Camper’s Burn-Out

Ach, steigen Sie doch bitte ein

Ach, steigen Sie doch bitte ein

Schatz, hast du auch den Herd ausgemacht? Kennen Sie es, dieses Gefühl, irgend etwas vergessen zu haben, vornehmlich wenn man gerade urlaubsreif am Flughafen steht und in den Süden will? Schicksalshaft und unerwartet passieren offensichtlich auch mal blöde Sachen, wenn man nicht aus Versehen etwas vergessen hat. Wir hören sie dann beispielsweise im Verkehrsfunk. Ich finde es erschreckend, wie oft da die Rede von einem brennenden Fahrzeug ist. Oder wir kommen direkt am Ort des Geschehens vorbei, bremsen, wenden und stehen sprachlos vor einem Urlaubstraum, der keiner mehr ist…

Eigentlich zum Heulen. Falls es Sie beruhigt – das Ding gehört mir nicht.

Da ist auch mit Farbe nichts mehr zu machen

Da ist auch mit Farbe nichts mehr zu machen

Ich weiß auch nicht, ob da jemand den Herd angelassen hat oder ob es eine dieser tragischen Selbstentzündungen war, vermutlich allerdings nicht radikal religiös motiviert. Ich weiß aber, dass ich von diesem Wohnmobil vor einigen Wochen gehört habe, und wenn auch nicht im Verkehrsfunk, dann aber wenigstens in den Lokalnachrichten. Auf NDR1 ist da Verlass, man bekommt wirklich jeden Landfurz mit. Puh. Es stinkt hier tatsächlich.

Heute mehr so ein Cabrio

Heute mehr so ein Cabrio

Nun weiß ich aber nicht mehr, ob laut den Lokalnachrichten die Halle gebrannt hat und das Wohnmobil mit in den Tod riss oder ob es anders herum war. So oder so, weder die Halle noch die einstige temporäre Urlaubsbleibe sehen ansatzweise so aus, als könne man sie jemals wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück versetzen. Auch wenn sich alle Lackmus-Streifen meines Körpers dagegen wehren, ich muss näher ran…

Einblicke ins Privatleben

Einblicke ins Privatleben

Überall liegt Schrott herum, Glassplitter knirschen unter den Sohlen und lose Drähte twingeln aus gerissenen Verkleidungen heraus. Es müffelt sehr unangenehm nach verbranntem Plastik, verkohlter Elektronik, Schmiermitteln und giftigen Dämpfen jedweiliger Art. Ich habe meine gute Hose an, sonst wäre ich glatt mal reingeklettert und hätte im hinteren Teil des Wohnzimmers ein wenig zur Rast verweilt. Die sind ja sagenhaft kuschelig, diese WoMos. Und oben offen ist der hier auch, wunderbar.

Hier kann man auch mal zu dritt sitzen

Hier kann man auch mal zu dritt sitzen

Was mag wohl passiert sein? Wie viele Geschichten von langen Urlauben allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie sind hier verbrannt? Ich denke/glaube/hoffe, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sein werden. Aber ob noch unwiederbringliche Erinnerungen in den Schränken lagen, nicht zu ersetzende Fragmente aus vergangenen Zeiten, einzigartige Souvenirs aus fremden Ländern?

Für heiße Kurvendurchfahrten

Für heiße Kurvendurchfahrten

An diesem Steuer wird wohl kein Manfred mehr der König der Landstraße sein, kein Norbert zielstrebig den seit Jahrzehnten jeden Sommer wieder besuchten Campingplatz im Harz ansteuern und kein Horst den Verkehr auf der linken Fahrbahn zum Erliegen bringen, weil er 45 Minuten braucht, um an dem dicken LKW vorbei zu kommen.

ABS im Frühstadium

ABS im Frühstadium

Gehören Sie zur Generation Camping? In meinem Kopf sind das immer eher ein bisschen ältere Menschen (ja ja ich weiß ich bin auch nicht mehr sooo jung), die im Urlaub zwar mobil sein, aber auf ihre Schrankwand in Eiche rustikal nicht verzichten wollen. Die den Gegenwert einer Einfamilienhauses in ein Wohnmobil investieren anstatt von der Kohle 20 Jahre lang vier mal pro Jahr in Luxushotels zu wohnen. Die eine Wochenmiete von 2000 Euro dem All-Inclusive-Zimmer mit Meerblick und Wellness-Anwendungen vorziehen.

Kaufen oder nicht kaufen?

Kaufen oder nicht kaufen?

