Strandmanns Kaffeewelt

Sonne, Wind und Kaffeebohnen

Sonne, Wind und Kaffeebohnen

Wann haben Sie zuletzt Ihrer Kaffeemaschine den Strand gezeigt? Oder waren mit ihr einkaufen? Hatten Sie schon mal zusammen auf einer Hüpfblase ausgelassen Spaß? Ich nutze die Zeit im dänischen Henne Strand, um meinem mitgereisten Freund Moltio alle diese Freuden angedeihen zu lassen. Parallel dazu schreibe ich eine Menge Artikel und erstelle Facebook Postings, muss also arbeiten. Viel arbeiten. Aber wenn ich grad mal nicht schreibe – sind wir zwei unterwegs. Er und ich mit dem 38 Jahre alten Audi 100. Es ist ja sonst keiner da, meine Familie blieb daheim und meine besuchswilligen Freunde habe ich allesamt ausgeladen. Glauben Sie mir, wenn man tagelang mit niemandem gesprochen hat, wohnt einem Kaffeevollautomat ein noch viel größerer Unterhaltungswert inne als so manchem menschlichen Begleiter.

Ich werf Sie gleich mal mitten ins Geschehen.

Endlich. Ein guter Freund.

Endlich. Ein guter Freund.

In Strandmanns Ferienhaus geht der ungemahlene Kaffee zur Neige. Im Supermarkt von Kobmand Hansen, auch bekannt als „Der König von Henne Strand“, wird allgemein eingekauft, wenn der ungemahlene Kaffee alle ist. Ich habe mir wie schon beschrieben abgewöhnt, deutsche Lebensmittel zu importieren, das shoppen mit Fremdwährung macht hier viel mehr Spaß und erweitert den Horizont. Alles ist voller Farbstoffe und Sachen, die ich weder erkennen noch entziffern kann. Super. Das geht nicht jeden Tag gut, gestern strich ich mir voller Lebensmittel-Optimismus etwas auf mein luftiges Brötchen, von dem ich glaubte, es sei Krabbensalat. Tiefseekrabbensalat. Das Bild auf der Packung jedenfalls sah ganz danach aus, aus einer dicklichen weißen Sauce lächelten mich rote gepellte Schalentiere an und winkten mit den Fühlern. In meinem Mund entpuppte sich die teuer erworbene Feinkost als zähflüssige, salzige Paste mit Spargel und anderen Sachen drin, ich glaube, ich habe seit Jahren nichts widerlicheres gegessen. Bäh. Weg damit. Seit dem bin ich vorsichtig geworden und beschränke mich auf Tiefkühlpizza, Pommes und rote Pölser. Na ja und Kaffee. Was ist die Freude groß, als wir beim Kobmand ein altertümliches sympathisches Mahlwerk treffen und Moltio sofort mit ihm Freundschaft schließt. Die beiden haben sich von Anfang an verstanden, und auch der feilgebotene Kaffee scheint was zu taugen.

Nehmen wir den?

Nehmen wir den?

Um uns herum bewegen sich drei Kategorien von Menschen.
a) diejenigen, die genau wie ich in ihrem Ferienhaus eine mehr oder weniger schlechte billige Brühmaschine stehen haben und neidisch dem gut aussehenden Norddeutschen hinterhergucken, der diesen gut aussehenden großen Brühwürfel durch den Supermarkt schleppt und heute Nachmittag bestimmt guten Kaffee trinken wird.
b) diejenigen, die sich fragen, ob das Gerät wohl kaputt sei und ob ich es hier irgendwo umtauschen will und wo hier denn überhaupt diese Saecos stehen, die man anscheinend kaufen kann, andere Gründe kann es nicht geben warum der Typ das Teil durch den Laden trägt.
c) unbeteiligte Touristen in gleichen bunten Multifunktionsjacken. Ich treffe Helga und Dieter wieder, sie unterhalten sich ausführlich über den Preisunterschied der dänischen Lebensmittel zu deutschen Lebensmitteln und dass bei Lidl doch alles viel billiger sei. Dieter hat auf seinem Handy aus dem letzten Jahrtausend (aber mit Gürteltasche) den Taschenrechner gezückt und wirft Helga ständig die Europreise über die Truhe an den Kopf. Was für ein erfülltes Leben. Ich meine auf ihren Schultern interessante neue Muster in den lila Windbreakern zu erkennen, vielleicht ist das aber auch nur Fasanenscheiße.
Ich wuchte die Kaffeemaschine neben dem Laufband der Kasse auf den Tisch, lächel die beiden hübschen, aber verwirrt guckenden Däninnen dahinter an und flüster leise: „Don’t ask...“ 🙂 Das fanden die wohl ziemlich lustig, die eine prustet sich Kaffee durch die Nase und die andere giggelt in ihre Kasse und vertippt sich ständig. Hihi. Wir verlassen den Konsumtempel und fahren mit dem Audi rüber nach Houstrup. Da habe ich in der Vergangenheit auch ein paar Häuschen gemietet, und da ist vor der lokalen Ferienhausvermittlung eine tolle Hüpfblase. Einmal in jeder Dänemarkwoche muss ich mich da austoben, und Moltio will das heute auch.

