Haarige Einstellung

Welcome to the Jungle. So und so.

Welcome to the Jungle. So und so.

Wir alle brauchen ab und an mal ein Ventil.
Mein 1971er Taunus braucht eins zum Benzin reinlassen und eins zum Abgas rauslassen. Und das bitte pro Zylinder, also zusammen 12 Stück. Moderne Kleinwagen haben annähernd so viele Ventile in jedem einzelnen Zylinder, die muss allerdings auch niemand mehr einstellen. Bei so einem alten Köln-V6, der entgegen seiner damaligen Bestimmung auch noch mit bleifreiem Super befüllt wird, verlangt das Ventilspiel ab und an nach einer Kontrolle. Vor allem, wenn der Eisenklotz sich nach 10 Jahren Stillstand im Standgas schüttelt wie ein Schiffsdiesel und gleichzeitig im Alltag rennen soll. Ich… äh… hab das noch nie gemacht, deshalb bekomme ich heute von Timur ein kleines Coaching mit Schraubenschlüssel, Fühlerblattlehre und Bier. Und Haaren, sehr vielen Haaren.

Wenn ich doch bloß mehr Zeit für sowas hätte!

Großer und kleiner Bruder

Großer und kleiner Bruder

Am Wochenende bin ich nicht da. Ich will das Einstellen aber schnell hinter mich bringen, nachdem ich im Forum ein paar Horrorgeschichten über zu feste und dann abgerissene Ventile gelesen hatte. Und irgendwas stimmt auch mit dem Taunus Motor nicht. So richtig rund läuft er nicht, und das sollte er ja ob seiner sechs Töpfe eigentlich machen. Timur hat schon zig mal Ventile eingestellt, in seinem Coupé ist auch ein (etwas größerer) V6 drin und er hat alle Daten dafür im Kopf und im Gefühl. Also bietet er kurzerhand an, heute Abend noch zu mir nach Hause in die sandmann’sche Werkstatt zu kommen. Der Gute. Er könnte technisch gesehen mein Sohn sein. Argh. Ich bin solche Spontanität nicht mehr gewohnt, mit zwei Wohnsitzen und drei Töchtern in einem gut getakteten Patchwork Szenario wird man ein wenig… unflexibel. Nun gut, ich kauf noch ein paar leckere Bierchen, schiebe das blaue Fördchen in meiner Werkstatt zwei Meter weiter nach vorn und mache somit Platz für den alten, grünen Rumblubberer. Die Werkstatthölle vom Örg ist diesmal nicht nötig, Einstellarbeiten kann man zur Not auch am Straßenrand machen. Draußen regnet es allerdings, hier drin ist es trocken und einigermaßen warm, der Heizungskeller nebenan macht das schon 🙂
Ah. Ich höre es da oben grummeln. Das ist kein Gewitter, das ist das mattschwarze Coupé meines persönlichen Ventildozenten. Ich hole das Bier aus dem Kühlschrank.

Bestandsaufnahme

Bestandsaufnahme

Timur besteht vorwiegend aus Haaren. Wir kennen uns schon ziemlich lange, irgendwie, immer mal wieder, immer wieder sporadisch, aber seit ich wieder einen Taunus fahre ist sein Rat für mich unentbehrlich geworden. Und seit der Kardanwellenaktion lege ich für seine jugendliche Leichtigkeit und sein Wissen über dieses Auto meine Hand ins Feuer. Selbstverständlich hat er auch eine Fühlerblattlehre dabei. Wo meine ist weiß ich nicht, seit ich beim Taunus Vierzylinder damals den Unterbrecherkontakt eingestellt hatte ist das Ding weg. Vielleicht habe ich die auch in die Hecke geworfen, weil er danach nicht mehr ansprang. Aber das ist eine andere Geschichte. Mit wenigen Handgriffen sind die beiden Ventildeckel runter. Die eine, schlecht erreichbare 10er Schraube genau neben dem Vergaser (die „Hassschraube“) hat schon ein findiger Vorbesitzer gegen eine Inbusschraube getauscht. Mit einer normalen Nuss ist die nicht abzubekommen, so beinbusst geht’s aber sorgenfrei. Okay. Ich lerne: Beim Ford V6 sind die Zylinder versetzt gegenüber angeordnet und zünden von vorn bis hinten der Reihe nach, quasi wie ein Reihensechser. Nur eben einmal links und einmal rechts. Amis zünden ganz anders, deshalb schütteln die sich auch immer so. Wenn sich beim ersten Zylinder Ein- und Auslass gerade überschneiden, kann ich vier Zylinder weiter hinten Ein- und Auslass mit der Fühlerblattlehre nachmessen. Einlass rund 0,45mm und Auslass rund 0,40mm. Eigentlich ein bisschen weniger (40 und 35), aber zu eng ist nicht gesund. Timur guckt zufrieden, alle Ventilfedern sind ölgebadet und sehen gesund aus. *zisch* das erste Bierchen, ich muss ja heute nicht mehr fahren. Oder doch?

