Aldi 80 analog (kurbel doch mal wieder)!

Von einem, der auszog, ein Billigauto zu er-fahren. Teil 3

Längst vergessene Alltagsphänomene.

Nix RDS, da muss man sich noch die Sender merken!

Nix RDS, da muss man sich noch die Sender merken!

Da steht er nun vor meiner Tür, der alte Audi 80 für ganz kleines Geld. Sagen ranken sich im Internet um dieses Auto. Er sei wahnsinnig schrauberfreundlich, nahezu unzerstörbar, preiswert im Unterhalt und trotz allem ein Audi. Hm. Sie sehen mich stutzen. Primär ist er ein Aldi, denn er ist billig gewesen. Und er wird bald ein Youngtimer. Ist er denn heute überhaupt zeitgemäß im Straßenverkehr zu bewegen? Als Luxus-verbitchter Audi V8 Anwender habe ich mich an die vielen kleinen, emsigen, elektrischen Helferlein gewöhnt, und hier steht ein fast komplett elektromechanisches analoges Alteisen. Immerhin verzinkt. Was sind die augenscheinlichen und die haptischen Unterschiede des Komforts?

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Der Aldi 80 auf Poli-Tour

Von einem, der auszog, ein Billigauto zu er-fahren. Teil 2

Ay Gemeinde,

So sieht ein glücklicher Polierer aus

So sieht ein glücklicher Polierer aus

ich glaube ja, dass da jemand bei Caramba mich ärgern will. Mit der fadenscheinigen Begründung, ich sei doch als autovernarrter Blogger der richtige für so etwas, drückt man mir ein High-Tech Polish mit irgend so einem Carnubawachs in die Hand und wünscht mir fröhliche Blasen an den Fingern. Und das Wachs ist nur für neue oder aufbereitete Lacke! Und hier steht er nun, mein Aldi 80 B3, und das was man da noch Lack nennen könnte ist weder neu noch aufbereitet. Aber ich will ihn glänzen sehen. Und mir fehlt die Muße und das Geld, ihn zu einem professionellen Aufbereiter zu bringen, das kann ich doch auch selbst. Oder?

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Aldi 80 – so billig kann Autofahren sein!

Von einem, der auszog, ein Billigauto zu er-fahren. Teil 1

Ay Gemeinde,

Ein Prosit auf den Neuerwerb

Ein Prosit auf den Neuerwerb

die Benzin- und Dieselpreise klettern von einem Hoch zum nächsten, Pendlerpauschalen werden gekippt und wieder eingeführt und wieder gekippt, der einfache deutsche Autofahrer im Euroland steht mehr denn je vor großen finanziellen Problemen. Wo kann man nun noch sparen? Bei ebay? Nein, die Zeiten sind vorbei. Bei Saturn? Nein, Geiz ist billig, ich bin doch nicht blöd und kauf euch das nicht ab. Bleibt nicht viel. Am Auto sparen? Warum kaufen sich neubaugebiets-annsässige Doppelhaushälftenbesitzer einen Neu- oder Jahreswagen? Weil sie Reparaturen fürchten. Und weil er in ihrem Carport besser aussieht als der des Nachbarn, der sich gestern den gleichen Carport gekauft hat. Aber haben Neuwagen denn unter dem Strich wirklich diesen Riesenvorteil? Legen Sie etwa mal eben 15.000,- Euros auf den Tresen? Wollen Sie sich die kommenden Jahre einen Autokredit ans Bein heften, wo doch die Finanzierung Ihrer Doppelhaushälfte noch bis 2042 läuft? Plus Carport?

Ich starte mutig den Selbstversuch und mache mich auf die Suche nach einem Alltagsauto für unter 700,- Euro.

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Europameisterschaft! Wohin mit der Fahne???

Es ist wieder soweit!

