Nur fliegen ist schöner?

Die deutsche Baby Corvette

Alle kennen ihn. Aber nur wenige, mit denen man heute spricht, haben tatsächlich einen besessen oder überhaupt auch nur einmal in einem dringesessen. Der Opel GT, die „kleine Corvette“ aus dem Werk in Bochum, polarisierte in den 1960ern die Kunden. Er war ein fahrbarer Beweis für den Mut, mit dem seinerzeit im Automobilbau noch in neue Kundenkreise vorgestoßen wurde. Wie fährt die Coke Bottle sich heute? Wenn man persönlich fast keine Zeitzeugen kennt – muss man es eben selbst probieren. Auf zu Opel Classic nach Rüsselsheim, da wird ja sicherlich einer aufzutreiben sein.

Diese Form!!!

Der ewig jung gebliebene

In den 1960er Jahren ging es Opel wirtschaftlich gut. Die hauseigenen Modelle liefen wie geschnitten Brot. Kadett, Rekord verkauften sich gut und waren bei den Testern beliebt. Aber da war eben kein Pfeffer im Tomatensaft. Ein paar Designer von hüben und drüben wurden daher Ende 1963 damit beauftragt, einen Imageträger für Mama GM zu entwickeln. Was der Konzern dann 1965 auf der IAA präsentierte, überraschte sowohl die Fachwelt als auch normale Kunden nachhaltig. Der „Opel GT Experimental“ war wie die amerikanische Corvette seinerzeit im kurvenreichen Coke-Bottle-Design gezeichnet, flach, mit Klappscheinwerfern und so völlig anders als alles andere, was man aus Rüsselsheim bisher gesehen hatte. Das machte alle so neugierig, dass der Wagen ab 1968 auf den Markt gebracht werden sollte.

Schläft er? Aber nein…

Technik aus dem Baukasten

Aber eben weil es Opel seinerzeit so gut ging, fehlten die Kapazitäten, um ein komplett neues Auto zu entwickeln. Das Fahrwerk, den kleinen 1100er Vierzylinder und die Bodengruppe spendete also der gerade frisch fertiggestellte B-Kadett, den größeren 1900er Vierzylinder entnahm man dem Regal mit der Aufschrift „Rekord C“. Das war alles keine wegweisende Weltraumtechnik, aber sie war robust und kompakt – und zum Mond wollte man ohnehin erst 1969 fliegen. Auf der Erde sollte der „Neue“ allerdings auch nicht bleiben, dafür sorgte das Designteam nachhaltig.

Haube vorn angeschlagen.

Man ließ aus der 1967er Corvette C3 quasi ein bisschen die Luft raus und adaptierte die Formensprache des uramerikanischen Zweisitzers auf das Opel Kadett Chassis. Das gelang wundervoll, nur die Baukastentechnik musste angepasst werden. Vor allem der Zylinderkopf des 1900er Motors wurde vorn kräftig angeschrägt, um noch unter die flache Haube zu passen. Der hoch bauende Vergaser wiederum bekam eine Hutze oben in selbiger Haube. Irgendwie cool. Der Werbeslogan „Nur fliegen ist schöner“ ist seit dem auf immer mit dem GT verbunden.

Der dreht solide und ordentlich.

Schrullig oder sportlich?

Und jetzt stellt euch einmal die recht braven Wirtschaftswunder-Deutschen der 1960er Jahre vor, noch bevor die Hippies alles umkrempelten. Sie standen da vor einem flachen, amerikanisch angehauchten Gran Turismo mit mechanisch per Seilzug ausfahrbaren Klappscheinwerfern. Mit zwei Türen, die bis ins Dach reinreichen. Und sie suchten verzweifelt den Kofferraumdeckel – der Opel GT hat schlicht keinen. Das 190 Liter große Fach hinter den vorderen Sitzen muss von innen beladen werden. Das kennt man ja aus der Corvette.

Gepäckfach? Oder Handschuhfach?

Einen Opel GT zu fahren macht Laune, und das Interesse der eigentlich braven Deutschen unter ihren Cordhüten war zunächst überwältigend. Daher baute man die Karossen bei Chausson in Frankreich, ließ sie bei Brissoneau & Lotz lackieren und mit der Inneneinrichtung bestücken. Die angelieferten Teile wurden letztendlich im Werk Bochum mit dem Chassis nebst Fahrwerk und Motor verheiratet und rollten dann in die Schaufenster der Händler.

Den Kofferraumdeckel sucht ihr vergeblich.

