Die Göttin aus Frankreich

Im Angesicht der Göttin

Es war und es ist ein unwirkliches Auto, das der französische Designer André Lefèbvre da verwirklichte: Citroëns DS ist ein Designwunder für Andersdenkende, ein Technologieträger für Experimentierfreudige und trotzdem ein konzeptionell einfach aufgebautes Auto. Ich betrete eine DS21ie HA Pallas von 1972, quasi den Palast der Göttin, mit norddeutscher Demut. Und mache damit gleich ein bisschen [Werbung] für einen Oldtimer-Spezialversicherer, dem ich sehr wohlgesonnen bin. Kommt ihr mit auf diese Reise?

Warum immer andere Autos? Deshalb vorweg:

Endlich Träume erfüllen

Kennt ihr das auch? Der Tag neigt sich dem Ende zu, die Mühlen des Alltags stehen still und man findet Zeit, in den Autobörsen des Internets zu stöbern. Nur mal gucken, ohne feste Kaufabsicht und ohne konkreten Suchauftrag. Und da tauchen sie auf, die Autos, die man schon immer einmal haben oder mindestens einmal fahren wollte. Oft sind das die, die Mama und Papa fuhren, als man selbst noch ein Kind war. Oder es ist das erste eigene Auto, damals mit Rest-TÜV zum Schleuderpreis gekauft, später verschrottet und heute vermisst. Vermisst wegen der Geschichten und Erlebnisse von „damals“. Was wäre ein Klassiker für uns, wenn mit ihm keine persönlichen Gefühle verbunden wären? Ich selbst verbringe viele Stunden pro Woche mit solchen Reisen durch die Angebote. Mein Freund Jörg fuhr viele Jahre eine DS… was kosten die heute, und wie fahren sich die Dinger? Ein Angebot ist gleich um die Ecke, im holsteinischen Ahrensbök.

Sie braucht sich nicht zu verstecken

Damals wie heute ganz anders

Sie erhebt sich doch vom Boden, langsam und elegant. Das regelmäßige, charakteristische Knacken der Hydropneumatik buhlt mit dem leise schrummelnden, tief unter der Aluhaube versteckten Vierzylinder um Aufmerksamkeit, aus dem erstaunlich dünnen Doppelauspüffchen dampft unkatalysiert verbranntes Superbenzin in die Luft. Wie das duftet! Der göttliche Palast von 1972, dieses fast voll ausgestattete Relikt aus einer anderen Welt, erwacht zum Leben, öffnet die gelben Augen und streckt sich voller Würde.

Wundervolle Details

Die DS sah schon bei der Citroën-Präsentation 1955 wie ein Ufo aus. Das änderte sich nicht während ihrer 20jährigen Produktionszeit, und auch nicht, als sie später tausendfach entsorgt auf den Schrottplätzen Europas rostete. Wer sie nicht als Spielzeugauto hatte, kann vom Nachbarn berichten, der diesen guten französischen Blechtropfen im Alltag bewegte.

Dieses Auto ist eine „sie“

Die DS? Ja. In der nüchternen und trockenen BRD sprach man zwar immer von „dem“ DS, aber der Rest der Welt begriff schnell, dass das Kürzel „DS“ wie „Déesse“ – die Göttin – klingt. Heute hat man auch in Deutschland nachgegeben und gibt dem Klassiker den weiblichen Artikel. Und sie sah selbstbewusst immer anders aus als alle anderen. Dabei war es egal, ob sie neben einem Ferrari, einem Opel oder einem Jaguar stand. Anders sein polarisierte schon immer, und polarisieren ist gut.

Kurvenlicht? Klar, und gelb bitte

Ursprünglich war sie als Auto mit großer Verbreitung geplant und stand als „VGD“, als „Voiture à grande diffusion“, in den Auftragsbüchern. Darf ein Vehikel für die Masse so anders sein? Anscheinend ja, wenn die Masse jene sehr eigenen Franzosen sind und Lefèbvre ein Mann war, der sich mit diesem Voiture Grande Provokation vermutlich dafür rächen wollte, dass niemand seinen Nachnamen auf Anhieb richtig aussprechen konnte. Bei der Präsentation der DS als Nachfolger der „Gangsterlimousine“ Traction Avant auf dem Pariser Salon am 5. Oktober 1955 sollen allein 12.000 Bestellungen eingegangen sein. Zückt man einmal den Taschenrechner, findet man schnell heraus, dass in diesem Fall während der normalen Öffnungszeiten der Messe anscheinend pro Minute bei Citroën 25 Kaufverträge ausgefüllt wurden, was anzuzweifeln wäre. Aber sie verkaufte sich trotzdem wie guter Wein, die Göttin. Bis 1975 fast 1,5 Millionen Mal.

