Haarige Zeiten

Weg. Ab. Runter mit der Wolle.

Weg. Ab. Runter mit der Wolle.

Schatz, du kratzt.
Die Firma BRAUN fand anscheinend nach dem spontanen Genuss einiger meiner Blogs, dass ich verwahrlost aussehe, hatte Mitleid und stellte mir einen nagelneuen Rasierer hin. Das Topmodell. Den Mercedes unter den Haare Abreißern. Der kann laut Pressemitteilung alles besser und will sich in meinen Tagesablauf einschleichen. Ohne zu weit auszuholen – aber Männer und Frauen sind jeweils auf ihre Art bestraft worden. Frauen müssen die Kinder gebären und plagen sich mit monatlichen Beschwerden rum, Männer müssen dafür Spinnen aus der Dusche entfernen und sich im Gesicht rasieren. Die meisten zumindest. Es ist unerheblich, dass ich einer der wenigen deutschen Männer bin, die auch gern Kaffee kochen – rasieren finde ich prinzipiell trotzdem doof. Doch es muss sein. Manchmal. Sonst sieht Mann irgendwie verwahrlost aus, mag sein, dass das einige sexy finden, ich nicht. Erleben Sie tiefe Einblicke in mein intimes Badezimmerdasein 🙂

Es stoppelt gar umfangreich

Es stoppelt gar umfangreich

Heute mal kein Auto. So ein paar andere Sachen treiben mich ja auch noch täglich um, dazu gehören Musik, Kaffee und die Haare in meinem Gesicht 😉 In der Tat passt es ganz gut, mal was Neues auszuprobieren und ganz unverhohlen darüber zu schreiben, denn von meinem alten Philips finde ich das Netzkabel nicht mehr wieder und die Klingen zum nass Rasieren sind alle oder stumpf oder verrostet. Ich sag ja, ich mach das nicht so oft. Krass für mich als analogen Retro 70er ist jetzt, dass ich in dem Karton viele viele Sachen finde, die mich mehr an Computerequipment oder Technikspielzeug erinnern als an einen Rasierapparat. BRAUN Series 9 Modell 9090cc. Unverbindliche Preisempfehlung: mehr als 400 Euro. Alter Barbarossa. Was gibt’s dafür?

  • Ein angenehm schweres Ding in einem wirklich sexy Design
  • Akkulaufzeiten bis ins kommende Jahrzehnt
  • einen Rasierkopf mit 40.000 Schneidbewegungen in der Minute (das macht mir Angst)
  • Barttrimmer
  • eine Nass- und Trockenladestation
  • wasserdicht bis 5 Meter (ich kann damit also tauchen gehen)
  • LED Display
  • Tasche und Zubehör

Und was Sebastian Vettel bewirbt kann nicht schlecht sein, oder? Sehe ich am Ende so aus wie er? Kann ich dann auch so gut fahren? Ich bin ganz aufgeregt 🙂 und packe den ganzen Kram mal aus.

ein bisschen wie Weihnachten

ein bisschen wie Weihnachten

Was ich cool finde (ich achte irgendwie auf andere Sachen als der normale Rasierapparat-Käufer): Das Ding ist komplett in Deutschland entwickelt und hergestellt worden. So was mag ich in Zeiten eines aussterbenden „Made in Germany“ 🙂 Die stylische schwarze Ladestation ist ein bisschen zu breit für meinen Spiegelunterschrank, die muss noch einen gemütlichen Platz in einer anderen Ecke finden. Und ob ich so der Freund von Nassreinigung mit den mitgelieferten Kartuschen bin muss ich selbst noch ergründen, man sagt, sie reinigen besser und gründlicher als Wasser, dabei wird das Gerät außerdem aufgeladen und anschließend auch noch getrocknet. Was der alles kann. Jedenfalls liegt er gut und schwer (ich mag diese wertige Schwere von Dingen, das finde ich auch bei Smartphones gut) in der Hand, leuchtet mich blau illuminiert an und begeistert mich mit dem Vorhandensein eines Barttrimmers. Den brauche ich vor allem. Jetzt.

