Männersache – Lamborghini oben ohne.

Das Biest kontrollieren

Das Biest kontrollieren

Heute wird extrem gemackert. Meine Damen, würden Sie bitte wegschauen? Emilia Romagna – das staubige Fleckchen Erde um Modena und Bologna im manchmal sonnigen Italien. Hier reift der weltberühmte und unfassbar köstliche Aceto Balsamico Traditionale in 12-25 Jahren zu seiner kostspieligen Köstlichkeit, hier ist Lambrusco noch keine süße Knallbrause, hier sind handgemachte Nudeln nur Vorspeise und Schweinefleisch ein Nationalgericht… und hier sitzen die drei Schnellen. Die drei Schönen. Die drei Sportlichen. Nein, ich meine nicht mich und meine Geschwister, es geht vielmehr um Maserati, Ferrari und Lamborghini! Namen, untrennbar verbunden mit maskuliner Kraft, mit pornösen Gedanken und mit unerreichbarer Faszination. Es sind nur Autos. Man kann sie fahren.

Das wird jetzt selbstverliebtes Posing für Profis…. Was mache ich eigentlich hier? Ein Flugzeug kippte mich vorhin in Bologna ab, auf der Suche nach den goldenen Pferdestärken. Und die findet man hier in rauhen Mengen.

Man darf ja noch träumen...

Man darf ja noch träumen…

Das ganze nennt sich Pressereise und führt mich gemeinsam mit fünf anderen Journalisten für vier Tage in diese Gegend, die sie auch „Terra di Motori“ oder neuerdings werbewirksam „Motor Valley“ nennen. Denn wenn das eigene Herz im V8- oder gar im V12-Takt sehnsüchtig schlägt, findet es hier die ureigenen Gründe dafür. Vielleicht liegt es am sehr guten Essen der Region, dass neben Dreizack, Wildpferd und Stier auch noch Pagani, Ducati und seinerzeit DeTomaso in Norditalien ansässig sind. Oder waren. Egal, wo man zufällig klingelt, irgend einer ist bestimmt mit den Jungs verwandt. Aber schrieb ich Maserati, Ferrari und Lamborghini? Drei auf einmal wäre ein bisschen wahnsinnig, so viel fasst ein einfaches serielles Männerhirn nicht. Beschränke ich mich auf den Stier. Erstmal. In Modena öffnen sich uns die Tore zu der Sportwagenschmiede, die gerade ihren 50. Geburtstag feiert.

Posing für Fortgeschrittene

Posing für Fortgeschrittene

Sagen Sie bitte niemals [LAMBORDSCHINI], das outet Sie als ungebildeten Audifahrer. Sprechen Sie das G wie ein G. LamborGHini. Danke. Wie begegne ich am besten einer Automarke, die mich schon in Form des Countach in „Auf dem Highway ist die Hölle los“ faszinierte? Die für mich allein schon finanziell immer unerreichbar bleiben wird? Erstmal könnte ich im hauseigenen Museum anfangen. Wenn ich sehe, was die schon alles gebaut haben kann ich vielleicht verstehen, was nachher unter meinem Gasfuß brüllen wird. Blechgewordene Träume, Farben aus einem LSD Rausch, Formen wie Hüften und Brüste. Ich kann nicht anders. Diese Autos sind einfach wunderschön. Dämlich und unkontrolliert grinsend schlurfe ich hinter unseren beiden Veranstalterinnen Simona (Italien) und Steffi (Deutschland) hinterher und betrachte diese Schätze. Die nächste Tür öffnet sich gut geölt wie bei Ali Baba und gibt den Weg in die heiligen Produktionshallen der Marke Lamborghini frei. Der Ort, an dem sie gebaut werden. AAAAAHHHH!

Im Herzen der Schmiede

Im Herzen der Schmiede

Weiterposen. Nicht aufhören, die Nachwelt will das 🙂 Ich stehe inmitten der Halle, in der Träume entstehen. Die Gallardos und die Aventadors. Es ist geheimnisvoll ruhig, weil die schraubende Schicht gerade nach Hause gegangen ist. Glückliche Italiener, die hauptberuflich Supersportwagen zusammenbauen. Ich flaniere zwischen gewaltigen, glänzenden Motoren, Rahmen, feinem Leder in verschiedenen Farben, Metall und Kunststoff und kann es fast nicht glauben. In diesem Moment hat sich die Reise schon gelohnt, wenn ich JETZT wieder nach Hause fliege habe ich genug Emotionen für die kommenden Wochen mitgenommen. Aber ich bin erst seit ein paar Stunden in Italien… Ich möchte hier wohnen.

