NIE NIE NIE… vor der Kita schrauben!

Kleine Automechaniker

Kleine Automechaniker

Was machst du daaaa?“ – „Ich… äh… Moment… ich mach mein Auto heile!“ – „Machst du dein Auto heile?“ – „Jahaaa ♫“ Schwitzend und ölig verkante ich mich im Motorraum des Dottore und versuche, dem revidierten Vergaser Leben einzuhauchen. Neben dem alten Audi steht der nicht ganz so alte Daimler mit offener Haube und ist bereit, der leergeorgelten Batterie Strom zu spenden. Irgendwelche Eltern haben anscheinend ihre Kinder noch nicht aus der angrenzenden Kita abgeholt. „Sind das beides deine Autos?“ – „Jaaa.“ – „Der andere gelbe da auch?“ – „Ja, das ist auch meiner“ – „Darfst du den nehmen?“ – „Ja, das ist doch meiner…….“ – „Ist das auch deiner?

🙂

Ich nehme mein Handy und bedeute meinem halbfinnischen Fräulein Altona per SMS, dass sie hier nichts verpasse. Ich würde erstmal versuchen, den Audi zum Laufen zu bringen, um ihn umzuparken und dann dort weiter zu schrauben. „Kuck mal das Auto hat auf den Boden gespuckt!“ Manchmal stellt einen die Menschheit selbst auf die Probe.

Was hat denn dein Auto?“ – „Das weiß ich noch nicht so richtig, das versuche ich gerade rauszubekommen….“ – „Weißt du das nicht?“ – „Nein.“ – „Ist das Auto kaputt?“ – „Ja. Wo ist denn euer Erzieher?“ – „Da hinten, hier ist das viel spannender… magst du das, wenn dein Auto kaputt ist?“ – „Hey nein natürlich nicht, deshalb mache ich ihn ja heile“. – „Warum magst du das nicht?“ – „Weil ich mit einem kaputten Auto nicht fahren kann.“ – „Kannst du damit nicht fahren?“ Die lieben Kleinen. Ich sehe mich selbst vor 40 Jahren am Gartenzaun stehen und alle Vorbeikommenden unter fadenscheinigen Begründungen zum Stehenbleiben bewegen. Dann zählte ich stolz langsam und laut bis 100. Heute bekomme ich eine Ahnung, was ich diesen Menschen angetan habe.

beam me up Scotty

beam me up Scotty

Warum ist das andere Auto ein Taxi?“ – „Das ist kein Taxi, das war nur mal ein Taxi…“ – „Bist du Taxifahrer?“ – „Äh… nein, das ist ja kein Taxi mehr, das sieht nur noch so aus, wisst ihr…?“ – „Ist das kein Taxi?“ – „Nein.“ – „Warum nicht?“ Wie sangen sie in der Sesamstraße? Wer nicht fragt bleibt dumm. Okay. Hier wird gerade eine Menge gelernt. Ich überlege kurz, ob ich den Nachwuchs mit einem kleinen Vortrag über Drosselklappen, Vollast-Anreicherungsventile und Vergaserfußdichtungen so doll langweile, dass sie sich lieber wieder fröhlich Sand in den Mund stecken oder sich gegenseitig so lange die Gummistiefel in die Bäume schmeißen, bis sie oben hängen bleiben. Ich habe aber Angst, dass ich damit Schlimmeres anrichte. „Ich will später auch mal Autos heile machen.“ – Ah. Ein guter Ansatz, der meine Theorie bestätigt. „Ja, das macht auch Spaß!“ – „Macht das Spaß…?“ – „Ja.“ – „Wieso macht das Spaß?“ – „Ich….“ – „Findest du das gut, wenn dein Auto kaputt ist?“ – *grummel* „Nein, ich finde es gut, wenn ich es selbst wieder heile machen kann…“ – „Wieso?“ – „Ja, weil das in der Werkstatt ganz teuer wäre.“ – „Was kostet dein Auto?“ – „Viermillionen Euro!“ – „Ooooah ist das viel?“ – „Ja.“ – So, der Vergaser ist getauscht, jetzt muss ich nur noch….. „Darfst du das Ding da auf den Boden legen?“ – „Öh…. ja na klar, warum denn nicht?“ – „Darfst du das?“ – „Ja.“ – „Warum darfst du das?“ Langsam komme ich an meine pädagogischen Grenzen. „Was machst du da?

