Verdammte Versuchung

Kölner mit Eskimoaugen

Kölner mit Eskimoaugen

Mandelaugen. Verschmitzt, ein bisschen Eskimo >:D
Der weiße Kahn mit der großzügig über den stumpfen Lack verteilten Patina stand vor der „Schatzkammer“ in Flintbek, heftig begossen vom pladdernden Regen, der in diesem Sommer in Kiel sehr präsent ist. Die Statthalter der riesigen Trödelscheune hatten den dänischen Scheunenfund aber (gottseidank) schon verkauft, er wartete nur noch frierend auf seinen Abholer. Irgendwie sah er ganz traurig aus, wie er da nass und grau rumlag. Schützenswert. Tja, schade – schon weg. Sichtlich berührt guckt mein halbfinnisches Fräulein Altona noch einmal zurück, als wir wieder wegfahren. Komisch, was manche Autos ganz unerwartet mit einem machen.
Zwei Wochen später. Heute bin ich bei Örg, wir dampfen ’ne Rille in der Abendsonne und quatschen benzingetränkten Unsinn über Blech. Männerfreunde halt. Ich erzähle von dem alten weißen Auto, was nun weg ist. Er grinst, lässt mich episch mit Händen und Füßen fuchtelnd fertig berichten und sagt dann: „Komm ma mit. Der steht da oben„.

Bei Örg rechne ich grundsätzlich mit Vielem. Damit jetzt aber nicht.

Guckt wie Angela Merkel?

Guckt wie Angela Merkel?

Tatsächlich. Da parkt der knubbelige Blechkasten, den ich im Regen vor der Schatzkammer bedauert hatte. Glaube ich an Schicksal? Fügung? Bestimmung? Vielleicht, aber erst wenn ich näher ran gegangen bin. Müde und matt, zwei Reifen platt (ein Gedicht!) und mit sehr viel Rost überzogen liegt das kölner Mittelklasse-Massenprodukt der 60er auf dem Pflaster. Aber irgendwie cool. Und mit diesen wundervollen Schlitzaugen am Heck, das einzige, woran ich mich aus meiner Kindheit erinnern kann. Ein Taunus 12M (M wie „Meisterstück“) P4 von 1965. Mit dem ruppigen V4 Motor vor der blattgefederten Vorderachse, ja, V4, das ist sowas wie ein V8, nur mit halb so vielen Zylindern 🙂 Vier Gängen an der Lenkradschaltung, zwei Sitzbänken und zwei Türen. Wassergekühlte 45PS und der damals sehr unübliche Frontantrieb. Ursprünglich wurde der seltsame Wurf von der Konzernmutter in Dearborn für den amerikanischen Markt konstruiert. Den „Cardinal“ wollte da aber niemand haben, also schob man ihn kurzerhand zur ungeliebten Tochter nach Köln rüber. Einen zweiten Edsel wollte man in den USA nicht riskieren. Vielleicht konnten die Deutschen den ja verklappen.
Und ja, Köln verklappte. Zwischen 1962 und 1966 sollte das billige Raumwunder ein erfolgreicher Frontalangriff auf den Opel Kadett und den VW Käfer werden. Amerikanische Verhältnisse im biederen Wirtschaftswunder-Deutschland 😎 Die Karre war vor meiner Zeit, sie ist komplett an mir vorbei gezogen. Unsere Nachbarn fuhren damals Simca, Austin Maxi und C-Kadett, mein Papa war nach dem VW 411 Variant und dem K70 bei Audi gelandet. Hier rostet jetzt also ein mir fremder deutscher Ami aus den 60ern. Ich stehe und staune.

