Schreibende Schrauber sammeln seltenen Schrott

Immer wieder zurück zum Tatort

Immer wieder zurück zum Tatort

Schrottplätze. Autoverwerter.
Diese heiligen Orte beschäftigen mich schon seit einem Vierteljahrhundert. Vielleicht sollte ich ihnen mal eine eigene Kategorie widmen, so lange es sie noch gibt. Die grünen Wiesen, auf denen Autos ordentlich gestapelt zwischen Gestrüpp und Brennesseln rumliegen. Aus denen ich alles ausbauen darf was ich benötige, um es dann für kleines Geld zu erwerben und in mein eigenes Auto wieder einzubauen. Heute habe ich blauäugig bei Harry Kloss in Hamburgs Osten angerufen und erfahren, dass da noch ein XM irgendwo rumliegt, ganz hinten. Geil 🙂 Dann plane ich das doch mal als kleinen Schwenker in meinen Heimweg nach Kiel ein, aber vorher treffe ich mich noch mit seiner Exzellenz Knut Simon an der Oldtimertanke Brandshof zum Mittagessen. Warum? Ach – viele Gründe. Zwei der wichtigsten: 1. ich mag Knut, und 2. er fährt auch einen XM, sogar einen der legendären V6. Das scheint ein guter Tag zu werden.

Die Tageskarte ist schon leergefuttert, aber Currywurst mit Pommes geht immer und schmeckt hier auch immer.

Teppichmarkt am Brandshof

Teppichmarkt am Brandshof

Bei dem historischen Szene-Treffpunkt am Rand des Hamburger Hafens tummeln sich Mittags und Abends an sieben Tagen in der Woche viele illustre Personen mit ihren Voitures. Hier gibt es außer einer Hauptuntersuchung seit ein paar Jahren allerhand zu Essen und zu Trinken im Schatten der wunderschönen 50er Jahre Tanke, und es gibt keine mir bekannten Gründe, hier mittags nicht hinzufahren 😉 Heute steht sogar eine Shelby Cobra auf dem Parkplatz unter der Eisenbahntrasse, aber die Mehrzahl der Blicke der Mittagstisch-Mampfenden ruhen auf den beiden französischen Dickschiffen, die da nebeneinander auf ihren hydropneumatischen Polstern leise vor sich hin ticken. *klick* sssssssss *klack* hhhhhh *quietsch*
Bei Fritz Cola und Pommes frotzel ich freiheraus fröhliche Phrasen, während Knut mit katastrophalen Kalauern kontert. Kennen Sie diese alberne Wortwitz-Ebene, die es nur zwischen Männern gibt? Gniiihihi…. Es ist nicht ausschließlich das erstaunlich gute Oktoberwetter, was uns schnell klarwerden lässt, dass dies hier nicht das Ende sein kann. Harry Kloss? Wann, jetzt? Knut hat schon von der legendären grünen Wiese gehört, die irgendwo im Niemandsland neben der A1 versteckt sein soll. Aber er war noch nie da. Na – wenn das mal keine Gelegenheit ist. Zeit? Ja. Dann fahren wir doch zusammen hin! Pommes aufessen und direkt synchron volltanken.

Doppeltes Mineralölgeplünder

Doppeltes Mineralölgeplünder

Kennen Sie Knut eigentlich?
Na klar kennen Sie Knut. Nein, es ist nicht der Knud, der den Dottore gekauft hat. Der schreibt sich hinten mit D und postet auf Facebook so wunderschöne Bilder von dem alten Audi 100 dass mir die Tränen kommen. Aber das ist eine andere Geschichte. Knut hier (mit T hinten) schreibt unter anderem für den Springer Konzern und ist für einen meiner absoluten Lieblingsartikel in der AutoBILD Klassik verantwortlich. Den, wo er den Kieler Tatortkommissar Borowski mit seinem ehemaligen Dienstwagen, dem rostroten Passat 32b, konfrontiert. Axel Milberg, Knut und der legendäre Volkswagen mit dem originalen Kieler Nummernschild am Falckensteiner Strand, wo ich grad erst den KLE hingeschleppt hatte. Warum dieser besagte Artikel? Als Borowski dem maladen Havaristen in einer alten Folge den Gnadenschuss gab kaufte Knut den prominenten Variant und fuhr ihn als Alltagswagen durch die Gegend. Jetzt hat ihn ein Tatortfan und Sammler gekauft, also kommt der XM V6 wieder mal zu bewegten und bewegenden Ehren. Ich bin schon seit Stunden fertig mit Volltanken und habe nicht viel mehr als den Gegenwert eines TRÄUME WAGEN Jahresabos für meine Dieselfüllung bezahlt, derweil das gute Super in den gierigen Schlund des anderen Oberklassegleiters rein läuft und läuft und läuft. Man erzählt sich im Hamburger Hafen, dass der Tankstellenpächter dieser kleinen Esso nach unserem Besuch seinen Laden zugemacht und sich nach Paris abgesetzt habe. Herrn Simon ist derweil gar nicht nach Kalauern zumute.

