Ein Licht aufgehen lassen

Und das mir, in dieser dunklen Jahreszeit.

Bekanntlich geht uns Männern immer ein bisschen langsamer ein Licht auf. Manchmal muss die Damenwelt uns regelrecht einen Spaten des Bemerkens vor den Kopf donnern, manchmal kommt eine gewisse Erkenntnis mit steigendem Alter und manchmal leuchten die Lämpchen der Wahrheit schlicht erst dann, wenn schon alles zu spät ist. Wenn wir andersrum einmal etwas sehr schnell begreifen, werden wir polemisch als Blitzmerker verlacht. Wie mann’s macht… 🙁 Umso wichtiger, dass es wenigstens in meinem Winter-Rudolf, wenn schon mir kein Licht, dann ihm eine Tür aufgeht. Mit Licht. Und am Tacho ist es auch leicht duster.

„Theeeeere’s aaaa liiiiiiiight…… Over @ the Frankenstein-Place“.

Sie erinnern sich noch an die Rocky Horror Picture Show? So weit will ich persönlich es mit der Dunkelheit nicht kommen lassen, aber es fühlt sich nicht gut an, jeden grauen Morgen in ein halbherzig beleuchtetes Armaturenbrett zu blicken. Also muss Rudolfs Kombiinstrument nackig gemacht werden, um an seinem Nacken die drei Sockellämpchen auszutauschen. Da es sich hier um einen alten Passat handelt, ist diese Aufgabe auch für einen Mann ohne akademischen Abschluss zu bewerkstelligen, ein paar Lüftungsgitter und die darunter liegenden Schrauben raus, ein bis zwei Plastikabdeckungen zerbrechen und dann alles hinter dem Airbaglenkrad („BAU DAS NICHT AB!!!„) herauskanten. So. Die Lämpchen sind schnell gegen neue von VW getauscht, eine Sache von insgesamt 10 Minuten. Und jetzt? Wie teste ich jetzt meinen wahnwitzigen Schraubererfolg bei vorhandenem Tageslicht, ohne vorher alles wieder zusammen zu bauen?

Da muss Mann sich McGuyver-mäßig zu helfen wissen. Es ist hoffentlich das letzte mal in diesem neuen, schönen Jahr, dass ich es um mich herum DUNKEL mache 🙂 Und ja, es werde Licht, ich sehe es und bin zufrieden. Das alte T-Shirt war schon ein viel genutzter Protagonist in meinem heiligabendlichen Radlagerwechsel-Blog, dementsprechend riecht es und verteilt schamlos ein wenig Schmiere und Fett in meinem schwindenden Haar und auf dem Lenkrad. Ich finde das sehr männlich und sehe derart beschmutzt den ersten Teil der Erleuchtungsmission als Erfolg an. Shirt weg, alle Schrauben wieder rein und ein bisschen an den beschlagenen Fenstern herumgewischt, draußen fängt es mal wieder an zu regnen und hier drin atme ich alles zu. So hatten Ike und Tina Turner das damals wohl nicht gemeint, als sie von den Steamy Windows sangen… Eben jener Regen macht es mir ein bisschen schwerer, auszusteigen und noch eine zweite Minibaustelle zu beheben – die Innenbeleuchtung.

Die ist nämlich dauerhaft an, weshalb ich sie lieber dauerhaft aus gemacht habe. Sie verstehen? Es ist bei dieser januartypischen Dunkelheit sehr deprimierend, wenn ich in mein Auto einsteige möchte ich doch, dass das Licht angeht. Frauen werden das verstehen. Auch hier ist der Verursacher schnell gefunden, ich sage ja, 2012 geht gut los und hört damit nicht auf 🙂 Nachdem ich mir gestern noch mich schlaflos umherwälzend den Kopf zerbrochen habe, wie ich diese vier kleinen Kontakt-Schalter durchmesse, und ob es sich dabei eher um einen Öffner oder einen Schließer handelt… kann ich solche Gedanken heute alle schön begraben. Der Kontakt an der Beifahrertür ist einfach nur abgebrochen. Knack. Und deshalb „denkt“ die Innenbeleuchtung, die Tür sei offen. Schutzkappe ab, Schraube raus, neuen Kontakt angeklippst, Schraube rein, Schutzkappe wieder drauf – und alles funktioniert. Auch die zweite Erleuchtungsmission ist erfolgreich. Ich bin ein Mann. Ich mag es einfach und nachvollziehbar. Rudolf, mein Passat, ist wohl auch ein Mann. Das gefällt mir.

