Pausen-ROT zum Abi

Damals Internat - heute Fielmann Akademie

Damals Internat – heute Fielmann Akademie

Das flache rote Auto ist ein Fremdling in der beschaulichen Kulisse von Plön, Schleswig-Holstein. Der Herbst hat sich über den Schlossberg gelegt und bedeckt mit trockenen Blättern die Kleinstadtidylle. Man fährt hier VW Passat, 5er-BMW oder E-Klasse in gedeckten Farben. Die Welt ist einigermaßen in Ordnung, solange das Abendbrot rechtzeitig auf dem Tisch steht. Enno und ich haben uns seit dem Abi nicht mehr gesehen, also seit 1990. Heute treffen wir uns für eine Fotostory über seinen Chrysler 300 2-Door Convertible, aber nicht irgendwo. Sondern in eben diesem Plön, wo wir die Schulbank gedrückt haben, wo er Internatler war und wo das Leben als Erwachsener losging, bevor wir hart und schmerzhaft da landeten, wo wir heute sind.

Fremdkörper, Rebell

Fremdkörper, Rebell

Der langsam den Berg hoch kriechende „Three Hundred“ wirkt wegen eben dieser Beschaulichkeit der Gegend hier ein wenig deplatziert. Er ist riesengroß, laut, bunt und in jeder Hinsicht unvernünftig. Kurz: Er passt zu Enno. Der Projektentwickler baut eigentlich schöne Häuser in der Innenstadt von Hamburg und ist schon längst dem Backsteinklinker der Holsteinischen Schweiz entwachsen. Aber heute fahren wir beide zurück an den Ort, wo seine Sozialisierung begann, lange bevor er richtig erwachsen wurde: ins Plöner Internat. Internatsleben bedeutete, das damalige Internat Schloss Plön mit 160 mehr oder weniger wilden Menschen Tag und Nacht zu teilen, sich anzupassen oder die richtigen Lücken zu finden. Gewohnt wurde im Schloss, unterrichtet im fußläufig erreichbaren, altehrwürdigen Gymnasium unten am See. Da bin ich dann auch selbst als „Stadtschüler“ immer gewesen. Im Schloss herrschte ein fest vorgegebener beaufsichtigter Tagesablauf, streng getrennt von den Mädchen drüben im zierlichen Prinzenhaus (zumindest theoretisch), und immer mit dem Leistungsdruck des zu erreichenden Abiturs 1990 im Nacken. Nicht alle haben das gepackt.

Vorfahren wie die Vorfahren. IN einer offenen Kutsche

Vorfahren wie die Vorfahren. IN einer offenen Kutsche

Vielleicht waren es diese engen Schubladen, die Enno schon immer zu Fahrzeugen greifen ließen, die eine Seele haben. Sein erstes Auto noch während der Schulzeit war ein BMW 1602, der wohl die Liebe zu langen Motorhauben verursachte. Es folgte ein Mercedes W123, danach nur noch Firmenwagen wie Golf IV und 3er BMW (er nennt es „Neuwagengekröse“). Fünf Jahre nacheinander trieb er sich auf den Street Nats in Hamburg herum und war begeistert von der Kraft, der Größe und der Lautstärke der alten Dinosaurier – irgendwie musste es nun endlich mal ein Ami sein. Diese Gedanken sind mir sehr vertraut, bei mir wurde es erst ein Ford LTD und dann ein Cadillac Eldorado. Aber heute geht es um Enno.
Die bei norddeutschen Querdenkern begehrten Klassiker Dodge Challenger und Charger Baujahr 1968/69 rangierten preislich schon an der Oberkante des Machbaren und schossen über den Orbit hinaus, als der Wunsch seiner lieben Ehefrau auf den Plan kam, es möge doch – wenn überhaupt – bitte ein Cabrio werden. Enno rückte also den Focus auf ein Mopar-Fullsize-Car und verliebte sich immer mehr in den seltenen 300. Mit dem C-300 warf Chrysler 1955 sein leistungsstärkstes Modell mit dem schweren „New Yorker“ als Basis auf den Markt. Der Hemi-V8 entwickelte die namensgebenden 300 PS und war das stärkste amerikanische Serienfahrzeug der damaligen Zeit. Seitdem verwendeten die Jungs aus Michigan jedes Jahr einen anderen, aufsteigenden Buchstaben als Modellbezeichnung, was der Serie den Beinamen „Letter Cars“ gab. Ab 1962 baute man parallel ein preiswerteres Einstiegsmodell mit anderen Motoren und weniger Ausstattung auf Basis des leichteren Chrysler Windsor. Diese Fahrzeuge erkannte man daran, dass sie diese Buchstaben nicht in ihren Modellbezeichnungen trugen und nannte sie bis 1971 die „Non letter series. Nur im Modelljahr 1968 hatte der Three Hundred die markante spitze Nase und die „hidden head lamps – so einer sollte es für Enno werden.

