Endgültig angekommen.

Macht hoch die Tür. EIN Mal noch.

Macht hoch die Tür. EIN Mal noch.

Drinsitzen. Ein- und Ausatmen mit etwas ungläubigem Blick auf die Instrumente vor mir, das ist tatsächlich ein DeLorean. Das Gefühl ist so wie beim Wiedertreffen der alten Jugendliebe. Ganz aufgeregt, nervös, nicht so recht wissend was einen da eigentlich erwartet. Damals in den 80ern war ich verliebt. Mehr als 30 Jahre nach dem Film, in dem er zum Kultauto wurde sitze ich endlich in einem DMC-12 und darf ihn fahren. Heute, an dem Tag, als Marty McFly im zweiten Teil der Trilogie in einer seltsamen Zukunft gelandet ist, feiern die Verrückten auf der ganzen Welt das letzte nachvollziehbare Datum im Flux Kompensator. Ich auch. Aber anders. Ich fahr‘ die Legende.

Bevor das Herz da auf den Ledersitzen zu laut schlägt und all seine Emotionen unkontrolliert auf das Interieur verteilt ein letzter einsamer Moment der Sachlichkeit. Über das Auto und was es mit seinem Fahrer im Jahr 2015 macht ist noch gar nicht so viel geschrieben worden, immer nur über seinen Schöpfer und die Insolvenz einer Idee. Dabei war der damalige Plan sowohl zukunftsweisend (hihi) als auch mit revolutionären, modernen Ideen reichlich gespickt. Man KANN nicht in einen DeLorean einsteigen, ohne sich zumindest ein paar Gedanken über seine Herkunft gemacht zu haben.

Dann soll es wohl mal losgehen

Dann soll es wohl mal losgehen

Ich teile sie gleich mit Ihnen, diese Gedanken. Denn es ist immer wieder überraschend, wie viele doch wie wenig über das Auto wissen. Aber jetzt lasse ich das alles hier erst einmal wirken. Ich rieche und sitze auf Leder. Neben mir steht Suzie, die wird gleich mit einem 67er Mustang Fastback voraus fahren. Wir sind irgendwo im Erzgebirge beim V8-Werk, und Suzie & Christoph Herbrig haben diesem Moment möglich gemacht. Ich gucke mich in diesem Auto um und sehe mich gerade nach dem ersten Teil von „Zurück in die Zukunft“ aus dem Kino in Plön rauskommen. Ich wollte unbedingt in der Zeit reisen, und ich wollte unbedingt einen DeLorean haben. Okay, die Zeitreisen habe ich in meiner kleinen Welt schon fast perfektioniert, und seit ich weiß dass der Flux Kompensator aus dem Film weitestgehend aus einer Krups Kaffeemühle besteht bin ich auch von diesem Durchbruch nicht mehr weit entfernt. Aber nicht heute. Heute ist das ganz normale Auto dran. Na ja, was man so „normal“ nennen kann, damals eine Art Supersportwagen, heute eine Ikone, oft mit Reparaturstau. Und ich höre nicht auf damit, den geil zu finden. Wahnsinn.

Bloß nicht ausmachen.

Bloß nicht ausmachen.

Das ethische Auto des John Zachary DeLorean.
Schon zu seinen Zeiten bei GM versteht im Konzern niemand, warum man ein kompaktes, mit einem kraftvollen aber sparsamen Motor ausgestattetes Fahrzeug nach (zurück in die) zukünftigen Sicherheitsrichtlinien bauen sollte. Also kündigt er 1972 seinen gut bezahlten Job im Vorstand des amerikanischen Autobauers und beschließt, mit seiner eigenen Motor Company diese Vision in Eigenregie umzusetzen. Gemeinsam mit dem ehemaligen Pontiac-Ingenieur Bill Collins konzipiert er auf der Grundlage eines Sicherheitskonzepts der „Allstar“-Versicherung das DSV, das DeLorean Safety Vehicle. Die Karosserie lässt er 1975 von Giorgetto Giugiaro entwerfen, der dafür in seine ganz private Trickkiste greift und eine von Porsche abgelehnte Studie des 928 streckt und aufbohrt. Ende 1975 ist ein 1:1 Modell fertig und lässt Anlehnungen an Giugiaros Studie Maserati Medici und Parallelen zum Quattroporte III und zum ersten Audi Coupé erahnen. Gut sieht er aus. Der erste Prototyp steht 1977 auf den Rädern und ist mit vielen neuen Sicherheitsaspekten bestückt – sogar Airbags sind drin.

Zauberwürfel? Ja, auch.

Zauberwürfel? Ja, auch.

Der zweite Prototyp bekommt den 2,8 Liter V6-Motor von Peugeot/Renault/Volvo, der aber wegen seiner Klobigkeit aus dem ursprünglich geplanten Mittelmotor-Konzept bricht und den Wagen in einen Hecktriebler mit dickem Hintern und dem PRV-Motor auf der Hinterachse verwandelt. DeLorean ist ungehalten und steht unter dem Druck der Investoren. Er gibt sich noch zwei Jahre, um das Fahrzeug zur Serienreife zu bekommen und sucht hektisch kompetente Partner. Porsche winkt schon wieder ab. Eine seriöse Entwicklung würde mindestens 5 Jahre dauern, sagt man in Zuffenhausen. Wie wir heute wissen hatten die Recht. Aber so weit in die -> Zukunft reicht die Geduld der Geldgeber aber nicht, da hilft auch kein Flux Kompensator. Lotus sagt letztendlich zu und lässt zwischen 1977 und 1978 zeitweise über 200 Mitarbeiter gleichzeitig an dem Projekt arbeiten. Obwohl die Zeit zu knapp für ausreichende Testfahrten und eine saubere Fehlerbeseitigung ist, gibt DeLorean 1979 den Startschuss für die Serienproduktion im irischen Dunmurry. Die Region ist sutrukturschwach, die Arbeitslosigkeit hoch. In der dort mit Steuergeldern neu gebauten Fabrik beginnen hoffnungsvolle Arbeiter mit neuen Arbeitsplätzen, das „ethische Auto“ zu bauen.

Zurück aus der Finsternis

Zurück aus der Finsternis

Und das erste Ergebnis sieht gar nicht mal schlecht aus. Das Interesse der Öffentlichkeit an dem 200km/h schnellen Edelstahlkeil ist sehr groß, die Auftragsbücher sind mit 20.000 Vorbestellungen gefüllt – obwohl der Wagen schon jetzt doppelt so teuer geworden ist wie anfangs mit 12.000 Dollar geplant. Ah. Jetzt weiß ich endlich, woher die Zahl in der Modellbezeichnung DMC-12 kommt! Aber nein aber nein. Dramatische Fertigungstoleranzen bei den tragenden Glasfaserwannen machen eine manuelle und aufwändige Korrektur der Edelstahlplanken notwendig. Neben vielen zu spät erkannten Kinderkrankheiten zicken vor allem die Flügeltüren rum. Sie sind komplett aus Edelstahl und haben in ihrem Bauch neben einem schweren Elektromotor für das winzig kleine Seitenfensterchen noch das komplizierte Gestänge zum Öffnen. Und ein paar schwer justierbare Magnetschalter für die Zentralverriegelung. Im Auslieferungszustand sind diese Flügel konkurrenzlos genial, denn dank einer Torsionsfeder schwingen sie ohne Kraftaufwand nach oben und können einem beim Schließen nicht den Arm brechen.