Na schauen Sie doch mal.. Nun haben Sie schon über 5 Absätze mitgelesen, wie jemand ein paar Glühlampen in seinem durch und durch langweiligen Auto wieder zum Leben erweckt 😀 Das ehrt Sie, nein wirklich, ich finde Sie großartig. Nun freuen wir Männer uns dann auch mal gemeinsam über das Licht am Wagenhimmel, das beim Öffnen der Tür an geht und beim Schließen wieder aus. Ich verstehe, das kennen Sie nicht anders, das finden Sie ganz normal. Aber haben Sie das nicht auch schon mal erlebt? Wenn banale Dinge nicht funktionieren ist es um so ergreifender, wenn sie es dann DOCH wieder tun. Mein halbfinnisches Fräulein Altona musste diese geigenuntermalten Hymnen auch schon ertragen. So sind wir wohl, wir Männer 😉 Aber liebe Damen, seien Sie doch einmal ehrlich – wenn wir so einfach glücklich zu machen sind, haben Sie doch insgesamt wenig Arbeit mit uns. Oder?

Einen habe ich noch, zum Abschluss. Alle drei silbernen Tachoscheiben meines sagenumwobenen Sondermodells „Pacific“ (wenn Sie meine Freundin zum Lachen bringen wollen, dann sagen Sie wie ich einmal, ein einziges mal aus Versehen „Paziiiifik“ und generieren damit Running Gags am laufenden Band) leuchten herrlich hoffnungsvoll grün, alle Schalter um sie herum auch. Männlich banal. Ich mag das, wenn einfache Handgriffe von Erfolg gekrönt sind und auch funktionieren, man muss ja nicht alles immer nachhaltig durchdenken. Jedenfalls nicht beim Auto. Jetzt muss ich nur noch der Antenne beibringen, dass sie ihre Sender ein bisschen effizienter zum Radio schickt. Aber das ist eine andere Geschichte, und ich bin ja nicht mehr so auf den Verkehrsfunk angewiesen 🙂

Wie steht es mit Ihren Beleuchtungen im Auto? Alles hell? Glaube ich nicht…

Sandmann

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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66 Responses to Ein Licht aufgehen lassen

  1. micklip says:

    Oh Sandmann,
    wenn Du wüsstest wieviel Wahrheit Du sprichst…
    Erstens von den einfachen Handgriffen, die von Erfolg gekrönt sein müssen. Das ist überhaupt die einzige Art von Schraubereien, die mir wirklich Freude bereiten. Ich muss bitteschön genau wissen, was auf mich zukommt und dass ich eine reelle Chance auf Erfolg habe. So manches mal hält mich die Ermangelung dieser Aussicht vom Reparieren relativ einfacher Dinge ab. Leider.
    Und zweitens zum Thema Lämpchen im Auto: Ich habe da auch so einen Fall in unserem 96er Zweitwagen-Polo. Mittelkonsolen-Beleuchtung. Gefühlte tausend beleuchtete Symbole aber nur ein Lämpchen. Und dieses Lämpchen grausam verborgen und natürlich kaputt. Ich hab ja nun schon ein „So wird’s gemacht“ vom Polo hier rumliegen. Aber die Fülle von abzubauenden Teilen hält mich konsequent von dieser Lapalien-Reparatur ab. Radio muss auch raus. Und kaum zu glauben: selbst dafür braucht man so’n seltsames Spezialwerkzeug. Wer sich das nur ausgedacht hat.
    Mick

    • Sandmann says:

      Ay Mick,

      mein Spezialwerkzeug beim Ausbau eines Radios ist im Zweifelsfall immer ein breiter Schraubendreher. Kratzer stören mich nicht,, weder am Radio noch im Armaturenbrett. Ich werde erst anders denken wenn ich a) einen Phaeton habe oder b) ein Taunus Coupé habe… 🙂