Am offenen Herzen

Am offenen Herzen

Wir drehen abwechselnd mit dem 17er Maulschlüssel die Kurbelwelle weiter und arbeiten uns Zylinder um Zylinder vor. Nach dem dritten Überschneiden und Nachmessen nehmen wir dann auch endlich mal den Gang raus, nachdem das Auto schon ziemlich weit in die Garage reingedreht wurde und wir schon fast auf dem Kofferraum vom blauen Fördchen sitzen 😉 Cool. Echt nicht so schwer. Zwei, die sich überschneiden. Und dann entsprechend am gegenüberliegenden Zylinder das Blättchen zwischen den Kipphebeln rein und raus schmatzen lassen.
Zylinder 5 und 6 erweisen sich als die Verursacher der Schütteleien. Die Auslassventile sind so stramm eingestellt, dass da vermutlich überhaupt keine Kompression mehr stattgefunden hat. Die waren sozusagen immer offen. Ohlala. Ein paar leichte Korrekturen mit der 11er Nuss, und die Maße stimmen wieder. Das war’s schon? Na darauf doch noch einen großen Schluck aus dem Bierchen.

Schön sauber wieder abdichten...

Schön sauber wieder abdichten…

Die Deckel sind genau so schnell wieder drauf, wie sie runter waren. Timur hat (natürlich) zwei nagelneue Korkdichtungen mitgebracht. Beim Festziehen der 14 Schrauben auf den Ventildeckeln gehen unsere Meinungen auseinander. Er, zartbesaitet und dichtbehaart in den sensiblen 20ern, zieht sie nur ein bisschen mehr als handfest an. Alles andere drückt nur die Dichtung platt, sagt er. Irgendwie widerstrebt mir das. Ich, älter, brutaler und mit weniger Haaren, ziehe alle noch ein wenig nach und beobachte amüsiert, wie er mit schmerzverzerrtem Blick durch meine Garage tanzt. Zu fest mag er nicht. Er dreht noch einmal alle Zündkerzen aus ihren Löchern, die sehen aber alle einwandfrei aus. Ich tausch die trotzdem die Tage mal zusammen mit den Zündkabeln aus, die sind alt und porös. Verbrannt wird hier jedenfalls sauber. Timur zieht alle sechs leicht an. Ich ziehe alle sechs nochmal nach. Er guckt schon wieder ganz gequält.

Was vom Abend übrig blieb

Was vom Abend übrig blieb

Ich hatte mir das schwieriger vorgestellt 🙂 Es braucht nur handelsübliches Werkzeug, einen handwarmen Motor, eine helle Lampe und eine Stunde Zeit. Ich bin mal gespannt, wie dem Motor das Super und der Bleizusatz im täglichen Betrieb bekommen. Ich werde nach 2000 Kilometern noch einmal nachmessen. Einige Zeitgenossen behaupten, die Ventile fressen sich bei Bleifrei so derbe durch den Block, dass man fast zugucken kann. Andere winken entspannt ab und sagen, man brauche weder Bleizusatz noch ständiges Einstellen. Großes Netz, viele Meinungen. Ich bilde mir beizeiten meine eigene.
Der V6 springt auf Anhieb an und läuft rund und sauber mit leicht erhöhtem Standgas (von der Startautomatik). Viel, VIEL besser als vorher. Was so ein paar unsauber eingestellte Ventile doch bewirken können! Timur blitzt mit der Strobolampe noch den Zündzeitpunkt ab, der ist mit 3 Grad vor OT nicht optimal (6-9 Grad sollen es sein), aber der Wagen läuft rund. Das machen wir nächstes Mal.

Ventilteam erfolgreich

Ventilteam erfolgreich

BROOOOOMMEL GRUMMEL BROOOOMMEL
Ich könnte hier den ganzen Abend sitzen und dem Motor zuhören. Schräg, sowas. Aus der Krümmerdichtung zum Hosenrohr hin, auf der Fahrerseite, schachelt es noch leicht raus. Das Paar Dichtringe aus Sintermetall kostet 10 Euro, die werde ich also auch mal bestellen. Diese Undichtigkeit klingt zwar ziemlich kraftvoll, soll aber so nicht sein. Und vor allem im Stand an der Ampel zieht das Gebläse die frische Luft anteilig auch aus dem Motorraum. Das riecht ja irgendwie gut, ist aber glaube ich nicht so wahnsinnig gesund. Ich kümmere mich drum. Timur ist zufrieden, ich bin glücklich. Ich habe wieder was dazugelernt – und mein Auto wieder ein bisschen besser kennengelernt. Ich habe schon komplette Steuergeräte mit neuen Bauteilen bestückt und zusammengelötet – und jetzt endlich mal banal mechanisch die Ventile eingestellt 🙂 So ein oben offener Motor ist tatsächlich wie ein offenes Herz. Irgendwie verletzlich, mechanisch interessant und bei guter Pflege zuverlässig wie eine Uhr. Also… äh… wie eine gute Uhr. Und endlich, ENDLICH habe ich das gemacht, wovon ich seit Jahren träume: In meiner kleinen Werkstatt direkt unter dem Haus am Auto schrauben! Es war ein langer Weg bis hier her. Jetzt ist es endlich möglich! Geil geil geil.