Ohne Kraftaufwand. Wenn sie denn funktionieren.

Ohne Kraftaufwand. Wenn sie denn funktionieren.

Aber sie neigen nach einiger Zeit zum Klemmen und Verkanten oder werden undicht. Zusammen mit anfälligen, temperaturgesteuerten Motorlüftern und einer muckenden Klimaanlage lassen sich die Tester nur schwer von dem Auto begeistern. Parallel entbrennt die größte Absatzkrise der Automobilindustrie nach dem zweiten Weltkrieg, und der Hauptabsatzmarkt in den USA bricht Anfang der 80er auf die Hälfte zusammen. Sehr, sehr dumm gelaufen. Weder Biff noch Marty hatten das vorhergesehen. DeLorean produziert verzweifelt auf Halde in der Hoffnung, die Krise überstehen zu können, doch dem jungen Unternehmen fehlt das nötige Rücklagekapital. Am 20. Oktober 1982 (gestern vor 33 Jahren), nach nur zwei Jahren und rund 9000 Fahrzeugen, endet die Reise zurück in die Zukunft. Die DeLorean Motor Company wird unter Konkursverwaltung gesetzt. Den Rest kennt man von Schlagzeilen. Pressen ins Meer gekippt. Nein doch nicht. Neuauflage in den USA. Und so weiter. Kreide weglegen, Tafel wischen, setzen. Danke.

Genug für die linke Spur

Genug für die linke Spur

Ich trau mich gar nicht so richtig, die ethische Flügeltür zuzumachen, denn das würde bedeuten dass es tatsächlich losgeht. Argh. Oder? Da hängt so eine kleine Lasche, vielleicht ziehe ich da mal…. RUMMS!
Na gut. Um mich herum sieht alles aus wie in einem mit Leder bezogenen Ford Escort. Vielleicht ein bisschen flacher und breiter. Wäre es kein DeLorean, man könnte das Interieur als „schlimme 80er“ verbuchen. Aber komisch, das heutige Datum, die Geschichte des Autos, der Film und seine sagenhafte Form lassen über Vieles hinwegsehen. Auch über die irgendwie nicht vorhandene Kopffreiheit. Als 1.90 großer Norddeutscher muss ich die Sitzlehne mechanisch noch ein wenig kippen und liege nun fast in dem Auto – jetzt fühlt es sich irgendwie gut an.
Ehrfürchtig trete ich die Kupplung, drehe den Schlüssel, und der Sechszylinder erwacht zum Leben. BROOAAAMMMMM kommt von… hinten 🙂 Ungewöhlich für mich. Und das klingt doch ganz cool, ich weiß gar nicht was die immer alle haben? Fensterchen runter? Warum nicht, dann höre ich alles besser. Nach Drücken des knubbeligen Kippschalters auf der Mittelkonsole sirrt neben mir dieses kleine, rund 10cm hohe Guckloch im Fenster runter. Mehr ging damals aus Stabilitätsgründen nicht, die eigentliche Scheibe ist mit der ethischen Tür verklebt. Na das bringt jetzt ja mal original gar nichts, ich zirkel nach den Rückspiegeln aus der Halle.

Ein DeLorean. Es ist ein DeLorean!

Ein DeLorean. Es ist ein DeLorean!

Kuppeln, ersten Gang reindrücken und los geht’s auf meine kleine persönliche Zeitreise. Auch wenn ich gefühlt im heiligen Gral sitze, kuppeln und schalten muss ich noch selbst. Der Weg führt durch das kurvenreiche Erzgebirge, hinter diesem wilden Mustang und Suzie her, unser Ziel sind eine alte Bob-Bahn und ein Staudamm irgendwo weiter oben zwischen den Tannen. Einmal auf den Lichtschalter drücken: Standlicht an. Nochmal auf den Lichtschalter drücken: Abblendlicht an.
Im Nacken, direkt hinter dem Kopf knurrt der Motor seine Zündfolge. Ich fahre. Tatsächlich, ich fahre einen DeLorean 😀 Dieser DMC-12 wurde vom V8-Werk komplett durchrepariert und fährt sich bis auf ein, zwei kleine Macken besser als im Auslieferungszustand. Das bedeutet, man fährt einigermaßen straff gefedert und unfassbar tief auf der Straße liegend vorwärts, mit einem Blick durch die flache Scheibe wie durch Scheuklappen. Lenken. Gas geben und schalten gehen intuitiv, die Bremsen packen recht gut, zur Seite und nach hinten sieht man nichts. Aber egal. Ein DeLorean!! Geil geil.

Freude über Freude

Freude über Freude

Nach ein paar Kilometern über enge Asphaltpisten voller Herbstlaub habe ich mich an die aus Funk und Fernsehen bekannte Zeitmaschine gewöhnt und fahre den Hecktriebler agil und fröhlich, aber immer respektvoll hinter dem Mustang her. Keine Warnlampen blinken in dem gut bestückten und ein bisschen klapperigen 80er Jahre Cockpit, sechs analoge Zeigerinstrumente geben übersichtlich und fast ein bisschen schlicht Auskunft über alle Befindlichkeiten. So sehen auch FIAT Cockpits aus. Der Tacho geht nur bis 85 Meilen. Absurd. Das sind gerade mal 140 Km/h, also 60 weniger als möglich sind – das ist damals auch schon den Testern aufgefallen. Heute nennt man sowas wohl einen Bug. Aber so schnell will ich heute sowieso nicht fahren. Wie haben die das denn im Film gelöst? Im ersten Teil waren 88 Meilen nötig, um das Auto zurück in die 80er zu holen. Okay, und ein Blitz. Heute reichen mir auch rund 80 km/h, um mich zurück in die 80er zu holen. Aus der Zukunft. Ganz ohne Blitz. Zurück aus dem Tag, der damals noch so wahnsinnig weit entfernt war. Scheiße, die Zeit vergeht so schnell.

Ein Schmuckstück. Ein französisches.

Ein Schmuckstück. Ein französisches.

Der große Motor unter der lamellierten großen Heckklappe sieht irgendwie wunderschön aus, auch ohne Flux Kompensator und ähnlichem Humbug. Ist der nicht auch anteilig im Citroën XM V6 drin? 😉 Zwei Zylinderbänke, jede Menge Metall und Kabel und Schläuche und unten drunter kann man immer noch die Straße sehen. Ich mag es gern, wenn ich unter einem Motor die Straße sehen kann, das vermittelt einem den Eindruck, an die relevanten Schrauben bei einer Reparatur noch irgendwie rankommen zu können. Das Triebwerk ist trockeneisgestrahlt, sauber und versiegelt, so soll das sein. Viel Platz für Gepäck ist vorn nicht, ja klar, vorn. Man fühlt sich wie mit einem sehr kantigen VW Käfer, aber der hat wenigstens noch einen Rücksitz. Den gibt’s hier ebenfalls nicht. Bei meinen drei Töchtern taugt ein DeLorean also maximal zum Zweitwagen. Mist. Aber die Zeitreise geht ohne Pausen weiter. Die 80er blitzen bei diesem Wagen aus jeder einzelnen Ecke, seien es die schwarzen Zierstreifen an den Flanken, die knubbeligen Plastikverkleidungen oder die Rücklichter, die sofort Assoziationen an Rubick’s Zauberwürfel aufpoppen lassen. Aus heutiger Sicht KANN man diesem Auto gar nichts übel nehmen. Schon gar nicht, wenn es sich so gut fährt wie dieses Exemplar, aber ich bin ja auch noch keinen anderen gefahren. Und da so langsam die feierbaren Termine aus der Filmtrilogie durch sind werde ich wohl auch so bald keinen mehr fahren.

