VW K70 featuring CI WILK „Stern de Luxe“

Der Preisträger in der Kategorie Nachfolger unseres Touran ist… unser K70.

Prima Zugfahrzeug: der VW Touran 2.0 TDIZumindest, was das Ziehen unseres 6,66 Meter langen und bis zu 1,3 Tonnen schweren „Stern de Luxe“ von CI Wilk betrifft. Bis Oktober letzten Jahres diente ein VW Touran 2.0 TDI mit 140 PS als Zugpferd für unser mobiles Heim. Doch sein (Leasing)Vertrag lief aus – den mobilen Alltag ersetzt seitdem ein sparsamer Audi A2 1.4TDI. Der darf aber offiziell maximal 1000 Kilo am Haken ziehen.

Kein K70-Treffen ohne unseren WohnwagenDa wir unser Haus auf Rädern meistens eh nur in Verbindung mit dem Oldie benötigen, wird also die gelegentliche Aufgabe des Wohnwagenpullings zukünftig der Älteste im Stall übernehmen. Die beiden passen auch irgendwie zusammen, unser VW K70 aus dem Jahr 1973 und der elf Jahre jüngere Wohnwagen aus 1984. Trotzdem muss erstmal für jene Bedingungen gesorgt werden, die aus der Kombination der Beiden ein Gespann werden lassen.

Es muss ein Haken am K70 seinWeil er damals beobachtete, wie ich mit meinem K70 auf einem Oldimermarkt vorgefahren war, hatte mir vor ein paar Jahren im Nachbarort ein fliegender Händler eine gebrauchte aber komplette und günstige Anhängerkupplung für einen K70 vor die Füße gelegt. Diese habe ich nun bereits vor ein paar Wochen an die Karosserie montiert – nur die elektrischen Verbindungen sind noch herzustellen.

Im Gespräch mit Fachmann Arne: er weiß Rat, wenn es um K70 und Ro80 gehtMeinem himmelblauen 90 PS-Fronttriebler soll nun außerdem durch eine frische Ventileinstellung und eine komplett neue Zündanlage ein für den künftigen Einsatz möglichst gemäßigter Treibstoffkonsum anerzogen werden. Dazu habe ich einen alten Bekannten der NSU Ro80- und VW K70-Szene gewinnen können. Der Mitbegründer des 1. Internationalen K70-Clubs, Arne Kunstmann aus Hamburg, hatte vor vielen Jahren an eigenen Fahrzeugen dieses Modells experimentiert und konnte daher von vielversprechenden Ergebnissen und wertvollen Erfahrungen mit einer Hochspannungskondensatorzündung (HKZ), die z.B. auch serienmäßig im NSU Ro80 eingesetzt wird, berichten.

So sieht eine Hochspannungskondensatorzündung ausBei einer Hochspannungs-Kondensator-Zündung, auch Thyristor-Zündung oder CDI (Condensor-Discharge-Ignition), wird, im Gegensatz zur beim K70 sonst üblichen Spulenzündung, die Energie für den Zündfunken nicht in der Induktivität der Zündspule sondern in einem Kondensator zwischengespeichert. Im Augenblick der Zündung wird der aufgeladene Kondensator über den schaltenden Thyristor in Mikrosekunden über die Zündspule entladen. Dabei entsteht ein sehr kurzer, jedoch starker Zündfunke, der einen größeren Kontaktabstand der Zündkerze ermöglicht. Dadurch zündet das Kraftstoffgemisch besser, die Abgaswerte werden erheblich besser und der Spritverbrauch sinkt. Die Zündung ist zudem wesentlich unempfindlicher gegenüber Nebenschlüssen wie z.B. eine leicht verölte oder verrußte Kerze. Ich verspreche mir außerdem noch die Möglichkeit eines Kraftstoffwechsels: jetzt tanken wir jedes Mal das hochoktanige sündhaft teure Super-Plus, was sowohl der 90- als auch der 100-PS-K70 offiziell unbedingt braucht. In Zukunft hoffe ich aber an der Super-Zapfsäule den Tank füllen zu können, meinetwegen sogar E10, das der fast 40 Jahre alte VW angeblich schadlos vertragen soll.