Großer Spaß auf Luft

Großer Spaß auf Luft

Kennen Sie diese Blasen? Die prominenteste der dänischen Nordseeküste ist bei Blavand, wo man, wie ich inzwischen gelernt habe, auch einen köstlichen Kuchen kaufen kann. Aber die hier ist auch super und nur 5 Minuten entfernt. Schuhe aus und rauf da, am liebsten mit mehreren Personen. Und spätestens wenn es einen derart zerlegt dass er oder sie sich auf den Hintern setzt, während die anderen noch hüpfen bekommt man einen nachhaltigen Eindruck der physikalischen Begriffe Kraftverteilung, Trägheitsmoment und Impulserhaltung. Für Nicht-Physiker: Man fliegt unkontrolliert sehr sehr hoch und eskaliert letztendlich neben dem Gummiteil auf dem Rasen. Mit Moltio bin ich natürlich ein bisschen vorsichtiger, hier treibt mich nicht der fiese Sadismus, der immer wieder aufflammt, wenn eins meiner Töchterchen im Fadenkreuz auftaucht 🙂 Wir haben Spaß. Die Kaffeebohnen rascheln fröhlich im Kaffeebohnenfach wie in meiner Jackentasche die Zigarillos, das Wasser im Wasserbehälter schwappt so rhythmisch wie in meinem Bauch das Frühstücksbrötchen mit Leberpastete und erschöpft und lachend sitzen wir noch lange am Rand der Blase in der Sonne und gucken den vorbeifahrenden Autos zu. Das Leben ist schön. Und die Zeiten zwischen den Arbeitsphasen kann man hier durchaus angenehm gestalten.

Aber ein Sandmann fühlt sich aber erst wohl, wenn er Sand sieht.

Sylt? Nein. Aber so ähnlich.

Sylt? Nein. Aber so ähnlich.

Wie das einem Kaffeevollautomaten beim Anblick von Sand geht weiß ich nicht. Moltio ist vom Gehopse eben und von unserem Besuch auf der Düne und dem Blåbjerg heute Morgen noch ein wenig benommen, ich denke, die Höhenluft war vielleicht ein bisschen viel für ihn. Was für ein Leben. Die ganze Zeit durch die Gegend getragen werden, Land und Leute kennen lernen und ab und an mal einen kleinen Kaffee pressen. Vielleicht auch mal ne Milch schäumen. Klasse. Aber ich gönne der Saeco dieses Leben, und das Ding scheint mit sich und der Welt ganz und gar im Reinen zu sein, nach der Begegnung im Supermarkt erst recht. Er macht, dass ich morgens gut wach werde. Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte habe ich mein schwarzes Gold immer mit einer orangen Melitta aus den 70ern gebrüht. Das schmeckte irgendwie ganz gut, aber ich glaube das lässt sich vergleichen mit der oberflächlichen Zufriedenheit, die einem innewohnt, wenn man einen runtergerockten Rest-Tüv-fünfthand-Kia von 1994 fährt. Er bringt einen ans Ziel und man lebt irgendwie mit den kaputten Fensterhebern, der quietschenden Lüftung und den wimmernden Radlagern. Bis man dann mal einen gepflegten Mittelklasse-Mercedes ohne Reparaturstau fährt. Das ist wie eine Erfüllung. Moltio ist mein Mittelklasse-Mercedes. Aber ich schweife ab.