Schnell geht, langsam aber auch.

Schnell geht, langsam aber auch.

Wir halten mal an und machen Fotos. Suzie Herbrig steht der Fastback sehr gut, ich weiß gar nicht wie ich selbst wiederum in diesem seltsamen kantigen Auto wohl aussehe? Ich muss mich endlich mal zusammenreißen, ich grinse und grinse und singe pausenlos Lieder von Huey Lewis vor mich hin. An dem großen Wasserbecken halten wir nochmal an, damit ich mal durchatmen kann. Um uns rum der bunte Herbst des Erzgebirges irgendwo bei Dresden, ein bisschen Wasser, ein paar piepende Vögel und jede Menge Tschechische Grenze. So weit an Deutschlands Rand sind wir hier, ohne Handynetz und ohne doppelten Boden. Hochdeutsch wird hier völlig überbewertet, aber man hat einen guten Geschmack, was Autos betrifft. Komm, ein bisschen noch. Ich hab‘ mich gerade erst warmgefahren 😎

Atempause

Atempause

An der Lederschlaufe ziehen und RUMMS ist die Tür wieder zu.
Hihi 🙂 Ich sitze noch immer und schon wieder in einem DeLorean! Dieses AHA Erlebnis hört gar nicht mehr auf, vielleicht sollte ich meinem Therapeuten davon erzählen. Lamborghini Aventador? Schnell, aber nicht nachhaltig. Stutz Blackhawk? Krass, aber nicht nachhaltig. Es gibt so viele geile Autos, die ich alle beruflich schon gefahren bin. Die meisten waren teurer als der hier. Aber ich habe gerade das Gefühl, dass mich die Stunden mit diesem Auto, vor allem jetzt am tatsächlichen zeitlichen Ende der Filmtrilogie, nicht mehr ganz loslassen werden. Ist das schon wieder so ein Kindheitsding? Vermutlich.

Teuer, aber irgendwie.... nicht komplett überzeugend.

Teuer, aber irgendwie…. nicht komplett überzeugend.

Die Erstkontakt-Aufregung ist aber einigermaßen abgeklungen. Nach und nach schärft sich mein Blick für das mich umgebende Auto und die oft übersehenen Details. Guck mal, eine ethisch-grüne Digitaluhr. Das Abfallprodukt aus der Weltraumtechnik war damals der letzte Schrei, jeder wollte eine am Handgelenk haben. Ich auch. Ich hatte eine Casio, klar, was sonst? In Autos zogen die Dinger leicht zeitversetzt ein, in einem Ideenträger wie dem DeLorean darf natürlich keine analoge Zeitmessung ticken. Warum genau hatte Zemeckis sich eigentlich so eine Karre ausgesucht? Ich muss das nochmal nachlesen, dieser Tage bekommt man ja eine Menge Informationen zum Thema um die Augen gefegt. Heute wirkt die Superzukunftsuhr seltsam schlicht, fast billig. Ist es nicht seltsam, wie schnell wir uns an Dinge gewöhnen?

Zurück in die Uhrzeit

Zurück in die Uhrzeit

Hatten Sie damals auch einen Schneider Kompakt-Turm? Oder zumindest einen Ghettoblaster von Sharp oder ISP? Schwarzer Kunststoff mit bunten Aufdrucken neben den Schaltern, möglichst viel LED Geblinke und möglichst viele Schalter für dieses und jenes. Ein bisschen so ist auch die Mittelkonsole des DeLorean. Wenn man den ersten Eindruck der schlimmen 80er (hey sind wir mal ehrlich, der damalige Geschmack und die Definition von „cool“ und „schön“ hat sich bei aller Retroliebe bisher nicht wieder durchsetzen können) überwunden hat sind die Beschriftungen der Schalter aber irgendwie klar, angenehm bunt und fast schon sympathisch. Auch der erste Eindruck der irgendwie glänzenden grauen Ledersitze relativiert sich nach ein paar Stunden, und ich finde das Interieur regelrecht…. hm….. cool. Ethisch? Irgendwie sowas.

Bunter Ghettoblaster im Cockpit

Bunter Ghettoblaster im Cockpit

Kuppeln, Schlüssel drehen und der Drehzahlmesser zuckt wieder nach oben. Genaugenommen ist ein DMC-12 ja auch nur ein Auto, und dank des französischen Baukastensystems gibt es viele Ersatzteile noch von der Stange. Super 🙂 Allerdings habe ich gelesen, dass eine Beule in einem Kotflügel gleichzusetzen ist mit einem halben Totalschaden. Gibt’s nicht mehr, wird auch nicht mehr gebaut. Ach doch, in den USA aus Restbeständen. Aber Edelstahl lässt sich nicht so ohne Weiteres mit Blechen und dem Baumarkt-Schweißgerät instandsetzen, nein nein. Also – heute keine Beulen reinfahren. Suzie gibt im Mustang Gas und verwirbelt ein paar kleine blaue Wölkchen im Abendhimmel. Und ich versuche dran zu bleiben. Irgendwann blinkt sie und biegt ab auf die Bundesstraße, die zurück zum V8-Werk führt. Verdammt.

Hinterher. Mit Respekt.

Hinterher. Mit Respekt.

Ich persönlich will eigentlich gar nicht mehr zurück, denn das bedeutet, den DeLorean wieder abgeben zu müssen. Irgendwie, ich kann das nicht objektiv erklären, bezaubert mich der Wagen. Es wird wohl seine Geschichte sein, und sie bezaubert kollektiv. Sie bezaubert nachhaltig. Kaum habe ich mich einigermaßen an das Auto gewöhnt und fahre so vor mich hin fallen mir die Menschen am Straßenrand auf. Sie gucken mit großen Augen, zeigen auf den unlackierten Keil und blicken ihm mit offenem Mund nach. Wahrscheinlich hat jeder Sterbliche unter 70 Jahren Lebensalter mindestens einen der drei Filme gesehen. Die meisten wohl den ersten. Den zweiten Teil, in dem Marty heute (HEUTE) in einer Zukunft landet, wie man sie sich in den 80ern vorgestellt hatte finde ich persönlich ziemlich albern. Und ich bin ganz froh, dass es heute anders aussieht als damals prognostiziert 😉

Er wird doch nicht wegfliegen...?

Er wird doch nicht wegfliegen…?

