Tage des Donners (oder… ich und das Ding von AMG)

Ay, liebe Blog-Gemeinde. Ich hol den nach einem Jahr mal wieder raus 🙂

Messlatten mal anders

Messlatten mal anders

So habe ich schon lange nicht mehr angefangen, warum eigentlich nicht? Ich fühle mich verändert. Meine persönliche Messlatte, und sehen Sie dieses Wort einem unbedarften männlichen Blogger bitte nach, ist neu kalibriert worden. Dies ist die Geschichte von einem norddeutschen Mann in einem schönen schwarzen Automobil, welches in Affalterbach ein bisschen böser gemacht wurde. Die Handlung spielt in Südkalifornien (wo es angeblich nie regnet) und dauert nur einen einzigen Tag (was bisher geschah). Das ist viel zu kurz. Es kommt mir trotzdem so vor, als ob ich mindestens eine Woche unterwegs war, und das liegt sicherlich nicht nur am Jet Lag. Probefahrer Alex und Sandmann reiten zwei ungezähmte Sternenponies durch das wüste, zerklüftete Hinterland von San Diego, nahe der Grenze nach Mexico. Und erleben mehr, als eigentlich in einen einzelnen Tag reinpasst. So muss sich Kiefer Sutherland bei „24“ gefühlt haben. Dies ist der Vormittag…

Ich bin noch ein bisschen durcheinander vom Hinflug

Der Fuhrpark wird zusammengestellt

Der Fuhrpark wird zusammengestellt

Trotzdem erscheine ich als einer der ersten am Frühstückstischchen und genieße einen Kaffee, der anders schmeckt, als ich es gewohnt bin. Andere Länder, andere Röstungen. Draußen geht eine wärmende Sonne auf, und ich gucke schon nicht mehr so häufig auf die mechanische Uhr an meinem Handgelenk, die mit die Tages- und Uhrzeit in Deutschland verrät. 9 Stunden später. Also 17.00 Uhr. Verrückt. In meinem Kaffee bilden sich kleine Wellen, als draußen die Testfahrzeuge geparkt werden. Dumpfes Grummeln ist zu vernehmen. Es sind viele, und jeder ist anders. Meine Müdigkeit verpufft sofort, und mit einem Gefühl ähnlich dem Eintreten in die weihnachtlich geschmückte Stube am Heiligen Abend schiebe ich den Kaffee weg und gleite wie fremdgesteuert in den Vorhof des Hotels. Hier stehen sie. Und einen davon habe ich heute den ganzen Tag für mich alleine.

Welche Farbe nehmen wir denn nun?

Welche Farbe nehmen wir denn nun?

Und hier zeigt sich wieder der Vorteil des Frühaufstehens. Habe ich mir gestern noch den Ruf des unverschuldet zu spät kommenden, Blut hustenden Rollkofferpiloten hart erarbeitet, darf ich heute als einer der ersten auf dem Platz zwischen verschiedenen Farben und Ausstattungen aussuchen. Das ist ja tatsächlich wie Weihnachten! Leider sind die drei roten schon weg, manno, ausgerechnet die! Na gut. Man gibt mir ein Exemplar in schwarz und den dazugehörigen Schlüssel. Neben mir steht Alex, der „Probefahrer“, und hat die gleiche Aufgabe. Schlüsselchen drücken und gucken, welcher blinkt. Das ist weniger wie Weihnachten, mehr wie Ostern, aber irgendwie auch charmant. So viele CLS auf einem Haufen…


Das Kraftpaket vor der Haustür

Das Kraftpaket vor der Haustür

Dann kann es ja tatsächlich losgehen. Ich lasse das unbekannte Wesen über den Vorplatz zu meinem kleinen Ranch-Häuschen rollen, um alle lebenswichtigen Dinge in den Kofferraum zu packen. Laptop, Handy, Fotoapparat… Es riecht so gut, das schwarze viertürige Lifestyle-Coupé. Mir wird bewusst, dass ich mich überhaupt nicht vorbereitet habe. Ich weiß gar nicht, was der eigentlich so alles kann, hoffte ich doch auf das Product-Briefing. Das wiederum findet aber erst heute Abend statt, posthum sozusagen, denn gestern Abend waren alle zu müde oder sind wegen des Stromausfalls in Los Angeles erst nach 22.00 Uhr Ortszeit überhaupt hier angekommen. So. AMG hat ein eigenes Tonstudio für die Abgasanlagen im Schwabenländle, dann werden wir doch noch vor der Haustür einmal hören, was der 5.5 Liter Biturbo V8 mit den neuen, teuren Piezo-Einspritzventilen so zu erzählen hat.


