Herr Nachbar und sein Taunus

Könnte auch der Erstbesitzer sein...?
Könnte auch der Erstbesitzer sein…?

Die Wege des Navis sind in diesen Tagen nicht immer nachvollziehbar. Irgendwo mitten im niedersächsischen Lüneburg wird mir das schlagartig bewusst. Ich wollte doch nur die Stadt verlassen und finde mich mitten in irgend einer Sackgasse wieder. Alte Straßenlaternen stehen vergessen an leeren, asphaltierten Fußwegen, es riecht nach Abgasen und Schmieröl. Allerdings ist dieser kleine Umweg nicht ganz vergebens, denn aus dem Augenwinkel nehme ich in einer Halle neben der Straße ein altes Auto wahr, mit geöffneter Haube und einem Mensch im Motorraum steckend… Na das gucke ich mir doch einmal an.

Und tatsächlich, da steckt was dahinter.

In heiligen Hallen
In heiligen Hallen

Holla die Waldfee. Was ist denn hier los? Nicht nur ein alter Ford Taunus parkt hier und wartet mit einem Schrauber zwischen Kühler und Kurbelwelle steckend auf irgendwas sich mir noch nicht gänzlich erschließendes, nein, die ganze Halle ist gut gefüllt mit Youngtimern jeden Alters und jedes Zustands! Ich habe ungewollt Carracho Classics gefunden, und Henning ist einer von zwei Betreibern dieses sehr speziellen Autohandels. Hier vor mit steht ein zweitüriges Taunus P5 20M TS Hardtop Coupé, die rare Version mit dem 90PS V6. Das Modell, was sich Ihr Nachbar nicht leisten konnte und deshalb auf die biedere V4 Variante zurückgriff, damals, vor über 40 Jahren. Ich falle in ein ganz seltsames Zeitloch.

Externe Betankung
Externe Betankung

Der Gute ist gerade dabei, dieses Auto für eine kleine Probefahrt vorzubereiten – um mal die eingestellten Bremsen zu testen. Das gestaltet sich allerdings nicht so einfach, denn der 1965er Ford hat irgend eine Thrombose im Spritschlauch und ist somit auf eine temporäre externe Betankung angewiesen. In unserem Fall auf einen Kanister im Motorraum, nicht gerade im Sinne der Erbauer, aber für ein paar mal die Straße rauf und runter soll das reichen. Ich darf Fotos machen und lasse mir das nicht zweimal erlauben. Irgendwo klappern Kaffeekännchen und es duftet plötzlich nicht mehr nach Stadt, sondern nach Sofa, Teppich, Keksen und frisch gebackenem Kuchen…

Ab auf die Piste mit roten Nummern
Ab auf die Piste mit roten Nummern

Es gesellt sich im Rahmen der Vorbereitungen noch ein zweiter Protagonist dazu, der aber offensichtlich mit dem Unternehmen nichts am Hut hat. Oder an der Mütze. Dennoch orakelt er treffsicher über Baujahre und Ausstattungen, während Henning das rote Nummernschild am Coupé befestigt. Es lächelt mich irgendwie traurig an aus seinen freundlichen Scheinwerferaugen, während ich mich frage, warum ich ständig Kalauer von Willy Millowitsch im Ohr habe.

Die Geschichte einer An- und Abmelungsorgie
Die Geschichte einer An- und Abmelungsorgie

In den letzten 47 Jahren hat die Kölner Meisterklasse keinen Winter gesehen und ohnehin die meiste Zeit davon eingelagert in einer Garage gestanden. Dort hat es als eines von weltweit vielleicht noch 100 Exemplaren die Zeit überlebt und wartet nun mitten in Niedersachsen auf eine kleine Wiederauferstehung. Der Nordwind trägt aus einem weit entfernten Radio Drafi Deutschers „Marmor, Stein und Eisen bricht“ zu uns herüber. Und los geht es, mit externer Betankung rauf auf die Straße irgendwo in Lüneburg City.

