KLE mal Kielholen.

Karre vor Küste

Karre vor Küste

Der Mann ist Grafiker, Künstler, Blogger und Berufs-Verrückter. Und er ist sehr groß. KLE aus Mainz hat die vielleicht schrägsten Fans im autoaffinen Teil des Internet, was daran liegt, dass er auch nicht ganz gerade ist. Also, im Kopf so. „Fussel-Tuning“. Schon mal gehört? KLE setzt sich in seinen Piraten und fährt auf eine zweiwöchige Tour rundherum durch Deutschland. Und jeden Abend pennt er bei jemandem, den er schon immer mal jenseits des virtuellen Lebens kennen lernen wollte. Heute bin ich wohl dran. Auf geht’s in einen Abend voller Feinstaub, Salzwasser, australischem Rotwein und schwulen Momenten.

Ganz tief durchatmen.

Nicht alles so ernst nehmen.

Nicht alles so ernst nehmen.

Man kann von dem Passat 32b halten was man will, er ist selten geworden. Mein Stiefvater und meine Mama in Plön hatten mal so einen, in Marsrot, als 55PS Diesel Kombi Nullausstatter. Als ich meinen Führerschein endlich hatte durfte ich mit dem ab und an mal einkaufen fahren 🙂 Viel mehr Erinnerungen sind nicht hängen geblieben. KLE, der mit bürgerlichem Namen Bernd Frank heißt, hat sich seinen „Piraten“ so umgebaut wie er eben Bock drauf hatte. Ich fange lieber nicht an aufzuzählen, aber viel ist nicht mehr original. Da steckt eine menge Arbeit drin, nicht nur weil ihm der Motor drei Tage vor Tourbeginn geplatzt ist und für ein paar unfreiwillig durchschraubte Nächte gesorgt hat. Auch sonst. Nun fährt er, der Passat, auch wenn 200 Kilometer nach Reiseantritt die Stoßdämpfer zum Abschied leise Servus sagten. Egal. Der Wagen polarisiert, und das ist super. Nein, Diesel. Die einen schimpfen ihn Kackfass, die anderen pöbeln seinen Besitzer wüst an, wieder andere lachen und finden den toll. Also, sowohl den Variant als auch den Besitzer. KLE ist einfach anders, seine Autos auch. Wer darüber nicht lachen kann – der möge jetzt bitte ein anderes Programm einschalten.

Wo wenn nicht hier?

Wo wenn nicht hier?

Ich komme viel zu spät zu unserem Date, das ist das Damoklesschwert meines Lebens mit zwei Wohnsitzen und zwei Familien. Alles unter einem Hut geht, aber hier und da verschieben sich die Ankunftszeiten ein wenig, vor allem wenn dazwischen noch die A7 ihr ewiges Lied der verengten Dauerbaustelle singt. Immerhin kann man das heutzutage per Smartphone mitteilen, hoffentlich kann das von dem Mainzer Jung auch Nachrichten mit mehr als 160 Zeichen empfangen. Angeblich hat es noch Tasten. KLE hat aus meiner Verspätung das Beste gemacht, auf dem Flohmarkt in der kieler Innenstadt spontan ein paar Schätze erworben und schon mal bei mir unten vor der Tür im Auto leise vor sich hingebloggt. Als ich um 16:00 Uhr endlich vorfahre sabbeln wir nicht lange, sondern sägen im Pirat erzählend zu meinem Lieblingsplatz an der Kieler Förde. Ich biete dem 2,04 Meter großen Mann aus Froschgrün keine zu besichtigende Werkstatt und keine rostigen Klassiker. Ich biete einen Abend am Meer mit einer Flasche Astra Pilsener und einer Zigarre, einen maritimen Spaziergang an der Förde und ein gemütliches Sofa bei Rotwein, finnischem Essen und Musik. Chillo. Mehr geht bei mir momentan nicht 🙂

Selfies vor Salzwasser. Nein, nicht schwul.

Selfies vor Salzwasser. Nein, nicht schwul.