Deiiiine Spuren im Saaaand

Deiiiine Spuren im Saaaand

Windig ist es an der Nordsee. Und sehr sandig. Ich glaube, ich parke den alten Audi gleich noch mal um, wenn ich den hier länger als 15 Minuten stehen lasse ist das Blech komplett blank gestrahlt. Das wäre teilweise gut, aber heute ist nicht der richtige Zeitpunkt. Allein während ich das Foto mache ist meine Gitarre halbvoll geweht, und im Audi hat sich hinter der aufgelassenen Beifahrertür eine kleine Düne gebildet. Und eine Ameisenkolonie, aber das steht glaube ich in keinem direkten Zusammenhang. Yeah jetzt habe ich direkt im Fußraum eine Menge Zeigs, dass ich euch nach der Geschichte in die Augen streuen kann, damit ihr gut schlafen könnt 🙂 Ich fahre den alten Wagen ein paar Meter vor in den Windschatten und Schutz eines alten Toyota Corollas. Die Dänen fahren viele Japaner. Wenn es den hier zerschmirgeln sollte ist mir das egal.
Der Strand ist schon wieder so leer, wie er nur hier in der Vorsaison leer ist. Inzwischen habe ich es geschafft, deutsche Nachrichten zu gucken, und es ist kein neuer Krieg oder sowas ausgebrochen. Helga und Dieter und alle ihrer Artgenossen haben sich nur längst in ihre Domizile eingeigelt, gucken RTL II, essen ihr gutes mitgebrachtes Deutsches Essen und machen noch ganz viele andere Sachen, bei denen ich mich frage, warum sie dafür in ein anderes Land gefahren sind. Aber jeder wie er möchte. Ich selbst bin vorhersehbar und bodenständig und trage meine Gitarre und meinen Kaffeevollautomat an den weitläufigen Nordseestrand. Also ganz normal.

Der alte Mann und das Meer

Der alte Mann und das Meer

Meer. Naturgewalten. Wind.
Sie werden mich niemals auf Dauer in die Berge umgesiedelt bekommen. Wenn ich über den geraden, klaren Horizont gucke und den frischen, salzigen Wind im Gesicht spüre bin ich Zuhause. Die Wellen mit ihren Schaumkronen rollen ewig und beständig an den Strand, nichts kann sie wirklich aufhalten. Und sie machen das schon seit Jahrtausenden, jede Sekunde eines neuen Tages von vorn. Das Wasser wird vom Mond vor und zurück gedrängt, Inseln verschwinden und entstehen, Küsten verändern sich und am nächsten Tag schon ist nichts mehr, wie es gestern noch war. Tägliche Vergänglichkeit, die doch so beständig ist. Dagegen wirkt ein Menschenleben klein und unbedeutend, manchmal sind solche Erkenntnisse hilfreich und erden angenehm die eigene Einstellung. Wenn man das verinnerlicht hat regt man sich nicht mehr auf über Spurwechsler in der Innenstadt oder Drängler auf der linken Spur. Dann lässt man sie einfach spurwechseln und drängeln, denn man erzieht sie sowieso nicht. So ein weiter Horizont hilft einem, gelassen zu werden. Während ich all das meiner Kaffeemaschine zu erklären versuche weht mir Sand in die Schuhe, den Kragen, die Ohren, die Haare und die Hosentaschen. Feiner, weißer Sand. Jetzt hat Moltio auch einmal das Meer gesehen und hat damit dem einen oder anderen Bundesbürger sogar was voraus. Es soll Menschen geben, die noch niemals am Meer waren. Vielleicht die Spurwechsler und Drängler…?