Zelten find‘ ich toll, Hotels finde ich noch viel toller und Wohnmobile finde ich doof. Ich kenne nur eins, was ganz cool ist, das vom hier mitlesenden Marlboromann. Das ist größer als meine erste Wohnung und aus Amerika. Aber das ist eine andere Geschichte. Ist Ihnen auch schon mal was abgebrannt oder mussten Sie was löschen? Und wie stehen Sie so im allgemeinen zu Rolling Homes? Ich trauere diesem hier nicht hinterher und sehe zu, dass ich weg komme. Es riecht wirklich nicht schön und die angrenzenden Nachbarn werfen mir schon argwöhnische Blicke zu…

Sandmann

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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38 Responses to Camper’s Burn-Out

  1. Snoopy says:

    Das Wohnmobil selber ist ja nicht sehr alt und problemlos zu ersetzen. Wenn noch was persönliches drin war ist schlimmer. Richtig schlimm finde ich es wenn ein Oldtimer abbrennt. Quasi unersetzbar…

  2. bronx says:

    Hi Sandmann,

    reichlich Klischee behaftete Vorstellung von Campern. Aber in der Tat existent und daher nicht unbegründet. Auch im TV immer wieder zu bewundern. Sehr schön. Und sehr deutsch.
    Für alles gibt es Regeln, die Mittagsruhe ist geregelt, die Nachtruhe, die Größe des Gartenzwerges im Vorgarten und vermutlich auch die Zeiten der Ehestandsgymnastik, so denn noch eine statt findet.

    Diese kleinen weißen Zäunchen, welche diese Sorte von „Krauses“ gern aufstellt, haben es mir besonders angetan. Was ich damit gern tun würde, kann ich hier gar nicht rauslassen.
    Solchen Leuten mache ich gerne eine Freude und kürze über den Vorgarten ab, zeige höfliches Interesse für die da fein drapierten Dinge.
    Was meinst Du wie die sich da freuen! Wenn dann so ein Kommentar kommt, wie: „SIIIEE, sie sind geradewegs an meinen Rabatten vorbei gelaufen und der Weg ist FRISCH GEHARKT!!“
    Dann lächel ich und sage denen „das macht nichts, ich hab gaaanz alte Schuhe an.“
    Und zwupp, ist die Sache geregelt. Da kommt selten was hinterher.

    Da wir nun selber begeisterte Camper sind, ist klar dass für uns nur ein Ort in Frage
    kommt der mit solchen Regeln bricht. Den habe ich vor über 20 Jahren gefunden.
    Es ist ein Ort auf der schönen Ostseeinsel Usedom, meiner alten, zweiten Heimat.
    Man steht ca 15m vom Strand weg. Keine Vorgärten, kaum Dauercamper. Lockeres Management, da kannst du auch mal eine Spontanparty durchziehen, ohne anschließend
    geteert und gefedert zu werden. Die besagte „Weihnachtsfeier“ damals im September von der ich dir schrieb, fand genau dort statt. 😀

    Ich persönlich finde Womos eher unpraktisch, fehlt etwas, muss man immer mit dem ganzen Geraffel los. Obwohl ich selber drei (alte) hatte.
    Jetzt mit der Schatulle am Haken ist es praktischer. Ankommen, abhängen, Strom rein und gut iss.

    Ach ja, abgebrannt wäre ich auch fast einmal. Aber nur, weil ich zu dämlich war, eine Gaskartusche zu wechseln. Glücklicherweise setzte ich NUR eine Bungalowfront in Brand, welches sich mit „Bordmitteln“ leicht löschen ließ. Bin meinem Freund Steffen mit seinem „Wohnklo“ bis heute dankbar. Der hatte neben seinem Schweissgerät und diversen anderen (hier schon mal erwähnten) Dingen eine Partie günstig erstandener 12 KG-Löscher anbei.

    Den Gegenwert eines EFH würde ich niemals in ein Womo investieren, da müsste ich von Beruf schon Reisender sein. Aber, wer es mag, bitte.
    Eine „Eiche rustikal“ oder sowas habe ich allerdings auch nicht zu bieten, nicht mal den berühmten „Gelsenkirchener Barock“ im Wohnwagen. Hab ich da was verpasst? 😉

    Bronx

    • Sandmann says:

      Ay Bronx,

      Ausnahmen bestätigen ja immer und überall die Regel. Und wie immer gilt: Jeder soll machen was er will. Und wenn sich jemand nun in so einer Büchse wohlfühlt soll mir das recht sein 🙂
      Ich hab letzten Sommer mal einen dauercampenden Freund von mir an der Ostsee besucht, der war auch umgeben von solchen Harkennazis… Das nimmt mir die Luft zum Atmen, dann brauche ich echt kein Camping!