Die Haube klappert
Die Haube klappert

Nach immerhin drei Metern muss Henning anhalten, denn die Motorhaube ploppt wieder auf. Das könnte nachhaltig die Sicht nach vorn beeinträchtigen, also wird sie noch einmal mit ein wenig Nachdruck in die Verankerung zurück gedrückt. Hand auf’s Herz: Wann haben Sie das letzte mal so ein Auto in der freien Wildbahn gesehen? Haben Sie den Taunus als Hardtop-Coupé überhaupt jemals gesehen? Ich nicht. Umso begeisterter sauge ich alle Details auf und versuche verzweifelt, nicht sofort über einen Kaufpreis zu verhandeln. Traumwagen können auch mal etwas biederer sein, in Zeiten der Entschleunigung tut so etwas gut.

SO sieht ein Cockpit aus
SO sieht ein Cockpit aus

Ein letzter Blick auf sagenhafte fünf Rundinstrumente. Allein sie verkörpern einen Hauch Oberklasse, der Käfer hatte nur ein einziges. Von den Plakaten an den Litfass-Säulen blickt mich Bundeskanzler Ludwig Erhard streng an. Mir schaudert. Ich packe meine sieben Sachen in meinen langweiligen Passat und fahre weiter. Wir lesen uns. Detailliert am 02. März, wenn die neue Ausgabe der TRÄUME WAGEN beim Zeitschriftenhändler liegt…

Sandmann

Original: http://www.traeume-wagen.de/traume-wagen/hallo-herr-nachbar
TRÄUME WAGEN Fanpage: http://www.facebook.com/TRAEUMEWAGEN

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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56 Responses to Herr Nachbar und sein Taunus

  1. SteffenG says:

    Fein es Auto.

    Steffen.

    • Sandmann says:

      Mir flattern die Finger beim Gedanken an die Kiste.
      Hier bekäme man für relativ kleines Geld ein superseltenes, extrem schönes altes Auto mit überschaubarer Technik. Und ich fahre noch immer Passat.
      Auch wenn ich weiß, warum ich das mache.
      Ist dieser Job vielleicht doch nicht der richtige für mich, weil ich bald alle paar Wochen ein anderes Auto haben will???
      WAAAH!

      Sandmann

      • bronx says:

        Sandmann,

        ich erinnere nochmal daran: Beipackzettel VORHER lesen. Du wusstest, worauf du dich mit dem Job einlässt. 😉
        Glaub mir, ich versteh dich so gut….

        Bronx

        • Sandmann says:

          Ay Bronx,

          es ist schwierig, freiberuflich auf mehreren Ebenen mit Autos zu tun zu haben (ich mach ja noch ne Menge andere Sachen im www außer diesen Artikeln) und seine Emotionen im Zaum zu halten 🙂

          Sandmann

      • Martin H. says:

        Ich glaub nich das es am Job liegt, sonst müsste ich den gleichen haben.

        • Sandmann says:

          Ay Martin,

          DUUUU bist vermutlich so entspannt, weil du momentan dein Traumauto gefunden hast. Ich suche noch. Es wird wohl irgendwann mal wieder ein Knudsen Taunus Coupé V6 vor 1973 werden, aber die werden täglich teurer…. Und bis dahin fahre ich Passat, also bin ich unzufrieden 🙁 Wenn auch glücklich 🙂

          Ich hatte das immer mit den Uhren so… Jahrzehntelang war ich auf der Suche und habe mir jedes Jahr eine neue gekauft. Jetzt habe ich seit 2007 eine Ingersoll Ohio und schiele den anderen nicht mehr nach…..
          Mit der Freundin ist’s ähnlich 🙂
          Nur bei den Autos gibt es noch Defizite, immerhin habe ich mich jüngst von einem Audi V8 getrennt *schluchz*

          Sandmann

          • Gaiole says:

            Liebster Sandmann,
            irgendwann steht schon vor der Tür und wartet – zufällig auch in Lüneburg 🙂

            Manchmal erfüllen sich Träume schneller, als gedacht!