Zwei Selbstdarsteller auf einem einzigen Bild zusammen. Ein Traum 🙂
Die Gemeinden der Leser könnten allerdings nicht verschiedener sein…. Na klar scheucht KLE das eine oder andere Bild während seiner Reise ins Netz, und auch ich kann mich auf Facebook nicht wirklich zurückhalten. Was daraufhin so rausgelassen wird ist mehr als unterhaltsam…

Zitate von Bernd’s Seite unter diesem Bild:
– Von euch beiden friert heute Nacht keiner?
– schwuler Moment!!!
– Ich glaub, hier hat’s gedonnert

Zitate von meiner Seite unter diesem Bild:
– Cooles Auto und coole Typen
– G2 Gipfel
– Zwei meiner Lieblingsblogger vereint – herrlich 🙂

Nun, hier tun sich gewisse Unterschiede in der Bildinterpretation auf, aber niemand hat behauptet, der große Mainzer und ich wären irgendwie gleich – warum sollten es die Leser sein? Wir zwei warmen Brüder rauchen also zunächst eine heiße therapeutische Zigarre und gucken aufs Meer. Das ist seit Jahrzehnten mein Lieblingsplatz hier, das Auto kann man direkt ans Wasser fahren und normalerweise ist es am Westufer der Kieler Förde echt ruhig… Heute irgendwie nicht, Menschen, Welpen, Hundetrauben und alles bellt gleichzeitig. Egal.

Therapeutisches Rauchen

Therapeutisches Rauchen

Wann kommt eigentlich der Katalysator für preiswerte Zigarren?
Hoffentlich nie, hier draußen stört das zum Glück auch niemanden. Auch nicht die versammelten, etwas unentspannt wirkenden Hundestrandbesucherinnen mit ihren Rassewelpen, die alle (noch nicht) auf so schillernde Namen wie Odin oder Zeus hören und schon im zarten Alter von wenigen Wochen mehr Geld ins Portemonnaie spülen als unsere Autos zusammen noch kosten. Sagt KLE. Ich kenn‘ mich da nicht mit aus und navigiere uns anschließend verbal durch die Innenstadt zurück bis an die Spitze der Kieler Förde. Da kann man ganz gut parken und einmal rum laufen um das, was früher mal Adolfs U-Boot Werften waren, die dann ganz doll kaputt gemacht wurden und deren Trümmerhaufen noch in den 90ern zum Stadtbild gehörten. Heute ist das alles weg, aber irgendwie sieht es noch immer scheiße aus. Ich liebe Kiel trotzdem. Es ist wahrhaftig nicht schön – aber es hat eine große Lebens- und Wohnqualität, und immerhin können Sie im Angesicht dicker Pötte mit den Zielen Norwegen, Schweden und Tallin im Sonnenuntergang spazieren gehen. Schwuler Moment? Nicht mehr als sonst. Habe ich erwähnt dass ich 1,90 groß bin? Nicht, dass man das auf dem Bild sehen könnte…

Irgendwo hinter uns ist Kiel.

Irgendwo hinter uns ist Kiel.

Daheim in Sandmanns Welt, wo die Heizungen schon das erste Mal in diesem Herbst ihr kapitulierend knackendes Erwärmen dem langsam verschwindenden Sommer opfern gibt es ein Abendessen, was ich von meinem halbfinnischen Fräulein Altona übernommen und sowohl lieben als auch schätzen gelernt habe. Perunalihalaatiko. In Niedersachsen hieß das dann einfach Hackbi. Gut gewürztes Kartoffelpüree, vermischt mit scharf angebratenem Hackfleisch – und das dann mit Schmelzkäse im Ofen überbacken. Klingt profan, ist unfassbar lecker. Mir ist vor lauter Gerede der Scheiblettenbelag ein wenig braun und knusprig geworden, aber Herr KLE fegt es sich rein, passt scho‘. Und irgendwann später sagt er diesen legendären Satz: „Nimm’s mir nicht übel, aber ich glaube, ich lass den Rest von diesem Wein jetzt mal stehen…„. War es zu viel? Nächstes Mal doch lieber Bier? Fragen über Fragen. Irgendwann in der Nacht, angeblich so um 3:00 Uhr, kracht mein Gästebett unter dem Fusselblogger zusammen. Futter für die homoerotischen Verschwörungstheoretiker. Ich bekomme es nicht mit, das andere Ende vom Flur ist sehr weit weg in dieser Wohnung. So sehen wir Bernd am frühen Morgen schon in meinem Wohnzimmer am Rechner sitzen und aufgeschreckt bloggen. Auch gut. Ich mach mal Kaffee.