Das muss doch erlaubt sein

Das muss doch erlaubt sein

Fußball-Weltmeisterschaft!! Nein. Europameisterschaft, entschuldigung. Ein Kontinent zeigt Flagge, weil erneut ein paar bunt angezogene Menschen fröhlich mit einem Ball bolzen. Endlich kann ich wieder eine billige Fahne an meinen Audi klemmen, ohne rechtsextremistische Grundgedanken bei meinen Mitbürgern zu wecken. Man bekommt sie inzwischen überall, sie kleben an Müslipackungen, werden mit Pizza tiefgefroren, sind um Instyle-Magazine gewickelt und drängen sich ab einem Einkauf von 100 Euro in meinen Einkaufswagen. Es könnte so schön sein, gäbe es da nicht ein großes, nein, ein dickes Problem. Die Zielgruppe des in Korea gefertigten Nationalstolzes scheint nicht die Fahrer von Oberklasse-Limousinen mit einzubeziehen. Meine Fensterscheiben sind zu dick.

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Tatort Zulassungsstelle

Dann mal los!

Dann mal los!

Mein Audi V8 hatte den ganzen langen vergangenen Winter brav in der Scheune gewartet, und sein Nummernschild schreit laut nach Plaketten. Er will wieder gefahren werden! Mein Vorhaben ist eigentlich nicht so schwer zu durchblicken: Nach der Zeit der Restauration durch Retter Tom habe ich ein neues Nummernschild bekommen (irgendwas mit QT187 oder so), weil mein geliebtes, noch Eurostreifenfreies IQ42 nach der Abmeldung ein Jahr gesperrt war. Aber nun ist es wieder zu haben. Also strebe ich eine sogenannte Umkennzeichnung bei Wiederzulassung an. IQ42 ist immer noch frei, also habe ich es gestern telefonisch auf meinen Namen reservieren lassen. Papiere, Doppelkarte, TÜV und ASU, Nummernschilder, Bargeld… alles dabei, es kann eigentlich nichts schief gehen. Dachte ich heute morgen. Wie sehr man sich doch täuschen kann.

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Blinken ist wohl viel zu anstrengend?

Von einem, der auszog, ein Billigauto zu er-fahren. Teil 6

Fernbedienungsgenerationen?

So sieht ein Blinker aus. Erkennen Sie ihn?

So sieht ein Blinker aus. Erkennen Sie ihn?

Der gemeine Deutsche ist faul geworden! Er umgibt sich mit Fernbedienungen von Stand-by-Geräten, treibt sich in virtuellen Computerwelten herum und lässt sich alles lebensnotwendige ins Haus bringen. Er geht kaum noch raus. Und er blinkt nicht mehr. Blinken ist uncool, schließlich soll doch niemand wissen, wo man hin will. Verstößt diese öffentliche Richtungsangabe nicht sogar gegen Datenschutz-Richtlinien? Vermutlich. Heute wird von google ja alles aufgezeichnet, nein, nein. Und Schulterblicke sind ein Relikt aus alten Zeiten, bloß nicht zu viel Sport machen, denn Sport ist auch uncool.

Werden diese Unterlassungen kombiniert, kann das bei Tempo 120 auf der bundesdeutschen Autobahn schon mal recht knapp werden. Darf ich vorstellen: Marion aus Flensburg.

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In fremden Welten

Hallo Blog-Gemeinde,

der Abend! Ich bin Ihnen noch den Abend schuldig!

Unter dem Meer

Unter dem Meer

Wenn Sie gerade einsteigen, blättern Sie ein wenig zurück. Wir befinden uns in Monaco, in der Nähe des Schiffes Pangaea vom Abenteurer Mike Horn. Ein langer Weg mit multiplen Verkehrsmitteln hat mich hierher bugsiert, der Abend fängt erst an. Der Plan nach all den technischen Erkenntnissen ist, gleich einen individuellen nachhaltigen Rundgang mit Mike Horn zu machen, dann das Schiff zu taufen und den Abend mit Gesprächen und illustren Gästen im Ozeanografischen Institut zwischen Fischen unter Wasser ausklingen zu lassen. Und zwischendurch immer wieder eine Menge zu essen. Ein guter Plan. 🙂 Machen Sie mit?