            Gaiole

            • Sandmann says:

              Liebe Gaiole,

              herzlich willkommen bei den aktiven Schreiberlingen hier in der Herrenwelt, endlich mal wieder eine Frau 🙂
              Ja. Zufällig auch in Lüneburg, na ja nicht GANZ zufällig, denn als ich den Artikel für den P5 anfertigte gab ich den Jungs von Carracho Classics schon mal den Wunsch mit auf den Weg, nach einem Taunus Coupé zu schauen… Und dann kam der Anruf 🙂

              Hach…

              Sandmann

  2. Daemonarch says:

    Bewusst das letzte mal auf der Straße gesehen hab ich so ein Auto vor mindestens 20 Jahren…
    Würde mich aber freuen wenn es öfter stattfände…

    • Sandmann says:

      Ay Daemonarch,

      aber hast du nicht auch das Gefühl, dass es jedes Jahr subjektiv mehr Klassiker im Alltag gibt? Irgendwie sehe ich immer mehr. Oder liegt das daran dass ich älter werde und schon einen Gold 2 als Klassiker bezeichnen könnte? 🙂

      Sandmann

      • bronx says:

        Ich nochmal,

        hier bei uns in TF sehe ich relativ viele Klassiker, mehr als früher auf jeden Fall. Es gibt hier eine rührige Szene dafür. Ostklassiker, „West“-modelle und für die ganz hart gesottenen Fans einen soliden Stock an Betreibern von Ex-Military Kutschen.

        Oft gibt es dann im Nachbarort ein spontanes Treffen, kunterbunt ohne Regeln. Da parkt dann schon mal ein 71er Trabant 601 neben einem 56er Chevy Bel Air, dahinter ein /8 und ein Opel Rekord der ausgehenden 60er. Der Ford Edsel unserer Lottofee aus dem Kaufland-tempel fällt eigentlich nur beim Parken durch seine schiere Größe auf.
        Auf Schloss Diedersdorf gibt es jedes Jahr im August das US-Car Treffen. Da steht hier 3 Tage lang der Planet Kopf! Ein „Must see“ für Freaks dieser Modelle.

        Alltagsklassiker ist ein dehnbarer Begriff. Autos der 80er sind hier
        noch so häufig, dass sie eigentlich noch gar nicht richtig auffallen.
        Allerdings hat die unselige Abwrackprämie auch bei uns den Bestand merkbar ausgedünnt. Leider!
        Insofern fallen wir mit unseren 20jährigen Omega und Senator (noch) nicht groß auf 😀

        Hier bei uns im Ort gibts dann noch einen „Sammler“, bei dem im Garten alles parkt. Vom XJ, zweite Serie über Alfa und Alfetta, Scorpio-ebenfalls erste Serie-, bis hin zu einem K 70, der bestenfalls noch als naturtrüb zu bezeichnen ist.

        Bronx

  3. Daemonarch says:

    Bei uns in der Gegend gibt es leider sehr wenige echte Klassiker im Alltagseinsatz zu bewundern, was vielleicht auch gar nicht so schlecht ist, denn die Gefahr zu schaden zu kommen ist dabei ja auch nicht gerade niedrig…

    • Sandmann says:

      Ay Daemonarch,

      meinst du damit den physischen Schaden durch das Angesaugt-werden von mehreren Doppelvergasern oder den psychischen Schaden, weil man auch so einen will?

      Sandmann

  4. Markus1975 says:

    Ja wie jetzt?!

    Ich gebe es zu. Leute ich kenne dieses Modell NICHT!!! Und was Autos angeht kenne ich doch schon recht viel. Nicht wegen besitzen sondern für´s schwärmen. Über Karosserieformen, Chrom usw. philosophieren. Und zum Geier! Das Teil finde ich echt schön. Alleine schon dieses riesen Fenster in der Tür. Sage mal Jens. Geht das Ding etwa bis ganz nach hinten? Da wäre ja anschnallen Pflicht. Bei „Höchstgeschwindigkeit“ würde man sonst rausgesaugt. Hehe
    Und dann dieses alte Lenkrad mit den dazugehörigen Amaturen. Ich bitte um Detailphotos wenn vorhanden.