Ich habe heute etwas gelernt.

Ich habe heute etwas gelernt.

Wenn ich Ihnen einen gut gemeinten Rat geben darf – parken Sie Ihr Auto nur vor einer Kita, wenn Sie sicher sind, dass Sie den da auch wieder wegkriegen. Einsteigen und los. So ein dickes Fell hat man nämlich nicht jeden Tag. Die kleinen angehenden Automechaniker bleiben standhaft, obwohl ich ihnen andeute, dass gleich hier in dem Motor eine riesen Explosion stattfindet, die alles bekannte Leben mit sich reißt und Tod und Verderben über diesen Stadtteil bringen wird. Verdammt. Das wollen sie unbedingt sehen! Gegen Ende des Szenarios kommt ein Satz, der mich innehalten lässt: „Tut das dem Audi weh, was du da machst?“ – „… Du weißt, dass das ein Audi ist?“ – „Ja, das ist doch ein Audi, tut dem das weh?“ – „Äh…. nein, das tut ihm nicht weh. Der ist gleich ganz glücklich, dass er vielleicht wieder heile ist. Glaube ich.“ Die Kleine wird vielleicht tatsächlich mal Automechanikerin. Was ich hier und heute am Dottore gemacht habe und ob ich erfolgreich war? Wer weiß. Aber in Hamburg gilt für mich ab heute: Nicht unter Linden parken, nicht unter Bäumen mit Vogelnestern parken und… nicht vor Kitas parken. Die konsequent neugierige, stumpf abgespulte Litanei geballter Vorschulintelligenz lässt Sie komische Dinge tun. Starthilfekabel lassoähnlich schwingen und dabei Bonanza singen und so. Aber das ist eine andere Geschichte.

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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47 Responses to NIE NIE NIE… vor der Kita schrauben!

  1. Bernd Frank sagt:

    Das kenne ich. Über mir wohnte kurz ein Pärchen mit einem ungefähr 6 Jahre alten Kind. Das damals einzige Kind in dem Haus und dementsprechend ohne Spielkamerad. Ich versuchte meinen Buckelvolvo im Hof zu polieren.
    „Was machst Du denn da?“
    „Ich poliere mein Auto“
    „Warum?“
    „Damit der stumpfe Lack wieder schön glänzt“
    „Warum?“
    „Sieht doch viel schöner aus, wenn der blitzt und blinkt“
    „Warum?“
    ….
    Ich habe ungefähr ein Drittel des Wagens poliert und mußte dann dringend weg, damit ich nicht anfange das Kind zu polieren…

    • Sandmann sagt:

      🙂

      BEEEEERND alter Mitstreiter um die Pokale einer Versicherungsgesellschaft! Schön dich hier zu haben.

      Ich finde die Frage „warum“ nicht so verwerflich, darauf kann man ja wenigstens noch reagieren. An diesem Abend habe ich allerdings gelernt, dass es momentan im Alter von 2 bis 6 zeitgemäß scheint, das, was man gerade als Aussage erfahren hat gleich noch einmal in eine Frage zu packen, die dann die gleiche Aussage als Antwort hat. Sozusagen ein doppeltes Gespräch.
      Ich fand es nach nur 15 Minuten irgendwie unterhaltsam 😀 Aber Entspannung ist anders.

      Rocken wir den Mittwoch
      Sandmann

  2. Touranus sagt:

    Moin,

    das kann ich toppen: Niemals Dein Auto vor einem Kindergarten fotografieren!!!!