Omas Sofa in dezentem Rot

Omas Sofa in dezentem Rot

Eine völlig untermotorisierte Mittelklasse, zwar „nur“ mit 6-Volt Bordspannung, aber mit Scheibenbremsen, Wasserkühlung, Heizung und Gebläse. Das rote Sofa lädt zum Rumfläzen ein, die Lenkradschaltung und das napfähnliche Lenkrad vor dem Breitbandtacho versprühen Candyshop-Charme. Hierher, zwei Milchshake please. Vanille und Erdbeer. Unter dem jungfräulichen Aschenbecher steckt eine Plastikblende – der Ford hat noch nie ein Radio gesehen. Die dänische Erstbesitzerin vererbte den 12M ihrem Sohn, und der hat ihn in den 80er Jahren in einer Scheune einfach stehen gelassen. Das kenne ich irgendwie 😉 Innen riecht es nach Muff und alten Zeiten. Die Fußmatten sind durchgewetzt, da drunter kleben noch die für diese Zeit klassischen und sehr fiesen Bitumenmatten. Die Schweller darunter sind durchgerostet. Obwohl Ford in Köln bei diesem Modell erstmals das Tauchverfahren bei der Grundierung einsetzte (und damit auch verborgene Winkel in den Hohlräumen einigermaßen gegen Rost schützte), sind 50 Jahre nicht spurlos an dem Rappelkasten vorbeigegangen. Örg schreckt das nicht. Es gibt kein Blech, was er nicht kanten oder dengeln kann. Er beherrscht vieles, Schweißen gehört definitiv dazu. „Alder, setz dich mal hinter das Lenkrad, das ist so geil…“ sagt der kotelettenbewachsene Zeichner. Ich rutsche verstört rüber.

Nennt man das "angefixt"?

Nennt man das „angefixt“?

Geiles Raumgefühl, oder???“ *knuff* AUAAA!!! Wenn Örg und ich uns erstmal euphorisch in Rage gesabbelt haben (und mit allen Gliedmaßen unsere vermeintlich dramatischen Worte unterstreichen) haut der Redner immer dem Zuhörer mit der Faust auf den Oberschenkel. Ich weiß nicht, wann das angefangen hat, ich weiß nur, dass es noch immer so weh tut wie vor 20 Jahren. Aber – Recht hat er. Ich hätte den 12M, wenn ich ihn überhaupt vor Augen sah, immer ins biederdeutsche Kleinwagensegment verortet. Spartanisch, eng, laut, versoffen. Nix da. Der ist 4,25 Meter lang, ich sitze bequem auf dem durchgehenden Federkern-Sofa und schalte glücklich die vier Gänge durch. Schmatz klack. Alles vier hier. Auch die Zylinder. Es gibt außerdem noch sagenhafte vier Knöpfe am Armaturenbrett, weniger als auf einem modernen Autoschlüssel 😉 Einen für das Gebläse, einen weiteren für die Luftzufuhr nach oben auf die Scheibe oder nach unten auf die Füße, einen für den Scheibenwischer (an oder aus) und einen für das Licht (an oder aus). Der niedliche Breitbandtacho hat noch eine Anzeige für den Tank und eine für die Kühlwassertemperatur. Das war’s. Mehr gibt es hier nicht, außer einer Menge Platz. Einzig das Motörchen ist zu klein – aber egal. Wenn ich bedenke, dass sie den kleinen Krawaller sogar in den schweren Transit eingebaut hatten, ist so eine 700kg Karosserie doch ausreichend befeuert, oder? 🙂

Da sehen wir eine Menge Zähne der Zeit.

Da sehen wir eine Menge Zähne der Zeit.

Aber auch dieser als unzerstörbar gehandelte V4 steht 30 Jahre unbewegt. Es gibt da diese Geschichte mit dem 12M, der auf dem französischen Rundkurs Miramar über einer Distanz von der Erde bis zum Mond (also über 358.000 Kilometer) geprügelt und von einem einschlafenden Fahrer total geschrottet wurde – und der trotzdem noch 10 Tage und grob zusammengeflickt weitergefahren ist. Unzerstörbar. Örg hat noch irgendwo eine 6 Volt Gel-Batterie eingelagert, zusammen mit einem Schrauberfreund will er den kleinen Motor in den nächsten Wochen mit viel Öl und Caramba wieder zum Leben erwecken. Das sollte irgendwie machbar sein, wenn die Bakellit-Stirnräder nicht komplett zerbröseln. Lustig, dieses kleine, patinierte Triebwerk da vor der Vorderachse. Dahinter kommt eine einzelne quer liegende Blattfeder, dann eine ganze Weile gar nichts und dann erst die Spritzwand mit dem Heizungskasten 🙂 Ford eben. Na schauen wir mal.
Blechmäßig ist einiges zu tun, obwohl der Kölner kurz nach seiner Geburt mit Tectyl versiegelt wurde. Das hat ihm die Stehbleche und die Scheibenrahmen gerettet, aber untenrum und an den Kotflügeln muss was gemacht werden. Örg hat schon halbe Autos gebaut. Da stellt so ein Mittelklassewagen kein Problem dar.
Warum erzähle ich euch das eigentlich alles so ausführlich? Hm. Weil ich in dem Wagen irgendwie eine begehrenswerte Entschleunigung sehe. Nach dem nächsten *knuff* AUUAAAA!!! flankt mein verrückter Freund in den Kofferraum, guckt mich provokant an und sagt, dass ich den Taunus nach Abschluss der Schweißarbeiten zum Selbstkostenpreis haben kann. Argh!

