Der Fels in der Brandung

20. Oktober 2011. Ein Denkmal für ein unzerstörbares Automobil.

Breitbeiniger Auftritt

Breitbeiniger Auftritt

Mir ist so danach, diesen Bericht mit den Worten „es begab sich aber zu der Zeit, da…“ anzufangen 🙂 Nun ist Weihnachten aber (noch) ein paar Wochen entfernt, und soooo alt ist dieses Auto ja auch (noch) gar nicht. Aber er verleitet schon sehr zu klassisch-biblischen Formulierungen, dieser Mercedes-Benz, wie er da so in der Morgensonne steht wie eine von alten Ägyptern in Stein gemeißelte Botschaft des endgültigen Friedens. Wie eine von südamerikanischen Ureinwohnern in Tropenholz geschnitzte heidnische Maske der Ewigkeit. Wie eine von mittelalterlichen Handwerkern geschmiedete Gussform des Widerstands gegen die immerwährenden Naturgewalten. Liebe Leser, ich muss euch und Ihnen einfach ein paar Bilder zeigen und diesem Daimler ein Denkmal setzen für genau das, was er für mich sein soll. Ein anspruchsloser Wellenbrecher in den Fluten des Berufsverkehrs. Eine mich umgebende Burg mit dem Komfort eines Wohnzimmers. Eine blechgewordene Reinkarnation der Zuverlässigkeit! Prost.

Nein, ich habe keine intime Affäre mit ihm.

Zeitlose Dekadenz

Zeitlose Dekadenz

So einer bin ich nicht. Deshalb werde ich jetzt auch erstmal wieder völlig unemotional – keines meiner Autos habe ich je geliebt. Sie bekamen zu essen, manche mehr, manche weniger. Hatten sie Wunden, wurden sie verarztet. Ich behandle meine Fahrzeuge mit Respekt, aber sie werden für mich immer nur Transportmittel sein und auch bleiben. Was sie besonders macht sind einzig und allein die Geschichten, die ich mit ihnen erlebe. Das ist etwas, was einige Menschen wohl als „Seele“ ihres Autos bezeichnen, und wenn ich den einen oder anderen Morgen im Wagen sitzend wegen irgendwelcher Defekte vornehmlich bei Regenwetter und Minusgraden leise oder laut vor mich hinfluche… habe ich durchaus weibliche Assoziationen.

Ein schöner Hintern?

Ein schöner Hintern?

Bei dem hier aber nicht. Da gibt’s wenig zu fluchen und zu assoziieren, denn er springt nach drei Anlasserumdrehungen an und geht erst wieder aus, wenn ich den Schlüssel abziehe. So einfach kann das sein.

hallo Doppelauspuff.

hallo Doppelauspuff.

Oder auch so langweilig? Es kommt ganz darauf an wie Sie das sehen. Waren wir nicht gerade bei Assoziationen? Mein halbfinnisches Fräulein Altona hat beim Betrachten dieses Automobils einige ganz konkrete davon. Sie denkt an spießbürgerliche deutsche Beamte der 80er Jahre, mit Pullunder, langem Mantel und Cordhut. Ich kann sie vor mir sehen. Ich kann sie den Nachbarn beschimpfen hören, weil er um halb drei Uhr Mittags den Rasen mäht…

Folgen Sie dem Stern

Folgen Sie dem Stern

Es gibt Autos, die zu ihren Zeiten schlimme, unbeachtete, Gähnen auslösende Gurken waren und heute, als Youngtimer oder Oldtimer, dieses Image abgelegt haben. Nehmen wir mal den Ford Taunus. Unser Nachbar, Herr Schulz damals in Uelzen hatte einen, und das war eigentlich GENAU so ein Beamter, wie meine Freundin ihn in den Daimler projiziert. Und geraucht hat er auch noch, wie ein Schlot. Der fuhr in den 80er Jahren so eine Kölner Kutsche. Der Taunus hat es aber heute irgendwie geschafft, cool zu sein, und das nicht erst seit Helge Thomsen und seinen bizarren Aktionen. Dieser Benz hier schafft das irgendwie nicht. Er ist noch immer spießig und langweilig. Vielleicht auch, weil noch so wahnsinnig viele von ihm auf unseren Straßen unterwegs sind? Achten Sie mal drauf, es fahren sogar noch Taxiunternehmer dieses Modell!

Kombi? Braucht man nicht

Kombi? Braucht man nicht

Aber wer hat denn auch behauptet, dass ich ein aufregendes Auto gesucht habe? Etwas mit brachialer Kraft und einer zeitloser Formensprache, die jeden Tag von neuem begeistert? Das habt ihr euch doch alles ausgedacht 😉 Schon kommen im Netz Vorschläge, wie die Vorderachse neu gelagert werden kann, wie man die Schweller für die Ewigkeit konserviert und wann man den Motor am besten mal komplett zerlegt, damit er nochmal weitere 400.000 Kilometer schafft.

Ein Schiff im Hafen Hamburgs

Ein Schiff im Hafen Hamburgs

Ach Kinders. Der Audi ist tot, es lebe der Audi. Das mag ja alles sein, aber ich habe doch in erster Linie eine große, gemütliche, billige und schnell zu bekommende Limousine gesucht, die mich nach dem Leckschlagen meines V8 erstmal zuverlässig von Kiel nach Hamburg bringt. Und viel mehr nicht. Manche nennen das „Winterhure“ oder „Notlösung„, ein bisschen mehr ist es schon, aber wie schon geschrieben herrscht hier wenig bis keine Intimität. Der Funke springt nicht über. Noch nicht? Eigentlich sind es doch diese schlichten Details, die an heutigen, rundgelutschten Plastikwannen fehlen. Die klaren Kanten aus Stahl und Chrom und dieses Urvertrauen verbreitende Fahrgefühl hinter der langen Motorhaube, die ganz weit an ihrem vorderen Ende diesen Stern trägt. Schon klasse, wenn ich darüber nachdenke. Irgendwie.

Ohne Firlefanz

Ohne Firlefanz

Über Geschmack können wir hier allerdings ewig streiten, und deshalb soll sich meine Lobhudelei, und das wird inzwischen ernüchternd angekommen sein, auch nicht mit emotionalem Karosseriedesign oder dem Biss rassiger italienischer Sportlimousinen vergleichen. Im Gegenteil. Bieder kann auch entspannt sein. Wenn bieder funktioniert. Und das tut es, wahrhaftig, das tut es.

Gebrauchtwagenperspektive

Gebrauchtwagenperspektive

Er wollte schließlich schon zu seinen Neuwagenzeiten kein Brandstifter sein, sondern dem etwas besser betuchten Deutschen Arbeitnehmer ein gediegenes Wohnzimmer mit Reisevorzügen unter den Hintern geben. In Zeiten, wo es noch kein Null-Leasing und keine Reparaturflatrates gab. Warum nun aber ausgerechnet ein Taunus, der ja damals genau so langweilig war, heute irgendwie sexy ist kann ich Ihnen auch nicht sagen. Vielleicht, weil in ihm noch ein bisschen mehr Amerika und ein bisschen weniger Deutschland steckt? Ein bisschen filigrane Verspieltheit? Wer weiß das schon so genau. Ich habe hier jedenfalls eine Trutzburg ohne sonderliche Extras, in den späten 80er Jahren mal gebaut, um einen Menschen bequem und sicher von A nach B zu bringen. Nicht mal Airbags hat er. Aber er bringt mich Mensch bequem und sicher von A nach B.

Niemals ohne den Segen aus dem Haus

Niemals ohne den Segen aus dem Haus

Folgen Sie mir doch mal nach drinnen. Durch die schwere, eine natürliche Geborgenheit vermittelnde Fahrertür. Eine gewisse Grundsicherheit strahlt dort natürlich auch meine Madonna aus, das hat sie auch schon im V8 ganz gut gemeistert. Auf dem serienmäßigen Echtholz der Mittelkonsole, das weitaus mehr nach Plastik aussieht als jeder beliebige Koreakunststoff habe ich sie liebevoll festgeklebt.