Sagenhafter Komfort und sachliche Technik

Der große Erfolg mag an dem Fahrkomfort gelegen haben. Die Hydropneumatik mit ihren Druckkugeln statt Stoßdämpfern lässt den Citroën schwerelos dahin gleiten wie einen fliegenden Teppich. Klar neigt der Teppich sich in Kurven und nickt beim Bremsen und Beschleunigen vor und zurück – aber er schluckt auch nahezu jede Fahrbahnunebenheit und gibt nur wohlige Sanftheit an den Fahrgastraum weiter. In der Kombination mit der „Pallas“-Ausstattung mit Plüsch oder Leder, Fensterhebern und allerhand elektrischen Helferlein genügte dieses Fahrzeug sogar dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle. Ein netter Nebeneffekt des Schwebens auf den „Kullern“ war die automatische Niveauregulierung. Egal, wie viele Kanister Rotwein man in den Kofferraum stellte, die DS pumpte sich immer wieder hoch. *knack* ssssssssss *knack*

Royaler Flair bei einem Alltagsauto.

Gleichzeitig ist der Wagen neben diesem speziellen Komfort denkbar einfach und wartungsfreundlich aufgebaut. Ein Reifenwechsel lässt sich ohne Wagenheber, nur mit einem Unterstellbock und dem mitgelieferten Bordwerkzeug, durchführen. Die Hydropneumatik zieht das malade Rad dann schon hoch. In den ersten Modellen war das Rad sogar nur mit einer einzigen Mittelmutter befestigt, den 80 Zentimeter langen Schraubenschlüssel konnte man außerdem zum Ankurbeln des Motors bei leerer Batterie verwenden. Dazu ließ sich am Armaturenbrett der Zündzeitpunkt verstellen…

Brömm Brömm…..

Die avantgardistische Karosserie wurde mit einem massiven Plattformrahmen verschweißt, ähnlich dem Trabant oder dem Rover P6. Ihre guten aerodynamischen Eigenschaften ermöglichten trotz der kleinen Motörchen rasante Höchstgeschwindigkeiten und gute Verbrauchswerte. Alle Anbauteile wie das Dach aus Kunststoff, die Motorhaube aus Aluminium, die Türen und Kotflügel und die Stoßstangen und Zierleisten aus rostfreiem Stahl ließen sich mit wenigen Handgriffen abschrauben.

Gleiten will zunächst gelernt sein

Die Reise geht heute durch Hamburgs Osten, durch Gewerbegebiete und über Bundesstraßen zwischen Stapelfeld und Ahrensburg. Der seltsame Schalthebel oben auf der Lenksäule ist dabei fast intuitiv zu benutzen. Die einzige Information, die mir mitgegeben wurde: „Beim Schalten Gas wegnehmen“. Das klappt auch ganz gut, die vier Gänge lassen sich einfach einlegen, Kuppeln entfällt. Lustig. Die Fernscheinwerfer lenken mechanisch mit der Front in die Kurven und die Heizung vertreibt die norddeutsche Frühjahrskälte aus dem nach Leder duftenden Inneren des „Pallas“.

Willkommen im Salon.

Und schon nach wenigen Kilometern ist der Näherungsprozess an eine Ampel und das anschließende wieder Wegkommen einigermaßen stilvoll absolviert. Die ebenfalls hydraulische, lastabhängige Zweikreisbremse wird über einen kleinen, gummibewehrten Knopf im Fußraum angesteuert – ein freudiges Fest für Nonkonformisten, an das man sich aber erst einmal ein wenig gewöhnen muss. Bis dahin ist man beeindruckt, wie tief der Wagen über die innenliegenden Scheibenbremsen überraschend nach vorn eintauchen kann, ohne sich unter die Grasnabe zu buddeln.

Erstmal das Auto erlernen.

In welcher Hebelstellung die DS anspringt und wo der Rückwärtsgang ist, sind relativ schnell gelöste Rätsel, danach wird einfach nur dahingeglitten. Das geschieht bei Bedarf durchaus kraftvoll und kernig mit der Unterstützung der Bosch D-Jetronic, aber zumindest bis in höhere Geschwindigkeiten immer staatsmännisch zurückhaltend, wie es sich für eine komfortable Limousine gehört.

