Die Schöne und das Coupé

Adele und der Daimler

Adele und der Daimler

Dem Tag fehlt Farbe. Es ist typisches Hamburger Winterwetter: grau mit einem Hauch fahlem Grün. Vielleicht kommt das vom Elbschlick? Und der Wagen, der da hinten langsam den Deich herunter fährt, passt sich der Szene mit seiner Lackierung nahtlos an. Aber seine Form hat etwas Besonderes: groß, lang, nur zwei Türen. Er wirkt gleichzeitig ein bisschen gedrungen und durchaus erhaben. Am Wasser stellt der Chauffeur den sanft gluggernden Motor ab, die Fahrertür öffnet sich.

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Oldtimer machen glücklich – so ein Lächeln werden Sie selten im Gesicht eines Kleinwagenfahrers sehen…

Von wegen Chauffeur: Eine junge Frau entsteigt der Behaglichkeit des Interieurs, und schlagartig zieht Farbe in das Bild ein: ihr roter Mantel und ihre quietschroten Haare geben dem Tag Farbe.

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Vom Garten ins Wohnzimmer

Adele klettert normalerweise als Selbständige jeden Tag wie ein Eichhörnchen mit einer Kettensäge auf hohe Bäume und macht sie dem Erdboden gleich. Und wenn sie mal nicht ihren männlichen Kollegen zeigt, wie man einen richtig großen Baum fällt, pflügt sie kreativ durch norddeutsche Gartenanlagen und Parks. Den grünen Daumen hat sie in einer entsprechenden Ausbildung perfektioniert, den Hang zum Gasgeben lebt die Lady nicht nur an der schreienden Motorsäge aus. Im Alltag aber bewegt sie einen Mercedes-Benz C123 280C – und das fehlende E hinter dem C bedeutet, dass es sich dabei um die sehr seltene Version mit einem riesengroßen Doppelvergaser anstatt einer Einspritzanlage handelt: Nur 3.700 Stück wurden gebaut.

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Unter der zeitlos eleganten Form werkelt ein brachialer Reihensechs-zylinder mit Doppelvergaser

Gegen Langeweile

Es war dieser sehr seltene und klassische Fehler bei der Aufgabe einer Kleinanzeige, der Adele zu diesem sehr seltenen und klassischen Automobil verhalf. Sie war schon länger auf der Suche nach einem Alternativauto zu ihrem T3-Bulli mit 55-PS-Saugdiesel und Anhängerkupplung, der für den Transport ihrer Gartengeräte und den Abtransport von allerhand Gerodetem zuständig ist – gut für den Job, aber im Alltag ein wenig langweilig.

Da musste ein zweiter her, etwas fürs Wochenende. Und durch Zufall stolperte Adele im Internet über das 1978er Coupé, für das sich niemand zu interessieren schien. Warum auch, der Vorbesitzer hatte es aus Versehen in der Rubrik „C-Klasse“ eingestellt, wo die Zielgruppe erwartungsgemäß eine ganz andere ist. Ihr Freund hatte auch schon mal einen Daimler der Baureihe W123, also sind ihr die barocken Formen bereits vertraut. Und sie verliebte sich spontan.

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Holz trifft auf Mechanik: Klassische Stilelemente, die man in jedem Mercedes an den gleichen Stellen wiederfindet
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Kommodes Gestühl im Raumgleiter, Wohnzimmeratmos-phäre inklusive

Eingesargt

Der gediegene Mercedes gehörte einem alten Viehbauern im ostfriesischen Leer. Der gönnte ihm damals direkt nach dem Kauf einen Veedol-Rostschutz-Impfpass und bewahrte den Benz somit sehr sorgsam vor der damals üblichen, schnell angreifenden braunen Pest. Schon nach wenigen Jahren war der Herr zu alt zum Autofahren. Verkaufen wollte er den Daimler allerdings nicht.

Er lagerte ihn allerdings auch nicht einfach so ein, um dann ein klassischer Scheunenfund zu werden, den nach 20 Jahren irgend jemand unter einer zentimeterdicken Staubschicht ausgräbt. Nein, der vorausschauende Viehbauer zimmerte um seinen Mercedes herum eine absolut dichte Kiste aus massivem Holz, gleich einer überdimensionalen Zeitkapsel, in der das Fahrzeug trocken und geschützt mehr als 20 Jahre eingeschlossen seinem Schicksal entgegen dämmerte.

