Schnee 2 von 3 – Auf den Hund gekommen

Ich will ihn nicht weggeben...

Ich will ihn nicht weggeben...

Winter 2009 – Ich habe endlich meine Winterreifen drauf! Krippe und Stall liegen schon wieder einen Monat zurück, aber die Geburtenschwemme geht weiter. Hier, in der Casa Sandmann, wurde nämlich auch jemand geboren, allerdings schon im September. Und hat dienstbeflissen gleich noch sieben Geschwister mitgebracht… Mein Hund Morlin ist inzwischen ganz froh, dass die Welpenschwemme ausdünnt. Ein Kandidat ist noch übrig, mein kleiner Mojo. Und der Mojo und ich fahren heute über die zugeschneite A7 von Kiel nach Soltau, weil er da seinem neuen Herrchen übergeben werden soll. Mit meinem V8, Quattro und wenig aktueller Fahrpraxis für den kleinen aufgedrehten Hund. Na dann mal los.

Blindflug

Blindflug

Die Witterung möchte ich mal ganz allgemein als widrig bezeichnen. Es ist so kalt, dass einem die Scheibenwaschdüsen einfrieren! Trotz Frostschutz! Gut, wenn man einen Audi V8 fährt, bei dem sind die nämlich ab Minusgraden automatisch beheizt. Schlecht, wenn das eine der Schwachstellen beim Audi V8 ist und diese Düsenheizung, wenn sie nicht vorher den ganzen Wagen in Brand steckt, eigentlich immer defekt ist. So auch bei meinem Auto. Also streichen Sie die letzten Sätze, das Wetter ist NICHT gut zum Auto fahren. Wehe, man benutzt den Scheibenwischer. Dann geht nichts mehr. Blindflug nach Navi oder an den Straßenrand, mit Schnee das Gröbste wegwischen. Bis zum nächsten Laster, dann ist alles wieder modderig.

Herrchen? Hallo?

Herrchen? Hallo?

Mojo ist trotz der Umstände relativ entspannt. Er kennt autofahren noch nicht und winselt ein bisschen, bis er es sich nach einiger Zeit auf dem Beifahrersitz bequem macht. Wie verbringt man denn nun gut zwei Stunden in einem warmen Auto mit einem ganz kleinen Hund, der lieber ganz woanders wäre und noch keine Ahnung davon hat, dass er bald ganz woanders sein wird? Man macht ihm die Sitzheizung an, legt tätschelnd und beruhigend seine rechte Hand auf den warmen Pelzkörper und bemerkt erst viel zu spät den sauren Geruch nach Hundefutter und anderen Dingen, die alle so in einem Welpenmagen schwappen. Mojo kann die Autofahrt nicht ab. Und sein reichhaltiges Frühstück befindet sich nun zu 40% auf meinem Ledersitz (was nicht so schlimm ist, denn den kann man abwischen) und zu 60% neben und unter jenem Gestühl (was eine Katastrophe ist, denn man kommt zum Saubermachen nicht drunter, weil alles voller Stellmotoren ist). Lecker. Ich erspare Ihnen die Fotos und gehe einfach lächelnd zum Werbeblock an der Tankstelle über…

Gas geben im Eis

Gas geben im Eis

Sandmann gibt Gas (bzw. LPG), Mojo entspannt sich ein bisschen und guckt irgendwie hungrig. Keine Chance, Kollege, das finde ich ja anschließend sowieso alles im Fußraum wieder, leicht anverdaut, nein das muss ich nicht noch einmal haben. Elendig lange läuft die Gaspumpe, je kälter es draußen wird desto länger dauert der Tankprozess bei LPG. Es scheint da irgendwelche Richtlinien zu geben, ich weiß das doch alles nicht… Mir selbst kriecht die Kälte auch schon den Rücken hoch, und ich bin kurz darauf froh, wieder im warmen Audi zu sein. Was mir auffällt: Es stehen erstaunlich viele defekte Fahrzeuge am Straßenrand. Sind die alle eingefroren? Können heute Autos überhaupt noch einfrieren? Hat jemand eine Idee?

Frostige Zeiten

Frostige Zeiten

Die letzte Etappe ist von der Verkehrslage her recht entspannt. Wenn auch vereist, und es wird immer kälter, je weiter ich ins Landesinnere vordringe. Die A7 ist ab Hamburg dreispurig, der Verkehr fließt und ich höre laut und pathetisch mitsingend eine CD von Roger Waters, damaliger kreativer Kopf von Pink Floyd. Bis mir einfällt, dass Hunde 10mal besser hören als Menschen und es dem Youngster vielleicht ein bisschen zu laut sein könnte, liegt er doch direkt vor der vorderen BOSE Aktivbox mit Bassreflex-Röhrchen… Ich mache ein wenig leiser. Mojo schaut mich dankbar-unterwürfig an. Das kann er. Wenn er so weitermacht, will ich ihn womöglich doch noch behalten??? Nein. Keine Chance, ein Hund reicht und Rainer aus dem AudiV8-Forum ist schon unterwegs, seinen neuen Mitbewohner in Empfang zu nehmen.

