Rudolf ist weg…

Da fährt er hin...

Da fährt er hin…

Auferstanden aus den Benzinruinen meines viel zu durstigen Mercedes 260E. Damals eine Art Retter in der Pendelnot, bieder, langweilig, unspektakulär. Und – ein KOMBI!!! 🙂 Mit einem Kilometerstand jenseits der 300.000 habe ich beschlossen, meinen 2 Jahre lang treuen Rudolf nur fast TÜV-fällig wieder herzugeben. Nach Südfrankreich und Finnland und all diesen Stunden auf der Autobahn. Das alte Last-Tier ist mir aber irgendwie ans Herz gewachsen. Ich werde… ein bisschen traurig.

Gleich kommen sie. Also schnell noch alles ausräumen….

Autogeschichte, umverpackt

Autogeschichte, umverpackt

Wenn ich ein lieb gewonnenes Auto hergebe nehme ich vorher immer einen Karton und tu da alles rein, was so in diesem Auto rumschwirrt. Von dem ganzen Tüdelkrams in den Türtaschen und der Mittelkonsole über das Radio bis zum Warndreieck und dem Verbandskasten. Eigentlich passiert das mit dem Ziel, diese Reliquien des Alltags nahtlos im nächsten Fahrzeug an die gleichen Plätze zu drappieren. Aber irgendwie klappt das nicht, in meiner Garage stehen inzwischen vier oder fünf Kartons wie unordentliche automobile Zeitkapseln nebeneinander, vermutlich gucke ich da erst wieder in 42 Jahren rein. Trotzdem muss der Kram da ja mal raus, also los.

Madonna bekommt neue Aufgaben

Madonna bekommt neue Aufgaben

Was sich alles so in einem Auto ansammelt! Krass. Hier noch eine Ablage mit Parkzetteln oder Bonbons, da das Navi mit Anschlusskabeln, Münzen, ein Klappmesser, CDs, eine Handcreme, ein Foto und ein kleiner gelber Zettel mit ein paar sehr sehr lieben Worten drauf. Bei Madonna bin ich besonders vorsichtig, die hat ja schon seinerzeit Sizilien erlebt. Die wird ihren Platz auch definitiv im neuen alten Auto finden und nicht ihr Dasein in einem Karton in meiner Garage fristen. Den gerade erst im Urlaub aufgeklebten FIN Aufkleber ziehe ich vorsichtig von der hinteren Stoßstange und spendiere ihn zunächst meinem Taunus. Irgendwie fühle ich mich so, als müsste ich die liebe Wohnung, aus der ich bald ausziehe nochmal streichen. Schockt nicht.

Ein halber Hausstand

Ein halber Hausstand

Ohjeohje. Also gut, ab damit in die Garage, zusammen mit dem Werkzeugkasten. Da ist ja auch die Van Halen CD, die suche ich schon seit letzten Sommer 🙂 So ein Sammelsurium aus allen Ecken eines alten Autos erzählt vermutlich viel mehr Geschichten als ich das glauben möchte, vielleicht hebe ich den Kram ja wirklich auf und zeige ihn eines Tages mal einem Therapeuten… Der Kaufvertrag ist ausgefüllt und unterschrieben, Papiere, TÜV, ASU, ein paar Rechnungen und der Schlüssel liegen auf dem Küchentisch – und da kommen sie schon. Eine rauchen, ein bisschen quatschen, ein bisschen unsicheres Witzereißen und schon wandern ein paar kleine Taler von einer Hand in die andere, ein paar Unterschriften werden getätigt und die Gesellschaft steigt ein. In ein Auto, was nun nicht mehr mir gehört.

Ciao, Rudolf

Ciao, Rudolf

Fotoscheu ist sie, die neue Besitzerin. Sie hat schon einen Passat Kombi, genau den gleichen, aber einen Benziner. Und die vielen Kilometer machen einen Diesel nötig, das spart ungefähr die Hälfte an Sprit. Ja, das kenne ich. Ihr Freund (oder ihr Mann? Weiß ich nicht) wird den alten Kombi wieder fit machen, neuer Auspuff, ein paar Bleche und Kleinigkeiten und dann sollte er ihr wohl genau so gute Dienste leisten wie mir. Vielleicht erleben die beiden auch so viele schöne Geschichten, die sie anderen erzählen können. Vielleicht wird Rudolf auch einfach nur ein geräumiges, sparsames Autos sein. Ohne Emotionen und ohne Seele. Das liegt glaube ich immer an den Leuten, die ihn fahren. Bei mir hatte er eine Seele. Eine treue.