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Oldtimer machen glücklich – so ein Lächeln werden Sie selten im Gesicht eines Kleinwagenfahrers sehen…

Und nun brauchten die Enkel wohl Geld, der Wagen musste die bequeme Kiste verlassen. Mit Urvertrauen, einem Lächeln auf den Lippen und frischen Kurzzeitkennzeichen unter dem Arm stand die kleine, rothaarige Garten- und Landschaftsbauerin vor knapp einem Jahr also im ostfriesischen Leer. Das Auto strahlte fast genau wie sie…

Meer aus Plüsch

Mit frischer Luft auf den Reifen und rundherum gecheckten Flüssigkeiten lief der vergaserbefeuerte Reihensechszylinder wieder seidenweich. Im Innenraum präsentierte sich ein cremefarbenes Meer aus Plüsch und Wurzelnuss-Holz, leicht getrübt durch den Muff von zwei Jahrzehnten, den die klimaanlagenfreie Lüftung hervorschaufelte. Ein bisschen Rost blühte hier und da auf, die Wagenheberaufnahmen waren angegriffen und im Unterboden schienen ein paar kleine Löcher zu sein. Wen kümmerts? Adele lebt mit einem der begnadetsten Blechkünstler Schleswig-Holsteins zusammen, und was sie nicht selbst wegschrauben kann wird er schon richten.

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Das lückenlos ausgefüllte Kundendienstheft erzählt eine lange Geschichte

Seitens der Verkäufer wurden ihr die üblichen, preistreibenden Geschichten aufgetischt: „Da sind jetzt heute noch drei Leute unterwegs nach Leer, die nehmen ihn jeder sofort mit, falls Sie den nicht kaufen wollen…“ Na klar. Adele schmunzelte in sich hinein und verhandelte trotzdem über den ohnehin schon unverschämt günstigen Preis – mit Erfolg. Für den groben Gegenwert von vier Kaltmieten einer Dreizimmer-Altbauwohnung in Hamburg-Altona wechselte der Klassiker den Besitzer. Auf eigener Achse fuhr sie das geschmeidige Coupé mit den zaghaften 156 PS quer durchs Land nach Hause und ließ sich nicht davon ärgern, dass sie beim originalen Becker Mexico alle zehn Kilometer den Sender manuell neu einstellen musste…

Billig durch den Alltag

Seit dem läuft und läuft er und wird nicht müde. Das H-Kennzeichen hat der alte Sternenträger mühelos bestanden, ist seine Seele doch weitestgehend unverbraucht und originalbelassen. Aus vielen Ritzen dringt noch immer das Hohlraumwachs nach außen, und auch der gesamte Motorraum ist mit einer matten, konservierenden Schicht überzogen. Das ist nicht ansehnlich, aber die Jagd nach dem Pokal für den schönsten Mercedes liegt Adele sowieso fern. Sie will nicht auf Treffen fahren. Sie will einfach nur ein wunderschönes, altes Auto im Alltag bewegen, eine klar konturierte Alternative zu den zahl- und gesichtslosen Koreanern und Japanern mit ihren Knubbeldesigns und Plastikorgien.

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Prost mit Astra: Auf Hamburgs Kiez St. Pauli ist der Mercedes gut aufgehoben

Und die Kosten? Die sind erstaunlich moderat, dank der historischen Zulassung belaufen sich die Fixkosten auf 171,00 Euro Steuern und 160,00 Euro Vollkaskoversicherung – im Jahr. Das sind pro Monat gerade einmal rund 25,00 Euro – da fällt es nicht so sehr ins Gewicht, dass der gewaltige Solex-Doppel-Register-Fallstromvergaser nicht immer wirklich genügsam das gute Super dosiert. Zwischen zwölf und 15 Litern verbrennt das Coupé, darunter geht nichts. Aber zur Not wartet ja noch immer der Diesel-Bulli auf seinen Einsatz…

Wir flüchten vor dem Grau da draußen in den alten Elbtunnel, der heute angenehm leer ist. Inmitten der dezenten Farben des Daimlers und der unwirklichen Kachelwelt unter dem großen Fluss wirkt die selbstbewusste Frau wie ein fröhlicher Paradiesvogel.

Dass sie sich nicht mit Einheitsbrei abspeisen lässt, ist schon mit bloßem Auge zu sehen. Aber auch Extravaganz ist ihr fremd —  für den W123 sind noch alle Teile beim freundlichen Händler um die Ecke zu ergattern. Und was da zu teuer ist, findet sich oft beim Verwerter oder in den vielen Onlineportalen für kleines Geld. Dort bekommt man auch umfassende und freundliche Hilfe, wenn einmal eine Reparatur ansteht, zu der das konkrete technische Wissen fehlt.

Selbst schraubt die Frau

Diese Option muss Adele allerdings selten ziehen – sie legt schon lange selbst Hand an ihre Autos. Hin und wieder geschieht das auch in Hot Pants und Netzstrumpfhosen, warum soll sie denn beim Schrauben nicht auch sexy aussehen? Sie nickt und lacht. Aber das tut sie eigentlich immer – kein Wunder, bei diesem Auto.

