Ich fahre ganz gern Auto, weil…

… fliegen manchmal… nun… lesen Sie selbst.

Das ist ja recht leer hier

Das ist ja recht leer hier

Lassen wir einmal das CO2 und die Klimakatastrophe weg, vergessen wir für einen Moment die offensichtlichen steuerlichen Diskrepanzen bezüglich subventioniertem Flugbenzin und Heizöl und widmen wir uns als Fahrer eines geächteten, großvolumigen, achtzylindrigen und umweltverschmutzenden alten Großserienfahrzeugs den gloreichen Vorzügen des Linienfliegens. So sie denn zu finden sind. Und praktizieren wir gelebte Urbanität am konkreten Beispiel eines Fluges von einem Nicht-EU-Land nach Hamburg, an einem frühen, kalten und verregneten Montag Morgen, mit einem Billigflieger, einem mit Käsefondue beladenen Köfferchen und einer unfassbaren Müdigkeit. Vielleicht wird dieser Bericht ein wenig subjektiv…

Süßer die Glocken nie klingen.

Gruselwetter, Gruselzeit

Gruselwetter, Gruselzeit

Wenn es die Glocken der nahen Kirche sind, weiß ich, dass es auf die Sekunde genau 5.30 Uhr ist und ich mich durch den verregneten Morgen benebelt zum ersten Bus schleppe. Die vergangenen Tage eines kleinen Urlaubs zerrinnen langsam in der Gischt der vorbeifahrenden Autos. Während die letzte Körperwärme von einer nassen Dezemberkälte aus meiner Jacke gezogen wird, oggelt das alberne Rollköfferchen am Henkel hinter mit her wie ein Küken seiner Mutter. Mit dem von gestern noch gültigen Nahverkehrs-Tagestickt in der Tasche besteige ich einen Bus, der mich zur Straßenbahn in Richtung Flughafen bringt.

Die Straßenbahn wiederum versorgt mich, frisch zugestiegen, mit der neuen „20 Minuten“ (dem kostenlosen Newsblatt), einem eifrigen Fahrkartenkontrolleur und dem beklemmenden Gefühl, den Montag noch vor mir zu haben. Langsam in ihn rein zu rollen, hin zum Verteilerbahnhof, wo ich als drittes Transportmittel in die S-Bahn steige.

Die will ich niemals kennen lernen

Die will ich niemals kennen lernen

Die aufrecht sitzende, zugeknöpfte und leicht schrille Dame gegenüber ist bestimmt eine allein erziehende Sozialpädagogin auf dem Weg zur Nullten Stunde. Viel zu laut lacht sie über imaginäre satirische Artikel, während ihre knöchernen Hände kraftlos mit der Zeitung rascheln. Neben ihr ist ein junger, dicker Mann mit Ziegenbart gerade eingenickt. Aus seinem Kopfhörer scheppert der Heavy Metal so laut, dass im Nachbarwaggon noch vereinzelt lüsterne Stage-Diving-Gedanken aufkommen, die peinlich korrekt unterdrückt und nicht zugegeben werden. Ist er ein Zivi? Ein Berufsschüler? Ist es nicht ein bisschen früh? Draußen ziehen im Regen unbekannte, triste Industriegebiete vorbei, die langsam zum Leben erwachen.

Es ist kaum zu glauben, aber ich komme irgendwann am Flughafen an. Lange Schlangen vor dem Quick-Check-In. Als ich irgendwann endlich dran bin, werden meine Daten schief auf die Bordkarte gedruckt und ich muss mich noch einmal am Schalter anstellen. Hier bekomme ich eine ordentliche Bordkarte und den Hinweis, dass ich mich entspannen könne, der Flug habe ohnehin reichlich Verspätung.

Lange, muffig-feuchte Menschenschlangen bei der Gepäckkontrolle. Weit vor mir eine weitere vermutlich allein erziehende Mutter mit einem riesigen Doppel-Klapp-Kinderwagen. Eins ihrer Kinder hält der völlig perplexe Zollbeamte in den Armen, dem anderen eilt sie antiautoritär schimpfend durch die Absperrungen hinterher. Als sie es eingefangen hat, leert sie in aller Seelenruhe ihre fünf Baumwolltaschen in das Holzkistchen. Der Koffer ist für Handgepäck zu groß und löst Alarm aus, das Baby auf dem Arm des Grenzers fängt an zu weinen und die ersten dicken oberlippenbebarteten Geschäftsreisenden fangen an zu pöbeln. Ihr Handy klingelt. Sie geht ran. Und telefoniert, wieder in aller Ruhe, vielleicht ist sie doch nicht allein erziehend.