Treffen der Generationen

Treffen der Generationen

Timur schält erst seine Haare und dann den Rest seines Körpers in sein Coupé. Das mattschwarze, plastikverbreiterte Teil ist schon ein bisschen Special Interest. Aber es ist und bleibt sein erstes Auto, er kennt den in- und auswendig und hält ihn immer irgendwie am Laufen. Sommer wie Winter. Der könnte auf den ersten Blick auch aus einem Mad Max Film kommen, daneben ist mein GXL fast spießig originalbelassen 🙂 Er fährt bollernd und dröhnend vom Hof, und ich stehe noch ein bisschen im abendlichen Nieselregen und freue mich. Unten in der Garage stehen die beiden alten Autos. Oben sitzt mein Töchterchen am Klavier und schmettert selbstgeschriebene Lieder. Und wenn es Frühling wird nehme ich auch die gemauerte Auffahrrampe mit der begehbaren Grube wieder in Betrieb. Und jetzt? Jetzt bin ich ganz froh, doch nur ein Bier getrunken zu haben, denn ich will fahren. Probefahren. So rund wie der Motor läuft erwarte ich einen dramatischen Komfortgewinn.

Passt. Wackelt nicht mehr und hat Luft

Passt. Wackelt nicht mehr und hat Luft

Na aber holla die Waldfee. So war Luxus im Jahr 1971.
Der Eisenklotz da vorn mit dem dicken Doppelvergaser schnurrt zufrieden und ohne Zündaussetzer vor sich hin, nimmt das Gas sauber an und gurgelt kraftvoll nach vorn. Wenn das so weitergeht, verliebe ich mich wirklich noch in dieses Auto. Jede Woche wird der Kahn ein bisschen gesünder. Das Kühlwasserthermometer zeigt wieder die richtige Temperatur an, oder nein, es zeigt überhaupt eine Temperatur an. Der Geber war kaputt. Auch die mechanische Zeituhr mit elektrischem Selbstaufzug (die am Tag bestimmt zwei Minuten nachging) habe ich endlich so justiert bekommen, dass sie fast genauer als meine Armbanduhr tickt. Pro Woche geht sie eine Minute vor. Nahezu Atomzeit jetzt 😉 Ich hasse es, wenn eine große Uhr in meinem Sichtfeld nicht richtig funktioniert. Passt nun. Also kann ich die Tage auch das Armaturenbrett wieder zusammenbauen. Nur das Signal vom Drehzahlmesser muss ich noch irgendwo abgreifen, dann zuckt der auch wieder.
Ich brabbel noch ein wenig über die Landstraßen und höre aus der Retro-Bluetooth-Box auf dem Armaturenbrett (geiles Ding, oder??) alten Kram von Tori Amos. Nachher, wenn ich wieder zu Hause bin kratze ich den Dreck und das Öl von meinen Fingern und meinen Unterarmen und singe noch ein paar Lieder mit meinem Töchterchen. Ein echter Gute-Laune-Abend, danke Timur, dass du einen Teil dazu beigetragen hast. Das Leben ist schön. Und ihr? Seid ihr auch Ventil-Typen? Oder Hydrostössler?

Sandmann

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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51 Responses to Haarige Einstellung

  1. stefanh says:

    ACHTUNG Sandmann! Bei den Kölner V6 mit nur je einem 2-in-1 Krümmer sind die Ventile nicht in einer Reihe angeordnet. Bei der einen Zylinderreihe sind beim vordersten Zylinder, bei der anderen Bank beim hintersten die Ein- und Auslassventile vertauscht! Unbedingt beachten, damit die Auslassventile nicht versehentlich das kleinere Einlassventilspiel bekommen!

    Übrigens muss ich selbst beim modernen Alltagsfahrzeug hin und wieder das Ventilspiel prüfen; die Marke Honda baut bis heute grundsätzlich keine Hydrostössel in ihre Motoren ein…

    Gruss, Stefan H.

    • Sandmann says:

      Ay Steffen,

      danke für den flotten Tipp. Aber wie ich schon schrieb – der Timur kennt und lebt diese Autos 🙂 Er hat mir das sogar noch am offenen Herzen erläutert, und dass hier bei den nebeneinander liegenden Auslässen größere Hitze entsteht und deshalb besonderes Augenmerk nötig ist. Also – alles gut. Wir haben drauf geachtet.

      Irgendwie finde ich ja Ventile einstellen schön. Schmiernippel und Fettpressen wären mir noch einen zu viel, aber ab und an mal Ventile einstellen, Öle wechseln und sowas…. irgendwie macht einen das zum Freund vom Auto, oder?
      Das mit Honda wusste ich nicht. Finde ich cool.

      Gruß aus Kiel
      Sandmann

  2. Snoopy says:

    Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht.
    Beim Kadett C oder Ascona B…
    Bim Golf nur kontrolliert da man schon Berge von den Einstellplättchen statt zweier Schraubenschlüssel braucht.
    Und die Schrauben vom Ventildeckel ja nicht zu fest ziehen! Schon gibt das eine Sauerei 😉
    Ja die Schraubergarage mit Licht, Grube und so das wäre was…

    • Sandmann says:

      Ay Snoopy,

      die Plättchen bei VAG haben mich beim letzten Audi 100 zum 2.0 Liter Vierzylinder greifen lassen, den konnte man noch mit einem Schraubenschlüssel einstellen 😉 Hab ich aber nie gemacht.
      Die Schrauben habe ich nur FESTER angezogen, die waren irgendwie ZU locker. Scheint alles dicht zu sein jetzt. Und die Schraubergarage unter dem gemieteten Haus war ein echter Zufallstreffer. SIE hat den Garten, ICH habe die Werkstatt. Mit Licht. Und Werkbank. Mit Amboss und Schraubstock. Und mit begehbarer Grube. Ein Traum.