Ein echter KOFFERraum. Geil.

Ein echter KOFFERraum. Geil.

Wenn ich erstmal anfange mit den komischen Gedanken 🙁
Blöd, wie ich bin, hab ich die Facebook-Gemeinde gebeten, mir diesen Wagen auszureden. Das hat nur mäßig geklappt, aber das hätte ich mir denken können. Das Posting ist mit über 80 Kommentaren völlig eskaliert. „Das ist so wie ’ne hässliche Frau heiraten, damit sie nicht mehr so alleine ist“ fand ich ganz plausibel. „Der guckt ja vorn wie Angela Merkel!“ stimmt irgendwie. „Mach doch erstmal den Granada und den K70 fertig, bevor du das nächste Projekt startest“ kann ich auch nicht ganz von der Hand weisen. Ich muss nicht bekloppt sein, ich BIN es. Vor allem aber hat mich mein halbfinnisches Fräulein Altona auch jetzt noch unerwartet unterstützt. Als ich bei der Schatzkammer einen superschönen DUAL Plattenspieler für schlanke 20€ in den Händen hielt funkelte sie, als wäre das ein Trennungsgrund. Ich hab den dann lieber wieder zurück gestellt. Aber der traurig guckende Taunus aus Dänemark im Regen hat ihr Herz berührt. Der findet Gnade. Schräg sind sie, die Frauen. Und schräg sind sie, die alten Autos.
Kennt ihr diese Karre? Habt ihr irgendwelche Erfahrungen??
Diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende….

Sandmann

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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29 Responses to Verdammte Versuchung

  1. LarsDithmarschen says:

    Hey Sandmann,

    Autos mit dänischer Geschichte können einem dem Kopf verdrehen. Ich weiß das. Von 1957 bis 1990 in Dänemark, von 1990 bis 1999 zuverlässig in Harrislee gefahren, dann verkauft wegen Rostschäden, von 1999 bis 2013 in einer Scheune in Dänemark. Sollte restauriert werden. Wurde aber nie.

    Ich hab das Auto dann angeschaut. Fast alles durchgerostet außer das Dach und die wichtigsten Rahmenteile. Ich hatte Mitleid, wollte den alten Volvo retten – weil auch das Bauchgefühl stimmte. Der Verkäufer freute sich über Schraubernachwuchs. Mein Bedenken: Die Zustimmung der Eltern. Die müssten ihren Platz dann ja opfern und hatten vorher gute C-Rekords, rostfreie Fiat, Käfer und Kadett abgelehnt. Bei dem fertigsten aller Autos hatten sie Mitleid und haben abgenickt ;-). „Irgendwie hat der was!“

    Ich würd mich freuen, wenn er gerettet wird. Er schaut bisher nur ängstlich, was mit ihm passiert. Wenn er erstmal fährt, schaut das Auto fröhlicher. Zumindest ist das bei Elsa eindeutig so zu sehen 😉

    Schöne Grüße
    Lars

    • Sandmann says:

      Ay Lars,

      schöne Argumente dafür 🙂 Und ja, er schaut ängstlich…..
      Der Taunus wird DEFINITIV von Örg gerettet. Mindestens. Örgs Vater hat seine Frau in so einem kennen gelernt, da stecken Emotionen drin.
      In meinem eigenen Fall muss ich tief in mich gehen, denn ich bekomme ihn wenn dann nur sauber durchgeschweißt. Den Rest müsste ich selbst machen, und das ist noch ein Haufen Arbeit. Platz habe ich, aber ich will nicht ein halbes Auto restaurieren, ich will vor allem fahren. Und ich habe ein bisschen das Gefühl, hier ist der Aufwand zu groß.
      Ich habe da noch ein anderes Eisen im Feuer…..
      Aber sei unbesorgt – der P4 wird wieder fahren.

