Gott in Frankreich zu Junior’s Geburtstag




Wir schlendern am 4. April 2009 durch die Hallen der Leipziger Messe. Alle zwei Jahre findet hier die AUTO MOBIL INTERNATIONAL (AMI), Deutschlands zweitgrößte internationale PKW-Messe, statt.___

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Wir, das sind mein Stiefsohn Marcel, mein Sohn Lukas und ich – die Frauen wollen lieber in Leipzig shoppen.

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Meine Körpergröße von 2-Meter-5 scheint am AUDI-Stand eine kleine Sensation zu sein. Eine freundliche Audi-Messehostess möchte sich unbedingt neben mir ablichten lassen. Hinterher verabreden wir, dass ich ihr das Foto als Mail-Anhang schicke – sie selbst hat aber gerade keine Visitenkarte mit ihrer eMail-Adresse dabei – so hilft ihr ebenfalls netter Kollege mit seiner Karte aus, er verspricht, mein Foto später weiterzuleiten.

Im Laufe des Messe-Rundgangs stehe ich irgendwann vor dem Messestand der Firma Citroën. Lukas wuselt in und um einen schwarzen C6 herum, immer wieder höre ich „Papa, guck mal hier“ oder „Papa, das musst du dir mal ansehen“ und „Papa, Papa, der hat sogar….“ Ich setze mich zu ihm auf den Beifahrersitz. Der 16-Jährige hat vor wenigen Tagen seine Führerscheinprüfung bestanden, darf aber noch nicht selbst fahren, weil er erst in drei Wochen 17 wird – danach fährt er erstmal ein Jahr in Begleitung, BF17 halt.

Natürlich begeistert ihn am C6 der Tacho, einem typischen „Mäusekino“, wie es die Franzosen überall gern einbauen. Aber auch der „Info-Hügel“, Navi und Fahrerinformationssystem, auf der Mitte des Armaturenbretts sowie die Kommandozentrale für Sound, Klima und weitere Funktionen beeindrucken den jugendlichen Betrachter.

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Nach den – meines Geschmackes nach pottenhäßlichen – C5 und Xsara und Xsara Picasso der letzten Jahre, ist das Spitzenmodell allerdings irgendwie endlich mal wieder ein Hingucker. Durch eine hydropneumatische Federung versucht Citroën eigentlich immer wieder, seine Fahrzeugen mit einem uralten technischen Highlight ganz nach vorn zu bringen. Anhand einer elektronisch geregelten Abstimmung und Dämpfung demonstrieren sie beim C6, dass auch das Fahren auf Wolken wohl noch ausbaufähig sein kann.

Plötzlich steht ein Herr in schickem Anzug neben dem Auto. „Möchten sie DEN mal Probe fahren?“ fragt der offensichtlich zum Citroën-Stand gehörige Messeberater. Zunächst liegt mir ein lapidares „Nein!“ auf der Zunge. Als ich jedoch in Lukas‘ Gesicht blicke, behalte ich die Ablehnung lieber für mich, denn ich habe eine spontane Idee. „Was meinst du, wollen wir mal einen C6 an deinem Geburtstag fahren?“. Logisch, das meinem Sohn die Idee gefällt. „Ich kann ihnen gleich von hier einen Probefahrttermin bei einem Händler ihres Vertrauens vermitteln“ hilft Herr Citroën bei der Entscheidung und wedelt mit etwas herum, das wie ein iPhone (oder so) aussieht. „Okay“, sagt Lukas „wenn das geht…“.

Dieses Angebot lassen wir uns nicht entgehen. Das iPhone gibt seine Informationen an einen Citroën-Händler ins nur 13 Kilometer von zuhause entfernten Lohne weiter. „Citroën wird sich schriftlich bei ihnen melden“, verspricht der nette Herr, der eigentlich Student ist und hier sein BAFÖG aufbessert. Gebürtig ist er übrigens aus Twistringen – Tststs… die Welt ist klein, Twistringen liegt nur 25 Kilometer von zuhause entfernt… lustig, dass wir uns hier, über 300 Kilometer von dort, über den Weg laufen.

