Punto Arrivo! Sardinien im Kleinwagen!

La Promenade - kurz vorm Unwetter

La Promenade – kurz vorm Unwetter

Sardinien ist eine Insel. Sie war mal spanisch, zwischendurch sogar österreichisch, dann wieder spanisch. Heute gehört sie zu Italien, wäre eigentlich aber gern wieder spanisch und ist geografisch dichter an Afrika als an Italien. Es macht wenig Sinn, als norddeutscher Urlauber sein Auto dorthin mitzunehmen, wenngleich viele das trotzdem tun. Wer früh genug einen Mietwagen reserviert, zahlt für diesen gefühlt weniger als die rostige Fähre kostet. Und so bleibt vielleicht sogar noch ein bisschen Geld für den Flieger übrig. Der bringt mein halbfinnisches Fräulein Altona und mich nach Olbia im Nord-Osten der ziemlich großen, buschbewaldeten Mittelmeerinsel, wo wir für die kommenden 12 Tage einen… einen… … FIAT PUNTO in Empfang nehmen. Wer hätte gedacht, dass ich in diesem Leben noch einmal einen Fiat fahren werde? Ich nicht. Aber ich tu’s. Und wundere mich. Sind wir ganz allein hier?

Ganz wichtig, wenn Sie in Italien einen Mietwagen übernehmen: Fragen Sie das Personal, wie viel Benzin im Tank ist, welche Beschädigungen das Fahrzeug aufweist, wie viele Plattfüße der Autowagen hat, ob noch alle Scheiben drin sind und ob man sich auf alle Sitze setzen kann, ohne tödliche Verletzungen davon zu tragen.

Nehmen Sie doch Platz

Nehmen Sie doch Platz

Mietwagen? - aufgepasst

Mietwagen? – aufgepasst

Ist dies alles geklärt, können Sie Ihrem Domizil entgegen cruisen. Na ja. Fahren. Na ja. Röhren. Irgendwas in der Richtung. Bin ich verwöhnt? Warum macht mich der unbeholfen durchdesignte Plastik-Appeal des Jahres 2009, kombiniert mit einem knurrenden kleinen Dieselmotor, nicht glücklich? Aber egal, diesmal ist nicht der Weg das Ziel sondern das temporär in Besitz genommene Auto ein reines Fortbewegungsmittel. Es gibt viel zu entdecken. Zum Beispiel, wie bei diesem Gefährt der Kofferraum auf geht. Kein Schloss, kein Hebel neben dem Sitz, kein versteckter Mechanismus hinter dem Fiat-Schild, nichts. Unsere klugscheißenden deutschen Kegelclub-Urlauber auf dem benachbarten Parkplatz wissen auch keinen Rat. Also kommen die Koffer eben auf den Rücksitz…

Mietwagen halt...

Mietwagen halt…

September 2009. Die Ferien sind zu Ende, alle Deutschen sind wieder in den grauen Alltag zurück gekehrt, alle Russen merken den Hammer der Rezession und bleiben von vornherein zu Hause, alle Engländer schöpfen ihre jetzt wieder regelmäßig vollregnenden Keller leer. Nur ein paar entspannte Italiener vom Festland sind noch unterwegs, um hier die letzten warmen Sonnenstrahlen einzufangen. Einige dachten, Sardinien wäre französisch und sind nun ein bisschen enttäuscht. Andere wiederum wollten eigentlich nach Afrika und sind hier irgendwie hängen geblieben, weil es so schön ist und keine Kamele auf der Straße stehen. Die Karibik Europas nennt man die Küsten rund um dieses 270 Kilometer lange Eiland südlich von Korsika (welches WIRKLICH französisch ist). Wir haben uns zielstrebig für die Costa Dorata entschieden, einen kleinen, touristisch nicht ganz so erschlossenen Abschnitt ein paar Kilometer südlich von Olbia. Hier sagen sich in der Nachsaison anscheinend Fuchs und Hase gute Nacht. Oder Lurch und Echse.