Plätzchen mit guter Aussicht

Plätzchen mit guter Aussicht

Gesucht – gefunden, ein beauftragter Importeur ließ vor Ort in den USA ein (leider sehr oberflächliches) Gutachten erstellen und kaufte den Wagen von einem namenlosen Hobbyhändler. Der Chrysler 300 2-Door fand im November 2011 seinen Weg über Lille nach Deutschland, die historischen Papiere leider nicht. Sie flattern noch immer irgendwo zwischen den USA und Frankreich herum – schade. Trotzdem konnte die riesige rote Wanne schnell auf den deutschen Straßenverkehr umgerüstet und zugelassen werden und schrieb schon bei ihrer ersten Ausfahrt Geschichte: Die Verabredung mit einem Freund aus der Mopar-Szene zur gemeinsamen Fahrt an die Oldtimer-Tankstelle in Hamburg endete während eines unachtsamen Moments mit einem heftigen Auffahrunfall, bei dem der Chrysler den Wagen des Freundes am Heck brutal kaltverformte – was für ein ungewöhnlicher Saisonauftakt. Aber der Three Hundred passt eben genau wie sein Besitzer in keine Lücke…

Heute - alles anders

Heute – alles anders

Lücken finden ist heute genau so schwer wie damals. Das den Schlossberg erklimmende amerikanische Automobil ist mit seinen 5,6 Metern Länge hier oben genau so wenig anpassungsfähig wie damals sein Fahrer. Und der ehemals recht liberal geführte Internatsbetrieb mit permanentem Partypotenzial auf dem Innenhof ist den strengen Hausregeln der Fielmann-Akademie gewichen – ja genau, die mit den Brillen. Als der hämmernde Chrysler vor dem gewaltigen schmiedeeisernen Tor zum Stehen kommt, werden wir sofort von zwei Kameras focussiert und rufen zwei freundliche, aber entschlossen guckende Herren der Security auf den Plan. Sie bedeuten mit wenigen Worten, dass es wohl eher unwahrscheinlich sei, dass wir hier eine Fotogenehmigung bekämen. Wie? Fotogenehmigung? Der Typ neben mir hat hier mal GEWOHNT! Ups… Aber: Das auffällige Auto, eine gewisse charmante Wortgewandtheit und die Tatsache, dass TRÄUME WAGEN hier oben im vergangenen Sommer im Rahmen der Aircooled Classics eine viel beachtete Rallyeetappe eingerichtet hatte, öffnen überraschend dem Ex-Internatler Enno und seinem 300 Convertible das Tor. Sowie auch die normalerweise abgeschlossene grobgliedrige Kette, hinter der ein Ehrenparadeplatz liegt.

Da darf man sonst nicht mehr hin...

Da darf man sonst nicht mehr hin…

Der Big Block ballert tief, sein Bass hallt von den reinweißen Schlosswänden wider. Zwischen diesen ehrwürdigen Mauern brennt das rote Auto fast schon in den Augen. In den beiden Wintern nach dem Kauf hat Enno diverse Umbauten und Verbesserungen in Auftrag gegeben: Der Unterboden wird eisgestrahlt, einige kleine Durchrostungen geschweißt und das fertige Werk korrosionshemmend beschichtet. Das gesamte Fahrzeug, alle Falzkanten und sämtliche Hohlräume sind mit dem Timemaxx-Fett-Verfahren großzügig versiegelt worden – hier und da kleckert die zähe, dauerelastische Masse sogar ein bisschen raus. Ein altes Auto muss in seinen Augen nicht hundertprozentig schön aussehen und verträgt gut ein bisschen ehrliche Patina – aber es muss zu 100 Prozent funktionieren.

Kein Motor. Eher ein Triebwerk.

Kein Motor. Eher ein Triebwerk.

