ende des Landes im Norden) so unfassbar weit weg. Was für eine verrückte Welt woanders, und wie wenig bekommt man hier doch davon mit, wenn man sie geschickt daheim lässt. Den Rechner mal aus. Die Mails mal unbeantwortet. Facebook und seine Katzenbilder mal off. Und doch ist sie da, dreht sich weiter und wartet nicht auf den richtigen Moment.

weiterlaufen

weiterlaufen

Warum auch? Schlimmer geht immer, und wissen Sie was? Ich habe jetzt mal genug philosophiert. Zurück zum Kern der Dinge, nämlich: URLAUB. Das ist hier noch immer eine Woche Dänemark. Ja, der Alltag ist omnipräsent. Aber etwas weniger in der warmen Therme, in die ich mein Töchterchen morgen entführen werde, während mein halbfinnisches Fräulein Altona einen köstlichen Zitronenkuchen für sie backt. Übermorgen wird sie zwölf, die Zahl, bei der man nicht genau weiß, ob man sie ausschreibt oder als Ziffern tippt. Zwölf. Nee nee, nee, ich fang schon wieder das Nachdenken an, weg, weg. Seit ich in einem Film erfahren habe, dass der berühmteste Skagenmaler P.S. Kroyer tatsächlich immer verrückter wurde wundere ich mich nicht mehr 🙂

Die Schatten ihrer selbst

Die Schatten ihrer selbst

Als Schattenriss sieht man so herrlich klar konturiert aus. Aber mal was anderes – wie lange ist es bei Ihnen her, dass theoretisch Ihre einzigen Gedanken um die Zubereitung des Abendessens kreisen mussten? Seien Sie ehrlich. Lange, oder? Das Leben ist so unfassbar hektisch geworden, und als Erwachsener muss man an alles und jeden denken. In meinem Leben da unten in Deutschland habe ich mit großen Schritten angefangen, Klarheit und Entschleunigung einzuleiten. Hier oben im Norden kommt noch die Möglichkeit dazu, diese alles-und-jeden Gedanken zu ordnen, um zum richtigen Zeitpunkt den Blinker zu setzen und abzubiegen. Das Auto des Entschleunigten hat kein Navi und keinen Fahrspurassistenten, ich fürchte, da muss noch selbst gelenkt werden. Und dann ist auch dieser Tag vorbei. Dass das auch immer so schnell gehen muss…

Gute Nacht Sonne

Gute Nacht Sonne

Und wieder sitze ich wieder Pfeiffe rauchend auf dem kleinen Bänkchen auf der Düne am Haus und gucke zu, wie die Sonne im Meer versinkt. Eine Schar seltsamer Vögel hüpft auf dem Dach unseres Häuschens herum und zieht immer wieder gebündelt ihre Kreise über den Dünen. Ich will hier gar nicht wieder weg. Ich will die Magie dieser Gegend behalten und nicht die Tür zum Alltag öffnen. Auch wenn der schon leise klopft. Ich will nicht. Aber wen interessiert das schon? Wenn alles zu viel wird weiß ich ja, wo ich hin kommen kann, und wer dann an meiner Seite sein wird. Bis bald, du mystisches Land voller schöner und nachdenklicher Momente. Meine Augen sind weit geöffnet.

Sandmann

Skagen Strand 1903

Skagen Strand 1903

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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21 Responses to Das Licht zwischen den Meeren

  1. bronx sagt:

    WOW!
    Ich habe jetzt bestimmt dreimal die Bilder durchgezappt, lange innehaltend, einfach geil!
    Zu meinen Gedanken schrieb ich Dir ja schon. Auch dass das, was Du da beschrieben hattest, mich sehr bewegt hat. Das machen diese Bilder gerade wieder. Und nicht nur die Bilder.
    Wir haben im Februar ein paar Tage frei und ich habe gerade beschlossen, „den Blinker zu setzen“. Ob Hennestrand oder Bjerregaard weiß ich noch nicht. Ist nicht wichtig.
    Nur DAHIN wird es gehen. Der Puffer ist sowas von übervoll, es wird höchste Zeit!