Herrchen vorm Diner

Herrchen vorm Diner

Tatort Bonnies Diner an der A7, Abfahrt Wietzendorf bei Soltau. Hier in der Nähe treffen wir uns jedes Jahr zum legendären Südseecamp, dem großen Audi V8 Treffen Ende August. Vielleicht sehen wir, ja SIE meine ich, uns dieses Jahr einmal dort? Egal – ich habe Hunger und Rainer ist noch nicht da. Er will in Hannover ein Auto mit seinem Trailer abholen und dann mit Mojo wieder zurück nach Stuttgart fahren. Okay. Dieses American Diner sieht großartig aus, ich bin zurückversetzt in die 60er und spüre eine animalische Lust auf einen richtig großen Burger in mir. Der Audi sieht schlimm aus, außen dreckig, Salzränder, schmutzige Schneereste, Modder, innen Welpenkotze, Hundefutter und alle möglichen Gerüche, die so entstehen, wenn man ihn in einen Tiertransporter umwandelt. Armes Auto. Ich geh was essen.

Artgerechte Tierhaltung

Artgerechte Tierhaltung

Mo muss leider zugucken. Gewürzte Sachen sind nichts für ein kleines Welpi, wer will schon, dass er dem Rainer dann auch noch in die Fuhre reihert? Also knurpse ich meinen zugegebenermaßen extrem köstlichen Cheeseburger mit Jalapenos unter den strafenden, wenn auch flehenden Blicken meines kleinen Freundes, den ich irgendwie in den letzten Tagen ins Herz geschlossen habe. Kennen Sie das? Da ist man genervt von der Brut des eigenen Haustieres, die sind teuer, anstrengend, machen alles kaputt und werden ewig lange nicht stubenrein… und dann gehen Sie ein paar mal mit so einem kleinen spazieren, kümmern sich liebevoll um ihn… und schon guckt er Sie an wie seinen Vater und Sie würden ihn am liebsten behalten??? Ist die Natur nicht manchmal furchtbar ungerecht?

Neues Auto, skeptischer Blick

Neues Auto, skeptischer Blick

Rainer ist da. Mein Burger ist alle. Mojo ist ein bisschen verwirrt. Wer ist dieser neue Mann? Hier, in Sandmanns Audi V8, war die Welt irgendwie in Ordnung, es roch nach Matsch, Cheeseburger und dem eigenen Erbrochenen. Aber die Gerüche in diesem anderen Auto sind doch jetzt ganz neu und unbekannt??? Ich gebe meinem kleinen Freund *schluck* die alte Hundedecke mit, die ihn an seine Mama erinnert und nach herrlich vielen ekeligen Sachen riecht. Er soll sich ein wie zu Hause fühlen. Ein bisschen verwundert und mit fragendem Blick guckt er mich an, als ich ihn drücke und dann die Beifahrertür schließe. Werde ich etwa sentimental? Was ist denn hier los? Es ist doch nur ein Hund, und er und seine 7 Geschwister haben in den vergangenen drei Monaten für eine menge Stress und Ärger gesorgt! Mannoo. Mein einziger Trost ist, dass er es gut haben wird bein Rainer. Ich fahre dem V8 mit dem Trailer ein Stück hinterher. Und ich blende noch kurz auf, als er in Richtung Süden abbiegt und ich in Richtung Norden…

Nun ist er weg...

Nun ist er weg...

Hm. Zurück durch die Winterwunderwelt. Roger Waters kann inzwischen sehr laut singen, es stört keine Hundeohren mehr. Gegen Ende der CD merke ich selbst, dass ich mich immer tiefer in melancholische Gedanken reindrehe, vielleicht liegt das auch an diesen seltsamen Zeiten. Der kleine Mojo wird es gut haben, da unten in Süddeutschland. Genau so wie all seine Geschwister, wer bin ich denn, dass ich immer gleich ein kleines Tränchen verdrücke? Diese kleine Reise ist doch sehr schön verlaufen. An dem Erbrochenen werde ich noch eine Menge Freude haben, vermutlich muss ich den ganzen Sitz ausbauen um da ran zu kommen. Übrig bleibt nur das kleine Beißtier und eine Kaustange. Traurig irgendwie. Können Sie das nachvollziehen? Transportieren Sie auch Hunde oder andere Haustiere in Ihrem Auto? Sind Sie im Winter auch immer so melancholisch??? Ach jeh.

