Nigrum Aurum – Schwarzes Gold

Warum nicht auch mal über das Auto berichten, mit dem ein Fahrlehrer sein täglich Brot verdient?

Es wird wohl keine einfache Entscheidung gewesen sein. Aber ich war dafür glücklicherweise nicht verantwortlich. Dafür gibt es schließlich (m)einen Chef. Seine Wahl für die Flotte unserer Fahrschulautos muss wohl irgendwann einmal auf die japanische Marke Toyota, gefallen sein. Deren Firmenemblem, drei Ellipsen, sollen übrigens die Firmenphilosophie des drittgrößten Autoproduzenten der Welt symbolisieren: Streben nach Kundenzufriedenheit, Streben nach Innovation sowie die Verbindung von Kreativität und Qualität.

Zum Einstieg bei diesem Arbeitgeber erhielt ich damals einen nagelneuen Toyota Avensis. Diese Mittelklasselimousine, die übrigens Toyotas erstes komplett in Europa gefertigtes Fahrzeug ist, hatte schließlich nach etwas mehr als einem Jahr – ohne besondere Vorkommnisse, er gilt als zuverlässiges Automobil – knapp 100.000 Kilometer auf der Uhr und wurde deshalb gegen einen Toyota Auris ersetzt.

Eigentlich unterscheidet sich ein Auris vom Avensis nur durch sein Hinterteil – anstelle eines Avensis – Limousinenkofferraums und seinem extra Heckdeckel, gibt es beim Auris eine in der Golf-Klasse übliche Heckklappe – deshalb gehört er auch zur Kompaktklasse.

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Wie auch den Avensis, hat Toyota den Auris (als Nachfolger des 40 Jahre gebauten Corolla) für den durchschnittlichen europäischen Autofahrer und        -besitzergeschmack in den Toyota-Designstudios in Frankreich entwickelt. Selbst den Namen „Auris“ hat man von der Namensagentur „Nomen International Deutschland“ entwickeln lassen – er ist abgeleitet von der lateinischen Bezeichnung für Gold – „aurum“. Die wenigsten Auris dürften jedenfalls aus dem ostasiatischen Werk in Kanegasaki an das Licht dieser Welt in unsere Richtung gerollt sein. Für den europäischen Markt zeichnen die Toyota Werke in Burnaston, England und Adapazari in der Türkei verantwortlich.

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Als Fahrschulautos habe ich bereits Mercedes B-Klasse, 1er BMW, VW Golf-Plus und Golf gefahren. Gerade die teilweise peinlichen Erfahrungen mit den Fahrschulautos der Premium-Hersteller Mercedes und BMW lassen mich jedes Fahrzeug kritisch betrachten.

Der erste Eindruck: den Toyota-Designstudios ist definitiv kein Highlight gelungen. Die biedere, fast langweilige Form des Auris geht in der automobilen Masse unter. Die Frontansicht bietet durch große Klarglasscheinwerfer mit integrierten Blinkern und einer scheinbar weit heruntergezogenen Motorhaube das typische Toyota-Gesicht, die Heckansicht könnte auch von jedem anderen Japaner oder gar aus einer anderen Fahrzeugklasse stammen. Auch die nach hinten ansteigende Schulterlinie ist längst Klassenstandard. Eyecatching ist etwas Anderes. Etwas mehr Witz, etwas mehr Esprit, ein paar kleine Dinge, an denen die Augen etwas länger hängen bleiben – und schon sähen die Dinge vielleicht anders aus.

Das spiegelt sich wohl auch in den nicht gerade berauschenden Verkaufszahlen des Auris wieder: in den ersten Jahren seines Erscheinens (Toyota startete eigens eine einzigartige und Millionen kostende Werbekampagne), verkaufte sich beispielsweise ein Golf zwölf mal und der teure 1er BMW vier mal besser, selbst Dacia brachte mehr von seinem Billig-Kompakten „Logan“ unter die Leute.

Dabei ist ein Auris kein Schnäppchen. Er erreicht preislich beinahe VW Golf-Niveau, der ist dann ausstattungsbereinigt zwar ein kleines bisschen teurer aber auch reifer und wertiger.

Beim Einsteigen enttäuschen die kleinwagenhaften Vordersitze ohne nennenswerten Seitenhalt und körpergerechte Polsterung. Die Gestaltung von Armaturentafel und Co. kann man hingegen trotz schmuckloser Hartkunststoff-Oberflächen als gelungen bezeichnen. Nach dem ersten Facelift im Jahr 2010 wertete Toyota an Handschuhfachdeckel und Türverkleidungen mit gepolsterten Folien auf.