Als ich nach über drei Stunden die Flügeltür wieder hochgleiten lasse bin ich ein anderer Mensch. Das klingt übertrieben pathetisch? Ja klar, was haben Sie denn erwartet?? Nix Zeitmaschine, nix Film, dieses Auto für sich genommen ist eine fahrbare Legende. Ein Groschengrab für Unwissende und ein bekennender Ersatzteil-Exot. Aber es ist ein Auto, es rollt, es riecht und es klingt. Und das alles gar nicht mal so schlecht, obendrauf sieht es so sagenhaft schön aus dass man Giugiaro heute noch dafür danken möchte. Suzie setzt sich rein und grinst. Ein Gimmick hat sie noch als Überraschung 🙂 Schade, dass der Sports Almanach aus dem Handschuhfach nur bis ins Jahr 2000 geht. Obwohl… wissen Sie was? In die Zukunft möchte ich weder reisen noch einen Blick werfen, nicht mal wenn das ginge.

Der Almanach von Biff. Immer dabei.

Der Almanach von Biff. Immer dabei.

Ich habe dafür in den letzten Jahren gelernt, in die Vergangenheit zu reisen. Ohne Technik und ohne katastrophale Folgen. Das ist doch fein. Ich denke an den kleinen Jungen, der eine lange Angelroute hinten an sein Bonanzarad angebunden und der unten auf dem Rathjensdorfer Weg eine Wäscheleine zwischen zwei Bäumen gespannt hat. Dann schredderte er todesmutig mit gefühlt 88 Meilen pro Stunde den Berg runter und hoffte, dass genau in dem Moment, wo er die Wäscheleine passierte, vielleicht ein Blitz in den Baum einschlagen könnte. Der Junge hatte sich allerdings keine Gedanken darüber gemacht, was dann wohl passiert wäre und was er in einer anderen Zeit überhaupt zu suchen hätte. Meine Reisen in die Vergangenheit haben mir gezeigt, welche Stellschrauben ich in meinem Leben drehen muss, um heute, im Hier und Jetzt, glücklich zu sein.

Abschied. Endgültig.

Abschied. Endgültig.

Und hey – das hat geklappt. Okay, da sind noch ein paar optimierbare Details, aber die gibt es ja auch an jeden Auto. In diesem Moment lehne ich mit meinem Hintern an einem DeLorean, den ich gerade drei Stunden lang durch eine schöne Ecke Deutschlands gescheucht habe. Beruflich, nicht privat. Da ist also nicht komplett alles falsch gelaufen 🙂 Dass ich da keinen Print Artikel draus gemacht habe ist nur der Aussage einiger weniger geschuldet, die der Meinung waren, das Thema sei längst ausgelutscht und über das Auto sei schon seit Jahren alles gesagt und geschrieben. Sie mögen Recht haben. Also habe ich mir diese eine kleine Reise für meine private Spielwiese hier aufgehoben. Mein Herz schlägt immer noch laut und energisch. Hat das schon mal jemand über einen DeLorean geschrieben? Doc Brown und Marty McFly haben mir in meiner Kindheit Geschichten in den Kopf gesetzt. Und ich mach das jetzt bei Ihnen und euch. Auch ohne eine synthetische Schwimmweste. Auf in die Zukunft. Oder?

Sandmann

www.v8-werk.de

Sag es auch den anderen...
Pin It

About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
Tagged , , , , , , , , , . Bookmark the permalink.

36 Responses to Endgültig angekommen.

  1. Daemonarch says:

    JAU! Seit den Filmen natürlich auch eins meiner ganz großen Sehnsuchtsautos…
    Dazu noch die unfassbare Geschichte seiner entstehung, und die bizarren unglaublichen Dinge, die seinem bedauernswerten Schöpfer noch passiert sind, einfach Legendenbildend.

    Natürlich gibts bei dem Auto auch verbesserungspotenzial. (Sorry) aber da gehört einfach ein schöner blubbernder Ami V8 rein.
    Und die Sitze sehen mir auch aus, als hätten die nur bedingt Seitenhalt.

    Hab übrigens heute meinen Schließzylinder am VWMC R4.8v gewechselt… 12€, und mit etwas mehr passgenauigkeit wäre die Sache in 5min gegessen gewesen. So war es eine halbe Stunde, dennoch erträglich.
    Einer der GANZ dicken Vorteile einer deutschen 08/15 Schleuder, du kriegst alle Ersatzteile für praktisch jeden Dollar in allen Qualitätsstufen übertrieben gesagt in jedem Supermarkt.

    P.s… Mein Neid ist dir sicher ob dieser ErFAHRungen.

    • Sandmann says:

      Ay Daemonarch,

      selbstverständlich war und ist das Auto verbesserungswürdig. Ab Werk sozusagen. Ob allerdings ein V8 reinpasst, wo der V6 eigentlich schon zu schwer und zu groß für die Konstruktion war sei mal dahingestellt.
      Er klingt übrigens tatsächlich echt gar nicht so schlecht und fährt sich wirklich erstaunlich zügig, der alte Herr. Mehr braucht es nicht 🙂

      Gut dass dein Schloss wieder geht. Dafür hat mein XM seit heute Morgen wieder gelbe Lichter. Die Schließanlage muss noch warten…..

      Rock it
      Sandmann

  2. Bastian says:

    Schöner Artikel. Macht Lust auf einen Videoabend mit Zurück in die Zukunft, Ghostbusters oder Beverly Hills Cop 🙂

    Mein damaliges Sehnsuchtsauto als kleiner Junge war jedoch der Vector W2 Twin Turbo. Der sah tatsächlich aus, als käme er ganz ohne Flux Kompensator und Blitze aus. Fast als sei er eher für den Linienbetrieb zum Mars entworfen worden. Von dem hatte ich einen Riesenkunstdruck über dem Bett hängen. Und im Quartett hat man mit ihm immer gewonnen. Gottseidank war „Verbrauch“ keine Quartettkategorie…

    • Sandmann says:

      STICH! BLITZTRUMPF!! 😀
      Spielt heute eigentlich noch irgend jemand Quartett? Ich glaube nicht. Schade.

      Den Vector habe ich eben gerade dank google kennengelernt. Krasses Ding. Aber da ich zu diesen Zeiten schon einen Führerschein hatte rutschte mein Geschmack schnell in Richtung große alte Karren aus Köln 😉

      Eigentlich wäre es super gewesen, sich gestern die überall laufende Trilogie mal wieder im Kino anzugucken. Bis mir sowas mal wieder gelingt brauche ich aber tatsächlich mal eine Zeitmaschine, um mir mehr Möglichkeiten zu schaffen, wie ich den Tag besser und effizienter füllen kann. Oder den Umhang von Hermine aus Harry Potter, um mal ein paar Jahre in die Gegenwart zurück zu reisen 😀

      Scheißwetter draußen. Ich will nach Hill Valley….