Sandmann

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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28 Responses to Schnee 2 von 3 – Auf den Hund gekommen

  1. micklip says:

    Dass Du den kleinen Mojo bei _dem_ Blick den er drauf hat überhaupt weggeben konntest 😉
    Allein die Fotos sind ja schon herzzerreißend…
    Mick

    • Sandmann says:

      Ay Mick,

      das war der dritte Wurf… insgesamt hatte die Dame 15 Welpen, und die waren ALLE so süß 🙁 Das zerreißt einen echt, und vor allem gewöhnt man sich so schnell an die kleinen Krabbler… selbst wenn es ab und an auch sehr stressig und dreckig war…
      *hach*
      Ich muss Mama-Hund morgen mal wieder einen Knochen kaufen…

      Sandmann

  2. bronx says:

    Hi Sandmann,

    bis vor kurzem selber noch mit 2 Hunden ausgestattet, ist es nun noch einer.
    Meine Süße brachte damals eine Berner Sennenhündin und einen Kaukasen mit in die Beziehung. „Sie“ ist nun Geschichte und der Kaukase hat das erstaunlich gut weggesteckt, waren die doch 8 Jahre zusammen.
    Den Welpen find selbst ich, der bekennende Hunde-schisser, total süß. Ist das`n Border-Collie? Verzeih die Frage, mit Hunderassen hab ich`s nicht so..
    Wie fühle ich mich wenn ich so ein süßes Etwas weggebe? Ich wills gar nicht wissen, vermutlich könnte ich es nicht. Aber, man kann sie ja nicht alle behalten, leider..
    So wie ich dich einschätze, ist er aber in gute Hände gekommen und wird anderen Freude machen. Das ist auch was schönes.

    Für meinen Teil vermeide ich allerdings den Transport im Auto. Aus genau den von dir genannten Gründen. Derlei optische und olfaktorische Erlebnisse würden bei mir für Kammerflimmern sorgen.
    Ich kann es ganz schwer ab, wenn es im Auto nach Hund riecht. Angelina fuhr mal einen
    Nissan Serena als Daily Driver UND Hundetransporter. Das war als wir noch nicht zusammen wohnten und wir fuhren regelmäßig in einen Forst am Rande Berlins.
    Da konnte man die Hunde auch mal ableinen. So schön es war, der Geruch, grad bei Regen und die angeschlabberten Seitenfenster.. *brech* Never more.. 😉
    Hier auf dem Lande brauchen wir nirgendwo hinzufahren, wodurch sich die Frage nicht mehr stellt.

    Übrigens, ich glaube trotzdem, ich hätte auch`n Tränchen verdrückt. Dieser Blick…

    Berührte Grüße, Bronx

    • Sandmann says:

      Ay Bronx,

      das Tränchen kann ich nachvollziehen… meine Freundin, bei der der kleine Mojo mit mir noch drei Tage wohnte, bevor ich ihn seinem neuen Besitzer nach Soltau gebracht habe, hat beim Anblick des leeren Fußraums mit dem einsamen Beißtierchen tatsächlich weinen müssen. Argh. Welpen sind was Schlimmes :‘-(

      Mojo und seine 6 Geschwister sind Bordercollies mit ein bisschen Labrador drin. Die Mama ist Bordercollie mit ein ganz bisschen Husky drin. Der perfekte Hund, ich hätte niemals gedacht, mich mal an so ein Tier derart gewöhnen zu können. Aber du hast ja auch noch eine…

      Der Kombi ist übrigens ein feiner Wagen für diese Zwecke. Hinten ist eine Decke drin und ein bisschen was zu knabbern, Telebar, Fernseher und so… Ich habe die Dame da manchmal schon beinahe vergessen, weil sie so schweigsam genoss 🙂

      Sandmann

      • bronx says:

        Hm,

        ich hätte auch nicht gedacht, mich mal an einen Hund so zu gewöhnen. So ein Kaukase ist als Herdenschutzhund auch eine gute Wahl. Richtig trainiert auch sehr folgsam und anhänglich.
        Uuuund: gnade Gott dem, der hier aufs Gelände kommt, in schlechter Absicht. Mahlzeit! 🙁
        Alles was Familie ist, wird erbittert verteidigt, manchmal ist das anstrengend, aber dafür ist es nun mal ein Hund. Nun wird er im Mai auch schon 10 Jahre, mal sehen wie lange er uns noch erhalten bleibt.