    Danke!
    Bronx

    • Sandmann sagt:

      Hey Bronx,

      bedank dich nicht. Ich benutz euch hier schließlich als Therapeuten, also habe ICH zu danken 😉
      Setz doch den Blinker nicht sondern fahr hinter der Grenze immer weiter geradeaus. Wenn man das mal ohne Metaphern betrachtet landest du dann in Skagen. Dank der Autobahn dauert das nur zwei Stunden länger als Henne Strand, und wie wunderschön es da ist weißt du jetzt ja…

      Sandmann

      • bronx sagt:

        Sandmann,

        ich überlege noch. Es sind von hier ca 680 Km. Da ist es eigentlich wurscht, ob es noch ein paar mehr werden. Die Autobahn kenne ich ja von meinen Touren nach Hirtshals.

        Feriehusudlejning.dk hat da ganz nette Sachen seh ich grad. War ja schon länger nicht mehr da. FeHus-Skagen auch. Ich brauch keine Luxushütte. Meerblick, wenn es geht und ein windstilles Plätzchen vor der Tür. Da wird doch was gehen..

        Es ist die unfassbar schöne Landschaft, welche mich immer wieder fasziniert. Mit all den Gedanken die da dann in einem sind. Deine Reiseberichte lese ich sehr gerne, weil sie eben mehr sind als nur ein Bericht.
        Ich könnte mir vorstellen auch mal wieder zu malen. So denn ich meine Staffelei überhaupt noch finde…

        Mit DAHIN meinte ich erstmal dieses wunderschöne Land als Ziel. Ein paar Km mehr, egal.
        Beschlossen ist es auf jeden Fall. Eine woche, mehr ist nicht drin.
        Aber besser als gar nichts 😀

        Bronx

        • Sandmann sagt:

          Hey Bronx,

          guck mal, als Appetithappen… 🙂
          http://www.fejo.dk/de/haus/TQ76
          Da bekommt man auch eine Bank auf der Düne, von wo aus man den Sonnenuntergang sehen kann…..

          Sandmann

          • bronx sagt:

            Hej Strandmann,

            huiii, das sieht gut aus!
            Grad mal berechnen lassen, sind auch nur 845 Km. Geht doch. DAS kommt, mit einigen anderen, in den Topf. Dieser Tage werden wir dann entscheiden 😉
            (Frauen gucken gern und vergleichen, meine Prioritäten, die Bank und Meerblick, wären damit schon mal erfüllt)
            Genau so stelle ich mir das vor 😀

            Tak for forslaget, vidunderlig.
            Bronx.

            • Sandmann sagt:

              Ich kann da noch einen höchst effizienten kleinen Kaminofen anpreisen (zwei Kisten Holz und 20kg Kohle in einer ganzen Woche, nicht eine Elektroheizung angemacht und bis zu 34 Grad in der Küche gehabt 🙂
              Außerdem sehr geschmackvoll eingerichtet, hell, 3 Minuten vom Strand weg und am Ende einer Stichstraße – da kommen so gut wie keine Autos vorbei!
              Schockt… Sind sogar Fahrräder im Schuppen…

              Sandmann

              • bronx sagt:

                Ich dachte mir inzwischen dass das „Euer“ Domizil war. Mit Fahrrädern sogar, das hab ich bei noch keinem Haus gehabt. Klasse!
                Ein Ofen ist ein MUSS, das stimmt!
                Die Bilder gefallen mir sehr gut.
                Hell – das liebe ich an diesen Häuschen. Ihr wird das gefallen….

                Bronx

  2. Snoopy sagt:

    Das sich ein Sandmann in so viel Sand wohl fühlt… Kein Wunder 🙂
    Dänemark ist auch meins…

    • Sandmann sagt:

      Sandmann ist eben auch Strandmann 🙂

      • bronx sagt:

        Ohne Sand kein Strand, klingt logisch, oder 😉

        • Sandmann sagt:

          Du warst noch nie an der Côte d’Azur, oder?
          Da gibt es eine Menge Strände ohne Sand……

          🙂

          • bronx sagt:

            Ein Strand OHNE Sand ist für mich keiner. Korsika hat stellenweise auch keinen. Nur, zum Baden fahr ich da nicht hin.
            Und ja 😉 ich fand die „Strandpromenade“ mitsamt „Strand“ in Nizza gar nicht schön..