Eine Woche vor Lukas‘ Geburtstag steht der Termin mit dem C6 beim Händler in Lohne. Alles hat so geklappt, wie es auf der Messe versprochen wurde. Lukas‘ Geburtstag fällt auf einen Samstag. Die Besatzung der TÜV-Station Vechta, die für die Aushändigung seiner Prüfbescheinigung zuständig ist, hat mit versprochen, dass wir den Schein hier sogar an diesem Wochenende abholen können – was dann auch tatsächlich klappt.

Eine halbe Stunde später stehen wir dann am Tresen der Citroën-Vertretung in Lohne und erhalten ohne große Umschweife einen schwarzen C6-Vorführwagen mit naturfarbenem Lederinterieur. Ungefragt stellt uns der Autohausbesitzer auch gleich noch einen schon fast unanständig großzügigen Nachlass beim Kauf eines neuen C6 in Aussicht – das mutet etwas seltsam an, ganz so, als ob er uns das Fahrzeug quasi gern „nachschmeissen“ möchte. Außerdem lässt dieses Verhalten durchblicken, dass sich ein C6 als 3-Liter-V6 Hdi, 241 PS/177 kW mit ansprechender Ausstattung hierzulande bei über 54.000,- Euro (inkl. MwSt.) Listenpreis offensichtlich schwer verkaufen lässt. Somit ist das wohl eine eher laissez-faire französische Verkaufsstrategie, die uns zudem wohl auch nicht von der heutigen Probefahrt abhalten soll.

Wir lassen uns im C6 auf weichem „Alezan“-Leder nieder und schließen die rahmenlosen Türen. Die Sitze lassen sich mehrfach elektronisch in die passende Stellung (auch für Langgewachsene) bringen. Das citroentypisch designte und ergonomisch geformte elegante Cockpit schmeichelt das Auge und vermittelt einen harmonischen Gesamteindruck. Die großflächigen Fenster verstärken diesen hellen und geräumigen Eindruck.

Als der doppelt aufgeladene Sechszylinder (übrigens bei FORD in London-Dagenham produziert und ebenfalls in Jaguar XF und XJ verbaut) geweckt wird, gibt nur der Drehzahlmesser eine Reaktion des Fahrzeugs wieder – zu hören ist der Dieselmotor eigentlich kaum. Langsam rollt der 4,91m lange, 2,08m breite und 1,46 hohe Franzose vom Hof der Citroën-Vertretung. Den Absatz vom dabei zu überfahrenden Bürgersteig spüren die Insassen nicht – das hervorragende „Hydractive“ Fahrwerk schluckt diese Einflüsse klaglos.

Lukas möchte einen Kumpel mit dem C6 besuchen – kein Problem… dieses ist sein Auftritt. Und der Kumpel scheint beeindruckt, zumal er selbst noch kein Auto fahren darf, nur Traktor. Anschließend steht Mc Donalds auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin versuche ich als Beifahrer die hydropneumatische Federung per Knopfdruck zu einem Tiefflug zu bewegen. Leider verweigert das Fahrzeug aber das flunderflache Fahren, verwirrt uns sogar durch die Information „hydractive defect“ in seinem Display. Ehm…???… haben wir das Highlight dieses Autos schon „kaputt gespielt“? Wir müssen obendrein erstaunt feststellen, dass der Wagen nun plötzlich über keinerlei Federungskomfort mehr verfügt – er ist hart wie Beton, lediglich die luftbefüllten Reifen liefern offensichtlich noch ihr Minimum an Federung. Das gibt’s doch nicht! Höher stellen läßt sich die Fuhre auch nicht wieder – komisch. Wir hoppeln bei Mekkes auf den Parkplatz und steigen durchgerüttelt und verdutzt aus. Zwischen Wagenboden und Straße passt mal gerade noch eine Hand. „Vielleicht besinnt sich die Technik ja, während wir uns einen Burger unter die Nase schieben“, beschließen wir schließlich und streben dem Eingang des Schnellrestaurants entgegen.