      In der Mittelkonsole des Passat werden auch alle drei Drehregler für Heizung etc. von einer mittleren Lampe befeuert, die ihr Licht nach links und rechts über Lichtleiter aus Plastik verteilt. Die Lampe geht zwar, links und rechts kommt aber kein Licht an. Sowas blödes… Da muss ich auch nochmal bei, die Komponenten sind praktischerweise in 10 Sekunden zerlegt…

      Aber du hast recht, der Effekt ist natürlich eher gering, wenn man erst den halben Wagen zerlegen muss. Ich hatte dieses Phänomen beim Audi V8 gleich mehrfach. Die Beleuchtung der Schaltkulisse ist ECHT schwer zugänglich, und die Lämpchen der Sitzheizungsregler sind auf Platinen gelötet. Aber es ist ein erhabenes Gefühl, wenn du auf einem Treffen bist und ständig die Frage kommt: „Ey waaas die sich AUCH beleuchtet?“ 🙂

      Sandmann

  2. El Gigante says:

    Ouuuh… Licht ist bei mir ein fisseliges Thema. Die Beleuchtung muss immer tipptopp funktionieren. An meinen Fahrzeugen geht immer alles. Und wenn nicht, dann wird es umgehend repariert. Und zu 99,99999% mache ich das auch selbst.

    Ich erinnere mich an den ersten Standlichtbirnenwechsel bei meinem A2… ein entsetzliches Gepfriemel – bis ich’s dann satt hatte und den kompletten Scheinwerfer ausgebaut habe. Plötzlich war alles ganz einfach – seitdem baue ich die Dinger dafür immer aus!

    Die ersten Jahre musste ich das übrigens fast vierteljährlich machen. Der kleine Alu-Audi fraß regelrecht Glühobst! Irgendwann hat mir dann mal ein Teilefuzzi erklärt, dass dieses Phänomen viele moderne Autos haben, weil die Hersteller nämlich an einem winzigen Bauteil sparen – was er mir für kleines Geld dann natürlich verkauft hat. Das fingernagelgroße in Kunststoff vergossene Elektronikteil mit zwei Kabeln musste einfach nur zwischen die Pole der Bord-Batterie installiert werden. Nun nimmt es dem Bordnetz die Spannungsspitzen und seitdem ist der Birnen- und Brenner-Spuk vorbei.

    El

    • Sandmann says:

      Ay El,

      das nennt sich glaube ich „Koppelspule“, wenn ich mich recht erinnere. Ist auch im Kabel eines jeden Laptop-Netzteils eingebaut. Solche Probleme hatte ich bisher noch nicht, aber der Passat ist auch neben dem XM mein neuestes Auto soweit… Bis über die Mitte der 90er bin ich noch nicht gekommen und entwickel mich ja von den Baujahren da eher wieder zurück 😉

      Sandmann

    • bronx says:

      Auweia El,

      da sprichst du ein absolut wunden Punkt bei mir an! Lampenwechsel durch`n Radkasten! So bescheuert nämlich war der bei der ersten A-Klasse, welche ich meiner Ex, kurz nach dem Elchtestdebakel vor die Tür stellte. Natürlich MIT ESP.
      Ich habe noch nie eine so besch… Konstruktion gesehen und gefahren, bei der man die Lampen DURCH den Radkasten tauschen muß. Welcher IDIOT denkt sich sowas aus?!
      Ein Lampentausch MUSS auch unterwegs möglich sein. Mit Bordmitteln, besser noch gänzlich ohne, mit 2 gesunden Händen und gesundem Menschenverstand.

      Ich persönlich mag den A2, aus Gründen, die ich hier schon schrieb. Aber wenn ich einen Scheinwerfer erst ausbauen muß um das Ding zu tauschen, dann vergehts mir, ehrlich. Das macht doch niemand, der unterwegs ist. Und so fahren sie dann herum, die ganzen einäugigen Kisten.

      Was du zu dem fingernagelgroßem Bauteil schreibst, passt in meine Sicht über die „Premium“-hersteller. Alles schick, Leder hier, edel da.. Und dann SPAREN die an so einem Pfennigteil! Das sagt ja auch eine Menge.

