Mercury Monterey – der Underdog

Schiffe unter sich

Schiffe unter sich

Mercury Monterey? Was‘ das?
Irgend so ne lange kantige Karre die keiner kennt, oder? Nein. Die Tochter der Fordfamilie stellte in den späten 60ern ein fettes, aber nicht fett aussehendes Coupé auf die Räder, das es locker mit Dodge Charger, Chevy Camaro und Pontiac Firebird aufnehmen konnte. Die kennt jeder. Den Monterey kennt tatsächlich niemand. Oder doch? Ich bin mal mit Dennis und seinem herrlichen Karre runter ans Wasser gefahren, zu den anderen Schiffen. Um reinzufühlen, ob auf einen waschechten Muskel unbedingt die klassischen Initialien wie das Pony oder das Screaming Chicken tätowiert sein müssen, damit man damit ordentlich draufhauen kann 😉 Kommt ihr mit?

Es gullert und bollert

Es gullert und bollert

BRULLERBRULLERBRULLER…… Das niedertourige Hacheln und Blubbern hallt von rostigen Schiffswänden wider. In der sinkenden Sonne meint man fast, die einzelnen Zündungen hören und spüren zu können. Irgendwo weit entfernt quäkt ein Hit von Queen in einem kleinen Radio. Einer von den totgenudelten Smash-Hits, die mir schon vor 20 Jahren zum Hals raushingen. Müde aussehende Menschen gucken von ihrer Arbeit an den teils aufgebockten, teils schwimmmenden Pötten hoch. Sie verharren einen andächtigen Moment im Angesicht des grünen Autos, was da auf den Platz rollt und machen dann frustriert ihre Arbeit weiter. Es ist bitterkalt hier an der Elbe, aber bald ist ja Feierabend.

Mann und Maschine

Mann und Maschine

Der V8 des Mercury, der selbst wie ein riesengroßer, metallisch ballernder Schiffsdiesel klingt, saugt die frische Winterluft durch seinen Vierfachvergaser ein und mischt sie relativ entspannt und unaufgeregt mit zerstäubtem Superbenzin. Das wird dann etwas weiter unten zur Explosion gebracht und sorgt für diesen Klang. 1-5-4-2-6-3-7-8. Amen. Dennis Klein lässt die Maschine laufen, steigt aus, wirft die lange Tür zu (*klonkrumms*) und guckt ein bisschen pathetisch. Der 31jährige Hafenarbeiter aus Hamburg weiß, welchen harten Job die Jungs hier hinterm Elbdeich rocken. Er kennt sich mit Schiffen aus. Umso wichtiger ist für ihn der Ausgleich nach Feierabend, nicht in irgend einem europäischen abc Kleinwagen oder in einem asiatischen Sparwunder. Sondern in einem Full-Size Coupé. In einem, was heute nur halb so viel wie ein Firebird und ein Drittel eines Challenger aus vergleichbaren Baujahren kostet, mindestens genau so abgeht und in den Ersatzteilen so billig ist wie ein VW Golf. Das klingt wie die eierlegende Wollmilchsau. Sieht aber viel geiler aus.

Klasse UND Masse

Klasse UND Masse

Nur – das weiß fast niemand hier im Krautland. Gut so?
Die Ford Tochter Mercury klingt namentlich griffig und cool. Spontan denke ich an Freddy mit dem gleichen Namen, der mir noch immer posthum in heavy Rotation auf jedem beliebigen Oldiesender die gleichen drei abgegriffenen Hits in die Ohren knödelt. Wie vorhin das Radio auf dem trockengelegten Schiff bewiesen hat. Aus dem Physikunterricht erinnere ich mich noch an den englischen Begriff für Quecksilber (Hg). Alles richtig, aber nicht im Sinne der automobilen Namensgebung. Mercury ist eine Hommage den Gott Merkur und an den gleichnamigen sonnennächsten Planeten, ein kleines, flinkes Ding, auf dem es tagsüber 430° warm und nachts -170° kalt ist. Er ist der schnellste Planet in unserem Sonnensystem – und damit ein würdiger Namensgeber für das Coupé mit dem bullernden Herzen. Auch besteht sein riesiger Kern zu über 65% aus Eisen, diese Eigenschaft teilt er sich ebenfalls weitestgehend mit dem dicken Wagen hier unten am Hafen.