            • Sandmann sagt:

              Oh….
              Okay, gerade Nizza finde ich wundervoll. Aber wenn du mal wieder da bist und Wildpferde und Flamingos nicht scheust – Saintes Maries de la Mer hat SANDstrand und eine wunderschöne Promenade…

              SANDmann

              • bronx sagt:

                Moin…

                Was ich an Nizza ganz fürchterlich fand, waren die fehlenden Bäume in der City. Wenn man das nicht gewöhnt ist, erschlagen einen die Fassaden.
                Wir hatten mal beruflich mit einer Bank dort zu tun. Societe Generale hieß die. Die hatten ihren Tempel mitten in der City, ziemlich alter Kasten. Alles schön, aber es gab weit und breit NICHTS grünes. Da macht auch Shoppen dann keinen Spaß.
                Die paar Palmen dann unten am Wasser reissen’s auch nicht raus.
                Mir ist das alles zu Zugebaut, betoniert, versiegelt…

                Saintes maries de la mer hab ich mir gerade mal auf Google angesehen. DAS gefällt mir schon besser.

                Ich bin ja bekennender Normandie-Freak. Bayeux ist meine Lieblingsstadt, da gibts sogar Bäume 😀

                (weiter oben geht grad nix mehr > Bilder wirst Du bekommen, aber leider erst im Februar *seufz* )

                Bronx

                • Sandmann sagt:

                  Ay Bronx,

                  Februar ist ja nur noch drei Monate entfernt 🙂

                  Saintes Maries ist sehr schön, allerdings sind da auch nicht viele Bäume. Das sieht da eher aus wie in Dithmarschen, sehr flach, sehr marschlandig, ein paar rosa Vögel parken in der Landschaft und ab und an galoppelt ein Wildpferd durchs Bild…

                  Sandmann

  3. Daemonarch sagt:

    Die Normandie würd ich ja auch gern mal durchstromern… Ich bin ja so’n Bunkerfreak, und da gibt es Wallmäßig sicher so einiges zu sehen….

    • bronx sagt:

      Moin,

      …gibt es. In Arromanches les Bains etwa. Dort siehst Du sogar noch Mulberries im Wasser. Neben den erhaltenen, großen Bunkern und Geschützanlagen echt sehenswert. Ich habe dort drei Tage verbracht, allein mit herumstromern und bin beileibe kein Militaria-Freak. Jede Ecke dort atmet Geschichte, man kann sich dem kaum entziehen.

      Bronx

  4. SteffenG sagt:

    Hi Jungs – und Sandmann…

    ich fand die Geschichte doch recht nett. (bin bekannterweise kein Nord-/Ostseefreak) Aber darum geht es mir auch nicht. Die Bilder sind schön, keine Frage! Habe gestern auch Bilder vom Mond über unserem Ort gemacht – ich fand´s beeindruckend. So ist Natur.

    Ich habe das Jahr bei Sandmann eher sporadisch verfolgt, auf Grund von Jobwechsel und diversen anderen Geschichten haben sich meine Prioritäten auch etwas verschoben.

    Aber irgendwie habe ich Sandmann anders in Erinnerung – nicht SO schwermütig. Macht mir irgendwie Sorgen.

    Ich denke, wir sollten mal wieder telefonieren…

    Steffen.

    • Sandmann sagt:

      Ay Steffen,

      alles hat seine Zeit. Das Jahr 2012 war, um das Kind mal beim Namen zu nennen, einfach größtenteils SCHEISSE, und diese Tage in Skagen haben sehr viel nach oben gebracht.

      Ich kann dich beruhigen – es wird schon wieder besser. Ich habe eine Menge Mist in Gutes gewandelt, und alles fühlt sich nun am 1. Dezember schon bedeutend besser an. Ich schreib ja auch wieder 🙂 und bin wieder bei Facebook aktiv 🙂 und fahre Taunus und freue mich auf die kleine Sandfrau im Februar 2013. Also – alles wird gut.

      Telefonieren kann man natürlich trotzdem gern mal.

      Sandmann

      • SteffenG sagt:

        machen Wir. Ich schaufel mich mal frei…

        Das Angebot mit kommendem Wochenende steht noch. Gästezimmer ist frei und ich lass` Dich dank Weihnachtsmarkt in Ruhe 😉

        Steffen.

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