Garagengold

Röpp Pöpp Pöpp Rock'n Roll

Röpp Pöpp Pöpp Rock’n Roll

Einen alten Baum soll man nicht mehr verpflanzen. Ob diese Weisheit auch für alte Autos gilt kann ich nicht sagen, doch solange ich keinen eigenen Garten am Haus mit Carport oder Garage habe, ja noch nicht mal überhaupt einen Garten, verpflanze ich sowohl Bäume als auch Autos. Irgendwann bin ich vielleicht mal angekommen. Aber heute noch nicht, jedenfalls nicht endgültig. Mein schon oft verpflanzter KaSi und ich erreichen Niedersachsen, hier soll er bis auf Weiteres wohnen. Ich mach ihm auf und begleite ihn rein…

Was hätte denn auch groß passieren sollen?

Er wirkt leicht nervös

Er wirkt leicht nervös

Der Ritt von Hamburg in die Nordheide lief genau so unspektakulär, wie die erste Etappe von Wahlstedt nach Hamburg. Der erste wassergekühlte Volkswagen stand sicher und fest vertäut auf dem gemieteten Trailer, die Stützlast war gut und nüchtern ausgependelt – und während des einen oder anderen Teilstücks der A1 südlich der Elbe habe ich die Gegenwart des Anhängers hinter dem Benz fast vergessen. Zum Glück gibt es immer wieder Bodenwellen, die komische Sachen mit so einem schweren Gespann machen und den Fahrer sanft in die Gegenwart zurück holen 😉 Mein halbfinnisches Fräulein Altona zapt die Sender im Radio durch und wechselt den Sender, sobald eine Frauenstimme zu singen beginnt oder ein Lied auch nur ansatzweise nach einer Ballade klingt. Nach Kuschelrock 5, irgendwann Anfang der 90er, war sie damit durch. Das viertelfinnische Sandmädchen wiederum sitzt glücklich und ähnlich festgezurrt wie das goldene Auto auf ihrem Kindersitz und schmettert ungeachtet anderer Konversationen die neuesten Mitmach-Hits aus ihrer KiTa.

entkleiden, wenn auch nicht im erotischen Sinne

entkleiden, wenn auch nicht im erotischen Sinne

Es dämmert schon über der kleinen Siedlung am Rand der kleinen Stadt. Wenn sich die unterbelichteten Dorfnazis mal zurückhalten, kann man es hier fast als friedlich bezeichnen. Hier bleiben viele Jungs und Mädchen nach ihrer Pubertät einfach im Haus ihrer Eltern wohnen und werden Bäcker. Oder Einzelhandelskaufmann. Hier werden die Immobilien der Großeltern per Handschlag übernommen und neue kleine Familien gegründet, die dann weitere Bäcker und Einzelhändler hervorbringen. Hier kann man auf der Straße spielen. Oder den KaSi abladen. Mein halbfinnisches Fräulein ist damals nicht geblieben, aber alles andere. Es gibt nach wie vor ihr Elternhaus, es gibt ihre Eltern und es gibt eben jene Garage. Und jedes Mal einen Haufen Erinnerungen, die sie gern mit mir teilt. Die kleine Thronfolgerin ist längst abgeschnallt und hüpft frenetisch singend durch den Garten, der kantige Klotz aus Salzgitter ist auch gleich abgeschnallt. Mit der neuen Batterie springt er wieder auf Anhieb an und pröppelt leise vor sich hin. Eben gerade noch die Rampe rauf – jetzt wieder die Rampe runter. Das ist fast wie im Leben.

Langsam, laaaaaansaaaam.

Langsam, laaaaaansaaaam.

Der dampfende Auspuff hängt tief. Irgendwo hat sich beim Endtopf ein Haltegummi ausgehakt, und am Fuß der Rampen ratscht das alte Metall laut und unangenehm über den Teer. Aber die meisten Abgase gehen tatsächlich noch immer hinten raus. Ein paar Wölkchen schummeln sich spraddelnd vor dem kleinen Mitteltöpfchen ins Freie, also sowas, aber ich glaube das hält noch. Mindestens bis in die Garage 🙂 Im Tank schwappen ein paar letzte Liter Normalbenzin. Ja, liebe Kinder, Normalbenzin. Das kennt ihr gar nicht mehr, oder? Früher gab es Normalbenzin für nicht so schnelle Autos, Superbenzin für schnelle Autos und Diesel für laute Autos. Das war schön einfach. Der High-Performance-Fuelsave-Power-Additiv-Kilo-Oktan-Wahn kam erst später. Vertankt euch heute bloß nicht, es ist nicht immer ganz eindeutig zu erkennen, was da eigentlich in der Säule schlummert. Der von irgend einem Medienguru aufoktroyierte, hippe Marketingname gibt jedenfalls nicht immer umfassend Auskunft…
Kasi steht wieder auf Straßi. Immerhin kann ich ihn rund 50 Meter fahren, das reicht schon, um ein kleines Glücksgefühl in mir zu entfachen.