      Sandmann

  3. Zemeckis says:

    Mir dünkt, das mit dem Spielberg müsste man sich nochmal durch den Kopf gehen lassen 😉

  4. froupe says:

    Moin Sandmann,
    schade dass sie Dich nicht über dieses wunderschöne Auto schreiben ließen. Aber Danke dass Du die Erfahrungen mit uns teilst. Ich hatte bislang noch nicht das Vergnügen, einen fahren zu dürfen. Obwohl bei dem Altautostammtisch in der Nähe ist ab und an mal einer, muss mal fragen.
    Ich finde es ist eines der fesselnden Fahrzeuge seiner Zeit. Klar war das Konzept nicht ganz schlüssig, zu wenig Leistung für einen Supersportwagen und nicht genug Platz für einen GT, aber das hat auch keinen davon abgehalten eine Renault Alpine oder einen Porsche 911 zu kaufen, die haben nicht mehr Platz und der Renault hatte sogar den gleichen Motor. Glaube ich zumindest.
    Eines noch. Wer spielt hier kein Quartett mehr? Natürlich spiele ich mit dem Sohn Quartett und selbstverständlich kennt er alle Karten so gut, dass ich keine Chance habe. Sie haben jetzt aber angefangen die Besten in jeder Kategorie farblich zu markieren. In der Schule spielen die Jungs das rauf und runter, sie dürfen nämlich keinen Elektroschrott mitbringen. Er ist mit einem Freund und dessen Vater letztes WE beim DTM Finale auf dem Hockenheimring gewesen. Sie kamen mit jeweils 5 Postern, kleinen Fähnchen, 20 Autogrammkarten und einem Mercedes Rennwagen Quartett wieder. Jetzt habe ich wieder Chancen, erstens kenne ich viele der Karren, die historischen Autos sind Teil des Spiels, und zweitens kann er noch nicht alles auswendig. Das Zimmer ist umdekoriert und ein neuer Traumberuf definiert. Also wenn Ihr nächstes Jahr einen Hänger mit Kart hinter nem alten Audi Coupe seht …
    Gruss froupe

    • Sandmann says:

      Ay froupe,

      na ja, schreiben ließ man mich den Kram ja. Nur Geld wollte niemand dafür bezahlen. Pöh. Dann habt ihr den eben exklusiv hier 🙂

      Es wird tatsächlich noch Quartett gekloppt? Super! Das lässt hoffen, auch wenn ich eine farbliche Kennzeichnung der besten Autos unsinnig finde. Damals galt: Wer den Ford Capri hatte, den konnte NIEMAND schlagen 🙂

      Bei der DTM war ich zum Auftakt vor drei Jahren. Als die Karren eingefahren kamen war das so laut, dass mit vor Glück die Tränen gekommen sind. Krass. Soll ich deinen Sohn nicht mal mit Herrn Wehrlein bekannt machen? Nicht, dass der noch Audi-Fan wird 😉

      Fast schon wochenendliche Grüße

      Sandmann

      • froupe says:

        Wenn ich ihn frage ob er P. Wehrlein kennen lernen will, ist er sofort Feuer und Flamme, allerdings ist er erst 7. Daher auch meine Bemerkung mit dem Kart hinter dem Altblech.
        Das mit dem Audi-Fan steht nicht zu befürchten. Ich bin zwar mit 4 Ringen sozialisiert worden, habe aber selber schon div. Autos von etlichen Marken besessen. Die Leute, die außer einer Marke keine andere akzeptieren können, finde ich anstrengend. Unser Daily-Driver ist ein Opel. War lustig als der kam. Es hat sich niemand getraut zu fragen, ob bei mir noch alle Schrauben fest sitzen, man kennt meine Affinität zu Autos allgemein. Es hat aber nicht viel gefehlt. Allgemein fahre ich beruflich sehr viel, immer mit Wagen von Autovermietungen. Die Autos sind im allgemeinen so gut und so perfekt geworden, dass sie annähernd austauschbar sind. Ich weiß oft gar nicht mehr, was ich am Vortag für einen Wagen hatte. Die Mitarbeiterin in der Autovermietung kennt mich schon, wenn ich reinkomme kriege ich immer die Exoten oder einen Kommentar, heute nichts besonderes für sie. So bin ich einer der wenigen, der einmal einen Renault Wind gefahren ist.
        Um den Kreis zu schließen, es ist nicht nötig einem Hersteller zu huldigen. Weißt Du was DTM Karten mittlerweile kosten? 70 € wenn Du auch in das Fahrerlager willst.
        Gruß froupe

        • Sandmann says:

          Ay froupe,

          hossa SO teuer sind die Karten inzwischen? 🙁 Puh. Wir sind damals eingeladen worden…..

          Aber du hast Recht, moderne Autos sind eigentlich als Neuwagen oder Jahreswagen alle gut, bequem und komfortabel. Bei den alten merke ich die Unterschiede auch in den Klassen viel stärker. Immer wenn ich mit dem XM dahinschwebe denke ich, der Komfort lässt sich kaum toppen. Danach steige ich in den Daimler von 2001 und habe das Gefühl, in einem Neuwagen zu sitzen. Weil einfach nichts klappert, anders als im Franzosen 😉

          Opel gab es in meinem Umfeld nie. Meine Familie hatte nie einen, ich selbst auch nicht. Dabei bin ich der Marke sehr offen gegenüber. Vergangenes Jahr wurde ich in die Heiligen Hallen von Opel Classic nach Rüsselsheim eingeladen. Und ich denke, dass ich da nochmal mit ein bisschen mehr Zeit hin muss…. Sagenhaft.

          Was ist denn ein Renault Wind???

          Sandmann

          • froupe says:

            moin, urlaub überlebt war schön bei Euch im Norden.
            http://www.automobile.de/herstellertypindex/renault/wind.html das ist der Renault Wind, kann man auch als Flop bezeichen.
            Opel Classic ist tatsächlich wunderbar. Es gibt einmal im Jahr ein Oldtimertreffen bei den Opelvillen. Zu diesem Anlass gab es Führungen durch das Werk und die Oldisammlung. Muss ich nächstes Jahr mal wieder vorbeischauen.
            gruss froupe

            • Sandmann says:

              Ay froupe,

              argh, das ist ein Renault Wind? *kotz* na ja, jeder wie er möchte 🙂 Danke für die Aufklärung.

              Opel in Rüsselsheim morse ich bald mal wieder an. Da kann man ja auch mal bei schlechtem Wetter Geschichten machen, das Werk bietet ja viele Kulissen.

              So, ich fahr dann mal wieder durch das Land, in dem Du Urlaub gemacht hast 🙂

              Sandmann

  5. Sandmann says:

    Ach Leute, guckt euch das an. Großartig 🙂

    https://youtu.be/Q0VGRlEJewA

    Sandmann

    • Daemonarch says:

      Sehr Schön! Chistopher Lloyd ist zwar sehr alt geworden, aber schön zu sehen, das er, und besonders Michael noch recht fit zu sein scheinen.

      • Sandmann says:

        Ein super Clip 🙂
        Herr Lloyd ist Baujahr 1938, und Fox ist auch schon Mitte 50. Und sieht noch immer aus wie 20 und hat Parkinson und was weiß ich noch alles. Verrückt…..