Während ich die Tür öffne, fällt noch eben mein fahriger Blick aus den Augenwinkeln auf den störrischen C6… und augenblicklich gerate ich ins Prusten. Aus welchem Grund auch immer: er parkt dort jetzt in der höchstmöglichen Stellung, die sein modernes hydraktives Fahrwerk zu bieten hat. Wer bitte hat ihm das jetzt befohlen? Nur im Film „Herbie“ habe ich mal ein Auto mit Seele und eigenem Willen gesehen. „Mann, sieht das Scheisse aus“, entfährt es mir mit Lachtränen in den Augen und auch die anderen finden den Anblick äußerst lustig. „Lasst uns schnell reingehen, damit bloß keiner sieht, dass WIR mit diesem Auto gekommen sind.“ Nach dem Restaurant-Besuch erwartet uns Monsieur C6 ganz so, als ob nichts gewesen wäre… und wir brauchen glücklicherweise weder Fußbank noch Leiter zum Einsteigen.

Lukas gelüstet es nun fast-food-gesättigt nach einer Autobahnhatz. Da das Befahren der A1 sich aufgrund regelmäßig zu hohen Verkehrsaufkommens dazu weniger eignet – tagsüber ist hier meistenteils eh nur 120 km/h erlaubt – ist unser Ziel die wenig frequentierte A29 ab dem Dreieck Ahlhorner Heide in Richtung Oldenburg. Weich federnd schwebt der Fahranfänger mit dem 1,8-Tonner mutig mit 200 km/h über die Betonpiste. Kurz vor Wardenburg verlassen wir den Highway um einerseits in die entgegengesetzte Richtung zurück zu fahren und andererseits um vorher ein paar Erinnerungsfotos zu schießen.

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Schließlich fährt das Geburtstagskind den „Traumwagen-for-one-day“ wieder auf den Parkplatz vor der Citroën-Vertretung. Der Händler hat mittlerweile Wochenende – und daher schon geschlossen. Wir hatten vor unserer Tour ausgemacht, dass wir den Schlüssel durch den Briefschlitz wieder in die Sicherheit des Verkaufsraums zurückgleiten lassen.

Unser gemeinsames Fazit ist eingefärbt vom seltsamen Ausfall der Hydropneumatik und vom angezeigten Durchschnittverbrauchswert im Fahrerinformationssystem des C6. Zum Einen sind wir uns einig darüber, dass ausgerechnet das technische Highlight dieses teuren Franzosen nicht einfach so herumzicken darf. Und 9,9 Liter Diesel/100 km unterbieten locker alle Modelle deutscher Marken – es ist inzwischen auch in entsprechenden Veröffentlichungen nachzulesen, dass unter anderem der zu gewaltige Durst den C6 einen Erfolg kostet.

Trotzdem war es mal sehr interessant, dieses Juwel französischer Autobaukunst kennen gelernt zu haben.

… Lukas fährt übrigens inzwischen (zwei Jahre später) einen VW Polo III (6N2).

El 😉

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24 Responses to Gott in Frankreich zu Junior’s Geburtstag

  1. bronx says:

    Hallo El,

    schöne Geschichte. Das Ding mit der Federung ist ja irgendwie mysteriös. Auch wenn es schon 2 Jahre her ist, habt ihr rausbekommen, was es war?
    Vielleicht noch mal mit dem Händler gesprochen?

    Für deinen Jungen freuts mich sehr, schöner kann man einen Geburtstag nicht verknüpfen, als den Erhalt des Führerscheins (oder die Erlaubnis zum BF) und dann so eine Tour in einem neuen Auto.

    Ich hoffe, er ist bisher unfallfrei geblieben. 🙂

    Mein Großer fährt jetzt seit 4 Jahren, nach 2 Unfällen am Anfang (einer davon selbst verschuldet), ist er nun ruhiger geworden und ich schlafe allmählich auch ein, BEVOR er Nachts nach Hause kommt. Ging dir das genauso?
    Ich meine, man freut sich wenn sie den Lappen haben, man predigt und lebt vor, aber wenn das eigene Kind dann alleine fährt, ist es am Anfang schon ulkig.

