Eiskalt liegen geblieben!

Tanke schön Diesel

Tanke schön Diesel

Sie pendelt wieder, die automobile Elite des Schrauberwahnsinns. Gestern Abend aber hatte ich zunächst nichts Besseres zu tun, als meinen dieselnden Rudolf seufzend vor der Tür meines halbfinnischen Fräulein Altonas abzustellen und dem kälter werdenden Tag adios zu sagen. Ich hätte wohl noch tanken können, 1200 Kilometer sind rum, aber ich war zu müde. Das kann ich ja auch heute machen. Heute will ich bei strahlendem Wintersonnenschein über setzen auf die andere Seite des Nordens, nach Kiel, um die geneigte Leserschaft mit salbenden Salven von Buchstaben und Phrasen zu unterhalten – und mein Pendelkombi springt nicht an! Das als nahezu unzerstörbar und zuverlässig geltende heizölverbrennende Aggregat orgelt und dreht, aber es will sich kein rechter Verbrennungsvorgang einstellen. Und das bei -8 Grad. Toll. Und jetzt???

Zunächst schließe ich als gebranntes Kind Ursachen aus.

Batterie ist voll, der Anlasser dreht wie wild, wenn auch langsamer werdend. Habe ich schon wieder ein Auto unter dem Hintern, wo es irgendwelche Relais gibt, die einfrieren? Oder ist gar der Diesel eingefroren? So bald schon? Hm.

Liebe zwischen Mensch und Metall

Liebe zwischen Mensch und Metall

ADAC? Nee, ich bin kein Mitglied. Ziemlich genervt stapfe ich wieder nach oben in die Altonaer Wohnung. Meine immer einen Plan habende Freundin bietet mir konstruktiv ihren braven Golf Bon Jovi an, um damit zur nächsten Tankstelle zu fahren und vorsichtshalber einen Kanister Diesel und ein Abschleppseil zu kaufen. Ein Überbrückungskabel habe ich bereits, und irgendwie muss der Passat doch anzukriegen sein? Zur Not im Schlepp mit ordentlich Tempo. Ich nehme das liebevolle Angebot an, hüpfe die vielen Treppen wieder runter und… stehe vor dem nächsten Problem. Alle drei Schlösser des ansonsten so zuverlässigen sondereditierten Wolfsburger Massenprodukts sind eingefroren und bewegen sich keinen Millimeter! Auch zärtliches Gehauche von liebesgewärmter Heißluft kann das Schloss nicht erweichen, und noch genervter kletter ich zurück in den vierten Stock und beschließe, hier und jetzt ADAC Mitglied zu werden. Ha. Ich Schelm! Diesen Beschluss kann allerdings die freundliche Telefonsupporterin mit dem münchener Dialekt umgehend kippen, indem sie über aktuelle Pannenhilfe-Wartezeiten in Hamburg von über 5 Stunden spricht – wegen der Kälte scheinen noch mehr Einheimische ein Problem mit ihrem Auto zu haben. Ich lehne ab. Dann also doch auf eigene Faust!

Väterchen Frost

Väterchen Frost

Während ich das Treppenhaus sportlich wieder herunterhoppel, schwappt in einem Wasserkocher Bon Jovis Schlüssel in Heißwasser und wärmt langsam auf. Die ideenreiche Besitzerin des Rettungsmobils hat mir außerdem einen Schwamm und Sprühöl in die Hand gedrückt und mich mit den Worten „Ich bin da bisher bei jedem Wetter reingekommen!“ aus der Tür geschoben. Und tatsächlich – der heiße Schlüssel war die Lösung. Ich sprühe das Schloss noch für die Nachwelt mit Kriechöl ein und bin drin. Auch hier ist es kalt, leider nicht nur das, als der Frost kam scheint es auch feucht gewesen zu sein… 🙁 So kratze ich wieder einmal Eis auf der Innenseite der Frontscheibe, während der sofort angesprungene Motor im Stand klimakillend langsam aufwärmt und mir ein wenig Hoffnung in die eisigen Nervenbahnen transportiert.

Was man so braucht

Was man so braucht

Mit immer noch blau gefrorenen Fingern nestel ich an der Shell-Tanke um die Ecke ein paar kleine Scheine aus dem Portemonnaie und bezahle den vollen Dieselkanister und mein neues Abschleppseil. Ich bin ja so stolz, wieder eins zu haben 🙂 Auf dem nicht minder kalten Weg zurück zu Rudolf gehe ich noch einmal die sich mir nun bietenden Möglichkeiten durch. Überbrücken, um die Batterie nicht leer zu saugen. Wenn das nicht hilft lasse ich mich von meinem halbfinnischen Fräulein Altona und ihrem treuen Golf so lange durch Hamburg ziehen, bis der Motor irgendwann mal anspringt. Und dann? Habe ich morgen früh vielleicht das gleiche Problem? Ist mein Urvertrauen in diesen TDI und seine stoische Zuverlässigkeit jetzt schon erschüttert? Da draußen ist ECHT nicht das Wetter, um Fehlerdiagnose mit Speicherauslesen und Messgerät zu betreiben. Es ist mal wieder wie verhext.

Wer braucht denn den ADAC?

Wer braucht denn den ADAC?

Es gibt viele Möglichkeiten, seine Mittagspause zu verbringen. Ich habe mich heute für die lustige, zweifarbige Verkabelung zweier Autobatterien entschieden! Wie gequält die ansonsten diensteifrige von Rudolf inzwischen ist zeigt sich beim Schließen des Parallelstromkreises, als die Drehzahl des Golf dramatisch in den Keller geht. Da hat seine Lichtmaschine mal ordentlich was zu tun. Helfen tut das allerdings nicht, Rudolf’s Anlasser dreht nun zwar wesentlich agiler als vorhin, anspringen will er aber noch immer nicht. Ich werde bald wahnsinnig! Außerdem ist mir wirklich kalt. Ich habe die Kiste doch gestern hier ganz normal abgestellt, es kann doch wohl kaum mit einem leeren Tank zusammenhängen, dass ich hier nicht wegkomme, oder? Die Tanknadel hat sich doch noch einen Millimeter bewegt…? Oder?