Lasst die Spiele beginnen

Lasst die Spiele beginnen

Sie sind sehr tapfer, dass Sie sich bis hier hin lesend vorgearbeitet haben, ohne dass es diesmal um Autos oder nicht verarbeitete Kindheitserinnerungen aus den 70ern geht. Oder Sie haben einfach nur genug Kaffee getrunken. Oder genug Rotwein. Oder Sie müssen sich täglich rasieren oder haben einen Schatz, der sich täglich rasieren muss. Wissen Sie was? Weihnachten 2014 gibt es mal keine Socken sondern einen haptisch glücklich machenden Rasierapparat! Vor fünf Tagen habe ich mir die Haare einmal, ein einziges (zweites) mal seit vielen Jahren komplett aus dem Gesicht vibriert, um mal so auszusehen wie der Sebastian. Da hatte ich aber meine Kamera in Hamburg vergessen und nur mein iPhone dabei, wir vergleichen gleich mal 🙂 Heute ist die Barttrimmung dran. Der Hals wächst schon wieder zu. Klack. Rausgeschoben und Kanten geschnitten. Srrrrrrrrrrr

Bartkante: Check

Bartkante: Check

Was soll ich sagen… geht gut 🙂 Als die langen Fusseln weg sind pendel ich noch mit dem Scherkopf drüber und werde niemals verstehen, wie so ein Ding die Haare überhaupt abschneidet. Es sind da zu wenig Ventile, Kipphebel oder Nockenwellen drin. Obwohl… wenn ich mir das offizielle Werbebild mal anschaue könnte man das (nach dem Genuss von zu viel Kaffee oder Rotwein, da sind wir wieder) auch für einen guten alten V8 Motor mit vier Nockenwellen halten, oder? 32 Ventile… „Nee nee die Wartungskosten, die Wartungskosten“ diffundiert es durch mein noch nicht ganz auf touren gekommenes, vom Badezimmerradio abgelenktes Gehirn. Aber nochmal nee nee. Genau so wie ein Zahnriemen nur alle 100.000 Kilometer gewechselt werden muss schlägt der Hersteller vor, den Scherkopf alle 18 Monate zu tauschen. Und das betrifft Menschen, die sich damit jeden Morgen rasieren. Bei mir hält der sensende Aufsatz also theoretisch bis ins Jahr 2025, bevor ich ihn tauschen muss 😉 So lange tut es auch gefühlt der Akku… 50 Minuten Dauerbetrieb und aufladen ohne Memory Effekt. Das sind ja schon fast Smartphone Werte.

Technik, die begeistert

Technik, die begeistert

Ich hoffe, die Jungs von BRAUN wissen, was sie sich da für einen Kasper eingekauft haben, als sie mir den Series 9 schickten. Denn wenn ich was geil finde dann texte ich auch fröhlich einen Artikel darüber, solchen Quatsch wie versteckte Werbung oder stumpf gekaufte Links zu Onlinecasinos überlasse ich einigen von den Bloggern da draußen, die alles, aber auch wirklich ALLES verlinken. Jeder wie er meint, ich tausche Glasperlen gegen Wörter 🙂 Hihi. Okay, andererseits lässt sich tatsächlich nicht episch über den Vorgang einer Rasur berichten, die meisten von Ihnen werden wissen was da passiert. Mein Bart sieht heute wieder gut getrimmt und dreitägig aus, auch damit wirbt die Serie 9… „An 3-Tage-Bärten getestet“ Schauen Sie mal, hier steht alles genau drin: KLICK Demnächst steht da bestimmt auch noch der Zusatz „Sandmann Approved“, und die Verkäufe gehen durch die Decke 😀 So was jetzt, sehe ich nun aus wie der Vettel? Ich stecke den Rasierer in seine Lade-Wasch-Halte-Station, verpasse ihm damit eine gründliche Felgenreinigung und werde heute Abend mal mein halbfinnisches Fräulein Altona fragen, ob ihr was auffällt. Ich seh‘ ja auch immer nicht, wenn sie beim Friseur war, jetzt kann ich mir mal einen einzelnen Punkt zurück holen.