Die alten Zündkerzen müssen raus, die Abstände der neuen Zündelektroden werden vergrößertSeit Jahren Ro80-Besitzer und -Pilot Arne teilte mir jedenfalls frühzeitig mit, welche Bauteile speziell für den geplanten Umbau am K70 nötig sind. Da es um einen Eingriff in den durchaus gefährlichen Hochspannungsbereich des Fahrzeugs geht, wollen wir Fehlerquellen durch bereits vorhandenen Bestandteile vermeiden. Ich besorge also aus dem Teilepool des K70-Clubs vorsichtshalber einen komplett überarbeiteten Ducellier-Zündverteiler für den K70. Diese Anlage französischen Ursprungs wurde damals in einigen 100 PS-Versionen verbaut, außerdem traut Meister Arne ihr eine hochwertigere Feineinstellung zu. Auch neue Zündkabel, ein neuer Verteilerfinger sowie der Unterbrecherkontakt sowie eine neue Verteilerkappe und frische NGK-Zündkerzen sollen eine erfolgreiche Aufrüstung gewährleisten.

Leah beweist: K70-Ventile einstellen ist ein KinderspielEine Woche nach Ostern fährt Arne am Ort des Geschehens vor. Noch am Freitagabend beweist er uns wirklich eindrucksvoll, wie kinderleicht sich bei einem K70 die Ventile einstellen lassen: meine 12-jährige Stieftochter Leah erledigt diesen Service locker unter seiner Anleitung und ist hinterher mächtig stolz. Kurz bevor es anfängt zu dämmern, wird auch die neue Zündanlage installiert. Doch ein Starten des K70-Triebwerks ist nicht möglich, offensichtlich streikt der Ducellier-Verteilerfinger.

Abgeblasen: der Ducellier-Verteiler kommt nicht in meinen K70Der Samstagvormittag beginnt folglich mit der Jagd nach einem neuen Verteilerfinger. Doch beim im benachbarten Vechta beheimateten „Franzosen“, einem entsprechend seinem Namen überaus großartig sortierter und einzigartiger Spezialist im Bereich französischer Automobile, bei dem ich am ehesten das gesuchte Ducellier-Teil vermutet hätte, rüttele ich leider an verschlossenen Türen – es ist halt Wochenende. Der nur eben um die Ecke befindliche Feld- Wald- und Wiesen-Autoteilevertrieb findet den Finger im Katalog, muss ihn aber bestellen, will es aber spätestens am nächsten Montagnachmittag vorrätig haben. Dieses Ergebnis ist nicht zufriedenstellend.

Der Zündverteiler muss exakt eingestellt werdenAuf dem Weg zurück beschließen wir den Ducellier zurückzugeben und stattdessen den bisher genutzten Bosch-Verteiler weitestgehend zu modifizieren. Dieser Plan erfordert demzufolge einen neuen Verteilerfinger, Unterbrecherkontakt, Verteilerdeckel, die wir günstig bei einem Autoteilevertrieb in Diepholz erstehen. Wieder am K70 wird der Bosch-Verteiler mit den neuen Teilen ausgestattet, eingebaut und eingestellt. Anschließend tauschen wir die alte Zündspule mit einer auf die neue Zündanlage Abgestimmten, die Spezialist Arne mitgebracht hatte, aus.

Die HKZ findet ihren neuen Platz im K70 (hier am oberen Bildrand links neben dem Federbeindom)Endlich kommt auch die HKZ zum Einsatz. Diese Aluminiumbox in der Größe einer Zigarrenkiste wird von Arne unter Hinzuziehung eines speziellen Ro80-Heftes mit den einzelnen Kabeln der neuen Zündspule verbunden und findet schließlich ihren Platz vorn links hinter dem Federbeindom. Leah isoliert Kabel ab, befestigt mit einer (damals teuren) Spezial-K70-Zange Elektrosteckschuhe an den Kabelenden.