Dank längsverstellbarem Lenkrad und höhenverstellbarem Fahrersitz findet jeder Fahrschüler schnell die passende Sitzposition – und wundert sich dennoch. Die weit vorne beginnende Windschutzscheibe schafft einerseits ein immens tiefes Armaturenbrett, das förmlich nach Platzverschwendung schreit. Andererseits behindert die dicke A-Säule den Blick nach schräg vorne, was beim Einparken, aber auch beim Anpeilen von Kurven stört. Ergonomisch günstig, aber ebenfalls eher typisch für einen Van, sitzt der Schalthebel hoch oben auf der durchgestylten Mittelkonsole. Die vielbeschworene Toyota-Qualität trifft, trotz der vielen harten Plastikteile, auf die Verarbeitung zu – nichts knistert oder wackelt.

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Das Platzangebot im Innenraum überzeugt. Selbst in der zweiten Reihe sitzen Prüfer bequem, Bein- und Kopffreiheit sind überdurchschnittlich. Lediglich Fahrlehrer über 2 Meter vermissen einen ebenfalls höhenverstellbaren Beifahrersitz und kommen beim täglichen Fletzen mit ihren Knien an den Deckel des Handschuhfachs. Dennoch sitzen sie im Auris um Klassen besser als beispielsweise im 1er BMW.

Der Fahrschulwagen verfügt über eine Zweizonen-Klimaautomatik, Tempomat, ein MP3-fähiges CD-Radio, Nebelscheinwerfer, Multifunktionslenkrad und elektrische Fensterheber. Seine Sicherheits-ausstattung enthält ABS mit elektronischer Brems-kraftverteilung,  Antriebsschlupfregelung, elektro-nisches Stabilitätsprogramm,  je zwei Front- und Seitenairbags, Kopfairbags vorne und hinten, Gurt-straffer und Gurtkraftbegrenzer.   ___________________________________________________________

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Die Fahreigenschaften des Auris sind tadellos. Das Fahrwerk ist tendenziell komfortabel abgestimmt, selbst in engen Kehren neigt sich der Toyota kaum zur Seite und glänzt im Vergleichstest trotz stärkerem Untersteuern mit guten Fahrdynamik-Messwerten. Für Fahrspaß sorgen auch die überraschend direkte und sehr leichtgängige elektrische Lenkung (vergleichbar mit einer typischen Playstation – Konsolenlenkung) sowie das knackig rastende Getriebe mit sechs Gängen. Positiv fällt das insgesamt sehr niedrige Geräuschniveau im Innenraum auf: Abroll- und Windgeräusche sind nicht der Rede wert. In der Stadt und auf dem Land ist der Auris in seinem Element – sei es durch das gute Gefühl beim Schalten im Berufsverkehr oder durch das gute Fahrgefühl auf kurvigen Landstraßen. Hier präsentiert er sich solide und unauffällig.

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Ausreichend kräftig ist das 2,0-Liter-Aggregat, die 126 PS sind in jedem Fall genug, um den 1,5 Tonnen schweren Golf-Konkurrenten flott zu bewegen. Wer will, kann in 10,3 Sekunden auf Tempo 100 stürmen und bis zu 195 km/h schnell werden. Kein besonderes Ruhmesblatt verdient sich Toyota hingegen beim Verbrauch. Öko-Image hin oder her, abseits der homöopathisch verkauften Hybrid-Exoten sind die Common-Rail-Diesel einfach zu durstig: 5,2 Liter je 100 Kilometer sagt zwar das offizielle Datenblatt. Nur wer äußerst zurückhaltend fährt, schafft eine Sechs vorm Komma, etwa 6,8 Liter bei konstant 130 km/h in der Poebene. Auf schnellen Autobahnetappen errechnet der Bordcomputer wesentlich mehr. Der Durchschnittsverbrauch liegt schließlich bei rund 7,1 Litern und setzt somit 138g CO2/km frei. Zum Vergleich: VWs vergleichbare TDI-Motoren sind nicht nur kultivierter und kraftvoller, sondern auch sparsamer: 5,3 Liter (142 – 134g CO2/km) laut Hersteller, aber 4,5 bis 5,5 Liter in der Praxis (4,0 Liter bei 99g CO2/km beim Bluemotion).

In unserer Fahrschule sind seit vier Jahren ständig vier Toyota Auris im Einsatz. Ich fahre bereits den Dritten und auch der hat schon wieder fast 100.000 Kilometer rum – somit kann ich auf über 300.000 Kilometer Erfahrung mit diesem Modell zurückblicken: „Meine“ Auris waren selten in der Werkstatt, verbrauchen teilweise etwas viel Motoröl (laut Werkstatt offensichtlich ein bekanntes Problem) und ziehen beim scharfen Beschleunigen ohne erkenntlichen Grund hin und wieder eine blaue Ölfahne hinter sich her. Im Falle eines manchmal etwas zu brutalen Abwürgens (eine Fahrschule ist kein Ponyhof!) spinnt zuweilen die Motorelektronik – auch wenn wir grad mitten auf einer Kreuzung „verreckt“ sind – es hilft dann nur, erst den Zündschlüssel zu ziehen, eine halbe Minute zu warten und erst dann erneut zu starten … der Motorsteuerchip muss sich erst resetten.

Die Fahrschüler kommen allerdings durch die Bank gut mit dem Auris zurecht. Gerade Fahrschulwechsler (besonders, wenn sie vorher auf BMW geschult wurden) begeistert die problemlose Handhabung dieses Autos.