  6. Fetti says:

    Hallo Sandmann, da bist du ja fast bei mir vorbeigekommen 🙂
    Wobei ich ganz leicht den Eindruck habe, dass du noch nicht gaaaanz im osterweiterten Europa angekommen bist 😉 Tschechien ist nicht das Ende der Welt, eher die Mitte Europas. Na seis drum…

    Der DeLorean ist so eine schräge Kiste, die MUSSTE schief gehen. Aus der Resterampe europäischer Hersteller zusammengestückelt (der Euro-V6 war ja wohl bei keiner Marke beliebt), aus Kostengründen und Subventionssucht in einer Gegend zusammengebaut, in der so ziemlich keiner was vom Automobilbau versteht…

    Und dann erst die schräge Konstruktion. Schau nur mal auf die Klimabedienung. Zweiseitenskala (Text und Symbole) am Wählrad, gegenläufige Temperaturwahl (warm links?), umgedrehtes Symbol der Warnblinker, „Cooling Fan Fail“-Warnleucht – deutet wohl an,was die selbst von der Qualität gehalten haben. Würde mich nicht wunder, wenn die aus Prinzip alles mit Linksgewinde verschraubt hätten.

    Und gestern, als ich den 2. Teil natürlich angeshen habe, der eklatante Konstruktionsmangel der Tür! Bei Ankunft im Jahr 2015 macht der Doc bei strömendem Regen die Tür auf, und währed der ganzen Szene fliesst ein Sturzbach von Regenwasser genau zwischen seine Beine :-)) Allein das hätte ihn ausserhalb Kaliforniens unverkäuflich gemacht.

    Aber gerade weil er so schräg ist, ist er ein Kultauto. Und in seiner praktischen bzw. wirtschaftlichen Unreparierbarkeit ein wahrer Vorreiter, wenn ich mal an Audis Spaceframe denke…

    Viel Spass in der Zukunft, Fetti

    • Sandmann says:

      Ay Fetti,

      🙂 das mit dem Regenwasser ist mir nie aufgefallen……

      Und hey – natürlich ist Tschechien nicht das Ende der Welt, aber es lag neben dem handynetzlosen Erzgebirge. Ich musste sogar im Hotel in den 5. Stock stiefeln, um überhaupt was zu empfangen. Und nein, kein E Plus, Telekom! 😉

      Ich wüsste gern wie man zum DeLorean stehen würde, wenn es den Film nicht gegeben hätte. Aber egal. Ich mag die Form und das nicht perfekte. Deshalb fahre ich ja auch einen XM 😀

      Zurück ins Bett. Früher Freitag, klasse!
      Sandmann

      • Fetti says:

        Hi Sandmann,

        dann wäre es vermutlich ein nur wenigen bekanntes Kleinserienfahrzeug, von dem noch viel weniger als 4.000 überlebt hätten. Ich wollte damit nur sagen, dass das meiste, was an dem Auto heute so faszinierend ist, nie und nimmer in Großserie >> 100.000 Exemplare funktioniert hätte, erstens weil die Rückrufe die Firma erdrückt hätten und zweitens weil es in dieser Masse eben gerade kein Exot mehr gewesen wäre. Und diese Stückzahlen hätte es gebraucht, um rentabel zu werden.

        Das sieht man ja immer wieder, dass neue Spoftwagenmarken nach großen Ankündigungen still und leise verschwinden. Echt spannend finde ich da Tesla, die scheinen es zu schaffen. Wobei auch dort etwas Lack abblättert, siehe kalifornische Verbraucherschützer. Aber das werden die wohl in den Griff bekommen.

        Ein schönes Wochenende!

        • Sandmann says:

          Ay Fetti,

          mit der Großserie und der Rentabilität stimme ich dir zu. So war das ethische Auto ja ursprünglich auch geplant. Ist aber komplett in die Hose gegangen…

          Sollte ich mich mal wieder für Elektroautos interessieren? Was sagen denn die Verbraucherschützer in Kalifornien? Ich denke, die haben alle Hände voll damit zu tun, VW zu bashen?

          Sandmann

          • Fetti says:

            Hi Sandmann, hi Luxemburger,

            ich wollte ja kein DeLorean-Bashing machen, aber er war halt nicht das Überauto, das durch die Schlechtigkeit der Welt gescheitert ist.

            Tesla hat wohl Qualitätsprobleme, http://www.focus.de/auto/elektroauto/keine-kaufempfehlung-mehr-kunden-trotzdem-zufrieden-tesla-model-s-schneidet-bei-langzeit-qualitaet-unterdurchschnittlich-ab_id_5027524.html ( du kannst den Link rausnehmen wenn die Regeln das nicht zulassen).

            Elektroautos wären mal interessant, evtl, auch mal, wie das vor 10 oder 20 Jahren war? Aber bitte nicht wie immer, super duper multimedia umweltrettend hip und hop, sondern aus traditioneller Autofahrersicht.

            Und VW-Bashing… das wäre nicht halb so schlimm, wenn VW die Amis trotz mehrfacher Hinweise und Warnungen nicht schlichtweg belogen hätte. Da mögen die Amis noch so viel Umweltschutz vorgeben, ich glaube das echte Problem ist, dass man Uncle Sam und damit das demokratische amerikanische Selbstverständnis besch… hat. Wenn du auf Anfrage sagst, du hättest kein Cheat Device und dann zugeben musst, dass du das doch hast – gute Nacht. Das trifft die Amis in ihrem ureigensten Selbstverständnis, das ist ein Verrat an den Fundmenten, auf denen das Land aufgebaut ist (und hier gehts nur darum, wie die Amis sich und ihr Land sehen, nicht um Objektivität).

            Einen schönen Sonntag, Fetti

            • Sandmann says:

              Ay Fetti,

              puh. Wenn ich schon lese dass ein Display ausfällt, über den diverse Sachen gesteuert werden und dass man dann vieles mit einem Online Update behoben hat……
              Da bin ich raus. Das Bild des Autofahrers und auch des gesamten Individualverkehrs wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter verändern, das ist wohl so und das ist vermutlich auch gut so. Aber ich bin halt der „klassische“ Autofahrer. Mein Auto verbraucht Benzin oder Diesel, und technische Probleme sind meistens mechanischer Natur. Kein Virus dieser Welt kann meinen XM lahmlegen 😀

              Mal schauen wie ich da in 20 Jahren drüber denke, aber heute und morgen halte ich meine Autos einfach und möglichst überschaubar, was die Elektronik betrifft…

              Sandmann

  7. Luxemburger says:

    Ein toller Artikel zu einem einmaligen Vehikel 🙂

    Ich bin der Meinung dass Lotus im Auftrag von DMC doch etwas sehr solides auf die Beine bzw. Räder gestellt hat.
    Besonders die Teilewahl trägt ihr übriges dazu bei, in Puncto Ersatzteile ist der Delorean ein Geniestreich. Beinahe alle Verschleissteile und auch eine ganze Menge andere Komponenten findest du in anderen Fahrzeugen der Zeit da Grossserienfertigung.
    Dies macht die Ersatzteilversorung kinderleicht, mit Ausnahme natürlich der Delorean typischen Karosserieteile und diversen anderen Dingen. Die kriegst du beim DMC dealer deines Vertrauens, und sollte der keine Originalteile mehr auf Lager haben dann gibts sicherlich
    neugefertigte oder verbesserte Teile. Ausser natürlich die Kotflügel da hast du Pech gehabt, da musst du blechen …