Freud und Leid dicht beieinander

Freud und Leid dicht beieinander

Dabei steht sein versoffener XM auf den ersten Blick doch so viel schicker da als meiner. Ein dunkles, auf der Fahrerseite nur mäßig zerkratztes Flaschengrün, helle Ledersitze im Farbton „schlimmer Durchfall nach zu viel Baguette“ und die gleichen kommoden Annehmlichkeiten wie in meinem, was die Exclusive-Ausstattung eben so mit sich bringt. Allerdings hängt der Hintern von Knuts Citroën schnell auf dem Boden. Meiner hält den Druck über eine Woche lang. Aber irgendwas haben die ja immer 😉 Der große, quer eingebaute V6 (der irgendwie auch im DeLorean werkelt) schnurrt sauber und zufrieden und lässt schon beim Anlassen die Tanknadel um 1/4 fallen, das ist spektakulärer sichtbarer Oberklasse-Konsum. Bei meinem Turbodiesel sei ja chronisch die Warnlampe der Tankanzeige kaputt, sagt Knut, jedenfalls hat die noch nie ein Dieselfahrer leuchten sehen. Später auf der Autobahn verstehe ich den Witz erst und giggel ein wenig zeitversetzt in mich rein. Am frühen Nachmittag raus aus Hamburg zu fahren ist angenehm antizyklisches Verhalten, aber die A1 steht so oder so. Zum Glück ist es nicht weit zur Autoverwertung Harry Kloss, und mit so einem Auto im Rückspiegel fährt oder steht es sich einfach wunderbar.

Objects in Rear Viev Mirror are closer than....

Objects in Rear Viev Mirror are closer than….

Was brauche ich eigentlich vom Schrottplatz? Je nachdem was für ein Modell auf der Wiese liegt wären da: ABS Sensoren, der Kühlmittelsensor, ein nicht quietschendes Innenraumgebläse, eine komplette Heckablage (bei meiner fehlt die Hälfte) und ein paar Kleinteile wie ein Zigarettenanzündereinsatz und mannigfaltige kleine Blindstopfen. Knut braucht genaugenommen nichts, na doch, vielleicht einen Unterfahrschutz für seinen alten Volvo. Und wenn es sich ergibt einen Taster, der die hölzerne Klappe vom Kippenfach verriegelt, die klappt immer wieder von alleine auf, weil der Nuppsi aus Plastik schon rundgeschabt ist. Da war wohl mal ein nervöser Raucher am Werk? Die Klappe des oben auf dem Armaturenbrett angesiedelten Handschuhfachs hat der AutoBILD Schreiber inzwischen zugeklebt. Die klappte bei jeder Bodenwelle auf, und irgendwann fanden seine Kinder auf langen Reisen das Mitzählen in dreistelligen Bereichen langweilig. Zu, nu. Sehen Sie, jeder XM hat seine ganz individuellen Macken. Bei meinem öffnen und schließen sowohl das Handschuhfach als auch der Aschenbecher einwandfrei 🙂 Dafür geht der linke Fensterheber nicht… ach egal.
Ja. Wir dürfen auf den Platz, und wir müssen versprechen, nur das auszubauen was wir kaufen wollen – und nicht alles drumrum ungeduldig zu zerstören. Der Klassiker. Was ich nicht brauche kann ich auch abbrechen, um an das ranzukommen, was ich brauche. Wie viele gute und seltene Ersatzteile sind dieser ignoranten und destruktiven Einstellung schon zum Opfer gefallen? Wir versprechen es gern. Ehrensache.

Toben Sie sich aus, meine Herren.

Toben Sie sich aus, meine Herren.

Hier stirbt tatsächlich noch ein ehrwürdiger XM. Aber genau wie letzte Woche bei KIESOW leider „nur“ ein Y3, also das Vorfacelift des meinigen mit völlig anderem Interieur. Und dazu liegt er noch ausgeweidet auf dem Boden, was das Erreichen der ABS Sensoren schon mal zumindest für heute ausschließt. Ich habe meine normalen Klamotten an… Aber ein Gebläse ist noch drin, und auch die schwarze Heckablage mit ihren manuellen Sonnenrollos ist intakt. Knut schleicht erstmal ein bisschen durch die Reihen und berauscht sich an den letzten Überlebenden des Abwrackprämien-Wahnsinns. Hierzu hat die Dame vom Empfang, die uns bis hier her geführt hat, eine klare Meinung. Bald werden hier keine Autos mehr rumliegen. Bald werden die letzten ausgeweidet sein, und alles was dann kommt findet seinen Weg nicht mehr zu den Verwertern. Es ist noch kein Jahr her dass ich in Sachen Audi 100 hier war, und schon jetzt sieht alles völlig anders aus. Wo sind die Autos alle hin? Immerhin, der Audi 100 steht noch da und auch der krasse tote Daimler liegt noch am Rand herum. Das wird wohl auch bei beiden so bleiben. Ich widme mich wieder dem silbernen Franzosen mit einer tadellosen grauen Stoff-Ausstattung. Auch Rost ist keiner zu sehen. Und wieder frage ich mich, warum jemand so was weggeworfen hat 🙁 Aber ich bekomme leider keine Antwort, die Serviceunterlagen (immer hinter einer kleinen, unbekannten Klappe im Beifahrerfußraum) sind schon verschwunden.