El

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40 Responses to Nigrum Aurum – Schwarzes Gold

  1. Snoopy says:

    Mein Onkel wurde ausgelacht und bemitleidet als er den ersten Toyota Corolla fuhr.
    Ich glaube später hat er über uns gelacht. Ich wollte auch mal einen Starlet oder Corolla kaufen. Das hat sich aber damals so kompliziert gestaltet (Toyota wurde vom Erfolg überrannt, wenig Händler…) das ich auf eine andere Marke ausgewichen bin.
    Mein Kollegen hat nach zwei Mercedes (E und C) die ihn in Verzweiflung und beinahe in den Ruin getrieben haben zu einem Avensis gewechselt. Ein anderer Kollege ist begeisterter Toyota Hybridfahrer. Muss also schon was dran sein.

  2. Sandmann says:

    Ay El,

    schöner Bericht, Auto Bild hätte es nicht besser machen können – und die haben keine so langen Menschen am Start wie dich 🙂
    Dennoch mag ich die aktuellen Modelle von Toyota nicht. Zuverlässigkeit hin oder her, das ist mir zu viel Plastik-Design. Aber Zeiten kommen und gehen, mal schauen wo das hingeht.

    Ich hab vorhin bei meinem Passat in 20 Minuten einen Ölwechsel mit Filter gemacht, und kommende Woche bekommt er für 300 Euro einen neuen Zahnriemen mit Umlenkrollen und ein neues Thermostat. Eventuell wird er ewig halten. Mal sehen…

    Jedenfalls finde ich es sehr beruhigend, dass es hier jemanden gibt, der noch öfter in seine eigenen Bilder springt als ich und dabei auch noch die Beine breit macht 😀 Toll. Das beruhigt mich!

    Sandmann

    Sandmann

    • El Gigante says:

      Mein lieber Sandmann,

      Danke für dein Lob.

      Ich hoffe dennoch nicht, dass mein Bericht missverstanden wird: es ist KEINE Liebeserklärung an den Toyota Auris. Dazu ist er mir zu schlicht. Irgendwie fehlt es ihm an Persönlichkeit.

      Aber es war mir wichtig zu zeigen, dass dieser Japaner ein absolut brauchbares und verlässliches Arbeitsmittel für einen Fahrlehrer ist – und wenn ein Fahrzeug die täglichen Torturen als Fahrschulauto so klaglos übersteht, dann finde ich, darf es ruhig mal lobend erwähnt werden, oder?

      Dass ich auf den Bildern dieses Berichtes so oft zu sehen bin, macht meine Berichte aus – hoffe ich zumindest. Wer kann besser über seine besondere Körpergröße in dem knappen Raum einer Karosserie berichten, als ein 2-Meter-5-Riese selbst. Und dazu gehören doch wohl Beweisfotos – hier nur über Enge zu berichten wäre doch langweilig – das Internet ist ein Bildmedium.
      Ich nenne mich nicht nur El Gigante – ich bin es auch … ich weiss, dass es garantiert lustig aussieht, wenn ich mich z.B. in einen Fiat 500 quetsche und meinen Kopf oben aus dem Rolldach hinausstecken MUSS. Lachen ist gesund – und ich sorge in solchen Momenten sehr gern dafür, dass meine Mitmenschen gesund bleiben 🙂

      El

      • bronx says:

        El,

        du bist das, was ich dir neulich am Tel gesagt habe: Einmalig! 😀
        Wie man so einem langweiligem Auto so schöne Zeilen widmen kann, hat schon etwas. Das mein ich ernst. Klasse!

        Bronx

        • Sandmann says:

          😀
          Ich bin auch immer wieder begeistert.
          Und ich glaube ich hatte es schon richtig verstanden. Eine Liebeserklärung braucht ja auch nicht jedes Auto, bei einigen ist es ja auch okay, wenn einem gesagt wird, dass sie genau das machen wofür sie gebaut wurden – den Besitzer komfortabel, zuverlässig und wirtschaftlich von A nach B bringen. Das macht ja auch nicht jedes Auto 🙂

          Sandmann

  3. SteffenG says:

    Hi El,

    sicher kein ganz schlechtes Auto. Aber mittlerweile lässt sich Toyota seine Autos gut bezahlen.
    Designtechnisch auch nicht ganz schön, aber wenn man ein zuverlässiges Auto benötigt – warum nicht?
    Aber irgendwie nix für mich….

    Steffen.

  4. Daemonarch says:

    Sehr schöner Blog!

    Als ich damals (1991) den Führerschein machte, gab es in unserer Fahrschule 2 Golf2 und einen Honda Accord. Ich weiß noch, was für ein „Kulturschock“ das immer für mich war, wenn ich mal im Accord fahren durfte. Gegen den Golf wirkte der mit seiner Ausstattung wie die Enterprise-D gegen einen Ford T.
    Der fuhr sich auch sehr angenehm, dennoch hat das Japan-Fieber nie auf mich abgefärbt.