    V8 mäßige Grüße

    Markus
    Höchstgeschwindigkeit…bei diesen Auto völlig irrelevand. Da wird beim fahren der Geist vergangener Tage aufgesogen. Herrlich

    • Sandmann says:

      Ay Markus,

      na ja, der Taunus kann immerhin 160, da hattest du im Jahre des Herrn 1965 schon ein Abo für die Überholspur!

      Und die Scheiben… 😉 Nein, das ist wie bei vielen Coupés so gelöst, dass die hinteren kleinen Scheiben einzeln versenkt werden können. Dass die „Lücke“ so groß ist liegt einfach daran, dass die Türen holmlos sind, der Wagen hat also keine B-Säule. Das macht ihn ja so wunderschön.
      Und na klar – es gibt viele schöne Detailfotos auf insgesamt 7 Seiten. Aber du musst dich noch gut eine Woche gedulden, am 2. März kommt das neue Heft 🙂

      Sandmann

  5. SteffenG says:

    Ärgerlicherweise ist die Armaturentafel nicht mehr so schön….
    Ein durchaus begehrenswertes Auto. Aber ich glaube ich warte noch, bis mich MEIN 911er findet. Bitte in Basisaustattung und kleinem Motor!

    Steffen.

    • bronx says:

      Steffen,

      mein Traum Porsche ist ein 912er. BASIS. Mehr würde ich nicht brauchen. Auch ist der 4-Zylinder leichter auf der Hinterhand. Die 90 PS des frühen Modells reichen durchaus für kurzweiligen Fahrspaß aus.
      Am besten ein „Ölklappenmodell“ mit kurzem Radstand, dann ist es perfekt..

      Bronx

      • Sandmann says:

        Ay Bronx,

        klingt gut. Der 912er ist auch (noch) ein wenig preiswerter zu haben. Mir kommt es bei einem alten Porsche ebenfalls nicht auf Leistung und Sportlichkeit an, ich mag die Form und das Käfer-Feeling!
        🙂
        Ach ja… ich bin an einem Käfer dran…….. aber pssst

        Sandmann 😉

    • Sandmann says:

      Ay Steffen,

      ich finde die Armaturentafel SUPERschön 🙂 Aber reich mir doch mal deine Daten bezüglich des Wunsch-911 rüber, das würde mich ja schon mal interessieren…. Baujahr und so?

      Sandmann

      • SteffenG says:

        Hi Sandmann,

        mein Traum 911er wäre ein 73er RS 😉 aber der ist unbezahlbar!
        Aber kaufen werde ich mir einen aus der G-Reihe. 911 oder 911S mit 4-Gang Getriebe. Natürlich wäre Baujahr ’78 schön, aber wenn ich so weit sein sollte mir einen 911er zu suchen, werde ich wohl nach bestem Zustand für’s Geld schauen. Da fallen prinzipiell alle G-Modelle bis ’89 drunter.
        Sehr gern aber das Basismodell mit dem klassischen 2,7er Boxer und nicht zu umfangreicher Ausstattung.
        Ein Vorteil eines jüngeren Baujahres wäre die bessere Rostvorsorge durch die Verzinkung.

        Steffen.

  6. marc1 says:

    Oha. Neues Thema, neue Glückseligkeit. Die Gefühle, die du auf deinen Job schiebst, lieber Sandmann, treffen nicht zu. Fast every week beim Pendeln sehe ich was Leckeres, was ich mir vor my home gut vorstellen könnte. Und ich hab beruflich mit Autos nun wirklich nix zu tun. War erst letzte Woche beruflich in nem Kindergarten zum Testen, ertappte mich dabei vor dem Reingehen erst mal den Parkplatz nach Schätzen zu inspizieren. Entweder man hat Spass an Lecker Blech oder nicht.
    PS; Muss gestehen, dass ich erst seit einiger Zeit mein Herz für Ford entdeckt habe. (Scorpio, Capri, aber auch ein alter Transit ist richtig lecker). Tolle Beiträge, super geiles seltenes Coupe mit Wertzuwachs… Hammer!!! Gruss Marc