Absetzen von der Masse

Ihr ganzer Auftritt ist anders als bei den anderen. Das Lenkrad hat nur eine Speiche. Der Rückspiegel steckt auf dem Armaturenbrett statt oben an der Scheibe und die vier Türen öffnen sich holmlos. Überall befinden sich großzügige Aschenbecher, man weiß gar nicht, wo man sein Kippchen zuerst ausdrücken möchte. Damals wurde noch mehr geraucht. Der dicke Bottich im Motorraum vor dem weit zurückliegenden Vierzylinder ist nicht wie zuerst vermutet ein Kanister mit Vin de Pays, sondern der Topf für die Zentralhydraulik. Und erst weiter hinten ist dann der Motor.

Nicht groß, aber funktional

Über die Bauzeit gab es die DS und die vereinfachte ID („Idee“? Ein weiteres unterhaltsames Namensspielchen…) als DS 19, DS 20, DS 21, DS 21ie, *tief luftholen* DS 23, DS 23ie, ID 19, ID 20, DSpécial, DSuper und DSuper5, je nach Hubraum und Ausstattung. Und selbst die Hupe war mehr als eine: Die Göttin besitzt eine leise zarte für die Innenstädte und eine kompressorbefeuerte für Überlandfahrten.

Heute wird sie von Kennern heiß geliebt und nur noch selten als „anfällig“ bezeichnet. Sowohl Motor und Getriebe als auch das hydropneumatische System brauchen nicht mehr Pflege und Wartung als andere Kfz-Techniken. Und wenn die Göttin diese regelmäßig bekam und bekommt, verrichtet sie zuverlässig und seltsam zeitgemäß ihren Dienst auch im Alltag.

Das könnte ich jeden Tag machen!

Den metallenen Hebel links unten im Fußraum auf „senken“ drücken, kurz warten, Motor aus und durchatmen. Es war ein ewig in mir schlummernder Wunsch, selbst einmal eine Göttin zu fahren! Danke Internet, dass du mir die richtigen Kontakte gegeben hast. Ich bin glücklich, als ich den Zündschlüssel zurückgebe. Und hinter mir lebt diese beeindruckende Göttin einfach weiter. Langsam legt sie sich schlafen, anmutig elegant, fast ganz auf dem Boden. Als wäre sie vom Himmel gefallen.

Haben ihr auch einen Oldie, den ihr hegt und pflegt? Dann schaut euch mal die Spezialtarife von Hiscox an. Und wer wie ich schwärmend im Netz unterwegs ist nun überlegt, sich einen lang ersehnten Klassiker anzuschaffen, kann natürlich auch mal schauen, was der ihn denn kosten würde. Das ist oft nämlich erstaunlich günstig, genauso der Versicherungsbeitrag für eine Hiscox Oldtimerversicherung. Wir sehen uns auf der Landstraße!

Sandmann

Bis bald, schöne Göttin.

Citroën DS21ie HA Pallas
Baujahr: 1972
Motor: Vierzylinder
Hubraum: 2.175 ccm
Leistung: 92 kW (125 PS)
Max. Drehmoment: 176 Nm bei 3000/min
Getriebe: Viergang-Halbautomatik
Antrieb: Vorderräder
Länge/Breite/Höhe: 4840/1790/1470 mm
Leergewicht: 1290 kg
Beschleunigung: 0-100 in 12s
Top Speed: 185 km/h
Wert: 39.000 Euro

Versicherung: zum Beispiel beim Spezialversicherer Hiscox Teil-, Vollkasko- oder Allgefahrenversicherung möglich. Klickt für mehr Informationen!

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

13 Responses to Die Göttin aus Frankreich

  1. MainzMichel says:

    Ja, auch mich faszinieren DS & Familie schon lange, ganz im Gegenteil zu früher. Inzwischen finde ich die richtig gut, will aber für mich keinen haben. Das überlasse ich den anderen. Zum Anschauen und Genießen sind sie perfekt.
    Hast Du die DS privat gefahren oder über Deinen Job?

    Adios
    Michael

    • Sandmann says:

      Ay Michael,

      früher(TM) habe ich nur im Vorbeiflug wahrgenommen, dass es die überhaupt gibt. Mein Autokosmos war recht eingeschränkt, Ford war toll, VW Golf war doof, Audi war der von Papa. Sowas wie einen Citroen, welches Modell auch immer, gab es nicht in unserer Nachbarschaft 😉
      Aber ich kann mich an meine erste Begegnung mit einer DS erinnern, in einem Parkhaus, als ich 14 oder 15 Jahre alt war. Und ich dachte tatsächlich: Wow, das sieht aus als wäre hier ein Ufo gelandet. Toll. In jeder Hinsicht toll.