    Kommt echt nicht gut, wenn man als Mann, mitte 30 vor einem Kindergarten mit einer Kamera rumläuft. Führt zu Mißverständnissen und zum Anrücken der Silber/Blauen… Dabei wollte ich nur schnell einen beschädigten Außenspiegel fotografieren, nachdem mich ein Müllwagen touchiert hatte.

    So passiert 2007 (Ich glaub, der war sogar noch grün/weiß)

    Touranus

    • Sandmann sagt:

      Ay Touranus,

      oups… mit der Kamera vor der Kita…? 🙂 Huch?
      Schwierig. Ich finde es auf der einen Seite gut, dass die Aufmerksamkeit der Menschen größer geworden ist, was dieses Thema betrifft. Da sind eine Menge Psychos unterwegs, und es schadet nicht, hinzugucken. Allerdings kann man es auch übertreiben. Hast du wenigstens gleich noch Bilder von den Grün/Weißen gemacht? Als ich in Hamburg spätabends mal in eine Alkoholkontrolle geraten bin und pusten musste hab ich erstmal zwei Fotos gemacht 😀

      Sandmann

      • Touranus sagt:

        War mir ehrlich gesagt nicht mehr nach… ich war doch etwas geschockt über die Reaktion.
        Und die beiden Streifenhörnchen waren auch nicht besonders nett.

        Ich hab die nächsten Monate tunlichst vermieden, überhaupt in die Nähe zu kommen. Hatte mich damals sehr getroffen, da gerade ich solche Psychos verachte bis zum geht nicht mehr.

        • Sandmann sagt:

          Es werden meistens die geblitzt, die eigentlich IMMER langsam fahren 🙁 Aber du hast es ja verdaut, anscheinend.
          Wie geht es dem automobilen Zuwach und der damit zusammenhängenden Planung…?

          Sandmann

          • Touranus sagt:

            Geht voran, aber heimlich… 😉

            Habe gestern nach dem Nachtdienst einen Kandidaten Probegefahren. Ich will aber nicht vorgreifen, denn die Story beinhaltet einen traumhaft niedrigen Kilometerstand, und als Folge dessen, ein geliehenes Diagnosegerät um den km-Stand auszulesen.

            Was soll ich sagen: Statt der himmlischen 168.000km leuchteten auf dem Display 324.000 auf.
            Mein Problem war dann allerdings, da mit heiler Haut wieder weg zu kommen… dazu aber mehr, wenn die Aktion beendet ist 😀

            Touranus

            • Sandmann sagt:

              … du MACHST es aber auch spannend…..

              • Touranus sagt:

                Hey, locker bleiben.

                Ich gebe ja nicht mein Geld aus, sondern das von jemanden, der mir sehr viel bedeutet und mir absolut vertraut. Das ist etwas anderes, als wenn ich mal wieder für mich was verrücktes suche 😉

                ICH kann vielleicht bei einer Panne rechts ran fahren und schrauben. SIE nicht…

                2. Wie ich schon andeutete, geht es hier auch um Prinzipien! 😛 Keine Panik, das soll keine schmutzige Wäsche waschen in der Öffentlichkeit werden, sondern (wie später im Blog zu lesen sein wird) die humoristische Darstellung davon, wie man seine bessere Hälfte dazu bewegt, endlich mal ihr Auto SAUBER zu machen 😀 😀 😀

                Und VORHER bringe ich denn nicht zum TÜV! Basta…. Ist ja erst seit Dezember abgelaufen, also kein Grund zur Eile 😛

                Eventuell schiebe ich vorher noch eine kleine Transportgeschichte mit dem V70 ein, zur Überbrückung. (Ich habe tatsächlich Freunde, die gerne wieder was von mir lesen würden 😉 ) Aber irgendwie bin ich noch nicht davon überzeugt, das es wirklich lesenswert sein wird….