Adele genießt im Alltag die üblichen Szenen, wenn sie an einer Ampel steht oder an der Tankstelle anhält – besondere Blicke, wohlwollendes Kopfnicken. Ein Youngtimer eint auf magische Weise die betrachtenden Personen – dabei spielt es keine Rolle, ob sie einmal so einen hatten, so einen schon immer haben wollten oder so einen niemals haben werden. Alte Autos machen nicht nur die Fahrerin glücklich, sondern hinterlassen auf ihrem gesamten Weg durch den Tag fröhliche Menschen.

30 Jahre und nicht müde

Fragen zum Auto beantwortet Adele gerne. Ihre Geduld und Entspannung kommen nicht von ungefähr: In diesem Benz klappert selbst nach 34 Jahren nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts. Die Automatik legt die Fahrstufen fast unmerkbar ein, die elektrischen Fensterheber sirren monoton und kraftvoll und bewegen die gewächshausgroßen Seitenscheiben mühelos rauf und runter. Die kleinen hinteren Coupéfenster sind ebenfalls versenkbar, allerdings klassisch mechanisch. Erst wenn sie auch unten sind wird  dem Betrachter die makellose Linienführung dieses Mercedes vollends bewusst.: Ein Coupé darf einfach keine B-Säule haben. Das ist heute nicht allen Automobilherstellern klar.

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Derart von zuverlässigen, intakten und vorwiegend mechanischen Helferchen umgeben, kehrt bei jeder Tour eine sagenhafte Grundruhe ein. Die vielgepriesenen Sofasessel mit der Federkernseele hat Adele bei einem Sattler, der den originalen Stoff noch besorgen konnte, neu aufpolstern lassen. Sie sitzen sich wie im Neuwagen, als ob während der vergangenen 170.000 Kilometer niemand hier jemals Platz genommen hätte.

Ihr Freundeskreis, eigentlich eher in alten Magirus-Lkw, Büssing-Bussen und ausgebauten T3 unterwegs, hat den Beau inzwischen ebenfalls als ihren ständigen Wegbegleiter akzeptiert. Und die Preise steigen. Im aktuellen Zustand dürfte dieser letzte seiner Art inzwischen das dreifache seines damaligen Kaufpreises wert sein. Vergleichen Sie das einmal mit dem Wertverlust an einem neuen Auto…

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Das geht noch immer durch die Ohren. Original Becker-Autoradio ohne RDS


Ein Auto mit Historie

Die farbenfrohe Lady muss bald wieder weiter, es bleibt gerade noch Zeit für ein kaltes hanseatisches Bierchen und einen Blick auf die Dokumentationen eines langen Autolebens: Das lückenlose Scheckheft (abgesehen von der Pause in der Kiste), die Einfahrvorschriften für die ersten 1.500 Kilometer, der Korrosions-Impfpass und das Kundendienstheftchen. Neben Bedienungsanleitungen zeigt uns die Zweitbesitzerin auch die Garantiekarte und die Kurzbeschreibung des originalen Becker-Radios. Das soll drin bleiben, auch wenn RDS heute sehr entspannend ist.

Mit einem letzten Lächeln gleitet Adele auf den Fahrersitz des alten Herren, legt die erste Fahrstufe ein und winkt noch einmal aus dem trotz beginnenden Regens noch immer weit geöffneten Schiebedach…

Sandmann

78er Mercedes-Benz C123 280 C (Coupé)
Motor: Reihen-Sechszylinder
Hubraum: 2.746 ccm
Leistung: 156 PS
Drehmoment: 223 Nm bei 4.000 Umdrehungen
Getriebe: Viergang-Automatik
Bremsen: Scheibenbremsen rundum
Gewicht: 1.505 kg
Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h
Sprint: 0 – 100 km/h:10,5 s
Der Artikel auf TRÄUME WAGEN im Original ist hier: http://www.traeume-wagen.de/magazin-traume-wagen/adele-und-ihr-280er-coupe/
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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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34 Responses to Die Schöne und das Coupé

  1. marc_connor says:

    Coole Story … hat mir damals schon gefallen!! 😉

    Ein Auto aus einer Zeit, als ein Mercedes noch etwas besonderes war und Fahrzeug-Designer ihren Beruf noch ernst genommen haben!

    Am geilsten finde ich den extremen Gegensatz … der gediegene Benz und die bunte flippige Lady (das ist doch das Mädel von Örg, oder?)!!

