Wagenburg mit Kölner V6

An, auf und in dem Granada

An, auf und in dem Granada

Noch mehr Sex mit der Vergangenheit
Wenn der Alltags-Taunus so durchgerostet ist, dass er beim Anheben an der Frontschürze einfach so auseinanderbricht – dann ist es Zeit für den Wechsel. Einmal Coupé – immer Coupé, im zeitgenössischen Anzeigenblättchen finde ich ein Auto gleichen Baujahres, nur eine Konfektionsgröße breiter. Kölns Saurierbarock, Ford Granada Coupé, mit dem unzerstörbaren antiken 2.0 Liter V6 Motor. Kein Vorbesitzer, der ist verstorben. Er wird meiner, er bleibt meiner, ich bin sozusagen der Erstbesitzer und sein erster Ausritt geht zum sagenumwobenen „Maifeuer“. Hier stehen auf der Tagesordnung: Wagenburg auf dem Feld, grillen und Bier trinken, am riesigen Feuer sitzen und in den Autos schlafen. Dann mal los.

Maifeuer, also Tanz in den Mai, das bedeutete in der Holsteinischen Schweiz immer: „Ab nach Theresienhof bei Plön„. In einem kleinen Talkessel wurde alljährlich ein großer Berg hölzerner Krams aufgeschüttet, brennbar, in einem Anhänger spielte eine Band, es gab einen Bierpilz und ne Wurstbude, viele Strohballen zum drauf sitzen und alles, was ein guter Abend so braucht. Freunde zum Beispiel.

zunächst wird das Grillgut geflämmt

zunächst wird das Grillgut geflämmt

Staubige Bilder. Es riecht nach Feuer, Bier, billigem Aldi-Ketchup und guter Laune. Soweit ich mich erinnern kann hat es nicht einen einzigen dieser Maitage jemals geregnet, und wen auch immer ich da mit hin geschleppt hatte (meine Eltern wohnen nur ein Dorf weiter, ich bin hier sozusagen in der Teenagerzeit aufgewachsen) zeigte sich begeistert. Weil so wenig nötig war. Der Acker war offen, wir stellten unsere Autos im Kreis auf wie damals die Cowboys und saßen mittendrin, grillten, redeten, machten Musik, tranken Bier und freuten uns auf das Feuer nachher. Das selbst wurde eigentlich zur Nebensache, denn unsere eigene kleine Party startete ja schon immer sehr viel früher. Es gibt auch noch Filme… *grübel* Und wenn die Indianer von außen angriffen – haben wir sie mit Feuerwasser besänftigt.

Schöner wohnen

Schöner wohnen

Ist das nicht herrlich, dass auf jedem Bild irgendwo dieser wundervolle Granada-Arsch reinragt? *hach* Und hier sitzen wir vor dem LT von meinem Schwager Andreas und seinem Freund Andreas (damals hießen die alle so), voll ausgestattet mit Betten, Küche und Eierbechern 😉 und somit komfortabler bewohnbar als alle unsere Autos zusammen. Wir könnten jetzt noch heiteres wo-ist-der-Sandmann? raten spielen. Ich bin auf dreien der vier Bilder drauf. Außerdem noch viele nette Menschen, zu denen ich zumeist keinen Kontakt mehr habe. Einer ist schon tot, einer war mit meiner Exfreundin zusammen und eine andere Exfreundin ist auch zu sehen, außerdem der Freund von mir, der sich an dem Abend an sie rangemacht und mich total eifersüchtig gemacht hat, obwohl sie doch meine Exfreundin war….. Örg ist auch dabei. Heute, wo wir alle reif und verantwortungsvoll sind macht man keine Wagenburgen mehr. Das Maifeuer gibt es auch schon lange nicht mehr, das wurde wohl alles zu groß und vom Publikum bis hinter Hamburg ein wenig zu destruktiv und deshalb hat die Gemeinde beschlossen, man lasse das mal lieber.

Dann mal auf zum Feuer

Dann mal auf zum Feuer

Auf geht’s zum Feuer. Wenn man noch vor der Dunkelheit hinging bekam man noch einen Sitzplatz auf den Strohballen, die wie in einem römischen Theater ringförmig über den ansteigenden Hang verteilt waren. Und später dann, irgendwann wenn die Zeit keine Rolle mehr spielte rekapitulierte man, wer noch alles da war. Irgendwie alle. War es das Fehlen von Internet, Smartphones, DVD-Playern und Spielekonsolen? War das vielleicht der Grund, warum es tatsächlich Veranstaltungen gab, bei denen gefühlt ALLE dabei waren? Unabgesprochen? Wenn ja würde mich das traurig machen. So, und nun ein letzter Blick auf das rote Granada Coupé mit dem blubbernden V6. Vorerst. Denn das ist tatsächlich das Auto, was ich noch immer habe. Es gibt ihn noch, genau den, und ich schwöre, ihr werdet von ihm lesen. Auch wenn ein weiteres Maifeuer in Theresienhof mir lieber wäre.