                • Sandmann sagt:

                  Ay Touranus,

                  seit DEZEMBER abgelaufen??? Dann aber schnell, so langsam gibt das Punkte…..

                  Kommt Zeit, kommt Geschichte. Du weißt ja wie es geht 🙂
                  Sandmann

            • bronx sagt:

              „Was soll ich sagen: Statt der himmlischen 168.000km leuchteten auf dem Display 324.000 auf.
              Mein Problem war dann allerdings, da mit heiler Haut wieder weg zu kommen… dazu aber mehr, wenn die Aktion beendet ist :D“

              Moin,

              ich hab sowas auch mal erlebt. Anschliessend wieder hin mit ein paar Freunden, auf ein „kameradschaftliches“ Gespräch von Mann zu Mann. Liess sich alles regeln, der Gute war wie umgewandelt. Musste nur für die nächsten 3 Wochen seinen Schreibarm wechseln. Hatte wohl Gicht in den Fingern . . 🙄

              Ich bin gespannt auf die Geschichte!

              Bronx

              • Sandmann sagt:

                Ay Bronx,

                nana, das klingt ja nach Wildem Westen :-O Da lobe ich mir einen angegebenen Kilometerstand von 650.000, da kann ich einigermaßen sicher davon ausgehen, dass der echt ist 😉

                Sandmann

                • bronx sagt:

                  Sandmann,

                  ist wie auf dem Pferdemarkt! Beschiss wird sehr schnell und sehr hart bestraft. Und das ist gut so! „Lernen am Modell“, nennt man sowas wohl.
                  Es gibt nun mal eine Spezies die denkt, man kann den lieben langen Tag Gott und die Welt bescheissen. Die DAVON lebt.

                  Geht nicht, sowas. Ganz und gar nicht.

                  Oder lässt Du dich gerne beschummeln?

                  Bronx 😉

                  • Sandmann sagt:

                    Neeeee Bronx,

                    na klar geht das nicht. Aber ich wüsste gar nicht, wen ich rekrutieren sollte, wenn ich mich mal unter Männern auf diese Art unterhalten möchte… Ich mach sowas dann lieber auf eine perfide, nachhaltigere Art. Guerilla. Und bleibe ansonsten freundlich und offen für alles 0:)

                    Sandmann

              • Touranus sagt:

                Hey Bronx,

                wird leider noch etwas dauern…. siehe oben 😉

                Genau auf SOLCHE Nachverhandlungen würde ich gerne verzichten, weshalb ich versuche, so ne Sch**** im Vorfeld zu entlarven.
                Mein Problem war eher die Entscheidung, mich da heile raus zu bringen und gleichzeitig das mehrere Tausend Euro teure Diagnosegerät, welches ja nur geliehen war zu retten!

                …versuch mal mit ner Wanderdüne a la V70 einem 5er BMW zu entkommen…. nach 11 Stunden Nachtdienst. Und das bei Volvo die Handbremse ein gesondertes System mit Klötzen, die auf die Innenseite einer Trommel hinter den Scheibenbremsen greifen ist, erleichtert solche Aktionen nicht gerade!!!!! Das knallt nämlich ganz spektakulär, und dann greifen die Dinger mit 100% zu. Dosieren quasi nicht möglich 😉

                Ab jetzt werde ich etwas „diplomatischer“ vorgehen, so viel ist sicher ! 😀

                Touranus

  3. LarsDithmarschen sagt:

    Hey Sandmann,

    bei mir ist es noch nicht allzulange her, dass ich so alt war. Genauergesagt zwölf Jahre :D. Zum Kindergarten hatte ich es nie weit. Genau 200 Meter. Wenn ich zur dritten Stunde habe oder mittags nach Hause komme, muss ich immer an den Kreuz und quer parkenden Eltern vorbei. Wer parkt bitteschön quer zur Straße, wenn der Parkstreifen zum Längsparken gedacht ist? Dass der Arsch vom Auto mitten auf der kleinen Straße ist, ist ja egal…