Gluck gluck gluck

Gluck gluck gluck

Um aber nebenbei auch dieses Problem auszuschließen, lasse ich den gerade erworbenen Treibstoff geduldig in den Tank gluggern. Ich bin immer wieder erstaunt, wie lange so etwas dauern kann. Bon Jovi läuft ruhig und strahlt eine sagenhafte Gelassenheit aus, die irgendwie auf mich und auf meinen Passat überzugreifen scheint. Ich habe noch die Stimme meiner Liebsten, die da oben in der warmen Wohnung ihrem Tagwerk nachgeht, im Ohr: „Hey komm, dein Passat ist doch noch wesentlich unkomplizierter als mein Golf, der wird schon wieder anspringen. Der ist nicht kaputt!“ Die Gute. Und wenn nicht? Warte ich dann doch noch auf den ADAC und arbeite halt von Hamburg aus und nicht wie geplant von Kiel? Irgendwie will ich das Problem diesmal alleine lösen und ohne fremde Hilfe wieder zurück in Schleswig-Holsteins Hauptstadt kommen. So. Kanister leer. Neuer Versuch.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Kennen Sie das, vielleicht noch aus Ihren automobilen Jugendzeiten? Als man aus Geldmangel eine steinalte, schlecht gewartete Schlurre fuhr und sich im Winter morgens nicht immer darauf verlassen konnte, dass die Karre auch wirklich anspringt? Weil der Vergaser eingefroren war, weil die Kerzen dreckig waren oder weil man zu viel Gas gab und der Motor absoff? So fühle ich mich jetzt, als ich erneut am Schlüssel drehe. Der Anlasser orgelt munter, aber nichts passiert. Ein schlimmer Moment. Aus einem 20 Jahre alten Reflex heraus fange ich an, mit dem Gaspedal zu pumpen, wissend, dass so etwas bei einem Diesel mit elektronischer Motorsteuerung keinen wirklichen Effekt hat. Aber hey… PAT PAT PAT *BRRROOOOOMMMM*!!!! In einer gewaltigen, nach Truck-Stop und Fährverbindungen stinkenden grauen Wolke erwacht das Turbotriebwerk zum Leben, hustet, spuckt, schwankt in der Drehzahl – bis es ruhig und rund läuft. Nagel nagel nagel. Rudolf, da bist du ja wieder 😀 Ich kabel alles wieder ab und verstaue die Sachen im Kofferraum, parke Bon Jovi brav am Straßenrand, hüpfe gazellengleich mit dem leeren Wasserkocher und dem Schwamm wieder in den vierten Stock und küsse meine attraktive Lösungshelferin glücklich und dankbar auf den wunderschönen Mund.

Victory am Kabel

Victory am Kabel

Aber bei allem Triumph – was war das denn nun? Was geht los da rein? Entspannt und mit einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen steuer ich Rudolf auf die nächste Tankstelle entlang meines Heimwegs, um die 5 Liter im Tank noch ein wenig aufzustocken. Die Zahlen zählen und zählen. Das nur unter hohem Druck entzündliche Zeug läuft und läuft. In den Tank gehen 70 Liter, fünf sind schon drin – und bei 67 Litern stoppt die Zapfsäule und lässt mich mit einem vermutlich ziemlich dämlichen Gesicht stehen. Das… äh… nun. Auch wenn ich Mathe nach der 12. Klasse abgegeben habe, eine grob überschlagene Rechnung sagt mir, WIE leer der Tank gewesen sein muss. Und die Leitungen. Und der Dieselfilter. Eigentlich alles. Ich bezahle kleinlaut, setze mich winselnd ins warme Innere meines Kombis und drehe am Schlüssel. Der Motor startet sofort. Ich glaube, ich habe die Ursache für mein verspätetes Loskommen gefunden. Mann ist mir das peinlich. Mal sehen, wie lange ich noch voran komme, ohne ADAC Mitglied zu werden…

Also, liebe Damen. Wenn Ihnen mal wieder ein überheblicher Vertreter der männlichen Rasse vorwirft, dass Frauen immer vergessen zu tanken und deshalb ständig mit ihren Autos liegen bleiben – dann hauen Sie mich gern in die Pfanne und nennen Sie meinen Namen. Und sagen Sie mir bitte, dass Ihnen das auch schon mal passiert ist…

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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65 Responses to Eiskalt liegen geblieben!

  1. SteffenG sagt:

    Hah!

    Steffen.

  2. bronx sagt:

    Dann war ich gestern gar nicht mal daneben mit meinem Senf, dachte nur, so oft wie der sich über den Verbrauch freut („unfassbar, ich muss einfach nicht mehr tanken…“), hat er das garantiert vergessen. 😉
    Nimms locker, er läuft ja wieder. Ich hab das übrigens auch schon gebracht…

    Bronx

  3. Susi sagt:

    Also ich hab immer einen Türschlossenteiser in meiner Jackentasche und die Türgummis werden immer schöööön eingeschmiert vor dem Winter. Seit dembin ich nie wieder vor vereisten Autotüren verzweifelt.
    Und mir selbst ist es noch nie passiert, dass ich mit leerem Tank stehen geblieben bin. Allerdings ist bei mir mal ein Benzinschlauch geplatzt und das kostbare Nass hat sich ein bisschen unter dem Auto verteilt…mitten auf der Kreuzung mit hupenden Mitstrassenbenutzer rundrum. Nicht, dass einem von denen eingefallen wäre, mir zu helfen, ein mit Warnblinkanlage leuchtete Auto von der Kreuzung zu schieben. Zum Glück hat sich dann ein Fahrradfahrer erbarmt und um den Kreis zu schliessen: Der ADAC – Mensch hat alles wieder suuuuper perfekt ganz gemacht!! 🙂

    • Sandmann sagt:

      Ayyyy Susi,

      ich verstehe die Menschen nicht, die einfach weiter fahren, wenn jemand ganz offensichtlich Hilfe braucht. Meistens stehen die Leute ja am Straßenrand, Handy am Ohr, da wird schon jemand kommen. Aber wenn ich auch nur ansatzweise NICHT unter Zeitdruck stehe, würde ich immer anhalten und zumindest fragen, ob ich helfen kann… Und geschoben habe ich auch schon oft 🙂

      Sandmann

  4. bronx sagt:

    War meine Automobile Gründerzeit. Der F8 hatte keine Benzinuhr.
    Den Hahn wie immer auf Reserve gehabt, den Kopf woanders, dachte ich bring`s noch bis zur „Minol“. Pech, mal gewinnt man, mal verliert man.
    Aber wie`s ist, wenn man tankt UUUND trotzdem nichts drin hat, lass ich hier auch noch kurz raus:

    Die VIDEO-FILM-Media-Bude in welcher meine Mutter bis Ende der 90er schaffte, mietete für einen Dreh ein Ducato-WOMO.
    Damit brummten meine Mutter, eine junge Volontärin und eine Kollegin gen Süden in`s Thüringische.
    Auf der A9 forderte der durch Alkoven und Taubenschlag bedingt schlechte Cw-Wert des Karrens seinen Tribut und er schrie nach Diesel.
    Die Kollegin fuhr raus und die Volontärin tankte. Sie wurde auch nicht stutzig als knappe 100L des fossilen Brennstoffs verschwanden.
    Beim Weiterfahren stellten die drei Damen dann fest dass die Tankuhr immer noch im roten war. Knappe 20 Km später stellte die Fuhre mangels Brennstoffzufuhr den Betrieb kommentarlos ein. Die Kollegin, durchaus bescholten in Sachen Auto tat das was alle ratlosen tun: Haube auf, blöd gucken.
    Die Volontärin macht, was alle Volontäre machen müssen, Kaffee
    kochen. War ja alles da und der „Mann vom ADAC trinkt ja sicher auch ne Tasse mit“.
    Also nimmt man Wasser aus dem Hahn und hat? Na?
    Rrriichtig! DIESEL.

    Das passiert, wenn man den Hinweis „Frischwasser“ nicht so ernst nimmt wie man sollte.
    Es war dann eine sau teure Sache und der große Zampano der Firma war sehr ungehalten, die Volontärin kurz vorm Freitod.
    Was aus ihr wurde, weiß ich nicht mehr.

    Bronx

    • Sandmann sagt:

      Bronx,

      es wäre spannend, das mal herauszufinden 🙂
      Gab’s beim Smart erste Serie nicht auch mal dieses Problem? Auf der einen Seite der Tank und auf der anderen die Luftzufuhr vom Turbo? Ich meine, da mal was auf youTube gesehen zu haben 🙂

      Sandmann

      • bronx sagt:

        Erinnere dich mal an den ersten Audi 50/ Polo I. Der hatte in der C-Säule beidseitig eine runde Zwangsentlüftung. Nach mehreren Fehlgriffen kräftiger Tankwarte, wurde das Teil verstärkt 😀

        Meine Mutter ist seit zehn jahren in Rente. Die Volontärin werd ich nicht mehr finden, wahrscheinlich hat sie durch dieses Erlebnis ihren Werdegang entscheidend beeinflusst. Oder arbeitet heute in einer Womo-Vermietung und tut gutes..

        Bronx

        • Sandmann sagt:

          Ay Bronx,

          oh Gott beim Polo war das auch??? Aber irgendwie kennt man doch seinen Tankstutzen, möchte man meinen. Oder? *wunder*

          Sandmann

          • bronx sagt:

            Sandmann,

            ist ja auch schon ne Weile her, der Audi 50, oder?
            Ich laß das vor ein paar Tagen in einer steinalten MOT/ Autojournal, die ich beim Aufräumen fand.
            Das muss so 1974/75 gewesen sein. Da gab es wohl noch Tankwarte.
            Ferner steht „zum Serienanlauf wurde das Teil verstärkt“. Ich nehme also an, dass es den Testern passierte, welche unterwegs waren.

            Ich hatte bisher Opeltypisch rechte Tankstutzen.
            Der Bus hat ihn links. Trotzdem rolle ich gelegentlich an die „falsche“ Seite. GRRR!

            Bronx

            • Sandmann sagt:

              Ich habe dazu mal einen extrem überraschenden Blog gelesen… bei etwas neueren Autos ist nämlich – markenübergreifend – neben dem Tanksäulensymbol im Tacho ein kleiner Pfeil nach links oder rechts… Der zeigt an, auf welcher Seite der Tankdeckel ist 😀

              Mein Passat hat das allerdings nicht, ist wohl zu alt…

              Sandmann

              • bronx sagt:

                Echt? Da muss ich doch glatt mal gucken. Obwohl, Quatsch, alle Rüsselsheimer sind über 20 und der T4 von 94.
                Also, beim ran fahren weiterhin dran denken, in WELCHEM Auto ich sitze.

                Bronx

            • micklip sagt:

              Echt? Der Bus hat den Tankdeckel links? Ich dachte immer das wäre nur bei Autos so, die sozusagen nativ aus den Ländern kommen in denen auf der „falschen“ Seite gefahren wird. Also z..B. Japan… Aber der T4 ist ja nun beileibe kein Japaner.

              • bronx sagt:

                Mick,
                das dachte ich auch immer. Asiaten, Engländer (außer Vauxhall-bezogene Opel), alles links.
                Warum VW das so löste ist mir nicht geläufig. Selbst Mercedes hat bei der neuen B-Klasse den Deckel links. Vermutlich für spätere, alternative E-Ladekonzepte, welche man rechtsseitig, also Gehsteig durchführt.

                • Sandmann sagt:

                  Jungs,

                  ich las einst mal davon, dass die Position des Tankdeckels vor allem mit dem Offset-Crash-Verhalten zu tun hat und deshalb auch mit der Seite, wo der Fahrer sitzt. Aber nicht wegen der Zapfsäulen…
                  Hm…
                  Aber das lässt sich ja sicherlich rauskriegen. Ich habe aber keine Lust, will jemand? 🙂

                  Sandmann

  5. Daemonarch sagt:

    Jau, da bin ich auch son Kandidat für… Meistens geht das noch irgendwie gut, aber 2,3x bin ich dann auch trockengelaufen… Einmal sogar mit dem Reisebus…

  6. Rainer Huering sagt:

    He,

    Das ist mir mit nem LKW passiert.. allerdings nicht so wie dir, sondern Fettnäpfchen verdächtiger..