Schalter, die noch Schalter sind

Schalter, die noch Schalter sind

So etwas wie Ablageflächen brauchte man damals noch nicht. Hier wacht sie hütend über die samt und sonders funktionierenden Instrumente und wird angenehm indirekt beleuchtet von den schummerigen Lämpchen in den klobigen Schaltern. Sie passt hier irgendwie rein. Genau wie mein Hut hinten auf der Hutablage zwischen den für Rückwärtseinparker mechanisch versenkbaren Kopfstützen.

80er Jahre Bedienpanel

80er Jahre Bedienpanel

Ein Mercedes ist ein Mercedes ist ein Mercedes. Seit den späten 60er Jahren sind alle Schalter und Bedienelemente an der selben Stelle. Das soll den „Nach Hause kommen“ Effekt erzeugen, sagen die Designer. Und sie haben recht. Auch wenn ich noch nie einen Mercedes hatte komme ich schon jetzt quasi nach Hause und muss schmunzeln, wenn ich mich in einen aktuellen, neuen Benz setze. Die Schalter sind tatsächlich noch immer alle da 🙂 Aber heute sehen sie ein bisschen weniger nach Rubicks Zauberwürfel aus.

Sandmann, lieber Sandmann...

Sandmann, lieber Sandmann...

Sandmann lieber Sandmann es ist noch nicht so weit. Wir sehen noch den Abendgruß, ehe jedes Kind ins Bettchen muss. Du hast gewiss noch Zeit. Ich könnte heulen. Kennen Sie das noch? Ohne diese paar Minuten am Abend ging bei mir als Kind GAR nichts. An Schlaf wäre nicht zu denken gewesen. Wo in den 70ern behütend Schlafsand in die müden Augen der kleinen Konsumenten gestreut wurde, ballern heute Egoshooter und Kurzvideos von enthaupteten Religionskriegsopfern über die Telefonbildschirme der Minderjährigen. Mich gruselt. Der Daimler kennt das alles nicht. Sein einziges digitales Entgegenkommen ist die Anzeige des Außenthermometers, damals der letzte Schrei. Vielleicht gelingt es ihm auch deshalb so gut, nahezu grenzenloses Vertrauen und gnädige Ruhe zu verströmen. Weil in seiner Zeit einfach mehr Ruhe war. Weil wir nicht alles und jedes aus der ganzen Welt auf dem Präsentierteller serviert bekommen haben. Hinter der Sandmännchen-Puppe ist die lange Haube zu erahnen. Machen wir sie doch mal auf!

Da weiß man, was man hat

Da weiß man, was man hat

Schauen Sie mal! Das sind noch Steuergeräte! Der Erfinder des ABS hat hier alles gegeben, und allein dieser Block von der Größe eines Schuhkartons zeigt mir, dass alles an diesem Auto ein bisschen überdimensioniert geplant wurde. Ohne Rotstift, ohne vorgegebene Parkhausbreiten und ohne quer eingebaute Sparmotörchen. So etwas war schlicht noch nicht nötig. Hier bricht keine hauchdünne Platine nach wenigen Jahren durch und legt die Steuerungselektronik lahm. Hier zeigt man noch materialintensiv, dass man zur Spitze der deutschen Automobilbaukunst gehört. Und lässt sich das auch 23 Jahre und 400.000 Kilometer später vom Sandmann bestätigen. Nicht, dass meine Meinung irgendwen interessieren könnte, aber wir schweifen ab. Felsen. Brandung. Und Kinder, die ins Bettchen müssen. Kommen wir zum Herzstück dieser Wanderdüne. Zu dem Klotz, der da verankert ist und der einfach so jeden Morgen wieder seine Arbeit verrichtet. Ohne Klagen.

Reihe Sechs, ein Bollwerk

Reihe Sechs, ein Bollwerk

Hier sehen Sie Technik, die jedem Motorraum-Ethiker den Schweiß in die Augen treibt. Heute verblendet man alles sauber mit Plastik und verleugnet gekonnt, was in einem Ottomotor eigentlich passiert. Da wird nämlich ein Benzin-Luft-Gemisch zur Explosion gebracht und treibt mit brutaler Kraft einen Stahlkolben nach unten. Hier, bei diesem längs eingebauten Reihensechszylinder kann man das noch ahnen. Aber nicht hören. Ich habe selten ein laufruhigeres Triebwerk erlebt als dieses. Der 260er schnurrt zufrieden und hachelt ohne Ehrfurcht einzuflößen, aber durchaus Kraft anzeigend seine katalysierten Abgase durch einen dezenten Doppelauspuff hinten links ins Freie. Übrigens die einzige mir bekannte Möglichkeit, den Sechszylinder vom Vierzylinder außen zu unterscheiden.

Da gibts noch richtig was zu sehen

Da gibts noch richtig was zu sehen

Es ist das Gesamtkonzept dieses Boliden, was ihn zu eben diesem Bollwerk der Zuverlässigkeit macht. Vielleicht werden einige von Ihnen über meine Worte lachen, weil sie schon viel Ärger mit ihrem eigenen W124 gehabt haben oder weil ihr perfektionistischer Ansatz es nicht zulässt, dass sich ein Reihensechser an der Ampel auch mal einen schüttelnden Zündaussetzer gönnen kann oder dass überalterte Fulda Sommerreifen so ab 130km/h auch mal ein bisschen flattern. Das ist mir alles total egal. Und da kommen wir wieder zurück zum Anfang unserer kleinen Reise durch Sandmanns Pendelkarre. Sie hat sagenhafte 800 Euro gekostet und funktioniert einfach nur so vor sich hin. Jeden Morgen wieder. Sie ist nicht schön, aber sehr komfortabel. Und sie gibt bei allem Trutzburgcharakter zu jeder Zeit ein direktes Gefühl für die Straße und die gefahrene Geschwindigkeit! Wenn doch jedes einzelne Auto so eine Aura der Unzerstörbarkeit verströmen würde, ich glaube, der allgemeine Straßenverkehr verliefe wesentlich ruhiger und entspannter.

Sonne Mond und Sterne

Sonne Mond und Sterne

Abspann. Es ist schon spät, der Sand in den Augen wirkt so langsam und morgen geht es ja schon wieder los. Wieder auf die Autobahn, mit einem dampfenden Kaffee in der rechten und dem riesengroßen airbaglosen Lenkrad in der linken Hand. Mit der oft viel zu warmen Heizung, den tuffigen Federkern-Stoffsesseln und dem Billig-Radio aus dem Supermarkt. Das Leben ist schön. Die Pendelei auch. Meistens. Und doch Zweifel ich. Vielleicht, weil ich noch keine Geschichten mit diesem Auto erlebt habe, die ihm eine Seele geben? Am Auto selbst liegen meine Zweifel jedenfalls nicht, eher an den sagenhaften Summen, die ich monatlich an den Tankstellen lasse. Das ist keine supergute Dauerlösung, aber welches Auto in diesen Dimensionen verbraucht schon wesentlich weniger als 10 Liter? Keins. Also muss ich mir andere Lösungen suchen, denn einen Kleinwagen werde ich nicht fahren. Vielleicht mal einen Opel Senator mit Digitaltacho…? Der wäre dann NOCH hässlicher als der ewige Daimler…

So. Das war der Abendgruß. Flimmerkiste aus. Wie stehen Sie zu den ungeliebten Limousinen der 80er Jahre, die noch zu jung für einen Klassiker, aber schon viel zu alt für den normal tickenden Deutschen sind?