Über den Horizont

Über den Horizont

Bekommt er irgendwann mal ein H-Kennzeichen? Wird er vielleicht so geliebt, dass er die Jahre überdauern wird? Ich glaube nicht. Die liebenswerten Lastesel sind einfach nicht cool genug, um gerettet zu werden. Fire and forget. So wie bei mir. Werde ich das eines Tages lesen und denken: „Hätte ich den doch bloß aufgehoben…“? Bestimmt. Hab ich bis jetzt ja bei jedem Auto gedacht. Der „Lebe Wohl“ Artikel für meinen Audi V8 liegt immer noch in den Entwürfen rum, der ist irgendwie nie fertig geworden. Ich kann ganz schwer loslassen, aber nun isser weg und ich hab Platz für einen neuen. Einen übern Winter. Mehr nicht. Und dann sehen wir weiter.

Sandmann

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Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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30 Responses to Rudolf ist weg…

  1. Markus1975 sagt:

    Aaach Jensi

    Du kommst schon über Rudolf hinweg. Hier bin ich komischerweise diesesmal ohne Gefühle. Rudolf wurde genutzt und er hat seinen Dienst getan. Hier war ein Kombi am Werk, den Du an fast jeder Ecke noch siehst. Schön bieder und…überhaupt keinen Flair.
    Aaaaber….Rudolf lebt weiter. In den Geschichten des erlebten. Gerade hier liegt der Knackpunkt. Ein Auto bleibt ein Klumpen Metall, bis zu den Moment wo man ein schönes „Erlebniss“ mit ihm hat. Und wenn es nur ein sagenhafter Sonnenuntergang ist den man während einer Tour erlebt. Es entstehen Gefühle des miteinander. Ein Gefühl welches wohl nur Autofreaks mitfühlen bzw. erahnen können. 😉
    Du erinnerst Dich doch noch an den Scoda Oktavia Diesel von Melanie? Der war sowas von „urgs“ das selbst ich nur wiederwillig dran geschraubt habe. Da ist ihr jetziger genannt „Clarens“ ganz anders dran. Hier wird wieder mit Lust geschraubt und die Gefühle dem Wagen gegenüber…schönstes Erlebniss? Die Innenausstattung von Avant A nach Avant B schrauben. Nach der Spätschicht mit Melanie bis um 4.00 morgens. Der Innenraumteppich, elektrischen Fensterheber, vorderen Pappen und Dashboard fehlen allerdings noch. Öhm

    Solche schönen ERLEBNISSE geben einem Auto erst die Seele, die es einem eingefleischten Autonarren erlauben eine gewisse Verbindung mit dem ansonsten völlig seelenlosen eine Verbindung einzugehen. Und das geht eigentlich schon an einem kalten Wintermorgen los, wo der Wagen mit dem letzten Saft der Batterie und der letzten Kurbelwellenumdrehung anspringt. Man(n) freut sich klopft auf´s Dashboard und quatscht irgendwelchen Blödsinn. Selber noch nie erlebt? Kommt ihr da draußen. Geht einmal tief in euch und seid ehrlich zu euch selbst. 😉

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • bronx sagt:

      Du Retter der V8 😉

      schön geschrieben. So sehe (und fühle) ich’s auch. Eure Umbau-Arie bis 4 in der Früh las ich ja schon an anderer Stelle hier. Und fand das cool. SO muss das 😀

      Sandmann:
      +
      Fire and forget? Never! Ich hab meinen liebenswerten Lastesel aufgehoben. Und erst heute wieder einen netten Artikel gelesen, in dem steht, das es davon quasi keine (gut erhaltenen) mehr gibt. Und das die Preise anziehen, was mir aber völlig Pelle ist. Denn DER wird nicht verkauft 😉
      +
      Van Halen CD? Nette Mucke, Auto ausräumen heisst auch wiederfinden. Meine Erfahrung 😉
      +
      Bronx

      • Sandmann sagt:

        Ay Bronx,

        in der Tat, ich finde so einiges in meinen Autos wieder. Wenn ich das dann nicht immer alles in der Garage verschwinden lassen würde hätte ich auch einige Dinge dauerhaft an Ort und Stelle. So wie die CD, die ist nun im Karton, warum hab ich die nicht gleich mit rein genommen und ins CD Regal gestellt? 🙂
        Okay, vielleicht weil ich gar kein CD Regal habe. Egal.
        Vielleicht erlebt ja Daemonarch mit seinem roten Rudolf die Geschichte weiter, die meinem noch fehlten. Wo steckt der eigentlich? Ist der so damit beschäftigt, sich auf Facebook über die allgemeine weltpolitische Lage auszukotzen dass er die schönen schraubenden Seiten (wie diese hier) vergisst? 😉
        Sandmann

        • bronx sagt:

          Wahrscheinlich!

          Auto aus- und einräumen hatte ich ja kürzlich auch erst. Erinnere mich bloß nicht daran !
          +
          Die Kisten landen auch bei mir in der Garage 😉
          +
          Bronx
          (ab heute mit neuen Reifen auf dem Bus unterwegs 😀 )

    • Sandmann sagt:

      Ay Markus,

      jahaaaaa da hast du natürlich auf breiter Ebene recht. Sowas habe ich mit Rudolf auch schon erlebt (ich sag nur: Radlager tauschen am Heilig Abend), und mit allen anderen Autos davor noch viel mehr. Man kann es hier ja nachlesen.
      Und alle, die noch kommen werden spinnen die Geschichten weiter 🙂 Jeder bekommt seine eigene kleine Rubrik am rechten Rand der Seite. Rudolfs mache ich nun bald zu. Auf dass er noch lange rollen mag.

      Freu mich drauf, dich am Samstag bei Tom zu sehen!
      Sandmann

  2. Markus1975 sagt:

    Hey Jensi

    Ich bin momentan etwas im Stress. Vorbereitungen für Legan und den Tag danach am See angeln.
    Und mit Sicherheit freue auch ich mich Dich zu sehen. Mit dem 43 ziger nehme ich an.

    Jaja. Rudolf. Am Heilig Abend hast Du damals das Radlager gewechselt? Mensch. Da baut man den Tannenbaum zusammen, aber schraubt nicht am Auto!
    Obwohl…joah. Ich könnte mich ebenfalls zu soetwas hinreißen lassen. Hauptsache die Gans wird liebevoll behandelt und regelmäßig eingecremt, damit es keinen Sonnenbrand gibt. 😉

    V8 mäßige Grüße

    Markus fast im Aufbruchswahn

    • Sandmann sagt:

      Ay Markus,

      was musst du denn für Legan vorbereiten? Fleisch und Bier kaufen und ab dafür. Tom organisiert doch das Treffen, nicht du…? 🙂

      Mit dem Radlager, das war auch nicht Heilig Abend sondern Heilig MORGEN. Schau:
      http://www.sandmanns-welt.de/2012-und-alles-lauft-auf-einmal-rund/
      Ich MUSSTE das machen, sonst wär ich nicht zu meiner Liebsten gekommen 🙁 Aber ging ja schnell, keine Stunde.

      Heute guck ich mir erstmal ne alte E-Klasse an. Kombi Diesel. Aber psssssssst nicht weitersagen 😉

      Sandmann

      • Markus1975 sagt:

        Hey Jens

        Für Legan…Bettwäsche, Bier, Fleisch. Für das Angeln am Tag danach: Köderfische, Ruten bestücken…Aaahh! Du glaubst gar nicht an was ich momentan alles denken muß. Zumal Roy ja auch angeln möchte und ich nicht weiß, ob er seinen Kram nun mitgenommen hat oder nicht. Soll heißen: Ich packe gerade Ruten, Rollen, Köder und Zubehörkasten für mindestens sechs Personen zusammen.Das Chaos kannst Du dir morgen in Legan anschauen. Ich könnte nen Angelladen aufmachen. 😉

        V8 mäßige Grüße

        Markus an Ruten zusammenstellen

        Pssst…Daumen Drück

  3. Daemonarch sagt:

    Nabend, Freunde der Nacht!

    Neben des natürlich stattfindenden auskotzens… (Was ist daran eigentlich so schlimm?), bin ich natürlich schon am schrauben.