      Sandmann

  3. dette ecker says:

    Man-oh-Man. Was für schöne Geschichten, die dann auch noch so dolle schön geschrieben sind. Respekt Sandmann.

    Ja. Ich bin auch ein Ventil-Typ.
    Bei unseren 2-Zylinder-Rüttelplatten
    (http://www.scuderia-wallachei.de/team-fahrzeuge/dette/)
    ist das exakte Einstellen ganz wichtig. Zu enges Ventilspiel bedeutet, dass die Kisten im warmen Zustand nicht mehr anspringen. Kommt kacke vor der Eisdiele. 🙂
    Weiter machen, bitte!
    Dette

    • Sandmann says:

      Ay Dette,

      jaaaaaa noch mehr so schöne Fiat 500! Kommst du über „Will Sagen“ hier her? Bestimmt kennt ihr euch 😉 Ich mag den Minimalismus dieser Autos. Ich passe schlicht nicht rein. Mist.

      Der Taunus ist heute Morgen trotz frostigen -10° auf Anhieb angesprungen. So soll es sein. Jetzt muss ich nochmal ergründen, warum nach dem Kaltstart das Standgas so weit oben bleibt, auch wenn er warm ist. Bis ich ihn kurz ausmache und dann wieder starte, dann stimmt es. Ist vielleicht nur schwergängig, kommt aber auch scheiße vor der Eisdiele. Oder an der Ampel. Oder überall da, wo man steht 🙂

      Sandmann

      • dette ecker says:

        Ja, „Will Sagen = Markus“ kenne ich. Er war Mitbegründer des sagenhaften 500er-Forum. (http://www.500forum.de)
        Leider ist er dort nicht mehr dabei, aber ab und zu hier unterwegs. Gruss nach Berlin 😉

        Und doch: Du passt da rein, mit Sicherheit.
        Anprobe gefällig?
        Fährst du einfach nach Heidkate:
        http://500treffen.de/?page_id=132
        Ist doch „umme Ecke“

        Wenn es dich an den Niederrhein verschlägt darfst du in meinem Fiffi probesitzen / fahren…
        Dette

        • Sandmann says:

          Der 500er ist Mann-mit-Hut-geeignet?
          Mach mich nicht schwach 🙂

          In Richtung Heidkate hat mich Markus letztes Jahr schon dirigiert, irgendwas kam dazwischen. Ist 20 Minuten von meinem Häuschen weg. Ich denke darüber nach. Da bin ich jedenfalls eher als mal am Niederrhein….

          Sandmann

    • Will Sagen says:

      „Ja, „Will Sagen = Markus“ kenne ich. Er war Mitbegründer des sagenhaften 500er-Forum.
      Leider ist er dort nicht mehr dabei“

      Äh. Das war wohl etwas anders. Nachdem ich es übernommen und zu weiterer Blüte gebracht habe, bin ich da rausgemobt worden von faschistoiden, engstirnigen, kleingeistigen Gernegroßen, die es geil fanden, auf Leuten rumzuhacken und rumhacken zu lassen, die halt auch mal bei Facebook was machen, die homophobe Witze scheiße finden und es nicht in Ordnung finden, wenn sog. Moderatoren zum eBay-Betrug aufrufen. Geh mir weg.

      (Sorry, aber das trifft einen bestimmten Nerv bei mir)

      • Sandmann says:

        Oha.
        Da scheint ja einiges abgegangen zu sein……..
        Ich selbst habe auch schon sehr viel Schlimmes aus anderen Foren gehört. Einige meinen tatsächlich, im vermeintlichen Schutz des Avatars so richtig auf die Scheiße hauen zu können.
        Persönlich bin ich im Audi V8 Forum, im Audi 100 Forum und jetzt aktuell im Hecktrieb Forum immer sehr gut behandelt worden. Einzelne Penner gibt es ja immer, aber das regelt sich meistens von alleine. Hm.

        Du bist jedenfalls IMMER gespamt. Ich muss alle deine Kommentare freigeben, obwohl ich diese Funktion gar nicht aktiviert habe 😉 Hat dich da mal jemand beim CIA verpfiffen oder so? Also nicht wundern, wenn es manchmal ein bisschen dauert, bis dein Kommentar kommt. Eigentlich sofort. Bei allen anderen. Bei dir muss ich einmal klicken. Schräg.

        Sandmann

        • Will Sagen says:

          In diesem Fall sind die „Penner“ diejenigen, denen ich (Idiot) das Forum anvertraut habe. Man macht eben Fehler.

          Was den Spam betrifft:
          Keine Ahnung. Ich hatte mal einen Account bei die angelegt zum Kommentieren. Den braucht man aber wohl nimmer. Vlt. löscht du den einfach mal (wenn man ihn nimmer braucht).

          • Sandmann says:

            Wenn man sich einloggt muss man nicht immer seine Mailadresse und so einen Kram angeben. Ist schlicht ein bisschen komfortabler 🙂
            Hast du in letzter Zeit mal einen Kommentar eingeloggt geschrieben?