Nicht mehr ganz so verwahrlost

Nicht mehr ganz so verwahrlost

Fasse ich mal zusammen: Sie haben noch kein Weihnachtsgeschenk? Dann wird es Zeit, und dann machen Sie zumindest den Mann an Ihrer Seite (oder sich selbst, Mann kann sich ja auch mal selbst beschenken) mit diesem kleinen elektrischen Freund glücklich. Die Preise variieren im Netz erheblich, es gibt anscheinend auch noch Geräte mit geringerer Ausstattung. Aber den hier finde ich gut, und dass er wasserdicht ist begeistert mich von Minute zu Minute mehr 🙂 Und wenn Sie den tatsächlich kaufen gibt es momentan auch noch eine 50-Euro-Geld-zurück Aktion, und *schwupps* rutscht High Tech sogar in bezahlbare Dimensionen. Die Teilnahmekarte dazu hab ich mal HIER hinterlegt, ich Guter, ich. Und nun bin ich doch ein bisschen fasziniert wie viel man über Barthaare schreiben kann. Ich hole das demnächst mal mit dem Thema Kaffee durch, darüber könnte ich NOCH mehr schreiben. Fragen wir mal Herrn Vettel, der sich so glatt rasiert wie nie zuvor gibt:

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Anzug sitzt perfekt, und das Kinn scheint auch nicht mehr zu pieksen. Dagegen habe ich glaube ich wenige Chancen. Allerdings bin ich auch kein erfolgreicher Rennfahrer und dreifacher (oder vierfacher?) Formel 1 Weltmeister, schon ein bisschen älter als der Waschtl und irgendwie… hm… vielleicht WILL ich ja auch gar nicht wie er aussehen. Moment…

Sandmann

Sandmann

Joar passt schon. Und jetzt lasse ich die Stoppeln wieder wachsen und trimme fein die Kanten. Und sorge ab sofort dafür, dass ich zumindest auf den Fotos nicht mehr so abgerockt und verwahrlost aussehe, dass die Hersteller von Rasierapparaten mir freundliche Carepakete schicken :roll: So oder so danke! an BRAUN! Aber auch wenn es jetzt mal nicht der klassische Themenbereich war – erzählen Sie mir doch mal, womit Sie sich rasieren. Wie oft. Und wann. Ich lerne gern dazu, und es wäre ja nicht das erste mal, dass wir hier in thematisch ausufernde Dimensionen abgleiten 🙂

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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31 Responses to Haarige Zeiten

  1. SteffenG sagt:

    Tja Rasierermann…

    Bart wird getrimmt, Flächen nass rasiert.
    400€ sind aber schon eine Hausnummer. Keine Ahnung, ob ich das je abrasieren kann.
    Aber die Kollegen im Taunus scheinen keine halben Sachen zu machen. Du bist ja offenbar überzeugt. Jetzt fehlt nur noch das Urteil Deiner besseren Hälfte.

    Steffen

    • Sandmann sagt:

      Ay Steffen,

      sie stich mir über den Hals und lächelte 🙂
      Alles eine Frage des Duftes…

      Die 400€ sind auch nur die uvP, ich habe viele Portale gefunden, die das Gerät mit einer 2 vorn anbieten.
      Aber ich muss ja mal ehrlich sein… Für mein Gesicht ist der Rasierer ein bisschen über’s Ziel hinaus konzipiert. Ich nutze fast nur den Barttrimmer, alle paar Tage stutze ich dann die Flausen mal auf erträgliches Niveau und rasiere den Hals fein. Der kann ja viiiiiiel mehr. Aber ich bin nun mal kein täglich-rasierer. So gesehen – nehmt es als Tipp, nicht jeder rennt ja heute mit Stoppeln rum 😉

      Sandmann

  2. Marc R. sagt:

    auch hier ein Jünger von Brauns Wertarbeit, es geht schlicht und einfach schneller als nass.

    Nassrasieren ist für mich wie der gute Espresso auf einer Piazza, einfach so geniessen, ohne Lektüre zum Ablenken, aber dafür mit viel Zeit; man geniesst beides mit Vorzug im Urlaub

    • Sandmann sagt:

      Guter Einwurf, Marc.