Der Motor wird auf kontaktlose Zündung von Mallory umgerüstet und erhält komplett neue Schalldämpfer, ein Hochleistungskühlernetz und einen Ölkühler. Die Blattfedern werden ausgetauscht und die Sitze neu aufgepolstert. Jeder, der schon einmal ein amerikanisches Auto restauriert hat, wird ein Lied von den schwer zu reparierenden und so gut wie nicht zu bekommenden Instrumenten singen können. Allein um den Tageskilometerzähler wieder in Betrieb nehmen zu können, muss Enno sieben (!) komplette Kombiinstrumente kaufen. Die analoge Uhr tickt wieder, das Licht wird in diesem Zuge gleich auf Relaissteuerung umgebaut. Ein paar Zusatzinstrumente, die Auskunft über die Motorbefindlichkeit geben, finden den Weg auf die Mittelkonsole.

Eine Menge Lebensraum

Eine Menge Lebensraum

Das originale Acht-Track-Radio hinterlässt momentan ein großes Loch im Holzfurnier, es befindet sich noch auf dem OP-Tisch. Überhaupt macht die Elektrik manchmal, was sie will, das wird im nächsten Winter mit einem komplett neuen Kabelbaum beseitigt. Der Oldtimer-Spezialist Nils Rademacher und sein Team von „United Cars“ in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg helfen Enno bei allen Arbeiten, denn es fehlt dem Familienvater knapp 25 Jahre nach seinem Abitur in Plön ganz klassisch an Zeit und Platz, die Dinge selbst zu richten.

Diese Zeit verbringt er lieber so viel wie möglich fahrend mit dem Chrysler, auch bei schlechtem Wetter. Nur Schnee und Salz bekommt das Full Size Car nicht unter die Puschen. Bei herrlichem Wetter macht dafür auch gern mal die ganze Familie einen schönen Ausflug mit offenem Dach. Und die Kaffeepausen werden dann so getaktet, dass der Motor nicht heiß gestartet werden muss. Das mag er nicht, da spielt er manchmal nicht mit… Also lassen wir ihn lieber laufen, während wir auf diesem für uns persönlich sehr geschichtsträchtigen Hof stehen und er mir all diese Geschichten erzählt. Schloss Plön. Krass, was aus dir geworden ist. Damals hab ich meinen verrosteten Taunus hier oben direkt neben den anderen Karren geparkt, bin hoch aufs Zimmer zu Heiko, und wir haben Gitarre gespielt und Baileys getrunken. Dem Gebäude selbst tut der neue Besitzer sicherlich sehr gut. Aber dieser Schleier der unantastbaren Erhabenheit ist irgendwie ungewohnt…

Noch mal eine da rauchen, wo er es immer gemacht hat

Noch mal eine da rauchen, wo er es immer gemacht hat

Enno zeigt vom Hof des Internats auf das Zimmer, in dem er seine Jahre verbracht hat, und raucht noch eine Zigarette auf der Mauer. Dort, wo er es damals auch immer gemacht hat. Hier und da gab es Ecken, in denen das geduldet wurde. Da sind sie wieder, die Lücken. Der Chrysler läuft weiter im Standgas, lieber jetzt nicht ausmachen, die Security guckt schon ein bisschen nervös und wir sollten langsam trotz aller entgegengebrachter Toleranz wieder verschwinden. Unser zweites Ziel ist eine Non-Letter-Hommage. Wenn dem Chrysler selbst schon der Letter fehlt, dann fahren wir jetzt dorthin, wo uns früher die fehlenden Buchstaben gelehrt wurden: ins Gymnasium Schloss Plön.

Wenn die Klingel schellte war die Freizeit vorbei

Wenn die Klingel schellte war die Freizeit vorbei

BÄM. Flashback. Hinter diesen Mauern habe ich gelernt, geträumt und geflennt. Ich habe Klopapier geraucht und bin erwischt worden, ich habe Matheklausuren verkackt und verärgert den Mülleimer durch den Flur geschossen. Ich war verknallt, mal unglücklich, mal glücklich, wie Teenager das eben so sind. Enno scheint seine ganz eigenen Gedanken zu haben und ist recht schweigsam. Draußen auf dem Schulhof ist alles anders als früher. Während das Triebwerk im Stand weiter Superbenzin verbrennt und von den Backsteinwänden des Altbaus und dem Sichtbeton des Neubaus widerhallt, läuft er über den Kies bis runter an den See. Unser hölzerner Marterpfahl mit der Inschrift „ABI 90“ ist weg – wo er mal war, steht nun eine Art Wellblechbude: die neue Turnhalle. Das traditionsreiche, symbolträchtige Stück Holz soll noch jahrelang ausgebuddelt im angrenzenden Wald gelegen haben, inzwischen dürfte es dem Wurmfraß zum Opfer gefallen sein. Enno krabbelt zurück in den 300 und lässt das elektrische Dach hochsurren. Inzwischen finde ich hier ALLES symbolhaft, auch das.