      Bronx

      • Sandmann says:

        Ay Bronx.

        Über die Sorgen beim Lampenwechsel an der A-Klasse bin ich auch schon auf der Mercedes-Pinnwand angewütet worden. Wenn du das bei einem nicht kulanten Vertragspartner machen lässt, gehen für beide Seiten offenbar gern mal 400 Euro über den Tresen. Was für einen Lampentausch in der Tat ein bisschen viel ist 😉

        Allerdings bin ich der Meinung, wenn man schnell komplette Baugruppen ausbauen kann, ist es nicht so schlimm. Also wenn der Scheinwerfer in wenigen Minuten raus ist, dann könnte ich damit leben und würde es unter die Auswirkungen der Kompektbauweise verbuchen. Es geht ja nicht immer kleiner ohne Einschränkungen, denke ich mal.
        Schlimm wird es, wenn du völlig unnötig Wartingsarbeiten, die regelmäßig anfallen, durch Fehlkonstruktionen erschwerst. Wer einmal die 12 Kerzen an einem alten Jaguar XJ12 gewechselt und dafür sagenhafte 4 Stunden benötigt hat, der weiß, was ich meine. DAS ist überflüssig.

        Ich finde es schade, dass man nicht der besseren Zugänglichkeit zuliebe ein Auto lieber wieder 5cm breiter und 10cm länger macht. Aber ich bin ja kein Ingenieur…
        So ein Taunus Coupé… da kommt man noch an alles ran, da kannst du dich auch beim V6 noch auf den Kotflügel setzen und mit beiden Beinen im Motorraum baumeln…

        Sandmann

        • bronx says:

          Hi mein bester,

          bei meinem Ommi komm ich auch an alles ran, links könnt ich höchstens der Bequemlichkeit halber den Akku rausnehmen. Aber, alles nicht so wild. Dito beim Seni, da ist sogar noch mehr Platz.

          Deswegen ist ja ein Taunus Coupe auch noch eine Konstruktion alter Schule, als die Ingenieure den Controlern noch Paroli bieten konnten (und durften).
          Heute ist das scheinbar anders.

          Zum Lampenwechsel in die Werkstatt, *lach*, 400 Sisterzen für beide Seiten, ich würd den Karren anzünden.

          Neeee, anders, ich KAUF sowas gar nicht erst!

          Bronx

          • Sandmann says:

            Gute Idee.
            Ich glaube die haben erst die Werkstatt angezündet und dann festgestellt, dass sie Facebook nicht anzünden können 🙁 Gut so…..
            Kompakt? – Brauche ich nicht.

            Sandmann

        • El Gigante says:

          Also seit ich weiß, dass auch ’ne Werkstatt nur die zwei Schrauben löst und den Scheinwerfer zum Birnenwechsel ausbaut, finde ich es gar nicht mehr so schlimm. Mit dem richtigen Vielzahn-Bit ist das echt nur noch ’ne Sache von nicht mal mehr einer Minute – kein Ding!

          Aber – klar – beim K70 kommt man da besser dran!

          • Sandmann says:

            Ay El,

            aber genau das meine ich ja. Wenn man sich das richtige Werkzeug zusammengesammelt hat ist es meistens auch gar nicht so schlimm, irgend eine Baugruppe abzuschrauben, bevor man dann da ran kommt, wo man eigentlich ran wollte.

            Beim V8 war das eigentlich obligatorisch, egal wo du mal ran musstest, irgendwas war immer im Weg. Na und? Dann baut man das halt vorher ab. Der sogenannte V8-Zeit-Bonus, irgendwann rechnet man den aber mit ein 🙂

            Der K70 ist ja ein Traum von Zugänglichkeit. Ich freu mich schon, den mal wieder raus zu holen. Ich denke, ich werde mit ihm zum Treffen im Mai kommen…

            Sandmann

  3. bronx says:

    Ay du Feinstaubritter,

    in meinem Ommi funzt alles schön vor sich hin. Im T4 allerdings besteht handlungsbedarf.
    Von 2 Lämpchen der oberen Schalterreihe leuchtet nur noch eine, der Fahrlichtschalter glimmt nur bei Standlicht, schalt ich das Abblendlicht ein, gehts Lämpchen aus.
    Tacho leuchtet aber tadellos, Dimmer geht auch UND alle Türkontaktschalter sind i.O. Wenn ich öffne, gehen sage und schreibe drei Lampen an, das Ding ist beleuchtet wie ein Kino 😀
    Was unbedingt noch reinkommt, ein Summer für`s Licht, ich vergess das laufend auszumachen. Ich vergaß, dass es Hersteller gab die sowas nicht einbauten. VW stand ja nicht umsonst seinerzeit für V iel W eniger.