Eine kleine Kasitour. Eine GANZ kleine.

Eine kleine Kasitour. Eine GANZ kleine.

Ich habe ein bisschen rumgegoogelt, um lustige Metaphern zur Wagenfarbe und zur bezugsfertigen Garage in den Text einbauen zu können. Beide Funde waren seltsam. Unter „Inka Gold“ wird inzwischen ein Präparat auf die ersten Treffer geschoben, was irgendwelche Enzyme im Darm lostritt und deshalb glücklich machen soll. Na gut, das kommt ja irgendwie noch hin, wenn ich mal den Darm außen vor lasse. Aber ich dachte da eigentlich mehr so an die wertvollen Schätze einer untergegangenen südamerikanischen Hochkultur. Mist. Und die Garage „Bernsteinzimmer“ zu nennen fand ich auch ganz lustig, mit dem vielen Gold da gleich drin. Aber dann habe ich gelesen dass das noch immer verschwunden ist. Und von Legenden habe ich erstmal genug. Okay, ich reduziere mich auf enzymfreies Glücklichsein, hebe Gedanken an Därme für die Dorfnazis auf und lasse den kleinen metallenen Schatz aus Katzengold langsam rückwärts in Richtung Bernsteinzimmer oder was auch immer rollen. Oh. Der linke Rückfahrscheinwerfer geht nicht. Na, wenn das doch das einzige Problem bei diesem Auto wäre.

Trüchwarts durch dichte Natur

Trüchwarts durch dichte Natur

Ob der alte NSU spürt, dass er hier herzlich willkommen ist? Und jetzt googeln Sie bloß nicht „NSU“. Das ist ähnlich verstörend wie das Inka Gold, da finden Sie nämlich nicht die klassischen Motorenwerke aus Neckarsulm, sondern die rechte Terrororganisation rund um Beate Zschäpe und ihre Verteidiger mit den lustigen Namen Heer, Stahl und Sturm. Auch das können wir gern für den nächsten Heimatabend der hiesigen Fahnenträger aufheben, ich konzentriere mich jetzt mal darauf, dass ich nirgendwo anbumse. Dem K70 wär’s egal, aber ich möchte nicht das Mauerwerk beschädigen. Der Motor läuft inzwischen gleichmäßig und rund auf Leerlaufdrehzahl, der Choke ist drin und es riecht ganz wundervoll nach unkatalysiert verbranntem Benzin. Kennen Sie diesen Geruch noch? Er ist ganz typisch und unverkennbar, es gibt ihn ausschließlich nur noch hinter alten Autos. Und das ist wohl auch gut so, wenn ich mir vorstelle, wie es früher in den Innenstädten gestunken haben muss…. Ohjemineh. Das habe ich wohl verdrängt, oder es war einfach normal, ich weiß es nicht mehr. Hat mir das geschadet? Ich denke ja 😉

Angekommen.

Angekommen.

Was ich ebenfalls mit Niedersachsen verbinde, wenn auch in einer ganz anderen Ecke, ist Gorleben. In der Nähe des Zwischenlagers (und des Endlagers) für hochradioaktive Abfälle haben wir in den 80ern wild im Kiefernwald gezeltet. Ich habe dort meine allerersten Fahrversuche in einem alten Audi 80 B1 gemacht, Waldweg hoch, Waldweg runter. Heieiei. Wieso bin ich als Teenager eigentlich nie verhaftet worden? Gorleben fällt mir ein, weil diese Garage hier auch ein Zwischenlager ist. Weil Jahrtausende lang strahlender atomarer Abfall in rostigen Fässern die Kernenergie genau so aus unserem Leben kicken wird – wie damals der fertig konstruierte VW Passat den als Kuckucksei eingekauften Konkurrenten K70. Wenn ich mir so angucke, wie rund der goldene Reiter läuft, wie brav er sich fahren und lenken lässt und wie treu er mir all die Jahre geblieben ist – muss ich den eigentlich sehr bald mal wieder auf gesunde Beine stellen. Es ist eine überschaubare Arbeit, fernab von Vernunft und Profit. Ich brauche nur Zeit, Platz und ein bisschen Geld.