Der Morgen danach

Der Morgen danach

Der Blick aus dem Erker erzählt von einem freundlichen Montag mit viel Sonne und einem ausgeschlafenen Auto da unten. Ich muss da nochmal drauf zurück kommen, weil allein jetzt gerade, wo ich aus dem Fenster gucke schon vier Leute angehalten haben und kopfschüttelnd weitergelaufen sind. Fusseltuning. Ich zitiere mal: Bei Fusseltuning geht es darum, mit möglichst geringen finanziellen Mitteln möglichst außergewöhnliche Fahrzeuge auf die Räder zu stellen. Was zählt, sind Ideen und Phantasie, aus dem Vorhandenen etwas Witziges zu machen. Hat geklappt. Findet bestimmt nicht jeder witzig, ich schon. Fährt sich scheiße, das liegt aber an den kaputten Stoßdämpfern. Ich freu mich schon wieder auf meinen XM nachher, aber das ist eine andere Geschichte. KLE muss weiter, Hamburg ruft, die Herren Becker und Stegemann von den Chromjuwelen haben wie immer Großes vor und wollen ihn dabei haben. Dazwischen liegt mal wieder die A7, wer kennt sie nicht, also garantiert ein früher Aufbruch ein rechtzeitiges Erscheinen.

Ein Orden! Ein Orden!!!

Ein Orden! Ein Orden!!!

Ein Jägermeisterorden. Ich bekomme meinen eigenen Jägermeisterorden!!! 😀 Man muss dazu wissen, dass der fusselige Schrauber mit der Kräuterschnapsmarke mehr verbunden ist als das HB Männchen mit den Zigaretten, deshalb ist es mir eine große Ehre, die Medaille umgehängt zu bekommen. Streng limitiert. Ein Traum. Wir gucken nochmal beide schnell auf Facebook, was die Kommentare unter den Postings machen und dann wirft er seine Tasche in den schon völlig überfüllten Piraten. Ach – so lässt es sich zur Not auch ein paar Tage wohnen. Platz genug ist in dem Variant drin, auch wenn ich das Auto meiner ersten Kontakte zu Schleswig-Holstein hier nicht mehr direkt wiedererkennen kann. Turbodiesel, sagt er. Ein Fahrzeug fernab jeglicher abgasmanipulierender Software, als ein Volkswagen noch ein Volkswagen war und ein Passat noch ein Passat. Nicht ein Lifestyle-Kombi für gut Verdienende. Manchmal möchte ich zurück in die 80er, irgendwie war da alles übersichtlicher. Und manchmal wirft man mir genau diesen Wunsch vor. Irgendwas ist ja immer.

Reisende soll man nicht aufhalten

Reisende soll man nicht aufhalten

Der blau-graue Rauch vom Anlassen legt sich langsam in der windstillen Luft über dem Kopfsteinpflaster in diesem Altbau-Arbeiterviertel von Kiel. Der Variant hoppelt auf seinen kaputten Stoßdämpfern um die Ecke in Richtung Kreisel, zur Autobahn.
Das war also KLE. Cool. Die Aktion verdient Respekt und ist ein bisschen das, was ich in irgend einer Form auch seit Jahren mal machen will. Alle diese Leute da draußen mal besuchen, die immer kommentieren, mitreden, mitleiden, Tipps geben, Bier schicken und irgendwie immer dabei sind. Aber Bernd ist schraubender, kinderloser Single. Ich bin Vater von drei Töchtern in zwei Wohnsitzen mit zwei Jobs. Da bin ich froh, wenn mir der Alltag nicht um die Ohren fliegt. Wie soll man da noch die virtuelle Welt mit unter den Hut bekommen? Puh.
Ich habe es nun schon ein paar Mal erlebt und bin fast nicht überrascht – da draußen treiben sich wirklich interessante, coole und lustige Typen rum. Der hier hat auch noch das Herz am rechten Fleck. Und bevor ich jetzt mit zu viel Pathos die nächsten schwulen Momente hochbeschwöre überlege ich lieber, wann ich morgen ein paar Kleinigkeiten am XM repariere, ein paar Freunde besuche und mein Gästebett wieder zusammenbaue. Und nun geht ja auch schon wieder der Blogger-Award los. Wär cool, den zu gewinnen….. aber es wäre auch nicht schade, es nicht zu tun 🙂

Sandmann

Mehr dazu: http://www.fusselblog.de/

Sag es auch den anderen...
Pin It

Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
Markiert mit , , , , , , , , , .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