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Benzin, Super, Diesel – und der fehlende Überblick

Früher Abend zwischen Berlin und Hamburg.

Der V8 trägt mich mit seinem zufriedenen Knurren über die Transitstrecke in Richtung Nordwesten. Es geht zügig vorbei an Wartburg und Trabi, vorbei an Intershops, Wachtürmen und Selbstschussanlagen. Und an einer Tankstelle, wo die eigenen Vorratsbehälter entleert und die des Audi befüllt werden sollen. Was ist denn eigentlich los? Gab es noch vor einem Jahrzehnt genau drei Sorten Treibstoff, nämlich Benzin, Super und Diesel – verliere ich heute den Überblick. Die aktuelle Markenvielfalt der verschiedenen Ketten, die blümeranten Bezeichnungen der Treibstoffe und der noch immer allgemein hohe Literpreis treiben einen Autofahrer zur Verzweiflung. Alles muss raus. Gewinne, Gewinne. Ich habe einen Vorschlag zur Vereinfachung.

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Kettenmails, Preiskrieg, Anarchie – nervt mich nicht!!!

Ich hasse Kettenbriefe!

Und die Spritpreise sind ja momentan wohl ein Scherz. Und nun bekomme ich wieder mal so eine Mail, in der per pdf in epischer Breite, farbenfroh und in Pizzaservicedesign ein „genialesKonzept angepriesen wird. Wir, ja WIR alle haben den Benzinpreis in der Hand, man sehe nur nach Frankreich, da würde der Liter Super schließlich auch nur 1,15 Euro!!! kosten. Also würden WIR von den Ölgesellschaften abgezockt. Ja ist es denn zu fassen? Wer hätte das gedacht, ich bin entrüstet. Jemand. Genau. JEMAND hat an einen Plan gedacht, der funktionieren kann! WAHNSINN. Wenn man es denn wirklich WILL. An dieser Stelle bitte die Fanfaren einblenden.

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Zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Teil 2 der monegassischen BlueTec Erfahrung (zu Teil 1)

Lassen Sie sich auf eine seltsame Reise mitnehmen…

Der Abenteurer Mike Horn rüstet sich zu einer neuen Expedition, lädt als Freund des Prinzen nach Monaco zur Schiffstaufe ein und die Sponsoren rufen die Presse. Erstaunlich, das bin offensichtlich unter anderem ich. Müde und mit dem sicheren Gefühl, die Hälfte vergessen zu haben, führt mich eine lange Reise von Kiel nach Hamburg nach Nizza nach Monte Carlo. Um 11.00 Uhr soll ich laut der Einladung spätestens in Nizza sein… Mein Audi parkt brav auf dem Parkplatz hinter unseren Büros in der Nähe des Kieler Bahnhofs. Mit einem wahren Eimer von einem Vanille-Cappuccino in der Hand, dirigiere ich mein affiges Rollköfferchen zum Airport Transferbus und freue mich auf mein neues Hörbuch. Seufzend plumpse ich in einen Sitz, stopfe mir das Headset in die Ohren und… wo ist mein Handy? Wo ist es??? NEIN! Ich habe es im Audi gelassen! Ich kann nicht nach Monaco ohne Telefon!!! Das geht ja gut los.

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Wie blau ist Ihre Technik?

Wo wir hier gerade aktuell beim Thema Umwelt und Elektro und Effizienz sind… ich habe da noch einen Bericht von einigen Lösungen, die Mercedes Benz so angestoßen hat, damals im Jahre 2008. Ich habe wieder lange überlegt, wie ich eigentlich anfangen könnte. Heute mal recht sachlich. Und ich mache es einfach, wie bei der Sendung mit der Maus, denn ich kann mir vorstellen, dass die meisten von Ihnen weder wissen, was Blue Tec ist, noch einen Schimmer davon haben, wer denn Mike Horn sein könnte…

Ist es das Pace Car?