Gestrandeter Supertanker

Gestrandeter Supertanker

Das originale Radio ist leider auch schon den Weg nach irgendwo-anders-hin gegangen. So eins suche ich noch, ich glaube Grundig hat die damals geliefert. Die kleinen schwarzen Krawallkisten haben ein Kasettenteil, befeuern die erstaunlich üppigen werksseitigen Lautsprecher in den Türen mit überraschender Klangfülle und lassen sich vom Multifunktionslenkrad aus bedienen. Na – kommt Zeit, kommt Radio. Ebay ist geduldig. Das Innenraumgebläse mitsamt den beiden im Alter gern kaputten Leistungstransistoren rupfe ich in drei Minuten wie versprochen ohne Kollateralschaden komplett aus 😀 Auch an den Wärmetauscher käme man vom Beifahrerfußraum hervorragend ran, auch der muss beizeiten in meinem XM mal wärmeausgetauscht werden. Er beginnt ganz leicht zu kleckern, der inkontinente alte Sack. Das stinkt ein bisschen. Aber sowas holt man sich nicht gebraucht vom Schrott, Neuware liegt zwischen 29 und 79 Euro. Urks. Hier haben wir nun das Elektromotörchen samt Lüfterrad, Staub und Spinnenweben auf dem Dach des Gleiters. Knut hakt selbstlos die Hutablage aus und legt sie dazu. Er selbst findet entzückt den bei seinem XM abgegnubbelten schwarzen Taster mit dem kleinen Zigarettensymbol drauf. Bingo. Leider sind die Handschuhfachdeckel vom Y3 und vom Y4 nicht die gleichen, also wird es wohl vorerst bei einem zugeklebten Deckelchen bleiben. Was brauchen die Herren nun noch?

Helden der automobilen Plünderung

Helden der automobilen Plünderung

Wir haben’s nun fast. Der vielleicht fast passende Unterfahrschutz für den Volvo steht schon an den großen Container in Richtung Ausgang gelehnt, und die paar Kleinteile sind fein säuberlich im Fach der Werkzeugbox aufgereiht. Ich hätte noch Interesse an der Klartextanzeige (Knut: Warum, das ist doch so ziemlich das einzige Teil was an deinem Auto nicht kaputt ist?) und an dem Außenthermometer, was sich hinter der Verkleidung des rechten Außenspiegels befindet. An beide käme ich jetzt aber kurzfristig nur ran, wenn ich andere Dinge zerbrechen würde. Und ich habe ein Versprechen gegeben. Also lasse ich die beiden Teile erst einmal hier.
Die Freude darüber, diesen sagenumwobenen Ort nach einigen stauausweichenden Überlandexzessen tatsächlich gefunden zu haben („bei Ihnen kommen nicht oft Leute vorbei oder? Das findet hier doch niemand jemals…„) lässt die Kalauer und Phrasen wieder ein wenig eleganter von der Leber fließen. Vielleicht mag ich Knut auch deshalb so gern, weil er in gewisser Weise genau so selbstdokumentationsbekloppt ist wie ich. Sobald ich das iPhone zücke greift er sich irgendwelche Ersatzteile oder Werkzeuge und kaspert Unsinn quatschend durchs Bild 😀 😀 😀 So jemand kann doch nur Schreiberling sein, oder? Ich bin heute ganz froh, dass er nicht eine dieser albernen roten Teddyjacken trägt… Obwohl… zwischen den ganzen farbenfrohen Autos hier gäbe selbst das interessante Selfies.

Manchmal.... aber nur manchmal.....

Manchmal…. aber nur manchmal…..

Zahlemann und Söhne. Für meine neuwertige Hutablage, die Kleinteile und das (einwandfrei funktionierende) Gebläse bezahle ich ungefähr so viel wie für eine große Pizza, ein Glas Rotwein und einen Espresso bei meinem Lieblingsitaliener. Es gibt hier nichts geschenkt, aber die Preise bei Harry Kloss sind mehr als fair. Findet Knut auch, sein plantschbeckengroßer Unterfahrschutz und der Aschenbecherfachtaster kosten zusammen nicht mehr als eine kleine Vorspeise im gleichen Restaurant. Super. Dieser Autoverwerter hat anscheinend einen Fan dazugewonnen 🙂 Äh…. hatte ich nicht eigentlich noch mehr Geld im Portemonnaie? Argh! Die Currywurst an der Tanke. Ups. Unterwürfig kratze ich die allerletzten Euros aus meinem Einkaufswagen-und-Parkscheinautomaten-Aschenbecher zusammen, während Knut schon mal seinen neuen alten Taster einbaut und für gut befindet. Klappt. *klick* Klappe auf, sssiiit Klappe wieder zu. *klick* Klappe nochmal auf und ssssiiiit Klappe wieder zu. Hervorragend. Es ist erstaunlich, wie schnell und gutmütig man sich als Halter eines französischen Autos mit den nicht funktionierenden Kleinigkeiten arrangiert. Und es ist noch viel erstaunlicher, wie sehr man sich dann freut, wenn völlig selbstverständliche aber lange defekte Kleinigkeiten plötzlich wieder funktionieren. Wenn man es genau nimmt ist ein altes französisches Auto, um das man sich turnusmäßig ein wenig kümmert, ein permanenter Quell der Freude.

Eben noch raus, schon gleich wieder rein.

Eben noch raus, schon gleich wieder rein.

