Tanzend durch die Nacht

Wenn einfach alle unterwegs sind

Wenn einfach alle unterwegs sind

Kultur? Subkultur? Fahrkultur?
Ich habe keine Ahnung. Nach diesem Abend und dieser Nacht werfe ich sowieso alles, was ich jemals über US Car Treffen gedacht habe, über den Haufen. So etwas wie das Summer Meet in Västerås habe ich noch nie erlebt. Nein. Korrektur. Das, was rund um dieses Treffen herum passiert habe ich noch nie erlebt. Die Party. Die Menschen. Die Autos. Nachdem wir dachten, schon alles entlang der Straße gesehen zu haben, machen wir uns in der Abendsonne auf ins Gewerbegebiet der kleinen Gemeinde bei Stockholm. Da soll der Burn Out Contest für Jedermann stattfinden, danach rollt die Blechlawine traditionell durch die Stadt. Und schnell wird klar – nein, wir haben eben noch nicht alles gesehen. Es soll die abgefahrenste Autonacht meines bisherigen Lebens werden.

Bei den Null Komma Null Schweden ist es gut, einen Fahrer zu haben.

Der Sergeant gibt seinen Truck her.

Der Colonell gibt seinen Truck her.

Dieses Credo verfolgt auch Lieutenant Colonell Bill Kilgore. Der Mann besitzt einen regelrecht opulenten Pickup Truck, auf dessen Ladefläche alle für heute Abend relevanten Personen raufpassen. Und Bier. Und Musik. Wer friert, kann gern auf dem Rücksitz platznehmen, die Kiste hat allein schon eine Doppelkabine, die mehr Platz als ein konventioneller Kleinbus bietet. Insgesamt ist das Ungetüm größer als der Assuan Staudamm, aber ich verliere mich gerade in abgegriffenen Dimensionskalauern. Colonell Kilgore heißt natürlich nicht wirklich so, aber ich habe seinen Namen vergessen. Der sympathische Kerl sieht dem Protagonisten aus Apokalypse Now wirklich ähnlich, und ich gehe davon aus, dass wir heute Abend noch auf unseren Surfbrettern an den Strand reiten und Beach Boys hören, während das Napalm die Insel entlaubt. Der Colonell besitzt ein Megafon und fährt nicht selbst, das erledigt heute dankenswerterweise der Paddy.

Stau kann auch wirklich schön sein.

Stau kann auch wirklich schön sein.

Um euch ein Bild in den Kopf zu setzen: Wir sitzen alle mehr oder weniger bequem auf dieser  Swimming-Pool-großen Ladefläche, aus einem JBL Subwoofer schranzt gute Musik, jeder hier hinten hat mindestens eine kalte Bierdose in der Hand, die Sonne scheint, um uns rum gullert alles voller amerikanischer Autos und der Colonell macht die eine oder andere Ansage mit seinem Megafon durch die aufgeschobene Heckscheibe. Bier fassen. Pipi Pause. Und sowas. Wir fahren im Schritttempo vorbei an grünen Nadelbäumen und roten Holzhäusern, blaue Seen sind hier nicht direkt angegliedert. Aus den vorbeiziehenden Autos winken viele hübsche blonde, langhaarige Schwedinnen Ende 20, überall ist Musik und dass es kaum weitergeht stört niemanden. Irgendwo wird dieses Gewerbegebiet schon sein, wir haben eine Menge Zeit. Dachten wir.

Solange sie noch lustig sind

Solange sie noch lustig sind

Abspringen, Fotos machen, wieder aufspringen. Die Ladekante ist genau so lange bequem, bis die Cops mal wieder da sind. Hallo. Schwarze Uniform, verspiegelte Brille, kein Lächeln. Kennen wir uns nicht langsam beim Vornamen? Nein. Die Polizistin, eine blonde langhaarige Schwedin Ende 20, weist uns darauf hin, dass wir nicht alle so auf der Ladefläche sitzen dürfen. Das sei gefährlich und nur erlaubt, wenn es eine einen Meter hohe Reling gebe. Wir müssen uns jetzt tief reinsetzen und dürfen *ausnahmsweise* zum Campingplatz zurückfahren. Sieht man uns allerdings noch einmal so, würde das bis zu 50.000 SEK kosten. Geteilt durch 10 (wie die Meilen, nur andersrum) lässt uns das erblassen. Ehrfürchtig gleiten wir in die Ladefläche und drehen den Pickup um. Keine blöden Sprüche, heute mal nicht. Man wird uns hier so nicht noch einmal sehen. Und jetzt?