Erklär mir das Meer

Erklär mir das Meer

Sie vermissen Bilder, auf denen ich mit dem Automaten einen Kaffee koche? Stimmt. Ich habe ein paar gemacht, heute Morgen. Aber die sind sehr profan, während die raue Natur an der Küste etwas sakrales hat. Etwas unbändiges, schönes. Und der Kaffeeautomat und ich dürfen mitten drin sein. Über guten Kaffee unterhalten wir uns gern im Herbst noch einmal, wenn ich morgens in der Dunkelheit aufstehen muss und mir Kaffee gefühlt das Leben rettet. Hier und heute ist die Kaffeemaschine mir ein guter Freund, der mich an diesen Tagen ein wenig begleitet hat. Gleich geht es wieder zurück ins Haus, ich muss heute noch den zweiten Artikel fertig schreiben. Insgesamt sind das jetzt schon sechs Stück, sehr produktiv, die Rechnung ist aufgegangen. Jetzt schon. Als ich mir den Sand aus den Haaren strubbel bemerke ich auf der Lehne der alten Holzbank kleine, angeschraubte Plaketten mit Vornamen drauf. Huch? Eine Verlobungsbank? Oder was ist das für ein netter Brauch? Na – ich glaube ich komme übermorgen Abend noch einmal wieder, um dem Meer tschüss zu sagen. Dann ist der letzte Tag schon wieder Realität. Ich hasse letzte Tage, und vielleicht komme ich besser klar mit einem Sonnenuntergang und ein bisschen Meeresrauschen. Dann aber ohne Moltio. Der braucht auch mal eine Pause.

Und auch wenn Sie noch nie Ihre Kaffeemaschine dabei hatten – am Meer waren Sie doch wohl hoffentlich alle schon mal, oder?

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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14 Responses to Strandmanns Kaffeewelt

  1. Snoopy sagt:

    🙂
    De Auspuff vom Audi sollte man wohl mal besser befestigen bevor die Schwerkraft siegt…

    • Sandmann sagt:

      Ay Snoopy,

      euch fällt aber auch ALLES auf, oder? 🙂 Der hängt schon seit ich den Wagen fahre so tief. Ich glaube die Aufhängung ist verbogen, er sitzt fest und die Gummis sind nicht porös. Wenn ich das also richte ist es eine rein kosmetische Aktion, aber natürlich spricht nichts gegen rein kosmetische Aktionen…… 😉

      Sandmann

  2. LarsDithmarschen sagt:

    Hej Strandmann,

    auf einer Blase bin ich sogar schon mal gehüpft. Im Freibad Wesselburen – und auch ich habe mich mit voller Wucht auf den Rasen gesetzt. Einmal habe ich es auch geschafft auf so einem Ding mit meinem Knie mir die Stirn blutig zu hauen. Normalerweise schaffe ich das nur mit einem Handstand.

    Ich liiiebe das Meer. Zehn Minuten mit dem Auto und ich bin an der Nordsee. Ich mag das. Ich mag auch Dithmarschen. Dänemark ist auch nicht weit weg und wird dieses Wochenende von mir noch kurz bereist. Einmal die Flensburger Förde auf der dänischen Seite abfahren. Ich glaube, das ist schon ziemlich schön, gerade auch, weil ich Besuch aus Bayern im Gepäck haben, der noch nie am Meer war ;-). Bist du denn eher Ostsee- oder Nordseeliebhaber?

    Ich kann verstehen, dass du dir Dänemark ausgesucht hast. Ich mag Skandinavien. Dänemark möchte ich noch mehr bereisen, Schweden auch, da war ich ja nur für zwei Stunden.

    Kaffee mag ich aber nicht, mit Tee habe ich mich inzwischen angefreundet. Aber deinen Dottore, den mag ich. Der sieht sehr gut auf den Bildern aus :-).

    Schöne Grüße
    Lars

    • Sandmann sagt:

      Ay Lars,

      so richtig kritisch werden die Blasen ja erst, wenn man auf dem Hintern sitzt und jemand anders neben einem so richtig Gas gibt. Dann fühlt man sich überraschend fremdgesteuert 😀

      Ich bin definitiv NORDseeliebhaber. Die Ostsee ist toll, ich wohne schließlich in Kiel 😉 aber ob du nun an der Ostsee sitzt oder an einem großen Binnensee – da ist kein gewaltiger Unterschied. Die Nordsee hingegen, mit ihren Tiden, dem Wind und den rauen Wellen ist für mich urwüchsig und besonders. Immer wieder.
      Dänemark ist in diesem Fall „nur“ meine Wahl, weil es dicht dran ist. Schweden ist wunderbar, und noch schöner finde ich Finnland. Das liegt nicht nur an den Wurzeln meines halbfinnischen Fräulein Altonas, das ist einfach noch mal ein ganz anderes Land, andere Leute, andere Bräuche. Und wunderbar viel Platz 🙂 Finnland ist großartig, leider auch sehr sehr sehr teuer 🙁

      Tee kickt mich irgendwie seit den 90ern nicht mehr. Aber dass du den Dottore magst – das kann ich verstehen. So langsam wächst er mir ans Herz. Hat ein bisschen gedauert….