Nachdem auch ich meine Zeche kleingeldlich beglichen und die kaputte alte Hutablage parallel entsorgt habe tüfteln die beiden Wortmenschen noch ein bisschen in der Spätnachmittagssonne an den gleichen Autos rum. Hier noch einen Blindstopfen ersetzen, der seit Jahren fehlte. Da noch eine Plastikkappe ergänzen, die heimlich still und leise verschwunden war. Kenne Sie auch dieses Gefühl, dass Ihr Auto nach solchen Aktionen immer ein bisschen glücklicher ist? Und dann auch immer ein bisschen besser funktioniert und irgendwie runder läuft? Knut schüttelt mit wehleidiger Mimik den Kopf. Nein. Er kennt das nicht. Außerdem hängt der Arsch seines V6 schon wieder viel weiter runter als der meines ausgejackelten Langläufers, der in seinem 18jährigen Leben schon einmal komplett die Strecke von der Erde bis zum Mond zurückgelegt hat. Sowas hinterlässt Spuren. Aber dafür hat der Kahn von Knut eine Anhängerkupplung („willst du die haben? Die brauch ich nicht…„) und einen intakten Kühlwasserstandsgeber. Der aus dem Y3 passte bei meinem nicht 🙁 Und die originalen Alufelgen auf seinem Schrägheck-Baguette sind auch viel geiler als meine Stahlfelgen mit alternden Allwetterreifen. Originale Radkappen sind echt schwer zu bekommen.
Sie merken schon – frankophiles Defekte-Schwanzmessen. Sehr unterhaltsam. Und irgendwie lustiger als das aggressive PS-Posing der Eierlosen…

Hoch die Flossen!

Hoch die Flossen!

Der TÜV ist fast abgelaufen, aber noch nicht lange. Eigentlich sollte er weg, der XM von Knut. Aber irgendwie hat der umtriebige Springer-Untergebene in den letzten Jahren eine Art Beziehung zu dem fliegenden gallischen Teppich mit der eher britischen, gewöhnungsbedürftigen Farbkotze aufgebaut. Und als er die Heckklappe zuwirft murmelt er fast unverständlich solche Begriffe wie „wegstellen“ und „behalten“. Pathetisch von der Abendsonne beschienen guckt er in den Himmel über Hamburg, an dem das neu erworbene Privatjet des Tankstellenpächters von heute Mittag in Richtung Süden zieht. Die Kondensstreifen am Himmel sind noch lange zu sehen. Sind das da Tränen in seinen Augen? Oder ist das Benzin? Jaaaaa so ein Turbodiesel, der ist schon ganz geil, finde ich. Mal gucken ob ich noch immer so denke wenn der Steuerbescheid im Kasten liegt.
Frisch verschraubt, das macht ja irgendwie glücklich, ziehen wir zwei unserer Wege. Demnächst mal wieder in diesem Theater, an der Oldtimertanke oder auf einem Schrottplatz in der Nähe. Solange es die noch gibt. Mit Knut kann man immer in Richtung einer Geschichte losziehen.

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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29 Responses to Schreibende Schrauber sammeln seltenen Schrott

  1. Andre Hinnah sagt:

    Der letzte Schrottplatzbesuch? Oha…das war damals noch zu seligen Coupé GT-Zeiten. Ist aber schon ein paar Monde her. Außerdem gehe ich nicht gerne auf Schrottplätze,die Grabesstimmung macht mich depressiv. Besonders,wenn man hier und dort noch „schöne“ und begehrenswerte Autos im Endstadium vorfindet-Friedhof der Kuscheltiere sozusagen. Habe stattdessen ab und an einen Schlachter für kleines gekauft und einige Zeit später wieder verkauft;fest in dem Glauben, daß ich gerade dieses Modell eh nicht mehr haben möchte.Dumm nur, daß es meist doch genau andersrum kam und mein ansehnlicher Teilepool nun futsch war. So geschehen mit der 200 quattro exclusiv-Leiche nebst der kompletten Hard- und Software aus einem Schlachter und dem V8 3.6 exclusiv. Blöd…der 200 ist aktuell ein MC Automat und der V8 ein 4.2 aber eine Handvoll Teile liegen noch irgendwo rum, dessen bin ich mir sicher 😉

    • Sandmann sagt:

      Ay Andre,

      Teile horten habe ich nie gemacht. Meine Erfahrung sagt, dass immer genau DIE Teile eben NICHT kaputt gehen, die man zu Hause angesammelt hat. Und dann liegen die ewig rum, irgendwann wird die Karre verkauft und ich kann mich nicht mehr erinnern was das da in dem Regal eigentlich für Teile sind.
      In meinem Keller schimmeln noch Schätze vom T3 Bulli, Audi V8 und W124 in loser Ordnung. Ich muss mal wieder ebay machen 😉

      Die von dir angesprochene Grabesstimmung mag ich irgendwie gerade. Ich kann ja nichts dafür, dass die Kisten da sterben. Aber ich kann Teilen von ihnen ein weiteres Dasein verschaffen, das ist wie ne Organspende 🙂

      Sandmann

      • Andre Hinnah sagt:

        Hi Jens!