    Die von dir erwähnten Punkte habe ich auch bei meinem bisher einzigen Japaner bemerkt… Einem 1992er Nissan Sunny…
    Der war zwar immer sehr zuverlässig, aber er hat mir immer zuviel verbraucht für ein Auto der unteren Golfklasse (10-15 Liter trotz neuer Lambadasonde), und der Innenraum war dermaßen öde, mit seinem klebrigen Lenkrad und seiner Plastiktristesse in Blau, das ich ihn irgendwann selbst als Winterauto nicht mehr ertragen konnte.

    Wer aber bei Fahrzeugen die Zuverlässigkeit in den Vordergrund stellt, der ist heutzutage erschreckenderweise wohl bei den japanischen und Koreanischen Herstellern am besten aufgehoben…

    Jetzt wieder gesehen : der neue Minivan von Dacia geht bei 10.000 Euro los, und meine Tante hat für ihren Polo schon knapp 15.000 bezahlt, da denkste dir nur „WTF?“…

  5. marc1 says:

    Das ist ja der Hammer. Ich war auch einer der wenigen, die auf nem Accord inder Fahrschule um 1987 geritten bin. Trotzdem fuhr keiner nen Japaner. Außer einer, nen Corolla 1, nein, es war ein Cellica. Damals schon ur alt, aber geil, weil außergewöhnlich! Den Block von good old El fand ich mal echt gut. Wenn ich im Lotto gewinne, dann testen wir Autos, bis der Arzt kommt!! Das sag ich euch!! Gruss, Marc

  6. bronx says:

    Hm,

    zu Japanern kann ich nix schlechtes sagen. Ich hatte allerdings in meinem Autoleben auch erst einen einzigen. Die Celica zählt nicht, nur 4 Wochen. Mazda 323 F, den mit den Schlafaugen. Das war zu Beginn der 90er. ich fuhr ihn knapp 110.000 KM. Defekte? Nix! Bremsen, Öl, Bremsen, Öl. Das war es!
    Das Auto war unspektakulär, allemal aufregender als ein Golf und FUHR einfach!
    Die Materialien im Innenraum empfand ich jetzt auch nicht so aufregend aber, dem II er
    durchaus ebenbürtig. Sehr praktisch, der Hebel am Fahrersitz für den Tankverschluss.
    Gibts das heute auch noch? El, bitte melden 😀
    Dann kann ich mich noch erinnern dass es eine Taste gab, die die SW auch ohne „Licht an“ ausklappen ließ. Zum Putzen, Saubermachen. Sehr detailverliebt. Das hatten deutsche Hersteller seinerzeit nicht drauf.
    Den rauchigen Klang des 4-Zylinders mochte ich übrigens auch.

    Bronx

    • El Gigante says:

      Ist finde das mal ganz lustig, dass ihr meinen Bericht vom Schlitziblech mögt. Also wie schon mehrfach angedeutet, würde ich mir so eine Reisschüssel made in Türkei oder England nicht kaufen… ich fahre ja A2 – und der hatte speziell Toyota ja in der ADAC-Pannenstatistik des Feldes verwiesen.

      Bronx – der Auris hat eine Tankdeckelentriegelung im Fahrer-Fußraum in Höhe der linken Hacke, am Innenschwellerbereich (mein Audi übrigens hat einen kleinen Knopf in Höhe der linken Hüfte im Fahrertürrahmen) 🙂

      Und zu Marc: AU JA … Autos testen bis der Arzt kommt … G E I L !!! Ich bin dabei – unbedingt!

      Und Daemonarch: den neuen Minivan von Dacia kann man keinesfalls mit einem VW Polo vergleichen. Weder bei einem Crashtest, noch bei der Ausstattung, weder in der Verarbeitungsqualität noch beim Wiederverkaufswert … mal ganz abgesehen davon, dass ich mich als Fahrer und Besitzer eines solchen Fahrzeugs in diesem Blog nicht trauen würde, mit Euch über Autos zu diskutieren. Habe ich mich doch schließlich bereits dadurch als Autointeressenloser „Geiz-ist-geil“-Jünger geoutet.

      🙂
      El

  7. Touranus says:

    N’Abend die Herren 😉

    Ich wollt ja eigentlich schon früher etwas dazu schreiben, aber ich war …. abgelenkt.