Zwischenlager

Zwischenlager

KaSi, du bist angekommen. Direkt hinter dir überwintert eine putzige Igelfamilie in Bergen von Zeitungen, und direkt neben dir überwintern die Grünpflanzen aus dem Garten. Im Auto selbst fühle ich mich schon wieder wie in einer Zeitmaschine, inzwischen gar nicht mehr zurückblickend auf meine eigene Kindheit, sondern auf die Retro Tour mit Örg 2008. Im Handschuhfach liegen noch Brausepulver und Schleck Lollis, auf der Hutablage der Shell Atlas von 1976 und das behäkelte Kissen aus der Trödelscheune. Im Kofferraum lagern viele Ersatzteile, von denen ich nicht wusste, wo ich sie hinpacken soll. Ich bin gewisserweise noch heimatloser als dieses Auto, zumindest was meine Schrauberei betrifft 🙁
Ruhe in Frieden, aber schlaf mir nicht ein. Ich komme ich ein paar Wochen wieder, um nach dir zu schauen. Versprochen. Bis dahin wird sich die Welt nicht weiterdrehen, aber danach vielleicht schon. Was ist, wenn die Kinder dieser Stadt feststellen, dass immer mehr Geiz-ist-geil Menschen ihre Brötchen in einem Billig-Back-Shop kaufen und ihre schlecht sitzenden Hosen im Internet bestellen? Was wird dann aus den Bäckern und den Einzelhändlern? Wir werden es erfahren.

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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14 Responses to Garagengold

  1. Dave sagt:

    Als gelernter Einzelhandelskaufmann (Fachrichtung Musikinstrumente und Zubehör), der seine Autos ebenfalls gelegentlich umziehen lässt (umziehen lassen muss) fühle ich mit dir 🙂

    • Sandmann sagt:

      Ay Dave,

      🙂 wobei das ja noch mal ein GANZ anderes Thema ist. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich langsam älter werde….. Aber diese Billig Shops gehen mir so unglaublich auf den Sack! Asiatischer Müll für 1 Euro, den niemand wirklich braucht, und alle kaufen nur weil es so billig ist.
      Und dann die Brötchen! Traditionelle Bäcker können kaum noch überleben, weil der Backtriebmittelfertigproduzent nebenan den Kram für die Hälfte anbietet. Oder es entstehen „Manufakturen“ mit Bio-Siegel, wo dann jedes Brötchen 1 Euro kostet. Das kann’s dann ja auch nicht sein.

      Ich habe da keine Lösung, ich finde es nur schade. Und ich gehe sehr gern in meinem „Kiez“ einkaufen, Brötchen beim Bäcker, Gemüse bei Ali’s Ecke, es gibt auch einen Kiosk mit Zeitschriften und Hermes Packstation….
      Im Internet kaufe ich natürlich auch, aber nur Sachen, die ich weder bei Karstadt oder sonstwo in der City bekomme. Autoteile, Elektronik und sowas. Ansonsten bin ich ein gerne-einkaufen-Geher und treibe mich mit Wonne in Kaufhäusern rum. Ja. Da kann ich anfassen, anziehen, drehen und wenden. Kaufen und zurückschicken finde ich doof…..

      Und bei Musikinstrumenten ist das ja noch mal eine ganz andere Liga. Ein Instrument muss passen. Es muss sich gut anfühlen. Gut klingen. Ich wäre doch bescheuert, das bei ebay zu kaufen?

      Sandmann

      • Dave sagt:

        Amen! 🙂

        da geb ich dir vollumfänglich Recht.
        Wobei ich gestehen muss, dass mich mein Weg vom mittelgroßen Vollsortimentsladen auch erstmal zum recht großen Versender geführt hat, wo ich kopfschüttelnd beobachten konnte wie 4000€ Gitarren ungesehen und unangetastet über den Webshop bestellt wurden.
        Solche Sachen sollte man einfach in der Hand halten und testen ob es einem taugt – Ein Auto fährt man ja auch Probe und bestellt es nicht einfach aus dem Katalog.

        Ich mach hier mal Schluss bevor das Thema komplett vom Blog abdriftet 🙂

  2. LarsDithmarschen sagt:

    Moinsen Sandmann!