    Ich muss natürllch noch etwas sparen, um für den folgenden Rundumschlag noch einige Ersatzteile zusammenzuhaben :

    – Radlager Vorne
    – Dämpfersatz komplett mit neuen Domlagern
    – Dreieckslenker komplett
    – Koppelstangen des Stabi’s
    – danach Achsvermessung mit Einstellen

    Was schon passiert ist :

    – Motorölwechsel mit Filter (natürlich)
    – Neue Spurstangenköpfe (13€… Hat komischerweise nicht nur das Lenkungsknarren, sondern auch die meisten Radlagergeräusche gekillt)
    – Walker Minikat auf D3 eingebaut und eingetragen (zusammen 93€)
    – Neuen Anlasser bestellt, aber falschen bekommen, wird gerade umgetauscht
    – „Neue“ gebrauchte Sommerreifen von ebay kleinanzeigen für 40€, zählt aber nicht, da ich im Gegenzug die alten Astra-Ganzjahresreifen für das selbe Geld losgeworden bin…

    Ich werde berichten.

    P.s… Motor läuft super, bisheriger Verbrauch : 6,9l/100

  4. SteffenG sagt:

    Der gute alte Rudolf…

    Bei unserem Corsa war ich auch Emotionslos. Der rostet aber in der Familie weiter. An den anderen Autos (außer am Alto) hingen und hängen so viele Geschichten… Vom Schweißen des Kadett D auf dem Feld über B1000-Partys (dank Standheizung) bis hin zu Campingtouren.

    Steffen

    • bronx sagt:

      B 1000 Partys?

      Ich hatte auch einen. Mit Standheizung. Genial.

      Erzähl 😉

      Bronx

      • Sandmann sagt:

        B 1000?

        Was ist DAS denn nun schon wieder? 🙂

        • bronx sagt:

          Moin Sandmann,

          Ein B 1000 war (und ist) im „Osten“ so etwas ähnliches wie der T2/T3 des „Westens“. Ein kultiger Transporter / Bus, Mädchen für alles. In der Szene im Osten mittlerweile überaus beliebt, weil relativ preiswert, einfach zu unterhalten und immer noch mit guter Teileversorgung gesegnet. Formal erinnert er an den T2, nur das er 1961 schon auf den Markt kam und praktisch unverändert bis 1990 gebaut wurde. Mit 3 Zylinder 2-Takt-Motor, ab 1988 auch mit dem 58 Ps Viertakter, in VW Lizenz gefertigt.

          Ich hatte 1989 bis 1991 einen, zu Ostzeiten konntest Du den nicht so einfach kaufen. Der wurde verteilt, an Komunen, Betriebe und an Kinderreiche Familien. Nach der „Wende“ lockerte sich das dann, so kam ich an meinen. Ein „spätes“ Modell, mit Schiebetür (Steffen wird wissen, was ich meine). Ein praktischer Karren, es passte alles hinein. Surfbrett, Zelt und dann ab an die Küste übers Wochenende. Drin pennen ging narürlich auch 😉

          Bronx

          • SteffenG sagt:

            Hi Bronx,

            hätte ich nicht besser erklären können 😉

            Meiner war Baujahr ’76 und ursprünglich an unsere örtliche Mühle ausgeliefert. Demzufolge hatte er auch mindestens eine GR in seinem Leben.
            Das erklärt die seitliche Schiebetür und das weiche Armaturenbrett+Lenkrad. Der Motor war noch der „alte“ mit fest angeflanschtem Lüfter. Die Standheizung war einfach genial! Ich hatte den Bus von ungefähr Februar bis Juni. Schön war, dass man einfach die Klappe aufmacht und alles reinwirft. Der Motor ist ja, im Gegensatz zu VW vorn zwischen den Sitzen eingebaut. Dadurch hat man hinten Platz ohne Ende.
            Das hat allerdings auch die Eigenart begünstigt, dass man auf Kopfsteinpflaster leicht mal gedriftet ist.
            Was gibt es sonst noch zu sagen…? Der lange Schaltstock hat einige getriebe gekillt. Diese sind ohnehin nicht soooo haltbar und man konnte durchaus Kraft aufbringen damit. Bei mir hat sich dann irgendwann das Ausrücklager zerteilt, die Reparatur war mir zu teuer (habe 50Mark für den Buis bezahlt) und ich habe ihn ausgeweidet (habe noch das Typenschild) und entsorgt. Damals hat man die Dinger noch hinterher geworfen bekommen.
            Aber es ist tatsächlich so – Bier und Grill rein und los gehts! Wir haben oft bei nem Bierchen drin gesessen, wenn es draußen kalt war.