      Sandmann

      • LarsDithmarschen says:

        Hey Sandmann,

        dann bin ich ja beruhigt, dass er gerettet wird ;-). Ich finde es immer schade, wenn Autos irgendwo verrotten. „Den mach ich bald fertig!“ und irgendwann landen sie doch im Schrott oder als angepfuschte Baustelle im Internet.

        Nach dem Schweißen ist auf jeden Fall noch eine Menge Arbeit. Bei Elsa war das erste Jahr schweißen (und das war viel!) und die letzten beiden Jahre alles andere. Achsen überholen (Buchsen, Lager, Stoßdämpfer, Differenzial reinigen und neues Öl drauf), Lenkgetriebe bekam n neues Öl. Alle Dichtungen erneuern, weil die nach der Zeit einfach hin waren. Dann hatte so ziemlich jeder elektrische Kontakt viel Korrosion, die mussten alle gereinigt werden (nicht viele, aber immerhin 😉 ), dann noch neues Thermostat, Wasserpumpe neue Kühlerschläuche und Benzinleitungen und und und. Das ist auf jeden Fall viel Aufwand, wenn man nur nebenbei schraubt. Oder ich bin nur lahm – kann auch sein ;-). In der Zeit hättest du wohl auch schon deinen Granada zu einem großen Teil überholt. Ich kenne ja den Schlachtplan ;-). Oder Kasi wäre in der Zeit wieder on the road.

        Vernunft wäre nein. Ich find ihn trotzdem klasse ;-). Die Bestimmung für den dänischen Markt sieht man übrigens an gelben Blinkern und an Seitenblinkern. Auf jeden Fall Seitenblinker waren in DK Pflicht – bei den gelben Blinkern bin ich mir gerade nicht mehr sicher.

        Ich mag den Ford. Der hat was. Und sieht auf Fotos ja auch noch gar nicht mal heruntergekommen aus! 🙂

        Schöne Grüße
        Lars

  2. Pingback: Am 15. Juli 2016 gefunden … | wABss

  3. Markus says:

    Blattgefederte Vorderachse?biste da sicher?Guckst du bitte noch mal nach…

  4. Sehr zuverlässiges Auto, fahre ihn seit 2,5 Jahren im Alltag im Osten Hamburgs (20000km seit TÜV). Ein Auto das wirklich Spaß macht, weil es viele kennen und sich freuen mal wieder einen zu sehen…

    • Sandmann says:

      Ay … Moment…. Husazwerg Husa? 😀

      Das sind gute Nachrichten. Im Alltag muss ich mein Auto auch bewegen, alles andere finde ich blöd. Kommst du denn mit 6 Volt klar? Oder gibt es da auch mal Probleme?
      Inzwischen gibt es ja auch „richtiges“ Licht für die Scheinwerfer….

      Sandmann

  5. bronx says:

    „Dahinter kommt eine einzelne quer liegende Blattfeder, dann eine ganze Weile gar nichts und dann erst die Spritzwand mit dem Heizungskasten ? Ford eben. Na schauen wir mal.“

    Nicht unbedingt, Querblattfeder hatten schon der DKW (ab F 7 aufwärts), Adler Trumpf, der Trumpf-Junior, der Stoewer Arkona, der Sedina, der . . . So wenig also „Ford eben“. Macht aber nix, Klugscheissmodus ‚off‘, nur der Vollständigkeit halber. 😀

    Du bist aber auch vollständig verrückt!

    Grüsse aus dem Land der Maiskolben. 😉

    • Sandmann says:

      Hey Farmer aus dem Osten,

      schön, mal wieder was von dir zu lesen 🙂
      Ich dachte wirklich, sowas macht sonst niemand mehr. Zumal die Konstruktion aus den USA kommt. Und alles was du aufgezählt hast ist weit vor der Zeit meiner automobilen Wahrnehmung 😉

      Morgen wird die Werkstatt mit Haus drüber bezogen. Und dann schau ich mal, wie die Taunus Geschichte weiter geht *spannend*

      Viele Grüße aus Kiel
      Sandmann

      P.S.: Ich bin mit meiner Brut vom 25.-28.08. in Berlin. Mal sehen, denn?