      Wie geht’s Elsa? Ich wollte ein paar begeisterte Worte unter deinem Motor-Video lassen, aber nachdem ich mich erst eingeloggt hatte, DANN noch meine Mailadresse eingeben musste und DANN noch nach meinem WordPress Login gefragt wurde hatte ich keine Lust mehr 🙂

      Sandmann

      • LarsDithmarschen sagt:

        Hey Sandmann,

        Ich nehme inzwischen Abstand von Handständen und diesen Blasen ;-). Man sollte nicht das machen, was man nicht kann :-D.

        Bei der Nordsee sind wir uns dann ja einig. Ich liebe die Nordsee. Ich mag die Menschen hier (zumindest einige 😉 ), das raue Klima und… die Ruhe. Irgendwie. Auch, wenn es manchmal langweilig wird.

        Den Dottore mochte ich schon immer. Auf den Bildern sieht man irgendwie, dass er gut an die See passt. Ich weiß nicht, ob es an der Farbe liegt – irgendwie passt der einfach.

        Finnland steht auch nochmal auf meiner Liste. Eigentlich möchte ich alle Länder des Nordens einmal besuchen. Norwegen auch. Mit Elsa habe ich ja noch immer eine große Tour im Hinterkopf. Einmal über Göteborg nach Stockholm und zurück.

        Elsa geht es gut! Ich warte noch auf eine Bestellung mit Neuteilen und dann muss ich mich weiter zum Unterbodenkratzen aufraffen. Ich habe mich die letzten drei Tage mehr mit Heimatgeschichte befasst, einiges im Internet recherchiert und alte Bücher gewälzt. Dann habe ich noch eine Pflege-Session fürs Cabrio und für meinen vernachlässigten Alltagsvolvo eingelegt. Am Wochenende bekomme ich nun Besuch und dann geht es weiter. Eine Pause ist manchmal nicht schlecht, Motivation sammeln :-). Danach fehlt eigentlich nicht mehr viel bis zum Lackieren.

        Warum das mit den Kommentaren so komisch ist, das verstehe ich nicht. Muss ich da denn irgendwie irgendwo was einstellen? Ich bin immer froh, wenn ich etwas veröffentlicht bekomme ;-). Ich muss mich muss da mal ransetzen. Irgendwas ist da wohl falsch.

        Schöne Grüße
        Lars

        • Sandmann sagt:

          Ay Lars,

          schöne Ziele hast du dir vorgenommen. Zieh die durch und lass dich nicht zu früh von einer Frau in eine Beziehungskiste einsperren, aus der du nicht mehr rauskommst 😉

          Mit den Kommentaren….
          Schau mal welche Voraussetzungen du eingestellt hast, damit ein User kommentieren darf. Ich hatte anfangs hier ja den Login zur Pflicht gemacht und ab und an Schimpfe kassiert, dann hab ich’s aufgemacht und man kann nun auch nicht eingeloggt kommentieren.
          Seit dem ist es aber auch nicht mehr geworden 🙂

          So ne Seite macht ja am meisten Spaß, wenn die Leute auch was schreiben, oder?

          Viele Grüße von einem neuen alten Sony Laptop mit Backup und geglückter Portierung und was weiß ich noch alles
          Sandmann

          • LarsDithmarschen sagt:

            Hey Sandmann,

            besser wäre es ja noch, wenn die Frau mitkäme ;-). Aber da muss ich mir im Moment keine „Sorgen“ machen. Elsa wird wohl hoffentlich nicht meckern, wenn ich mit ihr on Tour möchte 😉

            Ich habe mich eben mal bei WordPress ausgeloggt – offen scheint es zu sein. Zumindest hätte ich (Beim Internet Explorer) einen Kommentar schreiben können. Ich bin leider echt zu doof für so etwas. Ich habe geschaut – unter Spam habe ich nichts abgespeichert, bei „Unerledigt“ steht auch nichts. Vielleicht liegt es an einer Einstellung „Strikt“ oder „Sicher“ bei dem Anti-Spam-Kram? Ich kenn mich da so wenig mit aus.