    Ich finde es prima, mal wieder etwas von dem KaSi zu hören. Als wir Elsa auf einem Anhänger aus Dänemark holten (selbst fahren ging ja nicht, so ohne Bremsen und ohne laufenden Motor), war übrigens auch ein Mercedes das Zugfahrzeug ;-). Die Besitzer des Anhängers und des ML haben mich immer aufgezogen, dass gleich alle Teile abfallen würden. Oder die Scheiben heraus. Zumindest haben wir von Dänemark bis an die Nordsee eine Rostrieselspur hinterlassen ;-).

    Ich finde es ja eh prima, dass du dem K70 immer noch die Treue hälst. Ich mag das Auto eh gerne leiden. Der hat sehr viel Charakter. Irgendwann hast du auch genug Zeit, um ihn wieder auf die Straße zu bringen. Ein Bekannter von einem Oldtimertreffen macht das seit Jaahren mit einem Mercedes Ponton. Damit der nicht noch mehr rostet, hat er den Unterboden, die Schweller, Radhäuser und Endspitzen mit Altöl eingepinselt, damit er irgendwann nicht noch mehr zu schweißen hat. Wäre ja vielleicht auch eine Maßnahme beim KaSi? N bisschen Kantenrost überpinseln?

    Übrigens – diese „Geiz-ist-geil“-Einstellung mit Backshops, etc. hasse ich auch. Genauso wie jeden Kram doppelt kaufen – ich gebe da lieber ein bisschen mehr Geld aus am Anfang und behalte die Sachen dafür länger. Außer Nahrungsmittel natürlich ;-).

    Ich freu mich ja schon irgendwann auf die Wiederauferstehung des KaSi – und auch des Granadas!

    Schöne Grüße
    Lars

  3. Michifrech sagt:

    Moin Jens

    Es soll auch Leute geben die einkaufen gehen hassen, der Weg zum Bäcker oder Aldi & Co reicht gerade so aus, aber in Kaufhäuser oder ähnliche Konsumtempel bringt mich keiner ohne Not, das ist aber nicht erst seit dem Internet so, das war schon immer so das ich einkaufen nicht mag, alleine der Geruch in den Kaufhäusern weckt bei mir den Brechreiz, warum…..keine Ahnung.

    Ich kaufe fast alles im Internet, aber in der Regel keinen Billigmüll aus China sondern Markenartikel per Auktion von Privatleuten für oftmals nur 1 Euro + Versandkosten

    Geduld und etwas Glück gehören dazu und dann klappt das schon

    Gruss Michi

    • Sandmann sagt:

      Ay Michi,

      die Aussagen die ich treffe und mein Greinen über bestimmte Entwicklungen, Bevölkerungsschichten oder die Körperfülle und der Bildungsstand anderer Menschen 🙂 spiegeln natürlich meine eigene Meinung wieder, die lassen sich nicht pauschal auf alle anderen Menschen legen. So natürlich auch nicht pauschal auf dein eigenes Kaufverhalten.
      Ich kaufe ja auch im Netz und freu mich über Schnapper aus dem 1 Euro Bereich, die aus welchen Gründen auch immer angeboten werden. Trotzdem finde ich es schade, dass der Einzelhandel untergeht, aber vielleicht ja auch nicht. Und wie geschrieben – ICH liebe Kaufhäuser. Und muss da nicht brechen 🙂
      Aber jeder wie er meint…………

      Rock on.
      Sandmann

  4. bronx sagt:

    „Gorleben fällt mir ein, weil diese Garage hier auch ein Zwischenlager ist. Weil Jahrtausende lang strahlender atomarer Abfall in rostigen Fässern die Kernenergie genau so aus unserem Leben kicken wird – wie damals der fertig konstruierte VW Passat den als Kuckucksei eingekauften Konkurrenten K70. Wenn ich mir so angucke, wie rund der goldene Reiter läuft, wie brav er sich fahren und lenken lässt und wie treu er mir all die Jahre geblieben ist – muss ich den eigentlich sehr bald mal wieder auf gesunde Beine stellen. Es ist eine überschaubare Arbeit, fernab von Vernunft und Profit. Ich brauche nur Zeit, Platz und ein bisschen Geld.“

    Wie oft habe ich diese Sätze gelesen und dabei immer wieder gehofft! Dass sich Vorhaben aus 2012 erfüllen, das Wort ‚definitiv‘ habe ich (nebenbei) hassen gelernt!

    Aber schön, dass Du wenigstens dem KaSi (halbwegs) treu bleibst.