Ist es das Pace Car?

Diese beiden Wissenslücken gilt es zunächst zu schließen, ist doch beides auf seine Art so faszinierend, dass ich noch immer nicht die verbliebenen Gedanken in meinem Kopf nach diesem Wochenende im Fürstentum geordnet habe. Was hat nun Mercedes Benz mit einem Segelschiff im Hafen von Monaco, das von einem Südafrikaner vier Jahre lang um die Welt gesegelt werden soll, zu tun? Warum ist der Sandmann bei einer Schiffstaufe anwesend? Und wie lässt sich mit Harnstoff das Abgas eines Dieselmotors in grobe Richtung Euronorm 6 bringen? Ich glaube, ich muss ein wenig weiter ausholen, um das unter einen Hut zu bekommen…

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De-her Maiiiii ist gekoooomeeen…

… die Bääääuuume schlagen auuus.

Topf voll Gold?

Topf voll Gold?

Donnerstag, 1. Mai 2008, 10.30 Uhr. Endlich ist alles im Kofferraum. Sechs Flaschen alkoholfreies Weizen, ein kleines 5-Liter-Döschen nicht alkoholfreies Weizen, Zelt, ein ehemaliges und jetzt gut gewürzt auf seine Bestimmung wartendes Schwein, Brot, zwei Gitarren… Es kann losgehen. Mein Audi hat sich landfein gemacht. Es geht zum alljährlichen Vatertagstreffen beim V8-Retter Onkel Tom in der Margarethenmühle in Legan zwischen Rendsburg und Itzehoe, ganz hoch oben in Schleswig-Holstein. Nach inzwischen guter Tradition treffen sich hier alljährlich zwanglos die nicht-Bollerwagen-Begeisterten und tauschen Erfahrungen und Geschichten aus, bewundern die 8-Zylinder der anderen und haben eine gute Zeit zwischen blökenden Schafen im flachen Land. Oh, ihr Götter der verzinkten Bleche, ihr Heiligen der Lederausstattungen und Apostel der Steuergeräte, erbamet euch und schickt uns einen Regenbogen.

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Von zweien, die auszogen, die Autostadt zu finden.

Wie fange ich an?

Hier findet noch Auto statt

Hier findet noch Auto statt

Schwierig. Wo fange ich an? In Hamburg. 3. Mai 2008, 11 Uhr MEZ, der charmante Typ aus Wien setzt sich zu dem kleinen Blogger aus Kiel in das große Auto aus Neckarsulm. Es ist warm und sonnig, hochmotivierte Innenstadt-Singvögel piepen angestrengt die Wochenendversion von „Und es war Sommer“… wir entscheiden uns für die Navigations-Alternative Autobahnen vermeiden. Zwei Männer, ein Nick und ein Sandmann, fahren nach Wolfsburg in die Autostadt, auf der Suche nach altem wie neuem Blech, nach Momenten, die die Welt bewegten und nach Freiheit und Oktan. Zumindest für einen kleinen Augenblick. Finden… jahaaa… finden sollen sie ganz andere Sachen.

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Schwarzwald-Heavy-Metal

Heavy Metal

Heavy Metal

Was wohl so passiert, wenn man rund 25 Auto-Bekloppte mit Anhängen irgendwo zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland in eine Werkstatt im Schwarzwald kippt, tote Tiere auf ein heißes Rost bettet, verschiedene vier-beringte Oberklasse-Limousinen kreuz und quer zur Begutachtung parkt und jemand dann noch unerwartet das warme frühlingshafte Licht von oben anknippst? Richtig. Es ist wieder ein Sonntag in der V8-Schmiede bei Carsten in Altingen angesagt. Schwarzwald, Deutschland. Der Norden trifft den Süden und ist beeindruckt. Auch, wenn dieses mal keine barbusige Dame im String irgend ein Auto mit Schaum und Schwamm und sonst nix gewaschen hat…

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