    Übrigens – mit der Verkehrswacht war ich auch schon in Kindergärten. Wenn man „Pass schön auf“ sagt, wenn man das Kind losschickt, um den Parcour mit einem Laufrad zu fahren, kann das lustige Situation geben „Der muss nicht aufpassen, der ärgert mich immer.“ Bei der letzten Unfalldemo, die ich gefahren bin (Auto vs Fahrrad), durften die Kinder nachher zu dem Teddy „Dussel“ kommen, der auf dem Fahrrad saß und ihn streicheln. Ein kleines Mädchen fragte mich traurig „Warum hast du Dussel umgefahren? Das tut weh.“ – da wusste ich nicht genau, was ich sagen sollte.

    Schöne Grüße
    Lars

    • Sandmann sagt:

      Ay Lars,

      ist doch gut, wenn die Kleine weiß, dass es Dussel weh tut, wenn man ihn umfährt… Vielleicht passt sie dann selbst tatsächlich besser auf 😉

      Die kreuz und quer parkenden Eltern kenne ich auch nur zu gut. Diese Cayennes und Touaregs der grün wählenden Oberschicht passen aber auch in keinen Parkplatz 🙂 Bei der KiTa meiner kleinen Tochter hängen inzwischen Schilder, die darauf hinweisen, dass man doch bitte beim Parken mal ein bisschen nachdenken solle….

      Sandmann

      • LarsDithmarschen sagt:

        Hey Sandmann,

        wir hoffen ja dadurch, dass Kinder und Autofahrer besser aufpassen. Ich versuche mich seitdem auch immer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu halten.

        Hier stehen meistens Bullis (vom abgerockten T3 bis zum nagelneuen T5) und dazwischen immer mal wieder Kombis wie Octavia, Passat, A4, V70 oder Benz. Eigentlich ganz normale Autos. Okay – ab und zu steht da auch mal ein Trecker herum. Wir wohnen ja auf dem Land.
        Wir Schüler haben gerade einen Disput mit Anwohnern an der Schule, die meinen, nicht in der Lage zu sein, aus ihrer Ausfahrt zu kommen, wenn man 4 Meter davon entfernt steht…

        Schöne Grüße
        Lars

        • Sandmann sagt:

          Ay Lars,

          den Disput hättet ihr mit mir altem Mann auch, der nicht verstehen kann, warum Schüler mit dem Auto zur Schule fahren müssen 😉
          Obwohl….. ich fand’s auch cool 🙂

          Sandmann

          • LarsDithmarschen sagt:

            Hey Sandmann,

            ich wohne (immerhin 😀 ) zwölf Kilometer von der Schule. Und da wir in Zentral- (naja, eigentlich nicht) Dithmarschen leben, sind die Busverbindungen recht schade. Die Bahnverbindung ist zwar da… – ich fahr lieber Auto :D. Die Gemeinde meinte übrigens zum Halteverbot, dass die Anwohner nur vormittags haben wollten, dass wir auch nur Verkehrsteilnehmer seien. Einige Anwohner stehen morgens um fünf vor halb Acht und schauen, wie man parkt.

            Morgen wird gerallyet mit dem Cabrio. Darauf freu ich mich schon :D.
            Schöne Grüße
            Lars

            • Sandmann sagt:

              Ay Lars,

              Cabrio hat Rallye gemeistert?

              Also wenn ich in einer Gegend wohnen würde, wo die anderen um halb Acht aufstehen und gucken, wie die anderen parken – dann würde ich woanders hinziehen. Die Welt ist voller Psychos. Mit denen muss ich mich aber nicht umgeben.