Wie begegnet man nun einem Auto, was einem gerade einmal bis zum Gürtel reicht? Passe ich da überhaupt rein? Die Frage ist schnell beantwortet – ja! Die weit ausgeschnittenen Türen ermöglichen auch groß gewachsenen Norddeutschen einen mühelosen Einstieg, und bei zurückgeschobenem Fahrersitz ist dank fehlendem Rücksitz sogar recht viel Platz! Man muss beim Einsteigen nur aufpassen, dass man sich nicht an der Beifahrertür den rechten Ellenbogen stößt. Die innere Breite von nur 1,23 Metern fühlt sich recht ungewöhnlich an, der Beifahrer sollte also möglichst jemand sein, mit dem man wirklich gut klarkommt.

Klar, sachlich und trotzdem sehr cool.

Lampe rauf, Lampe runter…

Das kleine, dünne Lenkrad sitzt vor einem Armaturenbrett, was zumindest einen Nicht-Piloten wie mich tatsächlich an ein Cockpit erinnert. Zwei große und drei kleine Rundinstrumente liegen tiiiiief im Kunststoff vergraben, die karge Batterie an Schaltern fällt nach unten schräg zurück und läuft in einer kleinen Mittelkonsole aus, in der die damals als sportlich geltende Mittelschaltung sitzt. Und der kleine Hebel für die Scheinwerfer. Yippie! Kennt ihr noch den Spruch aus dem alten Werner Comic? „Man erkennt sie am dicken Arm, die Opel GT Fahrer. Lampe rauf. Lampe runter. Lampe rauf…“ Aber die Lampen klappen gar nicht rauf und runter. Sie drehen sich um ihre eigene Achse, was ziemlich lustig aussieht. Ich mache das fröhlich noch ein paarmal, bevor ich mir einen Seitenblick von dem Opel Classic Mitarbeiter einfange und mich wieder auf das Thema „fliegen“ besinne.

Lampe rauf, Lampe runter…

Motor starten (es ist der „große“ 1900er), die zwei großen Füße da unten irgendwie auf die drei kleinen Pedale verteilen, Gang rein, Kupplung kommen lassen und ab dafür. Natürlich entsprechen 90 Pferdestärken aus heutiger Sicht der Leistung eines Kleinwagens, damals war das aber Jet-Power. Und diese Kraft reißt an einem Auto, was nur rund 900kg wiegt. Also insgesamt so viel, wie heute allein die Komfortelektronik eines Mittelklassewagens auf die Waage bringt. Großartig. Was im Flugzeug die Luftlöcher sind, spüre ich auf dem Rüsselsheimer Werksgelände in jedem Kieselstein und bei jeder Bodenwelle. Der GT schiebt so flach wie ein Formel 1 Bolide über den Asphalt und ist dabei so hart wie Kart. Und „wie auf Schienen“ kommt ja aus dem gleichen Haus…

Jetzt bloß keine breiten Schuhe tragen!

So stellt man sich fliegen vor?

Die Einflugschneise ist wirklich ganz kurz über dem Boden, und während ich mutig an dem Lenkrad ohne Servounterstützung kurbel kann ich neben mir auf Augenhöhe Gänseblümchen zählen. Oder ich gucke direkt auf die Kniescheiben der anderen Mitarbeiter. Das ist quasi fliegen unter dem Radar. Und es macht einen Riesenspaß. Jeglicher Komfort hier drin wurde auf das nötigste beschränkt, aber man fühlt sich trotzdem nicht wie in einem Rennwagen. Eher wie in der Holzklasse eines Billigfliegers, allerdings mit mehr Beinfreiheit. Mit diesem straffen Kadett-Appeal könnte ich auch locker bis runter an die Côte d’Azur reisen. Das ist vermutlich der Geist des Gran Turismo, den Opel hier vorbildlich umgesetzt hat.

Fährt sich lässig oder sportlich, wie man will.

Unter dem Radar flog die „Baby Corvette“ nie, weder damals noch heute. Knapp über 100.000 Opel GT wurden in fünf Jahren bis 1973 gebaut, die Hälfte davon ging in die USA. Wie so viele andere Autos der 60er und 70er Jahre sind auch vom GT kaum welche übriggeblieben, weil die damals schlechte bis nicht vorhandene Rostvorsorge die meisten dahin gerafft hat. Aber einen bin ich jetzt endlich einmal geflogen. Und ich kann euch sagen: Macht das auch mal. Ihr werdet nicht mehr so ganz von dem kleinen Sportler loskommen! Ob fliegen wirklich schöner ist, könnt ihr dann ja selbst entscheiden.

Ich seh dir in die Augen, Kleines.