Ich laufe weiter vorwärts. Aber manchmal muss ich zurück blicken, um nicht zu vergessen, wo ich herkomme.

Sandmann


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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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30 Responses to Wagenburg mit Kölner V6

  1. Snoopy says:

    Ich denke auch gerne an früher und an:
    Was wäre passiert wenn…
    Allerdings habe ich hoffentlich von der häufigen Unzufriedenheit mancher Mitmenschen gelernt hier und jetzt zufrieden zu sein auch wenn irgendetwas nicht so passt.
    Obwohl es ja doch ganz nett wäre wie bei „Zurück in die Zukunft“ mal etwas dran zu drehen.
    Kannst es bei der Probefahrt ja mal probieren. 😉
    Der Granada ist inzwischen ja echt selten… cooles Gefährt

    • Sandmann says:

      Ay Snoopy,

      so eine Handvoll Sachen würde ich tatsächlich ändern, wenn ich könnte. Aber nicht viel, bei vielen (auch schwerwiegenden) Fehlern bin ich froh, dass sie passiert sind und dass ich daraus gelernt habe, spät aber nachhaltig. Das nennt man dann wohl „Lebenserfahrung“, und sie hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Von ein paar äußeren Einflüssen abgesehen gefällt mir der ja bekanntlich ganz gut 😉
      Dass die Veränderung der Vergangenheit auch ganz schön in die Hose gehen kann zeigt ja der Film „Butterfly Effect“, ich weiß nicht ob ihr den kennt…….

      Der DeLorean morgen Abend ist ein ziviles Fahrzeug ohne Fluxkompensator, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich gebe mal ab 88 mp/h ein Statement, mal sehen, falls ich doch in einer anderen Zeit rauskommen sollte versuche ich mich zu melden 🙂

      Sandmann

  2. bronx says:

    Maifeuer, da sagst du was 😉

    Das war DIE Attraktion früher. Am Ostseestrand, ob mit Pils oder Glühwein (!) Und gegrillt wurde auch. Heute völlig undenkbar 🙁 leider.

    Zu den Smartphones sag ich jetzt mal nichts. Auf dem letzten Peter Gabriel Konzert war das der Horror. Früher leuchteten Feuerzeuge, heute besagte Eierfons. Bekloppt!

    Bronx

    • Sandmann says:

      Ay Bronx,

      es gibt sie ja im ländlichen Bereich immer noch, nur eben nicht genau dort. Und es gibt ja auch die Osterfeuer. Ich will im kommenden Jahr mal wieder nach Uelzen, da brennen die immer einen riesengroßen Haufen ab. Kommt ihr auch? Wagenburg??? 😉

      Auf Konzerten sollte absolutes Handyverbot sein. Diese Vollidioten, die das halbe Konzert mit ihrem Smartphone filmen, es deshalb selbst gar nicht mitbekommen, alle hinter ihnen stehenden nerven und den Clip dann als verwackelten Scheiß mit schlechtem Ton bei youtube hochladen. Was für Penner 🙁

      Sandmann

      • bronx says:

        Wagenburg? Das ist ne Idee. Uelzen ist ja nun SO weit auch nicht weg! Wenn Du das wirklich machst, sag *Bescheid* . . .

        Ich penne dann im Bus 😉

        Zum Handyverbot stimme ich Dir absolut zu. In der O2-Arena in Berlin macht das auch keinen Spaß, zu steril das Ganze.
        Ich vermisse ein wenig den bier-matschigen Untergrund der Columbia-Halle oder dem Huxley’s in Kreuzberg und muss, glaube ich, mal wieder ein Potheat-Konzert besuchen. Kein Vergleich. Da bekommen solche Handyfritzen dann schon mal’n Pils über’n Kopf . . .

        Bronx

        • Sandmann says:

          Da haben wir ja zwei Themen am Start…..
          Also – ich glaube dass sich der Online Wahn von alleine regeln wird. Bei Facebook sind schon jetzt massenhaft Profilkündigungen verbucht, viele Leute haben einfach keinen Bock mehr drauf. Mir gefällts noch immer, aber ich ziehe mich ein bisschen raus. Manchmal. Und auf meinem Smartphone kommen keine Mails und keine Benachrichtigungen außer den Anrufen und den klassischen SMS an. Alles andere ist blockiert, sonst bimmelt das Ding ja im Minutentakt 🙁 das kann doch niemand wollen…?