    Ich MUSS jetzt erstmal schreiben, das ich (auch wenn ich ihn nicht persönlich kenne) El sympathisch finde. Warum ich das schreiben MUSS?
    Weil ich schon wieder etwas zu meckern habe… *räusper*

    Ich habe mittlerweile mehrere hundert Kilometer mit dem aktuellen Auris Diesel zurückgelegt und prallel dazu auch eine vergleichbare Strecke mit den vergleichbaren VW TDIs… (Sowohl die älteren Pumpe-Düse, als auch die neuen Commons).
    El, meinst Du das ernst, das die VW kultivierter laufen??? Das sehe ich anders… Beim Kaltstart, startest Du immer noch bei VW einen Traktor… sowohl subjektiv und dann zur Kontrolle nochmal objektiv nachgemessen mit Richtmikro und Läppi. Der Auris ist deutlich leiser… und an dem Verhältnis ändert sich auch nach 20 Kilometern warm fahren nix… das wundert mich jetzt etwas.
    Allerdings nur Subjektiv beurteilt würde ich die „kraftvollere“ Leistungsentfaltung des VW. Der Turbo setzt einfach nur ungehobelter ein und täuscht deshalb etwas…

    Also eine Kopf an Kopf Beschleunigung auf der langen Geraden am Inselsee Scharnebeck im Landkreis LG ließ den VW leider verlieren 😉 Ähm… DAS möchte ich allerdings nicht näher beschreiben…. wer weiß, wer hier mitliest? *lach*

    Sorry, das musste ich gerade mal los werden… ich tauch mal wieder in Bank, -Makler, -Anwaltsunterlagen unter und genieße es, eine kurze Abwechslung gehabt zu haben 😉

    Gruß
    Touranus

  8. Sandmann says:

    Oh, die Herren vergleichen die Dieselmotoren 🙂

    Ich bin gerade mal etwas offline in Dänemark und freu mich, dass ihr auch mal ne Zeit lang ohne mich klar kommt. Nachher werfe ich wieder meinen Direkteinspritzer an (auch so en Traktor) und rumpel nach Deutschland zurück. Und dann bin ich auch wieder dabei und hab auch ein paar Geschichten am Start 😉
    Schönen Sonntag euch allen.

    Sandmann, derzeit in Henne Strand

    • El Gigante says:

      Hi Touranus,

      nun ja – ich habe auch schon einige TD und TDI von VW und Audi gefahren … natürlich ist das Kaltstartverhalten eines JEDEN Diesels nicht gerade als fein zu bezeichnen. Ich empfinde die Laufkultur eines vernünftig warmgefahrenen Diesels (gleich, welche Einspritzung ihn befeuert) aus dem Hause VW oder Audi ein Quentchen sanfter und weicher als den Lauf der bisher von mir beurteilten Motoren aus dem Land der Mandelblüte – wenn man das bei einem Diesel überhaupt so nennen darf.

      Zur Beurteilung dieses persönlichen Eindrucks bedarfs es übrigens keines Laptops und auch keines Richtmikrofons. Das ist ein bisschen wie die akustische Begutachtung von Lautsprechern … was helfen großartige Messergebnisse, wenn die Boxen trotzdem SCHEISSE klingen? Und das sagt hier einerseits ein Discjockey, der seit 25 Jahren in diesem Metier Erfahrungen hat … und andererseits ein autofanatischer Fahrlehrer, der seit nunmehr 32 Jahren im Besitz eines Führerscheins ist und bestimmt mehrere MILLIONEN Kilometer mit allen möglichen Vehikeln auf dem Buckel hat. Dabei haben meine Motoren alle (ich schrieb es an anderer Stelle schon mal) biblische Alter erreicht!

      Und die Beschleunigung eines Autos ist eine sehr wackelige Basis für einen Vergleich. Ich hatte mal einen Audi 80 (B4) TD. Der hat bekanntlich 75 PS, beschleunigte aber wie mit mindestens 100 PS – in diesem Fall war der Wagen von mir gut eingefahren. Dann hatte ich mal die Möglichkeit einen 90-PS-TDI zu fahren – der zog aber keinen Hering vom Teller, war stets von einem alten Opa kaum jemals über 100 km/h gefahren worden.

      Mein Chef sagt immer, dass „meine“ Autos die am besten (spritzigsten) und seltsamerweise am leisesten eingefahren Fahrzeuge in seinem Fuhrpark sind. Da merkt man also schon, dass es sehr darauf ankommt, wie so ein Fahrzeug täglich bewegt wird.

      Also, sorry Touranus, anhand solcher Vergleiche ist in der Tat nur ein gefühlter Unterschied auszumachen. Auf die Goldwaage legen sollte man sie lieber nicht. Und einem Fahrschüler ist es eigentlich ziemlich Wurscht, ob dieses oder jenes Auto eine zehntel Sekunde oder eine zehntel Minute schneller beschleunigt.

      El

      • bronx says:

        Mahlzeit, die Herren

        Wer sagt, der TDI und Rumpel-Düse Diesel von VW habe Laufkultur, der kennt nicht den 5-Zylinder Wirbelkammer Sauger von VW. 😉
        Immer wenn ich meinen T4 anwerfe denke ich, das Ding zerstört sich gerade selbst. Bei der zurückliegenden strengen Kälte war das noch extremer.
        Ist er dagegen warm, klingt er fast etwas harmonisch.

        So etwas wie Beschleunigung findet quasi nicht statt, eher so, als wenn eine Kamel-Stute auf Trab kommt. Nennen wir es mal wohlwollend ausgedrückt: gemächlich.
        Vergiss alles was eilig ist, mit diesem Motor wird jegliche Hektik im Ansatz erstickt.