Habt ihr auch einen Oldie, den ihr hegt und pflegt? [Werbung] Dann schaut euch doch mal die Spezialtarife von Hiscox an. Und wer überlegt, sich einen lang ersehnten Klassiker anzuschaffen, kann natürlich auch mal schauen, was der ihn denn kosten würde. Denn den Versicherungsbeitrag für eine Hiscox Oldtimerversicherung kann man vorher unkompliziert erfragen. Wir sehen uns auf der Landstraße!

Opel GT
Baujahr : 1973
Motor: Vierzylinder Reihe
Hubraum: 1.897 ccm
Leistung: 90 PS bei 5100/min
Getriebe: Viergang Handschaltung
Antrieb: Hinterräder
Länge/Breite/Höhe: 4113/1580/1225mm
Leergewicht: 910kg
Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h
Neupreis 1973: 12.900 DM

Wie auf Schienen…

Fotos: Jens Tanz und Andreas Liebschner

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

22 Responses to Nur fliegen ist schöner?

  1. MainzMichel says:

    Ein ganz spezielles Auto, man liebt oder hasst ihn. Ich gehöre zu letzteren. Mir gefällt ja auch die C3 nicht, die davor allerdings schon.
    Du warst in Rüsselsheim? Da hättest Du Dir ja den Bus bei mir ansehen können. Zu spät.
    BTW: Hübsche Socken!

    Adios
    Michael

    • Sandmann says:

      Ay Michael,

      hm, kann man so ein Auto hassen? Also lieben muss man es nicht, genau so wenig wie die C3, aber gleich hassen? Ich dachte, das geht nur bei einem Multipla Fiat? 😀 Und selbst da gibt es Menschen mit sehr liberalen Gegenargumenten…

      In Rüsselsheim gleichwohl war ich schon vor einiger Zeit. Ich habe nur noch nicht alle Geschichten auserzählt, die ich da geschrieben hatte. Da war dein Bus noch nicht in meinem Kopf 😉

      Die Socken sind mein Protest gegen den grauen Alltag. Jeden Tag. Made in Danmark.
      Bis bald, auf ein Bier im Bus

      Sandmann

      • MainzMichel says:

        OK, vielleicht war ‚hassen‘ etwas überzogen. Ich kann das Ding aber partout nicht leiden.

        Adios
        Michael
        Mit grauen Socken, weil MEIN Alltag nicht so grau ist.

        • Sandmann says:

          Ay Michael,

          alles fein 🙂 Was magst du denn an der Form nicht? Bin einfach nur neugierig… Ist ja die klassische Long Nose Short Deck Karre, also angeblich muss JEDER Mann die mögen 😀

          Mein Alltag ist übrigens auch alles andere als grau. Aber bunte Socken machen ihn NOCH bunter 😉 Schönes Wochenende!

          Sandmann

  2. bronx.1965 says:

    „BTW: Hübsche Socken!“

    Meine Gedanken. 😀

    Hätten Brissoneau et Lotz und Chausson nicht auch die Karosserien für das Peugeot 304 Coupé und Cabriolet hergestellt und weitere Aufträge zum Bau eines neuen Renault-Modells, der Caravelle bekommen, er wäre länger gebaut worden. So aber war es zuviel für Chausson, die daraufhin den Vertrag mit Opel aufkündigten. Unter Charles M. Jordan wurde die Bodengruppe verstärkt und auf der 69er IAA der Aero präsentiert. Mit komplett geändertem Heck, einer nahezu senkrecht stehenden und versenkbaren (!) Heckscheibe. Das herausnehmbare Dachteil war aus Kunststoff. Es lies sich hinter den Sitzen verstauen. Die hinteren Seitenscheiben waren dafür passé.

    Die vielzitierten Schwenkscheinwerfer bargen übrigens, dank sich verdrehender, brüchig werdender Verkabelung, bei vielen Exemplaren Brandgefahr!
    Zu erwähnen wäre noch der GT/J, der in nochmals apgespeckter Version (schwarz eloxierte, statt Chrom-Teile) mit einem verminderten Einstandspreis nachgereicht wurde.