Meiner Verhaftung nur knapp entgehend, sehe ich anschließend noch mit an, wie sechs Schalen voll leckerstem Käsefondue für zu Hause aus meinem offenen Koffer direkt in den Mülleimer wandern, weil sie halbflüssig sind, mehr als 100ml beinhalten und nicht nur so riechen, als seien es chemische Kampfmittel. Ich könnte heulen.

Strecke machen. Miles and more

Strecke machen. Miles and more

Herrlich bei AirBärin (Name von der Redaktion geändert) ist auch (besonders am Montag), dass in meinem Fall das zuständige Gate irgendwo einige Kilometer neben den Hauptflughafen auf die Wiese gekippt wurde. Die sogenannte „Heidi-Bahn“ bringt einen im Transrapid-für-Arme-Look dort hin, während des 30sekündigen Ritts werden die japanischen Touristen mit Kuhglockengeläut, Gejodel, Muuuhs und Määähs und digitalen Bildern einer primitiven, aber jungen vollbusigen Almbewohnerin erheitert. Welch ein Entertainment. Direkt neben mir schnauft ein dicker Banker mit gewaltigen Schweißflecken unter den hemdsärmeligen Achseln und niest mir auf die Jacke. „Entschuldigung„. Der Montag nimmt kein Ende. Ich könnte schon wieder heulen.

Obligatorische Passkontrolle vor den Gates. Lufthansa macht Werbefotos, ein smarter junger Mann hält sein Ticket dumm grinsend hoch und läuft/steht beschwingt eingefroren unter einem Wegweiser durch. Blitzlichter flackern. Meine Schlange zum Schalter direkt daneben misst nun ca. 300 Meter. Aber ich habe ja Zeit. Kurz bevor ich an der Reihe bin, kommt eine junge kleine Koreanerin mit Designer-Laptoptasche angehetzt, pöbelt in vier Sprachen rum dass es ja eine ächte Unding sei und ihre Fliegär gehe gleich und stellt sich resolut direkt vor mich. Mir ist inzwischen alles egal, ich lächel einfach nur resignierend. Aber der ältere Herr hinter mir motzt in einer nicht enden wollenden Litanei auf sie ein, bis ich ein aufdringliches Piepen wie bei einer Bildstörung im rechten Ohr habe und ihn mit bösem Blick bitte, doch jetzt und hier einfach einmal die Klappe zu halten.

Der Morgen stirbt nie - die Hoffnung schon

Der Morgen stirbt nie – die Hoffnung schon

Bin ich heute wirklich um 5.00 Uhr aufgestanden? Inzwischen schlägt es irgendwo weit weg 9.00 Uhr, es dämmert und der verspätete Flieger rollt tatsächlich schon an das Gate. Um 8.30 Uhr hätten wir eigentlich starten sollen. Den fünften Cappuccino in mich reinlaufen lassend nehme ich mir fest vor, in Zukunft nur noch mit Swiss oder Lufthansa zu fliegen und erfreue mich spärlich an einem Magazin, was Autos testet, die ich mir in diesem Leben nicht kaufen kann. Durch die derbe Verspätung werden andere Flüge umgebucht und umbelegt, so dass mein Flieger nach Hamburg nun aus allen Nähten platzt. Die verzweifelte Bitte beim Boarding, die Passagiere mit den hinteren Platznummern mögen zuerst einsteigen, wird wie üblich stumpf ignoriert.

Der Stau geht weiter

Der Stau geht weiter

Einige Reisende sind der stabilen Meinung, wenn sie als erste im Flugzeug sitzen, hebt es auch schneller ab. Allen voran die junge Doppelmutter mit ihrem sperrigen Klappkinderwagen. Was wiederum zu einem schniefenden und hüstelnden Stau im kalten Schlauch zur Kabinentür und direkt danach zu einem Schubsen und Drängeln mitten im Flieger führt. Alle sind genervt. Ich muss nicht erwähnen, dass links neben mir eine ältere Dame mit lauten Nebenhöhlenproblemem sitzt, die verzweifelt versucht, ihre Infektion mit einigen Hektolitern billigen Parfums zu kaschieren. Sie faltet eine übergroße Bildzeitung quer über meinen Platz aus. Rechts neben mir sitzt der erkältete Schwitzbanker. Fensterplatz, dachte ich eigentlich. Ich lausche weiterhin dem nicht enden wollenden nöligen Treiben auf dem Mittelgang, gucke aus dem Fenster in den beginnenden Tag und stelle mir brennende Triebwerke, platzende Reifen und abreißende Tragflächen vor, um das Bild dieses unglaublichen Montags noch episch zu verfeinern.