    Mein kleiner (wird in 12 Tagen Zwölf) wird nun auch langsam zappelig und möchte sich probieren. Größenmäßig kein Problem bei ihm (1,72; Schuhgröße 46, ganz der Papa), geht er auch als 14 jähriger durch.
    Er wird seine Versuche auf unserem Rapid machen, ich werde es ihm auch nicht verbieten. Nat. nicht auf öffentlichem Gelände, klar.
    Schaden kann es m.E. nichts, schliesslich haben wir das doch alle durch, oder? 😀

    Schön das es heute sowas wie das BF 17 gibt. Das wird auf jedenfall unser Ziel sein.

    Grüsse, Bronx

  2. Sandmann says:

    Ay El,

    und schon wieder (nach dem A7 Fastback) ein Auto, was auf meiner Wunschliste steht. Jetzt fang noch an, einen Phaeton zu fahren und ich würde so etwas wie leichten Neid zugeben müssen 🙂

    Na ja. Träume wagen. Der C6 ist jetzt schon als Gebrauchter unverschämt preiswert und laut der aktuellen Statistiken durchaus stabil und pannenfest. Beeindruckend. Und auch einen Ersthand-Phaeton ist schon für unter 10.000 Euro zu haben… hm…
    Irgendwann mal, irgendwann…

    Sandmann

  3. El Gigante says:

    Erstmal zu bronx:

    ich hab den Händler bezüglich des fahrbaren Jägerhochsitzes NICHT mehr kontaktiert. Obwohl ich natürlich eine solche Federung auch cool finde, hatte ich irgendwie regelrecht darauf gewartet, dass irgendwas mit ihr passiert… und prompt war es soweit. Vielleicht bin ich ja Mentalist.
    Andererseits habe ich auch früher mal den einen CX oder anderen XM mit defekter Federung fahren – sorry, hoppeln – sehen. Jedesmal überkam mich augenblickliche Häme. Ich war (und bin) nämlich immer der Meinung, dass dieses an sich ja himmlische System nicht von Franzosen in Franzosen gebaut werden sollte. Wenn es nach mir ginge, dann passen Gallier und Automobilbau nicht zusammen. „Gott beschütze uns vor Sturm und Wind – und Autos, die aus Frankreich sind“… wenn es den Spruch nicht schon gäbe, ICH hätte ihn erfunden.

    Aber okay… da bin ich wohl etwas voreingenommen durch die Erlebnisse, die ich selbst mit einem eigenen Renault R4 und später einem Clio hatte. Weitere Erfahrungen mit einem Renault Espace in meiner Zeit als Taxifahrer trugen schließlich zu dem redlich verdienten Ruf des „Malheur de Automobil“ bei. Also – pardon – alle Gallierkutschen um mich herum (ich könnte jetzt auch Peugeot- und Citroen-Geschichten erzählen) haben in mir zu diesem Bild französischer Autos geführt.

    Nun zu meinem Sohnemann: ja – bisher ist alles glatt gelaufen, ohne Unfall. Aber leider habe ich wenig Einfluss auf ihn, er wohnt nämlich bei seiner Mutter (meiner Ex). Dort ist er hingezogen, weil sie ihn einfach machen lässt (und sie natürlich bis zu seinem 18. Lebensjahr Unterhalt von mir kassieren konnte)… aber das ist eine andere schlimme Geschichte.

    Jedenfalls habe auch ich Angst um meine Kinder – musste mich aber an eine gewisse Machtlosigkeit gewöhnen. That’s life.

    Selbst als Fahrlehrer habe ich übrigens nichts gegen die ersten Versuche im eigenen Auto – auch meine Kinder haben vor der ersten offiziellen Fahrstunde hinterm Steuer gesessen. Haben wir doch alle gemacht. Man sollte es nur nicht übertreiben.