Enno fährt seinen Chrysler auf das schwarze Pflaster in die „Oberstufenecke“, wo immer die Großen standen und geraucht haben. Und raucht seufzend gleich noch eine weitere Zigarette. Vielleicht auch zwei. Die große runde Uhr über dem Haupteingang tickt gnadenlos und unmissverständlich. Sie kündigt auch heute noch den Beginn des Unterrichts an, das Ende der Pause und irgendwann für jeden auch das Ende der Schulzeit. Danach beginnt der Ernst des Lebens. Damals wussten wir noch nicht, was alles auf uns zukommen wird. Wäre es so gewesen – hätten wir etwas geändert? Ich weiß es nicht. Gut, dass sowas nicht möglich ist. Das ist alles ganz schön lange her hier, und irgendwie zerrt das an uns. Egal, Posingbilder gehen immer.

Einmal noch die Schulbank drücken? Ach, nö lieber nicht.

Einmal noch die Schulbank drücken? Ach, nö lieber nicht.

Der Mann, mit dem ich zur Schule gegangen bin blickt, von Pathos ergriffen, auf sein Auto. Das steht jetzt hier vor einer sich ständig verändernden Kulisse, die er mit der schönsten Zeit seines Lebens in Verbindung bringt. Tatsächlich erinnert hier nur noch wenig an unser damaliges Dasein. Neue Generationen haben den Platz erobert und neue Bedürfnisse haben bauliche Veränderungen bewirkt. Und das ist auch alles gut so, wer sind wir denn, dass wir immer nur der Vergangenheit nachhängen würden? Es tut gut, den eigenen Erinnerungs-Schauer mal direkt auf jemand anderen und sein dickes Auto transponieren zu können. Denn es geht immer weiter – und mit einem solchen Traumwagen vielleicht sogar ein wenig gelassener.

Sandmann

Technische Daten
Chrysler 300 2-Door Convertible
Baujahr: 1968
Motor: V8 Big Block
Hubraum: 7.200 ccm (440 cui)
Leistung: 261 kW (355 PS) bei 4.400/min
Max. Drehmoment: 650 Nm bei 2.800/min
Getriebe: Dreigang-Automatik
Antrieb: Hinterräder
Länge/Breite/Höhe: 5.631/1.990/1.420 mm
Gewicht: 1.935 kg
Beschleunigung 0-100 km/h: 8,1 Sek.
Top-Speed: 190 km/h
Preis/Wert: ca. 25.000,- Euro

 

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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17 Responses to Pausen-ROT zum Abi

  1. Mehl says:

    Ah, ich erinnere mich an eine Kontaktaufnahme von Enno irgendwann in 2011 oder 2012. Schön, die Karre mal zu sehen!

  2. stefanh says:

    Ay Sandmann,

    super Kulisse für dieses tolle Fahrzeug und seinen stolzen Besitzer!

    An der Anschaffung eines schönen US-Strassenkreuzers habe ich bestimmt schon 100 Mal rumstudiert. Mal vom fehlenden Stellplatz für solch ein Schiff abgesehen dürfte dieses Vergnügen seit der Einführung neuer Kfz-Steuertarife im Kanton Zürich sehr teuer werden. Hab gerade mal nachgeschlagen, was Ennos Chysler allein diesbezüglich kosten würde: umgerechnet 2100.- Euro!

    Gruss, Stefan H.

    • Sandmann says:

      Ay Stefan,

      aaaahhhh!!! gibt es denn bei euch nicht auch so etwas wie das deutsche H-Kennzeichen? Also Pauschalbesteuerung und günstige Versicherungen ab einem Alter von 30 Jahren? Gerade für Dickschiffe lohnt sich das ja richtig.