Männer bauen eine Reling.

Männer bauen eine Reling.

Typen ohne Eier hätten sich jetzt vor ihren Zelten aufgebaut, gesoffen, sich die Situation schön geredet und über die schwedische Executive gelästert. Nö. Wenn Männer cruisen wollen, dann wollen sie cruisen. Die Krisenkonferenz auf dem Campingplatz hat drei Minuten gedauert, dann war klar: Wenn die Cops eine Reling wollen, dann bauen wir eben eine Reling. Nicht benötigte Zeltstangen, Gaffer Tape und Kabelbinder – der gute Pfadfinder hat alles dabei. Die Stangenpraxis wurde heute schon durch den Aufbau des Pavillons erworben, und nach und nach entsteht eine Art Zaun auf diesem Truck, der durchaus vertrauenerweckend wirkt. Wo kommt plötzlich die Hamburg Fahne her? Egal – wer dermaßen provisorisch schwedische Gesetze perfekt einhält, der darf auch die Flagge hissen! Klappe auf, alle rauf, noch einen orangen Spanngurt hinten als Sicherung gespannt… Hey, das sieht super aus. Okay, neuer Versuch.

Mission accomplished

Mission accomplished

Prost Jungs, prost Reling, das war eine gute Aktion!
Man fühlt sich auch gleich viel sicherer hinten auf so einer offenen Ladefläche, wenn eine von Profis gebaute Sicherung gegen das Herunterfallen vorhanden ist. Außerdem – was schwedische Polizistinnen vorgeben, sollte man nicht in Frage stellen. Der Hebel dieser uniformierten Damen ist ungleich länger als der eigene ausländische, das hat schon der Hinweg gezeigt. Die Straßen sind jetzt etwas freier als vorhin, der Wind säuselt um die Haare der hinten Sitzenden und die Stimmung steigt minütlich. No Cops ‚till Brooklyn. Burn Out Contest. Cruising. Es gibt keinen wirklichen Plan, aber wir lassen uns einfach mal auf den Abend ein. Wenn jemand verloren gehen sollte – gibt es ja die Mobiltelefone.

Was kann der Abend denn noch bringen?

Was kann der Abend denn noch bringen?

Notiz an mich selbst: Immer in der Nähe eines fahrtüchtigen Menschen mit Schlüssel zu diesem Truck bleiben. Namentlich Paddy. Die Strecke ist doch etwas länger, das kann man sicher irgendwie zu Fuß schaffen, muss man aber nicht. Lieutenant Colonell Bill Kilgore befiehlt mit seinem Megafon durch die Heckscheibe eine Pinkelpause, was die Hälfte der Ladeflächenbewohner dankend annimmt. Aus der JBL Box schreddert heftiger Metal, was ein neues, interessantes Licht auf Sven wirft, dem die Tonquelle gehört. Er wirkt braver als sein Musikgeschmack. So kann man sich täuschen. Okay, gleich sind wir da. Das Stadtwappen flattert pathetisch im Wind, und das mir, als Kieler.

Ein kleines Stück hanseatische Kultur bei den Wikingern

Ein kleines Stück hanseatische Kultur bei den Wikingern

Wie stellt man sich so ein nebengelagertes Veranstaltungsgelände vor? Einfach. Ein Baumarkt, ein Jeansladen, ein Supermarkt und ein Billig-Klamotten-Shop, sowas wie KIK. Der wahrgewordene Samstag-Vormittag-Shopping-Traum eines durchschnittlichen Vorstadtbewohners mit Oberlippenbart und Camp David Shirt. Links spielt eine Rockabilly Band Hits aus den 50ern, ich kenne nicht einen, aber drei von uns gehen echt steil. Wir anderen… äh… bewegen uns schonmal zu der abgesperrten Strecke, wo Sven Svendborg und Karl Karlsson einmal im Jahr mit ihrer geilen Karre im Mittelpunkt stehen können. Einmal Ruhm und Anerkennung abgreifen, bevor es Montag wieder in den alltäglichen Trott an der Seite der verständnislosen, langsam immer dicker werdenden Ehefrau geht. Linker Fuß auf der Bremse, rechter Fuß auf dem Gas. Das ist nicht gut für die Bremse, und das geht auch nur mit Autos, die eine angetriebene Hinterachse haben. Burn Out. Drehen drehen drehen bis das Gummi der Reifen brennt. Aus irgend einem Grund macht das Eindruck auf andere, es stinkt, es ist laut und nicht jeder meistert diesen Moment mit Bravour.