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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55 Responses to Der Fels in der Brandung

  1. Mumpitz1409 sagt:

    Hallo lieber Sandmann,

    Wirklich toller Bericht zu den Autos der 80er. Wohl die wenigsten Fahrzeuge der heutigen Generation versprühen so viel Wärme, Sicherheit und Zufriedenheit wie die Boliden der neuen deutschen Welle und auch die Generation zuvor ist durchaus attraktiv.
    Ich selbst habe eine riesige Faszination für Fahrzeuge aus der Epoche entwickelt. Diese Spinnerei führt mich auch gerade deswegen regelmäßig auf die Schrottplätze in der Umgebung. Nur zum kucken und entspannen. In den Zeiten träumen, in welchen die Kistwn alle noch fuhren und mir auszumahlen wie es sein könnte auch mal wieder so ein Schätzchen in der Garage zu haben. Dazu müsste man aber erst einmal eine Garage oder Vergleichbares besitzen, aber das ist ein anderes Thema.

    Ich Wünsche Dir auf alle Fälle noch viele tolle Geschichten mit dem Daimler , dass er auch mal eine Seele bekommt wie dein V8.

    Ich hingegen träume weiter den Traum eines 70er oder 80er Blechs und gehe weiter auf den Schrottplatz zum Abschalten.

    Nen tollen Tag an alle autoverrückten

    Mumpitz

    • Sandmann sagt:

      Guten Morgen Mumpitz,

      tja… ich hätte auch NIE gedacht, dass es irgendwann mal eine Zeit geben könnte, zu der ich beginne, Empathie für diese Karren zu entwickeln. Ich bitte dich… Ein OPEL SENATOR??? Ein Mercedes-Benz W124??? Die hätte ich vor 10 Jahren nicht mal geschenkt genommen. Und heute bekommt man sie sozusagen fast geschenkt, und ich nehme sie.

      Ich frage mich ernsthaft, was einen dazu bewegt, ein Auto als Klassiker zu betrachten. Da spielt wohl sehr viel das eigene Alter und Erleben des Straßenbildes in der Kindheit mit rein. Eigentlich werden die Autos, die in meiner Teenager-Jugend zu tausenden auf den Straßen rumgekurvt sind in meinen Augen doch niemals Oldtimer sein, oder?

      Oder das was heute den täglichen Brechreiz erregt. Kias, Mini-Chevrolets und Aygos! AAARRRGHHH! Das sind doch nie nie nie Youngtimer oder Oldtimer!!! 🙁 Oder? Haben unsere Großeltern vielleicht auch so gedacht, als sie damals in den 50ern vor Borgwards und Lloyds standen? Fragt ihr sie mal? Meine sind leider nicht mehr da…

      Viel Spaß auf dem Schrottplatz. Und lebe deine Träume, so lange man Benzin noch bezahlen kann…

      Sandmann

      • bronx sagt:

        Tachchen nach Kiel,

        ja sag mal, da klingen schon ein paar Emos durch, oder? Die du dann allerdings gleich auch wieder eindampfst. Es brauch ja auch nen Moment bis es zuppelt bei so einer Kiste :))
        Ging uns mit unseren Kisten nicht anders. Mein Mädel fuhr früher Admiral, den Einspritzer mit 165 Stuten. Heute sind die ausgestorben, wenn wir mal in den Lottotopf fallen, ist der das erste, was angeschafft wird.
        Unsere Ommis waren anfangs auch nur reine Transportmittel, weil ich mich einfach WEIGERE, derart absurde Summen für gerolltes Plastik auszugeben, welches auch noch aussieht wie eine umgekippte Telefonzelle. Und, NEIN, Kleinwagen werden wir auch NICHT fahren.
        Und mit der Zeit LIEBEN wir diese Karren, was haben wir ALLES mit denen erlebt, mein Kurzer ist quasi in meinem CARAVAN aufgewachsen, nannte ihn früher „das Krokodil“, auf meine Frage, wieso kam „weil es grün ist und Menschen und Koffer frisst“. SO schafft man Liebhaber und Schraubernachwuchs 🙂
        Und nun haben wir einen Seni, der ist sooo geeeiilll, quasi die Krönung :)) Der reift ja langsam auch zum Klassiker und bei uns kann er es in Ruhe weiter tun.

        Grüße nach Kiel und alle anderen hier, die ihre Karren mit Lust und verve fahren und pflegen.

        Bronx

        • Sandmann sagt:

          Bester Bronx,

          du müsstest dich eigentlich ganz gut mit dem sich hier auch rumtreibenden Daemonarch verstehen 🙂 Er hat ja auch einen Astra Kombi sozusagen „restauriert“, weil er auch absolut keinen Bock hatte, viel Geld für die gleiche Vorankommensweise auszugeben…
          Hat auch ein paar Artikel online unter „Selbstlose Schreiber“, schau mal nach 🙂

          Heute Nacht habe ich vom Digitaltacho des Senator geträumt. Echt. Lag wohl daran, dass ich den neuen Artikel erst um 1:00 Uhr heute früh fertig hatte und dann vorm zu Bett gehen nochmal bei mobile nach Senatoren geguckt habe… mit entsprechenden Rotweinmengen sollte ich das lieber nicht machen, zumal ich 5 Stunden später schon wieder aufstehen musste. Argh.

          Mal gucken, wohin es mich nach dem Winter spült…

          Sandmann

          • bronx sagt:

            Hi mein Guter,

            a bisserl angefixt biste schon von dem Ding. Jetzt mach mal die Augen zu und stelle dir folgende Zahlenreihe in diesem spätachziger, bernsteinfarben-leuchtenden Instrument vor: 023478. BELEGBARE Kilometer, jeder einzelne. Und nur eine(r) saß vorher drin. 🙂
            Verrückte Welt, da guckt man Monatelang überall nach so ner Kiste und dann, quasi vor der Haustür (Berlin) wird man fündig. Der Titel könnte lauten: „denn sie wußten nicht, was sie da haben“.
            Ich gucke immernoch zum Vergleich bei Mobile oder A-Scout in Sachen Ommi/Seni. man weis ja nie, für schlappe 50 € holte meine Süße dort einen A mit 126000 km, ROST und ROST, aber tadellosem 2,6er Dual-Ram-Reihensechser, Automatik. Die Sportsitze hat mir der Große in meinen Cvan geschraubt, die zeitgenössischen ALUs habe ich zweifarbig lackiert, Felgenhorn bleibt ALU-farben, Radschüssel in Novaschwarz, passend als Witerreifensatz für den zwosechser meiner Schnecke. Sieht top aus. Ein paar Teile noch einlagern, Motor, getriebe raus, den Rest abholen lassen und die nächsten zehn Jahre können kommen.

            Daemonarchs Artikel lese ich hier alle mit. Respekt, wie er das macht, habe die gleiche Meinung zu diesen Dingen. Man kann auch mit „Low Budget“ viel machen, wenn man kreativ und praktisch veranlagt ist und ES WILL.

            Auf deine Nummer nach dem Winter bin ich gespannt 😉

            Überrasche uns, 🙂

            Bronx

  2. flohdaniel sagt:

    Bei den Ausführungen bekommt man fast Lust sich einen solchen 190er….ähhh 260er zu holen….toll geschrieben Sandmann! Und immer dran denken, die Chromteile zu pflegen xD

    • Sandmann sagt:

      Ay flohdaniel,

      der hat es auch echt verdient, gefahren zu werden. Mach mir ein Angebot, das ich nicht abschlagen kann und es ist deiner, noch bevor er die 400.000 geknackt hat 😉

      Sandmann

      • flohdaniel sagt:

        Ay Nordlicht,

        dafür ist mir die Reise wohl zu weit. Ich hab mich seit zwei Autos nun dem Cabriofahren verschrieben, von daher wären mir die Umbauten auch ein wenig zu aufwändig xD

        • Sandmann sagt:

          Ach ja, die Kisten ohne Dächer 🙂
          War auch nur halb ernst gemeint, es gibt doch so ein Sprichwort, dass man seine Freundin und sein Auto nicht einem Bekannten überlassen sollte. Oder so.
          Außer natürlich den Audi V8, aber das war ja eine andere Geschichte 😀