    Aber eine Sache humpelt mir übers Sehorgan …
    Warum hat der Wagen auf den Fotos unterschiedliche Nummernschilder??

    beste Grüße aus dem (ver)blühenden Osten,
    Marc 🙂

    • Sandmann says:

      Ay Marc,

      ich finde, dass gerade die Designer von Mercedes sich heute noch IMMER Gedanken machen und ihren Beruf ernst nehmen. Vielleicht rutscht uns etwas älteren Semestern nur schlicht der Zeitgeschmack aus den Fingern……..? Also die letzte E-Klasse mit dem Hüftschwung (nicht die ganz neue) finde ich wundervoll.

      Adele ist in der Tat das Mädel vom Örg, und ab dem 6.12.2013 noch mehr als sonst 🙂

      Und die Nummernschilder…. oha. Ooooooha, das ist mir selbst noch gar nicht aufgefallen. Das Layout hatte fürs Magazin damals eigentlich den Auftrag, die TW-Nummer (TRÄUME WAGEN…) draufzukleben. Das scheint nicht überall gelungen zu sein 🙂 Ein Osterei, schön.

      Beste Grüße aus dem heute sonnigen Norden
      Sandmann

      • marc_connor says:

        Hey Sandmann,

        Sag bloß, DAS Örg will heiraten … und auch noch am Nikolaustag?
        Er lässt sich dann also praktisch am Nikolaustag in den Sack stecken. 🙂

        Der Mann ist Cool … den muss ich unbedingt mal Kennenlernen!
        Ich hatte mir ja eh schon vorgenommen, im nächsten Jahr mal den Feinrost-Laden heimzusuchen. Und ich bin mir ziemlich sicher, das der Herr Doktor Bronx nicht abgeneigt wäre, sich diesem Erlebnis anzuschliessen … oder @Bronx?

        Grüße aus dem Halbherbstlichen ( nicht mal richtigen Herbst, können wir uns mehr leisten) Sachsen-Anhalt

        marc

        • bronx says:

          Ayyyy marc 😀

          Er würde sich anschliessen! Sei Dir sicher.

          Bronx

          • Sandmann says:

            Jungs,

            wie sich vielleicht rumgesprochen hat, bin ich persönlich nicht gut im Termine machen….. aber auf der nächsten FEINROST Party werde ich sicher anwesend sein!!!! 😀
            Und in der Casa Sandmann wird es definitiv Übernachtungsmöglichkeiten für alle sich hier rumtreibenden geben. Der Event ist sozusagen fußläufig erreichbar. Na ja, fast.

            Sandmann

  2. die frau. mag keine coupes. dafür frauen mit eigenem stil.

    • Sandmann says:

      Also wenn eine Frau Stil hat dann diese….. das ist wohl mal richtig.

      Aber warum magst du keine Coupés? Das ist doch sozusagen die stilvolle Variante der biederen Limousine, ich finde das eigentlich ganz schick 🙂

      Sandmann

      • naja stilvoll? ok. den begriff hätte ich nun nicht gewählt. es gibt coupes, die ich mag (volvo 260 bertone, erstes 6er coupe zum beispiel) und im falle des volvo würde ich dir sogar recht geben. aber die coolere variante kann für mich nur ne limo sein. steh halt auf 4 türer. und coupe bedeutet ja auch „abgechnitten“. 😉

        • Sandmann says:

          Ey neeeeeeee

          Coupé ist der schöne Hintern. Guck dir den Granada MK1 an. Als Coupé unfassbar schön (ich hab einen). Vom Taunus will ich gar nicht sprechen.

          Ansonsten – steh ich auch auf 4-Türer. Mehr als auf die „sportlichen“ Varianten mit nur zwei Türen, die sind unpraktisch und familienunfreundlich 😉

          Ich glaube prinzipiell sind wir uns einig.

          Sandmann

    • marc_connor says:

      hihihi hihi … Hey Bamako 😉

      Arbeitest du als Stenotypist(in)?
      Diese 3 Sätze hier Oben …
      Ich musste jetzt tatsächlich viermal lesen, bevor ich die Bedeutung dieses Konstruktes erkannt habe. 🙂

      Grüße,
      marc

      • hi marc

        das sache ist leider, dass ich mich auf im echten leben so artikuliere – zumindest manchmal – und man mir darum manchmal nur schwer folgen kann. die eine hälfte wird gedacht und die andere gesacht. ^^das problem ist also bekannt. ^^

        • Sandmann says:

          das kannte ich bisher nur von der Fraktion mit Brüsten und schönen Augen. Da findet man den Faden ja auch nicht immer sofort, weil im Kopf schon drei Ecken weiter gedacht wurde.
          Hast du dir diesbezüglich mal Hilfe anbieten lassen? 😉