Montag, bring es hinter mich

Montag, bring es hinter mich

Schlingernd und im starken Regen jedes Luftloch mitnehmend hebt der Airbus kurz nach 10.00 Uhr ab und bringt mich einigermaßen zielstrebig nach Hamburg. Hier erwartet den begeisterten Montagsheimkehrer Schneeregen und Matschpampe. In meiner Tasche klimpern nur ein paar Cent, nicht genug für einen weiteren Kaffee. Ein Stonsdorfer wäre ohnehin angebrachter. Aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls auf der A7 geht noch weniger als gar nichts, der Autokraft Transferbus nach Kiel erscheint erst eine Stunde später. Als ich endgültig durchgefroren einsteige, erfahre ich, dass ich sogar in den Bus einsteige, der eigentlich vor drei Stunden hätte abfahren sollen. Ich hätte ja echt Glück gehabt! Stimmt. Mein Glück steigert sich ins Unfassbare, als nach drei Minuten die Batterie meines MP3-Players alle ist. Wenigstens habe ich das Magazin mit den Luxusautos im Terminal liegen lassen. Hurra. Ich heule ein bisschen.

Um 14.00 Uhr roller ich wieder mit meinem Köfferchen durch die Welt, diesmal ist es hell und ich laufe vom Kieler ZOB zu meinem Büro. Neun Stunden Odyssee und verlorene Lebenszeit nähern sich einem Ende. Hier stehe ich mitten im Alltag, glücklich, jetzt wieder der eigene Pilot in meinen eigenen acht Zylindern sein zu dürfen. Zugegeben: Die geflogene Strecke ist mit dem Auto nicht wirklich komfortabel zurückzulegen. Aber ich habe nun fast genau so lange benötigt…

Fliegen Sie manchmal? Oder bleiben Sie lieber am Boden…?

Sandmann

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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10 Responses to Ich fahre ganz gern Auto, weil…

  1. MartinB. says:

    Hallo Sandmann,
    nun gebe ich meinen ersten Kommentar auf deiner Seite ab und bin wohl sogar der erste zu dem Artikel..
    Schön.
    So einen Tag kann man echt streichen, aber ich find es richtig gut wie du das rüberbringst, so das man regelrecht die nervenden Leute und Situationen mitfühlt.

    Geflogen bin ich persönlich noch nie, wird aber langsam mal Zeit, vorallem möchte ich wissen, was die Zollbeamten sagen wenn der Detektor das Metall in meinem Arm bemerkt..

    Viele Grüße
    Martin

    • Sandmann says:

      Guten Morgen Martin,

      und herzlich willkommen in Sandmanns Welt 🙂
      Du bist noch nie geflogen? Du hast Metall im Arm?? Da drängen sich bei mir ein paar Fragen auf, weniger zum Fliegen allerdings…

      Fliegen an sich ist schon super, ich mag das (eigentlich) ja sehr gern… Das erste mal mit so einem kleinen Motorsegler auf einer Flugschau. Ich: „Wow, das sieht ja alles genau aus wie in meinem Flugsimulator!“ Er: „Nee mann, andersrum. Aber sag mal, wieviel kannst du denn so ab…?“ Ich: „Ach ich bin stabil, mach mal!!“ Ja, was soll ich sagen, Verkehrsflugzeuge waren mir da im Anschluss ein bisschen … äh… sympathischer. Urks.

      Ich habe immer einen Kloß im Hals, wenn die Dinger starten und es einen in die Sitze drückt. Ich neige dann jedes mal ehrfürchtig mein Haupt vor dem, was Menschen geschaffen haben…

      Aber die Check Ins… wenn man aus irgend einem Grund unter Zeitdruck ist… nee nee, das macht nicht wirklich Spaß.

      Wir lesen uns!
      Sandmann 😉

  2. Ela says:

    Hallo Sandmann (Jens :o))

    heute habe ich mich nun endlich registriert. Ich bin immer wieder begeistert von Deiner Art des Schreibens…..es rettet mir manchmal den Tag, manchmal erkenne ich Gemeinsamkeiten und kann zustimmend Nicken und manchmal ist es einfach nur schön zu lesen.

    FLIEGEN…der Traum der Menschheit….bin ja auch erst kürzlich wieder geflogen. Ich hatte Glück und konnte tatsächlich auch den Vorteil der Zeiteinsparung genießen. Aber ich kenne auch die andere…böse…nervige Seite des Check In und hatte auch schon die seltsamsten Mitreisenden erlebt.
    Konnte auch heute wieder Nicken und viel lachen…..Danke!!!!
    Ich freue mich auf viele weiter tolle Artikel von Dir.