Eine Ballade an die Zündfolge

Eine Ballade an die Zündfolge

Wie erwartet ist die Nomenklatur amerikanischer Großserienfahrzeuge für jemanden, dessen Vorfahren NICHT auf einem Pferd (Kühe zusammentreibend) durch die Steppe geritten sind, ein wenig verwirrend. Monterey ist zunächst einmal der spanische Begriff für den „Berg der Könige“. Die Bezeichnung mit dem schnellstem Planeten und dem Königsberg tauchte erstmals in den späten 40ern auf, als vinyldachbezogene Coupés mit Lederausstattung der Konkurrenz von General Motors entgegen geworfen wurden. Anfang der 50er war der Mercury Monterey über dem Mercury Custom das Spitzenmodell der Marke. Mitte der 50er war er das mittlere Modell in der Palette, 1957 fiel er auf das Basismodell ab. Seid ihr noch wach? 1958 wieder mittleres Modell, 1960 Basismodell, bis 1962 wieder plötzlich das Spitzenmodell und dann… dann endlich kamen die Markendesigner ein bisschen zur Ruhe, rauchten einen entspannten Zigarillo und legten sich fest. Ab 1964 markierte der Mercury Monterey das große Einstiegsmodell und ebnete den Weg zum Full Size. Über ihm waren nur noch der Montclair und der Park Lane. Die Modellvielfalt reichte klassisch vom 2- und 4-türigen Sedan über das Coupé bis hin zum ab 1970 erhältlichen Convertible.
Ab 1975 war Schluss, da wurde der Königsberg vom Marquis abgelöst.

Da ist Musik drin

Da ist Musik drin

Falsche Bilder im Kopf hat erneut, wer nun Königsberg mit dem malerischen, verschlafenen Nest im Frankenländle verbindet. Nein nein. Monterey ist ein kleines Küstenstädtchen in Californien, zwischen San Franzisco und Los Angeles. Das bringt uns dem Coupé, was noch immer im Standgas vor sich hinblubbert wieder ein bisschen näher. Dennis konnte nicht rekonstruieren, wo sein Auto ursprünglich gefahren wurde, ist aber dabei es herauszufinden. Er war schon immer vom Ami Virus befallen, fuhr einen 88er Caprice, einen 06er RAM und restaurierte mit seinem Vater an ein paar Autos rum….
Dann kam der Nachwuchs, und die Zeit reichte nicht mehr für die weltlichen Freuden des Schraubens. Aber wer kennt nicht das Problem – einmal befallen, immer auf der Suche? Im Winter 2013 bot ein guter Freund ihm den Monterey an, und Dennis konnte nicht widerstehen. Der Wagen war ein echter Survivor, unrestauriert und technisch kerngesund. Ein neuer Kofferraumboden wurde eingeschweißt, das war’s dann auch schon. Ein Sitz ist ein bisschen durchgesessen, hier und da sind kleine Roststellen und vielleicht auch ein paar Dellen. Na und? Dennis fährt seine Autos ganzjährig und im Alltag, da passt das schon. Dem Motor hat er einen Vierfach-Vergaser von Edelbrock und eine Edelbrock Ansaugspinne spendiert, im Inneren geben ein paar nicht originale Zusatzinstrumente Auskunft über das Befinden des 390er V8 Triebwerks. Erlaubt ist, was gefällt. Wer das anders sieht – kann das ja gern anders sehen.

Der Hafenarbeiter

Der Hafenarbeiter

Kalt. Es ist wirklich kalt draußen, das Quecksilber (Hg) zeigt gerade mal 2 Grad. Die Heizung im Inneren wärmt aber gut, die Klimaanlage hat Dennis kurzerhand abgeklemmt. Zu groß der Aufwand, irgendwo das alte ozonschädliche Kühlmittel zu besorgen oder das ganze undichte System auf neue Mittelchen umzurüsten. Vielleicht kommt man in Californien nicht ohne AC klar, hier oben im Norden geht das ganz gut. Hey Leute, diese Formen! *seufz* Hinter der laaaangen Haube fällt das Dach flach und endlos nach hinten ab und lässt den Betrachter atemlos mit dem Heck allein. Dennis kurbelt trotz der frostigen Temperaturen alle Fenster runter, allein weil die Linie des Monterey ohne die B-Säule so sagenhaft sexy ist. Elektrische Fensterheber sind was für Cadillacfahrer. Kurbeln. Alles voll davon, sogar das kleine Dreiecksfenster in den Türen kann man mit einem kleinen Kürbelchen kippen. Genial verspielt und unanfällig.