          Sandmann

  3. LarsDithmarschen says:

    Hey Sandmann,

    W123-Besitzer habe ich auf Oldtimertreffen und Rallyes (bis auf zwei Ausnahmen) immer als Q-Tipp-Fanatiker kennengelernt. Die benutzen die meistens nicht zum Ohren sauber machen, sondern eher zum Putzen ihres Autowagens. Eine Fliege auf dem linken Scheinwerfer? Das Auto muss sofort desinfiziert werden! Auf jedem Oldtimertreffen sieht man sie, wie sie ihre (meist weißen) 123er polieren und wienern, und sich freuen, dass zwanzig baugleiche Modelle zur selben Zeit da sind. Da bin ich irgendwie kein Fan von…auch wenn ich den 123er mag.

    Aber zwei Ausnahmen haben mir gezeigt, dass es auch anders geht. Einer davon ist ein Fischer und Hausvermieter aus dem Kurort hier in der Nähe. Der fährt das ganze Jahr über eine braunen 230E. Vorne leicht tiefergelegt und mit BBS-Felgen. Er selbst ist (geschätzt) Ende sechzig, hat einen mächtigen Bart und immer eine Kapitänsmütze auf. Und ist sehr freundlich. Meistens ;-).
    Der andere war ein Student, den ich dieses Jahr auf einer Rallye kennengelernt habe. Der fuhr einen 200D in dunkelgrün-Patina-matt. Auch er fuhr ihn das ganze Jahr über. Leere Zigarettenschachteln und allerlei Kram hatte er im Auto. Das wird der Polier-Benz-Fraktion nicht gefallen haben. Und auch er war ein wirklich netter Kerl.
    Oder um’s kurz zu machen: Der W123 rockt im Alltag, auf Treffen finde ich ihn aber zu häufig. Und der Fahrer muss stimmen. Und ich muss sagen, die nette Dame passt sehr gut zu dem Coupe. Beide passen gut in den Alltag. Und ich glaube, wenn man die beiden fahren sieht, freut man sich gleich. Ich bin einmal 20 Kilometer über verschiedene Landstraßen hinter einem Fiat 126 gefahren. Er fuhr 60 – und ich hatte auf einmal Zeit. Überholen wollte ich nicht, sondern den Anblick des alten Blechs genießen.

    Toller Artikel 🙂

    Lars

    • Sandmann says:

      Ay Lars,

      hihi 🙂 ich war noch nie auf einem Treffen, auf dem 123er mit Wattestäbchen poliert wurden. Da wo ich mich rumtreibe stehen entweder dicke Amis aller Pflegezustände oder matt gerollte Fords. Manchmal ein K70, wobei es hier auch den einen oder anderen Besitzer gibt, der es mit der Welt und seinem Auto SEHR genau nimmt. Aber nett sind die trotzdem.

      Ich hatte nur einmal intimen Kontakt zu einem 123er. Allererste Serie, das Alltagsauto der damaligen Freundin vom Örg und Mutter seiner ersten Tochter. Die war für ein Jahr im französischen Verdun, und wir haben sie bei Schnee und Eis im Winter für ein paar Tage mit meinem alten Audi 100 besucht…. Wir sind mit dem Benz auf die historischen Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges gefahren und waren in einem alten, verlassenen Haus. Plötzlich kamen die Cops und haben uns durchsucht, ob wir irgendwas geklaut hätten, wir bösen Deutschen. Es war aber alles okay, nur als wir dann wieder wegfahren wollten ist der Daimler vom Weg in den Acker gerutscht… 🙁 Es hat fast zwei Stunden gedauert, bis wir den da wieder raushatten. Wir sahen furchtbar aus. Ich hab irgendwo noch Bilder…….

      Ansonsten war der mir persönlich immer ein bisschen zu klotzig und vor allem von innen zu bieder. Aber er reift mit jedem Jahr……

      Sandmann

      • LarsDithmarschen says:

        Hey Sandmann,

        hier stehen immer relativ viele 123er auf Treffen rum. Ich müsste man zählen, wieviele (vor allem weiße) 123 in Büsum standen. Das war bestimmt ein zweistelliger Bereich. Das kann auch sein, dass es ein Club gewesen ist – das kann ich nicht mehr genau sagen. Ich erinnere mich gerade irgendwie an unsere zweite, jemals bestrittene Oldtimerrallye. Dort parkte neben uns ein W116 – und der Fahrer regte sich auf, was ein Golf Cabrio denn schon hier machen würde. In der Gesamtwertung waren wir nachher drei Plätze besser er – und auch in der Klassenwertung. Und dabei sind wir „irgendwie“ gefahren, und haben uns nicht wirklich auf die Rallye konzentiert ;-).