Werkzeug aus einer anderen Zeit: mit einer Zündzeitpunktpistole wird per Stroboskopblitz die Zündung präzise eingestelltZum Schluß werden diese in ein Stück schwarzen Gummischlauch geschrumpft. Arne wirft letzte prüfende Blicke über das Werk und lässt mich den Motor starten. Der Motor springt tatsächlich an, dreht aber im Leerlauf viel zu hoch. Nach mehreren Feinjustierungen der Zündung, zu der auch eine typische Stroboskop-Pistole verwendet wird, läuft das Triebwerk scheinbar einwandfrei.

Schrauben drehn, Muddern drehn - mit ölverschmierten Flossen inner Werkstatt stehnDie folgende Probefahrt ergibt jedoch kleine Schwächen: beim Beschleunigen klingelt der Motor etwas und im Schiebebetrieb ruckelt er. Das seien typische Merkmale einer zu mageren Gemischeinstellung, referiert Meister Arne. Sie entstünden durch die nun wesentlich effektivere Zündung mit der HKZ, werden aber fix durch eine neue Einstellung am Vergaser durch Arne beseitigt, was die letzte Probefahrt dann auch eindeutig beweist.

Arne holt Strom nach hintenSchließlich bekommt die Anhängerkupplung ihren originalen 7-poligen elektrischen Anschluss (neulich wurde ich übrigens von einem KFZ-Meister darauf aufmerksam gemacht, dass alle Autokonzerne neuerdings statt dem 13-poligen System ISO 11446 (seit den späten 1980er Jahren) wieder die alten 7-poligen Stecker und Dosen nach ISO 1724 verbauen, weil diese einfach stabiler

und nicht so anfällig sind.

Kabelgalerie im Kofferraum meines K70, die Leitung nach unten führt zur AHK

Den Belegungsplan bekommen wir jedenfalls aus dem Internet. Ich lege mir zusätzlich noch eine Dauerplusleitung für den Wohnwagen an die Steckdose. Leah glänzt wieder mit ihren Abisolier- und Steckschuh-Klemmtechniken. Über eine ordentliche Ausführung der durchgeführten Arbeiten unterrichtet uns schließlich der Test am Wohnwagen – die Beleuchtung funktioniert einwandfrei.

Erste Ausfahrt zu ZweitDamit kann unser K70 nun den Wohnwagen ziehen. Laut Arne soll er aufgrund seines langen Radstandes ein für diesen Zweck hervorragendes Fahrzeug sein. Auch ich kann mich an wohnwagenziehende K70 in den 1980ern erinnern. Ich bin Arne sehr dankbar für seine wertvolle Hilfe und gespannt auf Erfahrungen mit dem VW K70 als Zugfahrzeug auf großer Fahrt. Wird sein Benzindurst die Reisen mit einem bitteren Beigeschmack würzen?

Ich war gespannt auf das Gespann - und ward nicht entäuschet!

Werden seine 90 PS mit dem Gewicht und dem sicherlich gigantischen cW-Wert unseres Wohnwagens zurecht kommen?

Die erste große Tour wird Pfingsten sein, wenn das jährliche K70-Treffen an steht.

Mit uns, dem K70 und dem Wilk „Stern de Luxe“.

Ganzer Zug - RÜHRT EUCH!

Ich berichte dann!
El Gigante

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9 Antworten zu VW K70 featuring CI WILK „Stern de Luxe“

  1. Sandmann sagt:

    Bester El,

    das ist mal wieder ein Bericht so richtig nach meinem Geschmack 🙂
    Voller Neid gucke ich auf den doch recht guten Zustand deines blauen K70, auch wenn ich kein Freund von großen Wohnwagen bin. WENN Wohnwagen bei mir, dann allerhöchstens ein Eriba Puck oder ein ähnliches Wohnei. Irgendwas, was nur ein ganz kleines bisschen mehr ist als ein Zelt 😉

    Eine Transistorzündung habe ich auch noch irgendwo in der Garage liegen, die habe ich anno 1992 mal selbst gebaut. Im Zuge meiner Ausbildung. Ich frage mich gerade, ob ich da nicht mal ein bisschen… neee erstmal nicht. Zunächst brauche ich einen neuen Tacho und eine neue Uhr, die ich hoffentlich von Mario bekomme. Wenn der irgendwann mal auf meine Mail reagiert.