            Auch so ein Auto, was ich gern behalten hätte. Meine Eltern hatten einen, Ex-Post aus ’89 in Top Zustand. Der ging dann aber auch recht schnell weg, als sie ihren neuen Bus hatten.

            Hach – die alten Zeiten!

            Steffen

            • bronx sagt:

              Hi Steffen,

              jo, ne GR hatten die in den siebzigern gebauten wohl alle durch. Das „weiche“ Armaturenbrett und das „neue“ Lenkrad haben mir damals auch besser gefallen. Über was man sich damals so gefreut hat, tzz, mann, was für „Errungenschaften“ 🙄

              Die Getriebe hatten eine wahnsinnige Streuung in der Fertigung. Ich kannte „Barkassen“-Kutscher, die hatten innerhalb von 100.000 Km drei Getriebe geschrottet. Bei anderen hielt die Box 150.000 und mehr. So what!

              Heute gibts zwar keine mehr für’n Fuffi, mindestens 2-2,5 K muss man schon anlegen. Aber immer noch eine Menge Spaß fürs Geld.

              Bronx 😉

              • Sandmann sagt:

                Ay Jungs,

                schaut mal, da habe ich wieder was gelernt. Sind die denn auch alle nach der Grenzöffnung verschwunden, gleich den heute immer teurer werdenden Trabanten? Oder hat man die eher noch aufgehoben, weil sie einen gewissen Nutz-Zweck erfüllten…? Wenn die so teuer sind wie du schreibst Steffen würde ich glaub ich lieber zum T3 greifen…

                Also – bewusst habe ich glaube ich noch nie einen gesehen…?

                Sandmann

                • bronx sagt:

                  Naja, richtig oft siehst Du keinen mehr davon. Verbraucht, weggeworfen, wie das halt so war. Bis man merkt – die Dinger waren so schlecht nicht. Das Problem war der 2-Takter. Wer wollte sowas noch? Damals 😉

                  • Sandmann sagt:

                    Und heute sind die Rengpengpengs wieder hip 🙂
                    Hab gerade mein Moped in den Kofferraum des Daimlers gewuchtet und bin jetzt total besoffen vom auslaufenden Benzin. Happy Friday…..

                    Sandmann

  5. Dani sagt:

    Moin Sandmann,

    wahre Worte:
    Zitat
    “ Vielleicht wird Rudolf auch einfach nur ein geräumiges, sparsames Autos sein. Ohne Emotionen und ohne Seele. Das liegt glaube ich immer an den Leuten, die ihn fahren. Bei mir hatte er eine Seele. Eine treue.“
    Zitat Ende

    Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Wir haben hier auch so ein charkterstarkes Schätzelein wie Deinen Rudolf. 90 PS TDI, dunkelblau, sparsam, sehr robust und langlebig. Er begleitet uns jetzt seit knapp 11,5 Jahren, hat 360 000 km auf der Uhr und schnurrt wie ein Kätzchen (Von vielen tollen Erlebnissen und Geschichten brauch ich wahrscheinlich gar nicht anfangen. 🙂 ). 🙂

    Und auch dieses Auto hat eine Seele und einen Charakter (bitte nicht ganz Ernst nehmen, ok??). 😉
    Er bestimmt welches Auto bei uns der Zweitwagen wird. Findet er sie ok laufen sie und sind zuverlässig. Findet er sie nicht ok reagiert der Zweitwagen mit einem Motorschaden, oder er zieht Fremdstrom, etc.
    Einen Polo, einen Ibiza und einen neueren Passat hat er schon zum Teufel gejagd. Nun, der vierte Versuch, ist ein baugleicher Passat als Benziner.