          Sandmann

  3. Squonk sagt:

    Moin moin,

    schööön geschrieben… erwacht da am Ende etwa doch so etwas wie innige Zuneigung zum schnöden Fortbewegungsmittel? Ich sehe schon, irgendwann wirst Du anfangen, den Stern zu polieren (hat er wirklich mal nötig 😉 ), das falsche Türschloß zu ersetzen, die fehlende Abdeckung über der vorderen Abschleppöse zu ergänzen, ebenso wie diejenige über dem Zündverteiler, die nicht zeitgenössischen Radkappen gegen originale zu tauschen, oder besser noch gegen einen Satz Kanaldeckel (die gegossenen der Erstserie mit den ovalen Löchern wohlgemerkt, nicht die späteren geschmiedeten), das Zebranoholz im Innenraum aufzupolieren, und – als i-Tüpfelchen – den gelblich ausgeblichenen Zeigern der Rundinstrumente ihre ursprünglich orange Farbe wiederzugeben… habe ich eigentlich schon mal erwähnt, daß ich den W124 liebe? 😉
    Wie schrieb noch mal jemand so schön? Ein Auto von Ingenieuren für Ingenieure. Wobei ich zugegebenermaßen vorzugsweise zum T-Modell oder zum Coupé/Cabrio neige… wenn Limousine, dann V8 🙂

    Ja, ich bekenne: Ich liebe meine Autos. Meinem Ersten, einem 82er Golf I Diesel (4,5 l/100km…) trauere ich immer noch hinterher. 440.000km hatte er am Ende gelaufen. Motortechnisch immer noch toppfit, bereitete leider der Rost unserer Beziehung ein Ende. Mit heutigen Kenntnissen hätte ich ihn wohl retten können. Hätte ich ihn doch bloß weggestellt, der Platz wäre vorhanden gewesen. Wo sieht man heute noch einen Golf I? Er wäre es wert gewesen, erhalten zu werden.
    Meinen 200TD werde ich auf jeden Fall nicht so vorschnell aufgeben… soweit der Plan.

    Gruß vom Squonk, der gerade mangels beheizter Werkstatt seine frisch überholten Querlenker auf dem Küchentisch lackiert hat.

    • Sandmann sagt:

      Ay Squonk,

      du bist in der Tat einer von denen, die solche Autos lieben und erhalten. Ich bin froh, dass das so ist. Ohne Leute wie dich wären die schon längst alle abgewrackt oder verschifft worden!

      Alles, was du aufgezählt hast sind diese kleinen Dinge, die nicht teuer sind, Spaß machen und dem Wagen am Ende den letzten Schliff geben. Was du noch vergessen hast, weil du es nicht hören kannst: Das kleine Löchlein im Endtopf. Das muss auch noch zu 🙂 Hm. Bei meinem Taunus Coupé würde ich das wohl auch alles machen. Aber du wirst meinen Zeilen entnommen haben, dass ich zwar einen großen Respekt vor dem W124 habe, aber so etwas wie Liebe nicht aufkommen mag. Ich werde demnach all diese liebenswerten Kleinigkeiten vermutlich… NICHT… machen. Der Benz wird gefahren, die Flüssigkeiten regelmäßig ausgewechselt, dann bekommt er frischen TÜV und dann geht er wieder in andere gute Hände. So zum Jahreswechsel. Vielleicht kennt ihr ja jemanden, der ihn schon mal vormerken will, wie es ihm geht kann man ja hier episch nachlesen 😉

      Was man alles für Autos hätte aufheben SOLLEN… da darf ich gar nicht drüber nachdenken. Mir fehlte immer der Platz, dir anscheinend nicht. Und hätte ich heute Platz und rund 10.000 Euro über, ich würde meine ganz private Traumwagengarage einlagern. Mehr Geld wäre gar nicht nötig…
      Aber lustig, dass du den alten Diesel ansprichst… ich habe heute Morgen über einen alten Passat Diesel 1.6 nachgedacht… Der nimmt ja auch nur 5 Liter und fährt mit allem, Frittierfett, Pflanzenöl, Margarine… Hm…

      Sandmann

  4. Marlboroman sagt:

    Ave Sandmann,

    wie Du ja weißt, hatte ich selbst einen dieser W124 260E.

    z.Zt. fahre ich immer wieder geschäftlich durch die Republik und bekomme dann ein Fahrzeug aus unserer Firmenflotte. Die letzten 2 mal war es ein moderner 3 Monate alter C-Klasse Mercedes mit ca. 140PS Diesel.

    Ich fuhr ja viele Jahre privat Mercedes.
    Aber… Zuhause fühle ich mich in diesen neumodischen Mercedesen nicht mehr!
    Ich suchte letzte Woche am Stauende den Warnblinkschalter!
    Meinste ich hätte den gefunden?
    Irgendwann nach langem Suchen (natürlich dann schon im stehen) habe ich ihn dann inmitten den anderen Silbermatt lackierten Schalter nahezu unsichtbar gefunden.
    Soviel zu „Willkommen Zuhause!“
    Außerdem geht die „Karre“ an jeder Ampel aus 😀
    Bis ich das kapiert hatte, daß ich nicht „zu blöd“ zum autofahren bin 😉

    Naja, nichts mehr für mich. Zu modern, zu Overstyled, zu unpersönlich.
    Ich freue mich, wenn ich wieder mit meinen alten Autos fahren darf, wo ich wirklich Zuhause bin 🙂

    So long,

    Marlboroman

    ps.: wo ändere ich hier meine Mailaddi?

    • Sandmann sagt:

      Ay Marlboromann,

      wahrscheinlich hättest du nur „Warnblinker AN“ sagen müssen, das geht dann ja ganz von alleine 🙂

      Ich würde gern mal den Selbstversuch starten und ein Jahr lang testen, ob ich mich in einem Neuwagen auch nach einiger Zeit (Geschichten, Erlebnisse, Seele und so…) zu Hause fühlen kann. Subjektiv bin ich da ganz bei dir, ich WILL ja auch die alten Karren fahren. Aber ein paar Touren für Mercedes-Benz nach Kalifornien (CLS AMG) und Teneriffa (SLK Roadster) haben mich schon ein wenig angepiekst. Neue Autos können auch echt ganz geil sein, wenn man sich auf sie einlässt…
      Aber – wer soll das bezahlen? Von daher für mich ohne Relevanz.

      Deine Mailadresse kannst du eigentlich in deinem Profil ändern. Wenn nicht, lösch es und leg einfach ein neues an. Oder so… Wenn du Hilfe brauchst, ich bin heute Abend online.

      Grüße von der Elbe

      Sandmann

  5. Markus1975 sagt:

    Hey Jens

    Jetzt sitze ich hier, es ist wieder kurz vor Mitternacht und es werden diese doch recht schönen Photos vom Benz angeschaut. Ich blende jetzt einmal diese „Felgen“ aus und konzentriere mich auf die Linien des Benz. Und hey! Irgendwie fängt er an zu gefallen. Klare Linien, einige scharfe Kanten…dann kommt aber der Po bzw. diese völlig verhunzte Fronpartie um die Ecke. Ächz.
    Auch wenn ich jetzt geschlachtet werden sollte, einen Designpreis hat er nicht verdient der Benz. ALLERDINGS der Motor ist absolut geil und unzerstörbar. Ganz ehrlich. Ich schwöre auf die sechs / achzylinder von Mercedes Benz. Darunter ist langweilig bzw. überzüchtet.
    Auf diesen einen Photo sieht man diese ominöse Scheibe in orange wo die Zündkabel dran fest sind. Leute DAS ist die Verteilerkappe! Drei Inbusschrauben an die man richtig geil leicht rankommt und das Ding wird ausgetauscht. Einfach nur genial einfach. So eine Arbeit geht sogar noch bei minus 10 Grad recht einfach von der Hand, weil es einfach nur schnell gemacht ist. Und ich kenne da ganz andere Kandidaten wo man entweder jede menge Teile im Weg hat oder einfach nur eine kleine Schnappschelle beim weghebeln in Nirvana springt und die Karre trotz neuer Verteilerkappe steht. 😉 Selbst schon passiert der ganze Mist.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • bronx sagt:

      Bester Markus,

      du hast ja so recht, bei meinem sitzt die Kappe um 180 Grad verdreht, gefühlt, ca 30 cm unter der Frontscheibe. Ächz, was hat sich Opel DABEI gedacht?
      Das ist aber auch das einzige „Problem“ beim 2,0er.