    Die Rallye ruft. Und über Pfingsten denke ich nach…

    Sandmann 🙂

  2. El Gigante sagt:

    Hallo Sandmann,

    schön, dass dir mein Beitrag gefällt.

    Joar, mein K70 ist noch ganz gut in Schuss… obwohl auch er natürlich so seine Stellen hat. Am hinteren linken Radlauf zum Beispiel habe ich damals, nachdem ich ihn aus einem zerfallenen Hühnerstall geangelt hatte, etwas zu schluffig herumgebrutzelt – das rächt sich nun nach fast neun Jahren in Form von aufbrechenden Rostblasen. Wobei: was sind schon neun Jahre für einen K70? Damals waren einige Neuwagen nach dieser Zeit schon das erste Mal nicht mehr TÜV-tauglich. Denn nicht das Fahrzeug war durch den TÜV gefallen, sondern der TÜV durch das Fahrzeug 😀

    Ich denke, meinem Wagen (er wird in wenigen Wochen 38 Jahre alt) bekommt sehr, dass ich ihm das Salz des Winters erspare. Meine Erfahrungen sind, dass dieses Streusalz ein teuflisches Zeug ist. Mein Kasi geht regelmäßig in den Winterschlaf und ist erst wieder „on the Road“, wenn die Salzstreuer weggesperrt sind.

    Zu unserem Wohnwagen: dieser Wilk hat eine ganz besondere Geschichte, die ihn dazu berechtigt, zu uns zu gehören. Meine zweite Frau, Olivia, lernte ich im Internet kennen. Sie wohnte damals in Nordhorn, was von meinem Wohnort gut 120 Kilometer entfernt ist. Nur zehn Tage (!!!), nachdem sie mich zum ersten Mal angemailt hatte, entschlossen wir gemeinsam, bei eBay nach einem Wohnwagen zu suchen – sie an ihrem PC in Nordhorn und ich an meinem PC zuhause. Vorher hatte sie mir erzählt, dass sie schon immer mal einen Wohnwagen besitzen wollte. Zur Zeit MEINER ersten Ehe DURFTE es keinen Wohnwagen geben. JETZT war es also Zeit, sich gegenseitig mit so einem ROLLING HOME zu ergänzen bzw. einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. Während wir also telefonisch eBay-Artikelnummern austauschten, konnten wir die Angebote begutachteten. Dieser WILK „Stern de Luxe“ fiel mir wenige Minuten vor Auktionsende auf, weil er offensichtlich sehr ehrlich beschrieben war und auf den reichlich vorhandenen Fotos einen ausgezeichneten Eindruck machte. Zudem sollte er nur 1.600,- EUR kosten. Wir zögerten nicht lange – und 3,2,1, meins – waren wir Besitzer dieses Wohnwagens.
    Ich holte das gute Stück aus Hamburg ab. Man sah sofort, dass sein ehemaliger Besitzer, ein alter Herr, ihn gehegt und gepflegt hatte. Es gab sogar noch einen Satz Reifen und ein Vorzelt dazu.

    Fast zuhause entschloss ich mich, das Fundstück direkt bei der DEKRA vorzuführen. Der zuständige Ingenieur wunderte sich über einen ausgezeichneten Zustand und trotz Baujahr 1984 über keinerlei Rost. Als ich ihm den bezahlten Preis nannte, beglückwünschte er mich zu diesem großartigen Schnäppchen. Wenige Tage später besorgte ich ein Kennzeichen für den Anhänger. Mit „DH-OA 64“ habe ich durch unsere Initialien und dem Datum dieses verrückten Kaufes, nämlich im Juni 2004, ein Denkmal gesetzt. Der Wohnwagen nahm sogar an unserer Hochzeit teil (wir feierten unter dem Carport, das ich extra für den Wohnwagen gebaut hatte. Er stand während der Feierlichkeiten quer davor, bildete damit quasi die Rückwand).