  6. LostTupper says:

    Hi,

    eine vordere Querblattfeder wurde bis 1991 in einem PKW verbaut. Das müsstet du dann aber schon mitbekommen haben, oder 😉

    Na jedenfalls hatte der Trabant bis zum Schluß so eine Konstruktion.

    Gruß
    Stefan

    • Sandmann says:

      Ay Stefan,

      😀 haha okay….. Dass der Trabant irgendwann in den 50ern mal ein modernes Auto war und dann nicht mehr verändert wurde ist ja bekannt 😉 Der hat eine quer? Krass. Trabi ist ein Auto, was immer komplett an mir vorbeigegangen ist und auch immer an mir vorbeigehen wird. Da habe ich weder Ahnung noch Interesse.

      Wann gibt es von dem eigentlich mal eine Neuauflage= Retrokarren boomen doch?? 🙂

      Sandmann

  7. bronx says:

    Produktionsschluss, Trabant 601: 25.07.1990 (2,8 Millionen Stck.)
    Querblattfeder vorn

    Nachfolger (der Glücklose), Trabant 1,1 mit Mc-Pherson-Federbein:
    Produktionsschluss 30. 04. 1991 (39.500 Stck.)

    grüsse . . 😉

    • Sandmann says:

      Spricht für die Querblattfeder, wenn der sich SO toll verkauft hat 😉
      hihi…..

      Grüße zurück, Preise für Blattfedern am Taunus googelnd….
      Sandmann

      • stefanh says:

        Nur zur Info: die aktuelle Corvette hat nach wie vor eine vordere Querblattfeder; seit 40 Jahren bauen die Amis nix anderes, weil es sich bewährt hat!

        Zum Artikel: an Deiner Stelle, lieber Sandmann, würde ich mich eher mal um das „Langzeit-Projekt“ Taunus kümmern, als noch eine weitere Baustelle irgendwo rumstehen zu lassen… 😉

        Beste Grüsse,
        Stefan H.

        • Sandmann says:

          Ay Stefan,

          du meinst das Langzeitprojekt GRANADA oder? 😉
          Diesen hier werde ich nicht kaufen. Aber vielleicht gibt es noch einen anderen mit weniger Arbeit…… ich fahre mal hin, angucken. Nur mal gucken…..

          Sandmann

  8. Sammy says:

    nein, nein und nein, da kann er noch so doof guggn…
    du hast den Kasi und den Granada, die (wenn der Granni mal läuft) eine gewisse Alltagstauglichkeit (auf die du so wie ich auch, viel Wert legst) haben…
    alleine die 6Volt-Funzeln widersprechen dem, der ja kann ja nichtmal richtig blinken geschweige denn, dir abends den Weg heimleuchten, von den Trommelbremsen mal ganz zu schweigen…
    als Garagengold (wenn er in der Garage auch bleibt) und ANlage mit eventuellem Wertzuwachs vielleicht…
    egal was der Örg dafür aufruft, ich würde das Geld lieber in den Kasi, Granni oder auch den XM stecken 😉

    • Sandmann says:

      Ay Sammy,

      ich muss ein wenig gegenlenken 🙂
      6 Volt geht mit modernen Lampen sehr gut, du würdest dich wundern.
      Vorne hat er Scheiben und keine Trommeln.
      Und gerade als Garagengold taugt der nix, genau wie der KaSi 🙂

      Aber….. ich werde ihn nicht nehmen. Zu viel Arbeit, auch nachdem Örg ihn geschweißt hat. Trotzdem gibt es Geschichten, ich fahr morgen mal hin und wir gucken ob er läuft.
      Und vielleicht…. gibt es da ja noch einen ANDEREN Taunus mit weniger Aufwand 😉