    Jetzt zu Sandmann:

    1. der A7 war ein Sportback! Fast (engl.) war er aber auch… 250 km/h hab ich mit ihm auf der A1 geschafft 🙂

    2. Sandmann, lieber Sandmann… hab‘ keine Angst – El Gigante ist NICHT scharf auf eine Probefahrt in einem Phaeton. An meinem Arbeitsplatz (dem Verkehrsraum um Vechta/Niedersachsen) fahren davon so viele (das Südoldenburger Land ist bekannt für seine reichen Agrarökonomen – bisher hieß es immer, dass die Landkreise VEC und CLP die höchste Sternendichte (Mercedes!!!) in Deutschland haben – inzwischen wimmelt es hier auch vor BMW X3, X5, X6, Audi A8, Q7, Q5 sowie VW Touareg, Phaeton… ach und alles, was teuer und hochwertig ist!)… diese großen Schiffe sind hier jedenfalls so unglaublich alltäglich, dass es mich ehrlich anödet! Daher wahrscheinlich auch meine innere Ablehnung von jeglichem automobilen Prunk und Protz. Wobei es eigentlich weniger die Fahrzeuge sind, als vielmehr ihre größtenteils unglaublich arroganten und dekadenten Besitzer und Fahrer.

    Ich bleibe bei meinem A2 – der ist klein und fein und sparsam. Aber ich halte es für nicht zukunftsträchtig, den eigenen Charakter als Fahrzeug ausdrücken zu müssen.

    Meine automobile Zukunft sehe ich übrigens tatsächlich in einem Fahrzeug, dass sich an meiner hauseigenen (noch zu installierenden) Photovoltaik-Anlage betanken lässt. Die gerade wieder durchgeknallten Spritpreise lassen meine aktuellen Pläne immer sinnvoller erscheinen.

    El

    • Sandmann says:

      Ay El,

      deine Automobilen Zukunftsvisionen werden in irgendeiner Form vermutlich eher Wirklichkeit als mein Plan, auch im Jahre 2042 noch einen dicken Gas-Guzzler zu fahren 🙂

      TroPsdem *gniiihihi* mag ich den Phaeton. Er ist groß und komfortabel, er ist perverserweise ein VW, er ist wenig erfolgreich (wie der Audi V8) und er hat in meinen Augen eine schlichte, zeitlose Eleganz. Die erste Serie meine ich. Und als V6 ist er sogar recht wirtschaftlich zu bewegen.
      Aber das muss ja mal wieder jeder selbst für sich entscheiden.

      So, ich sehe gerade, ich muss mal ein paar Kommentare in den Spam schubsen, wer hat sich denn da schon wieder reingeschlichen…?

      Sandmann

      • Sandmann says:

        Ui.
        Der AUTO BILD-Blog pingt zurück. Das ist fein, das gefällt mir, das lasse ich dann mal stehen 🙂

      • El Gigante says:

        Jo Sandmann,

        ich gebe dir ja Recht, dass VW mit dem Phaeton ein schickes Auto auf die Räder gestellt hat. Auch mit ihm verhält es sich wie mit einem Audi A7… es sind Preziosen deutscher Automobilbaukunst und dennoch so zukunftsträchtig wie der Transrapid… verstehst du?… mit Volldampf ins Nichts, mit Karacho in eine Sackgasse! Ein großer kraftvoller Schritt in die alte (aber leider falsche) Richtung. Nice – but a little bit too much!

        Don’t dream – it’s over!

        El

        • Sandmann says:

          Jaaaaaaahhhhhh….

          da kann ich gar nicht so viel gegen sagen, die Richtung ist im Windkraft-Zeitalter nicht okay. Aber ich finde sie gut, ich komme aus einer Zeit der großen Autos und ich glaube ernsthaft, dass meine persönliche Gesinnung dieser Welt nicht das Genick brechen wird. Da gibt es größere Umweltverschmutzer…

          BRUMM BRUMM 😉

          Sandmann

          • El Gigante says:

            … ngrrrr… das ist wieder so’n typisches Beispiel für ’ne scheiss Ausrede.

            Nur weil es alle machen (und manche sogar noch viel schlimmer) will es dennoch einfach nicht richtiger werden.

            Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!

            Aber: wie oft habe ich das hier schon versucht zu propagieren? Ständig rauscht im Keller die große Bartwickelmaschine… leider ohne Erfolg – Schade!