Sonnenmilch nicht vergessen

Sonnenmilch nicht vergessen

Ein kurzes Wort zu unserer Bleibe: Alles richtig gemacht. Diesen Satz säuseln wir uns ab heute öfter in die Ohren. Hier ist alles schön, wirklich ALLES, aber das ist eigentlich eine andere Geschichte, nicht ganz kompatibel zum Thema Auto. Natürlich könnte ich hier farbenfroh illustriert das Bild vom braungebrannten Blogger zeichnen, in einer Hand eine saftige Kaktusfrucht und in der anderen einen Silberlöffel, mit dem er sie lasziv am Pool auslöffelt. Dabei wird er von seinem Schatz sanft, aber kraftvoll massierend mit einer duftenden Sonnenmilch einbalsamiert, während er gedankenverloren in den Sonnenuntergang sinniert und dann seinen hochgeistigen Politthriller weiterliest. Aber Sie ahnen vielleicht die Wirklichkeit… Niemand hatte uns gesagt, dass die melonenähnlich schmeckenden Kaktusfrüchte hunderte winzig kleine Stachelchen haben, die noch Tage später unsichtbar in den Händen schmerzen und nicht zu lokalisieren sind. Auch von den vielen Kernen sprach niemand. Die preiswerte Sonnenmilch zieht sich zäh wie Alpinweiß Innenfarbe über die ausgetrocknete Haut und wird, wenn nicht restlos einmassiert, unter Sonneneinstrahlung zu einem kalkigen trocken Putz, der subjektiv nie wieder abgeht. Na – und der Politthriller ist vielleicht nur ein Stephen King, was haben Sie erwartet?

Geschmacksbildung am Strand

Geschmacksbildung am Strand

Schlafen bei Tageslicht am hoteleigenen Mittelmeerstrand. Brilliant. Da ich nachts ohnehin nicht gut schlafe, weil ich über besagte Entriegelung der Kofferraumklappe brüte, bietet sich diese Location perfekt für ein Nickerchen mit Braunwerdgarantie an. Streng reglementierte Rangordnung der Strandliegen, erste Reihe 10 Euro am Tag, zweite 8 und ab der dritten umsonst. Aber auch hier ein Blick an dicken Italienern vorbei fast ungetrübt auf smaragdgrünes Wasser mit blassen Schnorchlern zwischen roten Felsen. Über allem thront in der Ferne die Isola Tavolara. Die Wandfarben-Sonnenmilch sorgt zusammen mit dem körnigen Sand binnen Minuten für ein leichtes Krokettengefühl und einen größer werdenden Duschwunsch. Wo sind all die Menschen? Es ist herrlich ruhig, vertrocknete Dornenbüsche wehen über die Steppe und irgendwo spielt ein einsamer Desperado Mundharmonika…

Fiat Punto. Liebe wird es nicht werden

Fiat Punto. Liebe wird es nicht werden

Ähnlich, wie sich manchmal Geiseln an ihre Peiniger gewöhnen, sich gar in sie verlieben… beginnt in mir ein wenig Zuneigung für dieses kleine Auto zu keimen. Ich kenne noch nicht einmal seine Eckdaten, weiß weder seine PS noch seinen Hubraum, so er denn sowas hat. Ich sah noch nie in seinen Kofferraum. Ich weiß nur, dass ich bequem sitze, dass meine Hände ein griffiges Lederlenkrad umklammern und an einer Servolenkung drehen, die sich so leicht anfühlt, als hätte jemand die Vorderräder geklaut und die Vorderachse aufgebockt. Der kleine, silberne Freund lässt sich zügig durch die evakuiert wirkenden Serpentinen des sardischen Hinterlands scheuchen, die fünf Gänge schalten sich exact und die Bremsen packen erstaunlich gut. Okay, nach erst 35.000 Kilometern sollte das auch so sein, aber man hat ja schon Pferde vor der Apotheke… lassen wir das.

Auch ein Fiat Punto kocht nur mit Wasser. Beziehungsweise braucht auch nur Diesel. Und davon, bei den unzähligen Bergen und schmalen Straßen, wo viel geschaltet werden muss, genehmigt sich der kleine italienische Zechbruder mit dem markanten Gesicht nicht zu knapp. Tanke schön, Euros welcome.