    Ich fuhr mit meinem Jumbo Actros von Leipzig Richtung Haselünne. Auf der A2, der Tank zeigte 1/4voll an, höhe Braunschweig… in Ruhe dudelte das Radio ein bischen Musi.. die Xenon Scheinwerfer leuchten die Strasse aus… die extra breiten Reifen folgen meinen Komandos.. ich bin das wo es KEINE Standspur gibt, die Betonwände ragen 5m in die höhe.. doch dann grummelt es… unter last vibierte er. Fuss hoch, war Ruhe, also Motor… der V6 lief nicht mehr rund.. als ich auf 60 runter war, lief er wieder.. also Gas und weiter… Da der Knopf noch im Ohr war, gleich Freund und Chef Danny angerufen.. keine Idee, kein Rat..
    wärend wir so reden, gibt es einen Ruck.. der Drehzahlmesser geht auf null… ein Kino der Warnlampen geht an.. uch ich stelle fest.. der Haufen ist aus.. aus.. aus? ja, der ist aus.. ich Rolle!!!!!!!!!!!!!!
    Die Automatik hat den Leerlauf gewählt..
    aber ich fahre noch 90!! Habe 40 tonnen Gewicht, gewaltig breite Reifen auf trockenem warmen Aspahlt!! Kombieniere, keine Servo, und Luft zum Bremsen nur noch in den Kesseln, ist die Luft verbraucht, gehen die Federspeicher los, und ich mache ne Vollbremsung ohne sie lösen zu können… scheissen dreck… ich bin immer noch da wo keine Standspur ist!! rauscht mit der nächste Ostblocktonner nun gleich in den Arsch?

    Ich rolle noch immer.. und rolle. .und denk mir, ok, scheiss drauf, du kannst hier nicht stehen bleiben, also lass ich ihn rollen und rollen, der Warnblinker tackert in Ruhe, und ich bemerke.. das ich kaum langsamer werde. Ein blaues Schild sagt mir… ich fahre noch ca 60km/h und habe etwas über 1km gerollt, gleich kommt was.. 2000m. ^^

    ich schaffe es tatsächlich bis dahin, und schaffe es mit der Restgeschwindigkeit bis auf eine Standspur neben dem Beschleunigungsstreifen..

    die Tankanzeige war defekt, ein Mercedes notdienst kam, kannte das Problem, brachte mir Diesel, pumpte 5min an der Handpumpe, und mein Tonner lief wieder…

    Die lenkung verbrauchte mit sinkender Geschwindigkeit immer mehr Kraft.. das lenken auf die Standspur über zwei Spuren, das war schon ein gewaltiger Akt.

    Bemerkenswert bleibt aufjedenfall, das ich fast 4km gerollt bin.. !!

    Die Nummer blieb folgen los, für alle, zum Glück.. 😀

    • Sandmann sagt:

      Ay Rainer,

      erstmal willkommen bei den auch mal was dazu Beitragenden 🙂 Sehr schön, freut mich!

      Und dann gleich so eine haarsträubende Geschichte! Wie kam das denn, dass die Tankuhr noch 1/4 angezeigt hat? Das ist doch eigentlich nicht so ein sagenhaftes Schätzeisen… oder?
      Dass du so weit gerollt bist finde ich spektakulär! Vielleicht solltest du das in Zukunft immer mal wieder so machen, das spart Diesel und nächstes mal kommst du weiter 😉

      Gut dass nichts passiert ist. Das war sicherlich eine Lehre, oder?
      Schönes Wochenende!

      Sandmann

      • Rainer Huering sagt:

        das mit dem 1/4 Anzeige ist anscheinend ein bekannter Fehler. Der Pannenhelfer wusste das, ich nicht.

        vor dieser Tour wollte ich volltanken, aber „jemand“ sagte.. fahr los, das reicht wohl… Tja, das war ne teure Füllung!! und für mich sehr ärgerlich.

        • Sandmann sagt:

          Durchaus…
          Ich habe heute Morgen erst wieder an dich gedacht, als die Nadel in die Nähe des roten Bereichs kam. Ich werde nachher wohl noch tanken… man kann ja nie wissen 🙂

          Allerdings macht das momentan nicht wirklich Spaß, irgendwie war Sprit mal erheblich billiger…

          Sandmann

  7. Touranus sagt:

    N’Abend Jungs,

    hey Rainer, das war wohl eine Mischung aus Pechvogel, Glück im Unglück und einer Armada Schutzengeln gewesen. Ich habe so etwas in schwächerer Form erlebt… Schuld war allerdings ein verstopfter Zweittank, der den Sprit nicht mehr durchlies und der Regelkreis den ersten leerpumpte, und die Tanknadel munter den Wert BEIDER Tanks anzeigte… Pech für mich war nur, (Bronx, bitte NICHT weiter lesen), ich hatte nicht besonders viel Fahrerfahrung mit Gefährten oberhalb der 2 Tonnen Marke, einen amerikanischen Führerschein und am Steuer des 13 t, weniger als überhaupt nix zu suchen… Das DAS gut ging… ich bete manchmal heute noch aus Dankbarkeit 😉 Aber der Hamburger Großmarkt und die damals noch übliche „Kutscher hilft Kutscher“ Mentalität der Kapitäne rettete mich…

    Zum Thema innen einfrierende Scheiben:
    DAS ist momentan ein rätselhaftes Phänomen, das fast jeden betrifft. Zum einen MICH… aber ich schob das immer auf den Haufen feuchter Hundedecken, die in meinem Felltransporter rumstinken (Plus Dauerumzugsmist, der den Kofferraum füllt). Dann traf es meine Freundin… Ich schob es auf: Komisches Auto aus Wolfsburg, welches nicht nur Kulleraugen-Scheinwerfer, sondern auch ein komisches Dach aus STOFF und nicht aus Blech hat. Stutzig wurde ich, als es auch meine Kollegin mit 3 Jahre altem Astra (TOP gepflegt und garantiert ohne feuchten Müll im Innenraum), Chefs T5 und irgendwie noch mehrere Kolleginnen betraf… irgendwas stimmt dieses Jahr nicht. Was ist das bloß mit den Scheiben????

    Und zu guter Letzt:
    Ähm, Sandmann…. Du hast zwar geschrieben, das Du das Problem alleine lösen wolltest, aber auf eines möchte ich mal hinweisen: Nach Altona brauche ich ca. 25 Minuten, TDI Erfahrungen besitze ich auch, Seil, Kabel und Reservekanister sind immer an Board, heute hatte ich Spätdienst und meine Handynummer hast Du auch.
    Wie ich schon vor laaaaanger Zeit mal erwähnte… auch wenn du es wohl nie in Anspruch nehmen würdest…. ICH HÄTTE DIR AUCH VERSUCHT ZU HELFEN! (Ein Käffchen der halbfinnischen Altonarin hätte als „Danke“ auch ganz bestimmt gereicht)

    SO!

