Ein Cache kommt selten allein

Nach unserer turbulenten ersten Tour bei Dauerregen auf Irrwegen, wollte ich jetzt doch mal ein wenig auf das WARUM zu sprechen kommen. Erstmal wusste ich bis vor ein paar Wochen gar nicht, was Geocaching denn überhaupt ist. Im Fernsehen hatte ich wohl mal einen Bericht über die neue Form der semidigitalen Schnitzeljagd gesehen, fand es witzig, hab es aber nicht wirklich ernst genommen. Bis zu dieser folgenschweren SMS vom Wuestenfuchs53b 😉 Da ich jemand bin, der gern alles mitmacht und für jeden Schabernack zu haben ist, war es keine Frage, dass er mich nicht lange bitten musste.

WAS IST DAS?
Geocaching, laut unserem Freund Wiki ein Zusammenschluß der Wörter „Geo“ für Erde und „cache“ für geheimes Lager.

Versteckt werden diese Caches von Privatpersonen, die sie auch selbst überwachen und ggf. reparieren, wenn sie einem Muggel in die Hände gefallen sind.

Das Wort „Muggel“ wird in diesem Zusammenhang genau wie bei „Harry Potter“ für Menschen verwendet, die nicht eingeweiht sind, Normalos eben 😉

Die „Schätze“ sind im Normalfall so gut versteckt, dass man nicht aus Versehen über sie stolpern kann. Ein paar Beispiele gefällig? Kommen sofort!!

Kackfrech ist zum Beispiel dieser Cache versteckt! Nun mal ehrlich, wer hätte das freiwillig angefasst? Auch, wenn es nur aus Plastik ist? Vor allem, weil er an einem Weg liegt, der gern von Spaziergängern mit Hunden genutzt wird 😉 Ich hätte ihn auch tatsächlich übersehen, aber der Wuestenfuchs lässt sich nicht ins Boxhorn jagen *g* Persönlich mag ich die Caches am liebsten, bei denen man etwas tauschen kann. Ü-Ei-Figuren, kleine Autos, Bücher, etc. Verbreiteter sind jedoch diejenigen, bei denen man sich nur in eine Liste einträgt (Mikros). Wer dann noch daran denkt, auf der Internetseite seinen Found zu dokumentieren, hat sogar einen digitalen Zähler. Bei mir standen bisher nur 2, aber nur, weil ich bei dem Elsdorf-Abenteuer noch nicht angemeldet war. Die 2 stammen aus dem Südseecamp! Ohne Thorstens Hilfe mit meinem neuen GPS hätte ich die nie gefunden, wäre echt schade drum gewesen, denn beide waren super! Apropos Südseecamp: Dort gibt es einen wunderbaren Nachtcache! Dieses Jahr fehlten uns leider die Hinweise und eine UV-LED-Taschenlampe, aber wir rüsten auf! Was mich zum nächsten Punkt führt:

WAS BRAUCHT MAN DAFÜR?
Vor allen Dingen ein GPS, entweder wie erwähnt, ein Handgerät oder ein Handy, auf das ein GPS-App geladen ist. Wobei ich mir hierbei hab sagen lassen, dass es sehr große Unterschiede in der Genauigkeit gibt. Ein bisschen Suchen gehört halt immer dazu, heißt ja Schatzsuche und nicht Schatzfinde 😉

Außerdem hab ich immer ein Säckchen mit kleinen Figuren, Murmeln, Autos usw. dabei.

Ganz neu in meinem Inventar: Eine schöne große LED Taschenlampe mit Karabiner, wasserdicht und Tarngrün 😀

Stift, Zettel, ausgedruckte Hinweise, alles sinnvolle Accessoires! Hut und Peitsche natürlich auch… für die schönen gestellten Fotos, wenn ein Schatz gehoben wurde!

WER MACHT DA MIT?
Diese Frage ist schnell und einfach beantwortet: Jeder! Bzw. jeder, der sich sein inneres Kind bewahrt hat! Vielleicht auch jemand, der selbst schon Kinder hat und denen mal zeigen will, wie die Welt außerhalb von Facebook und Playstation aussieht 😉

WAS KOSTET DAS?
Im Grunde gar nichts, wenn man schon ein GPS-Gerät hat. Ansonsten hat meines 139,00 Euronen gekostet. Klar, etwas viel für einen Spaß, aber wir sollen das Geld doch im Umlauf halten, sagt unsere Regierung!

WIE LANGE DAUERT EINE SCHATZSUCHE?
Das ist so richtig unterschiedlich! Beim V8-Retter in Legan ist z.b. einer genau vor der Tür… der ist schnell gefunden, wenn man die Hinweise liest (Tradi). Andere bestehen aus mehreren Stationen oder sind noch etwas vom Parkplatz des Cachemobiles entfernt (Multi). Der Nachtcache im Südseecamp erstreckt sich über sage und schreibe 3,5 km!! Im Dunkeln! Mit Reflektoren an den Bäumen und erforderlichem UV-Licht für einen Teil der Strecke. Sagenhaft! Mein Cache-Traum wäre es, den von Anfang bis Ende durchzulaufen, am liebsten mit mehreren Personen und mehreren Taschenlampen, denn beim letzten Versuch bin ich vor lauter Reflektorsuche in eine tiefe Pfütze getreten 😉

Für alle die, die aus meiner Gegend kommen: Im Fockbeker Moor und beim Klinter Friedhof sollen auch sehr schöne Multis sein, auf die ich mich schon sehr freue! Wuestenfuchs, weißt bescheid? 😉

Was interessiert euch sonst noch so? Fragt mich!

Seine kleine Schwester

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Ich bin kein Engel, ich mache Fehler, ich bin nicht perfekt, ich bin nicht normal, ich bin manchmal verrückt, ich bin also nichts besonderes, ich bin einfach nur ich…

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3 Responses to Ein Cache kommt selten allein

  1. El Gigante says:

    Uiii – bei dem unteren Foto kann man aber im Wasser fast bis auf den Grund sehen… tolle Auflösung 🙂

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