      Was ist aus dem Käfer geworden? Mach den mal klar mann, ich bezahl ihn auch!

      Sandmann

      Auf Usedom war ich noch nie. Lohnt?

      • bronx says:

        Hey du Freund der Harken***,

        ich lach mich scheckig, DER Begriff trifft es bestens 😀

        Zum Käfer: ich hätte dir längst eine E-Mail gesandt. Aber, da war jemand schon um Fünf in der Früh vor Ort und weg war er. Leider!
        Soll ich trotzdem dranbleiben? Sag bescheid. Hier geht öfter so etwas über den Tisch.

        Zur Insel: Sandmann, Usedom IST eine echte Empfehlung.
        Ich wäre nicht auf so einem Platz, wenn`s dort nicht so entspannt zugehen würde. Das kannst du mir glauben. Im Urlaub braucht man nicht AUCH noch Stress.
        Wer es nicht so mit dem Camping hat, auch das soll es ja geben,
        findet eine Menge preiswürdiger und -günstiger Unterkünfte vor.
        Fast immer sehr schön gelegen mit Wasserblick und so…
        Viele Orte bieten noch immer eine Kulisse wie in den 60ern.
        Einzig die Hochsaison sollte man meiden. Dann sind die Hauptzentren wie Zinnowitz, Ahlbeck und Heringsdorf überfüllt.
        Es lohnt sich!

        Bronx

        • Sandmann says:

          Ay Bronx,

          und Usedom ist nicht ein Ü-60 Krampfaderparadies wie so viele andere Badeorte dort…? Hm. Es käme auf einen Versuch drauf an.
          Schade mit dem Käfer, das. Na klar, bleib dran. Und wenn du einen fahrbereiten (womöglich mit TÜV) für unter 1000 Euro auftreibst bin ich dabei. Ich MUSS in diesem Sommer einfach einen haben!

          Sandmann

          • bronx says:

            Also pass auf,

            ich bleibe drann, kann schneller gehen als du denkst.
            Zum Ü-60 Krampfaderparadies sag ich jetzt nur soviel-Usedom ist nicht SYLT. Da gibts sogar einen Aufkleber von 😀
            Ehrlich, sollten wir diese Tour machen, werde ich dir jedes einzelne Vorurteil widerlegen!
            Wenn nicht, kannst du mich gerne zerreissen!

            Bronx

            • Sandmann says:

              Bronx,

              so lange ich in einem alten Käfer sitze werde ich ALLES toll finden 🙂
              Nee im Ernst, wenn du das für gut befindest wird da schon was dran sein. Ich lasse mich sehr gern überraschen und werde wahrscheinlich mit meinen 40 Jahren und meinem Hut da der optisch Dienstälteste sein 🙂

              Sandmann

          • Snoopy says:

            Wieso Käfer, wird da nicht der Kasi eifersüchtig ?
            Hier stand einer ich glaube 1302 mit TÜV für 1500…
            1000 wird schwierig…

            • Sandmann says:

              Ay Snoopy,

              der KaSi wird sich mit jedem Nebenbuhler verstehen, der muss noch einige ertragen in den nächsten Jahren. Seit ich endlich mein Geld damit verdiene, bekloppte alte Autos zu fahren tun sich ganz neue Möglichkeiten auf 😀

              Unter 1000 geht, wenn man die richtigen Leute kennt…

              Sandmann

    • micklip says:

      Hallo Ihr!
      Ich bin so einer, der mit Campen nicht wirklich was anfangen kann. Obwohl meine Erfahrungen mit Camping-Urlauben nicht wirklich schlecht waren, hätte ich mir das ganze in einem netten Ferienhaus noch deutlich schöner vorgestellt. Ich brauche im Urlaub eine ruhige Rückzugsmöglichkeit und möchte im Zweifel ganz frei entscheiden können, mit wem ich im Urlaub eng zusammen hocken möchte oder eben auch nicht.
      Was WoMos angeht, gehe ich voll mit Bronx konform. Ich habe mir mit meiner Familie mal so’n Ding für zwei Wochen zum ausprobieren gemietet. Lago Maggiore mit insgesamt fünf Stationen in den zwei Wochen. Das ist ganz nett aber wirklich mobil fühlt man sich mit so einem Gefährt nicht. Gerade auf den Küstensträßchen am Lago steht einem normalerweise Kompaktwagenfahrenden ständig der Schweiß auf der Stirn und das nicht wegen der Temperaturen.
      Was toll ist, ist wenn man wirklich stetig unterwegs sein will und dann eben an jedem netten Plätzchen anhält, sich einen Kaffee kochen kann usw. Aber das dauerhafte unterwegs sein ist eben auch nicht so mein Ding.
      Also: WoMo ist nichts für mich…
      Mick