Alles im Griff auf dem fahrenden Schiff

Alles im Griff auf dem fahrenden Schiff

Inside Monterey, wir betreten die Höhle des Hafenarbeiters. Hier lenkt wenig bis nichts vom eigentlichen Geschehen ab. Ein dicker runder Meilentacho in der Mitte (krass, sehr unüblich irgendwie), eine fast immer auf EMPTY stehende Tankuhr, die stillgelegten Regler für die Klimaanlage und ein Radio mit Drehskala. Außer ein paar Warnlämpchen ist nichts sonst da. Am nicht ganz originalen Lenkrad klemmt noch ein chromiger Hebel für die Automatik. Kein Holz, kein Plüsch, nackter schwarzer Kunststoff und ein bisschen Chrom und Edelstahl. Wie geil. Autofahren für Puristen mit Hang zur Überdimensionierung. Dennis legt die Fahrstufe ein, und das Schiff verlässt effektvoll den Hafen. Die Arbeiter schauen noch mal hoch, werfen ihr kleines Radio über Bord und machen dann endlich Feierabend.

Über Stock und über Stein

Über Stock und über Stein

Dennis drückt. Den rechten Fuß. Der Mercury dann auch. Nach vorn.
Die schwarzen Sitze ohne Seitenhalt versuchen vergeblich, der eigenen Trägheit sinnvoll etwas entgegen zu setzen. Die Augen suchen genau wie die Hände was zum Festhalten, während die Ohren längst im Muscle-Car Himmel versackt sind. Eben gerade weil kein Chrom und kein Plüsch den Eindruck verplundern, werden das drehmomentige Ballern des 6,4 Liter V8 und all seine Auswirkungen direkt an das vegetative Nervensystem weitergegeben. Während Dennis ganz gechillt mit zwei Fingern am kleinen Lenkrad kurbelt, schwanken meine eigenen Sinne zwischen zuhören, Druck fühlen und Landschaft-hinter-der-langen-Haube-bewundern. Die ist hier sehr flach. Also, die Landschaft. Elbmarsch, Marsch Marsch!

SCHRANZ und vorbei

SCHRANZ und vorbei

Bei Reisegeschwindigkeit angekommen schnorchelt der fastbackige Midsize-Fullsizer ruhig und stoisch vor sich hin. Die zwei geraden Rohre hinten raus singen kraftvoll, aber nicht zu laut das Lied der Highways. Ein Lied, was heute nicht mal mehr in den USA jeder singen kann. Die Zeiten ändern sich. Aber egal. Kein amitypisches Quietschen und Knarzen, keine Zündaussetzer („… der muss nochmal eingestellt werden„) und nicht mal das leiseste Ruckeln in der Automatik trübt das Erlebnis. Das ist entspannender als das abendliche Floating der Manager und gleichzeitig aufregender als das Freeclimbing der Vorstandsetage am Wochenende. Das ist genau der Ausgleich zum harten Arbeitsalltag, den sich Dennis vorgestellt hat. Das ist ein gelebter Traum.

Passt

Passt

Schwer zu sagen, warum alle ausschließlich so auf Challenger und Firebird gieren. Die sind total geil, keine Frage, aber der Mercury steht dem in nichts nach. Ob das Fluch oder Segen ist – kann jeder für sich selbst entscheiden. Freddy skandiert im Radio noch immer rauf und runter „I want.. toooo…. break freeheee“ und schafft es einfach nicht. Stattdessen wechsel ich bei der „Queen-Falle“ immer schnell und angenervt den Sender. Ich finde diese abgedroschen Hits unerträglich, Queen hat so unfassbar viele andere gute Lieder drauf, warum hören alle immer den gleichen Scheiß. Aber nein… ein paar andere Menschen erwischt man manchmal dabei, dass sie laut sowas wie die „Bohemian Rhapsody“ hören. Und sie sind damit irgendwie anders unterwegs – aber mindestens genau so cool.