          Osterfeuer:
          Eigentlich wäre es doch ECHT mal ganz cool, das ins Auge zu fassen. Wir müssen nur vorher checken, wo man die Autos hinstellen und auch stehen lassen kann. Das Feuer selbst ist auf dem Gelände eines Sportvereins, da wird das nicht gehen (und da sind dann auch zu viele massiv betrunkene Halbstarke…) 🙂 Wäre doch ne feine Atmosphäre, schön grillen, später am Feuer sitzen… Morgens Katerfrühstück irgendwo (Jo….? 😉 ). Ich bleib da mal dran! haha. Geil.

          Sandmann

          • bronx says:

            Das könnte man tun, bleib da mal dran. Wo man die Karren hinstellt, sollte ja zu klären sein. Wenn’s nicht gerade ne halbe Stunde zu Fuß ist. Schlechte Werte bei einem Osterfeuer 😀

            Katerfrühstück klingt gut!

            Bronx

            • El Gigante says:

              Ostern 2014? Geht klar!

              • bronx says:

                Tach Herr Gigante,

                wenn Du und Olli noch dabei sind 😀
                Gibts dann ne Revanche auf der Klampfe???

                Ihr könntet ja im Reddy pennen. Einer mehr in der Wagenburg, das wäre in der Tat cool.

                Sandmann: meiner Süßen gefällt der Plan!

                • El Gigante says:

                  Moin Opelmann,

                  Klampfe? Leider nein! Bei meinem Dachsturz im letzten Herbst waren der Ring- und der kleine Finger meiner linken Hand ja ausgerenkt… und konnten nur in sehr bescheidenem Maße wieder instandgesetzt werden. Das für ein vernünftiges Gitarrenspiel nötige Greifen der Akkorde ist damit nicht mehr möglich 🙁

                  Außerdem: nochmals hätte ich mich neben einem Profi wie dem Sandmann nicht blamieren wollen. Bestimmte Fehler macht man intelligenterweise immer nur ein Mal.

                  Eine Teilnahme an der Oster-Wagenburg 2014 mit dem REDSTAR findet auch meine Herzensdame cool!

                  Der El

                  • Sandmann says:

                    El….

                    wenn die Finger kaputt sind ist das eins.
                    Aber von „blamieren“ wollen wir hier mal nicht sprechen, du spielst wirklich gut Gitarre und ich fänd’s sehr schade, wenn du damit ganz aufhörst (aufhören musst) 🙁

                    Sandmann

                  • bronx says:

                    Moinsen Langer,

                    Schade an sich, das mit der Klampfe. . .

                    Dann habt ihr ja ein Ziel vor Augen, Reddy betreffend. Aber Du wolltest ihn ja eh im Frühjahr *rauswerfen* 😉 Wollen wir hoffen, das der Zeitplan steht und keine bösen Sachen dazwischen kommen.
                    Eines beruhigt mich und meine Süße: Du musst nicht mehr aufs Dach 😀

                    Der Bronx

                  • El Gigante says:

                    Bronx,

                    Ja – es wird ruhiger um mich – ich trete ein in den Herbst meines Lebens (… wieder die gewohnte Herbstdepression?)! Die geliebte Gitarre verstummt, der DJ und das Mikrofon hängen am Nagel, man braucht nicht mehr hoch hinaus… die Prioritäten verändern sich halt im Alter. Eben noch als Star des Abends auf der bunt beleuchteten Bühne – jetzt ganz allein und ölverschmiert in der dunklen Grube unter meinem Auto. Aber an solchen Maschinen kann man sogar noch schrauben, wenn ganze Finger fehlen 🙂

                    Bis April sollte der REDSTAR auf jeden Fall wieder am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen – und dass da noch „böse Sachen dazwischen kommen“, ist nicht mehr vorgesehen.

                    Und wie sieht das Leben nach dem ganzen Autohype aus? Wie gesagt: ruhiger und unauffälliger – zurückgezogener! Mal auf Sizilien, vielleicht mal in Ex-Yugoslavien, mal in Irland oder Engeland, auch mal in Schweden oder meinetwegen auch in Dänequark – sozusagen Lilli & El Gigante auf Europatournee.

                    Eines steht jedenfalls ebenfalls fest: der gelbe K70 wird noch auf die Strasse gebracht – und damit reicht es dann auch! Drei Oldtimer sind genug! Meine Ressourcen – platzmäßig, finanziell, körperlich, gesundheitlich, mental sowie zeitmäßig sind ausgeschöpft.