    Touranus (Der garantiert auch nicht auf Busenfreund machen würde oder eeeeewige Dankbarkeit, weil er dem Sandmann helfen konnte erwarten würde 😉 )

    • Sandmann sagt:

      Ay Touranus,

      okay, das merke ich mir dann einfach mal, falls ich wieder nicht wegkommen sollte 🙂 Danke für dein Angebot. Seil, Kabel und Kanister habe ich nun auch immer dabei, und da ich selbst Schuld war hoffe ich zunächst, dich NICHT brauchen zu müssen… Das halbfinnische Fräulein Altona muss doch unerkannt bleiben 😉 Aber vielleicht sehen wir uns einfach mal so auf einen Kaffee?
      Dienstag muss ich nach Lüneburg……?

      Sodenn! Auf in den Freitag!

      Sandmann

      • Touranus sagt:

        Oooookay, Freitag Lüneburg…

        Ähm, ich muss bis 14:00 Uhr arbeiten… war das jetzt ne Feststellung, oder die Möglichkeit sich mal auf einen Kaffee im Maxx zu treffen? *doof frag*

        Uuuund: Also Bitte, FALLS Du mal auf meine Hilfe bauen MÜSSTEST (glaub ich ja immer noch nicht dran), meinst Du, ich würde irgendwo irgendwas posten, oder erzählen, was du nicht willst?
        Locker bleiben… FALLS mich mal Dein Anruf ereilen sollte, dann beschränkt sich das auch auf DAS Thema. ich möchte ja auch nicht, das alles Private von MIR hier oder anderwo auftaucht… Hast Du ja auch bewiesen, das es nicht sein muss… (sehr fairer Zug von Dir). Also, was hätte ich davon?

        Ich könnt mir den einen oder anderen Kommentar zum Passat nicht verkneifen können, aber… ist ja auch egal, solche Sprüche hast du wahrscheinlich schon öfter gehört. Fühl Dich frei, anzurufen 😉 Punkt.

        Touranus (Das Leben MUSS nicht immer kompliziert sein) 🙂

        • Touranus sagt:

          Maaaaan, ich meinte Dienstag! Zu spät… eindeutig ZU spät zum Tippen und Senden…. *grumpf*

          • Sandmann sagt:

            Immer diese Nachtschichtler 😉
            Und der Rest – na klar, hab schon verstanden…….
            Ich denke allerdings, dass ich bis 14:00 Uhr schon wieder weg sein werde. Ich melde mich, wenn es länger dauert. Okay?

            Sandmann

    • bronx sagt:

      Touranus!

      ich laß weiter! 😀
      Eeeyy, ich bin auch`n Mensch und hab ein privatleben. Schrieb ich schon bei „Träume Wagen“, der Ermessensspielraum, du erinnerst dich?
      Im Ernst, im Mai erzählen wir uns mal ein paar Jugendsünden. Ich glaube, es gibt viele Parallelen.

      Die einfrierenden Scheiben lassen mich grübeln, ich habs nicht, was macht ihr anders?

      • Touranus sagt:

        Der ist ja schon wieder noch wach….?! 😉

        Die Antwort:
        Nun ja…. ähm…. kleinlaut zugeben, das Opel da was besser konstruiert hat, als *flüster* VW? *schluck*

        Also doch den Typen mit dem Omega zu verkaufen anrufen und die Kiste mal anschauen *notier* 😉

        • bronx sagt:

          *Ächz*

          Auto mal von „Hundis vollges*** ten Decken befreien?
          Wär das was?
          Opel macht nichts besser ( mein treuer Ommi beschlägt auch immer, vereisen ist aber nicht, ist nach dem starten weg), ich hab nur keinen Hund darin.

          Ich bin (fast) immer wach!
          Liegt am Job, aber ich glaube nicht, dass ich DIR das erklären muss.

          So long, Bronx.

          • Touranus sagt:

            Ächz? Öhm… was fehlt Dir? 🙂 (Außer Schlaf!)

            Auf die Gefahr hin, das dies ein Privatchat wird (Facebook verweigerst Du Dich ja (ich kanns verstehen 😉 )

            Mal zum Verständnis…. Dein Ommi beschlägt, aber friert NICHT??? Also ich weiß ja nicht, wie das bei Dir so ist (war das nicht Brandenburg, Thüringen oder so?), aber HIER, im A****kalten SH, Kreis Herzogtum Lauenburg, haben wir momentan und die letzten Tage so um die -10° … da friert dann auch das Beschlagene INNEN an der Scheibe… *wunder* (An dieser Stelle gedenke ich meiner beheizten Garage in meinem leer stehenden Haus 30 Kilometer weit weg von hier).

            Also: Wie macht Dein Ommi das?????! Mir ist sogar die Flasche Scheibenreiniger im Auto gefroren! (Und meine Cola, und das Hundefutter, und ….äh, unwichtig) 😉

            Übrigens, das Entfernen der Decken wäre nur ein kleiner Tropfen… (Wie man jetzt ahnen kann) *räusper*

            Also meine Entschuldigungen sind:
            a) Körper verwirrt durch wechselnde Schichten
            b) LAG ebenfalls im Schichtdienst tätig und dadurch ist uns unsere gemeinsame „Wache“ Phase zu schade um zu schlafen
            c) … nicht Alles, was der Schlaf mit sich bringt angenehm ist.