Riecht das nach Stier?

Riecht das nach Stier?

Es entsteht so etwas wie ein … ein Eindruck. Hier wird Handwerkskunst in Perfektion betrieben, das hat nichts mit dem Image eines alten, rostenden FIAT zu tun. Hatte es noch nie. Seit genau 50 Jahren baut man bei Lamborghini pfeilschnelle Legenden auf vier Rädern, und auch wenn man heute zu Audi gehört ist der Zauber ungebrochen. Die nächste Tür führt nach draußen in die italienische Mittagssonne. Jetzt wird es ernst. Jetzt werden die Stiere geritten. Eine Stunde lang, vier verschiedene Modelle, wir Jungs und Mädels sollen sie alle fahren. Nicht auf der Teststrecke, sondern mitten im Leben, durch die Umgebung. Perso und Führerschein vorzeigen, irgendwas unterschreiben und der erste Schlüssel klappert in meiner rechten Hand. Jeeeeeesus – ich werde Lamborghini fahren.

Mit welchem fange ich an?

Mit welchem fange ich an?

Falls Sie das irgendwie beruhigt – nach dem Museum und der Fertigungsstrecke verliert man irgendwann den unterwürfigen Respekt, obwohl hier nun die blechgewordene Erfüllung aller lüsternen Männerträume rumsteht und darauf wartet, getreten und gescheucht zu werden. Die Endorphine kreisen zwar nett in der Blutbahn, aber der Kopf ist schon wieder bei Facebook und arbeitet. Was haben wir hier? Einen „normalen“ Gallardo mit 550PS in orange, das gleiche Modell als weißer Spyder ohne Dach, einen  Superleggera Edizione Technica, besonders leicht, besonders schwarz und mit 570PS sowie den Aventador, den ich nur aus der Art von feuchtem Traum kenne, über die ich nicht mal mit meinen besten Freunden spreche. 700PS, alles elektrisch, V12, 350.000 Euro. *schluck*

Ich mag orange

Ich mag orange

Der Anfang ist wie bei einem Fiat Punto. Tür auf, reinsetzen, Tür zu. Das war’s dann allerdings auch mit den Gemeinsamkeiten 😉 So sitzt sich also ein Lamborghini. Straff und sexy. Die Gürtellinie ist so hoch, dass der Manta-Arm irgendwie panne aussieht. In meinen Händen ein griffiges Lenkrad mit Schaltwippen, viele viele Knöpfe auf der Mittelkonsole, überall Karbon und in den Rückspiegeln gierig wirkende Lufteinlässe, durch die das im Nacken sitzende Triebwerk atmen kann. Im Gänsemarsch röcheln und röhren die rasenden Reporter hinter dem vorausfahrenden Anleiter im gelben Lambo hinterher, und erstmalig ist der Blick auf die eigentlich wunderschöne Landschaft Nebensache. Es ist mehr dieses Geräusch, das der Motor macht, wenn man bei 80 in den dritten Gang zurück schaltet. Dieses zornige, aber ruckfreie Aufbrüllen von hinten. Wer will da noch Zypressen angucken?

Strahlemann und die Filzkiste

Strahlemann und die Filzkiste

Ich bin auf jedem Bild drauf, wie? Fällt mir selber gerade auf, aber stellen Sie sich einfach mal vor, Sie stehen mitten auf der Golden Gate Bridge und haben das Gefühl, dass Ihnen das niemand glauben wird, wenn Sie nicht auf jedem Bild mit drauf sind 🙂 Sandmann fährt einen Gallardo. Ich bin schon echt viele Autos gefahren, und da waren auch einige sehr sehr attraktive Kisten bei. Das bringt der Beruf mit sich. Aber das hier ist neu. Und es bürstet die Haare auf den Armen gegen den Strich und richtet sie sanft auf! Also – die Haare. Fenster runter, Klimaanlage aus, Radio aus. Dieses Auto will gefühlt und gehört werden. Das orange Ding mit dem Namen eines Kampfstieres fährt sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit unterhalb des Grenzbereiches wie ein ganz normales Auto… und an den Grenzbereich kommen wir gar nicht, denn nach 10 Minuten auf holperigen italienischen Landstraßen geht es rechts ran und die Stiere werden durchgetauscht.

Keine Wünsche... offen...