    Ganz im Gegensatz zum Lotus Esprit der ja nicht baugleich ist aber dennoch sehr sehr viel mit dem Delorean gemeinsam hat, ich bezeichne den Esprit ja immer als „Evil twin“ des Delorean. Technisch raffinierter und Performance zum Abwinken. Beim Esprit finden sich jedoch viele „Lotus-only“ Teile, das trübt die Freude und erleichtert den Geldbeutel und man guckt doch schon mal gerne in die Röhre.
    Beim Delorean ist das easy, besonders im Anbetracht der Auflage …

    Nur für den Fall dass sich unter der Leserschaft deines Artikels potentielle Interessenten befinden, lasst euch nicht abschrecken von der gerne getätigten Behauptung dass es Schwierigkeiten bei der Ersatzteilversorung gäbe. Diese Unkenrufe schallten auch schon vor einigen Jahren durch die Schraubercommunity.
    Einen Besuch bei Ed Uding (DMC Vertretung Europa) in Amsterdam hat mich sehr schnell von dieser Vorstellung geheilt. All you can eat; bzw all you can grab, nur schrauben musst du selber denn die gewöhnlichen Werkstätten legen idr keine Hand an am D. (Tut uns Leid aber Plutonium führen wir nicht) Diese wissen oft nicht einmal wo der Motor sitzt ! Aber so einen Wagen gibt man ja auch nur in Kompetente Hände oder man legt selber Hand an.

    Lediglich der Motor ist meiner Meinung nach zu schwach um den Delorean auch stilgerecht zu beschleunigen. Sehr solide das muss man sagen aber Preise wird man damit nicht gewinnen. Bei Vorschriftsmässiger Wartung hat man auch lange Freude an dem Triebwerk. Mit seinen 2.8l und knapp 130 Ps als Sauger steht er ja nicht gerade unter hoher Belastung.
    Die K-Jetronic Einspritzanlage von Bosch arbeitet zuverlässig und ein gewöhnlicher Zündverteiler ist auch keine Raketentechnik.
    Legend Industries entwarf zu der Zeit ja gerade den Biturbo auf Basis des modifiziertem Serienmotors für den Delorean. Das sollte die nächste Entwicklungsstufe des Delorean sein, aber die Zeit war schneller und es blieb bei einer Hand voll Prototypen …
    Einen 13B Wankelmotor hätte dem Delorean meiner Meinung nach ordentlich Pepp gegeben. Schade dass John Delorean sich dagegen entschied. Ne gute Ecke leichter und nur halb so gross als der PRV und bereits in der Saugerversion mehr Leistung, ein potentieller Turbolader zu einem späteren Zeitpunkt hätte sein übriges getan und die Konkurrenz wie unfähige Trottel dastehen lassen 🙂

    Apropos Tür, da läuft nix in den Innenraum. Da gibts reichlich Abflussrinnen rundherum, clever gemacht finde ich. Typisch Lotus. Die cooling fan fail Warnleuchte gibts auch im Esprit und dient dazu den Fahrer zu warnen falls ein Kühllüfter ausgefallen ist. Diese liegen nämlich vorne sehr tief mitten im Spritzwasser.
    Das hat man anscheinend damals für nötig befunden, better safe than sorry. Ob es funktionniert kann ich nicht sagen die meisten Delorean Besitzer wechseln die ollen Lüfter eh aus und bauen effektivere und sparsamere ein.

    Ansonsten einfache Technik, eben Technik die begeistert, *weil* sie so einfach ist 🙂 Das tolle Design des Delorean und die Geschichte dahinter sind absolut faszinierend. Toller Artikel den du da geschrieben hast 🙂

    • Sandmann says:

      Ay Luxemburger,

      danke für deinen langen und anscheinend fachlich sehr ausgeprägten Kommentar. Hast du so ein Auto? Oder bist du mit DeLo Schraubern verbandelt?
      Wenn ich deine Zeilen so lese denke ich, dass ich vielleicht doch eines Tages so eine Kiste fahren könnte. Mit ein wenig Schrauberei scheint der ja am Laufen zu halten zu sein, daran würde es nicht scheitern. Momentan schreckt mich der Anschaffungspreis. Unter 30.000 Euro ist selten was inseriert, ich hätte nicht mal 10K. Schade 🙁 Also erlebe ich erstmal Geschichten mit dem XM und lerne, was Entbehrung des Perfektionismus bedeutet.
      Ein Mann muss Ziele haben!

      Sandmann

      • Luxemburger says:

        Ich betreibe derzeit eine Komplettrestaurierung an einem 81er DMC. Der stand ne längere Zeit und der Vorbesitzer hatte sich auch nicht sonderlich drum gekümmert, daher hatte ich mich entschlossen ihn auseinander zunehmen. Vorher habe ich mich gründlich in die Materie eingelesen, Werkstatthandbücher und Teileversorgung gecheckt. Ersatzteile oder Tuningteile (Verbesserte Original Teile) kriegst du bei vielen DMC Werkstätten, wenn du magst kann ich mal einige Links posten. Da findest du alles was das Herz begehrt. Wie gesagt normale Verschleißteile findest du auch bei anderen Automarken. Da gibt es auch irgendwo ne Teile „Crossreference“ Liste anhand derer du herausfinden kannst in welchem Auto die Teile noch verbaut wurden. Oder einfach in einem Delorean Forum nachstöbern 🙂

        Ich denke für 30k€ bekommst du schon etwas bessere Exemplare. Ich bin schon eine Weile nicht mehr mit der Marktsituation vertraut aber unter 30k€ gibt es auch gute Exemplare die eventuell noch etwas Zuneigung brauchen. Grundsätzlich fahrbar aber eben doch mit einigen Gebrauchs spuren und einer todo Liste. Die meisten Delorean Besitzer die ihren Wagen dann wieder verkaufen haben bereits Arbeit und Geld hineingesteckt und dementsprechend sind die Autos in Deutschland etwas teurer. Alternativ US reimport beim DMC Händler deines Vertrauens, das wird sicher günstiger aber du musst den Papierkram erledigen.

        • Sandmann says:

          Ay Luxemburger,

          ah, danke für die Erklärung, nun verstehe ich dein Fachwissen 🙂 Ich bin „beruflich“ hier und da mit dem DeloMan und der World Tour verbandelt, ich hatte schon gedacht dass du vielleicht aus dieser Ecke kommst.

          Vor ein paar Wochen war ein DeLorean fahrbereit für 10K im Netz. Mein Problem ist leider, dass mein Patchworkleben in zwei Städten mit zwei Familien und zwei Jobs nicht mal 10k übrig lässt, von der dann fehlenden Zeit für die Reparaturen will ich gar nicht erst anfangen 🙁 Noch bis tief ins Studium hinein habe ich lange verschraubte Wochenenden verbucht, aber das ist heute aus vielen Gründen nicht drin. Aber vielleicht kommt das wieder. Die therapeutische Wirkung des Autoschraubens ist mir bewusst. Irgendwann finde ich mal 10k irgendwo.