            Aber nach wie vor war kein Auto so Wintertauglich, wie mein 1981er Audi 80 (Typ 81). Die Heizung wurde rasend schnell warm, das Gebläse hatte Fön-Qualität, der 1,6 er mit 75 PS gab noch nicht mal auf, wenn der gefürchtete Zahnriemen riss, und die 2 Stufen Sitzheizung röstete Die die…. ähm…. Haut am Gesäß *lach*

            So, Thema mittlerweile komplett verfehlt und Zeit für Bett.
            Angenehme Nachtruhe an Alle, die vielleicht noch „still“ mitlesen. Guten Start morgen 😉

            Touranus

            • bronx sagt:

              Moin,

              ja, man schweift ab.. 😀

              Touranus, 19 Jahre Schicht fordern ihren Tribut, auch dann wenn man zu Hause ist. Ich beklag mich ja nicht, stelle nur fest.
              Zum Ommi, natürlich friert das hier auch, heut -13°.
              Nur, steht er nicht draussen, sondern in der Garage. Nein, was ich meinte, ich fahre los und DANN fängt der an zu beschlagen. Geht dann zwar recht schnell weg, nervt aber. Ich weiß nicht, wieso. Nix feuchtes drin, Wärmetauscher dicht, kein nasses Laub im Korb..
              Es ist übrigens Teltow-Fläming in Brandenburg…

              Bronx

              • micklip sagt:

                Bronx, darf ich mal mutmaßen? In der Regel kommt das einfach davon, dass die Scheibe dann von außen schlagartig richtig kalt wird. Dann schlägt sich natürlich die vorhandene Feuchtigkeit an der Scheibe nieder (vorher hatte die Scheibe ja die gleiche Temperatur wie die Luft im Auto). Außerdem bringst Du ja selbst auch Feuchtigkeit mit und bläst diese auch noch direkt in Richtung Scheibe. Dagegen ist wahrscheinlich der beste Opel-Konstrukteur machtlos… 😉
                Mick

                • Sandmann sagt:

                  Mick hat aus physikalischer Sicht Recht 🙂 Kalte Luft kann Feuchtigkeit nicht so gut halten wie warme, wenn also warme Luft abkühlt schlägt die Feuchtigkeit nieder – als Nebel oder eben als Wasser auf der Scheibe…

                  Sandmann 🙂 *klugscheiß*

                • bronx sagt:

                  Okay Mick & Sandmann,

                  ich habs in etwa. Das wird es sein.
                  „klugscheiß“ hat manchmal auch gutes… 😀

                • micklip sagt:

                  „Klugscheiß“ hat immer dann Gutes, wenn es nicht besserwisserisch passiert (und so war es sicher nicht von mir gemein 😉 ). Und vor allem, wenn man das auch noch klug für sich nutzen kann. Ach ja, der Sandmann hat ja auch eine gewissen Neigung zur Physik 🙂
                  Mick

  8. SteffenG sagt:

    Moinsen!

    irgendwie kann ich mich nicht daran erinnern, jemals einen Tank bis auf 0 gefahren zu haben. Allerdings habe ich schon mal Benzin statt Diesel getankt. Damals stand bei der blauen Tankstelle auf einmal „Super Diesel“ am Hahn statt „Diesel“ – ist zumindest eine Theorie. Die andere ist, dass es sehr früh war und die damaligen Firmenfahrzeuge auch aus Köln waren und die Pflaume vorn drauf hatten. Da bin ich einfach durcheinander gekommen.

    Wobei ich ja mal in Richtung ADAC was sagen muss. Bisher habe ich den Verein vielleicht 5 mal gebraucht. 2 mal gab es so lange Wartezeiten, dass ich lieber auf die Nachbarn gewartet habe, die dann Abschleppunternehmen gespielt haben (Fiat Punto, je 1x Kupplungsfeder und Lima). Dann konnte mir hier ein Kollege im Hummelkostüm helfen, als beim Jetta der Kupplungszug durch war. Und bei den anderen beiden Gelegenheiten handelte es sich um oben beschriebenes Falschtanken und eine defekte Benzinpumpe.
    Die Wartezeiten sind schon heftig. Ich will mir gar nicht vorstellen irgendwo in HH oder K oder sonstwo auf der Autobahn zu stehen, bei -15 Grad und freundlich eine Wartezeit von 5 Stunden genannt zu bekommen. So macht man Amokläufer!
    Aber irgendwie hat mich der Kollege, der mir beim Jetta half für alle anderen Sachen entschädigt….

    Steffen.

    • Sandmann sagt:

      Ay Steffen,

      ich war heute auf der Classic Motorshow in Bremen auf dem ADAC Stand und habe genau darüber mit den Kollegen diskutiert… Wenn man schon Mitglied ist, geht es schneller, sagten sie.
      Ansonsten habe ich in meiner damaligen ADAC Zeit IMMER sehr gute Erfahrungen gemacht. Schnell da und kompetent geholfen. Nur ein einziges mal mussten sie mich huckepack nehmen, als mein V8 damals auf der Autobahn ohne Strom havarierte… muss eine meiner ersten Geschichten im Netz gewesen sein…

      Über die Auto Bild gab’s dann eine AVD Mitgliedschaft für Lau, und auch die Herren (und Damen) waren auf der letzten Rallye sehr findig mit meinem KaSi und dem Licht… man erinnert sich vielleicht.

      Jetzt bin ich ohne gelbe oder rote Engel. Na mal sehen. Mein Rudolf macht eigentlich nicht den Eindruck, als wäre er eine Sissy…

      Sandmann 🙂

  9. smn35i sagt:

    Hihi 🙂

    Übrigens, lieber Sandmann: Wundere dich nicht über die 72 Liter – mit etwas Geduld bekommt man knapp 90 Liter in den 70 Liter Passattank. Hilfreich wenn man längere Strecken anstehen (im Sommer jedoch nicht empfehlenswert) …

    • Sandmann sagt:

      Ay Simon,

      hey du auch mal wieder dabei, yippiiiiiie 😀
      Okay, und ich habe wieder was gelernt. Warum geht da so viel rein????
      Trotzdem muss ich das nicht ausprobieren, da ich auch mit normaler Füllung schon rund 1200 Kilometer weit komme halte ich dann gern mal irgendwo an… zum Tanken… 🙂 Ist immerhin doppelt so weit wie ich es gewohnt bin…

      Sandmann

      • Touranus sagt:

        Hey Siiiiiiiiimooooooon!!!!!!!!!!! *freu*

        Schööön, Dich hier zu lesen… Bin ja nicht mehr so oft (ähm, gar nicht) mehr beim AuBi Blog!

        Freut mich jetzt wirklich!!!!

        Herzlieche Grüße
        Touranus

  10. Mario sagt:

    Leeve Jungs,

    putzt ihr eure Scheiben auch regelmässig?