        Auf dem Weg zu einer Freundin komme ich immer an einem braunen, rostigen 200D vorbei. Der hat auch über 300 000 runter – irgendwie wäre es ja ein cooler und günstiger (dank H-Kennzeichen) Alltagswagen. Aber irgendwie habe ich gerade kein Geld. Und keinen Platz. Und Eltern, die meinen, dass vier Autos für drei Personen reichen würde – was für ein Quatsch :-D.

        Schöne Grüße vom nun zur Schule düsenden
        Lars

        • Sandmann says:

          Ay Lars,

          ich habe schon ein paar Rallyes hinter mir und ebenfalls festgestellt, dass man mit Spaß und zugedrückten Augen auch ganz gute zeiten schaffen kann 🙂 Das sieht nicht jeder so. Aber – jeder wie er will 😉 Schau mal hier:

          http://www.traeume-wagen.de/magazin-traume-wagen/adac-hamburg-classic-traume-wagen-rallye-2012/

          Die Frau an meiner Seite kann sich als Alltagsauto durchaus einen W123 T-Modell erste Serie vorstellen. Aber im absolut top gepflegten Zustand und mit Diesel. Das dürfte eine Herausforderung sein 🙂

          Sandmann

          • LarsDithmarschen says:

            Hey Sandmann,

            Den Artikel werde ich mir mal durchlesen. MG hört sich auf jeden Fall schon mal toll an ;-). Für GB habe ich so eine leichte Schwäche. Die Landschaft gefällt mir einfach prima dort.

            Ein W123 T-Modell würde mir auch gefallen. Aber ich glaube, dass ich eher noch einen frühen 245 nehmen würde. Obwohl ich im Moment bedient bin – zwei Autos als 17-Jähriger ist ja schließlich schon weit über dem Durchschnitt ;-). Wenn da nicht ein hübscher Teileträger im Angebot wäre…aber irgendwo muss das Geld auch her, für den Unterhalt, zum Beispiel – als Schüler nicht so einfach zu verdienen 😉

            So, ich werde nun zu Oma, dann zum Tanzen fahren und mich schon mal auf eine Nacht voller Hausaufgaben einstellen. Da habe ich vielleicht eine Lust drauf…

            Schöne Grüße

            Lars 🙂

            • Sandmann says:

              Ay Lars,

              krass, Hausaufgaben 🙂 Mann ist das lange her.
              Ja, mit 17 schon zwei Autos haben ist definitiv nicht Mainstream. Weiter so. Ich habe mit 19 Comics gezeichnet und bin Pizza gefahren, um mir irgendwie mein Zimmer und meinen Taunus leisten zu können. Hat geklappt 😀

              Und England… mag ich. Aber die Autos von da nur als Gast. Die Rallye hat einen Riesenspaß gemacht, vor allem mit Roland Löwisch zusammen, der Mann ist für mich wirklich einer der ganz großen im Motorjournalismus (und liest immer meine Artikel für die TRÄUME WAGEN quer, bevor sie veröffentlicht werden). MG fahren ist ein bisschen so wie mit einem Kart unterwegs sein. Echt launig. Wäre aber für mich nix für jeden Tag…

              Sandmann

              • LarsDithmarschen says:

                Hey Sandmann,

                Hausaufgaben? Manchmal könnte ich gerne drauf verzichten. Gerade, wenn man (aus Faulheit) fünftausend Sachen auf den letzten Drücker machen muss *hust*.
                Meiner Meinung nach könnten hier noch ruhig ein, zwei Autos mehr auf dem Hof stehen. Mit 2600 Quadratmeter ist das Grundstück groß genug – aber irgendwie würden mir meine Eltern dann einen Vogel zeigen…warum auch immer ;-). Bin aber gerade dabei, eine eBucht-Auktion zu beobachten…

                Für jeden Tag wäre mir ein MG auch zu…zu? Wahrscheinlich bin ich einfach ein Warmduscher – auf ein wenig Komfort möchte ich auch nicht verzichten :-D. Aber etwas Sportliches ohne Dach aus England oder Japan würde mir auch gefallen. Aber erstmal soll es reichen. Zwei Autos sind genug, ich kann doch eh nur eins zur Zeit fahren….oder?