      In den 90ern hatte ich einen einfachen BRAUN und war nie zufrieden. Da hab ich mich noch täglich rasiert 😉 Bin dann auf die Rotationsmesser von Philips umgestiegen und fand die viel besser.
      Aber inzwischen hat sich da offensichtlich einiges getan (hallo Philips, nein, ich möchte keinen hochwertigen Trockenrasierer zum Vergleichen 🙂 ), der Braun tut sehr gute Arbeit.

      Weißt du, was die Steigerung der entspannten Nassrasur mit viel Zeit ist? Dich mal beim Barbier rasieren LASSEN. Das kostet in Kiel 8-11 Euro mit allem tüt tüt drumrum. Danach bist du ein neuer Mensch 🙂

      Sandmann

      • Marc R. sagt:

        danke für den Tip 🙂 (mit 1 p, wir sind hier ja alle von früher)

        So nen Rundumservice habe ich noch nie machen lassen, aber das wärs echt mal.

        wie die hochwertige Waschstrasse auch mal eine schöne Abwechslung ist zur SB-Wäsche

        • Sandmann sagt:

          YAY 🙂

          Das ist wie beim normalen Haarschnitt…. Wenn man immer nur den Geiz-ist-geil 9,50€ Trockenhaarschnitt genommen hatte und nun mal sagenhafte 5€ mehr investiert und dafür vorher die Haare duftig gewaschen und die Kopfhaut fein massiert bekommt – dann fragt man sich doch ernsthaft, ob man mal seine Prioritäten verlagern sollte.
          Und das ist beim Rasieren lassen genau so. Und auch ein bisschen beim Erwerb von guten Geräten 😉

          Sandmann

  3. Uli sagt:

    Ich habe auch einen Braun, aber noch einen der letzten Nur-Netz-Rasierer, leider mit einem ätzenden externen Netzteil, „Made in China“. für unterwegs noch einen mit Akku und feststehendem Scherkopf, aber „High Speed“. So etwas hat auch der Braun, der nun bei mir zerlegt herumliegt, der war noch echt „Made in Germany“, hatte ein eingebautes Netzteil, nur leider sind die nicht austauschbaren Akkus hin, geplanter Verschleiß. Aber da liegt noch etwas, was zu Dir passen würde: Ein Privileg 2000, der so etwa aus dem Jahre 1972 stammen müßte. Ein schwerer Trum, reiner Netzrasierer natürlich und der funktioniert. Der gehörte mal meinem älteren Bruder, der den mir vermacht hatte, weil der Rasierer „immer so schnell heiß“ wird und ich ja Bastler bin, Naja, wenn man den Spannungswähler auf „110 V“ stellt, um sich schneller rasieren zu können, kein Wunder. Ok, der Langhaarschneider verbleibt nicht mehr in seiner Ruheposition, aber ansonsten funktioniert er und wartet gereinigt in meinem Badezimmer. Warten? Auf was? Vielleicht wäre er etwas für Dich für Deine nächste „Zeitreise“ in die Vergangenheit? Bei einer Tasse Kaffee kannst Du Dir den dann für lau abholen; wie wär’s?

    • Sandmann sagt:

      Gniiihihi 🙂 Ay Uli,

      vielen Dank für das Angebot, aber so eine Zeitreise muss echt nicht zu einem RASIERAPPARAT gehen. Irgendwo hört der Kult auf, und die zarte Haut ab 40 verlangt nach pflegender Behandlung und nicht den Guantanamo-Methoden von 1972 🙂
      Ich lasse mich maximal auf ein altes Mobiltelefon aus den 80ern ein, allerdings habe ich auch hier meine Grenzen…..
      Hast du mal ein Bild von dem Klotz? 🙂

      Sandmann

      • Uli sagt:

        Bild ist gemacht, nur wie kann man das hier anhängen? Ein Mobiltelefon aus den 1980er, nein, damit kann ich leider nicht dienen, nur mit einem funktionsfähigen Siemens C25, einem der ersten Dual-Band-Geräte dieses Herstellern (Das C15 hatte man zugekauft). Das stammt allerdings aus den 1990er Jahren. Derweil liegt bei mir eine neue (!) Schallplatte des OGC auf dem Teller des selbstaufgearbeiteten Dual CS 741Q, der von Anfang der 1980er stammt und immer noch zu den besten Plattenspielern für Heimanwendung überhaupt gehört.