    Wenn meine Scheiben dreckig sind habe ich auch das Problem das es recht schnell beschlägt und dann auch gerne mal friert bei Temperaturen die da jetzt draußen herrschen

    • Sandmann sagt:

      Ay Marioooo 🙂

      nur mal reingeworfen: Meine Scheiben sind von innen trocken… aber du hast Recht, ich habe sie auch vor ein paar Wochen mal von innen geputzt…

      Schönes Wochenende!
      Sandmann

  11. marc1 sagt:

    Tach auch. Mein Ex, Skoda Fabia Kombi SDI von 2003 hatte das Problem erst nach 100.000km. Plötzlich musste ich auch hin und wieder innen kratzen. Unschön aber musse machen. Im Auto war nix feuchtes! Dann gab es auch wieder Frostnächte wo nix war. Logisch war das nicht. Mein 95er Benz hat bis dato dieses Problem des Innen- Vereisens nicht. Teu, teu teu. Haben zur Zeit auch im Ruhrpott -15 Grad: Gruss Marc

    • Sandmann sagt:

      Ay Marc,

      hm, ich hatte irgendwie noch NIE von innen gefrorene Scheiben. Nicht mal, wenn ich Wasser im Fußraum habe 😉
      Vielleicht ist es eines dieser unlösbaren Rätsel, genau wie „Warum zieht MEIN Auto immer nach links“ oder „Warum wird MEIN Auto eigentlich immer so langsam warm“ oder „Warum ist bei MEINEM Auto das Licht immer so schlecht“ oder „Warum hat in MEINEM Auto eigentlich das Radio immer so einen schlechten Empfang???“. Das muss ich alles mal in einem repräsentativen 20-Jahre-Schnitt eruieren, das macht mich alles wahnsinnig…

      Sandmann

      • micklip sagt:

        Och, das mit den von innen gefrorenen Scheiben kenne ich gelegentlich auch von unserem Polo. Aber eindeutig erst, seitdem ich bei dem guten Stück die Fensterheber-Halterung repariert habe. Mit anderen Worten: Ich habe irgendwie die Dichtfolie hinter der Türverkleidung verkorkst. Entweder irgendwo reingepiekst oder nicht richtig wieder angeklebt. Tja, meine Schrauberkünste eben 😉
        Mick

        • Sandmann sagt:

          An der Folie könnte es liegen? *grübel*
          Dann sollte ich mal nachgucken, im Golf meiner Liebsten, wenn es wieder wärmer geworden ist?
          Hm.
          Machen die soooo viel aus?

          Sandmann

          • micklip sagt:

            Na ja, hätt ich von mir aus auch eigentlich nicht sofort vermutet. Ich habe es auch erst im Nachhinein in verschiedenen Foren gelesen, dass man ja die Folie nicht kaputt machen soll und sie richtig wieder ankleben soll aus eben jenem Grund. Und da die Feuchtigkeit in meinem Auto mit eben jener Reparatur-Aktion korreliert, glaube ich dass es daran liegt. Man weiß es natürlich nie so genau. Vielleicht habe ich auch nur just nach der Reparatur mal länger mit regennassen Klamotten im Auto gesessen.
            Who knows…
            Mick

  12. Daemonarch sagt:

    Du Sandmän. Was kostet denn so ein TDI so an Steuer?

    • Sandmann sagt:

      Ähm…
      So rund 300irgendwas im Jahr, weiß ich geradenicht so genau, weil ich heftig am Aufräumen bin und in diesem Zusammenhang zunächst NICHTS wiederfinde…

      Sandmann

  13. vreni sagt:

    Hey Sandmann,

    ich bin eigentlich kein schadenfroher Mensch, aber das Grinsen hielt doch eine ganze Weile an… So ein Missgeschick! Trotzdem werde ich dich (höchstwahrscheinlich) als Frau nicht in die Pfanne hauen…. Ein spannender und toller Tat -Bericht!

    Das ich von einem Golf „Bon Jovi“ nochmal was lese… Unglaublich!
    Mein 3. Automobil (ich war ganz aufgeregt): ein Golf „Bon Jovi“! In himmelblau-metallic. Schiebedach und ein paar Extras. Mann, war ich cool und total im Trend mit der „Generation Golf“. Jeder wollte so ein Auto haben! … Und ich war dabei!
    Als ich dann eines Nachmittags aus der Bank auf dem Heimweg war und an einem Stauende stehen blieb, passierte, was nicht passieren durfte: ein 78 -jähriger E-Daimler rauschte ungebremst auf mein Heck… Und mein Golf war nur noch eine Ziehharmonika. Ich war geschockt und stinksauer! Der Gute war nicht mehr fahrtauglich und zeigte auch keine Hilfsbereitschaft. Rentner im Benz: ein Klassiker!
    Der Totalschaden war offensichtlich und die Halskrause begleitet mich incl. Unterarm-Geh-Hilfen ca. 6 Wochen lang.
    Jetzt musste ein neuer Golf her! Doof nur: genau den gab es nicht noch einmal…. *schluchz*

    Ich freu mich also, dass dein finnisches Fräulein Altona so ein tolles Automobil ihr Eigen nennen kann (wie alt ist Sie eigentlich? Fräulein?). Übrigens: „Was geht los da rein “ habe ich gestern 4 Mal gelesen. Hihihi

    Viele herzliche Grüsse
    Vreni (erst Verein, dann Vernichtung ?… ein komisches Programm)

    • Sandmann sagt:

      Beste Vreni,

      du hattest auch mal einen Bon Jovi??? Großartig. Die Bezeichnung ist ja mehr als peinlich (wir überlegen, da mal einen Golf Depeche Mode draus zu machen), aber die Ausstattung ist für einen Golf sagenhaft. Klima, Servo, Alufelgen, Soundsystem und mit seinem 1.8 Motor wirklich flott dabei. Ein klasse Auto, gleichwohl mein Fräulein immer noch ihrem grünen Golf II hinterhertrauert… Es rührt mich immer sehr an, wenn bei einer Frau automobile Emotionen aufploppen… 🙂
      Du fragst nach dem Alter der Dame? Sie ist ein bisschen jünger als ich, und wenn man Facebook glauben kann bin ich am 01. Februar 100 Jahre alt geworden 😀

      Sandmann

      • vreni sagt:

        Teuerster Sandmann,

        selbstverständlich habe ich automobile Emotionen! Jeder Wagen ist mit mir durch dick und dünn gegangen… Naja, fast jeder.
        Aber den „Bon Jovi“ fand ich sensationell! Was hast du gegen die Namensgebung? Mein „Joker“ im Anschluss war weit schlechter ausgestattet!
        Du Geheimniskrämer!