            SSSSssssssirrrrrrrrrrr 😉

            El

  4. bronx says:

    Danke El,

    die „Geschichte eines Bulli-Typen“ laß ich vor längerer Zeit.
    Mir ist ähnliches wiederfahren.

    Ich dachte immer, ich bin zu sehr die Glucke bei dem Thema Selbstständigkeit. Schön (im Sinne von Beruhigend), zu lesen, das ich damit nicht alleine bin.

    Entspannten Abend noch,
    Bronx.

    • El Gigante says:

      Hey Bronx,

      Möönsch – dann hast du ja auch ’ne Menge zu erzählen. Schreib‘ doch auch mal was, hier bei Sandmanns Welt! Ein paar schicke Fotos werden sich doch bestimmt auch noch irgendwo finden lassen, oder?

      Ich habe gerade mal durchgezählt: dieses war mein VIERUNDZWANZIGSTER Beitrag auf Sandmanns Seite – DU musst es ja nicht unbedingt zu einem Veröffentlichungs-Wettstreit mit mir bringen. Und ich glaube, darauf kommt es hier auch nicht an.

      Trau dich doch mal 😉

      El

      • Sandmann says:

        Daumen hoch 🙂
        Bronx, wenn du Autorenrechte haben willst… du weißt ja wie du mich erreichst… Es wäre mir eine Ehre…

        Sandmann

        • bronx says:

          Hi Sandmann,

          erstmal Danke für deine Worte. (überrascht-rotwerd)
          Wie Du oben lesen kannst, werd ich dich demnächst brauchen 😉

          Es kann ja auch ne nette Autogeschichte werden. Das mit den Bildern bekomme ich dann auch noch hin. Es gibt jede Menge lustige und verrückte Dinge, die ich erzählen und illustrieren könnte.

          Die Story mit der 2 Tonnen schweren Drehbank werd ich mal als Aufhänger nehmen 😀

          Bronx (immer noch rot im Gesicht).

      • bronx says:

        Hallo El,

        danke für deine netten Worte (mutmach).

        Ja, erzählen könnte ich eine Menge dazu.
        Ob ich allerdings je DARÜBER schreiben kann, weiß ich noch nicht.
        Zu tief sitzen bei mir (und auch den Jungs) dazu noch die Emos zu diesem Thema.

        Dazu kommt noch (Sandmann wird sich erinnern und grinsen), das ich der totale PC- Verweigerer war.
        Das mag auch eine Folge meines Hauptberufes sein, da ich dort mit jeder Menge Missbrauchdelikten konfrontiert bin.
        Für die Arbeiten auf dem Hof hab ich so ein Ding auch nicht gebraucht.

        Was ihr hier so macht, findet aber meinen Gefallen.

        So werd ich mich mal überwinden ud demnächst mal ein Versuch wagen, meine Rasselbande, unser Zuhause und die „alten Karren“ mal vorzustellen.
        Ein wenig Zeit wirds aber noch brauchen. 😀

        Gruß, der Bronx

        • El Gigante says:

          Guter bronx,

          ich biete mich jetzt mal ungefragt als stellvertretende Hilfe an (Sandmann wird jetzt sagen: „Ausgerechnet der!“). Ich habe nämlich schon einiges bei WordPress mit- und durchgemacht. Doch ich lerne durch Fehler und gebe meine Erfahrungen gern an dich weiter. Da der Sandmann häufig überlastet ist, kann er nicht immer schnell helfend zur Seite stehen… darum mein Angebot.

          El

  5. bronx says:

    El,

    ich danke dir sehr für dein Angebot. Ich denk, der Sandmann wird das schon richtig eintüten. Für mich kann ja in dem Fall „doppelte“ Hilfe nur eine willkommene Unterstützung sein. 😀

    Im Ernst, ich bin überrascht (und gerührt), ob der Hilfsbereitschaft. DANKE.