      Mfg, Bronx

      • Sandmann sagt:

        Ay ihr Zwei,

        also ich finde das Design vom W124 durchaus stimmig, und es passt auch in seine Zeit und sieht auch heute noch nicht wirklich altbacken aus. Schon recht genial. Allerdings fand ich es damals schon sehr bieder und langweilig, und daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Nun mag es Leute geben, die genau das wollen, und das ist ja auch okay. Ich aber insgesamt als Alltagstraumwagen NICHT. Da gibt es Kandidaten in ähnlichen Preisklassen, die mir wesentlich mehr zusagen 🙂

        Aber es stimmt wohl, der Motor ist ein unglaublicher Klotz. Wenn der doch bloß weniger trinken würde…

        Sandmann

  6. Daemonarch sagt:

    Also, auch wenn ich jetzt als Oldtimer rüberkomme, aber wenn ich meine 80er-Jahre Designlieblinge nennen sollte als Top3, würde das wie folgt aussehen…

    1) Audi V8
    2) W124
    3) Audi 200 – 20v Avant…

    Und ich hab sie alle gehabt… 😉
    (den Benz hab ich immer noch, langzeitgelagert, für bessere Zeiten)

    Wobei mir die w124 Limo besser gefällt als der T, aber dieser ist einfach unfassbar praktisch, ich hab mit dem für nen Kumpel praktisch den halben Umzug gemacht… Kombi-brauch ich!

    • Sandmann sagt:

      Kombi? Braucht man NICHT 😀

      Mit dem Audi V8 und auch dem 200er haben die Designer damals ein Auto geschaffen, was seiner Zeit um mindestens 10 Jahre voraus war und auch in 20 Jahren noch nicht wie ein Oldtimer aussehen wird. Diese zeitlose Eleganz und diese unterschwellige Kraft habe ich danach bei keinem anderen Auto wieder gesehen…

      Seufz…..

      Es geht schon wieder los, mein V8 fehlt mir *heul*
      😉

      Grüße aus Hockenheim, kurz vorm finalen Abschlussrennen! BROOOOAAARRRR!!!!!!
      Sandmann

    • bronx sagt:

      Bester Daemonarch,

      dem „Oltimer“ schliesse ich mich gern mal mit meinen favoriten an. Als da wären:

      1) NSU- RO 80 (mind. 15 Jahre im Design vorraus)
      2) VW-K 70 (für mich extrem sachliches aber gelungenes Design)
      3) BMW 3er, E 30 (vom selben Designer wie der Ro, C. Luthe, genial)
      4) Audi 100, Typ 43 (speziell Avant, der Zeit ebenfalls vorraus)

      Nr 3 und vier fuhr ich selber in meiner beginnenden Schrauberzeit. Der E 30. ein 318i (Schalter), fuhr sich extrem dynamisch da er nur den leichten Vierzylinder auf der Achse hatte, war aber im Winter mitunter tückisch, 2 Sack Ansetzbinder a 50 Kg im Kofferraum verbesserten die Stabilität nachhaltig.

      Den Audi hatte ich als Limo (bis zum §, dann zum schlachten) danach als (mit schlachtteilen aufgebauten) Avant mit 5 Zylinder Einspritze. DEN Motorsound höre ich noch heute. Platz ohne Ende in der Kiste. Dank der riesen Klappe sehr praktisch, nur Rosten tat er dann doch arg.

      Kombi, brauch ich (fast) immer. Und, der letzte Wagen ist stets ein solcher :))

      Bronx

      • Sandmann sagt:

        Ui wir ticken ähnlich.
        RO80 fasziniert mich schon immer, ich trau mich aber nicht ran, weil er inzwischen so selten wie mein K70 ist…. und da kommen wir zum
        K70 – den habe ich ja bereits, wie ihr wisst, und DEN gebe ich auch wirklich nicht mehr her. Der geht allerdings auch irgendwie nicht kaputt, aber ich fahr ihn auch selten. Hoffentlich ändert sich das irgendwann mal…
        Audi 100 Typ 43 erste Serie (1976-1979), von dem hatte ich gleich zwei nacheinander. Einen Resedagrü-Metallic mit 85PS, danach einen weißen GL mit der sagenhaften 5E Maschine aus erster Hand. Hab ich hier auch mal beschrieben: http://www.sandmanns-welt.de/nur-mal-angucken/
        Traumwagen: Ford Taunus 2.0 GXL Coupé vor 1973, kommt auch irgendwann. Oder halt der schon oft zitierte /8.
        Schön wäre auch mal wieder ein Citroen XM Exclusuve, ich habe selten ein eleganteres und kommoderes Auto gefahren!
        Ferner will ich mal haben: Opel Senator CD mit Digitaltacho und einen Golf 1 erste Serie.
        Und wenn die Midlife Crisis mal zuschlägt kommt auch mal ein Porsche 911, aber ein alter verbeulter, vors Haus.
        Das wars eigentlich 🙂

        Sandmann

        • bronx sagt:

          Bester Sandmann,

          an die Story mit dem Anzünder als „Wegfahrsperre“ erinnere ich mich gerne. 🙂 Geniale Lösung des alten Herrn.

          Ansonsten ist die Auswahl ganz anständig. Senator (feix..),
          Strich 8 und 911 hört sich gut an. Vor allem frühe 11er (erkennbar am zweiten“Tankdeckel“ fürs Öl) haben ihren ganz speziellen Reiz.

          Gruß, Bronx

          • Sandmann sagt:

            Wenn sie nicht selbst in desolatem Zustand so teuer wären… *grummel* 🙁

            Sandmann

            • bronx sagt:

              …ist halt ein Porsche. (fast) egal in welchem Zustand, der ist immer teuer.

              Bronx,(der grad einen Holden Comodore am Wickel hat, baugleich mit Senator B, nur viiieel schrägere Optik) 😉

              • Sandmann sagt:

                Woher kenne ich denn Holden…? Holden, Holden… ist das so eine Submarke wie Vauxhall?

                Sandmann, zu beschäftigt zum googeln 😉

                • bronx sagt:

                  Holden (Australien),
                  Nachbauten eines Omega A und Senator B Derivates, mischung von beiden, (Fenstergrafik Seni, Body Omega) im Unterschied zu EU jedoch auch mit V8, wie DER hier genannte. Ein Traum, ein Traum, irre. :()

  7. Markus1975 sagt:

    Hey Jens

    Was soll man jetzt schreiben? Die Zeit vergeht. Autos kommen und gehen. Eindrücke bleiben. Meistens. 😉
    Hätte der Benz nicht so eine absolut häßliche Front bzw. häßliches Hinterteil er könnte ein „Haben woll“ Kandidat werden. Am geilsten finde ich immer noch die Maschine bzw. die aus den vollen gfrästen ABS Block. Auf den ersten Blick damals kam man überall sehr gut ran, um selber Hand anzulegen. Alleine die Zündverteilerkappe. Hehe
    Fünfer Inbus mit T-Griff, drei Bolzen und vorher die Zündkabel gelöst. Mann war das ein riesen Haufen Plastik. Durchmesser ca. 20 Zentimeter ? Und dann noch ganz vorne am Block angebracht. Platz wie Sau wo noch eine Trans all hätte landen können.