Sandmann

Tummelt euch mal bei TRÄUME WAGEN, da bullert noch mehr 🙂

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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14 Responses to Mercury Monterey – der Underdog

  1. MainzMichel says:

    Moin!

    Bezüglich des Wagens sage ich nix, ist nicht meine Welt.
    Zu der Queen-Nummer gebe ich Dir Recht. Ähnlich ist es auch mit Pink Floyd, die scheinen wohl nur ein einziges Lied komponiert zu haben. Ein anderer Stein in der Mauer.

    Adios
    Michael

    • Sandmann says:

      Ay Michael,

      niemand muss alle Autos mögen, über die ich schreibe 🙂 Es gibt ja so viele verschiedene, da ist für jeden irgendwann mal was dabei.

      Pink Floyd. Oh ja. Inzwischen mache ich aus, wenn der Stein in der Mauer kommt. Allerdings freue ich mich noch immer über „Wish you were here“, teils auch schon zu oft gespielt, aber ich habe da so meine eigenen Erinnerungen…
      Roger Waters baut an einer neuen Platte, habe ich heute gelesen. Yay. Nach 20 Jahren oder so. Ich habe Hoffnung.

      Sandmann

      • Arno says:

        Bei Pink Floyd, da könnte ich ja zugegebenermaßen auch auf das eine bekannte verzichten…

        Könnte mir vorstellen, dass viele, denen es ähnlich geht, trotzdem das eine kennen, weil es Kult war, nicht weil sie es für gute Musik hielten. Und weil das auch für viele andere Bands, einschließlich Queen und z.B. AC/DC, gilt, spielt unser Radio Ga Ga „immer nur“ die Schnellstraße in die Hölle, zwei Takte von Wir sind die Champignons und We Will Rock You.

        Und mit diesen Worten drück ich auf meinem neuen CD-Player mal die +10-Taste und lass mich überraschen, was Steppenwolf außer „Born to be Wild“ noch gemacht hat…

        MfG, Arno

        • Sandmann says:

          Ich sehe wir denken da ähnlich.
          Und vermutlich WOLLEN die meisten ja auch immer nur die Lieder hören, die sie kennen. Im Büro läuft im Hintergrund Jam FM Internetradio. Die spielen JEDE Stunde den gleichen Scheiß, JEDEN Tag. Ich höre das schon gar nicht mehr. Und wenn ich mal durch die Facebook Gruppen tingel habe ich auch so eine Ahnung, wer das Klientel solcher Sender ist. Argh.

          Ich schätze sehr sehr sehr die Lieder, die auf einer CD (auch so ein Relikt) weiter hinten kommen. Ich höre zwischen Kiel und Hamburg immer gern ein gesamtes Album von vorn bis hinten durch. Irgendjemand hat sich dabei ja auch mal was gedacht, als er die Lieder in dieser Reihenfolge zusammenstellte. Möchte man meinen.

          Ein wirklich lohnenswerter Tipp in Sachen Radio: Radio 1 vom RBB. Übers Netz aus Berlin. Gute Moderatoren, interessante Beiträge und wirklich mal ganz andere Musik. Ich habe mir bestimmt schon 10 Alben gekauft, weil ich bei denen ein Lied von dem entsprechenden Musiker gehört habe. Lasst euch mal drauf ein. Leider bekommen nicht alle öffentlich Rechtlichen diese Kunst hin, sondern geiern genau so nach den Hörern wie die aufdringlichen Privaten 🙁

          Sandmann

  2. stefanh says:

    Toller Wagen! Du bringst es auf den Punkt; es gibt so viele Alternativen zu Mustang, Challenger oder Firebird. Ganz extravagant wäre bspw. ein AMX Javelin, aber wo findet man heutzutage sowas?
    Leider sind diese „Gas Guzzler“ hier bei uns nicht mehr zu bezahlen, weil es trotz Oldtimerstatuts keine Steuerermässigung für die Hubraumriesen gibt. Knapp 2500 CHF wären allein dafür für den beschriebenen 390er-V8 aufzuwenden.