        Sonnige Grüße
        Vreni

        • Sandmann sagt:

          Beste Vreni,

          der Joker ist ja auch die Mager-Ausstattung. Und nun ja, ich persönlich komme mit Herrn Jovi noch ganz gut klar – aber ich kann es meinem alterslosen halbfinnischen Fräulein Altona nicht verübeln, dass sie es ein bisschen schwierig findet, auf ihrem geliebten Auto den Namen eines langhaarigen semi-prolligen Mainstream-Balladen-Schreiers zu haben. 😉

          Ich muss mal wieder Bed of Roses singen, aber dann allein oder mit euch Verrückten auf dem Treffen im Mai…

          Sandmann

  14. Markus1975 sagt:

    Hihi

    Der Jens der Jens. Wie hast Du das bloß wieder hinbekommen? Einen Tank mit 67 Liter zu befüllen, der 70 Liter fasst und schon 5 Liter intus hatte? Rudolph ist ein „Ökomobil“. Läuft auch ohne Sprit, wenn er in Bewegung bleibt. 😉
    Tja. Zu der Kälte kann ich nur sagen… . Melanie fährt ja einen Diesel. Hm. Es wurde kalt. Sehr kalt sogar. Batterie tot bei minus 22 Grad. Sämtliche Metallteile beim Ausbau waren dementsprechen freundlich zu meiner Haut. Handschuhe waren Pflicht! Meine kleine „Lichtbatterie“ aus der Garage eingebaut und die Kiste lief. Zwei Tage lang. Dann hatten wir hier wieder extrem kalte Nächte. Und? Wieder das gleiche Spiel. Ein unwillig sich drehender Anlasser. Und das morgends um 7.00
    Keiner da zum fremdstarten, das Auto mit der Schnautze vorran in der Garage stehend ( 🙂 ) bin ich dann muffelnderweise zu eine meiner Garagen gestiefelt, um einen 100 Ah Klotz aus der Lady auszubauen. Und das war echt KEIN Spaß. Zurück mit dem Teil überbrückt. Alles wird gut.
    Nicht so bei meinem Pap´s. Dem armen ist doch glatt der Motor eingefroren. Der Anlasser drehte wie bekloppt, aber der Jeep sprang nicht an. Allso Opas Heizdecke über den Block gelegt. Eine halbe Stunde später lief der Kahn dann.
    Ja haben wir denn Winter?!

    V8 mäßige Grüße

    Markus auf dem Weg zur Spätschicht

    • Sandmann sagt:

      Bester Markus,

      oh je oh je. Zum Glück wird es langsam wieder wärmer, heute Vormittag sind mir am Passat sogar die Wischwaschdüsen eingefroren!

      Ist denn die Batterie an Melanies Auto schon so alt? Oder läd die Lichtmaschine nicht mehr richtig nach? Also seit ich wieder regelmäßig tanke springt Rudolf auf Schlag an und läuft rund, wenn auch laut nagelnd. Aber das gehört bei einem alten Direkteinspritzer wohl dazu, oder?

      Sandmann

  15. Markus1975 sagt:

    Hey Jens

    Hechel
    Dieses nach unten scrolen strengt an 😉

    Die Lichtmaschine habe ich eher nicht so in Verdacht. Eher die Batterie.
    Die Lichtmaschine ist aber auch böse. Da steht irgendwas von 120 Ladestrom drauf. Aua
    Melanie hat ja jetzt auch eine etwas zu kleine Batterie drin. Vorher 64 Ah, jetzt eine kleine 45 Ah Batterie. So zur Überbrückung. Ich muß einmal schauen, ob ein dicker Klotz von 100 Ah in die Fassung paßt. 😉
    Bei dieser Größe bzw. Startstrom dreht sich der kleine Cordoba wahrscheinlich um sich selbst. Hehe

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • Sandmann sagt:

      Ay Markus,

      gegen das Scrollen kann ich nichts machen, wenn ihr alle immer so viel schreibt 😉

      Eine 100Ah Stunden Batterie wirst du nicht in den Kleinen reinbekommen, und selbst wenn – lass es. Das macht schon Sinn, wenn eine kleine Batterie drin ist, mehr braucht so ein kleiner Motor mit wenigen elektrischen Verbrauchern auch nicht. Wenn du eine wesentlich zu große Batterie einbaust, wird deine Lichtmaschine permanent das Teil laden und niemals richtig fertig werden, obwohl du den ganzen Bumms gar nicht brauchst… Das bedeutet erhöhten Verschleiß am Generator, der ist dann ständig unter Last. Doof, you know?

      Sandmann

  16. Kalle sagt:

    Hm, klingt irgendwie schon wieder nach einem alten Witz mit vorhersehbarer Pointe, wenn, ja wenn es nicht so schön geschrieben wäre. Mir ist das übrigens fast genauso auch schonmal passiert, ADAC – bleib mir weg! Und dann groß losgesucht, wo denn die nächste Werkstatt ist und mich auf horrende Reparaturkosten eingestellt (wenn ich es nicht verstehe, muß es was schlimmes sein!), nur um dann ZUM GLÜCK doch noch selbst nach anderthalb Stunden mal zu schauen, ob eigentlich noch Benzin da ist. Naja, und dann erstmal mit dem Benzinkanister losgewackelt, na super, zugeleich erfreut und peinlich berührt ob meiner eigenen Doofheit 🙂

    • Sandmann sagt:

      Ay Kalle (mein Papa heißt auch so…),

      dann habe ich ja noch einen Bruder im Geiste. Das ist sehr beruhigend! 😀 Du glaubst gar nicht, wie viele Lacher mir diese Geschichte schon eingebracht hat. Aber ich habe echt was gelernt: Nach 1000 Kilometern und am oberen Rand des roten Bereichs – ab zur nächsten Tankstelle. Heute wieder für 1,36 in Kiel, während in Hamburg der gleiche Sprit ZEHN CENT teurer war! Ja ist denn das zu fassen?

      Und jetzt singen wir alle mal: „I’m walking… yes indeed….“ 😉
      Sandmann

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