              Sandmann

              • LarsDithmarschen sagt:

                Moin Sandmann,

                das Cabrio lief so gut wie noch nie – und das mein ich ernst. Der Leerlauf ist nach einem Werkstattaufenthalt wieder fast gut. Er wurde nicht zu heiß und hat auch ansonsten nicht gemotzt. Ich habe auch Bilder von Elsa in den Innenraum gelegt, was viele angeschaut haben.

                Übrigens – wenn ich bis Anfang Juni einen günstigen Stellplatz bekomme, wächst mein Fuhrpark wohl. Auch, wenn „das Gerät“ dann erstmal weggestellt wird. Ein Stehzeug. Ich bin gespannt ;-).

                Schöne Grüße
                Lars

                • Sandmann sagt:

                  Ay Lars,

                  trotzdem wäre es interessant, WARUM der immer zu warm geworden ist. Nur weil es jetzt mal alles okay war heißt das ja nicht, dass es nicht wieder passiert………….. Am Leerlauf liegt es ja schon mal nicht 😉

                  Nachwuchs mit vier Rädern? Erzähl mal……

                  Sandmann

                  • LarsDithmarschen sagt:

                    Hey Sandmann,

                    beim „Nachwuchs“ handelt es sich um einen runtergerockten Sierra. Der Wagen kommt nicht mehr durch den TÜV. Sein Motor läuft aber noch sehr gut und irgendwie strahlt er ein „Ich möchte aber noch gar nicht sterben“ aus.

                    Stellplatz hätte ich. Ich weiß nur nicht, ob ich soll?

                    Schöne Grüße
                    Lars

                  • Sandmann sagt:

                    Ay Lars,

                    ich weiß nicht….. ich würde nicht jede Arme Seele retten, davon gibt es definitiv zu viele. Mach doch erstmal Elsa fertig und such dir dann das nächste Projekt… hm…?

                    Sandmann

  4. stefanh sagt:

    Hi Sandmann!

    Heilige-Hallen-Hüter macht Motoreinstellarbeiten am Audi 100 Coupé S – auf dem Besucherparkplatz. Kleiner Nachbarjunge schaut zu und stellt tausend Fragen, ähnlich Deiner Schilderung. Dann fragt er: „Das ist ein cooles Auto, oder?“ Ich:“ Ja, schon, gefällt es Dir auch?“. „Ja, ist super. Mein Papa hat leider nur ein Scheixxauto!“. „Bist Du sicher?“. „Ja, ganz sicher!“, Ich: „Na gut, wenn Du meinst…“ Er, in den Garten schreiend: „PAAAPAAAA! Der Mann vom ersten Stock hat gesagt, Du hast ein Scheixxauto!!!“.

    Gruss, Stefan H.

    • Sandmann sagt:

      😀 😀 😀

      hihi….. was war es denn für eins? Vielleicht kann man ja offen zu so einer Aussage stehen 😉 gniiihihi klasse.

      Ich glaube, das kleine Quartett war vor allem so begeistert, weil ja heute niemand mehr an Autos rumschraubt. Ich glaube nicht, dass deren Eltern an ihren Quaschquais oder Schlimmsos -ich weiß gar nicht wie man das schreibt – noch selbst Hand anlegen. Umso beeindruckender, dass meiner als Audi identifiziert wurde.
      Ja ja die lieben Kleinen 🙂

      Sandmann

  5. SteffenG sagt:

    Moin Jungs!

    Kilometerstände sind ja leider zu leicht zu manipulieren! Und viele Menschen, die das machen, haben überhaupt keine Schuldgefühle…

    Übrigens ist meinerseits eventuell in der nächsten Zeit ein großer Kölner Kombi vakant… Jemand interesse? Ehrlicher Kilometerstand garantiert! 😉

    Ansonsten bin ich recht immun gegen das ständige „Warum…?“ und Kindergefrage. Finde ich lustig! So lernen die Kleinen!