    Beleuchtete Grüße nach Kiel,
    Bronx.

    • Sandmann says:

      Ay du Busfahrer,

      moooooooment bei meinem Bieder-Passat summt es fein vor sich hin, wenn ich das Licht anlasse. Und ich meine, das ist auch schon länger Standard, das wird nicht an der Pacific Ausstattung liegen…

      An die Schalter beim T4kommt man vermutlich auch nicht so gut ran, oder? Ne Menge Plastik da drum rum.

      Bei meinem Audi V8 waren übrigens sagenhafte FÜNF Lampen drin, über jeder Tür eine und zusätzlich noch die vorn in der Mitte. Dafür konnten der Benz und der K70 aber unterscheiden, ob du die vorderen oder die hinteren Türen geöffnet hast. Und dann ging jeweils nur das Licht vorn oder hinten an…

      Sandmann

      • bronx says:

        Hm,

        dann haben die beim Bus vermutlich an dem Ding gespart. Egal, so`n Teil ist ja nicht die Welt.
        An die Schalter kommt man eigentlich ganz gut ran, ich muss nur herausfinden, wie ich sie herausbekomme. Denke, die sind ähnlich geklipst wie beim Ommi.
        Ich brauche eh noch`n Etzold für den Bus, ist immer ganz gut zu wissen, wie was ab- oder herausgeht, gesteckt, oder gedreht wird. Bevor ich was zerschiesse, guck ich gern.

        Sonntags ist bei uns Flohmarkt, da sitzen immer welche mit Körben voller Rep-handbücher. Da werd ich für nen schlanken Taler sicher fündig…

        „Kratzer stören mich nicht, weder am Radio noch am….“
        *Grusel* ECHT NICHT?? Ich bekäme Schnappatmung!!!

        Bronx

  4. Touranus says:

    N’Abend Jungs,

    glaubst Du nicht? Also bei meinem Touran Bj. 2007 funktioniert noch jede einzelne Lampe 🙂 (entgegen aller bekannten Testberichte)

    Was man Allerdings erlebt, wenn man beim Beetle meiner Freundin eine Abblendlampe wechseln möchte, ist einen eigenen Blog wert *lach*.

    Gruß
    Touranus

    • Sandmann says:

      Ay Touranus,

      wie, der Beetle ist auch so verbaut…?
      Na dann mal los, Kamera an und mal wieder eine kleine Geschichte schreiben 🙂

      Sandmann

    • bronx says:

      Hey Touranus,

      lass lesen. Ich sach ma Radkasten?! Oder noch schlimmer?

      Gruß Bronx

      • Touranus says:

        Hey Jungs,

        es tut mir leid, das meine Antworten immer So lange dauern. Ich würde gerne viel viel mehr schreiben und auch Eure Kommentare So gerne kommentieren. Aber über mein Handy läuft das alles extrem langsam…

        Also beim Beetle muss zwar nicht der Radkasten raus, aber der komplette Scheinwerfer. Und DAFÜR müssen einige Teile aus dem Motorraum raus… und zwei Plastiknasen, die AUF KEINEN Fall abbrechen dürfen! Also ohne eine bestimmte InternetSeite hätte ich es NIE geschafft.