      Irgendwann, IRGENDWANN habe ich auch noch mal ein Schiff aus den 60ern oder 70ern. Nach dem 1978er Ford LTD und dem 1981er Cadillac Eldorado sitzt der Virus tief. Den werde ich nie wieder los… Und NOCH – gibt es Benzin zu kaufen 🙂

      Kannst du dir vorstellen, dass ich vor 20 Jahren in der Kulisse für den Wagen ein und aus ging? Durch versiffte und unaufgeräumte Zimmer getobt bin? Was für ein cooler Haufen an Leuten damals 🙂 Und jetzt ein edles Etablissement. Gut und schade.

      Sandmann

      • Marc R. says:

        Grüezi Sandmann

        Wie recht Du hast, ich habe mich 10 Jahre gegen den US-Virus welcher mir schon grossväterlicherseits implantiert wurde gewehrt.

        Es ist hoffnungslos, irgendwann erwischt Du Dich entgegen aller Vernunft beim täglichen Durchklicken von Inseraten antiquarischer V8-Schiffe 🙂

        Wenn man sowas dann noch an einem emotional aufgeladenen Schauplatz der eigenen Jugend erleben darf… toll und ich kann mir vorstellen, dass ein intensives Erlebnis war.

        Wie bei gutem Kaffee, hat man auch nach dem Genuss noch den Geschmack auf der Zunge…

        • Sandmann says:

          Ay Marc,

          da hast du komplett Recht. Der Haken dabei ist, dass ich derartige Erlebnisse ja beruflich regelmäßig habe und IMMER und IMMER wieder solche Karren selbst besitzen will 🙁 Mein Job ist eine einzige Entbehrung und ein täglicher Entzug………

          Sandmann

    • Marc R. says:

      Hoi Stefan

      Eine Zulassung im Kanton TG/SH/SG würde sich hier anbieten.
      Mein 350er Pontiac kostet 550.- inkl. Wechselschildgebühr… in Euronen sind das dann 460.-

      Falls ich Dir hier etwas helfen kann, melde Dich.

      Grüsse aus Wil

      Marc

  3. stefanh says:

    Nein, diesen Vorteil gibt’s leider nicht. Der Veteranenstatus ändert rein gar nichts an den Kosten für Versicherung und Steuern. Der einzige Nutzen ist das längere Vorführintervall von 6 Jahren sowie die Möglichkeit, mehrere Oldtimer auf ein Wechselkennzeichen zuzulassen. (Was natürlich wieder einen Kostenvorteil darstellt, insbesondere in meinem Fall…).
    Bei den Amis würde ich persönlich einen jahrgangsmässigen Schlussstrich für Modelle ab Jg. 72-73 ziehen, denn danach hatten die Motoren wegen der Abgasvorschriften keinen Dampf mehr – zumindest im Vergleich zu früher.

    Stefan H.

    • Sandmann says:

      Ay Stefan,

      das mit dem Dampf ist ja nur bedingt wichtig. Ob 5-8 Liter Hubraum nun viel Dampf haben oder mit 130PS daher kommen. Das Blubbern ist doch das Gleiche 😀

      Mal gucken, wo mich diese Sehnsucht mal hintreiben wird….
      Sandmann

      • Marc R. says:

        nochmals ich.
        Da muss ich Sandmann recht geben.
        Klar, die Ur-Dinos mit grenzenloser Leistung sind unerreicht.

        Aber wenn man etwas weniger investieren will und/oder ein Herz hat für Aussenseiter kann man auch mit einem Ölkrisenschiff sehr glücklich werden.

        Es bollert, es gleitet, wenn man nicht auf burnouts aus ist, tuts das auch mit weniger PS 🙂 das US-Feeling hast Du da genauso

        • Sandmann says:

          *heul*

          Und dann sind die auch immer wieder echt preiswert zu haben, wenn man nicht grad nach den „Kult“ Karren sucht.
          Ach manno.
          🙁
          Ich will mal wieder………

          Sandmann

  4. Sezgin Ö. says:

    Einer meiner Traumautos, sieht richtig Geil aus die Kiste.

    • Sandmann says:

      Ay Sezgin,

      Träume soll man wagen 🙂 Soooooooo teuer sind sie nicht, und wenn man ein bisschen was selbst machen kann rollen sie immer und ewig. Was hält dich ab?
      Vermutlich die anderen deiner Traumautos 😉 Das alte Problem…..

      Sandmann

  5. Enno says:

    Hi Jensi,

    schöner Bericht. Hab deinen Blog jetzt erst gefunden, werd mich mal durchlesen.

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