    Ein Eriba Puck hätte die Stelle des WILK nicht einnehmen können.

    Frage 1 und 2: wie hätte ich 2-Meter-5-Riese darin je vernünftig schlafen sollen? Hätte ich mit ’ner Stichsäge ein Herzchen in die Wand sägen sollen, um da die Beine durch zu stecken?
    Frage 3: wir haben zusammen 5 Kinder (sie 3 und ich 2). Wie sollen die alle in einem Puck unterkommen?

    Passt schon!

    Brauchst du Armaturen für ’nen K70? Mich fragt ja Keiner!!! 😉
    Viel Spass bei der Rally!
    Und: nur über Pfingsten nachdenken bringt nicht viel 😛

    El

    • Sandmann sagt:

      😀 Bester El,

      ich vergesse immer deine Körpergröße. Obwohl du vielleicht GERADE in einem Eriba Puck hervorragend untergebracht wärest 😉

      Mein Problem ist eher allgemeinerer Art, es geht nicht so sehr um DIESEN Wohnwagen. Wohnwagen, bzw. die Leute, die ich im Zusammenhang mit Wohnwagen kennen gelernt habe, sind für mich schon als Kind der Inbegriff des spießigen deutschen Campingplatzlebens gewesen. Ich verband damit immer Menschen, die ihren halben Haushalt mitnehmen, sich mobilität vorheucheln und trotzdem nicht über den Harz hinauskommen. Das fand ich ganz gruselig.
      Getoppt wird das von den fest eingebuddelten Wagen irgendwo auf fest gebuchten Plätzen. Mit den gleichen Nachbarn jeden Urlaub. Da kann ich auch gleich zu Hause bleiben 🙂

      Ich habe diese Ansichten heute ein bisschen relativiert, denn ich denke a) dass jeder so leben kann und soll, wie er es möchte (ohne dass ich da meinen Senf zugeben muss) und b) man mit den ja durchaus vorhandenen Vorzügen eines Wohnwagens auch eine besondere, sehr entspannende Art von Urlaub genießen kann.

      Die Geschichte eures „gemeinsamen“ Wohnwagens finde ich dementsprechend rührend und gebe diesem Rolling Home meinen Segen. You are officially Sandmanned.
      Und zu den Armaturen… ich hatte mich zuerst an die Hüter der heiligen Teilepools gewandt. Hast du denn noch was liegen? Mail mich doch bitte mal an, ich brauche die ganze Einheit mit DZM oder auch nur die Uhr und den Tacho mit Tageskilometer…
      Schonmal Danke…

      Sandmann

  3. El Gigante sagt:

    Moin Sandmann,

    Nee – Eriba Puck passt nicht. Darin sehe ich aus wie Samson in der Puppenstube… oder Gulliver im Land der Zwerge… oder wie El Gigante in der Fischkonserve 😉

    „…der Inbegriff spießig deutschen Campingplatzlebens…“: das kannste aber vergessen! Ich meide Campingplätze wie die Pest – von jeher! Lieber lasse ich das ganze Gespann irgendwo in der Wildnis stehen, penne im Wohnwagen und am nächsten Tag bin ich wieder weg. Ein Campingplatz wird höchstens mal von mir nur meiner Gattin zuliebe genutzt, weil es dort Duschen gibt – aber auch da gibt es andere Möglichkeiten.

    Ansonsten habe ich schon tolle und auch lange Urlaube erlebt, in denen ich wochenlang unterwegs war und um Campingplätze große Bögen schlug (siehe auch http://www.sandmanns-welt.de/geschichte-eines-bullitypen). Nein – Campingplätze sind NICHT meine Welt. Wahrscheinlich stecken ähnliche Assoziationen dahinter, wie du sie hast. 🙂

    Nun zu deiner Auszeichnung: Danke für den „Sandmann-Award“. „Ich nehme ihn sehr gern an, möchte diese Gelegenheit aber nutzen, allen zu danken, die mir geholfen haben… meinem Manager, meinen Eltern…“ *räusper* 🙂
    Officially Sandmanned hört sich guuuuut an! Wenn’s davon schon einen Aufkleber gibt, dann kommt der auf den Wohnwagen… oder „Sandmann certified“ ^^