22 Responses to KLE mal Kielholen.

  1. Marc sagt:

    Danke für den Hinweis im Fratzenbuch, Du hast meinen frühen Morgen erheitert und damit gerettet 😀
    Meine Nachbarn hatten auch den 32b Variant TD, ich hab den Sound geliebt, auch wenn ich natürlich Papas 5E nie dafür hergegeben hätte 😉

    Man(n) müsste Dir mal guten Schweizer Wein unterjubeln 😀

    • Sandmann sagt:

      Ay Marc,

      gern geschehen. Die anderen scheuch ich erst heute Mittag her 🙂 Das war… wie nennt man das heute…? Eine Sneak Peak? Phhh albern. Hauptsache du wurdest beim Frühaufstehen gut unterhalten. Was auch immer du an einem Samstag Morgen, zumal einem Feiertag in Deutschland, so treibst. Tu es mit Kaffee.

      Mein Papa hatte ja auch einen 5E, an dem Sound hänge ich mehr als an dem Saugdiesel Geschnatter des Passat. Aber es war ein treues Auto, glaube ich. Ich hatte ja nur Augen für meinen Taunus, seit ich 15 war 🙂

      Schweizer Wein brauchst du mir nicht unterzujubeln 😉 Wenn du im Blog weit zurück gehst, zu den allerersten Einträgen, dann bekommst du die letzten Tage an der Seite der Mona Lisa mit. Ich war mit einer Dame in verbandelt, die im Sauerland alles zurück ließ (und das war auch gut so) und in die Schweiz zog. Mitten rein nach Zürich. Also bin ich ein Jahr lang noch ein wenig weiter gependelt als heute. Und deshalb bin ich a) der Schweiz als auch b) Zürich an sich als auch c) dem Schweizer Wein sehr zugetan. Den paar Flaschen, die ihr da unten nicht zusammen mit viel warmem Käse selbst austrinkt 😀
      Pankraz Pinot Noir. Ich hätte mich am liebsten reingelegt. Teurer shit hier in Norddeutschland……

      Sandmann

      • Marc sagt:

        Grüezi Sandmann

        Im Schwyzerländli war gestern nix besonderes ausser Samstag und ich am Arbeiten 🙂 Aber mit Kaffee, da kann ich Dich beruhigen, das gehört sich so. 😀

        Ja der Taunus, hab gestern einen solchen auf einem kleinen Oldtimertreffen gesehen… ich kann Deine Schwärmerei verstehen obwohl ich familiär gesehen keinen Bezug zu Ford habe.

        Ich werde die ältesten Beiträge anschauen, da bin ich jetzt neugierig! Solltest Du trotzdem wieder mal in den tiiiefen Süden kommen, meld Dich vorher an. Ein, zwei Flaschen guten Weines einheimischer Provenienz liegen bei uns auch im Keller und dieser ist nahe der Garage 😉

        • Sandmann sagt:

          Ay Marc,

          danke für die Einladung, ich werde darauf zurückkommen 🙂 Hab mir auch prompt einen der wenigen hier oben im Supermarkt erhältlichen überteuerten Tropfen aus der Schweiz in die Küche gestellt….. mal sehen…..

          Zum Taunus habe auch ich keine familiäre Verbindung. Den hatte ich als mein erstes Auto komplett allein verbockt 🙂 Das bedeutet: Alles was ich erinnere sind eigene Erinnerungen und selbst erlebte Geschichten. Ich glaube, das ist fast noch geiler als dieser „Ich fahr die gleiche Karre wie mein Papa“ Kram. Da bin ich ja auch nicht ganz frei von 😉

          Sandmann

  2. KLE sagt:

    Musstest Du das mit dem Wein petzen? Ich bin als natural born Oberfranke eben Bier- (und Jägermeister-) Trinker. Und ich musse ja zurechnungsfähig bleiben, um den Bettsturz zu überleben 😉

    • Sandmann sagt:

      na gut, das gilt durchaus als Ausrede 😉

      Ich dachte mir ich biete dir mal einen letzten Rest Kultur, bevor du in Richtung Hamburg und Süddeutschland zurück fährst. Bier und Jägermeister bekommst du ja jeden Tag *burps*

      Das Bett steht noch immer kaputt im Zimmer rum. Irgendwie bin ich faul geworden…

      Sandmann

    • Martin sagt:

      Na, als oridschinal born Oberfranke kannste bei deiner nächsten Tour in Bamberch vorbeikommen. Ich hab auch ein Gästebett, das nicht gleich zusammenbollert.