Kann man machen. Kann.

Kann man machen. Kann.

Laut. Stinkend. Irgendwie geil. Es sind ein paar Nerds dabei, die es nicht draufhaben. Die den Motor abwürgen, den Gang nicht reinkriegen oder es einfach nicht können und unspektakulär über den Asphalt bügeln. Wer mit dem Feuer spielt, kann sich verbrennen. Wir haben hier aber auch Profis. Wenn man die so nennen kann. Jungs, die ihre Autos zu Burn Out Autos umgebaut haben. Straßenzulassungen mit brennenden Hinterrädern. Mir fehlt ein bisschen der Zugang zu dieser teuren Materialschlacht, aber ich habe durchaus Spaß. Guckt euch an, was man mit einem Volvo alles machen kann:


Meine Vermutung, direkt hinter den sprichwörtlich durchdrehenden Autos sei man mit der Kamera besser aufgehoben bewahrheitete sich, je nach Blickwinkel. Man sieht hier wirklich besser, direkt mittendrin, allerdings wird man auch mit brennenden Gummistücken perforiert und steht inmitten einer Rauchwolke, die geregeltes Einatmen nicht gerade fördert. Ich glaube, ich rieche immer noch danach. *kilster* Well, ungefähr 20 junge Schweden schrotten auf diese Art und Weise ihre teuren Autos, dann haben wir kollektiv keine Lust mehr und beschließen, den Lieutenant zu suchen. Der… ist schon bei seinem Truck und hat 30 Cheeseburger bei Mäcces besorgt. Schweden Mäcces. Klasse Mann. Nach so viel Lärm, Qualm und Action kommen so zwei, drei pappige und mit Käse überbackene Bullettenbrötchen wundervoll. Sie saugen ein bisschen das Bier auf. Ach ja, hat jemand noch eins? Oder zwei?

Essen muss man auch ab und an.

Essen muss man auch ab und an.

Zurück auf der Ladefläche des wirklich großen Pickups. Über Västerås dämmert es langsam, aber das kurbelt die Atmosphäre noch an. Die Straßen sind gesäumt von ungezählten Menschen mit Klappstühlen, Campingtischen und alkoholischen Getränken. Sie feiern, sie singen und sie tanzen um die vorbeirollenden Autos rum. Niemand cruist alleine. Das wäre auch gar nicht möglich, denn zurück ist sowieso nicht drin. Ob wir wollen oder nicht, wir gullern im Schritttempo dahin, im trägen Fluss der Straßenkreuzer, der Musik und der nicht enden wollenden US Car Party. Aus den offenen Autos oder mindestens aus den offenen Fenstern donnern die Bässe von allerlei absurder Musik (hört hier denn niemand irgendwas Normales?), was aus unserem kleinen, aber satten JBL Soundpaket kommt ist mir zu diesem Zeitpunkt relativ egal. Ich bin berauscht von der Stimmung, der Wärme des schwedischen Abends, der Party und der guten Laune. Kieler Woche auf Autos. Direkt nach dem Feuerwerk am Sonntag Abend. Tanzen im Takt der acht Zylinder. Colonell Kilgore, ist noch Bier in der Doppelkabine? Ja? Sehr gut. Die Antwort durch das Megafon wäre gar nicht nötig gewesen.

Irgendwie muss man dabei gewesen sein.

Irgendwie muss man dabei gewesen sein.

Streckenweise steht alles still. Und das ist auch okay so. Es fühlt sich an, als ob die gesamte schwedische US Car Community sich hier gut gelaunt versammelt hat. Wie sieht das eigentlich gerade in Lidköping aus, wo die offizielle Veranstaltung des „Power Big Meet“ hingezogen ist, weil sie für die Gegend hier zu groß geworden ist? What? Ich will das gar nicht wissen. Ich habe sagenhaft gute Laune, die Jungs auf der Ladefläche singen und tanzen, um uns rum singen und tanzen auch alle anderen, hin und wieder springt mal jemand ab und macht Fotos, hin und wieder springt mal jemand (fremdes) auf und sing und tanzt mit uns. Auf dem Pickup. Die sind alle total irre. Der Colonell sitzt mit seinem Hintern im geöffneten hinteren Fenster der Doppelkabine seines Autos, hat sein Hamburger Bier auf das Dach gestellt und raucht. „Das sowas geiles mal auf meinem Truck passiert. Guckt euch mal an, was auf meinem Truck geht. Ist das geil…“ Er ist vor Rührung den Tränen nahe, wir können nur mutmaßen was sonst auf dieser Ladefläche rumliegt, tanzen wird es nicht. Der Mann ist durch und durch glücklich an diesem Abend.