Keine Wünsche… offen…

Wir fotografieren mit allem, was wir haben. Kameras, iPhones, Tablets. Die schönsten Bilder lass ich mal im Kistchen, denn es wird noch einen großen Bericht in einer der kommenden TRÄUME WAGEN geben. Da bin ich dann auch nicht auf jedem Bild mit drauf, aber hier im Blog darf ich das ja 😉 Die Motoren brüllen wieder auf, über den knackigen Hintern wabert die Luft und aus den Auspuffrohren sägt Heavy Metal Beat der Effizienzklasse G. Das sind keine vernünftigen Reisemobile. Das sind kompromisslose Spaßmaschinen für die, die es sich leisten können. Mehr wollen die gar nicht sein, sie sagen es laut und ungeschminkt und sind mir damit sympathischer als so manch geleaster Firmen-SUV vor der Öko-Kita.

Oben ohne

Oben ohne

Warum nicht mal beruflich Spaß haben? Und Spaß, wer hätte das gedacht, macht das alles hier auf jeden Fall. Aus mehreren Gründen. Nach Monaten des schlechten Wetters, des kalten Schnees und der grauen Wolken erlebe ich den ersten echten Sonnentag des Jahres 2013 in Norditalien hinter dem Lenkrad von vier Supersportwagen. Danke. Immer wieder zurück fallen lassen, um dann einen oder zwei Gänge runterzuschalten und die Zylinder zu einem heiseren Schrei zu bewegen. Dann der sanfte Druck aufs Gaspedal (die Autos vor mir sind ja gar nicht so weit weg…) – das ist fast ein bisschen wie Motorrad fahren, und wenn ich die spitzen Quietscher der ebenfalls wechselnden Beifahrer/Innen richtig interpretiere ist die Beschleunigung vergleichbar 🙂 Fotos verwackeln, Kameras rutschen hinter die Sitze, Gesichter werden ein wenig grüner. Und schon ist wieder Wechsel.

Fahrerwechsel

Fahrerwechsel

Ich bin noch ein bisschen verwirrt am Kichern, denn eben gerade konnten wir miterleben, wie ein Kleingauner in einem klapperigen Fiat mit Vollgas vor einem Polizeiwagen mit aufgeblendetem Weihnachtsbaum auf der Flucht war. Dreimal um den Kreisverkehr rum und ab in Richtung Innenstadt. Hoffentlich sind die jetzt weg. Kurz vor Modena stehe ich andächtig vor der Königsklasse dieses Quartetts, dem Aventador. Am Ende des Tages auch nur ein Auto, aber es strotzt vor maskuliner Kraft und sagt schon durch die gedrungene, aggressive Formgebung: Leg dich lieber nicht mit mir an. Der Name ist Programm, selbstverständlich kommt er von einem prämierten Kampfbullen und bedeutet frei ins Deutsche übersetzt „In den Hintern treten„. Wer nun wem? Ich gleich den anderen da vorne, oder der im Nacken sitzende Zwölfzylinder mir selbst? Spannend.

Irgendwie unwirklich...

Irgendwie unwirklich…

Die Türen schwingen an den Gelenken nach oben. Das kenne ich selbst vom Bertone Carabo Concept Car, über das ich gerade recherchiere. Das kennen Sie vielleicht vom GTI Treffen am Wörthersee, denn es gibt immer wieder Freaks, die der Meinung sind, bei ihrem Golf müssten die Türen auch so aufgehen. Na gut. Als ich drin sitze umgibt mich die inzwischen fast vertraute Lamborghini-Landschaft aus Leder und Carbon, nur vor mir will mich ein kunterbuntes Telespiel-Tacho-Display mit Informationen versorgen. Das sieht ein wenig ungewöhnlich aus. Die Türen schwenken zu und lassen mich in diesem Geschoss mit dem Gefühl allein, gerade den Sicherheitsbügel der Achterbahngondel geschlossen zu haben. Anschnallen. Einen Schlüssel zum Anlassen gibt es nicht – das wird über den Startknopf erledigt, der unter einer giftig roten Klappe sitzt. In einem Kampfjet würde man damit die Waffen abfeuern.

Fire and forget

Fire and forget

Bilder während der Fahrt in diesem Auto? Vergessen Sie es. Als Fahrer hat man alle Hände voll zu tun, um den Boliden nicht in die Erdumlaufbahn zu schießen und der Beifahrer kämpft ums nackte Überleben. Dieses Auto ist die Waffe selbst, mit dem Knopf habe ich sie abgefeuert. Der Zwölfzylinder annulliert sämtliche Gesetze der Schwerkraft und verhohnepiepelt die Trägheit. Gas treten bedeutet nach vorn, egal was ist. Über die vier angetriebenen Walzen werden die Signale (nach einigen Millisekunden der Steuergeräteverköstigung) direkt aus den Brennräumen 1:1 auf den Asphalt geklebt. Amen. Das wars. Beim letzten Stopp muss ich noch ein bisschen posen, während meine Beifahrerin leichenblass den Seitenstreifen vollkotzt. Das ist Italien. Klasse!

man MUSS einfach posen!

man MUSS einfach posen!