      • Sandmann says:

        Ay Mick,

        so ähnlich sehe ich das ja auch….. Worauf ich mich umfangreich bereits einließ und auch immer wieder einlassen würde ist ein alter Bulli mit Hochdach, Kochecke und Bettchen drin. Keine Dusche und so, einfach ein Dach über dem Kopf. So ein bisschen wie zelten, nur robuster und mobil.
        Am liebsten natürlich ein T2…… 🙂

        Sandmann

        • micklip says:

          Ja irgendwas vom Kaliber T2 oder T3 ist ja auch was anderes. Die haben die Ausmaße eines aktuellen Kompakt-Kombis. Die haben das „Mobil“ dann auch verdient. Aber wenn so ein neuzeitiges WoMo wie unser Leih-Mobil damals dann bei einem Ausflug in die Berge in den Serpentinen vorne mit den Hufen scharrt und mit dem Hinterteil auf dem Asphalt schrappt, dann ist das irgendwie nicht lustig.
          Ich habe vor ein oder zwei Jahren mal von jemandem gelesen, der seinen Urlaub mit seiner Herzallerliebsten in einem Subaru Libero verbringt. Der Transport-Floh wird einfach abends irgendwo in der Wildnis geparkt, die Sitze umgeklappt und fertig. Das hat auch was. Sozusagen die verschärfte Version vom Camping-Bulli.
          Mick

          • Sandmann says:

            Ay Mick,

            na ja, ich bin ja eh dafür bekannt dass ich auch mal gern in einem K70 oder Audi V8 schlafe 🙂
            In diesem Sommer plane ich wieder eine Tour mit meinen beiden Töchterchen in den sonnigen Süden. Mal sehen, wann und wie lange. Aber ich glaube, obwohl es im vergangenen Jahr im Zelt echt super war weichen wir diesmal auf so eine Miethütte aus. Ich werde berichten.

            Sandmann

        • bronx says:

          Dusche brauchste auch nicht. Geht beim T2a auch mit einem (schwarz gestrichenen) Perma-bag, welches einfach oben auf den Dachträger gelegt wird. Brauseschlauch ist eh dran und schön isses. So jedenfalls von mir zu Bulli Zeiten praktiziert. Glaub mir, ich habe nichts vermisst. Hauptsache, mein Surfbrett war dabei.
          DAS war übrigens AUCH auf Usedom. In Stagnieß, einem Surferparadies für Anfänger und Fortgeschrittene.
          Ich hab dort meine ersten Schritte auf nem Brett gelernt. Umgeben von Leuten, die im Winter am Great Barrier surfen. Und die bringen einem WIRKLICH was bei. So eine Banane nur über die Finne abzufahren ist schon oberklasse. Dazu das Stettiner Haff, welches an dieser Stelle sehr flach ist. Ideal für Anfänger und solche, die es werden wollen 😀
          Ich fange an zu schwärmen, ist OT. Schluss.

          Bronx

          • Sandmann says:

            Ay Bronx,

            hey hey lass dich gehen 🙂
            Du surfst??? Noch immer????
            Hast du noch Bilder aus der Zeit? Wenn ja, mitnehmen auf unsere geplante Käfertour. Usedom entwickelt sich zu einem Must-See-Spot 😉

            Sandmann

            • bronx says:

              Muss nochmal kurz was nachschieben,
              Vor neun Jahren hatte ich das Glück, auf Oahu an der Waimea Bay einen ride zu kriegen, der ca 6 m höhe hatte. Es war der beste Surf den ich je hatte. 😀

              An Oahus North Shore werden im Winter die besten Wettbewerbe ausgetragen.
              Das Vans Triple Crown of Surfing ist DER Bringer!

              Duke Kahanamoku, das Urgestein dieses Sports steht dort am Strand in Bronze gegossen. DAS allein ist schon ein Grund, die Hawaianer zu mögen. Sie nehmen sich selber nicht zu ernst. Tolles Völkchen! Ich schwärme schon wieder, nu iss aber jut 😉

              Bronx

              • Sandmann says:

                Wow.
                Ich sehe dich in anderem Licht. Hatte so ein Bild von einem alternden Kommissar auf einem Bauernhof vor Augen 😉
                Der Abend bei El im Mai wird immer spannender…

                Sandmann

                • bronx says:

                  Griiieeeeen…. 😀
                  Nee, alles falsch. Ich hab zwar nen Hof, aber bis auf Hund, Katzen und Hasen, nicht mal Viehzeug.
                  Nur alte Autos 🙂
                  Ich freu mich..