        Damals zu den Zeiten,als ich noch Azubi war,habe ich mir für den Jetta LS,den mir ein Kumpel an`s Bein gebunden hat und der nie wirklich lief,auch mal Kleinteile vom Schrottplatz geholt und später für mein erstes Audi Coupé GT.Da wir aber im Umkreis von gut 50 Kilometer nur einen Schrottplatz haben und der Besitzer diesen Standortvorteil zu nutzen wußte,habe ich nach kurzer Zeit dann zu unwesentlich teureren Neuteilen gegriffen.Ich kann mich aber noch lebhaft an Raubzüge in den späten 70ern in Begleitung meines alten Herrn erinnern,als er hin und wieder Teile für seinen 02er BMW brauchte.Was ich damals gerne unter dem Pullover am Eingang rausgeschmuggelt habe,waren Bedienungsanleitungen meiner erklärten Lieblingsautos.Kein Handschufach war vor mir sicher 😀

        • Sandmann sagt:

          Ay Andre,

          gniiihihi 🙂 Du DIEB!!! 😉
          Klar lohnt sich heute ein Vergleich zwischen den gebraucht-Preisen und eventuellen Neuteilen. Obwohl ich bei allem Elekrtokrams, Elektromotoren oder auch kleinen mechanischen Teilen immer eher zu einem gebrauchten Originalteil als zu einem neuen Ostblock-Plunder-Scheiß greifen würde. Und glaube mir, ich habe da so ein paar Erfahrungen gemacht 🙁

          Braucht eigentlich noch jemand ein Drosselklappenpotentiometer von einem Audi A3 8L, Benziner, 1,6 Liter? Getestet und sauber? 🙂 Das liegt hier bei mir noch original verpackt in gutem gebrauchten Zustand rum…

          Ich habe noch ein paar Bilder, wie ich mit meinem Schwager Andreas auf einem Schrotti bei Uelzen rumgeklettert bin, muss so um 1990 gewesen sein. Teile für mein Taunus Coupé suchen. Was da so rumlag ist aus heutiger Sicht tränentreibend…

          Sandmann

  2. Fobel sagt:

    Hey Jens,

    passt evtl. auch ein Radio aus einem Xantia X2 von 2000? Das habe ich noch rumliegen… und in meinem Citroen ging es mit der Lenkradsteuerung…. 🙂
    Gruß!

    • Sandmann sagt:

      Ay Fobel,

      das könnte klappen. Weiß ich nicht 🙂 Mail mir doch mal ein Foto, ist es ein Grundig? Hat es Kassette……? Und sag mir mal einen Preis, aber alles gern offline.
      Cool *freu*

      Sandmann

  3. Aerosolwerk sagt:

    Habe den Blog erst vor ein paar Wochen gefunden und lese mich gerade so ziemlich durch alle Beiträge. Klasse geschrieben und auch was den Citroen betrifft, so bringt es mich dazu mal etwas weiter über den Tellerrand zu blicken. Das war für mich bisher immer unbekanntes Gebiet 🙂

    Schrottplätze sind noch die einzigsten Abenteuerspielplätze und Erholungsgebiete für Altblech Freunde und Schrauber. Da könnte ich jeden Tag verbringen und mich durch die Wagen wühlen…

    • Sandmann sagt:

      Ay Aerosolwerk (gniihihi was ist DAS denn für ein Avatarname?),

      schön dass du deinen Weg in meine Welt gefunden hast. Und viel Spaß beim Lesen, das sind ja inzwischen so einige Geschichten, die da zusammengekommen sind……

      Der Tellerrand ist wunderbar. Da ich ja beruflich regelmäßig mehr oder weniger geile alte Autos fahren „muss“ bin ich inzwischen sehr markenoffen. Und habe mir ein paar Meinungen gebildet. Ich finde es total affig, die eigene Automarke als den benchmark der ganzen Welt zu sehen und alles andere kategorisch abzulehnen oder schlechtzumachen. Derartiges Verhalten findet man oft bei der Marke mit den vier Ringen und bei der mit dem blau-weißen Propeller. Aber ich war als kleiner Junge schon immer genervt, wenn jemand den anderen scheiße fand, nur weil der HSV Fan und nicht BAYERN Fan war. Sandkastenkram.

      Gute Unterhaltung 🙂
      Freu mich immer über aktives Mitschreiben, dann bin ich nicht der einzige der sich äußert.

      Sandmann

  4. Holler sagt:

    Hallo Sandmann,

    habe soooo lange immer nur gelesen, aber jetzt mal was von mir.

    Schrottplätze haben mich immer fasziniert. Damals habe ich viele Teile dort geholt, wie z.B. einen 1300GT Motor (mit 80tkm) für meinen Hundeknochen-Escort, oder Tachoeinsätze mit Drehzahlmesser.
    Da fällt mir doch eine Kleine Geschichte ein. Ich habe mal für meinen silbernen Audi 80 ein Cockpit mit Drehzahlmesser gekauft. Der Wagen hatte 110tkm und der neue gebrauchte Tacho 90tkm. Bei einem Händler habe ich später das Auto mit Tachostand 127tkm Inzahlung gegeben. Im Kaufvertrag bestand ich auf 147tkm, doppelt unterstrichen. Soll ja alles richtig sein. Der Audi stand nun beim Händler und auf dem Verkaufsschild bei km „laut Tacho“. Ich schaute rein und war erstaunt. Der war bei rund 100tkm. Nun ja, war nicht mehr mein Problem. Zwei Jahre später fand ich einen alten Audi 80 auf einem Schrottplatz, der zu verkaufen war. Er war frisch weiß lackiert. Ich fragte, ob ich mir den mal genauer anschauen könnte. Als ich den Kofferraum öffnete, habe ich meinen alten Wagen sofort am reparierten Unfallschaden hinten rechts erkannt. Mein Sportlenkrad und die Zusatzarmaturen waren auch noch verbaut. Jetzt war der Tachostand 84tkm. Diese alte Kiste wollte wohl nie auf einem Schrottplatz bleiben.
    Auch kann ich mich noch an eine Rückkaufaktion von Audi erinnern. Die Autos hatten wohl massive Probleme. Bei den Händlern und auf den Schrottplätzen standen die Autos mit entfernter Fahrgestellnummer und die Dächer waren an den A-, B-, und C-Säulen mit einem Hammer eingeschlagen. Die Kisten hatten z.T. nicht mal 20tkm gelaufen. Als ich das sah, hatte ich schon mal eine Träne im Auge.