    Teilepool: der Hüter des Teilepools ist arbeitsmäßig etwas overload. Wie manchmal auch sein eMail-Account. Dazu noch die xxl-sized Family… da gehen schon mal Sandmann-Wünsche unter. Ich muss mal ’n bisschen in meiner unaufgeräumten Garage wühlen… ich meine, da müssten mindestens drei der gesuchten Exemplare exisitieren… in den vergangenen Jahrzehnten haben bei mir noch nie Armaturen das Zeitliche gesegnet – deshalb wäre da sicherlich etwas zur Transplantation und Wiederbelebung über.

    I mail you!

    El

    • Sandmann sagt:

      Ui schööööön!
      Mail nicht, finde und schick gleich her, dann kann ich das einbauen.
      Und hast du Ahnung, wie man bei einem gaaaanz alten Blaupunkt Autoradio + und – anschließt? Da kommt so eine Lasche hinten raus, und auf der einen Seite steht + und auf der anderen – ??? Muss ich da jetzt Kabel anlöten, oder gibt es dafür Stecker?
      Und weißt du, welche Unterbrecherkontakte für den 75PS Motor passen? Oder gibt es die auch nur im Teilepool…?

      Sandmann, voller Fragen 🙂

      • El Gigante sagt:

        Ja, so übervoll mit Fragen kann ich dich ja nicht ins Wochenende entlassen 🙂

        Zu dem gaaaaaaanz alten Blaupunkt bräuchte ich dann doch eine etwas genauere Angabe… um was für ein Modell handelt es sich denn genau? Gerade bei einem Blaupunkt war da nie etwas mit anlöten – da gibt es ganz sicher einen Stecker.

        Unterbrecherkontakt vom K70: da passt m.E. auch der vom Käfer und, vor zwei Wochen habe ich’s am eigenen Leib erfahren, auch von irgendeinem Alfa. Mein Teilehändler hatte den sogar noch im Computer! Also: frag‘ mal nach, ob dein Teilefuzzi den in seinem PC auch hat…

        Soweit ich weiss haben wir aber auch welche im Pool – und da Mario auch Teilefuzzi ist, wird er dir auch einen besorgen können.

        Noch ’ne Frage: wann brauchste denn das Mäusekino sprich die Armaturen? Sonst könnteste die ja gleich bei mir abholen – wir wollten sowieso ja noch grillen und Bier trinken 😉

        Wir könnten das Gerödel auch gleich aus- und wieder einbauen. Und dann könnte ich dir auch gleich ’nen Unterbrecherkontakt besorgen (genauso einen wie Meiner jetzt drin hat)… und möglicherweise auch einbauen.

        El, total hilfsbereit 😀

        • Sandmann sagt:

          El, du Guter,

          ich schau morgen mal nach dem Radio…
          Und nun noch kurz (ich will ins Bett…), die Armatiren bräuchte ich recht schnell, weil ich die am kommenden Wochenende einbauen möchte. Zusammen mit dem Radio. Das Wochenende drauf ist ja schon die Rallye.

          Wenn du also noch einen Unterbrecherkontakt auftreiben kannst und mir das beides in einem Päckchen nach Kiel senden würdest… Mario scheint ja überlastet… Unkosten werden natürlich umgehend vergütet. Das wäre SUPER!

          Auf das Date komme ich natürlich trotzdem gern zurück, aber nicht in den nächsten 14 Tagen. Und wir wollen doch der Welt und den zweifelnden Auto Bild Redakteuren zeigen, dass ein K70 so eine Strecke problemlos meistern kann!

          Sandmann 🙂

  4. Chris sagt:

    Moin,
    Ist das hier noch aktuell?
    Hätte paar Fragen zur kupplung!
    Vielleicht könnte mir da bitte jemand weiterhelfen

  5. Was willste wissen?

    Gruß
    Andreas

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