    Bis jetzt scheint es als würde unser Schätzelin ihn als in Ordnung einstufen: Der Neue läuft zuverlässig. Lassen wir uns mal überraschen ob es so bleibt. 😉

    Wie gesagt, nicht so Ernst nehmen, bitte, aber es ist schon verrückt. 🙂

    Wenn alles gut läuft haben wir noch 11 Jahre vor uns ehe es das H Kennzeichen gibt. Das ist unser Ziel. Ich bin gespannt ob wir es schaffen. Ich hoffe es sehr, denn ich häng an dem Auto. Hab schon viel mit ihm erlebt. Das schweisst zusammen, auch wenn es „nur“ ein Auto ist. 🙂

    In diesem Sinne. 🙂

    LG Dani

    • Sandmann sagt:

      Ay Dani,

      uiiiii „Geschichten aus der Gruft“ 🙂 Rudolf ist ja schon echt lange her…
      Ihr habt euren schon ELF Jahre? Wow. So lange hatte ich noch überhaupt gar kein Auto im Alltag, und schon gar nicht einen ganz „normalen“ Wagen. Respekt. Aber wenn er euch treue Dienste leistet – warum auch nicht? Ich trauere meinem Rudolf manchmal ein bisschen nach, besonders seit dem Finnland Urlaub. Und immer wenn ich einen grünen „Pacific“ sehe seufze ich ihm ein — Ruuudooolf — hinterher. Hm. Ich möchte zwar nicht gegen meinen Daimler tauschen, aber das war schon ein klasse Auto.

      Man darf gespannt sein, ob bei euch das Zweitwagen Orakel eines Tages milde gestimmt sein wird. Wenn es ein Benzin-Bruder ist, stehen die Chancen ja gut 🙂

      Viele Grüße, momentan aus Rüsselsheim
      Sandmann

  6. Daemonarch sagt:

    Unser „Red“ läuft ja auch noch (sogar der verschriene 30€ Anlasser von Ebay)…

    Dennoch wird er mit Ablauf des aktuellen TÜV (gegen Dezember) wohl gegen ein neueres Modell, wahrscheinlich einem 3BG ersetzt.

    Treu isser ja, aber ich hätte nicht gedacht, wie lieblos diese Autos seinerzeit gebaut wurden, und wie arg die Qualität der Karosse doch Richtung Golf 1 geht… (Hängende Türen, versagende Türfänger, undichtes Sonnendach).

    Der Beinfreiheit hinten und dem allgemeinen Platz werde ich dann aber wohl noch nachtrauern. (In welchem Auto kriegt man schon locker ne Getränkekiste hinter den Fahrersitz, wenn man mit seinen 1.85 noch sehr kommod sitzt?)

    • Sandmann sagt:

      Ay Daemonarch,

      ja, die Beinfreiheit in dem Passat ist legendär. Aber so eine Getränkekiste geht zur Not ja auch in den Kofferraum, mal ehrlich, wie oft sitzen hinten schon Leute? 😉

      Ich erlebe gerade das Gegenteil von dem, was du in Sachen Verarbeitung beschreibst. Beim Benz. Da siehst du jedem einzelnen Stecker an, dass er von guter Qualität ist. Die Türen schmatzen in die Schlösser und die polternde Vorderachse ist komplett mit Teilen von febi neu bestückt, Traggelenke, Stabibuchsen, Koppelstangen. Alles zusammen: 50 Euro. Geil.

      Ich grübel gerade über einen Ford Capri nach. Aber das ist eine andere Geschichte 😉

      Sandmann

      • Snoopy sagt:

        Na der Passat ist aber auch älter und eine andere Klasse.
        Ja Platz hat er. Hatten den Nasenbär Kombi ja auch mal als Geschäftswagen…
        Capri ja der ist nett…

        • Sandmann sagt:

          Aber der Passat wäre nicht VIEL älter 😉

          Und ja, Capri ist nett. Wäre aber auch nicht schlimm wenn das nix würde, ich habe heute am Dottore die Lichtmaschine neu bereglert, den Tacho ausgewechselt und die vorderen Lautsprecher tiefergelegt, jetzt passen die Abdeckungen wieder.
          Alles in zwei Stunden. Sehr geil.

          Sandmann

  7. Lieber nen Urlaub auf Capri als einen Ford Capri besitzen.
    Liegt wohl daran, dass mir weder alte noch junge Ford was geben. Die lassen mich völlig kalt. Dagegen ist es auf der Insel immer schön warm.

    • Sandmann sagt:

      Ay Peter,

      auf Capri war ich noch nie.
      Dann sollte ich mal planen, mit dem Granada nach Granada zu fahren? 😉
      Der Capri ist schon sehr cool. Aber der Audi ist hell, freundlich, gesund und durchrepariert. Das hat auch was für sich. Ich hätte kein Problem damit, den einfach so weiter zu fahren…..

      Sandmann

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