    Übrigens Benchmark-Verhalten bei Audi und BMW. Da hast Du dich wohl etwas vergrüsst. Das ist bei allen sogenannten Premiummarken zu finden. Damals war es bei Mercedes extrem. Heute sind nur die anderen nachgezogen.
    Über den Tellerrand schaue ich als Audifahrer auch. Wir haben außer zwei Audis noch Mercedes, Fiat und Mini am Start.

    Weiterhin gute Fahrt mit Deinem Exot

    Gruß
    Holger

    • Sandmann sagt:

      Ay Holger,

      seeeeeeehr fein dass du dich mal schriftlich äußerst 🙂 Danke. So macht auch mir der Blog mehr Spaß. Geld verdien ich ja hiermit keins, und wenn immer nur alle lesen fühlt man sich manchmal ein bisschen ins Meer schreiend. Irgendwie befreiend, aber es kommt nichts zurück 😉

      Die Geschichte mit dem immer weiter zurücklaufenden Tachostand ist ja fast wie bei dem Film „Christine“ aus den 80ern 🙂 Schon beeindruckend, was da einige drehen. heute geht das ja mit der entsprechenden Software noch einfacher… Ich – finde es immer super, wenn mein Auto gerade VIELE Kilometer auf der Uhr hat. Dann hat es auch viel zu erzählen, da würde ich selbst nie dran drehen. Außer natürlich einen anderen Tacho einbauen, aber als ich das zum Beispiel beim Dottore gemacht habe hab ich den „neuen“ alten Tacho dem Original auf 20km angepasst. Ist ja bei einem mechanischen Zähler unproblematisch…

      Ich habe bisher erst zwei meiner alten Autos nach dem Verkauf wiedergesehen. Einen Taunus MK II, der mir dann in Südfrankreich wieder über den Weg fuhr 😀 Der neue Besitzer ist ihn gleich in den Sommerurlaub geritten. Und dann den fast heiligen Familien-T3 Multivan, den wir nach fast 10 Jahren hergegeben haben. Der fährt noch immer durch Kiel, noch immer mit dem gleichen Nummernschild 😉 Aber anscheinend inzwischen mit dem vierten Motor oder so…..

      Bei Audi und BMW ist mir das genannte Verhalten einfach nur persönlich sehr aufgefallen. Wenn in Hamburg jemand im Stadtverkehr drängelt ist es oft ein Audi. Von Mercedessen bin ich schon seit den 90ern nicht mehr belästigt worden….

      Sandmann

      • holler sagt:

        Ay Sandmann,

        habe schon öfters alte Autos von mir wiedergefunden. Damals hatte ich einen 75er Golf, noch mit Schwalbenschwanz und Haube ohne Sicke, der rostete wie blöd. Den habe ich beim VAG Händler Inzahlung gegeben. Eine Woche später fand ich den auf einem Kieler Schrottplatz wieder. So ein Cliffgrün mit einem roten und weissen Streifen auf der Haube war nicht zu übersehen. Ich wllte den mir nochmal ansehen. Der nette Herr vom Schrottplatz sagte nur „Finger weg, der wird nicht geschlachtet“. Meine Antwort: „War bis letzte Woche meiner, aber hast ja genug Blech zum Schweissen“.
        Den Golf habe ich dann sogar nochmal auf der B76 gesehen. Ich habe noch irgendwo ein Foto mit dem Golf auf dem Schrottplatz. Muss ich mal einscannen bevor es total verblichen ist.

        Ja, Schrottplätze haben immer noch eine magische Anziehungskraft auf mich. Gehe auch heute noch gerne stöbern.
        Auf vielen Plätzen stehen die Autos aber nicht lange. Gängige Teile sind schnell abgeschraubt und eingelagert. Der Rest gleich ab in die Presse. Exoten werden meist gleich gewürfelt. Ist ja kein Geld damit zu verdienen.

        Über die Rüpel mit Bösefratzeautos kannst ja mal einen Blog machen.

        Gruß
        Holger

        • Sandmann sagt:

          Ay Holger,

          so ein Golf 1 würde mir auch sehr gefallen. Gar kein GTI, einfach nur ein 74er oder 75er mit Chromstoßstangen und einem einzigen Rundinstrument. Pures Auto. Leider inzwischen sehr teuer.