                Gruß
                Lars 🙂

  4. Holger says:

    Moin,
    sehr Stilvoll, nette Geschichte…..Und ein 123er kommt immer gut an.
    Weiter so…

  5. Sammy says:

    kann mich sogar noch an die Zeit erinnern, als der W123 gebaut wurde, mein Vater als Werksangehoeriger hatte einen nagelneuen 240D in englisch-rot und innen creme/pergament, beim samstaeglichen Auto putzen wurde der Kuehlergrill sogar mit Nivea-Creme poliert, um den gewollten leicht blaeulichen Glanz zu bekommen, machten alle damals
    ich persoenlich mag den 123er als letzten Chrom-Benz lieber als seinen Nachfolger

    • Sandmann says:

      Ay Sammy,

      Niveachreme? 🙂 Okay, das habe ich jetzt dazu gelernt…..
      Englisch-rot zieht mir ein weiteres Bild aus dem Kopf, mein lieber Freund Jan, man erinnert sich vielleicht, das ist der der auf dem Schiff geheiratet hat (Sandmanns Welt berichtete) fuhr vor 100 Jahren auch mal einen roten 123er. Diesel. Ich glaub sogar auch einen 240er…

      Den Nachfolger bin ich ja in einer Art Übergangsphase ein paar Monate gefahren, schlicht, bieder, kantig und gefühlt unzerstörbar. In meinem Fall leider ein bisschen zu durstig für den täglichen Weg von Kiel nach Hamburg und zurück (Reihensechser), daher musste er weg und Rudolf kam.
      Inzwischen mag ich mein Taxi RICHTIG gern. Dieses Auto ist für mich momentan so eine Art Fels in der Brandung, es ist groß und warm und funktioniert einfach nur, und das bei einem moderaten Verbrauch von 6,8 Litern Diesel. Aber bis der ein Klassiker wird dauert es wohl noch… Leider…

      Sandmann

  6. OST says:

    Mercedes ist so laaaaaaaaaaaaangweilig. Zwar ganz nett anzuschauen, so´n 123er, aber die findet man nun wirklich an jeder Ecke.
    Die Schöne ist da schon einzigartiger. 😉

    • Sandmann says:

      Ay OST,

      ich meine mich zu erinnern, dass du aus der V-A-G Ecke kommst 🙂 Sind die nicht die Verursacher der seinerzeit langweiligsten Autos auf dem gesamten Planeten? Okay, inzwischen ist ein Passat 1 mindestens genau so cool wie ein Typ 43, aber das war ja nicht immer so. Und – wo sind die guten Volkswagen alle hin? Komplett aus dem Straßenbild verschwunden. Der 123er, also ein Mercedes, der ja ach-so-viel rostet, wie man immer sagt…. da fahren noch echt viele von rum, richtig erkannt. Das scheint damals Qualität gewesen zu sein 😉
      Sieh es doch mal so rum.

      Adele ist sowieso einzigartig, würdet ihr sie kennen, ihr wäret alle, ich wiederhole ALLE! in sie verliebt.

      Sandmann

      • OST says:

        Genau das macht einen Mercedes ja heute so langweilig und so einen spießigen Passat heute interessant. Von gut oder schlecht will ich gar nicht anfangen. Wen interessiert heute noch die Qualität von damals. Klar war ein Passat eigentlich nur für fünf oder sechs Jahre gebaut, zumindest haben viele kaum länger durchgehalten.
        Ich bin übrigens weiß Gott niemand, der mit einer VAG-Fahne durch Hamburg rennt. Ich liebe meine Autos und nicht VAG, oder VW oder sonstwas für eine Marke.
        Und im allgemeinen finde ich solche Grundsatzdiskussionen sowieso überflüssig. Wollen wir nicht alle nur das eine? Einfach weg vom Mainstream.

        • Sandmann says:

          Ay OST,

          na klar. Das sollte auch keine Diskussion werden, was den Autogeschmack betrifft kann ja jeder wie er oder sie will. Und in MEINEN Augen bist du mit Passat & Co. ganz weit vorn dabei. Mein persönlicher kleiner Traum wäre noch immer ein 411….. Ich finde den Klang des Boxers von hinten unten wundervoll. Aber momentan gibt es da für mich höhere Prioritäten………. leider…..

          Sandmann

  7. Snoopy says:

    Also ich würde beides nehmen. Bitte vorbeischicken 😉
    Ein Freund hatte früher ein Coupe als 230 in genau dieser Farbe. Hat er dann gegen eine S-Klasse getauscht. Kurz darauf ist er leider gestorben. Plötzlicher Herztod… 🙁

    Hat sie den Wagen noch ? Er stand doch mal zum Verkauf.