    Ehrlich-wehmütig-angehauchte Grüsse,
    bronx

    • Sandmann sagt:

      Ay Bronx,

      dein Wehmut in Ehren, aber wir haben doch schon fernmündlich gesprochen, dass es da das eine oder andere Ereignis gab, was meine Welt ein wenig aus den Fugen geworfen hat. Inklusive Doppelcarport und Restaurationsvorhaben.
      Lass uns mal wieder quatschen. Ich bin noch da, nur ein wenig zurückgezogen. Aber das wird wieder. Früher oder später. Und du trittst mir doch regelmäßig auf die Füße 😉 das MUSS doch irgendwann fruchten….

      FROSTERN
      Sandmann

      • bronx sagt:

        „Ich bin noch da, nur ein wenig zurückgezogen. Aber das wird wieder. Früher oder später.“

        Alles gut. Ich wünsche es Dir jedenfalls. Unsere Runde an der imaginären Feuerschale habe ich (gedanklich) jedenfalls noch nicht begraben! 😉

        “ Und du trittst mir doch regelmäßig auf die Füße 😉 das MUSS doch irgendwann fruchten….“

        Sag mir was ich tun soll. Damit es fruchtet. 😀

        „FROSTERN“ 😀 😀 😀

        Was’n das fürn Mist??? Reichts nicht mehr zur richtigen Schreibweise?
        Ich bin betrübt und verbinde dies mit der Anmerkung, man sollte nicht ‚jeden Mist‘ mitmachen.

        Frohe Ostern!

        *Kopfschüttel*

        • Sandmann sagt:

          Bester Stadler, oder soll ich Waldorf sagen? 😉

          FROSTERN wünsche ich schon seit meiner frühesten Kindheit, als mein Alter noch einstelllig war…. Also als „jeden Mist“ möchte ich das nicht bezeichnen 🙂
          Jeder wie er mag, da bist du doch ein großer Verfechter von.

          Ich war grad unten im österlichen Garten (ja, ich habe noch immer einen Garten……), und dem Feuerkorb geht es gut. Er fragte nach dir. Lass uns mal telefonieren, alter Sack, oder? Das wäre doch mal ein Anfang für 2016…..

          Der Ostermann

          • bronx sagt:

            „und dem Feuerkorb geht es gut. Er fragte nach dir. Lass uns mal telefonieren, alter Sack, oder? Das wäre doch mal ein Anfang für 2016…..“

            Ay Ostermann,

            jederzeit! Mein Herz ist voller Freude. 😀

            Ostersack

            (und wenn schon, Stadler . . . Ich sitze schliesslich links!)

  5. Daemonarch sagt:

    Hi Sandmann…

    Deine Story erinnert mich an meine einzige Fahrt mit nem‘ Autotrailer, die leider furchtbar schiefgelaufen ist, und der Trailer und ein schlacht-Audi V8 dabei über die Wupper gegangen sind (zum Glück nur die), da möchte ich trotz interessanter Story und der über 10 Jahre die ins land gingen noch nicht drüber reden…

    Zum Thema Bäcker… Die SB-Backshops gehen bei uns zum Glück regelmäßig Pleite, leider machen die alteingesessenen Bäcker es nicht besser, da kaufe ich persönlich höchstens Brot, die Brötchen sind meist diese Standard-Brötchen mit scharfer Kante oben, an der man sich beim Essen den ganzen Gaumen aufreisst. 🙁

    Ob das verwerflich ist weiss ich nicht, aber in den seltenen Fällen in denen ich Brötchen esse, gibt es die Kaiserbrötchen von der Aral-Tanke, die sind nicht besonders billig, aber frisch aufgebacken und lecker.

    • Sandmann sagt:

      Ay Daemonarch,

      die Trailergeschichte kannst du mir ja mal eines Tages ins Ohr flüstern, neugierig bin ich da schon… 😉

      Traditionelles Bäckerhandwerk ist auch zugegebenermaßen, ob nun mit Gaumenaufreißkante oder nicht, ziemlich teuer. Ich kann verstehen, dass es Leute gibt, die keine 5 Euro für drei Brötchen und zwei Croissants ausgeben wollen. Allerdings liegt das auch daran, dass Lebensmittel allgemein in Deutschland nicht wertgeschätzt werden. Kilo Hähnchenfilet vom Penny für 7 Euro? Klar. Kilo Schweinefilet für 6 Euro? Logisch. Dass die Tiere dabei unter den übelsten Bedingungen vegetierten und geschlachtet wurden ist vielen egal.
      Aber das geht hier vielleicht zu weit…..

      Die Kaiserbrötchen mag ich auch ganz gern 😉

      Sandmann

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