          Und dass mich optische kleine Macken nicht stören dürfte bekannt sein 🙂 Dem XM sieht man seine Laufleistung durchaus an. Ich mag das…..

          Sandmann

          P.S.: Schick mir erstmal lieber keine Links, ich kann es mir momentan nicht leisten, Blut zu lecken 😉

    • Fetti says:

      Hi Luxemburger,

      für sich genommen will ich dem nicht widersprechen. Aber der selbt formulierte Anspruch war ein leistungsstarkes, preiswertes, sicheres Großserienfahrzeug für den amerikanischen Markt. Und das wurde komplett verfehlt. Herausgekommen ist ein durchschnittlich motorisiertes, normal teures Kleinserienfahrzeug mit innovativer, aber abenteuerlicher Konstruktion (Kunststoffkarosserie auf Stahlgerippe wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen, siehe Espace), fragwürdiger Sicherheit, das überdies noch mit zusammengestoppelter europäischer Technik von Herstellern, die in den USA kaum oder schlecht vertreten waren, ausgestattet und von Menschen, die keine Erfahrung im Automobilbau hatten, zusammengebaut wurde. In der Umsetzung des Konzepts hat man meiner Meinung nach alles falsch gemacht, was man konnte, und damit den Misserfolg programmiert. Und dass der Hersteller in der ersten Marktkrise einging zeigt ja wieder, dass das Auto am Markt als nichts sonderlich erstrebenswertes angesehen wurde. Das war ja noch vor dem Film, der erst für Bekanntheit und Kult gesorgt hat – eben weils da schon vorbei war.

      Aber um es noch mal zu betonen: da macht ja gerade die Faszination an dem Auto aus.

      Viele Grüße, Fetti

      • Luxemburger says:

        Da hast du recht !
        Das Ziel wurde anfangs komplett verpasst. Die Motorleistung hat den Amis nicht gefallen, aber dafür sollte ja die verbesserte Biturbo Version Abhilfe Leisten. Das Problem ist nun mal dass man Liefern muss wenn die Investoren einem im Nacken sitzen. Da muss man dann schon mal mit weniger optimalen Kompromissen vorlieb nehmen. So eine Fabrik aus dem Boden zu stampfen ist kein Pappenstiel. Mit der Krise hatte John nun einfach Pech gehabt, sowas kann man nicht vorhersehen und da trafen beide Faktoren aufeinander und es ist dumm gelaufen. Sehr Schade, ich frage mich oft welche Autos sie heute produzieren würden, gäbe es sie noch.

        Uber die Sicherheit mache ich mir keinen Kopf. Ehrlich gesagt fühle ich mich in Modernen Kisten mit allen elektronischen Spielzeugen und Assistenzsystemen unsicherer als in meinen alten Wagen. Alleine durch ABS keine Volle Kontrolle mehr über meine Räder zu haben stinkt mir schon. Vor einer Weile habe ich in einem US Delorean Forum Bilder gesehen von einem Auffahrunfall. Der DMC stand an der Ampel und ein unachtsamer Fahrer krachte hinten rein. Der Unfallverursacher erlitt Totalschaden wenn ich mich recht erinnere, das in einem recht Modernen Wagen und beim D war nur die Stoßstange zerdrückt und der Auspuff war verbogen.

        • Sandmann says:

          Ay ihr Zwei,

          ich glaube mich fasziniert dieses Auto eben gerade WEIL es so fehlerhaft konstruiert und zusammengeschustert wurde 🙂 Ich mag sowas. Ich habe, warum auch immer, einen Hang zu Autos, die nicht perfekt sind. Ich hatte ein paar Monate einen A8 erste Serie, der war ansatzweise perfekt. Es gibt hier auch ein paar Geschichten von ihm. Der lief so gut, dass ich ihn wieder hergegeben habe….. schräg, oder?

          Ich bin da mit dem XM schon ganz zufrieden. Ein feiner Mix aus Klapperigkeit, fehlender Perfektion und einem leichten Hang zur Havarie. Aber eben nicht ausgelebt. Ich freu mich jeden Tag wieder, den zu fahren.
          Aber vielleicht eines Tages einen DeLorean…….? Mal sehen.

          Sandmann

  8. Snoopy says:

    Toller Wagen !
    Den V6 hatten wir in unserem R30 TS Automatic.
    (Schlecht war der nicht aber mit Vergaser trinkfreudig.
    Damit war man damals gut dabei… und er klang auch gut.
    Der Motor hat gut gehalten. Der Rest vom Auto war anfälliger…
    Ein Getriebeschaden führte zur Trennung. Das lausigste war der Renaultservice. Das führte nach 2 R4 2 R16 2 R5 und einen R30 zur Trennung. Ich hatte dann später wieder ein R19 Cabrio. Megane Cabrio, Scenic und einen Modus. Die waren ganz ordentlich… )

    • Sandmann says:

      Ay Snoopy,

      irgendwann musst du mir nochmal erzählen, was du eigentlich schon alles unter dem Hintern hattest, bevor der Spider kam. Das ist auf dem Treffen bei El irgendwie nicht bis zum Ende durchgeholt worden 😉

      Sandmann

  9. Stefan200 says:

    Moin.
    Jaja, ich bin zwar ein wenig jünger als der Sandmann, aber auch schon ü40. Und diese Trilogie gehört auch zu meinen Lieblingsfilmen. Und natürlich das Auto. Das ich schon mochte, bevor ich Autos mochte. Aber hier und jetzt habe ich wohl erfahren, daß mir auch dieser Sportwagen nicht paßt. Preislich sicherlich nicht, aber vor allem Körperlängentechnisch. 2 Meter sind wohl auch hier zuviel. 🙁
    Gruß Stefan

    • Sandmann says:

      Ay Stefan,

      oh ja. Also preislich wirst du keinen Superexoten für wesentlich weniger Geld bekommen, und manchmal gibt es DeLoreans für weniger als 20K.
      Aber wenn du 2 Meter groß bist – vergiss es. Ich lag ja schon fast drin, das war ganz okay, aber wenn du nochmal 10cm länger bist als ich ist das nicht dein Auto 🙂
      Probier mal einen XM. Der ist hoch. Oder noch besser einen K70 (hier im Blog sehr prominent), da kannst du sogar noch mit Hut einsteigen. Das… äh… sind allerdings keine Sportwagen 😀

      Sandmann

  10. Stefan200 says:

    Moin.
    Wie ichs schon sagte.
    Ich habe auch früher mal für den Opel GT geschwärmt. Bis ich mal drin saß. Oha, was für eine winzige Kiste.
    Aber einige Jahre später ein Lichtblick: Ich paßte in den gerade erschienenen Audi TT! Aber ich konnte nicht herausschauen. Warum wohl? 🙂
    Gruß Stefan

    • Sandmann says:

      Ay Stefan,

      gniiihihi der TT ist großartig. Auch ich saß mal in einem aus der ersten Serie und fand den echt super. Ein pures Auto. Aber wenn ich zur Seite guckte hatte ich das Dach vor Augen 😀

      Die ersten gibt es inzwischen für weniger als 3000€. Schon verrückt….

      Sandmann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ein bisschen Mathematik: *