Ich hoffe, Sie hören das jetzt nicht mit einem Laptop oder so. Schalten Sie bitte Ihr Soundsystem an. Es lohnt sich. Der Klang, aus dem Männerträume sind.

On the road again

On the road again

Wir folgen der zarten, amerikanischen Frauenstimme aus dem Navi, die uns bis zum Mittag nach Julien leiten soll. Rund 80 Meilen, zwei Stunden, jede Menge Zeit zum Fotografieren und vor Ort angeblich einer der besten Apfelkuchen Nordamerikas. Aber da sind wir noch lange nicht. Ich muss mich wirklich zusammenreißen. Wenn ich nur daran denke, das Gas ein bisschen zu treten und den Klang zu spüren ist die Karre schon auf 140 Stundenkilometern. Und das ist definitiv zu schnell, das San Diego City Limit sieht maximal 45 Meilen vor. Also vergnüge ich mich mit den lokalen Radiosendern aus dem (inneren) Soundsystem, schalte die Klimaanlage aus, lasse die Fenster runter und öffne das Schiebedach. Ein Auto, was aus Passion und Emotionen gemacht wurde, darf nicht in elektrischen Abschottungen und perfektem Reisekomfort untergehen. Nicht heute. Es ist ein zu schöner Tag.

Überholt er mich denn nun?

Überholt er mich denn nun?

Wenn Sie einigermaßen verrückt sind, kennen Sie die Situation. Sie und ein Kumpel, jeder in einem Auto, freie Straße und weit und breit keine Polizei. Man fährt links oder rechts aneinander vorbei, grüßt sich spektakulär oder macht zweideutige Handbewegungen, einer überholt den anderen. Links und rechts. Männer sind so. Stellen Sie sich das einmal mit der mechanischen Potenz von 800NM und 557PS vor. Immer mit einem Auge auf der Meilenanzeige und dem anderen auf den Speedlimit-Schildern bürsten Alex und ich unsere Nackenhaare. Die Tontechniker bei AMG haben ganze Arbeit geleistet. Das Paket klingt nicht billig-bollernd, Hauptsache dumpf, wie bei vielen nachgerüsteten Hurratüten unter 90PS Autos. Es schreit aber auch nicht schrill wie ein läufiger Chihuahua unter einem blockierenden Winterreifen. Es ist dezent dazwischen. Kraftvoll, dominant röchelnd, trotzdem dezent im Hintergrund. Argh!


Das Auto bügelt mir tatsächlich die Falten aus dem Gesicht. Ich habe es geahnt. Nie zuvor in meinen über 20 verbrachten Jahren in verschiedenen Autos habe ich so eine brutale Beschleunigung erlebt, so einen kraftvollen und klanglich perfekt in Szene gesetzten Vortrieb. Das ist kein Rentnerauto, liebe Leser. Das ist ein echter Sportwagen.

Biken in den Staaten

Biken in den Staaten

Was bleibt als Fazit, als Essenz dieser ersten Stunde in einem Mercedes Benz CLS 63 AMG, Erscheinungsdatum 29. Januar 2011 (also heute in 10 Tagen)?