    Ganz liebe Grüsse, aus dem Land der Käsefondue, in den Norden

    Manuela

    • Sandmann says:

      Hallo Ela,

      willkommen in Sandmanns Welt 😀 Schön, dass du hier bist!
      Dann bist du also auch eine in den Süden gewanderte Pendelfliegerin. Hihi. In letzter Zeit fliege ich nur noch selten, mal zu BMW nach München, mal mit meiner Liebsten in den Urlaub (noch-12-Tage!!!) 🙂
      Ich bin schon sehr glücklich über die Tatsache, trotz Fernbeziehung nicht wirklich eine Fernbeziehung zu haben. Hamburg ist von Kiel ein psychologischer Katzensprung, und ein Jahr Berlin ist auch kein Problem – der ICE braucht aus Kiel keine drei Stunden. Zum Preis eines Abendessens. *seufz*

      Ich freu mich auf viele Stellungnahmen und Kommentare von dir, demnächst, in diesem Theater!

      Sandmann

  3. MartinB. says:

    Ay Sandmann,
    na gut, einmal bin ich schonmal auf einer Flugschau in einem Hubschrauber geflogen, aber das war nur kurz und ist schon einige Sommer her.

    Tja, das Metall ist seit meinen „kleinen“ Motorradunfall mit einer Ducati während einer Probefahrt vor nunmehr 7 Jahren in meinem Arm. Dieser war komplett durch und auch noch allerhand anderes war kaputt, unter anderem auch ein offener Oberschenkelbruch und ein Riss in der Lunge und so weiter…
    Die Platte im Arm bleibt jetzt für immer drinne, da sie schon zu sehr eingewachsen ist.
    Bin halt „ein wenig“ zu schnell gewesen und in einer Kurve geradeaus in einen Graben gefahren, knapp an einem Schild vorbei.. Sonst würde es mir jetzt wohl nicht so gut gehen.
    Daher stören mich die gelegentlichen Wetterwechselschmerzen auch nicht und ich freu mich auch über kleine Sachen, wie z.B. meine graue Eminenz, wenn sie denn mal wieder mit Gas läuft…

    Grad eben kommt auf Galileo etwas über Extrem-viel-Flieger, welche keine Wartezeit haben und bei denen sich um alles gekümmert wird, während sie in der Lounge warten, passt irgendwie. 🙂

    Noch nicht geflogene Grüße
    Martin

    • Sandmann says:

      Au aua au… Na hoffentlich rostet deine Platte nicht 😉

      Extrem-viel-Flieger gibt’s tatsächlich. Wenn du so eine Meilenkarte hast (ich hatte tatsächlich eine, das hat sich allerdings bei 14-tägigem Pendeln Hamburg-Zürich nicht wirklich gelohnt), gleitest du irgendwann in diesen HON Status und kommst tatsächlich in die Lounges oder gehst an allen anderen vorbei.
      Das pasiert aber erst bei ein paar Hunderttausend geflogenen Meilen pro Jahr, bedeutet, dass du auch schon ein paar Zehntausend Euros ausgegeben haben musst.

      Was sind denn da schon ein paar Cocktails und eine bevorzugte Behandlung am Gate, wenn dein Leben eigentlich in der Luft läuft? Furchtbar…

      Autofahren ist toll 🙂

      Sandmann

  4. MartinB. says:

    Nee das is Titan, die andere (die aus der Elle ist raus) habe ich an meinem Schlüßelbund und die habe schon einigen zum verbiegen angeboten.. 😉

    Jepp, genau diesen Status hatte dieser gute Mann gehabt.
    Für die paar Flüge die ich in meinen Leben wohl noch machen werde, wird das wohl nicht für diesen Status reichen…

    Daher fliege ich lieber tief mit der Oberklasse Limousine aus der Zeit des kalten Krieges.
    Mensch ist das kalt hier, ich glaub hier schneits bald 🙂

    fröstelnde Grüße
    Martin

  5. MartinB. says:

    Ach ja,
    ich bin übrigens der, der dich letztens wegen deinen Zündkerzen fürs Gasfahren gefragt hat 🙂
    Hab jetzt errstmal wieder die 1-poligen NGK drinn und jetzt schau ich mal wie lange dies läuft,
    so genug off-topic. lass mal wieder was von den Vielfliegern schrieben 🙂

    • Sandmann says:

      Weiß ich doch, weiß ich doch 🙂
      Ich glaube NGK habe ich auch drin, ich hab noch immer nicht nachgeschaut. Hauptsache nicht BERU. Ich bin momentan ein extremer Autovernachlässiger, hoffentlich rächt sich das nicht in den kommenden Wochen irgendwann mal…

      Mit Off Topics habe ich kein Problem, im Blog haben sich auch schon mal welche das Herz über gescheiterte Beziehungen ausgeschüttet, obwohl es eigentlich um den Audi V8 ging 😉

      Sandmann

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