    Gegrüßt! 😉

    • Sandmann says:

      Ay Bronx,

      WEISST du das eigentlich alles oder googelst du dir das schnell zusammen? 😀 Tz…..
      Ein Aero, es gibt ja weltweit nur zwei, steht auch bei Opel Classic. Das Ding ist schlicht traumhaft, das wäre der absolute Renner geworden. Den heute mit genau der gleichen Karosse, aber neueren Motoren und aktuellen Sicherheitsmerkmalen, ich würde über mein erstes Leasingfahrzeug meines Lebens nachdenken 🙂

      Sandmann

      • MainzMichel says:

        Und mit dem ganzen modernen Elektronikschnickschack…

        Adios
        Michael

        • Sandmann says:

          … aber ohne diesen ganzen modernen Elektroschnickschnack bekommst du heute nun mal leider kein Auto mehr neu auf die Straße. Vieles macht ja auch Sinn, wie ABS oder Airbags. Und den ganzen Komfortelektronik-Müll kann man ja weglassen…

          Sandmann

      • bronx.1965 says:

        Opelmann,

        ich gockel mir nichts zusammen, ich habe Opel „gelebt“, das haben hier im Hause so gut wie alle. Da ist man über solche Dinge im Bilde. Einfach aus purem Interesse. Man liest hier und da, dazu die zahlreichen Treffen die man seinerzeit besuchte. Fertig.

        Der GT ist, nach dem Admi B (den meine Beste ja ewig fuhr) IHR absoluter Traumwagen. Das gilt bis heute. Erklärt? 😀

        Grüße von der Küste! 🙂

        • Sandmann says:

          Ah verstehe.
          Es ist nur so angenehm, mal von jemandem zu lesen, der nicht nur die Headline snackt und dann mit Halbwissen seitenweise Quatsch absondert. Das ist ja leider in den sozialen Netzwerken usus, dass plötzlich jeder ne Meinung rausbläst, auch wenn er absolut nicht weiß wovon er spricht 🙁
          Deshalb bin ich positiv erfreut. Nicht, weil ich überrascht bin, weil ich dich für dämlich gehalten hätte 😉 Sondern weil du tatsächlich interessante Fakten beisteuerst. Danke dafür, und ein feines Wochenende!

          Sandmann

          • bronx.1965 says:

            Gerne! Danke nach Nord-West und Dir / Euch auch ein schönes WE! 😉

            • Sandmann says:

              Danke 🙂
              Das wird in Kiel stattfinden, genau so wie die ganze folgende Woche. Eine Woche Urlaub in Kiel! S 210 schweißen und über den TÜV bringen. W 126 anfangen, Bremsen raus und überholen. Passat B4 Variant von Schwiegervater holen und ebenfalls mit frischem TÜV versehen. Hopefully. Viel vor 😀

              Sandmann

              • bronx.1965 says:

                Uiiih Benzmann,

                das klingt weniger nach Urlaub, mehr nach komprimiertem Aufarbeiten von Wartungsstau. Dann wünsche ich dir gutes Gelingen und, vor allem, das du alles schaffst und trotzdem noch Zeit für ein Pfeifchen und guten Rotwein hast! 😉

                Das mache ich nämlich gerade selbst und es erdet ungemein. Zumal, wenn man in der alten Heimat weilt! 🙂

                Gegrüßt nach KI

                • Sandmann says:

                  Ay Mann im Land des Maises,

                  über die Textfunktion unserer Fernsprecher habe ich dich ja nun dazu auf dem laufenden gehalten. Immerhin hat der B4 jetzt TÜV, beim Daimler arbeite ich noch dran 😀 So ein halbes Auto ist ja nicht mal eben so schnell gebaut…

                  In der alten Heimat war ich gestern allerdings auch wieder. Es tut im Herbst sehr gut, den malzigen Geruch der Zuckerfabrik in der Nase zu haben. Auch das erdet…

                  Grüße in den Osten!
                  Sandmann

  3. Sascha says:

    Mein erstes Auto-Trauma: mein Patenonkel war seinerzeit Opel-Händler und mein Vater und ich bei ihm im Laden zu Besuch. Klein Sascha darf im fabrikneuen GT auf dem Fahrersitz Platz nehmen, ein Fest für einen Jungen im Kindergartenalter! Mein Patenonkel sagt: „Zieh doch mal an dem Hebel da!“ und schwupps, kommen die Scheinwerfer aus der Nase des GT. „Jetzt hast ihn kaputt gemacht!“ rufen die beiden ‚Erwachsenen‘ und lachen.
    Und ich hab gebrüllt wie am Spieß… 😅

    • Sandmann says:

      Die schwarze Pädagogik der 70er 😀 Und danach noch schön was aus dem Struwwelpeter vorlesen.
      Ich kann mir gut vorstellen, dass du dich mächtig erschrocken hast, als sich die Dinger gedreht haben! Willst du dich nicht mal in einen reinsetzen und das Trauma aufarbeiten? Womöglich ANDERE damit erschrecken? 😀