Eigentlich kann man hier ALLES fotografieren

Eigentlich kann man hier ALLES fotografieren

Sogenannte Lifestyle-Coupés mit ca. vier Türen und einer knapp bemessenen Dachlinie sind im Trend. Alle Hersteller haben irgendwie eins, und ich denke am Ende des Tages immer an den Passat. Der Tag ist allerdings noch lange nicht zu Ende, auch wenn mein Körper mir etwas anderes signalisiert. Meine Augen sehen Sonnenschein, mein Rücken reibt sich an wertigem Leder, meine Hände fassen ein griffiges Lenkrad und streicheln über haptisch erotische Bedienteile und Schaltwippen und meine Ohren vernehmen eine kraftvolle Komposition für vier Trompeten. Wenn ich irgendwann heute im Laufe des Vormittags einmal begriffen haben sollte, dass ich mich im Süden der USA befinde und hier ganz normal alles so aussieht, wie ich es nur aus Filmen kenne, werde ich mich auch mal den technischen Raffinessen widmen. Den Fahrassistenten und den multiplen Einstellungsmöglichkeiten des Fahrwerks. Man sagt sich, das Navi könne sogar Deutsch. Welcher durchschnittliche Mann kann das alles binnen dieser wenigen Stunden in seinen Kopf oder gar in sein Herz bekommen? Schwierig. Zumal gegen Mittag auch noch die Polizei, ein Drag-Speedway und ein nuklearer Erstschlag Amerikas gegen Südkorea (von der mexikanischen Grenze aus) mitspielen.

Ein bisschen posing muss sein

Ein bisschen posing muss sein

Vielleicht schauen Sie mal wieder rein? Morgen oder so? Wir haben erst 11.00 Uhr Ortszeit…

Sandmann 🙂

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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12 Responses to Tage des Donners (oder… ich und das Ding von AMG)

  1. SteffenG sagt:

    ich sag nur 😉

    Steffen.

  2. calimero sagt:

    GANZ großes Kino, Sandmann!
    Du schaffst es perfekt, dass man nicht missgünstig oder neidvoll wird, sondern einfach Bock auf dieses Auto bekommt! Ich glaube, jeder andere Blogger hätte sich schon Schelte abgeholt, von wegen boah USA na du kannst es gut haben und so.
    Und dir… ich weiß nicht, bei dir sieht das nach spaßiger, aber auch anstrengender Arbeit aus.

    Du solltest es dir bezahlen lassen, solche Texte und Videos werden im Netz eigentlich hoch gehandelt.

    Abel

    • Sandmann sagt:

      Calimero,

      der ab und an aus der Versenkung auftauchende Mann, dessen Mutter den CLS mag 😀 Danke für die immer wieder mal aufpoppenden Loblieder, die gehen runter wie Waldhonig aus der Lüneburger Heide.

      Klar würde ich gern Geld mit meinen gesammelten Werken verdienen. Kennst du jemanden, der es bezahlt…? 😉 Ich mache so lange weiter, bis dich richtigen Leute auf mich aufmerksam werden. Bin da glaube ich auf einem ganz guten Weg 😐

      Sandmann

  3. Markus1975 sagt:

    Hey Jens

    Meine Tochter gibt jetzt Ruhe, meine Frau ist mit dem Laptop beschäftigt und ich habe gerade einen SOUNDCHECK über meine etwas aufgedrehte Anlage laufen lassen. 🙂
    Ein Smily für im Kreis grinsen gibt es leider nicht. Diesen würde ich direkt hier einsetzen.

    Boah! Mir stehen die Haare auf den Armen senkrecht. Das Ding muß doch von einem anderen Stern kommen. Absolut irrational und doch zum greifen nah. Tut nur ein bißchen in den Augen weh. Ich sollte nicht bis auf einen halben Meter an den Fernseher ranrutschen, um auch ja nicht´s zu verpassen. 😉
    Sagtest Du in zwanzig Jahren? Forget it! Ich will dieses Monster haben. Und zwar sofort!
    Dieser endgeile Sound verfolgt mich und erfüllt mich einem Kribbeln und einem seeligen Grinsen.
    Und da bist Du jetzt wirklich besser vor. Du bist ihn GEFAHREN. Du hast „es“ gespürt. Eigentlich müßtest Du ein Dauergrinsen haben. Und eine Träne im einen Auge. Wenn die liebe Kohle nicht wäre. Hehe
    Die bewegten Bilder mit den Kommentaren, so richtig „Unplugged“ sind einfach nur…lebensnah? Nicht so geschnittener oder gefakter Mist. Das bin ich und hier stehe ich, oder so ähnlich.
    Liebe Neuankömmlinge auf dieser Seite. Der Sandmann ist wirklich so! Mann möge sich seine eigenen Gedanken über diesen Typ Mensch machen, der eigentlich aus drei Personen bestehen müsste. Familie, Job und Freunde. Dazwischen immer wieder solch herrliche Abenteuer die er auch noch mit uns teilt. Einfach nur geil.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    P.S. – Der Comic vom Granada der sich den drei Käse hoch durch den Vergaser zieht…ohne Worte mein lieber. Schön schwarzer Humor von dem ich mehr möchte