            Und – vertraue ein Forum niemals den anderen an 😉
            Sandmann

            • dette ecker says:

              „Äh. Das war wohl etwas anders…“

              Das wusste ich so nicht, ich dachte, dass du, zusammen mit „Daeh-J“ (der heute noch als Forumsgründer geführt wird), das Kind aus der Taufe gehoben hattest.
              Ist ja auch egal. Zu meiner Einstiegszeit, das war Dezember 2007, warst du der Macher, Mr. Forum.
              Nun ist es anders, ich weiss, dass du das nicht kannst, aber lass dir von mir altem Mann sagen:
              Haken hinter machen.

              Für mich, und viele Andere, ist das 500er-Forum eine grosse Info-Quelle mit (zumeist) sehr netten Leuten.
              Dette

              • Will Sagen says:

                Naja, wenn man so viele Jahre Arbeit in so ein Projekt steckt, macht man da nicht so einfach einen Haken dran. Vor allem habe ich immer wieder versucht, Kontakt mit Klaus, Christian und Jürgen zu suchen. Aber mit denen ist nicht zu reden. Warum sollten sie auch?

                • Sandmann says:

                  Puh.
                  Na da kann ich ja zur Abwechslung mal GAR nichts zu sagen. Aber ich wünsch euch alles Gute beim Versuch, das vielleicht zu regeln.

                  Warum ich hier rumsenfe: Will Sagen, ich hab (nachdem ich diesen Kommentar wieder aus dem Spam geholt habe) mal deinen Benutzer gelöscht. Wenn jetzt also nichts mehr so geht wie du es möchtest – leg einfach einen neuen an oder sag Bescheid 😉

                  Schönen Sonntag Abend euch allen
                  Sandmann

                  • Will Sagen says:

                    Die Hoffnung, dass ich von meiner Seite aus etwas unternehmen könnte, hab ich endgültig vor 2 Jahren oder so begraben. „Diese“ 500er-Szene bedeutet mir nichts mehr. Die Leute, die mir dort noch wichtig sind, treffe ich außerhalb der sog. Szene, allein schon aus Selbstschutz, um bestimmten Leuten nicht über den Weg zu laufen.

                    P.S.: Und schon geht’s, ohne Freigeschaltetwerdenzumüssen. 🙂

      • Wind says:

        Ja 500er-Forum da war ich früher Öfter dabei.

  4. Heye says:

    Moin Sandmann,
    die Ventilspielkontrolle steht bei mir heute abend tatsächlich auch an – allerdings hab ich nicht nur 12 Ventile, sondern zwei Kawas mit jeweils 16 Stück von diesen Biestern. Und Shims. Also den Einstellplättchen. Da bin ich ganz froh, dass zumindest mein oller A6 mit Hydros durch die Gegend schippert. Wobei die jetzt morgens beim Starten schon ziemlich klackern…Naja. Nach 18 Jahren und einigen km Laufleistung, dürfen die das vielleicht auch 😉

    Aber dein Taunus ist schon schick! Könnte man glatt auch haben wollen 😉

    Beste Grüße,
    Heye.

    • Sandmann says:

      Ay Heye,

      oha, die Kawas haben auch Plättchen? Wie macht man das denn da, kauft man sich einen Koffer voller verschiedener Plättchen und legt dann die passenden rein? Oder misst man erst und kauft dann passende? Ich habe das nie verstanden und bin froh, das mit einer 11er Nuss regeln zu können 😉

      Ja, der Taunus ist schick. Ich bin jetzt, nach zwei Monaten, noch immer begeistert, wenn ich den in der Morgensonne stehen sehe. Ich fürchte fast, das wird so bleiben. Spricht ja auch nichts gegen…

      Grüße zurück und viel Erfolg/Spaß heute Abend beim Spiel mit den Ventilen!
      Sandmann

      • Heye says:

        Ja, die jap. Reihenvierer haben meist die nervigen Plättchen.
        Erst messen, dann die passenden kaufen ist definitiv die günstigere Variante, wenn der KawaHändler ein netter Mensch ist, verrechnet er dir auch die dann überflüssig gewordenen alten…Das geht also schon.
        Nervig ist z.b. bei der ZX10-R, dass die Nockenwellen raus müssen, um das Spiel auszugleichen. Dann wieder einbauen, nachmessen, mit Pech noch mal raus…Das ist nicht das allergesündeste für die Zylinderköpfe. (Wurde aber bei Kawa schon in den 70er und 80ern in den Z Modellen verbaut. Scheinen die Ing. also nicht als so schlimm zu erachten.)
        Das Ärgernis entfällt zumindest bei der ZRX – da werden die Ventile über Kipphebel angesteuert, die man beiseite schieben kann.

        Soviel zur Geschichte des Ventilspielkorrigierens bei Kawa. Noch Fragen? 😀

        Gruß,
        Heye.

        • Sandmann says:

          Ay Heye,

          nein, keine Fragen mehr 🙂 Gut, dass ich nicht vom Japan-Virus infiziert bin. Falls ich jemals anfällig werden sollte rafft es mich dahin für einen Datsun Laurel erste Serie (aber der ist jetzt schon echt teuer) oder einen Mazda 929 aus den 90ern (aber der ist nicht wirklich geil….. nur ein bisschen…).
          Zum Glück habe ich inzwischen gelernt, dass man nicht alles haben kann, was man will………

          Sandmann

          • Arno says:

            Die Plättchen kommen wieder… Ford hat sich da Mitte der 90er von Yahama Unterstützung geholt für seine R4-Motoren (zum Beispiel die Sigma-Reihe: https://en.wikipedia.org/wiki/Ford_Sigma_engine) – und auch bei den Motoren wird das Ventilspiel mit Plättchen eingestellt. Es gibt wohl ein gabelförmiges Spezialwerkzeug, um die Ventilfedern zu entlasten und die Plättchen rauszuangeln, ohne die Nockenwellen auszubauen. Oder war das bei den Toyota-16V-Motoren? Auch die wurden zusammen mit Yamaha gebaut, da waren ziemlich schicke Motoren dabei, z.B. der 20V-4AGE mit ca. 165PS aus natürlich beatmeten 1,6l… Wobei das natürlich Geschmackssache ist, aber ich mags. Und meinem Ford merkt man die Yamaha-Gene auch an 😉 Für einen Cruiser wie den 929 ist das vielleicht nicht ganz das richtige, seh ich ja ein…

            Immerhin musste ich bei zwei solcher Motoren bis 200.000km noch nie das Ventilspiel einstellen.

            MfG, Arno

            • Sandmann says:

              Ay Arno,

              bei feinen, hochgezüchteten Motoren bin ich raus. Ich hatte zeitlebens immer nur eher niedrig verdichtete Blubberer. Einzig der ABH V8 aus dem Audi war eine Spur „leckerer“, aber 280PS aus 4.2 Litern Hubraum sind ja heute auch kein Hexenwerk mehr.
              Ich liebe meinen 2 Liter V6 mit mageren 90PS. Mehr brauche ich nicht 🙂 Dafür stelle ich auch gern ab und an mal die Ventile nach, jetzt kann ich das ja.

              Schönen Sonntag
              Sandmann

  5. MainzMichel says:

    Moin, moin!

    Hydros gehören bei mir, wie auch die kontaktlose Zündung, zu den begrüßenswerten „Neuerungen“ an alten Automobilen. Auch wenn mein Passat sie noch nicht hat, die Alltagsschlurren laufen gut damit.
    Und jetzt muß ich doch mal klugscheißen: Ich glaube nicht, daß sich am Ventildeckel auch nur eine 10er Schraube befindet. Ich vermute da eher 6er, ein 17er Schlüssel wird da nicht passen. Aber eine 10er könnte man noch fester anziehen als eine 6er… 😉

    Adios
    Michael

    • Sandmann says:

      Ay Michael,

      ja, kontaktlos werde ich auch nachrüsten, das gibt es inzwischen für kleines Geld als Plug & Play.

      Äh… Ventildeckel… Also mit dem 17er Schlüssel haben wir die Kurbelwelle gedreht, nicht die Ventildeckelschrauben. Und die haben definitiv eine größere Schlüsselweite als nur 6er. Ich mach nachher mal die Haube auf und steck ne Nuss drauf, aber ich bin mir fast sicher dass das 10er sind……..

      Sodenn
      Sandmann

      • Heye says:

        dazu noch kurz: es ging darum, dass eine 6er Schraube eine 10er SW hat, eine 10er Schraube aber SW17 und er nur ein bisschen ärgern wollte :p

        • MainzMichel says:

          Ärgern wollen? Auf die Idee würde ich nie kommen…

          Adios
          Michael

          • Sandmann says:

            Ich dachte Männer verstehen sich immer BLIND? Tz.
            Manchmal stehe ich hier ja regelrecht damenhaftem Verhalten gegenüber 😉

            Also – wenn ich 10er sage rede ich von der Schlüsselweite. Also einer Schraube, für die ich einen 10er Schlüssel brauche. Gut, dass wir das geklärt haben 🙂

            Sandmann

  6. Sammy says:

    schön dass so „junge“ Burschen noch Ventile einstellen können heutzutage 😉
    Ventile einstellen kenn ich nur bei meinen Motorrädern früher, Z-Kawas wie oben beschrieben, oder Honda Bol d´or…
    halt dir den Timur „warm“, der wrid dir bestimmt noch öfter unter die Arme greifne müssen wenn du den Taunus im Alltag bewegst, ausserdem erinnert er mich mit seiner Haarpracht an den Sänger von „Wolfmother“, is cool man 🙂

    • Sandmann says:

      🙂

      Mit Timur schreibe ich gerade paralllel hin und her. Nächstes Projekt, auch wegen des Wacklers in der Zündspule bzw. dem Kondensator, ist die Umrüstung auf kontaktlose Zündung.
      Entweder ne Flumax oder einen kompletten kontaktlosen Verteiler. Neue Zündspule mit Vorwiderstand dann auch.
      Neue Kerzen und Zündkabel liegen schon bereit. Aber momentan ist mir das zu kahaaahaaaaalt da draußen.

      Sandmann

      • MainzMichel says:

        Bei meinem Passat konnte ich fast p&p den Verteiler und die zugehörige Mehrelektrik aus einem 32b verwenden. Vielleicht ist das auch bei dem Ford möglich, Timur wird das wissen. Für mich ist das die sauberste Lösung.

        Adios
        Michael

        • Sandmann says:

          Ay Michael,

          jep – das ist auch beim Taunus eine Option. Es gibt komplette Verteiler mit dem zugehörigen Geraffel aus dem 3er Taunus oder dem Granada MK2. Falls mein Verteiler schon ausgeschlagen ist wäre das eine Möglichkeit. Muss ich mal checken.
          Allerdings wird hierfür doppelt so viel aufgerufen wie für eine neue Flumax, und da sehe ich dann den Mehrwert nicht. Wenn’s wärmer wird geht es mal der Zündung an den Kragen.