    Mein „Kleiner“ lädt grad Bilder von der Camera auf nen USB-Stick, damit wir am Wochenende erst mal was aufbereiten können.
    Schön, wenn die Kinder das einem abnehmen, ich wechsel lieber`n Kühler.
    Aber, ich arbeite an mir, ist ja auf Dauer auch kein Zustand, immer fragen zu müssen. 😉

    Lieber El, wenn dann etwas „hängt“, wird die eine oder andere E-Mail bei dir eintrudeln.

    Bronx, dankbar und froh. 🙂

    • Sandmann says:

      Okay, dann gebe ich dir gleich mal Autorenrechte, ohne die geht eh nix. Und fang nicht an, alles auf Word vorzuschreiben und rüber zu kopieren 🙂
      Bilder am besten im Querformat und dann in 800×600.

      Und alles andere kann dir tatsächlich dankenswerterweise El erzählen, er hat sicherlich viel gelernt. Stell dich auf die nicht enden wollenden Schimpftiraden eines Vollblut-Webdesigners ein, der den Kampf mit WordPress fast aufgegeben hätte…

      Und zur Not bin ich ja auch noch da… Ganz oben bei „Warum und weshalb“ ist schonmal ein bisschen beschrieben… Ich freu mich!

      Sandmann

      • bronx says:

        Uuups, DANKE Sandmann,

        ich versuchs dann einfach mal. Mensch, ich bin echt gerührt.
        Wenn es was zu kritisieren gibt, nehmt mich ruhig auseinander.

        „Freu“, Bronx & „Schnecke“ 😀

        • Sandmann says:

          Jawoll, äh,

          ich hoffe du bist nicht schon verzweifelt, weil du es nicht hinbekommst… ich hab dir dann JETZT auch endlich mal Autorenrechte gegeben, ohne die siehst du die Schreiboberfläche gar nicht 😉

          Und immer dran denken, wenn du fertig bist immer erstmal oben rechts auf Vorschau klicken und angucken und dann abschließend nicht auf VERÖFFENTLICHEN, sondern brav auf SPEICHERN… und dann erstmal dem Sandmann bescheid sagen. El ist bisher der einzige, der es nicht muss, er hat sich bewährt 🙂

          Ich bin gespannt.
          Sandmann

  6. El Gigante says:

    Nein, Sandmann, erzähl keinen Scheiss…

    bronx steht natürlich unter Welpenschutz!.

    Das mit dem Webdesigner stimmt natürlich… aber ich habe mittlerweile akzeptiert, dass WordPress auch nur ein Mensch ist 😉
    Nein, es ist durchaus zu vergleichen mit einem Autofahrer, der ein Fan des Gangschaltens ist und den manuellen Eingriff beim Automatik sehr vermisst… Die Automatik ist in diesem Falle natürlich WordPress und der Gangschaltungsfan bin logischerweise ich (der sich lieber dem Aufbau einer Internetseite per Quelltextprogrammierung nähert).

    Aber, bronx, lass dich dadurch nicht beeinflussen – und acker erstmal durch die Redaktions-Navigation von WordPress. Das braucht Geduld und intuitives Lernvermögen… du packst das schon!

    Ach und nochwas: hab‘ keine Angst vorm großen Mann – El Gigante weiß, dass er sich mit einigen Beiträgen und Kommentaren in ein seltsames Licht gerückt hat – dieser Schein trügt aber… und er hofft auch inzwischen inständig, dieses Zerrbild bei einer Live-Performance (sprich: einem schon mal angedachten „Sandmanns-Welt“-Treffen) irgendwann mal korrigieren zu dürfen.

    Schönes Wochenende wünscht
    El 😀

    • bronx says:

      El,

      streitbare Menschen liegen mir viel mehr, als Schulterklopfer. Von denen lernt man nichts.
      Mit der Geduld ist es so eine Sache bei mir. Sagen meine Bengels und ich fürchte, sie haben nicht ganz unrecht. Ich gelobe besserung 😀

      So eine Live-Performance deinerseits während eines „Sandmanns- Welttreffen“ könnte auch ich mir wunderbar vorstellen. Ich hoffe, dass das im neuen Jahr zustande kommt, wäre doch toll.

      Ein entspanntes WE, Bronx. 🙂

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