    • Sandmann sagt:

      Jetzt werde ich aber langsam rot… 😳

      Meine Finger zucken schon wieder über die Tastatur, weil ich eigentlich den zweiten Teil fertig machen und mit euch teilen möchte. Aber nachdem ich gestern erst um 2.00 Uhr im Bettchen war (und um 6.00 Uhr wieder raus musste) soll ich heute mal vernünftig sein. Noch eine Folge South Park im Originalton und dann selig in Morpheus Arme sinken.

      Morgen Abend/Nacht kommen dann die Videos von der Sandpiste und dem Polizeiwagen mit den entsprechenden Fotos… 😀

      Alle diese Bilder und Videos und Töne geben allerdings nur ansatzweise wieder, was dieses Auto mit dir macht, wenn du dafür empfänglich bist. Trotz der ganzen Reisestunden und dem Schlafmangel war das eine Erfahrung, die ich sicherlich in meinem ganzen Leben im Herzen und im Magen tragen werde. Ähnlich der Tour mit dem K70 in den Pfälzer Wald, man erinnert sich vielleicht…

      Dein Satz mit den drei Personen enthält sehr viel mehr Wahrheit, als du vielleicht denkst. Ich merke schon jetzt, dass neben der Familie und dem Job durch meine Bloggerei die Freunde hinten runter fallen. Der Tag hat einfach nur 24 Stunden, das wird sich nicht ändern. Und wenn ich tagsüber meiner regulären Arbeit nachgehe bleibt mir nur der Abend und die Nacht, um meine Geschichten aufzuarbeiten. Ich merke das aktuell an einem netten Schlafdefizit und sehe momentan keine zufriedenstellende Lösung. Und nun haben meine Töchter seit vorgestern auch noch die Kotzeritis…

      Na ja, Schlaf – braucht man genau so wenig wie einen Kombi.
      Dreh das Soundsystem auf, mann 😯

      Sandmann

  4. SteffenG sagt:

    Schlaf wird völlig überbewertet!

    Ein Kombi dagegen nie! 😉

    Ja Sandmann, ich fühle mich gut unterhalten ich zitiere Dich mal: „…Das macht einfach nur Spaß…“. Aber Soundcheck am Laptop ist wirklich DOOF!

    Ich mag die Staaten, irgendwie sind die auf ihre eigene Art schrullig und liebenswürdig. Ich wmpfehle Dir dort mal Urlaub zu machen! Mal ein Stück den Highway No.1 fahren…

    Also dann, auf in einen Arbeitsreichen Tag! Bis zur Rente ist noch genug zu tun.

    Steffen.

    • Sandmann sagt:

      Ich kenne fast ausschließlich Leute mit Kombis, die ihn eigentlich nie brauchen. Aber das Thema ist inzwischen in die zweite Reihe gerutscht…

      Schrulligkeit kann liebenswürdig sein, allerdings auch ein bisschen spooky. Eine Frau parkte auf einem Plateau genau zwischen mir, meinem Fotoapparat und den Autos. Alex hat sie freundlich gefragt, ob sie vielleicht (auf dem riesigen, leeren Parkplatz) einen Meter weiter rechts parken könnte, wir würden hier gerade Fotos machen… „This is a free country, I can park my car where I want!“ Aha. Und dann der Typ in dem Trailerpark, der uns über den nuklearen Erstschlag gegen Südkorea aufklärte… Aber dazu später…

      Sandmann

  5. Raketenhelmut sagt:

    Grüße aus dem seit heute Nacht wieder verschneitem Erzgebirge….. 🙁

    Nun habe ich mich dann doch nach einiger Zeit komplett durch diese Story gelesen. D.h. deine Einreise in die USA (die Flughafenhatz, Stromausfall usw), den Soundcheck und das alles.