          Sandmann

  7. SteffenG says:

    So, jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu…

    Bisher hatte ich zwei Fahrzeuge ohne Ventile. Ein Wartburg und einen Barkas (und diverse Simson, die fallen aber unter Kubikfussel…).
    Ansonsten nur Hydrostößel. Da war Opel ja damals ganz weit vorn und hat das schon im Kadett C eingeführt. Sehr Lobenswert!
    Ventile habe ich an meiner „alten“ BMW vor einiger Zeit eingestellt. Da werden die Nocken über Kette angetrieben, das ist durch die Bauweise (Boxer) mit reichlich thermischer Belastung verbunden. Bei vier Ventilen und zwei gut zugänglichen Kipphebeln auf jeder Seite ist das aber kein Hexenwerk. Selbst beim ersten Versuch habe ich nur 90min gebraucht. Bei meiner aktuellen BMW habe ich das zuletzt in der Werkstatt machen lassen. Die Maschine will ja gelegentlich mal nach Hause telefonieren, dafür verlangt BMW aber auch fürstliche Preise. 🙁

    Ansonsten bin ich Einstellplättchenlos glücklich.
    Aber das Gefühl wieder etwas selbst gemacht zu haben ist unbeschreiblich!

    Steffen

    • Sandmann says:

      Ay Steffen,

      eben genau für dieses Gefühl, mal wieder was selbst gemacht zu haben, mag ich solche kleinen Arbeiten. Solange man das nicht jeden Monat machen muss ist doch alles fein. Und handwarmes Motoröl riecht auch immer ein bisschen sexy, finde ich…….

      Wie alt ist denn deine BMW?

      Schönes Wochenende
      Sandmann

      • SteffenG says:

        Ay Sandmann!

        Die 850er war Bj. 1996, meine aktuelle 1200er ist Bj. 2007. Also etwas jünger mit recht viel Elektronik. Die Ventile müssen trotzdem regelmäßig eingestellt werden.

        Warmes Motoröl riecht tatsächlich ganz angenehm. Zumindest für Petrolheads. Aber das Selbstschrauben kommt wieder. Versprochen.

        Steffen

        • Sandmann says:

          😀

          Du musst mir nichts versprechen. Ich habe viel Verständnis für Menschen, die NICHT selbst schrauben, aus welchen Gründen auch immer.
          Ich stelle bei mir persönlich nur fest, dass es eine sehr beruhigende Wirkung hat. Angenehm. Auch wenn wirklich IMMER was ist. heute hab ich mir vom hinteren Ausstellfenster den Scharnier vom Glas abgeknackt. Der ist nur geklebt. Problem: Ohne diesen Halter fällt das ganze Fenster raus. So ein Scheiß 😀
          Ich besorge morgen mal Zweikomponentenkleber, glaube ich….

          Sandmann

  8. Fetti says:

    Hi Sandmann,

    Retro ist halt nicht original. Dein Lautsprecher sieht leider eher aus wie ein Luftentfeuchter aus dem Drogeriemarkt oder wie ein überdimensionierter Klosteinhalter 🙂 Da sieht der Taunus um Welten besser aus!

    • Sandmann says:

      Hey hey 😀

      niemand hat behauptet, dass hier ein Optik-Preis gewonnen werden soll. Selbstverständlich bekommt der Taunus noch ein richtiges Radio und KEINE Lautsprecher in den Türen.
      Das Problem war nur: Hinter dem Armaturenbrett liegen nur ein Klemme-30 und ein Massekabel. Da war noch das GANZ alte originale Radio drin. Das habe ich noch, aber das will ich nicht wieder in betrieb nehmen. Ich fahre so viel Auto, da muss ich anständige Musik hören können. Aber weil nix da war, konnte ich nicht einfach mein gutes Mercedes-Becker Radio anschließen (auch nicht original, aber super).
      Die Boom Box mit Akku und Bluetooth war eine schnelle, erste Lösung. Ich hab ein altes iPhone3, auf dem ein Haufen Musik drauf ist. So konnte ich also schon mal fein Musik hören, der Klang reichte mir.
      Inzwischen liegen hier zwei große Aufbaulautsprecher für die Heckablage, ein flacher Raveland Aktiv-Subwoofer für unter’n Sitz und eine Scheibenantenne. Jetzt kann der Einbau losgehen, und ich kann endlich wieder fein fett Musik hören. Und die Lautsprecher sehen auch noch gut aus, bzw. man sieht sie gar nicht.
      Wenn ich jetzt noch diese kugelförmigen Aufbaulautsprecher für kleines Geld irgendwo finde…….

      Verstehst du nun? Und als nächstes schimpfen alle über das 80er Jahre Becker Radio. Aber da stehe ich meterweit drüber. Original brauche ich nicht unbedingt 😉

      Sandmann

  9. Martin says:

    Ich finde es klasse, dass Du in deinem Hobby richtig aufgehst. Wie viel Zeit stehst Du in der Woche mindestens in der Garage am Auto und schraubst rum?