    Pink Floyd könnte ich den ganzen Tag hören – allerdings nur zuhause im Wohnzimmer. Im Auto ist die Wiedergabequalität für Musik zu schlecht, egal was für eine Anlage verbaut ist. Und Radio ertrage ich ohnehin seit Jahren nicht mehr – zuviel dummes Gequatsche 😉

    Beste Grüsse aus dem bitterkalten Süden,
    Stefan H.

    • Anonymous says:

      Naja also im Kanton Aargau kostet ein 5.3 noch günstige 700.-CHF auf Wechselnummer 😉

      • stefanh says:

        Es gibt nur wenige Dinge, die die Aargauer besser machen als die Zürcher. Die Handhabe hinsichtlich der Besteuerung von Veteranenfahrzeugen gehört jedoch ganz sicher dazu… 😉

        Gruss, Stefan H.

        • Sandmann says:

          Ay Jungs,

          nun, das H-Kennzeichen in Deutschland bleibt uns hoffentlich noch lange erhalten. 189€ Steuern im Jahr, egal wie viel Hubraum…. Das kann man schon machen 🙂

          Stefan, wenn du Pink Floyd magst – hast du mal das alte Material von Roger Waters gehört? Auch sehr fein…

          Sandmann

  3. Daemonarch says:

    Zu dem Wagen muss man mal nix sagen… Porno-Endstufe!

    Ich bin ja gerade dabei, meinen Helden aus der Jugend richtig auf den Zahn zu fühlen, bei denen ich eigentlich nur die bekannteren Dinger aus den 80ern kannte…
    Nachdem ich die komplette Diskografie von Alice Cooper durch habe, bin ich jetzt bei Queen…

    Einfach fantastisch, was die schon in den 70ern für ein progressives Feuerwerk verschossen haben, und die Produktion ist unglaublich.

    Das ganze mit der unvergleichlichen Stimme von Farrokh Bulsara… Legendär und wird nie wiederkommen.

    Das vermächtnis wird aber sehr lange überleben.

    • Sandmann says:

      Ay Daemonarch,

      ohne das jetzt zu googeln, der Herr Bulsara scheint sich später Mercury genannt zu haben, oder? 🙂
      Ich war in den späten 80ern auch von Queen begeistert. So abwechslungsreich und fett waren nur wenige. Für mich wurde das nur noch von Marillion getoppt, da spielten allerdings auch persönliche Emotionen eine große Rolle.
      Von Alice Cooper hatte ich in den frühen 90ern ein Album, was ich gern im Auto hörte. Auf dem Discman mit Kasettenadapter im Radio 😉 Ich weiß nicht mehr wie das Album heißt, aber „Stolen Prayer“ habe ich so oft gehört dass der Laser eine Rille in die Silberscheibe gebrannt hat!

      Ich höre heute gern die neueren Alben derer, die ich früher gut fand. Manchmal ist auch richtig was feines dabei. Und ich gehe auf Konzerte von Bands, die mir nichts sagen, die ich aber auf Radio 1 RBB gehört habe. Da sind schon echte Perlen bei rausgekommen. Bear’s Den, Boy, Lights….

      Warst du nicht mal eher so der schwermetallige…?
      Deine selbstgebaute 8-Bit-Musik ist übrigens noch immer auf meinem Rechner 🙂

      Sandmann

      • Daemonarch says:

        Wow, beim „Last Temptation“ Album bist du bei Alice erst eingestiegen? Dann hast du ja die geniale Desmond-Child Ära verpennt… Egal, ich hör eigentlich fast alles, von Trance-Techno, Hardcore-Techno über Klassik bis Black Metal, hauptsache die Melodie stimmt.

        Hehe, hätte nicht gedacht, dass mein gedudel so hängen bleibt. 😀

  4. Sven says:

    Ein sehr schöner Artikel. Ich habe Ihn gerne gelesen. Nun das Auto hatte was. Heute würd ich Ihn mir nicht mehr holen, es sei denn als Sammler.

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