          Bei Harry Kloss weiß man um die Exoten, denke ich. Der Audi 100 Typ 43 Vorfacelift liegt da noch immer, und es sind noch gute Teile dran. Und der XM wird da auch erst einmal bleiben. Ich werde nochmal hin bevor der Winter kommt. So ein paar Macken müssen an meinem noch weg, noch reise ich nicht entspannt. Da klappert noch zu viel, und im November geht es wieder nach Dänemark auf Schreib-Reise….

          Sandmann

  5. Micky sagt:

    Servus Sandmann!

    Das hatte ich wieder notwendig, die beiträge über Deinen und nun auch noch Knuts XM zu lesen. Jetzt gucke ich in den Börsen schon danach. Nichts anderes als Teufelszeuch ist dieser Blog, jawohl ja! 😀

    Micky, der zwar vier Mazdas besitzt, aber gerne mal wieder automobil fremdgehen würde..

    • Sandmann sagt:

      Ay Mazda-Micky 🙂

      ich glaube gegen das automobile Fremdgehen sind wir hier alle nicht ganz gefeit, oder?

      Ich weiß gar nicht, warum mich dieser XM-Wunsch plötzlich so angesprungen hat. Ich hab das morgens meinem halbfinnischen Fräulein Altona erzählt, und sie guckte auch recht verwundert. Und eine Woche später stand er vor der Tür. Geil 🙂

      Öfter mal bekloppt sein. In diesen Preisdimensionen kann man ja nicht so wahnsinnig viel falsch machen…

      Sandmann

      • Micky sagt:

        Gefeit ist da keiner, deswegen habe ich mir heute schon einen 92er V6 24V angeguckt. Ein wenig Liebe und Zuwendung bräuchte das Schiff, aber an sich fehlt nicht viel zum Pickerl äääh TÜV. Bin zwar noch keinen Meter damit gefahren, aber das sitzen im Fahrzeug bei laufendem Motor hat schon gereicht um mich anzufixen. Und mein Gott, der hat eine elektrisch verstellbare Armstütze in der Mittelkonsole!

        Aber erst mal den Saab 9000 CD morgen angucken, der wäre sofort fahrbereit…. 😀

        • Sandmann sagt:

          Muuuhahahaha 😀 😀 😀

          Du bist ja WIRKLICH verrückt 🙂
          Saab 9000 ist mir zu kompliziert. Aber so eine elektrisch verstellbare Mittelarmlehne ist super oder? Hat meiner auch, ist ausstattungsabhängig. Brauch man STÄN—DIG!

          Die Modelle vor 94 sind optisch, vor allem innen, schöner. Die haben aber auch mehr Probleme. Pass sehr sehr sehr auf die vorderen Domlager auf. Wenn die durchgerostet sind schießen die hoch und knicken die Haube lustig nach oben. Es gibt interessante Bilder dazu im Netz…

          Erzähl mal wie es weitergeht 🙂

          Sandmann

          • Micky sagt:

            Hey Sandmann!

            Na der Saab war zuu nun was genau? Zum fahren war er ok, bis auf eine grenzwertige Kupplung. Aber viele kleine Störfaktoren, die dann doch nicht den Funken überspringen haben lassen.

            Vielleicht doch den XM näher ins Auge fassen? 😉

            • Sandmann sagt:

              Jedenfalls springen, speziell bei einem Saab 9000, da nicht DIE Funken über. Eher andere. Kurzschlüsse und so… 🙂

              Warum nicht einen XM? Also —- ich bin definitiv der Falsche, um dir sowas auszureden 😀

              Sandmann

          • Martin R. sagt:

            Das ist ja das Dilemma beim XM: die Y4 gelten als leidlich ausgereift, aber das Armaturenbrett paßt nicht in das Auto. Aus ästhetischen Gründen ist man fast gezwungen, wider besseres Wissen zum Y3 zu greifen…

            • Sandmann sagt:

              Ay Martin,

              wie wahr wie wahr. Aber wenn es mir ausschließlich um die Ästhetik ginge führe ich wohl eher einen CX 😉 Denn selbst das Cockpit aus dem Y3, wenn auch viel schöner als das aus dem Y4, ist wesentlich weniger avantgardistisch als alles andere vorher….

              So gesehen war das bei mir ein guter Mix aus preiswert und cool. Jetzt geht’s dran die vorderen Sitzheizungen zu reparieren. Yippie, Ohmmeter ist schon warm gemacht…

              Sandmann

  6. Hach Schrottplätze…

    Da werden Erinnerungen an meinen ersten fahrbaren Untersatz wach.
    Ein BMW Bj.89 war das Fahrzeug der Wahl zum erlernen einiger Fahrkünste ^^
    Da gabs dann aufm Schrottplatz schon einge brauchbare Teile für so manches Malheur im Winter.
    Schade dass diese magischen Plätze so selten werden, so manches brauchbares Ersatzteil wanderte schon über die Tresen. Davon werden in ein paar Jahren nur noch Erzählungen exestieren… schade.

    • Sandmann sagt:

      Ay André,

      ja und das weiß ich eben nicht. Ich vermute ebenfalls, dass sich diese Verwerterkultur irgendwie ändern wird. Aus Sicht der grünen Wiesen ja auch gut 😉 Wahrscheinlich ist das mit Autos in 20 Jahren ein bisschen so wie mit Windows 10. Du bekommst die Basis geschenkt, musst aber in speziellen Shops regelmäßig Upgrades kaufen.