    Ja. Damals waren die Autos noch schrauberfreundlich. Und dann wachten die Jungs der meisten Konzerne auf. Für Reperaturen muß der Kunde in die Fachwerkstatt. Ein Torx hier, ein spezieller Schlüssel da und schon war die „Bindung“ perfekt. Leicht verdiente Kohle von verzweifelt anmutenden Kunden die immer noch an dieser oder jener Marke festhalten. Man(n) muß ja mit der Zeit gehen und das alte noch funktionierende Fahrzeug abschieben, damit man mit elektrischen Fensterhebern aufwarten kann, anstatt wie der Nachbar noch zu Kurbeln.
    Lieber alt und funktionierend, als neu und anfällig

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • Sandmann sagt:

      Ay Markus,

      du weißt ja, dass ich das ähnlich wie du sehe 🙂
      Ich habe gestern Abend eine nette Geschichte mit dem Taunus erlebt, die mit einem nicht-Anspringen begann und mit einer fröhlichen Bier-Runde, drei Nachbarn und einem ADAC Menschen endete. Ich schau mal, dass ich da mal was drüber verfasse, wenn ich heute irgendwann die Zeit finde 😉

      Sandmann

      • bronx sagt:

        Salve ihr Zwei,

        dazu nur eines: defekter Öldruck-Schalter am Bussi heute.
        Preis im EK 4,95. Den T4 auf die Bühne, Abdeckung runterklappen, 17er Ring und raus damit. Neuen rein, Kabel dran und schön isses!
        Abdeckung zu und fertig. Zeit: ca 10 min. Wobei die Hebebühne gefühlt langsamer hochfährt, als die Sache selber dauert. 😀
        Deswegen liebe ich selbst diesen Karren, mein dankbares Eisenschwein!

        Bronx

  8. Markus1975 sagt:

    Hey Bronx

    Hm. Ich werde direkt neidisch. Öldruckschalter für die Diva zu haben zwischen 14 und 30 Euro im net. Die „Geräuschpappe“ kann nicht runter geklappt werden sondern muß mit zig Schrauben an der Karosse und den Radhausschalen angeschraubt sein. Dann runter damit, wobei man von dem Teil fast erschlagen wird, weil jede Menge Dreck / Öl und sonstiger Mist darauf ruhen. Die Pappe selber ist schweine leicht, sehr leicht zu zerbrechen bzw. rissig.
    Der Öldruckschalter wird mit Ring / Maulschlüssel der Größe ? 😉 gelöst. Ist aber nicht die weltgröße. Max. 17 zehner Größe.
    Die Pappe selber wieder anbauen…habe ich noch nicht gemacht, da ich den Motor erst einmal „waschen“ will. Bremsenreiniger, Lappen und gaaanz viel Handarbeit. Aber es sollte sich lohnen. Meine bisherigen Arbeiten ziehen. Die Diva lief heute im Stand von 700 bis kurz 3000 Umdrehungen eine halbe Stunde lang vor sich hin. Vermeldung: Keine Öltropfen am Block oder am Boden zu sehen. 😉

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • bronx sagt:

      Ey Markus,

      na das hört sich doch richtig gut an 😀 Ich bin ja, dank Jens‘ Story’s und deiner Einlassungen hier im Blog gut im Bilde, was die „Wartungsfreundlichkeit“ dieses Schätzchens betrifft. Ich bewundere das! Man muss wohl einem Auto in der Tat verfallen sein um sich dieses Ding immer wieder zu geben. 😉

      Der Bus ist extrem logisch konstruiert, trotz der von vielen verbreiteten Schauer-Märchen, den verbauten Motorraum betreffend. Wenn du den Grill nach vorne schwenkst (4x M8 lösen), hast du erstaunlich guten Zugang. Den Lagerbock mit der Buchse, welche die eine Seite der Schaltung aufnimmt, konnte ich von Oben wechseln. Zum Glühkerzenwechsel hab ich einen speziellen Schlüssel und selbst der Ausbau der Nadelhub-Düsen ist kein Hexen-Werk 😉

      Ich hab durch meine Reparatur an der ZKD ein echt nettes Team altgedienter Diesel-Päpste hier im Nachbarort kennen gelernt. Du brauchst zum punktgenauen Einstellen des Förderbeginns der Pumpe eben doch etwas Werkzeug, was nicht in jedem Haushalt herum liegt. Wenn du dann noch den einen oder anderen Tipp bekommst, der in KEINEM Handbuch steht (versehen mit dem Erkenntnis-Faktor „WOW“), unbezahlbar so etwas! Solchen Leuten hört man besser ZU 😀

      Markus, behalt deinen Elan bei, ich würde mich freuen wenn wir deine Diva beim Treffen mal in Aktion sehen.

      Grüße aus TF, Bronx.

  9. Markus1975 sagt:

    Hey Bronx

    Was soll ich sagen? Beide Autos gehören zur Familie 😉
    Und ja. Ich bin diesen Kisten VÖLLIG verfallen. Das fängt ja schon damit an, daß ich mich einfach nur hinsetzen kann und die Linien das Wagens still für mich genieße. Habe ich schon erwähnt das ich ein hier sogenannter „Wattestäbchenpolierer“ bin. 🙂

    Mit Deinem Bus sei einmal froh, daß Du so kompetente Hilfe ums Eck hast. Es gibt die blödesten Fehler, auf die man selber echt nicht kommt. Da ist dann wieder Erfahrung gefragt, welche über Jahre der Liebhaberei aufgebaut wird. Bei mir hier in der Ecke gibt es einem T4 in blau. Als LANGVERSION! Ich schätze für Camping etc. Und ganz ehrlich? Alleine diese langezogene Wurst die fast einen halben Meter aus der Einfahrt schaut obwohl der Popo am Garagentor streift ist geil. Beim Treffen zeige ich Dir den mal.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • bronx sagt:

      Salve Markus,

      mein Bussi ist eine Langversion 😀
      Und-JA, übernachten geht super gut. Die zweite Sitzreihe kann sogar drinn bleiben und meine 1,90 passen trotzdem!

      Wattestäbchenpolierer? Hab ich kein Problem mit, solange ich das nicht auch machen muss 😉
      „Hinsetzen und die Linien des Wagens still für mich genießen (kann)“.. DAS hingegen verstehe ich absolut! Als wir den Senator neu hatten, schlich ich mich abends in die Garage aus genau dem gleichen Grund. Einfach nur genießen! Still! Für mich!

      nun wieder dieselnde Grüße, Bronx

  10. Daemonarch sagt:

    Mann, ist das alles schon wieder ein Jahr her?

  11. Markus1975 sagt:

    Hey Bronx

    Kein wunder das Du bei 190 cm ne Langversion besitzt. 😉 Du möchtest ja auch irgendwo untergebracht sein.
    Und Wattestäbchenpolierer ist so ein dehnbarer Begriff. Ich sage einmal so. Eine Waschtraße ist ein absolutes no go. Handwäsche und hinterher schön polieren und wachsen. So richtig mit Polierwatte und so. Und glaube mal. Ich kann mich dabei derart entspannen…und hinterher einfach wieder hinsetzen und den strahlenden Lack und die Karosse genießen. Habe ich schon erwähnt das im V8 weder gegessen, getrunken noch geraucht wird? Einfach nur reinsetzen und genießen. Jedenfalls bei meiner Lady.
    Die Diva wird wohl etwas anders von Melanie behandelt. Obwohl selbst sie schon meinte, das sie im Auto nicht rauchen wolle. Aber hey! Ist doch schon einmal ein Anfang. 😉

    V8 mäßige Grüße

    Markus mit immer wieder klemmenden Leertaste Hmpf

    • bronx sagt:

      Ey, du Retter der V8,

      in diesem Auto würde ich auch nicht paffen. Obwohl ich gern beim Autofahren eine rauche (*Schwäche hiermit eingesteh..*), im Bus tue ich das auch! Im Omega auch, aber im Senator herrscht Rauchverbot. Das ist dem einmaligen Zustand des Wägelchens geschuldet. (Momentan 36.000 Km) Er bietet allerdings als Entschädigung für dieses entgangene Vergnügen eine Taste, mit der man das Rauchverbot aufhebt 😉 Wenn du das tust, geschehen drei Dinge gleichzeitig, der Aktienpreis von Conti steigt, der, der Mineralöl-Multis ebenso und du selber hast ein Grinsen im Gesicht 😀 Beifahrer (so denn ebenso verdorben, wie ich) ebenfalls! So eine aktive Sperre der HA ist ein äußerst kurzweiliges Vergnügen…

      Grüße vom Reihensechser.