    • Sandmann says:

      Ay Marc,

      wie ich ja schon andeutete, meine persönliche Selbstfahr-Vergangenheit ist geprägt von Ford, und mein Coupé habe ich ja noch immer 🙂

      Guck:
      http://www.sandmanns-welt.de/das-coupe-kommt-nach-hause/

      Die haben in den 70ern wunderbare Autos gebaut, die allerdings schneller rosten als du schweißen kannst. Und dann sagt mal irgend jemand KULT und alle wollen einen haben. Und ZACK kannst du einen normalen Granada schon nicht mehr bezahlen. Doof 😉

      Sandmann

  7. Snoopy says:

    Das ist wirklich ein sehr seltenes Schmuckstück.
    Ob und wann ich den als 6 Zylinder Coupe gesehen habe ?
    Ich kenne von früher bewusst nur die Alltagsversion…
    Den für der Vater von einem Freund. (Und der andere Vater fuhr so einen ganz komischen VW K70. Der stach damals wirklich aus dem Autoalltag heraus.)

    • Sandmann says:

      Moment, junger Mann.
      Einen KOMISCHEN K70??? 😉
      Ich muss doch sehr bitten. Zu Risiken und Nebenwirkungen begutachten Sie bitte am rechten Rand dieser Website die Rubrik „Goldene Gezeiten“. Danke.

      Zu allem anderen – ich selbst habe nicht mal die Alltagsvariante mit Stufenheck und 4 Türen sonderlich oft wahrgenommen. Hm. Aber damals hat man Autos auch nicht so lange gefahren, da waren Neuwagen irgendwie normal… Oder?

      Sandmann

    • bronx says:

      Komischer K 70 ??
      Also, ein 411LE, als Variant IST komisch! UND hässlich.
      Vom Design des K 70 können Designer heute mittlerweile lernen.
      Faltenfrei und übersichtlich, ist das Auto ein Musterwerk an funktional orientierter Gestaltung.

      Bronx

      • Sandmann says:

        Ay Bronx,

        aber der 411 ist wiederum schon so schräg, dass ich ihm eine gewisse Attraktivität inzwischen nicht absprechen kann 😉
        Aber lass uns erstmal nach nem Käfer schauen, die flachen Boxer kommen später. Am Ende steht der Porsche 😀

        Sandmann

        • bronx says:

          Okay mein Bester,

          wenn man den 411er unter „skurril“ abbucht, dann hast du recht. Aber hässlich ist er für mich irgendwie schon.
          Der >Nasenbär< schlechthin.. 😀 Bronx

          • Sandmann says:

            Stimmt, es gab damals schönere Autos 🙂
            Meine Eltern hatten einen, das war aber vor meiner Geburt. Irgendwie irre, das Ding. Lang, seltsam, Motor hinten und recht flott unterwegs….
            Ich…
            … ich bin mal wieder im Netz 🙂

            Sandmann

            • bronx says:

              VW hatte seinerzeit eine merkwürdige Philosophie oder nennen wir es Ratlosigkeit. Gegen den 411 wirkt ein EA 266 formal fast stimmiger, obwohl der nie über das PT-Stadium heraus kam. Den VW-Verantwortlichen muss irgendwann die Absurdität des Heckmotor-Konzeptes in einem Kleinwagen mit FLIESSHECK aufgefallen sein. Den selben Irrtum begingen die „Schöpfer“ schon im Osten mit dem ähnlich angelegten 100er Wartburg. Unterflurmotor macht vllt. in Reisebussen Sinn.

              Ich frage mich gerade angesichts der Käferpreise bei Mobile, weshalb ich meinen 73er 1303er Anno 2006 für so unfassbar kleines Geld verkauft habe. Ich Id***..