      Jens hatte mir mal Astra-Bier versprochen im Gegenzug zum Bamberger Bier. Hat er Dir was mitgegeben?

      • Sandmann sagt:

        Schön, dass ihr alle so robuste Betten habt 🙁

        Nein, ich habe dem Herren kein Astra mitgegeben, Martin. Aber ich habe dich schon vor MO-NA-TEN auf Facebook nach deiner Adresse gefragt, um mich für das Süfftg-Bier-Carepaket zu revangieren. Und? Nichts. Flatline. Nada.

        Tja, bärtiger Autofreund, so wird das nichts mit dem Restalkohol 😉 Hole er das doch bitte mal nach, ich habe sonst ein schlechtes Gewissen…..

        Sandmann

  3. Sammy sagt:

    durfte beim realen Treffen in Oldenburg/Oldenburg dabei sein und habe KLE als tiefenentspannten Zeitgenossen kennen gelernt, schön wars, gerne wieder 😉

    • Sandmann sagt:

      Ay Sammy,

      ich selbst war lediglich überrascht, dass er genau so auf Facebook nach den Likes giert wie ich, wenn es ums digitale Schwanzmessen geht 😀 Sind wir nicht alle ein bisschen bluna?
      Warum bin ich eigentlich schon wach? Ist doch Sonntag? *grübel*

      Sandmann

  4. muetze sagt:

    also das Gericht welches du als Hackbi bezeichnest gibt es auch hier in Frankreich. Da heist es Hachis Parmentier https://de.wikipedia.org/wiki/Hachis_parmentier wie du siehst gibt es den anscheinend überall und überall heist er anders 😉

    • Sandmann sagt:

      Ay muetze,

      😀 na das ist doch mal intereuropäischer Rezepteaustausch! Daumen hoch. Hackbi nennt es auch nur mein halbfinnisches Fräulein Altona, tatsächlich gibt es wohl in Finnland diverse dieser „Kistchen“ mit Kartoffel-Irgendwas drin. In diesem Fall mit Fleisch. Ich muss da nochmal tiefer in die Materie gehen……
      😉
      Danke für den Link und viele Grüße nach… Frankreich???

      Sandmann

  5. Micky sagt:

    Hach mein G2 Gipfel hat es in den Blog geschafft! 😀

    Schön mal meine zwei meiner Lieblingsblogger vereint zu sehen und schön zu sehen das sie Spaß hatten!

    Und jetzt mal zum KLE und dort nachlesen was ich die letzten Tage der Tour verpasst habe.

    Schönen Sontach noch!

    • Sandmann sagt:

      Ay Micky,

      verrückte Tour zu verrückten Leuten, die KLE da gemacht hat. Und jede Station anders. Ich glaube die anderen betten haben auch besser gehalten 🙂 Er sollte einen Bildband dazu rausbringen…

      Sandmann

  6. Der Sandmann und der KLE auf einem Bild, welch ein Anblick 🙂

    Und jetzt sitzen die zwei da in Kiel. Das inspiriert ungemein 😉
    Wenn ich so die Tourberichte lese bekomme ich Lust das auch mal zu machen, was wären denn Ziele die man gesehen haben muss?

    Hoffentlich lässt es die Zeit zu sowas auch mal zu machen und sehenswerte Ort zu besuchen 🙂

    • Sandmann sagt:

      Ay André,

      ja – ich hab’s auch genossen 😀

      Was meinst du mit Zielen, die man gesehen haben muss? In Kiel jetzt? Oha….. Kiel ist nicht so schön, aber sehr lebenswert.
      In Laboe auf das Ehrenmal rauf und ins U-Boot rein.
      Den Nord-Ostsee Kanal, an der Schleuse Holtenau kann man geile Fotos vom Auto machen. Unter der Brücke, mit Schiffen im Hintergrund.
      Die Fähren in der Innenstadt und die Klappbrücke über die Hörn.
      Die Strände, Falckenstein, Schilcksee…..
      Die Trödelscheune „Schatzkammer“ 😉

      Und wenn der Abend sich senkt ist es einfach sehr entspannt, am Kleinen Kiel entlang in die Holtenauer Straße zu spazieren und da was zu essen….

      Reicht? 🙂

      Sandmann

  7. Ziele im Norden der Republik die sich jeder ansehen sollte der dort einmal Halt macht. 🙂

    Hier im Süden gibt es einiges zu sehen. Außer wohl in diesem kleinen verschlafenen Kaff, in dem es nichts, aber auch gar nichts zu sehen gibt.