  12. Markus1975 sagt:

    Hey Bronx

    Das hast Du aber lieb gesagt. Retter der V8…werde direkt rot. 😉
    Hätte ich mehr Möglichkeiten…Du weißt ja was ich meine. Obwohl die beiden V8 WIRKLICH reichen. Es gibt da aber noch so ein Wunschdenken von mir. Einen V8 lang und / oder eine Classicline. Eine Komponente gibt es da aber noch. Meine Frau! 🙂

    Und das Du einen Senator mit diesen jungfräulichen Kilometerstand Dein eigen nennst grenzt ja schon an…es ist einfach obzön. 🙂

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • bronx sagt:

      Hi Markus,

      der „Dicke“ ist nun mal bei Dir gut aufgehoben! Wer weiß, wo der sonst gelandet wäre. Insofern stimmt es also 😀 Ich mag solche „Verrückten“, ticke ja selbst so! Und da wir hier im Hause alle selber eine Macke haben, laufen uns hier die Blitze mit dem Reihensechser öfter mal zu. Da ist es dann gar nicht so leicht, zu entscheiden, welcher bleibt und welcher geht. Man kann sie ja nicht alle halten, leider.
      Im Falle des Senatoren allerdings, gilt: unsaleable! Excuse me!

      Die beste Komponente, wie Du zu recht schreibst, ist immer noch das verständnisvolle, eigene Weib 😀

      Heckantrieb, allzeit, es lebe die mitlenkende Hinterachse!
      Bronx

  13. Markus1975 sagt:

    Hey Bronx

    Ich habe echt KEINE Ahnung wo die Diva sonst gelandet wäre. Jensi war auf den Wagen angewiesen und stand trotz einigen Investitionen auf der Straße. Und seien wir einmal ehrlich. Nach all den Teilen, Zeit gepaart mit Blut und Schweiß habe ja selbst ich rumgeko… . Und ich bin auf den Wagen nicht angewiesen.

    Nun ja. Meine Madam war „recht begeistert“ das ich mir die Diva noch an Bord geholt habe. Bis zu einem gewissen Moment, als ich sie bat die Diva aus der Halle zu fahren. Leuchtende Augen, ein leichtes Grinsen und ein Schulterblick in Richtung Wagen. Danach hatte ich grünsen Licht den Wagen aufzubauen. Und als ich ihr dann eröffnete das sie die Diva dann haben soll war es um sie geschehen. Hehe
    Jaja. Von wegen ein Auto wird nur benutzt. Ein ganz klein wenig Emotionen spielen dann wohl doch eine Rolle. Ist ja dann auch ein riesen Schritt nach vorne. Seat Diesel gegen einen durchreparierten Audi V8 mit Gasanlage. Noch Fragen? 🙂
    Ich persönlich bin hibbelig wie ein kleines Kind, da ich die Diva jetzt so schnell wie möglich wieder auf der Straße sehen möchte. Mit einer Frau die wieder zufrieden und glücklich hinter dem Steuer sitzt. Schade das die Propellerjungs den Slogan „Freude am fahren“ schon inne haben.
    Sollte ich es allerdings wagen mir noch einen V8 anzuschaffen, werde ich mit tödlicher Sicherheit zerteilt und den dann 24 Töpfen zum Fraß vorgeworfen! 😉

    V8 mäßige Grüße

    Markus mit ausreichenden 16 Töpfen die versorgt werden wollen

    • bronx sagt:

      Ähm…

      cool. Sei zufrieden, das Sie begeistert war, leuchtende Augen hatte, preise den Herrn, wie viele von uns Schrauberlingen werden entrechtet und unterdrückt von Seat-Diesel fahrenden, Schuh-sammelnden Emanzen! 😉 Am besten Smart fahren und „hipp“ sein. NEE, danke. Setz meine Süße in einen ADMI und Du hörst Dir an, wie schön die Welt ist 😀 Dann sagt sie mir noch, „so’n C-Kadett für alle Tage, danach solltest du mal gucken“. Da schweigst Du ergriffen und dankst sonst wem 😀 Unschätzbar, sowas…

      Voll von Dank erfüllten Grüßen..
      Bronx

  14. Markus1975 sagt:

    Ay Bronx

    Ich WÄLZE mich in Demut. 🙂

    Und jahaaa! Ein alter Opel C. Da hätte ich auch Bock drauf. Allerdings nicht mehr so richtig original. Bei diesen Modell tendiere ich wirklich zu einer anderen Lackierung, tiefer, andere Felgen und einem anderen bösen Motor. Keine Ahnung warum ich dies gerade bei diesen Modell so machen würde. Ich bin doch eigentlich für Originalität bzw. ganz leichtes Tuning / Veränderungen. Hm

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • bronx sagt:

      Moinsen V8ler,

      ich sag jetzt mal: was gefunden. Einen City mit C 20 NE Motor, bereits geschweißt und mangels Lust (kopfschüttel) für’n schmalen Taler abzugeben. Den seh‘ ich mir am WE mal an. Da gibts ja nur hopp oder topp 😉
      Tuning? Hm, schwer zu sagen. Ich mag es lieber, wenn man den Nerz nach innen trägt 😀 Also außen völlig brav und einen fetten Motor, von dem man nur etwas hört, wenn ich es will.
      Mal sehen…

      Bronx

      • Snoopy sagt:

        Ein Kadett C City der nicht total weggerostet ist ? Eine Rarität.
        Ein Coupe im Rallyetrim war mal mein Jugendtraum… aber alle die ich damals angesehen habe und die in meinem Budget waren: Rost ohne Ende…

  15. bronx sagt:

    Hi Christoph,

    der soll im Blech noch (oder wieder?) ganz passabel sein. Ich werde berichten. Das ging ja jetzt recht schnell. Da die Achillesfersen dieses Typs mir gut bekannt sind, weiß ich wo genau ich hinschauen werde. Der C 20 NE reizt mich natürlich sehr. 2 Liter und 115 PS sind in dem Wägelchen schon eine Ansage.
    Einen City sieht man durchaus seltener als ein Coupe. Ein weiterer Pluspunkt 😀

    Bronx

  16. Markus1975 sagt:

    Hey Bronx

    Ich meinte ja mit Tuning nicht, daß der Unterboden am Asphalt streifen soll. Vielmehr eine dezente Tieferlegung, hochglanzpolierte BBS Felgen, ein anderer Auspuff der nicht übertrieben ist zwecks ein Gitter davor schnallen zu müssen damit keine Penner reinkriechen und die Farbe Blau welche ins schwarz reingeht. Sämtliche Schlösser bleiben erhalten. Nicht´s cleanen etc. Finde ich persönlich affig.
    Den Innenraum mit einem VERNÜNFTIGEN Lenkrad, einer leichten Anlage (keine dicke Bassrolle!!!) und eventuell so eine Art Schalensitze aufwerten.
    Und zum Motor…so groß wie möglich. Ich habe einmal einen C-Kadett mit einem 3 Liter Monzamotor gesehen und diesen in Aktion erlebt. Die absolute Hölle. Der Asphalt hinter diesen „Kampffloh“ hat sich aufgerollt. 😉 War damals schon recht geil

    Zu Deinem eventuell neuen Familienmitglied drücke ich Dir die Daumen. Vielleicht hast Du ja Glück

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • bronx sagt:

      Salve Markus,

      ich habe Dich schon verstanden 😉

      Nun mal meine Variante, falls es klappt: Farbe: Marine-Grau (matt) vom Küstenschutz, Stahlfelgen-Radschüssel nach innen versetzt- in Mattschwarz, VERNÜNFTIGES Lenkrad (genau 😀 ) , zeitgenössische Cibies (hab ich noch in 28er Größe, solche hatte Röhrl am Ascona) und eine umgestrickte Python-Abgas-Anlage. Cleanen ist overstyled, nichts für mich.
      Dann noch die „76“ auf die Türen (in Rot mit Schwarzem Rand, ja „Unocal“ lässt grüssen) und gut isses 😉 Soweit wäre der Plan…
      Ich hab mal Helge Thomsen’s Granada in genau diesem Look gesehen und der hat mir extrem gut gefallen!