Er kann es kaum glauben.

Er kann es kaum glauben.

Nebeneffekte der guten Laune poppen auf. Wenn du auf der Ladefläche eines offenen Pickup Trucks mitten in der Sommernacht singst und tanzt und allen anderen um dich rum mit deinen schäumenden Bierdosen zuprostest – kommen die anderen irgendwann auf die Idee, auf diesem German Truck könnten noch ausreichend Bierreserven lagern. Plötzlich klettert eine langhaarige, blonde Schwedin die Ladeklappe hoch, Ende 20. „Hey guys whatsup good party here on that kingsize Truck yeah!“ Der Colonell strahlt in den Nachthimmel und ext seine Halbliterdose. Alle anderen sind mit der Situation ein wenig überfordert, eine Frau an Bord, zudem eine hübsche, oh jeh das bringt Unglück. Große Plastikbecher mit Moonshine kreisen plötzlich, wo kommen die denn jetzt her? Und bevor irgend jemand rufen kann, dass bitte keine Fotos mehr gemacht werden klettert eine zweite blonde, langhaarige Schwedin auf die Ladefläche. Ende 20. Die Musik wird lauter. Das Bier schäumt. Es eskaliert.

Ah. Blond, schwedisch und Ende 20.

Ah. Blond, schwedisch und Ende 20.

Okay ihr daheim gebliebenen Frauen, Freundinnen und Fans, ich kann euch beruhigen. Zwar hatten wir Jungs vereinbart, dass in Vesterås bleibt, was in Vesterås passiert – aber diese Ladies bleiben ja nicht mal sehr lange auf der Ladefläche von Colonell Kilgores Truck. Als der Moonshine aus den Plastikbechern alle ist, die Joints aufgeraucht und Chris, Armin und Richie ihre Bierdosen festhalten wie ein schützenswertes Neugeborenes – klettern die Damen wieder runter und suchen sich neue Opfer. Davon gibt es hier viele. Die amerikanischen Straßenkreuzer flackern und blinken in der Nacht, die Lichter schimmern innen und außen und die Parties scheinen in den Karren wirklich erwähnenswert zu sein. Geschlossene Panel Vans mit Lightshow im Inneren, rotierende Discokugeln, Stromgeneratoren auf dem Dach für mehr 230 Volt Bumms in den Anlagen und aus Dachlatten gezimmerte Tanzflächen auf den Dächern der Vans. Die sind hier alle völlig verrückt.

Party auf und in den Autos.

Party auf und in den Autos.

Wo kommt eigentlich das ganze Bier her? Egal, irgendwie ist genug da. Paddy am Steuer ist der wahre Held des Abends, denn er schleicht nüchtern mit den Party People auf der Ladefläche den Cruising Konvoi an der Tanke vorbei in Richtung Zeltplatz und beschwert sich nicht. Jedenfalls hört man das hier hinten nicht, Guns’n Rosen singen was über Paradise City, Wolken von semi-legalem Zeug wehen von den Straßenrändern rüber und ich überlege, ob ich jemals so viele gut gelaunt feiernde Menschen auf einem Haufen gesehen habe. Ich glaube nicht. Jedenfalls nicht in Kombination mit so vielen ballernden amerikanischen Achtzylindern. Was für eine Party, was für ein Fest, was für eine sagenhafte Nacht. Meine Kniegelenke tun weh, ich glaube ich bin keine 25 mehr. Der Akku von meinem Handy ist am Ende, weil ich allen erzählen musste, wie gut es uns hier geht. Meine Bierdose ist noch halb voll. Vielleicht schaffe ich es so bis zum Zelt.