      Schönes Wochenende
      Sandmann

  4. Olaf Gakenholz says:

    Moin, Ihr Lieben,

    als sonst nur stiller Mitleser muss ich jetzt aber auch mal einen Kommentar hinterlassen. Danke für den schönen Bericht über das schönste Auto der Welt 🙂
    Es macht wirklich einen Höllenspaß, mit so dem Auto unterwegs zu sein. Seit meinem 18. Geburtstag habe ich von diesem Auto geträumt. Mittlerweile ist das schon ein paar Jahrzehnte her. Aber seit 5 Jahren steht ein citrusgelber GT 1900J bei mir in der Scheune und bringt mich jeden Abend wieder zum dämlich grinsen…..

    Liebe Grüße
    Olaf

    • Sandmann says:

      Ay Olaf,

      danke dass du dich auch als stiller Mitleser mal zu Wort gemeldet hast 🙂 Kommentare und Meinungen unter den Artikeln sind immer mein Salz in der Suppe.
      Und großartig, dass du nicht nur bei den Träumereien geblieben bist, sondern auch deinen Traum erfüllt hast! Sowas lässt mich hoffen, dass ich nicht der einzige Bekloppte hier bin 😀 Ich denke mal dass mein Taunus Coupé nun auch nicht mehr von mir gehen wird. Nach so vielen Anläufen ist es endlich der richtige Traumwagen. Neben ein paar anderen, aber die kommen und gehen…
      Und das mit dem dämlich grinsen kenne ich auch 😀
      Sandmann

  5. Wacker says:

    Also für mich ist es das schönst Auto aus deutscher Produktion. Leider haben Deutsche Hersteller keinen Mut ein solches Auto wieder zu bauen.
    Ich fahre nun einen Smart Roadster. Für mich ist das der legitimer Nachfolger.
    Schönes Wochenende
    W. Wacker

    • Sandmann says:

      Ay W. Wacker,

      es ist tatsächlich ein sehr mutiges und wunderschönes Auto, wobei ich ketzerisch anmerken könnte, dass das Design ja alles andere als Deutsch ist 😉 Trotzdem genial, dass Opel den damals hat bauen lassen.
      Zum Smart allgemein habe ich ein ambivalentes Verhältnis. Am Anfang mochte ich ihn (also den „normalen“ Smart) überhaupt nicht, fand ihn albern, teuer und viel zu klein. Als der Roadster kam, war diese Meinung noch immer in meinem Kopf eingebrannt. Inzwischen denke ich, dass ein Smart durchaus seine Berechtigung im Innenstadtverkehr hat und auch durchaus praktisch sein kann. Wenn man ihn nicht als vollwertiges Auto denkt. Sondern als kleinen Freund an Orten mit wenig Platz. Und wenn ich das auf den Roadster lege – ja, dann kommt der nicht uncool.
      Ich bin ja mehr so der Limousinentyp mit Lebensraum um mich rum. Aber die Vielfalt machts 🙂 Rock on!
      Sandmann

  6. Hi Sandmann,
    lieben Dank für den klasse Bericht zu einem wirklich schönen Automobil! Ich gehöre zur Fraktion: Besessen nie, drin gesessen ja, wenn auch nur als Beifahrer. Aus heutiger Sicht völlig gagga, mein damaliger Mit-Auszubildender, 3. Lehrjahr, bekam den GT von seinem Onkel geschenkt! Der hatte sich einfach nur was anderes zugelegt. Und so kurvte ein 19jähriger im GT auf den Firmenparkplatz, auf dem zu der Zeit echt nur die braven Mittelschichtgranaten standen. Genau ein mal bin ich in den Genuss gekommen, für etwa 40 Km über Land mitgenommen zu werden. Für mich als damaliger C-Kadett Besitzer ein absoluter Traum! Das Besondere eines solchen Augenblicks ist heute irgendwie verwässert, da muß man´s schon den richtigen Leuten erzählen.. 😉
    Schön, nochmal einen in so lecker zu sehen, echt spitze!
    LG, Dirk

    • Sandmann says:

      Ay Dirk,

      hahaha 😀 ich kann das absolut nachvollziehen, wie das für dich gewesen sein muss. Ich bin als gerade mal 18 Jahre alter Führerscheinneuling mit dem Audi V8 des Bruders meines Schwagers (kompliziert) gefahren. Das war eine Mondrakete für mich, und für alle anderen damals auch.
      Heute will ich wieder einen haben, habe aber weder Geld noch Platz. Irgendwas ist ja immer 😉

      Sandmann

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