      Ich bin den Wagen im Rahmen eines Besuchs bei einem Händler in Ahrensburg gefahren. Nacheinander vier Autos, mit Fotos und Geschichten. Also quasi beruflich. Das war ein guter Tag 😀

      Sandmann

  2. Will Sagen says:

    Was für ein großartiges Auto! Zu Zeiten meiner Diplomarbeit fuhr ich eine pallasierte DSpecial (späte ID-Version). Einfach nur geil (leider am Unterboden und den Türen auch geil verrostet).

    Was wegen der sagenhaften Lenkscheinwerfer (der kurveninnere klappt auch weiter rum als der kurvenäußere) praktisch immer untergeht ist: Die DS hatte für die Hauptscheinwerfer auch eine automatische Höhenkorrektur, die über Seilzüge von den Hinterradschwingen angelenkt wurde, also von der Einfederung der Hinterräder abhing. Leider allerdings oft eingerostet.

    • Sandmann says:

      Aloah Mann aus Berlin (ich sitze grad im ICE dahin, aber ich hätte eh keine Zeit, nicht mal für mein eigenes Mittagessen),

      was mich da vor allem beeindruckt ist, dass es alles mechanisch geregelt wird. Das Kurvenlicht ja auch, mit einem kleinen Gestänge. Würde man das regelmäßig warten und fetten, hielte es vermutlich ewig. Aber wer hat das in dritter oder vierter Hand schon noch gemacht…?

      Die im Artikel auch verlinkte D Super vom Örg (inzwischen hat er die schon lange nicht mehr) war komplett restauriert und rostfrei. Nicht durch und durch schön, aber alltagstauglich wie ein Golf 2. Klasse. Als wir die runter an die Mosel zum neuen Käufer brachten hat schon das Herz ein bisschen geblutet…

      Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin 🙂
      Sandmann

  3. Ben says:

    Toller Bericht Sandmann !
    Ich liebe die DS und würde ein weiterer Oldtimerkauf von der Mutti genehmigt wäre „Sie“ meine Wahl !

    Toujours bon tour

    Ben

    • Sandmann says:

      Ay Ben,
      na dann sprich doch mal mit der Mutti 🙂 Solange Geld und Platz vorhanden sind kann man da wenig falsch machen.
      Ich möchte keine eigene. Mein Herz liegt bei deutschem Heavy Metal mit Plüsch und V6. Aber ich habe die Fahrt genossen.
      Alors – c’est le week end!
      Sandmann

  4. Die DS verbinde ich mit 2 ganz markanten Erlebnisbereichen meiner Kindheit. In der damaligen Zeit war ja noch weit verbreitet, dass Hausärzte Hausbesuche machen. )Wahrscheinlich heißen sie auch deshalb so…). Ist lange vorbei, aber der Arzt meiner Großeltern, der fuhr eine DS. Da saß er dann drin in einem Mantel, steif wie Pappe, Hut auf, und wenn er ausstieg, ging er nach hinten zum Kofferraum, um dort die Arzttasche rauszuholen. DS war für mich etwas, vor dem ich Respekt hatte. Genau wie vorm Doc. Das zweite war dann FANTOMAS. Dem Doc glich er nicht wirklich, aber die Unnahbarkeit stimmte schon auch irgendwie. Kurzum, mit alltäglichen, unaufregenden oder „normalen“ Dingen habe ich die DS nie in Verbindung bringen können. Bis heute ist das so. Die Schwiegereltern meiner Nachbarn fahren auch eine. Selbstständiger Unternehmer. Paßt. Es ist und bleibt ein zeitlos schöne Automobil. Das einzige, was ich mich zunehmend frage, ist, warum es beim 4-Zylinder blieb. Diese sänftenhafte, über den Dingen schwebende Königin hätte einen 6-Zylinder gut tragen dürfen. Danke dir für den Erinnerungs-Looping, Jens !