      Noch ein Grund mehr, alte Karren zu fahren. SO lange es irgendwie geht……
      Was ist aus deinem BMW geworden…?

      Sandmann

      • Aus meinem BMW?
        Gute Frage… Nachdem der horrende Spritpreis meine finanziellen Möglichkeiten überstiegen hatte, wurde er verkauft.
        Das letzte was ich weiß ist, dass er nun als Rennwagen seinen Dienst tut.

        Alt aber bezahlt, und ich darf noch selber fahren und muss mir nocht von hunderten Steuergeräten sagen lassen was ich zu tun oder zu lassen habe ^^

        • Sandmann sagt:

          Ay André,

          ach so das eine oder andere Steuergerät kann schon ganz fein sein in einem Auto. Vielleicht keine 70 Stück wie beim 7er BMW. Aber der XM hat auch einen „Zentralrechner“, und der klickt und surrt ganz lebhaft auf dem Parkplatz vor sich hin 🙂 Nicht unsympathisch …

          Sandmann

          P.S.: Schon beim Voting 5 Sterne vergeben? 🙂

  7. LarsDithmarschen sagt:

    Bonjour Sandmann,

    mir gefällt ja dein neuer Zweitwagen. Mal ein kompletter Gegensatz zum zuverlässigen S210. Ich bin aber echt erstaunt, dass XM noch auf dem Schrottplatz liegen. Hier sieht man ab und zu nochmal einen XM Break herumfahren, das war es aber auch schon.

    Auf einem Schrottplatz war ich… NOCH nicht. Aber wenn es klappt und über Winter hier bei mir ein Diesel einzieht (ich hab da schon etwas im Auge), dann werde ich wohl öfter hinfahren. Das Auto sollte es noch oft dort geben und da es mit TÜV im dreistelligen Bereich kosten soll, wird es wohl auch das eine oder andere Teil benötigen ;-).

    Schöne Grüße
    Lars

    • Sandmann sagt:

      Huiiii Lars,

      spannend 🙂 Ich stromer die letzten Tage ab und an mal durch deinen Blog, aber da hast du noch nichts erzählt, oder?

      Den Break vom XM finde ich persönlich grottenhässlich. In Hamburg fahren bei uns um die Ecke auch noch zwei rum, als ich mit meinem viertelfinnischen Sandfräulein die Tage beim Musik machen war habe ich im doch ziemlich zugeparkten Eimsbüttel sogar direkt neben einem geparkt. Der lag ziemlich tief auf dem Boden… sah so aus als sei der lange nicht bewegt worden. Ich habe Fotos gemacht 🙂

      Wenn du mal KIESOW oder HARRY KLOSS im Auge hast, terminlich, sag bescheid. Ich komme gern mit. Unter der Woche am späten Nachmittag fast immer gut….

      Sandmann

      • LarsDithmarschen sagt:

        Hey Sandmann,

        noch habe ich nichts geschrieben, weil noch nichts passiert ist ;-). Es ist unglaublich wie viel Geld einige für Schrott haben wollen. Einige Autos hätte selbst ich auf den Schrott geschmissen anstatt zu verkaufen. „Ders noch gut!“ – genau ;-). Optik ist mir ja sogar egal, aber wie man technisch einige Autos so runterreiten kann…puh.

        Auf die Bilder vom XM-Paar bin ich gespannt! Irgendwo an der Kieler Straße, wenn ich von Dithmarschen wieder zu meiner Wohnung fahre, steht ja auch einer. Allerdings die Limousine, in einer dunklen Farbe. Schon elegant. Der Vater einer früheren Freundin von mir hatte einen BX Break. Den fand ich toll! Ich glaube, nun fahren sie Mondeo.

        Angepeilt hatte ich meinen ersten Schrottplatzbesuch so in zwei, drei Wochen. Nächste Woche wohne ich vorrübergehend in Dithmarschen, danach wieder hier in der Wohnung. Ich hätte ja Spaß darauf, mal nach Teilen zu stöbern. Auch, wenn ich momentan nichts brauche ;-). Ich melde mich aber auf jeden Fall! Später Nachmittag sollte bei mir eigentlich auch immer klappen.

        Schöne Grüße
        Lars

        • Sandmann sagt:

          Ay Lars,

          alles fein, es ist jetzt nicht so dass ich jeden Tag drauf warte, dass du dich ENDLICH meldest 😉
          Kieler Straße? Dunkle XM Limousine? Na wenn das mal nicht meiner ist 😀 Nein, Scherz, ich parke immer weiter „drinnen“, aber auf der Kieler stehe ich auch regelmäßig rum, wenn es sich mal wieder in Richtung A7 staut. Da kann man fast denken, der Wagen parkt…

          Ja, die Legenden vom tadellosen Auto für viel Geld kenne ich auch nur zu gut. Aber es zwingt einen ja niemand, Schrott teuer zu kaufen. Mein Auto war eigentlich auch als tadellos und ohne Reparaturstau inseriert. Nun ja. Aber der Verkäufer war ein lustiger und grundehrlicher Mann, und alles was zu machen ist kann man machen. Also hab ich’s über den Kaufpreis geregelt. Für mehr als das was ich am Ende bezahlt habe hätte ich den aber auch nicht mitgenommen.
          Bisher läuft er ohne Sorgen. Also… mit den bekannten Macken.

          Sandmann

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