        Bronx

        • Sandmann says:

          Meine Hündin ist auch schon 8 Jahre alt, aber sehr fit und zum Glück schon immer mehr ein vor-dem-Ofen-Liegetier als ein krawalliges Agility Monster 🙂
          Aber ich bin ja eh der Meinung, dass ein Hund sich sehr nach dem Herrchen richtet, genau wie ich auch immer glaube, dass die eigenen Kinder so werden, wie man sie von Anfang an erzieht und begleitet.
          Hoffentlich muss ich da nicht irgendwann mal meine Meinung ändern, aber bisher passt das…

          Sandmann

          • bronx says:

            *Grien*

            Sandmann, wäre der Hund so wie ich, er wäre wesentlich zahmer. Das hektische könnte er höchstens von meiner Freundin haben, da passts schon eher 😀
            Im übrigen ist es ein „draussen“ Hund. Nix Haus!
            Aber, in der Tat, da stimme ich dir voll zu, jeder Hund ist nur eine Replika seiner Herrchen.

            Meine Meinung zur Kindererziehung kennst du ja.
            Da sind wir dicht zusammen.

            Bronx

            • Sandmann says:

              Ach ja, ich vergesse immer, dass ihr einen klassischen Bauernhof habt 🙂 Da lebt ein Hofhund wohl auch klassisch in der Hundehütte, oder?

              Huffa ist das kalt draußen!
              Sandmann

  3. marc1 says:

    Oha, diese Hundeaugen! Hammer! Hatte 12 Jahre im Elternhaus das Glück meine Jugend mit nem Rottweiler teilen zu dürfen. Ehemalige Bekannte, bote unserer Familie jetzt eine super süße Bulldogge an. Wir verbrachten einen schönen Tag mit dem Tier im Wald und im Garten. Gegen Abend reagierte mein Großer dermaßen heftig allergisch, dass das Thema Haustier für immer gestorben ist. Beide Kinder haben voll geheult. Sie bzw wir hatten ihn schon voll in der Familie aufgenommen. Aber gegen die Natur machse nix!! Gruss, Marc ( der ohne Hund)

    • Sandmann says:

      Ay Marc ohne Hund,

      das ist doof. Zumindest, wenn die Reaktion heftig ist. Ich hab ja außerdem noch ne Katze (Bronx, eine DraußenKatze 🙂 ), und mein halbfinnisches Fräulein Altona kommt nicht so gut auf Katzenhaare klar, was sehr blöd ist, denn sie mag Katzen echt gern… Aber es ist erträglich, ein bisschen schnief schnief… Lustigerweise kommt dieses Tier IMMER an, wenn ich mit ihr telefoniere oder an sie denke – oder sobald sie bei mir in Kiel ist. Ich glaube bei Hunden ist das ähnlich, die gehen ja auch immer zu denen, die sie nicht wollen oder die allergisch gegen sie sind 😉

      Sandmann

      • bronx says:

        Ay Sandmann,

        im Gegensatz zum Wuffi, sind die Katzen (2) noch drinnen.
        Sind Septemberkatzen, nach dem Kastrieren gehts dann hinaus.
        Der Hund hat einen klassischen Zwinger und sogar ein eigenes Sofa. Kalt ist für ihn relativ! Brrr… für mich schon…
        Mein Diesel findet das auch, hustet sich jeden Morgen mühsam in`s Leben zurück…

        Bronx

        • SteffenG says:

          Hi Bronx,

          stell doch einfach ne Wanne brennendes Benzin unter den Motor, haben die Russen früher auch so gemacht… 😉

          Mein Opa hat so (Radiator unter den R9 Diesel) selbigen Franzosen in die ewigen Jagdgründe geschickt.

          Kälte ist relativ….

          Steffen.

          • bronx says:

            Bester Steffen,

            da dachte ich auch schon dran. Nur, im Gegensatz zum Russenmobil, ist am T4 doch etwas mehr Kunststoff 😀
            Meine Lösung lautet daher Warmwasserheizung einbauen, Steckdose hab ich ja auf`m Hof. Habe da bei WAECO etwas gefunden und mit sowas habe ich gute Erfahrungen gemacht. Das ist lange nicht so teuer wie eine Standheizung und der Motor ist schon vor dem Start bei 60°C.