    • Sandmann says:

      Ay Dirk,

      ach ja. So einen Doc stelle ich mir bildlich vor. Und ja, ich glaube auch, dass wir bestimmte Automarken ein Leben lang mit den Menschen assoziieren, die wir mit ihnen erlebt haben.
      Für mich ist deshalb der Taunus II immer mit dem Klischee des Mittelständlers behaftet, der viele Zigaretten raucht und einen Cordhut trägt. Nachbar halt. Und der hieß auch noch klassisch Schulze.
      VW T2 Pritschenbulli ist auf Ewig das Auto vom Bauern nebenan, Opel Chevelle die kleine dicke mittelalte Nachbarin mit Lockenwicklern, die ihren Mann betrügt. Austin Maxi und Land Rover waren die coolen Eltern meiner sehr liberal aufwachsenden Freunde Tobi und Niels, ein Bedford Blitz das Alltagsmobil der gut situierten Ökos gegenüber. Ich könnte ewig so weitermachen 😉

      Sandmann

  5. bronx.1965 says:

    Aloha Sandmann,

    das Thema „Plattform-Rahmen“ hatten wir doch schon einmal geklärt. Der Trabant ist mitnichten auf einem solchen verschweißt. Sondern ’selbsttragend‘ aufgebaut. Das Stahlskelett wird lediglich mit Duroplastteilen beplankt. Oder besser, wurde. Die ganze Motor-Getriebe-Einheit sitzt, zusammen mit der Vorderachse, auf einem Fahrschemel, welcher mittels 8 Bolzen mit der Bodengruppe verbunden ist. Von der Rahmenbauweise hatte man sich bei diesem Modell bereits 1957 verabschiedet. Stahl war damals knapp und zudem Embargo-Ware. Was ja bekanntermaßen auch der Grund war, die bereits bei DKW begonnenen Versuche einer Kunststoff-Lösung wieder aufzunehmen.

    So, Klugscheissmodus off und einen schönen Vatertag. Du wirst bestimmt in Legan sein.

    Gegrüßt aus dem trockenen Brandenburg!

    Wäre schön, mal wieder etwas zu hören. 😉

    • Sandmann says:

      Ay Bronx,

      argh, ja das Thema hatten wir schon einmal, du hast Recht.
      Wenn ich wieder klar denken kann gucke ich mal ob ich’s anpasse 😉

      Legan ist schon seit Jahren, gefühlt Jahrzehnten nicht mehr. Wir feiern inzwischen in Fehrenbötel, das ist bei Wahlstedt das ist bei Bad Segeberg. Grob. Aber Tom, Macher von Legan und wie immer vor Ort auch in Fehrenbötel und das mit „meinem“ Audi V8 🙁 denkt über ein Revival in Legan nach. Legendär. Da muss ich dann aber mit einem eigenen Audi V8 hinfahren 😉

      Der weltbeste El Gigante nebst Gattin und RedStar war auch zugegen, und es war sehr schön, ein paar alte Nasen mal wiederzusehen. Das wäre bei deiner Person wohl auch so, lass uns das doch mal andenken. Ich bin um den 22. Juni in Berlin, Rammstein abfeiern, aber da wird nicht viel Zeit links und Rechts sein. Halt dir doch in diesem Jahr (spätestens) den November mal sporadisch offen und komm auch nach Dänemark 🙂

      Wir lesen uns. Viele liebe Grüße
      Sandmann

      • Anonymous says:

        Beste Nase,

        du weißt doch genau das ich die 680 nach Henne Strand nicht für einen einzigen „Audienz-Abend“ 😉 da hoch rutsche.
        Juni wäre nicht schlecht, vlt auf ein Eis in K-Berg bei P.? 😀

        Meld Dich einfach, Du weißt, die Tür ist hier meistens offen. Ich muß nur da sein. 😉

        Zur DS: interessant auch die Mittenachslenkung, also ein Lenkrollradius von, genau, Null! Störende Einflüsse gibts so nicht. Das war 1955 schon ziemlich genial.
        Ansonsten, wenn ichs richtig hab, stand die Lenkradspeiche immer auf 7 Uhr.

        Gegrüßt! 😉

        Edit: warum bin ich jetzt „Anonymous“? Reicht einmal einloggen nicht mehr?
        bronx. . .

        • Sandmann says:

          Ay Bronx,

          warum du Anonymus bist kann ich dir auch nicht sagen. Ab und an vergisst der Browser die Daten, dann muss man sich nochmal neu einloggen. Inzwischen hab ich die Spam Kommentare auch einigermaßen im Griff und kann die Log In Leiste wieder einblenden. Das war alles ein bisschen sehr viel.

          Dass deine Tür fast immer offen steht weiß und schätze ich. Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden, mal in deine Richtung zu fahren. Wir sind um den 22. Juni in Berlin auf einem Konzert, vielleicht sehen wir uns auf ein Eis am Gleisdreieck? Ich melde mich!

          Sandmann

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