    Und mir bleibt nichts anderes übrig als zu sagen: Der Hammer !

    Wie immer Top geschrieben. Sehr schöne Bilder. Und die Idee mit den Videos ist auch sehr geil. Ich hoffe es kommen noch paar davon. Solltest du öffter mit in deine Bloggs setzen.

    Sehr schön. Bin begeistert. Und nebenbei, der Benz ist auch nich schlecht. 😉 Aber als fanatischer Audifahrer wie ich…. Du kannst dir den Rest bestimmt denken. 🙂

    MfG Raketenhelmut

    • Sandmann sagt:

      Bester Raketenhelmut,

      auch dir danke für das Lob. In den Berichten steckt diesmal auch mehr als ein bisschen Herzblut, da ist vielleicht auch ein Quäntchen echte Begeisterung zu spüren.

      Ich habe schon immer hier und da mal ein Video eingebunden. Aber hast recht, vielleicht sollte ich das mal öfter nutzen, es bringt den Spirit gut rüber. Ich werde mir in diesem Jahr einmal neues Equipment besorgen…

      Sandmann
      (der den nächsten Bericht gleich fertig hat)

  6. Markus1975 sagt:

    Hey Jens

    Du brauchst doch nicht rot zu werden. Hehe
    Auf die weiteren Videos bin ich echt gespannt. Vor allem auf die liebe Polizei. Wußtest Du eigentlich das die Typen mit 10mm Munition schießen. Dem Klonki möchte ich nicht im Weg stehen. 😉
    Melanie verdreht schon die Augen. Ich muß doch noch einmal Sound hören und „spüren“. Der Bass war / ist ein wenig heftig eingestellt. Kommt aber geil. 🙂
    Ruhe Dich mal ein wenig aus und lasse diesen Blogteil ein wenig „arbeiten“. Somit hast Du mehr Zeit den anderen Teil „zeitlich“ unterzubringen“.
    Von meiner Seite wünsche ich ersteinmal gute Besserung in Richtung Deiner lieben.

    Die Menschen die Dich kennen und lieb haben, haben für Deine Situation wohl Verständniss. Und für ein kurzes Telephonat sollte eigentlich immer Zeit vorhanden sein. Machen wir doch auch. Ersetzt zwar nicht so richtig das Zwischenmenschliche, aber es ist immer wieder schön Dich mal an die Stripe zu bekommen und Deine Stimme zu hören. Irgendwann sollte es dann mal wieder passen und wir sitzen zusammen beim Port oder bei einer alkoholfreien Variante, sehen uns in die Augen und können schön Benzin reden.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    V8 mäßige Grüße

    Markus der hofft das Du verschont bleibst.

  7. Sandmann sagt:

    Bester Markus,

    jaaaaaaa eine Magen-Darm-Grippe möchte ich jetzt nicht. Ich habe gesehen, was die mit einigen Kollegen im Flieger nach Amerika gemacht hat, und steh das mal durch inklusive Schlafmangel und Zeitverschiebung. Nööö. Schlimm.

    Ich vermisse sie auch, die Gespräche am Lagerfeuer, das Schrauben am Straßenrand in der Abendsonne und die langen, lauen Abende. Draußen geht zwar gerade spektakulär ein dicker roter Vollmond auf, aber es ist einfach zu kalt, um sich darüber zu freuen.
    Also?
    Habe ich meinen peinlichen flauschigen Schlafanzug angezogen und werde mich nun an die Fertigstellung des nächsten Teils machen. On the road again. Prost.

    Sandmann 😎

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