                    Irgendwie muss man sein Leben und die Zukunft ja auch trotz aller Unvernunft mal vernünftig ordnen. Dennoch halten wir daran fest, unseren Traum zu leben – und nicht unser Leben zu träumen.

                    El

  3. Jo says:

    Ay Jensi,

    ja…..so ähnlich sah mein Granni auch aus, halt nur stufiger hinten und oben in gelb, unten in bräunlich und mit Alufelgen und mit besagtem Essex-V6. Ja, schön waren sie irgendwie……und das größte Vorbild für Coolness mit dem Auto war immer noch Klaus Wennemann als Fahnder „Faber“ mit seinem grünen Kübel.
    War eine meiner Lieblings-Vorabendserien und einer meiner Lieblingsschauspieler damals, schade das man die Serie später so „vermainstreamt“ hat und Wennemann so früh gestorben ist.

    Ich habe auch noch Fotos vom Maifeuer in meinem Album. Du warst damals mit so’m hellgrün-metallicfarbenen Typ 43 da, Markus mit seinem Jetta 1 (hatte ich eigentlich erwähnt das ich den vor 3 Jahren auch noch besaß), ich mit meinem silbernen Oettinger Golf 2 und Holly mit seinem roten Golf 2 GTD.
    War auch ein geiler Abend….schöne Erinnerung !

    Ähh….Uelzen?……Osterfeuer??……. Klaro !!!

    • Sandmann says:

      Ay Jo,

      jahaaaa der Audi, resedagrün Metallic. Der kommt auch bald hier rein 🙂

      In Sachen „Ford“ kann ich auch wärmstens „Die Profis“ empfehlen. Da fliegen auch gern mal Capris, Escorts und Granadas durchs Bild 😀

      Sandmann

  4. LarsDithmarschen says:

    Eine Osterfeuerwagenburg würde ich auch gerne mal erleben – hier in der Region gibt es eigentlich nur Maifeuer. Das von unserem Dorf wird immer rund 150 Meter von unserem Haus (steht am Ortsrand ;-)) gemacht. Wenn wir Glück haben, riechen wir das Maifeuer im Haus noch den nächsten Tag :-D. Osterfeuer habe ich hier in Dithmarschen noch nie mitbekommen.

    Eine Wagenburg habe ich noch nicht mal irgendwo gesehen. Eine Bildungslücke? Ich glaube schon ;-). Neben dem schicken Granada gefällt mir auch der 32b sehr gut. Das erste gemeinsame Auto meiner Eltern war einer. Irgendwie finde ich den schick – noch sind sie ja noch günstig zu haben….obwohl sie wohl erstmal auch nicht teurer werden 😉
    Aber, wenn ich mir eine Wagenburg mit meinen Schulkollegen vorstelle – silberne Lupo, Golf und Polo. Da sieht fast einer aus, wie der andere 😉 Ein dunkelblaues Audi Cabriolet und mein V40 wären auch dabei – die haben aber dann umso mehr Stil *hust* ;-). Bis Elsa fährt, wird es ja noch einige Zeit dauern. Obwohl die Schweißarbeiten recht gut vorankommen. Aber das ist ja ein anderes Thema :-).

    Schöne Grüße
    Lars

    • Sandmann says:

      Ay Lars,

      lass uns alle mal Ostern anpeilen. Egal ob mit Elsa oder womit auch immer. Ich denke über meinen Kasi nach…. 🙂
      Also… 19. auf den 20. April 2014?

      Sandmann

      • marc_connor says:

        Yeahhhh …

        Wie in den wilden 80ern! Das bunte Blech im Kreis aufgestellt und in der Mitte ein Feuerchen … und alles irgendwo auf der grünen Wiese 😉

        Was soll schon passieren? Wir haben doch Damals (TM) auch niemanden um Erlaubnis gefragt! Und, ist die Welt deswegen untergegangen? NÖÖÖ!

        Ich komm mit nem Phaeton … oder nem Wartburg! Bronx weiß, was damit gemeint ist *grins*

        • Sandmann says:

          Ay Marc,

          na ja, damals war es (zumindest bei uns) auch ein Acker, der dafür bestimmt war, dass an diesem Tag da Menschen ihre Autos parken. Ich glaube, wenn wir im beschaulichen Oldenstadt bei Uelzen im Rahmen des Osterfeuers einfach so ne Wiese belagern könnte da jemand was gegen haben. Andererseits… es wird auch da offizielle Parkplätze geben.