        Dafür ist er sehr haltbar und robust. Wenn man etwas anhängt, zieht er es stoisch weg. Der Bootsanhänger im Verein kommt bei voller Ladung auf knapp zwei Tonnen, egal.

        Aber El, es stimmt, es ist wichtig wie man die Motoren einfährt und auch DANACH fährt. Das macht viel aus.

        Bronx

  9. El Gigante says:

    Mein lieber, guter Bronx,

    unter http://www.sandmanns-welt.de/geschichte-eines-bullitypen-3/ hatte ich bereits im November 2010 berichtet, dass auch ich mal 12 Jahre lang einen Caravelle GL mit eben jenem 2,4Liter – 5-Zylinder – Saugdiesel besessen und gefahren habe. Ich kenne also seine Stärken und Schwächen nur zu gut. In den Berichten http://www.sandmanns-welt.de/geschichte-eines-bullitypen-2/ und noch mehr in http://www.sandmanns-welt.de/geschichte-eines-bullitypen/ kannst Du lesen, dass ein T3 und T2 noch mehr das Temperament einer Wanderdüne hat. Ein T4 ist dagegen ein schneller Hirsch!

    So what? Vor mehr als 40 Jahren hat sich darüber NIEMAND beklagt! Wie schnell ist heute ein durchschnittlicher T5? Die Zeiten haben sich geändert – ich meine „LEIDER“.

    So – und nun vergleichen wir mal den Motorlauf von Nutzfahrzeugen:

    Wie hört sich denn ein Mitsubishi L300 Bj. 1992 an? Wie sieht’s aus mit ’nem 20 Jahre alten Ford Transit Diesel? Hört sich ein MB 100 säuselnd an? Oder ein etwas jüngerer Mercedes Vito? Was ist mit einem alten Toyota Hiace? Oder einem Fiat Ducato oder einem Peugeot Boxer oder einem CITROËN Jumper?

    *RASSEL**KLAPPER**SCHEPPER**DRÖHN**RÖDEL**KLABUSTER**RUMPEL**SCHRABBEL**SCHRANZ**KLÖTER**RAPPEL**ÖTTEL*

    Noch Fragen?

    Verstehst Du, was ich meine, Bronx? Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen! Sei froh, dass Du einen robusten VW-Transporter hast … die anderen haben längst das Zeitliche gesegnet! 🙂

    El

    • bronx says:

      El,

      Ich beklag mich ja auch NICHT! Ein Diesel wird NIE so etwas wie die Laufkultur eines Benziners erreichen.
      Mich erheitert eher die Erwartung derselben, in welcher Form auch immer.

      Zum T3: den hatte ich als 95 PS Benziner (G-Kat Wasserboxer). Ich sage nur „Druckvoll“! Das trifft den Kern. Das Ding hatte Dampf.
      Davor: 2-Liter „Luft“-boxer mit 70 Pferdchen, *gähn*. Soff wie ein Loch!
      Von meinem T2a red ich jetzt mal ned. Der hatte etwas um die 44 PS. No comment!

      Zu den heutigen, aufgepimpten Dieseln vom Schlage eines T5 denke ich, die werden nicht die Kilometerstände der „alten“ Motoren erreichen. Zu ausgereizt.
      Ich bin durchaus für neues offen. Der Downsizing-Gedanke ist ja per se nicht schlecht. Man kann jedoch den Wirkungsgrad nicht beliebig erhöhen ohne ERHÖHTEN Verschleiß. Dazu sind zu viele Werte Naturkonstant.

      Insofern verstehe ich durchaus was du meinst. Ein Geräusch fehlt aber noch in deiner herrlich treffenden Aufzählung: *schnarr* 😀
      Das ist das typische Anfahrgeräusch des 5 Zylinders.

      Bronx

      • El Gigante says:

        Bronx … schon wieder vergriffen: schau dir mal die Fahrzeuge über meiner Lautmalerei an … na? Was fällt Dir auf?

        Und? Gehört ein 5er zu den Nutzfahrzeugen?

        Siehste!

        Treffer – und versenkt 😛

        El

        • bronx says:

          El !

          ich mein den 5-ZYLINDER! Nicht den T5. Grad korrigiert.

          Treffer mittschiffs 😀

          Bronx

          • El Gigante says:

            … wieso macht Deiner *SCHNARRRRR*?

            Meiner hat NIE *SCHNARRRR* gemacht … Bronx, DAS ist jetzt ein Geräusch, was Dir Sorgen machen sollte 😀

            El

            • bronx says:

              Nochmal ich:

              El!! mit *schnarr* meine ich die Vibrationen nahezu aller Verkleidungsteile beim anfahren! Insofern mache ich mir keine Sorgen. Was schnarrt ist noch da, bzw. dran.