              Bronx

              • Sandmann says:

                Ja, da sagst du was.
                Also ich will eigentlich nicht mehr als 500 Euro für einen fahrbereiten Käfer ausgeben…. Und dafür muss ich wahrscheinlich nach Bayern oder so 🙁

                Sandmann

                • bronx says:

                  Nicht Bayern.
                  Gransee bei Berlin reicht auch. 1200er Sparkäfer, Blinker oben wie sich`s gehört, Petri-Lenkrad und Bambus-Ablage, Pastell-Weiß L 90-D, linker hinterer Kotflügel erneuert und in Rot gehalten, Bügeleisen-Rückleuchten, noch nicht die Elefantenfüße-sehr schön. EZ 72, zwei Besitzer, HU bis 11/12, runderneuerte Puschen im Sommer letzten Jahres.
                  Ich häng mich morgen mal ans Telefon. Preisvorstellung 599 Sisterzen.
                  Ich berichte,

                  Bronx

  8. Snoopy says:

    Ein K 70 war einfach etwas anderes. Extrem kantig… und dann mit VW Logo. Das hat uns Jungs vor der Grundschule alle verblüfft.

    • Sandmann says:

      Okay 🙂
      Mit Verblüffung kann ich leben, das geht mir selbst auch noch immer so, wenn ich das Garagentor aufmache und auf meinen L gucke, Baujahr 1971. Wie ich. Und er altert irgendwie auch. Wie ich.
      Ich muss ihn mal wieder rausholen, den goldenen……

      Sandmann

  9. Daemonarch says:

    Ich war am Samstag wieder mal in der Autostadt…
    Das Zeithaus war mal wieder ein super-netter ausflug in die Vergangenheit…
    Fabrikneue Golf1, Scirocco1, Nasenbären, 1er Passat…

    Dann noch das Rennungetüm w12…

    • Sandmann says:

      Ay Daemonarch,

      ich werde da immer ganz kribbelig. Da stehen SO viele Inspirationen und ehemalige Butter-und-Brot Autos im Traumzustand rum, dass ich immer umgehend mein Alltagsfahrzeug in den Müll treten will…

      Aber ich war selbst auch lange schon nicht mehr da. Hm. Müsste ich eigentlich mal wieder hin 🙂

      Sandmann

  10. SteffenG says:

    Nabend die Herren!

    der 411 ist sehr speziell, hat aber durchaus Reiz. Ich kann mich nicht erinnern so einen in freier Wildbahn gesehen zu haben…
    Heute auf der Autobahn sah ich einen ADAC Transporter mit zwei durchaus begehrenswerten Fahreugen drauf. Einen Mustang und ein Datsun Z.

    Aber Porsche bleibt nummer EINS.
    Der Boxersound ist einfach zu gut!

    Steffen

    • Sandmann says:

      Ay Steffen,

      Mustang ist mir irgendwie zu „hip“, wenn auch sehr begehrenswert. Na ja, wir alle haben ja keinen Zeitdruck. Würdest du denn zuschlagen, wenn du einen günstigen und guten 911 sehen würdest? Oder traust du dich noch nicht…….?
      😉

      Sandmann

      • SteffenG says:

        Hi Sandmann,

        was ist günstig und gut?
        Im Moment ist eher das Geld und der Platz das Problem. Ich denke gegen Herbst werde ich mehr sagen können. Dann soll das Ferienhaus weitestgehend fertig sein. Damit hätte ich zumindest wieder etwas mehr Platz.

        Dann gibt es aktuell noch eine andere Lebensbaustelle die erledigt werden muss. Erfolgreich.

        Hast Du was im Auge?

        Steffen.

        • Sandmann says:

          Ay Steffen,

          ich schaue ständig nach alten Porsches, die ich mir nicht leisten kann 😉 Unter 10.000 Euro gibt es entweder Kernschrott oder schlimme verspoilerte 80er Jahre Sünden. Ich will einen fahrbereiten ganz alten, Blech egal…. Und ich hab Zeit.

          Sandmann

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