        Beim nächsten mal werde ich Fotos machen… zur Info: Die VW Werkstatt veranschlagt eine Stunde Arbeitszeit 🙂

        Schönen Abend wünscht
        Touranus 🙂 (Der sich schon riesig auf das Treffen freut. )

  5. stefanh says:

    Hallo,

    ich hab’s da ähnlich wie El, alles muss funktionieren, insbesondere die Beleuchtungen. Tun sie aktuell auch überall, aber ich muss einem andern Phänomen irgendwann nachgehen: in manchen Autos ist die Cockpitbeleuchtung über die Jahrzehnte extrem schwach geworden. Im Opel und Volvo bspw. erkennt man trotz intakter Birnchen bei Dämmerung fast nichts mehr.
    Okay, früher hatt man eben nicht nicht solche Disco im Armaturenbrett wie heute, aber in diesem Fall liegt’s wohl am defekten Dimmer. Wobei… der Volvo hat gar keinen, fällt mir grad ein. Hmm… wie dem auch sei, da muss ich mal dahinter.

    Gruss, Stefan H.

    • bronx says:

      Hallo Steffan,

      ja, funktionieren muß es. Sonst ist das nur halb..
      Da der Volvo keinen Dimmer hat, werdens die Birnchen sein. Die werden mit der Zeit richtig schwarz von innen. Nach 20 Jahren, oder noch länger schon möglich.

      Gruß, Bronx

      • stefanh says:

        Hi Bronx,

        wahrscheinlich hast Du recht. In diesem Fall sind’s 36 Jahre, und wer weiss ob die Dinger je gewechselt wurden…? Gottlob lässt sich die Instrumententafel ohne gynäkologische Fingerfertigkeiten ausbauen… 😉

        • bronx says:

          Stefan, das waren noch richtig durchdachte Sachen, die von Ingenieuren und nicht von Erbsenzählern erschaffen wurden. 36 Jahre? Respekt, da hat er sich ne neue Lampe aber redlich verdient. 😀

          Bei meinem alten Sparkäfer konnt man das Lämpchen vom Kofferraum aus tauschen. Pappe ab und gut…

          • Sandmann says:

            Ay ihr zwei,

            Stefan, dann tausch das mal alles bevor ich mit meiner Kamera komme und dich zum gefeierten Medienhelden mache 🙂 Ich erinnere noch mal: 12 Seiten… Aber lassen wir zunächst das Wetter besser werden.

            Einen Käfer könnte ich auch noch mal irgendwann haben….. *grübel*

            Sandmann

  6. bronx says:

    Du im Käfer? Das könnt lustig aussehen. Im ernst, mir haben die immer sehr viel Spaß gemacht. 1200er Sparkäfer, 1200er Export mit 34 PS-Maschine, dann ein Mex mit 44 PS; in einem Anfall von Wahnsinn auf „Alt“ zurückgebaut mit liegenden Lampen, Ostereiern, langer Fronthaube aaaber: G-Kat und Scheibenbremsen, Porsche-Armaturen und Petrilenkrad.
    Aus meiner heutigen Sicht ein Verbrechen im Stilmix, was hat mich da geritten? 😀
    Egal, ich war jung und wahrscheinlich noch ein wenig „suchend“, was die richtung anging..
    Zum Schluss ein 1303 mit 50 PS, 73er, stilecht mit Weisswandreifen und zeitgenössischen Monza tüten, Grabsteinsitzen und Grundigradio. DER war schön.
    Dann war die Käferzeit vorbei.
    Manche bemängeln ja, jeder Spund kann so einen aufbauen, Teile gäbe es ja an jeder Ecke und und.. Das stimmt auch, nur ist das auch eine super Vorraussetzung, sich als junger Spund in die Materie einzufuchsen. Mit 25 hatte ich noch nicht die Ausdauer, etwas langfristig anzugehen. Ich wollt probieren, ständig neu. Dafür ist ein Käfer ideal. Das da auch schlimme Entgleisungen passieren, C est la vie. Man entwickelt sich.
    Ich möchte diese Zeit nicht missen.

    Ich hätt im Leben gern noch mal einen, am besten ein Ovali, ganz klassisch in schwarz.

    Bronx

  7. bronx says:

    Hallo Marc,

    ich mache das hier mal ein bissel breiter. (Hoffe, Sandmann lässt meinen Kopf drauf.)
    dein Bruder fährt einen 58er?? Sehr schön, die sind ja auch noch aus dem vollen gefräßt.
    So ein alter Bus würde mich auch total reizen. Momentan fahre ich ja T4, da mein Ommi Kopfschmerzen hat.
    Aber, ein von mir zu Käferzeiten angeschaffter T2a, zum Teiletransport mehr als abgeritten, ist mir als dankbares und extrem duldsames Fahrzeug in Erinnerung geblieben.