            Relativ kalt immer noch…

            Bronx

            • Sandmann says:

              Ay Jungs,

              lustig dass ihr es ansprecht… Ich habe meine Karre vorhin in Hamburg tatsächlich nicht anbekommen, und es waren „nur“ -8 Grad. Da der ADAC aber eine Wartezeit von 5 Stunden angezettelt hat, habe ich die Sache selbst in die Hand genommen… aber das wird eine andere Geschichte 🙂

              Sandmann

              • bronx says:

                Lass mich raten,

                du hast ihn…. leergefahren?

                • SteffenG says:

                  Muhaaha!!!!!! 😉

                  Aber Bronx, hat der Schiffsdiesel nicht Standardmäßig ne Vorwärmanlage drin? Oder ist das noch die alte Front?

                  Ich hörte von solchen Heizsystemen. Weiß aber nicht, ob sich das bei meinen „alten“ Autos noch lohnt. Der V6 ist recht schnell warm, aber der 3-Zylinder…

                  Steffen.

  4. bronx says:

    Hi Steffen,

    es ist noch die alte Front. Der Schiffsdiesel hat keine Vorwärme… Leider.
    Deswegen will ich so ein Ding ja auch da einbauen. Das Geräusch beim Anspringen in momentan herrschender Kälte ist eigentlich unfassbar. Du denkst alle Einzelteile fliegen heraus oder umher. Irre! Nach 2 Minuten beruhigt er sich dann. Es dauert dann nicht lange, bis warme Luft kommt, den Kühleinlass habe ich allerdings der Kälte wegen, verschlossen. Sonst würde er gar nicht auf Temperatur kommen.

    Zum „Lohnt sich der Einbau“, aktuell sind 270.000 Km auf der Rolle, neuer Zahnriemen, die Verdichtung ist noch sehr gut. Gemessene 21 Bar. Das Heizsystem kostet incl Einbau 334,- Euronen. Wobei ich den Einbau selber vornehmen werde, entfallen also nochmal 70,-. Ich denke, das lohnt sich.

    Bronx

    • Sandmann says:

      Guten Morgen zusammen,

      um die Frage zu beantworten, was da gestern mit meinem Passat war… dazu habe ich gestern Abend noch ein paar Zeilen verfasst, die bring ich nachher mal online. Auch wenn ich selbst dabei nicht so gut weg komme 😉

      Heute Abend wird der Daimler endlich abgeholt! Wer hätte das gedacht…?

      Kommt gut durch den Tag, in Kiel schneit’s!
      Sandmann

  5. marc1 says:

    Tach. Also meine Diesel (Golf1 GLD, Lupo 3L, Skoda 1,9SDI standen immer draußen und sind immer angesprungen, Hab wohl Schwein gehabt. Habe sie aber auch jeden Tag bewegt. Aber sie Geräusche nach ner eisigen Nacht haben mir auch immer Angst gemacht. Und wie ihr schreibt, nach ein paar Minuten war alles wieder tutti! Gruss, Marc der gasende

    • Sandmann says:

      Ay Gaso-Marc,

      ich habe gerade den neuen Blog rausgeschickt… Wenn du den gelesen hast, wirst du sehen, dass auch MEIN Passat immer anspringt. Wenn man ihm nur… äh… genug Diesel gibt…
      😉

      Sandmann

  6. marc1 says:

    Auch MOTOR- Kennern wie du einer bist kan sooo was passieren. Für viele „Normalos“ wie ich es bin, zaubert es ein Lächeln aufs Gesicht, dass sooo was nicht nur uns passiert. Bin mal mit meiner ersten Harley liegen geblieben, weil der Benzinhahn schlecht zurecht war. War nen schweißtreibendes Schieben. Aber dat ist ne andere Geschichte. Gute Fahrt, Marc

  7. Kalle says:

    Sieh nur zu, daß du deinen Hund nicht zu sehr traktierst mit Roger Waters, sonst wird er wie einer dieser Stocktauben Punkerhunde, die einmal durch sämtliche Konzerte geschleppt wurden und dort vor der Gitarrenbox pennen 😉
    Nach Punkerhunden nun: Der Psychedelic-Rock-Hund!

    Gruß, Kalle

    • Sandmann says:

      Konzept-Rock Hund 🙂

      Nein nein, ich weiß ja, dass Hunde viel sensibler hören als Menschen. Und die Zeiten, in denen mein jetziger Wauwi immer im Beifahrerfußraum vor der Bode Bassreflexbox des Audi V8 geschlafen hat sind ja auch vorbei.
      Da ich mich ja nun im Besitz eines Kombis befinde, schnarcht mein Hund immer hinten, also GANZ hinten auf seiner Kuscheldecke. Da sind keine Lautsprecher, und die Quäker vorn tun ihm da hinten nicht weh 😉

      Sandmann

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