    Die Zugspitze, Schloß Neuschwanstein, den Bodensee und vieles mehr hat der Süden Deutschlands zu bieten.

    Ja Kiel wäre definitiv ein Ziel wenn es auf Tour geht. Ein Plan steht, ob sich der realisieren lässt steht noch in den Sternen. ^^

    Zeit, Geld und ein passendes Gefährt müssen im richtigen Augenblick zur Verfügung stehen.

    Reicht? Reicht sehr wohl um Kiel als Ziel mit aufzunehmen, außerdem liegt es auf dem Weg zum eigentlichen Ziel eines gehegten Traumes. Mit dem Auto an den Nordkapp 😉

    Beste Grüße
    André

    • Sandmann sagt:

      Ay André,

      jahaaaa der Süden geizt nicht mit Reizen. Wenngleich es für mich gar nicht die klassischen Attraktionen sein müssen, bei denen man von fotografierenden Japanern überrollt wird 🙂 Ich schätze München, ich liebe Nürnberg, ich mag Bambergs Bier. Und ich habe eine große Affinität zur Nordschweiz und ein paar ihrer Bewohner, das ist ja fast noch Süddeutschland.
      Und irgendwann muss ich dringend mal wieder auf die Erlanger Bergkirchweih….. *seufz*

      Mit dem Auto ans Nordkap ist ein wundervoller Plan. Aber fang doch erstmal kleiner an. Mit dem Auto an die NordSEE oder so. Das kost‘ nicht viel. Ich fahr auch irgendwann mal mit einem alten Auto von Helsinki nach Napoli. Auf dem Landweg. Aber das ist eine andere Geschichte….

      Sandmann

      • Nene, die muss ich auch nicht haben. Ein Sonnenaufgang in den Bergen ist mir da viel lieber.

        Da gebe ich dir Recht, auch Regensburg und Berchtesgaden sind sehenswert.
        Die Bergkirchweih ist auch ein jährlicher Termin im Kalender.

        Zu hoch gegriffen fürs erste mal? Vllt ist es besser nicht gleich 4000km am Stück zu fahren 🙂
        Der erste Punkt ist der passende fahrbare Untersatz, nicht zu klein, nicht zu groß und auf jeden Fall nicht zu durstig 😉

        Helsinki —> Napoli 😀
        gute 3000km auf dem direkten Wege.
        Hoffentlich können wir bald darüber lesen wie du gut durch den Ostblock kommst.

        Gruß

        André

        • Sandmann sagt:

          Nix 3000 Kilometer mein Lieber.
          Wir sprechen vom LANDWEG, ich will nicht Fähre fahren. Der Landweg geht oben rum, über Schweden und Dänemark. Das sind dann gut 4500 Kilometer, den Ostblock werde ich auf dieser Tour nicht touchieren 🙂
          Das Ding hat Zeit. Ich suche noch einen Sponsor, ich bin schließlich drei Wochen unterwegs. Bisschen lang, um als persönlicher Spaß zu gelten…

          Aber gäbe geile Geschichten. Jeden Abend in einem Motel fünf Bilder des Tages und eine Seite Text, geschrieben auf einer mechanischen Schreibmaschine, online bringen. In Magazinform…

          Sandmann

          • Da sagt mir Google Maps aber was anderes ^^

            Aber wer fährt schon auf dem direkten Weg, hier und da noch was anschauen und irgendwo Halt machen, an einem Plätzchen an dem es einem gefällt. 🙂
            Ich glaube es wird dir nicht sehr schwer fallen dafür einen Sponsor zu finden. Und darüber kannst du wohl ein Buch schreiben und nicht nur 21 Seiten 🙂

            • Sandmann sagt:

              Ay André,

              wenn du das bei google eingibst bekommst du den direkten Weg über die Fähren. Denn nimmst du jetzt mit der Maus und ziehst ihn nach oben. Ab Helsinki erstmal in Richtung NORDEN, dann an Schweden entlang wieder runter. Das ist meine Tour…

              Ich denke auch dass man Sponsoren finden würde. Mein Problem ist eher die Zeit. Ich kann nur schlecht drei Wochen von meiner Familie weg sein, das findet sowohl die Familie als auch ich sehr doof….

              Sandmann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ein bisschen Mathematik: *