    Ich bin früher viel mit den W123 gefahren, waren beim DRK Zivildienst 300.000- 400.000km im Einsatz. 200D 55PS, die Wanderdüne, 240D, 300D 🙂 200, 230 und ein einziger 280 :-). Leider recht rostanfällig die Modelle. Unterboden und Kofferraum waren teilweise schnell durch. Und in der Grundausstattung so gemütlich wie in einem Kühlschrank 🙂 die Schaltung hakelte und sportlich Fahren lehnten die Fahrzeuge ab. Als Nachfolger kamen dann 190D und der W124. Das waren richtige Rennwagen dagegen…

    P.S.: An meinem Geburtstag heiraten, das ist ja ein Ding…

    • Sandmann says:

      Ay Snoopy,

      der Wagen steht inzwischen bei unserem Anzeigenleiter 🙂 Aber das ist eine andere Geschichte, er sieht nun NOCH besser aus (komplett ohne Rost) und ich glaube er will ihn nicht mehr hergeben.

      Gerade das Interieur hat mich, wie du schon schreibst, bisher vom 123er abgehalten. Ich finde den innen echt ZU bieder. Aber als T-Modell der ersten Serie denke ich inzwischen drüber nach, vielleicht als Familienkombi ab kommendes Jahr? Wir werden sehen.

      Nun weiß ich also auch, dass du am Nikolaus Geburtstag hast 🙂 Das‘ ja auch ein Ding……

      Sandmann

      • Snoopy says:

        Meine Tochter auch… 😉
        Die besseren Ausstattungen gehen ja. Aber der Spruch von dem Kühlschrank stammt von meinem Vater beim Anblick der Grundausstattung. Alles von Hand… karge Kunstledersitze mit etwas Stoff… wir hatten dann Renault 16 TX und 30 TS V6 Automatic das waren Superluxuswagen dagegen. Alles elektrisch, dicke Polster… aber halt kein Stern.

  8. m30lars says:

    Moin Leute,

    interessante Story. Über den Preis kann man ja wirklich nur lachen. Wieso habe ich nicht so ein Glück? 😀

    Den W123 ist hier bei uns noch, abgesehen vom W124, im Ruhrgebiet fast täglich anzutreffen. Scheint abgesehen von der Rostvorsorge bei den Vormopf-Modelle ein robustes Fahrzeug zu sein.

    Mein Onkel fuhr Anfang der 80er einen in Apfelgrün. Dort war nach 2 Jahren die komplette Bodengruppe durchgerostet. Damals musste die Neuwagenkäufer auf einem W123 schon fast solange warten, wie die Ostdeutschen auf ihren Trabbi. Mein Vater hatte 1978 einen einen 230er neu bestellt und hat 2 Monate vor dem Liefertermin den Vertrag vom W123 für 50% mehr verkauft.

    Kennt ihr übrigens den Markus Besold mit seinem W123, der von Augsburg bis in die USA mit seinem W123 Diesel gefahren ist?

    http://www.mercedes124.de/besold/html/oldindex.html?/besold/html/2010_pakistan/20101022.html

    Der Typ ist schon etwas verrückt. Aber dort kann man lesen und sehen, dass der W123 ein verdammt robustes Auto ist.

    Hätte ich mehr Geld, Platz etc. dann würde ich mir zu den zig Autos die ich haben will, auch einen 123er in die Garage stellen :D.

    so long

    Lars

    • Sandmann says:

      Ay Lars,

      cooler Typ, der Besold 😀
      Manchmal finden sich ja tatsächlich noch Schnäppchen……
      Ich habe mir jetzt mal ein frühes T-Modell vorgenommen. Mal schauen, ob es mein Taxi eines Tages ablösen wird. Zur Zeit fahre ich das Vieraugengesicht echt gern, schauen wir mal wie ich über den denke wenn der erste Schnee kommt 🙁

      Sandmann

      • Snoopy says:

        Sehr gute Winterreifen sind alles. Und in Härtefällen was schweres in den Kofferraum. Ich habe so etwas wie Passat und ähnliches mit „Heckschleudern“ bequem am Berg stehen lassen. 🙂
        Ja die Bodengruppe war ratzfatz durch.
        Und die Jahreswagen waren unglaublich gefragt. Mein Nachbarn putzten ihren auch mit Zahnbürste in den Fugen. Die 5köpfige Familie fuhr mit dem Renault 5 in den Urlaub. Mit den Wagen konnte man damals ganz schön ein weiteres Gehalt verdienen.

        • Sandmann says:

          Ay Snoopy,

          dann werde ich mich mal um Winterreifen bemühen. Ich hab zwar welche auf Stahlfelge mitbekommen, die sind aber komplett unrund. Nicht zu gebrauchen.
          Und ein paar Waschbetonplatten hab ich auch noch im Vorgarten liegen, das wird schon gehen. Mit dem Taunus und dem Granada bin ich auch jeden Winter gefahren und habe mich nur gaaaaaaanz selten gedreht 🙂

          Sandmann

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