Aber natürlich ist Italien noch viel mehr. Vergessen wir Ferrari und Maserati nicht, auch die wird das fröhliche Journalistenhäufchen in den kommenden Tagen noch besuchen. Wenn auch nicht fahren, das emotionale Pulver der selbst erlebten Beschleunigung wurde schon heute, am ersten Tag, komplett verschossen. Da bleiben für die kommenden Tage ein paar mehr Möglichkeiten, den Schwerpunkt weg von den Autos auf jenen uralten Balsamico, Schweinefleisch und Rotwein zu verlegen. Und Pasta. Basta. Motor Valley grenzt sich kulinarisch extrem vom Rest des stiefelförmigen Landes ab, hier ist sozusagen die Wiege des guten Essens. Wir werden das einmal eruieren, ab morgen soll es sowieso in Strömen regnen. Das wird den Lieben daheim natürlich nicht verraten 🙂

Pasta, Schweinefleisch und Autos

Pasta, Schweinefleisch und Autos

Hatte ich was davon geschrieben, dass die Frauen bitte weggucken mögen? 🙂 Ist natürlich totaler Quatsch, sowohl Simona und Steffi als auch die beiden mitgereisten Journalistinnen hatten sichtlich Spaß, obwohl sie eher für die Themen „naturbelassener Käse“ und „schöne alte Mauern“ mitgekommen waren. Glaube ich. Jetzt lassen wir die Kampfstiere erst einmal abkühlen und uns von der einheimischen Küche in einer kleinen Trattoria verwöhnen. Es geht das Gerücht, wir würden sogar noch lernen, wie man Pasta selber knetet. Aber nicht mehr heute, ich such mir jetzt ein W-LAN und eine Flasche Wein und verarbeite das Erlebte – so und so 🙂

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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11 Responses to Männersache – Lamborghini oben ohne.

  1. Sandmann sagt:

    Wo seid ihr eigentlich alle? 🙂
    Traut ihr euch nicht mehr zu kommentieren? Likes Likes Likes aber keiner sagt mir mal, dass ich schrecklich selbstverliebt bin, viel zu viel pose und meinen Mist mal für mich behalten soll, so wie früher?
    😀
    Was los Kameraden, ich rufe in den Wald und es schallt nichts zurück. Wollt ihr lieber wieder klapperige Taunus-Balladen…? :roll: Die kommen noch früh genug…

    Sandmann, einsam hier

    • bronx sagt:

      Moin Sandmann,

      wo nichts passiert, kann man nichts kommentieren.
      „Klapperige Taunus-Balladen“? In der Tat, das wäre etwas lesenswertes 😉

      Bronx

      • Sandmann sagt:

        Ay Bronx,

        na ja, NICHTS passieren liegt ja ein bisschen im Auge des Betrachters. Mal ein paar Lamborghinis unter dem Hintern haben ist ja auch mal ganz fein, es muss ja nicht permanent der Alltags-Blues sein. Oder ist das zu „weit weg“?

        Hm. Ich mag ja Tellerränder 😉

        Allerdings habe ich schon immer festgestellt, dass meine „Reiseberichte“ zwar nach einiger Zeit sagenhafte Klickraten vorweisen konnten, aber wenige sich berufen fühlten, was dazu zu schreiben. Egal ob Urlaub an der Côte d’Azur, CLS in Kalifornien oder dänische Wurstferien. Aber dann ist das eben so 🙂

        Da mein Taunus wieder wie entfesselt läuft gibt es auch bald neue Geschichten. Aber erstmal will ich Italien durchholen. Und dann geht es mit Rudolf nach Finnland <3

        Sandmann

        • bronx sagt:

          „Oder ist das zu >weit weg< ? Hm. Ich mag ja Tellerränder" 😉 Jo, die mag ich auch. Mit >nichts passiert< meinte ich auch nur die Flaute hier im Blog. Schade! Deine Reiseberichte fand ich dagegen immer lesens- und kommentierenswert. Das ich mit Lamborghinis nichts anfangen kann, ist ja mein persönliches Ding. Zu abgehoben, ich mag solche Autos einfach nicht. Die mögen zwar technisch faszinieren, sind (mir) aber in der Tat zu "weit weg". 😉 >Aber dann ist das eben so< Jo, macht ja auch nix. Freue mich trotzdem auf neue Taunus- und andere Geschichten 😀 Bronx

          • Sandmann sagt:

            Ay Bronx,

            der nächste Bericht geht über leckeres Essen in lauschigen italienischen Gegenden 🙂 Und danach holt mich der Alltag sowieso wieder ein, allein die Tour mit dem Rudolf nach Finnland wird ein paar Bilder abwerfen.
            Und jetzt muss ich mir noch ein bisschen Zeit kaufen…. ach mennoooo….