            Irgendwie verstehe ich das Einstellen von den Kipphebeln bei einem 57er Volvo schneller ;-).

            Schöne Grüße
            Lars

            • Sandmann sagt:

              Ay Lars,

              ich habe letztendlich meinen Kommentar gar nicht abgeschickt, weil ich meinen WordPress Login (nach dem er fragte) nicht mehr gefunden habe.
              Ich schau am Wochenende mal, vielleicht habe ich auch zu kompliziert gedacht…..

              Sandmann

  3. SteffenG sagt:

    Moin die Herren!

    Marmite ist mit Sicherheit noch schlimmer als diese Paste mit wirkenden Seegetier. Solltest Du mal probieren! ?

    Ich finde es toll, wie Du dich um die Saeco kümmerst. Wenn sie mal in die Jahre kommen sollte, kannst Du dich über preiswerte Ersatzteile freuen! Gegenüber vielen billigen Kopien ein entscheidender Vorteil. So werdet ihr noch viele Ausflüge zusammen machen. Welchen Kaffee nimmst Du eigentlich? Was kommt, oder hast Du Favoriten? Segafredo Espresso macht eine super Crema und ist verdammt lecker!

    @Lars: Dithmarschen hat mir auch gut gefallen. Wasser vor der Nase zu haben finde ich super! Wir haben hier ja „nur“ den Rhein.
    Die andere Seite der Förde ist zu empfehlen!

    Schweden fand ich auch super! Perfekt um sich aus der Gesellschaft mal auszuklinken und beim Angeln zu entspannen! Oder eben in Stockholm die „Großstadt“ erleben. Finnland muss ich auch mal sehen.

    Schöne Woche!

    • Sandmann sagt:

      Ay Weinvertreiber,

      du schriebst schon von Marmite. Ich weiß nicht, ich habe da glaube ich Angst 😉

      Bevor ich mir Gedanken zu Ersatzteilen für die Saeco mache sollte ich mich endlich mal aufraffen und sie erstmalig saubermachen 🙁 Man soll ja einmal die Woche ne kleine Reinigung und einmal im Monat ne große mit Mahlwerk entfetten und so machen. Äh… ich bin da wohl ein bisschen wie mit meinen Autos. Ich hatte den ganzen Kram mit nach Dänemark genommen (Entkalker, Fett für die beweglichen Teile, das ist alles mitgeliefert worden) aber irgendwie…. öööööööööööh….. *flöt*

      Wer die Ruhe mag wird Finnland lieben. Finnen sind zudem irgendwie nochmal ganz anders als die anderen Skandinavier, und diese verbrannten Würstchen mit süßem Senf und Blick über den See -> super.

      Mein Wochenende wird im Zeichen eines neuen gebrauchten Laptos stehen. Ich schrotte seit fast vier Jahren mein geliebtes Sony Vaio VPCSE, und nun gibt es langsam auf. Die Tastatur ist abgegriffen, einige Tasten gehen nicht mehr, die Grafikkarte zickt rum… aber es GIBT SIE NICHT MEHR 🙁 🙁 🙁 Ich will kein anderes. Wuäh 🙁
      Also habe ich mir ein gebrauchtes gekauft und jetzt die Platte gespiegelt. Scheint zu funktionieren. Und seit dem funktioniert am eigentlichen Rechner wieder alles 🙂

      Sandmann

  4. Daemonarch sagt:

    Also… Dieser Artikel ist so unfassbar panne!

    Gefällt mir!

    • Martin R. sagt:

      Durchaus!

      Die OHL schleppt überall Wasserkocher mit, selbst auf Flugreisen. Die bleiben dann aber immer im Hotel… Etwas unfair ist das schon.

        • Martin R. sagt:

          OHL = Oberste Heeresleitung. Seit mehreren Generationen in unserer (preußischen) Familie die sehr treffende Bezeichnung für die Dame des Hauses. Selbstverständlich ist der Mann das Familienoberhaupt, so wie der Kaiser Staatsoberhaupt war – aber die Fäden in der Hand hatte nunmal die OHL…

          In meinem Münchner Umfeld dagegen beginnen Berichte über familiäre Umstimmigkeiten oder Erklärungen zur Nichtteilnahme an länger geplanten Herrenabenden meistens mit „Die Regierung von Oberbayern hat verfügt…“

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