    • Sandmann says:

      Ay Martin,

      jetzt kommt eine sehr enttäuschende Antwort – ich bin im MONAT vielleicht vier bis fünf Stunden am Auto…. Aber ich muss mich auch erst mal wieder daran gewöhnen, dass ich eine Garage habe. Das wird also bald wieder mehr, aber momentan habe ich die Zeit nicht.
      Deshalb hab ich auch ein altes Auto gesucht, was TÜV hat und fährt. So dass ich die kleinen Baustellen nach und nach im fahrbereiten Zustand wegschrauben kann… Bin ja fast jeden Tag mit dem Taunus unterwegs, da kann ich mir keine Vollrestauration erlauben.
      Ich gehe eher dahingehend in meinem Hobby auf, dass ich meinen eigentlich gelernten beruf an den Nagel gehängt habe und jetzt seit mehr als 5 Jahren in verschiedenen Magazinen über alte Autos beruflich schreibe. Das…. ich ein TRAUM 🙂 Ich habe quasi mein Hobby zum Beruf gemacht. Jetzt muss ich noch wieder den tag so durchtakten, dass ich wieder mehr Zeit für meine eigene Karre finde…..

      Sandmann

  10. Will Sagen says:

    Ja, ich glaube, meinem Fiat sollte ich im kommenden Frühjahr auch mal wieder eine Ventileinstellung und frisches Öl angedeihen lassen. Der BMW hydrostößelt zum Glück.

    • dette ecker says:

      soll ich dir die Anleitung zum Ventile einstellen schicken… 😉

    • Sandmann says:

      Ich habe ja schon erfahren, dass die Herren sich kennen 🙂

      Ölwechsel und andere Kleinigkeiten stehen beim Taunus auch noch an. Und ich will mal das Kühlsystem reinigen und entkalken, da ist noch viel Potenzial. Aber nach und nach. Der fährt jetzt schon extrem gut.

      Sandmann

  11. Daemonarch says:

    Hallo Sandmann… Das mit deiner eigenen Werkstatt im Haus ist TOLL! Beneidenswert!

    Ich habe seit einigen Jahren den Luxus, dass ich in der kleinen Hobbywerkstatt eines Freundes schrauben kann, wenn es nötig wird. So langsam kriege ich auch wieder spaß daran.
    Im Winter habe ich ja dank Saisonarbeit massig Zeit, soviel das ich fast im Größenwahn auf die Idee gekommen bin, Autos billig anzukaufen, aufzumöbeln und wieder zu verticken.

    Ich möchte dem Kumpel die Werkstatt aber nicht zu vollballern, daher wieder aufgegeben.
    Wollte den Passat über den Tüv bringen, und habe daher in den letzten Wochen einiges erledigt… Obere Querlenker, Antriebswellenmanschette, neuer Kühlmittelflansch am Kopf incl. Temperaturgeber, Ventildeckeldichtung abgedichtet und Ölwechsel…

    Leider fiel dann auf, dass durch das ruckeln im warmen Zustand, welches schon seit Erwerb des KFZ da ist, die AU ohne Tricks nicht zu schaffen ist.

    Ich starte nächste Woche noch einen letzten Versuch – Drosselklappe sauber machen, neue Kerzen, Zündkabel und Zündmodul.
    Wenn er dann nicht läuft gebe ich’s auf, und haue ihn für 300€ weg…

    • Sandmann says:

      Ay Daemonarch,

      komm, das ist doch cool. Du hast wenigstens einen Platz zum Schrauben, andere machen das auf der Straße 😉
      Aber hör auf mit Autos kaufen, aufmöbeln und dann verticken. Wenn dich das wirklich reizt, dann setz dich vorher mal mit den Gesetzen auseinander. Garantie auch bei Privatleuten und so was. Da bekommst du graue Haare, lass da die Finger von.
      Zumal die Autos, die du und ich uns leisten könnten, keine großen Preisdifferenzen möglich machen würden. Geld verdienst du heute mit 300 SL und mit 911. Aber die muss man auch erstmal kaufen können 🙁

      Ich drück dir alle Daumen mit dem Passat. Und wenn es nicht klappt – kauf die ein Auto aus den 70ern. Die brauchen dank H-Kennzeichen keine AU, und wenn die Sprit und einen Zündfunken haben laufen die auch irgendwie.

      Sandmann

  12. Martin R. says:

    Bei Rentner und Sportunimog habe ich immer selber Ventile eingestellt. War auch öfter nötig, dank Auf- (beim gemütlichen rumgondeln) und Abbau /Autobahndauerfeuer)von Ablagerungen PÖL-Betrieb veränderte sich das Ventilspiel recht schnell in beide Richtungen. Irgendwann hatte man das im Gefühl… und bei den OM 61x geht das EInstellen ja wirklich fix.

    Beim Plüschtier lasse ich es machen. Erstens muß zum Einstellen die Nockenwelle raus, zweitens braucht es da Plättchen (die neu nicht mehr zu kriegen sind).

    Schneewittchen hat Hydrostößel. Kann sein, daß ich die demnächst tauschen (lassen) muß – einer von denen tackert, wenn die Maschine nicht knallheiß ist. Bin leicht enttäuscht, die Teile sind ja erst 600.000km alt…

    • Sandmann says:

      😀 WAS? Nach 600.000 schon neue Hydrostössel? Frechheit.

      Ich bin heute nach einer Woche mal wieder durch das verregnete Hamburg gespraddelt. Mittwoch oder Donnerstag ist der linke Krümmer dran. Hoffentlich gibt das nicht gleich wieder neue Geschichten….

      Sandmann

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