    Dein Kammerflimmern bezüglich kratzer im Innenraum kann ich absolut verstehen. Ist das übertrieben? Ich glaub nicht.
    Aber, so wie ich Sandmann verstehe, ist es ihm beim Kasi oder Taunus nicht egal. Über seine Alltagsmöhre hat halt jeder seine Sicht der Dinge.

    Zur Ente: wie kann man bei ner Bremsenprüfung da was kaltverformen? Laß mal lesen.

    Gruß, Bronx

    • Sandmann says:

      Ay Bronx und hallo Marc,

      der gute El hat das ja an anderer Stelle schon mal verlinkt, die T2 Bullis werden tatsächlich noch in Brasilien gebaut. Lustigerweise steht im Gewerbegebiet Nord in Ahrensburg einer von 2006, quasi als Werbeträger „Wir realisieren Ihre Wünsche“. Die kosten da drüben fast nix, aber es muss eine Menge dran gemacht werden, bis du ihn hier als Neuwagen zulassen kannst…

      Und jetzt bin ich mal wieder Käfer-angefixt. Mist. Gleich nachher mal bei Mobile.de gucken, vorher mache ich aber noch ein Paar Fotos von einem Diplomat V8, einem Monza GSE, einem D-Kadett GTE und einem Ascona SR 🙂 Aber *psssssst*

      Sandmann

      • SteffenG says:

        Oh, D-Kadett….

        klingt interessant!

        Steffen.

      • El Gigante says:

        Hi Sandmann,

        wenn ich richtig informiert bin, dann kannst du einen aktülen Brasilia-T2 NICHT als Neuwagen anmelden. Seit einiger Zeit gibt es nämlich Emissionsvorschriften für Neufahrzeuge… und die besagen, dass ebendie nur noch mit Schadstoffklasse Euro 5 zugelassen werden dürfen.

        Du kannst dir sicherlich denken, dass sich VW in Brasilien darauf ein Ei drauf pellt… die wissen da auf der anderen Seite der Welt sicher nicht mal, was und wieviel genau bei so einem (konstruktions)alten T2 da zum Auspuff rauskommt.

        Also muss man sich einen Gebrauchten (fast Neuen) anlächeln… dann klappt’s auch mit dem Strassenverkehrsamt, dem Finanzamt, dem Kraftfahrtbundesamt, etc., etc.

        Munter bleiben!
        El

        • bronx says:

          Bester El,

          noch streitet man sich hier in D ob man diese Dinger überhaupt, also trotz Umweg über`s Empire und anschließender Wiederzulassung in NL, hier zugelassen BEKOMMT. Die EU-Gebrauchtmasche scheint hier nicht zu funktionieren.
          Zu den Emissionen ist zu sagen, mittlerweile Wassergkühlter R4, E-85 tauglich, also mithin Euro 3, gar nicht SO schlecht. Trotzdem keine Chance. Aber als „Gebrauchter“ vielleicht.
          Bei der „Ultima Edicion“ ging es auch nach vielem hin und her. Da hat VW aber gewaltig mitgeholfen aus PR-Gründen.
          Beim Bulli dürfte das allerdings anders sein.
          Es gab schon einmal einen Versuch (www brasilien-bus.de), die kosteten hier dann incl. Umrüsten (andere Frontscheibe, Heizung, OBD-Lämpchen,uvm.) ab 18.000 €.

          Locker bleiben!
          Bronx

      • bronx says:

        DIPLO V8???
        MONZA GSE, ASCONA SR? Wo bist du unterwegs? Whoahh, eh Mann, ich krieg feuchte Augen…

        Lass lesen!
        Bronx

        • Sandmann says:

          Ay Bronx,

          wir sind einen ganzen Tag durch Hamburg gefahren. Mit dem Diplo zur Oldtimertankstelle am Brandshof (aus den 50er Jahren), mit dem Monza zu einem rotten alten Fabrikgebäude und mit dem Kadett GTE zu den Plattenbauten in HH-Mümmelmannsberg. Großartige, hochauflösende schier unglaubliche Fotos. Den Artikel gibt es in der Februarausgabe der TRÄUME WAGEN, einen kleinen Blog dazu teaser ich dann bestimmt auch an 🙂

          Himmel war das ein geiler Tag!!!