      Sandmann

  9. Snoopy says:

    Mit so einem Wagen im Alltag ist schon sehr schwer. Da finde ich es rundum viel zu hektisch. gerade weil du auch viel in Ballungsgebieten unterwegs bist. Da ist vor allem der Kasi bestimmt mit viel geringerem Aufwand alltagstauglich hinzubekommen und gut zu fahren.
    Beim Granada befürchte ich das so massive Korrosionsschäden bei genauer Begutachtung auftauchen das es sich wirklich nicht mehr lohnt. Ich habe schon mal einen grausigen angesehen. Und der Motor ist jetzt auch schon so lange fest…

    • Sandmann says:

      Ay Snoopy,

      da stimme ich dir zu. Aber irgendwie muss ich diese Taunus Schleife mal machen. Allerdings nicht mit diesem hier vom Örg. Selbst sauber durchgeschweißt wäre das noch zu viel Arbeit für mich, es stimmt, da kann ich mich dann auch lieber um den Kasi kümmern.
      Ich habe da was anderes im Auge. Mal sehen….. 🙂

      Der Granada ist gar nicht so tot wie er auf den Bildern aussieht. Und von „lohnen“ will ich bei dem auch nicht sprechen. Das Ding ist meine eigene ganz persönliche Vergangenheit, wenn ich den nicht irgendwann wieder auf den Straßen fahren habe – welchen denn dann?. DER ist es. Nicht so einer, sondern genau der. Geil.

      Sandmann

        • Sandmann says:

          Alter Schwede. Nein, Kölner!

          Ich bin mir sicher, dass meiner nicht so schlimm aussieht. Ich habe ihn ja selbst 1992 über den TÜV gebracht, und seit 1995 steht er einigermaßen trocken. Und selbst wenn….. mir ist es fast jedes Blech wert, den wieder auf die Straße zu bekommen 🙂
          Und ich habe ja den El Gigante als Blechkünstler für mich gewinnen können…

          Sandmann

          • Anonymous says:

            Sorry für die späte Antwort. 6 Volt sind kein Problem, nur immer auf gute Masse achten. Ich habe vor 6V H4 Lampen eingebaut, ein Unterschied wie Tag und Nacht. Jetzt werde ich nicht nur gesehen, sondern ich sehe auch was…
            Jetzt 23000km ohne einen Defekt, der mich stehen ließ.
            Vor kurzem alle Kugelköpfe in der Lenkung gemacht und weiter geht´s…
            Gruß,
            Husa

            • Sandmann says:

              Ay Husa,

              schau, ich kann AUCH spät antworten. Aber nun bin ich wieder täglich am Rechner 🙂
              Deine Zeilen lassen mich fröhlich auf den kommenden Frühling blicken. Ich teste den P4 erst einmal den Sommer über und entscheide dann, ob der auch für den Winter okay ist…. Aber ich denke, meinen Backup-XM werde ich trotzdem behalten. Ich mag den.
              Wie lade ich eigentlich eine entladene 6 Volt Batterie wieder auf? Mit einem Vorwiderstand vor dem 12 Volt Lader…?

              Sandmann

              • Anonymous says:

                Ich habe ein Ladegrät (uralt), das ich in mehreren Stufen von 6 Volt auf 12V hochstellen kann… Aber anschieben und 5 Minuten fahren reicht auch um die Batterie zu laden. Ich fahre im Winter nur nicht, wenn sie Salz auf die Straße knallen oder eine Schneedecke da ist, denn dafür ist der Wagen einfach zu leicht und die Reifen zu schlecht… Und da es richtige Winterreifen nur noch in Schweden gibt, bleibt dann nur noch die gute alte Gehwegplatte und dazu habe ich keine Lust. Stoße doch auch zur P4 Komune bei facebook dazu, oder bist du vielleicht schon?
                Gruß,
                Husa

                • Sandmann says:

                  Ay Husa,

                  die Welt hat sich inzwischen ein bisschen weiter gedreht (das kommt dabei raus, wenn man hier nur alle paar Monate reinschaut 😉 ). Der XM ist verkauft und fährt bei einem bastelfreudigen, glücklichen Hamburger. Der P4 steht warm in meiner Garage und guckt mich treu an, ich bin ein wenig zerrissen was ich mit ihm machen soll. Denn – im Alltag fahre ich seit zwei Wochen ein Ford Taunus GXL V6 Coupé von 1971, mein ultimativer Traumwagen. Also Alltag schon mal nicht im P4. Ich weiß noch nicht ich weiß noch nicht……

                  Sandmann

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