              Bronx 😉

              • El Gigante says:

                … komisch, meiner muss wohl nur im Stand komische Vibrationsgeräusche gemacht haben – da war ich dann aber nie dabei … und deswegen hab‘ ich ihn meiner Ex ja auch auch bei der Gütertrennung überlassen – die „Sportflecke“ sollte sie mal schön selbst aus den Polstern wischen 😀

                Mist … ich kann diese verf****** Anspielungen einfach nicht sein lassen 🙂 *GRINS*

                Och … mein schöner Bus … *schnief* … ob er noch lebt, da, wo er angeblich jetzt ja sein soll … im Libanon :-(???

                • bronx says:

                  Mach dir nichts daraus. Ich kann das manchmal auch nicht lassen. 😉
                  Ich schrieb ja schon an anderer Stelle, unsere Vita ist ähnlich.

                  Mein Bus ist halt mehr Nutzfahrzeug als Caravelle.

                  Libanon? Da nimmt ihn vllt. die Hizbollah als Wahlkampfmobil.
                  Hätte doch was. 😀
                  Egal, schließ damit ab.

  10. El Gigante says:

    … so ist das halt mit den Männern dieser Welt: sie hängen auch nach 8 Jahren mehr am Auto als sie je an der fahnenflüchtigen Ex hingen. 🙂

    UND DAS IST GUT SO!

    Jahaaaaaaaa – das Thema IST durch!

    Bronx – was ist mit dem TOURAN in Salzlache?

  11. Daemonarch says:

    —Zu den heutigen, aufgepimpten Dieseln vom Schlage eines T5 denke ich, die werden nicht die Kilometerstände der “alten” Motoren erreichen. Zu ausgereizt.—

    Das würde ich nicht sagen… Ein Kumpel fährt bei einem Werttransportunternehmen, da haben sie nen T5 der praktisch rund um die Uhr läuft…
    Der hatte zum schluss 985.000km runter, nach 4 Jahren glaube ich, erster Motor, erstes Getriebe…

    • El Gigante says:

      Moin Daemonarch,

      ja – das habe ich mir auch gedacht – wollte Bronx an der Stelle aber nicht gleich wieder in den Rücken springen.

      Ich bin davon überzeugt, dass VW bei seinen Motoraufstellungen das Optimum bei Leistung, Verbrauch, Umweltfreundlichkeit, Preis und Lebensdauer ermittelt. Und gerade beim T5, der im Konzern den Platz einer Ikone einnimmt, wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Das ist denen natürlich bewußt – deshalb lassen sie sich den Van ja auch so gut bezahlen. Bei 985.000 Kilometern hatte der Sicherheitsdienstbulli seinen Preis allerdings auch wohl mehr als wieder eingefahren.

      El

  12. Daemonarch says:

    Gut, ich denke mal, bei dem Tresor-Bulli hat auch der Taxi-Effekt gegriffen, ein Auto das fast nie kalt wird, hat da schon Vorteile…

    Dennoch höchst bewundernswert, denn diese Autos werden auch selten geschont.

    Ich hab ne Zeit beim Menuservice bei dem ich gearbeitet hab nen T5 mit demselbigen 1,9er TDI mit 105ps gefahren.
    Das war schon echt angenehm, Fahrgefühl wie ein PKW, es ist nie das Gefühl von untermotorisierung aufgekommen, und vorsichtig bewegt war man mit 6,5-7l Diesel unterwegs…

    Nur schrauben wollte ich nicht unbedingt daran, allein um die linke Scheinwerferbirne rauszukriegen, musste man den halben Luftfilterkasten rausbauen…

    • bronx says:

      Hi Daemonarch,

      alle Achtung. Das nenne ich doch mal nen reifen Spielstand für solch einen Motor.
      In meiner „Firma“ ist der T4 ja von Haus aus präsent gewesen. Geschont wurden die da mitnichten! Ca 80% mit Automatik. Das ist dann auch dass erste Bauteil, welches
      abk****. Die Motoren erreichen schon mal 4-500.000 KM.
      Das die haltbar sind, weiß ich. Insofern schrieb ich über meinen T4 mit einem Augenzwinkern. Aktuell stehen 272.000 irgend was auf der Uhr und ich brauch alle 3.000 Km ca einen viertel Liter Motoröl. Kompression stimmt auch.
      Es gibt im kommenden Herbst neue Glühkerzen und (so hoffe ich) gut ist.
      Ölwechsel mache ich alle 12.000, der Wirbelkammer verträgt auch das Baumarkt-Öl. Natürlich mit Filter!
      Lampenwechsel geht aber hier noch einigermaßen gut zu machen.

      Gruß, Bronx

  13. deichgraf63 says:

    Ein schöner Bericht, Großer, über ein Auto, welches nicht das „Gesicht in der Menge“ ist sondern vermutlich so zuverlässig ist, daß er nicht wegen seines Aussehens einfach als langweilig gilt, was ja auch mal gut sein kann. Diese Helden des Alltags, sie verschwinden meist ohne Aufhebens irgendwann von den Straßen – und keiner vermißt sie, weil sie nie jemand wahrgenommen hat. So wieder alte Honda Accord Hatchback in hellgrün-metallic, einer so aus den Jahren um 1980, der unter einer Plane in der Nähe des Heider Bahnhofs auf bessere Zeiten wartet. Restauriert ist er für das H-Kennzeichen reif würde bei jeder Oldtimerveranstaltung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der einzige seiner Art sein. Das sind „Verbrauchsautos“, von denen nur wenige überleben.