          Sandmann

          • bronx says:

            Ächz,

            der Mann hat das Paradies gesehen.. Im Ernst, erwähnte Tanke kenn ich, genial! Der Monza oben sieht top aus. Ist er so, wie er scheint? Selten sowas, sehr selten.
            Und wenn meine Schnecke nen Diplo sieht, was glaubst du, was ich zu hören bekomme.. All die alten Geschichten von ihrem Admi. War ja fast baugleich in der KAD-Reihe. 165er, einspritzer, automat, lechz…

            Bronx

  8. Daemonarch says:

    Musst du denn immer alles auseinanderfummeln? *schimpf*

    Ich habe derzeit ein anderes Problem, beim Astra geht mir zwar ein Licht auf, wenn ich eine Tür öffne, aber das beim-drin-sitzen-innenlicht-einschalt-mojo, was beim Opel bizarrerweise durch das herausziehen des Lichtdrehknopfs funktionieren (sollte) geht nicht…

    Da ich ein durch und durch feiges individuum hinsichtlich Elektrischer phänomene bin, gebe ich mich aber mit diesem Makel zufrieden, und hinterbleibe hiermit,

    euer Dämon der düsternis!

    • bronx says:

      Ay du Dämon der Düsternis,

      oder sollt ich besser Mr.Lucas sagen? 😀
      Wenns nicht mehr funzt beim herausziehen, liegt das meist an den abgenutzten Gleitzungen des Schalters. Einfach mal herausziehen, (den ganzen Schalter MIT Gehäuse) und die Dinger leicht nachbiegen!
      Wenns gar nicht mehr geht, dann tausch den doch einfach, ist gar nicht schwer.

      Gruß, Bronx

      • marc1 says:

        Tach auch. Ich find Bulli fahren einfach lecker und hab auf einigen VW Treffen schon mächtig schöne gesehen. Ich bräuchte keine geteilte Scheibe. Aber heute sind ja schon viele T4 böse am gammeln. Der 58er Käfer von meinem Bruder sieht auch nicht wirklich lecker aus, aber er nutzt ihn auch im Sommer als Alltagsauto, was ne Form von Luxus ist. Fahren tut er noch tadellos, bissel ölig untenrum halt. Guter Bronx, bei einer Ente ist alles anders. Du nimmst vorn die Räder ab und guckst. Die Bremse liegt innen. Beim Vornüberbeugen verbiegst du ungewollt Teile( ist schon 20 Jahre her und tut immer noch weh). Aber das Leben geht weiter. Gruss Marc

        • bronx says:

          Hi Marc,

          okay, ich geb mich geschlagen. Bei ner Ente muss ich passen, nullo! Etwas skurrileres kenne ich allerdings auch nicht als „Auto“. 😀

          Das dein Bruder den 58er im Alltag nutzt, wenn auch nur im Sommer, nimmt mich sehr für ihn ein. Autos müssen fahren!

          Bronx

          • Sandmann says:

            Gerade ist mir ein Taunus Coupé GXL, von 1973, alte Armaturen und 2.0 V6 für sagenhafte, schier epische 2000 Euro vor der Nase weggekauft worden. DAS wäre er gewesen 🙁
            Die Suche geht weiter. Ich geh jetzt erstmal schlafen und träume vom Dahingleiten im Diplomat V8…

            Sandmann

  9. Daemonarch says:

    Du scheinst ja deinen Traumjob gefunden zu haben… Freu mich für dich!

    • Sandmann says:

      Ay Daemonarch,

      es ist mehr eine Melange aus verschiedenen Projekten, die mir allesamt extrem Spaß machen! Ist deine Festplatte tatsächlich endgültig abgeraucht…? Wie äußert sich das? Klöternde Geräusche…?

      Sandmann

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