                  Bronx

  3. bronx says:

    Hi Sandmann,

    ich würde es gerne immer noch machen. Aber Familie und die liebe Zeit waren in den letzten zweieinhalb Jahren wichtiger. Es gab einiges zu tun.
    Aber da ändert sich gerade was zum Guten 😉

    Ob ich Bilder vom Surfen habe? Ganz schlecht, man braucht auf der Banane ja beide Hände 😀
    Bilder habe ich sonst jede Menge von U. Auf etlichen bin ich sogar drauf, oh Mann wie die Zeit vergeht.

    Dann lass uns das Ding durchziehen! Ich freu mich darauf und du wirst eine Menge schöner Eindrücke aus diesem Teil des Landes mitnehmen.

    Bronx

    • Sandmann says:

      SO eine Retro-Tour steht ja ohnehin bei mir mal wieder an, seit der KaSi Reise hab ich keine mehr gemacht. Allerdings plane ich schon wieder lose eine, aber der Käfer ist natürlich großartig.
      Warum muss es immer meine eigene Vergangenheit sein? Andere Menschen haben schließlich auch Geschichten am Start!
      Cool.

      Sandmann

      • bronx says:

        Sandmann,

        jeder hat seine Orte der Kindheit. Ich habe dort schwimmen gelernt. Habe deine Tour mit Örg in den Pfälzer Wald mit Begeisterung gelesen weil ich einfach die SELBEN Gefühle habe beim Usedom-Besuch. Man ist ganz nah bei den Wurzeln.

        Salve, Bronx.

        • Sandmann says:

          Ay Bronx,

          ich weiß ja nicht welche Erinnerungen du mit deiner Kindheit verbindest und ob es ausschließlich gute sind. Das gehört sicherlich auch nicht in die Öffentlichkeit. Aber die Tour in den Pfälzer Wald hat einiges bei mir losgetreten, und auch wenn wir tagsüber ne Menge gelacht haben sind mir Abends öfter mal die Tränen geflossen…
          Aber ich halte dich dann und tätschel dein Köpfchen 😉

          Sandmann

          • bronx says:

            Hm…

            nur soviel, ich schrieb doch -dieselben- Gefühle. Deswegen hat mich diese Tour auch sehr berührt.
            Aber du hast Recht, das gehört nicht hierher.
            Gott sei Dank überwiegen die schönen Erinnerungen dabei. Ich fahre ja auch da hin um Spaß zu haben. Man kann halt nur nicht alles verdrängen und das ist auch gut so 😉

            Bronx

  4. Snoopy says:

    Ich war schon mit dem Wohnmobil unterwegs und es war sehr schön. Allerdings nie auf einem klassischen Campingplatz mit Gartenzwergen (würg).
    Einmal in Schottland, Wales, Irland ganz oft einfach an schöner Stelle geblieben.
    Zweimal in den USA auf großer Reise und auch oft einfach irgendwo stehen geblieben. Die Campgrounds sind in der Regel (wenn nicht in Stadtnähe) in den USA sehr groß. Pro Fahrzeug ein Grillplatz und alles drum und dran.
    Schlecht waren die Mobile in Städten. Wir sind einmal auf ein 10 Meter Wohnmobil (25-30 Liter Benzin) „upgegraded“ worden. Da brauchte man minimal 2 Parkplätze und in den Städten oder auf kleinen Bergstraßen war das etwa anstrengen. Wir haben es dann außerhalb stehen lassen und sind dann z. Bsp. in New Orleans als einzige Weiße Bus gefahren :-). Einen Park haben wir nicht befahren dürfen und bei einem anderen haben wir freiwillig umgedreht…
    Aber im allgemeinen war es ganz toll.
    An den Cliffs of Moher sind wir bei Nebel angekommen. Direkt an der Küste stehen geblieben und am nächsten morgen WOW 🙂

  5. Marlboroman says:

    Ave Sandmann,

    Du hast gerufen?
    Hier bin ich 🙂

    Ich habe am letzten Wochenende mein Motorhome aus seinem Winterquartier geholt und werde dieses Wochenende die nötigen Arbeiten daran machen, damit bald die erste Tour stattfinden kann.
    Aber soooo groß ist es nicht wirklich;-) Es hat ja nur 25qm Stellfläche 😀
    Als Diesel braucht es außerdem auch nur knapp 22Ltr. auf 100KM
    Am Sonntag bekomme ich meinen absenkbaren Motorradträger damit ich auch am Stellplatz mit meiner V2 mobil sein kann.

    Hach……………….., ich kann´s kaum noch erwarten.

    Freue mich………

    Howdy,

    der Marlboroman

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