        • Sandmann sagt:

          Ay Uli,

          Bild anhängen geht leider nicht mal eben so. Du musst es, wenn es als Bild im Kommentar erscheinen soll, auf irgend ein Fotoportal (flickr etc) hochladen und dann den Link hier einbauen. Ich hab irgendwo mal beschrieben wie das geht…
          Einfacher ist, aufs Fotoportal hochladen und den Link einfach posten, zum Draufklicken. Reicht ja auch 🙂

          In mein neues Wohnzimmer ist auch wieder ein Plattenspieler eingezogen, wenn auch kein DUAL. Ein Sony. Und alle meine alten Platten und Singles, direkt abspielbar. Kann doch nicht angehen, dass meine Kinder verlernen, was analoge Tonträger sind!

          Sandmann

  4. Daniel sagt:

    Ich hatte immer Probleme mit eingewachsenen Haaren und Rasurbrand da ich mich wegen meinem starken Bartwuchs alle zwei Tage rasieren darf.
    Ich bin vor 2 Jahren auf Ein-Klingen Rasierer umgestiegen. Zunächst einen Rasierhobel, jetzt Rasiermesser (wenn es schnell gehen muss nehme ich immer noch den Hobel).
    Die Klingen sind mega scharf und da es nur eine Klinge ist hat man auch nicht das Problem, dass das Haar von der ersten Klinge gezogen wird und dann eine andere schneidet – das führt nur zu eingewachsenen Haaren …
    Ich bin immer mal wieder am Probieren wenn es was neues gibt, den Vorgänger des Series 9 hatte ich auch schon, war aber nicht wirklich begeistert da es nach ein paar Wochen auch wieder eingewachsene Haare gab.

    • Sandmann sagt:

      Ay Daniel,

      danke für deine Rückmeldung…. ich lerne täglich dazu. Von eingewachsenen Haaren habe ich noch nie gehört. Gibt es das oft? Denn die Rasierer (auch die in meiner Erinnerung der Fernsehwerbung aller Jahrzehnte) werben ja eben genau damit, dass sie erst die Haare anheben und sie dann tiefer abschnibbeln.

      Rasiermesser sind eine beeindruckende Sache. Ich schrieb ja schon weiter oben, dass ich mich an besonderen Tagen mal beim Barbier rasieren lasse, und das geschieht dann auch immer mit einem Rasiermesser. Mich plättet die Schärfe der Klinge und die Virtuosität, mit der einige Menschen die führen. Ohne einen einzigen klitzekleinen Schnitt auf der Haut zu hinterlassen.
      Wenn ich dabei nicht immer an Horrorfilme denken müsste 🙁

      Sandmann

  5. LarsDithmarschen sagt:

    Hey Sandmann,

    Ich hatte mal einen Braun, der ist aber, wie sein Vorgänger, über den Jordan gegangen. Ich habe echt Talent, Dinge fallen zu lassen.

    Im Moment habe ich einen Phillips Aqua Touch irgendwas. Mit dem soll man sich wohl trocken- und nassrasieren können. Deswegen funktioniert der auch nur mit Akku. Ich habe nun auch keine „Hautirritationen“ mehr, wie sonst immer. Nur einen Trimmer hat er nicht. Als ich neulich eine Woche platt lag und mich dann wieder rasiert habe, war das ganz schön unangenehm.

    Schöne Grüße
    Lars

    • Sandmann sagt:

      Ay Lars,

      einen Wochenbart rasiert man ja, wenn er ganz weg soll, auch besser mit einer neuen Klinge nass 😉 Da kann so ein Elektrorasierer ziemlich dran reißen…
      Du lässt gern Dinge fallen? Oha. Halte dich von iPhones fern 🙂