    Steffen

    • Sandmann sagt:

      Ay Steffen,

      mit „warum“ komme ich klar. Mit der gebetsmühlenartigen Wiederholung des gerade Gesagten nur streckenweise 😉 Aber ich fand’s auch lustig, ich glaube das kann man dem Text aber auch entnehmen….. 😀

      Kölner Kombi? Ich erbitte Bilder und Daten per Mail…..
      Sandmann

  6. Sammy sagt:

    wir haben einmal die Woche das 6jährige Nachbars-Mädel bei uns, wenn wir sie in der KiTa abholen in unsrem 75PS-Corsa und ich überhol einen Trecker, dann stubst meine bessere Hälfte mich an, frei nach „ras nicht so“ und von hinten kommt „warum bist du so langsam?“, ihre Mutti fährt Lupo-GTI und Papa nen Audi A3 TSFI mit 200PS, da erübrigt sich eigentlich eine Antwort 😉

  7. SteffenG sagt:

    Hi Sandmann,

    ich bin da ja immer recht geduldig. Auch wenn Du mir das nicht glauben magst – Kinder mögen mich. Als „Bildungsbeauftragter“ wirst Du wissen, das Erwachsene manchmal stressiger sind, als Kinder, die das Wissen aufsaugen wie ein Schwamm. Meistens….

    Mail erreichte Dich schon. Bilder mache ich noch.

    Das Wochenende werde ich wohl auch schraubend verbringen. Besagter Kombi bekommt neue Sommerreifen und der Focus braucht vor dem Urlaub eine Durchsicht.

    @Bronx: ich las lang nix mehr vom Monza…? (fiel mir heute beim durchstöbern einer Autobörse auf)

    Steffen

  8. SteffenG sagt:

    Ohhhh….

    dann verbleibe ich mal in freudiger Erwartung…

    Steffen

  9. SteffenG sagt:

    Heute VERSUCHT einen Ölwechsel zu machen. Welche Idioten ziehen Ölfilter mit der Ratsche an? Dafür gibt es Piktogramme auf dem Filter! Damit Jeder Volldepp sieht, dass man das Teil Handfest anzieht! Sowas betreibt eine Werkstatt! Bremsen quitschen auch!

    1. Ölfilterschlüssel (Zange) – keine Chance, 2. Schlüssel (Stahlband) abgerissen, 3. Schlüssel (so ne Art Glocke) Ölfilter rund…. Sogar Schraubendreher durch den Filter hat nichts gebracht!

    Am Wochenende liegt ja an jeder Straßenecke so ein Klauenschlüssel rum.

    Alter bin ich sauer! Denen sollte man den Ölfilter… naja.

    Gewählt habe ich auch. Aber der Fusselblog liegt noch vorn… 😉

    Steffen

    • Sandmann sagt:

      Ay Steffen,

      versteh ich auch nicht, aber wenn den jemand mit einer Ratsche anzieht – bekommst du den dann nicht auch mit einer Ratsche wieder runter? Am Ende des Tages ist es ja auch nur ein Gewinde?
      Obwohl… ich ahne, dass du da schon einiges versucht haben wirst 🙁

      Leicht weinselige Grüße
      Sandmann

    • bronx sagt:

      Moin,

      üble Sache das mit dem Filter. Da wäre ich wohl auch etwas „angep****“. 🙁

      Sonnige Grüsse aus BRB

  10. SteffenG sagt:

    Problem gelöst. Werde Bilder posten.
    Was hat die Menschheit nur ohne Dremel jnd Co. Gemacht???

    Ein noch schnell votender

    Steffen

    • Sandmann sagt:

      Ay Steffen,

      abdremeln ist immer eine feine Lösung 🙂
      Es gibt so ein paar Werkzeuge, die das Leben WIRKLICH revolutioniert haben. Zu denen gehört für mich der Akkuschrauber, die Stichsäge, der Dremel, die elektrische Heckenschere und magnetische Flachratschen 🙂

      Sandmann

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