Wenn der Opel zweimal…. Hupt!

Mahlzeit, Blog-Gemeinde!

Hier möchte ich, wie angekündigt, das Objekt des aktuellen Familienfortkommens einmal näher vorstellen. Voilà, einen Opel Astra F Baujahr 1992 in weiß, mit 1,6l Motor und 75PS. Gekauft für… 500 Euro!!! Da war zuerst einmal Mudder’s Misstrauen sicher. Zum Glück kennt sie meine gute weibliche Intuition in zuverlässige Technik, auch wenn die aktuelle Optik des Rüsselsheimers erstmal stark zu wünschen übrig lässt. Der Wagen stand an einer kleinen Werkstatt, die in einer Aral-Tankstelle residierte. Der Werkstattinhaber verkaufte ihn für die Frau des leider verstorbenen Vorbesitzers. Dieser hatte dem Wagen zum Glück technisch eine relativ gute Pflege angedeihen lassen, was man von der Karosserie allerdings nicht behaupten kann. Die Tanköffnung ist komplett zerfressen und wurde (wie der darunter befindliche Radlauf) mit Glasfasermatten zugepfuscht… Oha.

Zuerst einmal habe ich den sahnefarbenen Astra in der Kärcheranlage oberflächlich von gröbstem Schmutz befreit und zuhause ausgesaugt, was nicht unerhebliche Mengen an Erde, Hundehaaren und Sand zu Tage brachte 🙂

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Von diesem ersten Erfolg beseelt, begab ich mich gleich darauf ins Internet, um nach ersten Ersatzteilen Ausschau zu halten. Siehe an… die neuralgischen Teile wie Reparaturbleche für Tankklappe und Radlauf gab es bei Ebay zusammen incl. Versand für unter 50 Euro… Gekauft!

Im Kofferraum befanden sich filigran selbst angefertigte, etwa 20kg!!! pro Stück schwere Bodenmatten des Vorbesitzers, die im Sinne des Spritverbrauchs erstmal in den Keller wanderten… Vielleicht kann ich ja später mal einen eventuellen Nachbesitzer damit ärgern 😀

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Nicht geplant, dennoch hochwillkommen : Die bequemen Club-Sportsitze. Loungegefühl serienmäßig, besser sitzen Sie heute auch in keinem Mittelklassewagen.

Da der zerrostete Opel beim Beschleunigen etwas ruckelte, habe ich einen Satz Bosch-Zündkerzen und ein neues Zündkabel im Tausch für eines, das schon etwas betagt aussah, besorgt. Kosten – etwa 30 Euro, was den Motorlauf um etliche Dimensionen verbessert hat! Da ich optisch nicht nachprüfen konnte, wie lange und unter welchen Bedingungen das Motoröl schon zirkulierte, ersetzte ich dieses durch das günstige 5w-40 aus dem Baumarkt. Für gerade mal 16,99 ein fairer Preis. Leider zur Zeit keine 20% auf alles (außer Tiernahrung), dann wäre der Preis so RICHTIG unschlagbar gewesen…

Da mit dem Wagen die Fahrt in den Urlaub nach Sylt geplant ist, sind dies alles ziemlich unvermeidbare Investitionen gewesen, nur müssen sich die schon besorgten Reparaturbleche noch irgendwie in die schadhaften Stellen bewegen…

Aber dazu später mehr!

Maik

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