Am Ende wollen alle nach Hause

Am Ende wollen alle nach Hause

Pathos. Geht nicht anders. Irgendwann nach Mitternacht kommen wir auf der Zeltwiese an. Überall brennt noch Licht inmitten der kleinen Wagenburgen, die 5-Liter-Kanister Moonshine kreisen, schwedischer Country und nicht zu verstehende skandinavische Kinderlieder tönen aus den Lautsprechern. Fackeln brennen. Motoren gullern. Ich könnte in dieser Stimmung noch die ganze Nacht einfach nur so dasitzen, aber morgen liegt ein langer Rückweg vor uns, und ich habe das Gefühl, ich muss den ersten Teil der Strecke fahren. Wo ist Marc? Ach da. Zwischendurch haben wir Armin verloren, wie sich später rausstellte ist er mit einem anderen Cadillac zwischen lustigen Leuten zurück gefahren. Der Rock’n Roll ist allgegenwärtig. Diese vielen Menschen. Diese vielen alten Autos. Die Dunkelheit. Der Alkohol und das von Achtzylindern verbrannte Benzin. Die Musik. Der Sommer. Was spricht dagegen? Nichts, aber auch wirklich GAR nichts. Ich falle in einen traumlosen Schlaf und frage mich im Wegdriften, ob ich in den letzten 46 Jahren ein wenig vom „Leben“ verpasst habe *bsssssssssssss*

Sandmann

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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17 Responses to Tanzend durch die Nacht

  1. Makrochip says:

    Wenn man das so liest, bekommt man richtig Lust da auch mal hochzufahren…. die Frage ist nur, ob ich da nicht schon bei der Einfahrt aufs Gelände mit meinem Plastik-/Mittelmotor-/Vierzylinder-US-Car gelüncht werde 😀
    Die Credibility des Pontiac Fieros in der deutschen US-Car-Szene ist ja nicht die Beste

  2. Stefan200 says:

    Yea.
    So toll wars für mich nicht, als ich im September in Schweden war.
    Und die Ende20blondeSchwedinnen hatten sich auch alle versteckt.

    Hm, ich glaub, mit meinem T4 mit großem Schiebedach kann man da gut mitmachen. Da passen aber leider nur maximal 3 Leute nebeneinander hin. Also ins Schiebedachloch.

    Gruß Stefan

    • Sandmann says:

      Ay Stefan,

      die blonden Schwedinnen Ende 20 sind irgendwie ein Running Gag geworden, tatsächlich laufen da gar nicht so viele von rum. Aber ich glaube das konnte man zwischen den Zeilen lesen, oder….?

      Beim T4 können alle aufs Dach. Da hat man einen tollen Überblick!

      Sandmann

      • Stefan says:

        Moin.
        Nein, aber wenn du das jetzt sagst? Siehe drittletztes Bild? 🙂

        Oha. Dann darf das Auto aber ja wieder nicht fahren. Siehe viertes Bild von oben. Einen Dachgarten habe ich nicht, so wie zweitletztes Bild. Will ich auch nicht haben. Der T4 ist kein Verbrauchtauto, der soll mich eigentlich noch überleben.
        Gruß Stefan

        • Sandmann says:

          Ay Stefan,

          dann wünsche ich dir alles Gute mit deinem T4… so wie die rosten glaube ich nicht, dass der dich überleben wird. Ein Bulli rostet ja schon ob seiner Konstruktionsweise mit den gefalzten Blechen, die aneinander scheuern, sobald er sich bewegt….. Also lieber nicht fahren 😉
          Trotzdem alles Gute

          Sandmann

          • Stefan200 says:

            Moin.
            Vielen Dank! Er wurde neulich größtenteils restauriert. Alle Löcher und Dellen sind weg. Demnächst noch Sandern. Dann ist er einigermaßen sicher. Er ist ja auch schon 23. Noch 7 Jahre bis zur H-Weihe. 🙂

            • Sandmann says:

              Hihi…
              Ich glaube daran merke ich, dass ich alt werde. Die Leute restaurieren jetzt schon Bullis, die für mich noch als Alltagskarren gelten. Während der T3 langsam unfassbar frech teuer wird. Puh. Ich muss mich langsam mal nach einem guten Therapeuten für meine Midlife Crisis umsehen…

              Sandmann

  3. Marc says:

    Die deutsche Szene hat in dem Falle den way of drive nicht kapiert. Der Fiero ist ein richtiger Ami, aber halt nicht das, was sich Herr Biedermann unter amerikanischem Auto vorstellt.
    Wo bleibt da die Toleranz? Ich würd gern mal Fiero fahren 🙂

    Grüsse aus der CH von einem Pontiac Fahrer

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