      Sandmann

  6. Markus1975 sagt:

    Hey Jensi

    Der Preiß ist böse. Aber wenn man dafür etwas geboten bekommt….. 😉
    Was das rasieren angeht, bin in ne faule S.. . Allerdings nach so drei, vier, fünf Tagen kommt der Bart dann wieder ab. Und ich benutze diese komischen einmal Rasierer. Nur eine Klinge drin die nicht verstopft, rattenscharf und die sogar dreinmal hält, bevor es anfängt zu „ziepen“.
    Mein Aussehen ist mir an manchen Tagen völlig egal, an anderen wieder wird gewissenhaft im Spiegel nachkontrolliert ( ich bin „blindrasierer“ ) und mit der Hand gegen den Strich nach Stoppeln gesucht. Und genau an solchen Tagen mein lieber, dann wenn ich so richtig wieder ein Grizzly im Gesicht hatte und dieser mit dem Rasierer verscheucht worden ist fängt es garantiert an zu frieren oder wir haben einen Temperatusturz. 🙂

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • Sandmann sagt:

      Ay Markus,

      stimmt für das Geld bekommt man eine ganze Menge Einwegrasierer 🙂 Aber irgendwie ist das nicht zu vergleichen….

      Aber sag mal, AUF dem Kopf hast du ja auch nicht eben gerade sehr viele Haare. Wenn es draußen kalt wird (oder wenn es in deiner Halle kalt wird) ist vermutlich Mütze angesagt. Hast du mal über eine Kinn-Mütze nachgedacht? 😉

      Sandmann

      • Markus1975 sagt:

        Hey Jensi

        Hm. Allso so richtig in Richtung ZZ-Top. 😉

        Ne laß mal. Mütze ist an solchen Tagen Pflicht. Ansonsten friert die kleine bewegliche Murmel im / am Hohlraum fest. Und wenn diesen rollende Geräusch weg ist, werde ich immer soetwas von nervös. 🙂

        V8 mäßige Grüße

        Markus

  7. Snoopy sagt:

    Ich war erst Nassrasierer. Aber so früh morgens war das nichts…
    Dann ein Braun dann ein Philips (der schön kreiselnde und jetzt wieder ein ziemlich luxuriöser Braun der anfängt zu schwächeln.
    Liebe Braun und Philips, ich teste gerne 😉

  8. Daemonarch sagt:

    Tsss… Was soll denn da verwahrlost aussehen?

    Okay, letztens hat mich jemand gefragt wann ich zum kämpfen nach syrien fahre, aber rasiert wird sich frühestens im März wieder!

  9. Daemonarch sagt:

    Leider kann man hier ja keine Bilder einfügen…

    http://i57.tinypic.com/dyb1vd.jpg

    • Sandmann sagt:

      Oha!
      🙂

      Okay, der Rasierapparat ist in der Tat irgendwie… „schön“ und der Plattenspieler ist ein kleiner schwarzer Traum!

      Uli, Bist du eigentlich HiFi-firm auf diesem Gebiet? Ich habe meinen Sony Plattenspieler erstmals ein wenig weiter weg von dem Rest der Anlage auf einem Holzkubus stehen. Stecker in der Steckdose und eine normale Cinch Kabelverbindung zum Verstärker. Und das Ding macht seit dem irgendwie Nebengeräusche. Ich weiß, dass Verstärker und Plattenspieler sowas wie eine gemeinsame Masse haben müssen, so ein „Erdkabel“ hat der Sony aber nicht. Und vorher war es auch okay. Was kann ich da tun? Massekabel ziehen und verschrauben? Beide in die gleiche Steckdose?
      Hm.

      Sandmann

      • Uli sagt:

        Doch, ich bin in gewisser Weise schon „HiFi-firm“. Der Plattenspieler kam als totaler Sanierungfall zu mir, der Antrieb nicht in Ordnung, kein Ton. Dazu hatte er die ab Werk verbaute „TKS-Tonabnehmerbefestigung“, für die es nur eine Handvoll passender Tonabnehmer gab, von denen a) keine montiert war, b) nur noch wenige, eher niederklassige erhältlich sind c) deren Halterungen gern abbrechen und für die d) Nadeln teilweise nicht oder nur zu Mondpreisen erhältlich sind. Also mußte da eine andere Lösung her. Es gibt zwar einen Adapter, den ich sogar noch hatte, aber bei dem brechen zum einen die Haltenasen auch gern ab und es passen von der Höhe etliche handelsübliche Tonabnehmer nicht so darunter, daß der Tonarm dann beim Abspielen waagerecht zur Platte seht. Also ist das auch nicht die Lösung gewesen. Ich habe mal Datenblätter gewälzt und festgestellt, daß ein anderes Modell, der CS505-3 die gleiche Tonarmlänge und den gleichen Tonarmrohrdurchmesser hat und dazu einen Kopf mit der üblichen 1/2″-Befestigung für handelsüblichen Tonabnehmer. Es gibt einen Webshop für so etwas, also geordert, dazu noch eine neue Tonarmleitung (ja, diese vier dünnen Käbelchen, die durch den Tonarm geführt und im Gerät angelötet werden mußten. Aber es ist mit viel Geduld und Gebet gelungen, das ULM- Prinzip (ULM = Ultra Low Masse, also sehr geringe effektive Tonarmmasse) des Duals trotz der Modifikation zu erhalten. Den Umbau hatte ich auch fotografisch dokumentiert, inzwischen sind so einige Dual CS741Q so umgebaut worden.

        Was seinen Sony angeht, muß man erst einmal sehen, wie die Anschlußleitung aussieht. Da gibt es eine Version mit nur einem Stecker, gut einen Zentimeter dick, mit Metallrand und fünf kleinen Stiften in der Mitte, die im Halbkreis angeordnet sind. Ältere Semester kennen solche Stecker noch von den berühmten „Überspielkabel“. Eine andere Anschlußmöglichkeit sind zwei kleinere Stecker, die entweder schwarz und weiß, rot und schwarz oder rot und weiß sind und dazu noch eine einzelne dünne Leitung für die Masse haben, an der manchmal noch ein Kabelschuh angebracht ist.

        Dann müssen wir mal sehen, welche Art die Störung ist. Wenn die Masse nicht in Ordnung ist, kommt es zu einem Brummen, daß, wenn es laut genug ist, auch die Lautsprecher ruinieren kann.

        VIelleicht hast Du da mal ein Foto des Scheibendrehers.

        Wie es mit den Einzelsteckern aussehen muß, kannst Du hier in einer Sony-Plattenspieleranleitung sehen: http://wegavision.pytalhost.com/Sony/PS-X40/sony08.jpg

        Vielleicht ist die Anleitung Deines Dreher hier sogar dabei; http://wegavision.pytalhost.com/sony.html

        Der Vollständigkeit halber und vielleicht zum Nutzen auch anderer Mitleser hier mal die Gesamtübersicht über alle Hersteller: http://wegavision.pytalhost.com/ Manche Hersteller sind nur sehr rudimentär vertreten, während zum Beispiel die „Dual-Gemeinde“ sehr rührig ist, und fast alle Bedienungsanleitungen, Serviceanleitungen und Kataloge zugeliefert hat.

        Auch viele Kataloge und Prospekte sind dort abrufbar, wieder eine wunderbare Oase für Zeitreisen in die Kindheit und Jugend oder eine Inspiration für ein neues Hobby. Aber es ist gefährlich, wie die unter Dual-Anhängern bekannte Krankkeit der „Dualitis“ zeigt. Reaktion der Ehefrau, wenn „Männe“ wieder strahlend einen Karton vom Paketboten in Empfang nimmt: „Oh, schon wieder ein Dual-Plattenspieler…“ Bei einer Umfrage reichten die 148 Dreher eines Nutzer nur zu „Platz 2“, ein anderer konnte mit 167 Drehern im Bestand deutlich mehr aufbieten. Ich habe meinen Bestand schon reduziert, drei funktionsfähige Dreher und eine „Baustelle“ auf dem Dachboden, da bin ich schon fast als „clean“ zu bezeichnen. Ich hatte auch mal 8 Stück.

        • Sandmann sagt:

          Holala,

          danke für deine ausführlichen Zeilen!
          Ich schaue heute Abend mal, ob es einen Masseanschluss gibt. Die beiden Cinch Stecker sind fest mit dem Gerät verbunden, und ja, es brummt leise. Aber eben noch nicht immer, erst seit ich umgestellt hab…
          Eigentlich ein schönes Thema. Wir sollten dem mal mehr Raum geben…

          Sandmann

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