      Thx fürs Daumendrücken. Morgen ist man schlauer!

      Grüße vom Reihensechser

  17. Daemonarch sagt:

    Ein City mit c20ne??? Da fährste ja im Standgas schon quer! 😀

  18. bronx sagt:

    Hi mick,
    na ja ich finde, es gibt schlimmeres an Tuning-Sünden. Diese tiefergelegten, dröhnenden Bass-Rollen mit gebördelten Radläufen und „Sprinter“-Luftschlitzen etwa. Die hast du dann mit 30 Km/h vor dir, der Strassenzustand lässt am tiefer gelegtem grad nix anderes zu 😉
    *schüttel*

    Maik: Das iss ja das verlockende 😀
    Mich reizt einfach die Vorstellung, mich an einem Karren, welcher sowieso lackiert werden muss, einmal auszutoben, etwas zu probieren. Der verbaute Motor kommt mir sehr entgegen. Ist es doch der gleiche wie in meinem C-Van. Ein dankbares, robustes Motörchen. Im Omega eine gute, sparsame Motorisierung mit Kraft aus dem Keller, mag er keine hohen Drehzahlen. Wie derselbe Motor im wesentlich leichteren C „geht“ interessiert mich natürlich sehr. Der Anbieter meinte, er sei sehr…fahraktiv. *hüstel* 😀
    Ich bin gespannt.

    Bronx

  19. Markus1975 sagt:

    Hey Bronx

    Ha! Ich hoffe doch das Du „Ihn“ abstauben kannst.
    Und mausgrau? Ok. Damit kann ich ja noch leben. Aber dieser komische Aufkleber…laß das Mistding weg! Uuaaahhhhh!Das schüttelt es mich richtig. Mach das Teil wenn es soweit sein sollte einmal mit Tesa fest und gehe ein paar Schritte vom Fahrzeug weg. ABER! Es ist doch Dein Auto. Allso mach einfach. Geschmäcker sind soetwas von verschieden. Vielleicht sieht es ja auch gar nicht so doof aus. Hehe
    @Mick
    Du scheinst ja schon ein etwas „älteres“ Semester zu sein. Und dies ist jetzt wirklich nicht negativ gemeint. 😉
    Aber jetzt einmal unter uns Männern. Was würdest Du unter „leichten Tuning“ verstehen? Selbst ein alter Käfer wurde ja mit 356 Porschefelgen und anderer Vergaseranlage optimiert. Nicht zu vergessen, daß dann auch andere Fahrwerke ihren Einzug hielten. Warum gerade ich dies toll finde? Hm. Ich sage einmal so. Weil es paßt. 😉
    Ich selber habe ja bekannterweise zwei V8 am Start. Der eine bleibt für meine Frau original. Der andere hat als Felgen lediglich die 17 Zoll Nogaro Felgen von Rial montiert. Kein Fahrwerk, keine Tieferlegung. Der originale Auspuff war damals schon nicht mehr vorhanden. Dort verrichtet jetzt eine Foxanlage ihren Dienst. Und das war es auch schon.
    Sicherlich. Auch ich habe Modelle im Auge die ich, sagen wir es vorsichtig, böse tunen würde. Allerding sollte und muß die Karosserie nicht zwingend verunstaltet werden. Nur ein Beispiel sei hier genannt: Golf eins mit gezogenen Radläufen. Die eine Variante ist schön gleichmäßig gezogen. Quasi in einem Guß. Die andere Variante ist grausam. Dort beschreibt der Kotflügel quasi einen Knick und verläuft dann weiter nach außen. Ein absolutes NO GO!!!
    Hier wurde nachhaltig und extrem sichtbar in die Karosse eingegriffen. Soetwas ist wirklich nicht meins. Wenn dann sollte man(n) an ein Auto herantreten und das Gefühl haben, daß hier und dort etwas verändert wurde. Es aber erst auf den zweiten Blick auffällt. Allso schön dezent die Geschichte. Nicht weit weg vom original, dazu bin ich zu sehr original Feteschist. Und wir reden jetzt vom äußeren sichtbaren.
    Kommen wir jetzt zu den „inneren“ Werten. Hier darf doch bei einigen Modellen der Aha-Effekt einzug halten. Modelle die damals schon böse verschrien waren als „Weichspüler“ böse die Dopingspritze zu verpassen empfinde ich als…rattenscharf. Hier darf dann schon einmal ein anderer Motor aus demselben Haus einzug halten. Hast Du schon einmal einen Käfer mit einem sechszylinder gehört? Hehe
    Ich kann Dir sagen. Jeder erwartet das freundliche tickern und Klackern des Boxers. Und dann faucht da auf einmal ein 2,2 Liter sechzylinder sein Lied. Und von außen wieder kaum etwas zu sehen. Leicht tiefergelegt, Fuchsfelgen. Selbst die Lackierung war noch dem alten Farbcode nachempfunden.
    Soetwas finde ich echt toll. Der Überraschungseffeckt wo man ihn nicht erwarten würde. 😉

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • bronx sagt:

      Ey, Du Guter

      die „76“ ist ein „must have“ bei DIESEM Vorhaben. Ist schon lange in der Pipeline, sowas. Frag nicht, kann ich nicht rational erklären 😉 Du verstehst das bestimmt…
      Es ist auch kein Aufkleber, ich LACKIERE das selber. Aufkleber, tz..
      Das Grau muss man sehen, am Granny von Helge sah es extrem cool aus.

      Käfer mit Sechzylinder? Kommt drauf an, ich hatte mal einen mit 2,9L Motor von Tafel. VIERER, mehr ging nicht. Klang? Infernalisch, aber auf dauer nicht auszuhalten. Man lernt halt (17 Jahre her!)

      Gezogene Radläufe sind so ein eigen Ding, da sind wir ganz bei einander!

      Bronx

    • micklip sagt:

      Tja, beim Thema Tuning gibt es ja unendlich viele Spielarten. Für meine persönliche Fortbewegung brauche ich eigentlich überhaupt nichts dergleichen. Das hält mich aber nicht davon ab, manche Spielart doch sehr reizvoll zu finden. Und dabei neige ich wiederum eher zu den zwei Extremen „absolut perfekt und Understatement“ oder „Fusseltuning“.
      Zur ersten Katergorie würde ich z.B. die Produkte von Alpina zählen. Oder als totalen Klassiker den Artz Golf 928.
      Und den Bereich Fusseltuning find‘ ich einfach total kreativ und abgefahren. „http://www.fusselblog.de“ kennt Ihr wahrscheinlich. Find‘ ich total amüsant…
      Mick

      • bronx sagt:

        Hi Mick,

        Alpina, na klar. Auch der Artz Golf ist eine Art von Tuning. Jeder hat ja bekanntlich seine „Baustellen“. 😉

        Das Fusseltuning kannte ich bisher gar nicht, geschweige, den von dir benannten Blog. Wieder was gelernt 😀

        Ob das etwas für mich wäre, ich weiß nicht…, amüsant und kreativ ist es aber allemal.. Ich muss erstmal lesen..

        Bronx

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