            Sandmann

  2. Ozboy sagt:

    So, Sandmann du Poser, jetzt hast du es geschafft!

    Eigentlich bin ich nur stiller Mitleser, aber jetzt will ich dir vor Neid mal richtig in den Hintern treten!
    Lamborghini! Fahren! Gallardo, Spyder, Superleggera, Aventador – leck mich am Ar*#?!

    Geile Wagen, geilen Job den du da machst – geiler Blog!
    Soll dir der Balsamico auf’s Hemd tropfen und dir beim Pastakneten der Mittelfinger brechen…

    In neidvoller Ehrfurcht
    Kai

    • Sandmann sagt:

      Ozboy,

      willkommen bei den ENDLICH mal was schreibenden schweigenden Mitlesern 😀 Sei froh, dass ich dich nicht eben gerade direkt nach deiner Registrierung als Porno-Spammer wieder gelöscht habe, aber eine hotmail.com Adresse ist immer ein wenig suspekt 🙂

      Fein, dass du dich hast sauber provozieren lassen. Der Arschtritt ist angekommen, tut ein bisschen weh, aber weißt du was? — DAS war es wert 😀 😀 😀 Mehr davon.
      Sowas habe ich mir auch angehört, als ich den neuen CLS AMG durch Californien gefahren bin. Ich habe dann noch ein bisschen rumgejammert, dass es TROTZDEM Arbeit ist, dass ich an diesen Tagen fern von meiner Liebsten (und meinen Töchtern) bin und dass man kaum zum Schlafen kommt, weil alle nach einem schreien. Facebook will befeuert werden, der Chef verlangt einen 8-Seitigen Bericht in der übernächsten Ausgabe, der Blog ruft. Argh. Aber mit dem Jammern habe ich aufgehört, das glaubt mir doch sowieso niemand…

      By the way – Balsamico hatte ich vorgestern auf der HOSE und Pasta habe ich tatsächlich schon mal wieder selbst gemacht. Und dann beschlossen, dass frische gekaufte Nudeln eigentlich auch ganz toll sind. Aber dazu später mehr 🙂

      So, ich muss am Alfa Bertone Carabo weiterschreiben…

      Sandmann

      • Snoopy sagt:

        Irgendwo vermisse ich die Klageworte das es sich bei den Probe gefahrenen Exemplare um Neuwagen und nicht um die alten Modelle handelt 😉

        Hat sich die Beifahrerin gerächt und ist mit dir auch mal ein paar Kurven flott bis zu Sandblässe gefahren ? 🙂 Gentlemen 😉

        • Sandmann sagt:

          Ay Snoopy,

          es gibt ja auch Neuwagen, die ich MAG. Phaeton, neue E-Klasse und S-Klasse, Lamborghini… 😉

          Wir hatten wechselnde Beifahrer/innen, ich hatte das große Glück, dass ich immer jemanden neben mir hatte, der/die nicht selbst fahren wollte. Ich erinnere mich an eine Bergfahrt in der neuen C-Klasse quer über Teneriffa an der Seite von MC Winkel. Da ist mir fast komplett das Essen aus dem Gesicht gefallen 🙁 bäh. Nix Gentleman….

          Sandmann

  3. brunsberg sagt:

    Ich sag mal so: Die hier versammelte Leserschaft ist zu geerdet für diese in vielerlei Hinsicht abgehobenen Traumwagen. Wer über Jahrzehnte mit allen möglichen mehr oder weniger normalen Zwei- und Vierrädern fleissig km gesammelt hat ( manchmal sogar eine Million und etwas mehr), der ist so abgeklärt und schonungslos realistisch, dass er von allem möglichen träumt, nur nicht von einem Lambo. Der gehört irgendwie einer anderen Galaxie an, weit weg und sehr fremd…

    • Sandmann sagt:

      Ay Brunsberg,

      klickst du dich gerade chronologisch von hinten nach vorn? 🙂
      Klar sind die meisten Leser hier eher geerdet, und ein Lamborghini kommt ja sogar für NICHT geerdete Menschen allein aus Kostengründen kaum in Frage.
      Den Aventador würde ich auch nicht geschenkt nehmen. Aber es war schon ziemlich cool, die vier mal zu fahren 😎 Das hat schlicht Spaß gemacht. Und dann das gute Essen…..

      Sandmann

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