          Komm mal im Phaeton 😀

          Sandmann

          • marc1 says:

            Auf eine Osterfeuerwagenburg hätte ich auch Bock. Hab zwar noch nie in meinem Baby genächtigt, aber sooo alt bin ich ja auch noch nicht. Ford Capri fand ich immer nen bissel prollig, aber auch cool. Hatte nur nie nen Kumpel von mir. Granada und 6 Zylle Taunus waren die Leader damals und nen uralt Kadett Kombi von meinem Kumpel Thorsten. Der TÜV Mann fragte ihn: Sind sie gut zu Fuß? und legte die Karre lasch still. Das war der Brüller in der Pausenhalle, (also damals 1987). Gruss, der gasende Oberlehrer Marc

            • Sandmann says:

              Hey du LPG Verbrenner,

              direkt um die Ecke in Hamburg steht in letzter Zeit immer ein Einser Granada, GXL, goldmetallic mit braunem Vinyldach. Mir geht es wie dir – ich fand die früher auch immer ein wenig prollig, den kantigen MK III sogar heute noch. Aber der jetzt…. den finde ich richtig gut 🙂 Und der scheint einfach so im Alltag bewegt zu werden. Klasse, und er passt auch zur Farbe des Herbstlaubes.

              Wenn du noch nie in deinem Auto gepennt hast wird es ja mal Zeit. Also save the Date. Vielleicht gehen wir ja auch alle zusammen Ostereier suchen vorher? 😀 gniiihihi

              Happy Zeitumstellung
              Sandmann

  5. SteffenG says:

    Ja, nech…

    Das kenne ich auch noch. Viele Leute, viele Autos und Benzingespräche bis zum Sonnenaufgang. Hätte ich Bock drauf. Vermutlich wird die Zeit mal wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Norddeutschland ist nun mal unpraktisch weit weg…

    Dieses Jahr war ich auf einem Maifeuer im Harz. Flasche Bier für einen Euro, Aperol Spritz für zwei. Lauter nette Leute und einen originalen Feuerwehr Granit 27.

    Steffen

    • Sandmann says:

      Ay Steffen,

      die liebe Zeit. Aber nun haben wir SO früh angefangen zu philosophieren, dann trag das doch einfach mal in deinen Kalender ein und sag alles andere ab. Soooo weit ist Niedersachsen ja nun nicht weg, du sollst ja nicht nach Kiel kommen, wir wollen ja nach Uelzen. Ich geb euch auch ne Kindheitsführung am Sonntag Morgen, wir suchen meine alte Höhle im Wald und den Baum, in den ich alle meine großen Lieben eingeritzt habe, okay?

      Sandmann

      • marc_connor says:

        Na das hört sich doch gut an!

        Alle Lieben, die du in den Baum geritzt hast …
        Zeigst du uns dann auch alle Lieben, die du in der Höhle im Wald vergraben hast? 🙂
        Das wäre doch DIE Story schlechthin, für den Blog … „Der Uelzener Höhlen-Schlitzer“ *loool*

        • Sandmann says:

          Bester Marc,

          die Zuckerrüben-Region Uelzen ist für ihren sandigen Boden bekannt. Da kannst du keine Höhlen graben, schon gar nicht in so einem übersauerten Kiefernwald am Elbe-Seiten Kanal! Wenn du Interesse hast zeige ich dir das Baumhaus, was wir in den 70ern bauten. Vielleicht ist noch was davon da. Und vielleicht sind die Opfer, die ich in den 80ern dort wegen ihrer schamlosen Unterstellungen habe qualvoll zu Tode kommen lassen noch nicht komplett skelettiert.

          Sandmann

  6. ich muss noch mindestens 20 jahre warten bis die autos aus meiner sturm- und drangzeit ansatzweise cool werden. ^^ eure generation hat da einen entscheidenden vorteil!

    • bronx says:

      Moin,

      ich finde deinen Omega jetzt schon cool. Man sieht ja jetzt schon fast keine mehr. Wenn ich in meinem Caravan sitze, weiß ich was Kombi ist 😉

      In zwanzig Jahren sind sie WEG!

      • Sandmann says:

        Nein, sind sie NICHT!
        Denn es gibt Verrückte wie uns, die sie über die Zeit retten 🙂 Das Feinrost-Prinzip, habt ihr meinen Artikel in der neuen TRÄUME WAGEN darüber gelesen…? 🙂

        Außerdem, Schmoddershagen, hast du wiederum den Vorteil dass du noch 20 Jahre länger die alten karren fahren kannst, wenn wir schon modern….

        Sandmann

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