    Mehrere Millionen Kilometer auf verschiedensten Fahrzeuge, das ist geballte Erfahrung, die so manchem „professionellen“ Tester abgeht, der sich von glänzendem Lack und Leder, der Vollausstattung des Pressefahrzeugs und dem opulenten Büffet an wunderbaren Urlaubsorten blenden läßt, wenn er den „Testbericht“ verfaßt. Momentaufnahmen sind das, mehr nicht. Und wenn so ein wirklich erfahrener Experte ein Auto lobt oder gar wählt, dann hat das für mich Substanz und Gewicht. Nun, deswegen steht bei mir sein gut einer Woche auch ein silberner Audi A2 in der Garage, zwar kein TDI, sondern der 1,4er Benziner, aber es tolles Fahrgefühl, um die 6l/100km und kein Streß mit Rost und die erste Klimaautomatik meines Lebens, genial, daß man nicht mehr an Heizung und Lüfung herumfummeln muß. Es gibt wieder mehr Parkplätze, man darf in Autobahnbaustellen überholen, ohne daß Post von der Rennleitung droht und er paßt besser in die kleine Blechgarage, aus der ein Vornutzer die Zwischenwand zum Schuppenbereich herausgeflext hat (nein, niemand aus K70-Kreisen), weil keine Autos über 4m Länge hineinpassen. Der Caddy ist nun verkauft, wie ich es leider auch mit dem K70 machen mußte, ALG ist nicht so üppig und ein nur herumstehender K70 geht kaputt. Nun ist er in den Großraum Leipzig gegangen und wird restauriert, so richtig mit Neulack und allem was dazu gehört und was ich dem treuen K70 nicht geben konnte. Aber der A2 ist ja auch ein besonderes Auto, selten gebaut, zu modern für seine Zeit und unverstanden. Heute steigen die Preise, also gut, daß ich mir noch einen zu erschwinglichem Kurs sichern konnte. Ein Japaner käme für mich auch nicht unbedingt in Frage, tolle Autos, auch die Koreaner von Kia machen ihre Sache sicher gut, aber ihnen fehlt das „gewisse Etwas“ eines K70 oder A2. Daß wir unseren Sandmann man in so einer Kugel sehen, daß glaube ich allerdings kaum 😉

  14. Touranus says:

    Hey,
    ich konnte leider länger nicht online gehen, deshalb schreibe ich kurz hier unten einen Nachtrag zum 11.03…
    El, die Argumentation klingt etwas unfair. Auch wenn ich nicht Fahrlehrer bin, habe nach grober Rechnung etwas über 600.000 km Fahrerfahrung auf verschiedenen PKW, habe selbst mehrere Jahre als DJ gearbeitet und kenne mich mit Klangbildern ziemlich gut aus. War in dem Bereich sogar schonmal selbstständig.

    Sorry, wenn mein Kommentar vom 11.03 als „Kompetenzangriff“ gesehen wurde.
    War nicht beabsichtigt, und ich werde mich auch erstmal ausklinken. Ihr drei macht das schon 😉

    Freue mich schon auf Berichte Eures Treffen 😉

  15. Dudisirrenhaus says:

    Hallo alle zusammen, Ihr seit ja ein wenig vom eigentlichen Thema abgekommen.
    Daher möchte ich ins eigentliche Thema wieder einsteigen.

    Hiermit aute ich mich als Auris Fahrer ! Er ist Baujahr 2009, Rot wie alle meine Autos und auch nicht der erste Toyota.
    Klar ist er unscheinbar, aber zuverlässig (Pendler!), sparsam und sehr Komfortabel.
    Ich kann mich in vielen Punkten nur EL Giganten anschliessen. Zum Verbrauch beim Diesel kann ich nicht viel sagen, da meiner ein Benziner ist. Der schafft allerdings bei normaler Fahrweise im Schnitt um die 6 – 6,5 Liter Super auf 100 Kilometer. Wenn man Ihn streichelt steht auch schon mal gerne eine 5 vor der Komma.
    Ich finde die Sitze sehr angenehm, bin zwar nur 1,90 groß aber der Seitenhalt ist meiner Meinung nach in Ordnung. Der Golf macht das nicht besser! Nur teuerer!

    Autobild nannte Ihn in einem Bericht „der Tarnkappen Bomber“, stimmt nicht ganz ! Ich finde ein Golf 5, ist Optisch sicherlich auch nicht aufregender und das Cockpit im Auris ist ausser den Materialien echt ein Hingucker.

    Noch ein grosses Lob an EL Gigante ! Der Bericht ist super. Schliesse mich da voll den anderen an.

    Schöne Grüße aus dem Bergischen Land
    Dudisirrenhaus

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