Ein schöner Anblick

Ein schöner Anblick

Tanke schön - Diesel bitte

Tanke schön – Diesel bitte

Ja, ich muss mich ECHT umgewöhnen. Die Zapfpistole macht nach 39 Euros schon wieder *klick*, ich glaube sogar mein Rasenmäher hat einen größeren Tank! So viel scheint er also dann doch gar nicht verbraucht zu haben… Okay, auf in die Berge, am Strand waren wir ja nun schon und braun wird man da oben ja auch.

Krasse Felsen an der Straße

Krasse Felsen an der Straße

Berge verdienen auf Sardinien ihren Namen redlich! Ausgebaute Autobahnen gibt es zwar hier und da, aber irgendwie immer nie dort, wo wir hin wollen. Für wen auch? Gefühlt sind wir die einzig existierenden Touristen auf dem Eiland. Und ein Navigationssystem haben wir ausnahmsweise einmal nicht dabei, wir hätten es an einem ganz besonders verschätzten Abend sehr gut brauchen können. Aber das ist eine andere Geschichte. Nur soviel: Sollten Sie jemals Beifahrer in einem Fiat Punto sein, den der Fahrer mit Zeitdruck im Nacken (weil er nicht zu spät zum abendlichen 4-Gänge-Menü kommen will) am absoluten technischen Limit durch die unter einer undurchdringlichen Dunkelheit liegenden fast einspurigen kurvenlastigen Bergstraßen hetzt… überlegen Sie sich vorher gut, was Sie essen. Vielleicht bekommen Sie noch einmal die Gelegenheit, zu später Stunde erneut einen Blick darauf zu werfen – dieses mal leicht anverdaut. Doch das soll heute nicht unser Thema sein, es ist hell, das Wetter ist schön und wir gleiten entspannt die Costa Smeralda entlang, wo die Reichen und Schönen das eine oder andere Boot in diesem oder jenem Yachthafen liegen haben.

An der Costa Smeralda

An der Costa Smeralda

Der Punto (ich entdecke gerade ein Giugiaro-Schild an seiner Flanke?) erweist sich als für diese Region perfekt einzusetzender Begleiter. Vorausgesetzt, man möchte nicht zu viel Gepäck mitnehmen, inzwischen glaube ich, der Kofferraum ist lediglich ein angedeutetes Designelement. Das in kein anderes Auto passende Radio hat einen satten Klang und meine Freundin kommt gänzlich auf Ihre Kosten, weil Sie ihrem Zapping-Reflex nachgeben kann und es irgendwie hinbekommt, auf einer Strecke von 2 Kilometern nacheinander 42 Sender durchzuskippen. Entspannung pur. Die Klimaanlage pustet dazu ausreichend kalte Luft in den plastinierten Fahrgastraum und schafft es leidlich, der für diese Jahreszeit erstaunlich warmen Sonne keine Gelegenheit zu geben, den winzigen Bereich hinter den Scheiben aufzuheizen. Nur eines macht uns Sorgen… Wir fahren einen Viertürer. Und bei jeder Bodenwelle verwindet sich die Karosse so sehr, dass die hinteren Türen laut in ihren Scharnieren und Schlössern knarzen und knacken. Bodenwellen gibt es eine Menge auf Sardinien. Aber mit dem wachhaltenden Gefühl, der hintere Wagen könnte jeden Moment abreißen, rollen wir weiter und pflegen unser erschüttertes Urvertrauen in italienische Ingenieurskunst. Wer eine so köstliche luftgetrocknete Salami produzieren kann, wird auch gute Autos bauen. Oder?

Wäschetrockner de Luxe

Wäschetrockner de Luxe

Ich bin ein großer Freund der maritimen, italienischen Küstenstädtchen! Überall hängt die Wäsche draußen, tief in den kühlen Wohnungen streiten dicke Mamas laut mit ihren Männern, die zur Siesta und zur Pasta nach Hause gekommen sind. Siesta. Die geht hier doch original von 13.00 – 17.00 Uhr. Erst dann machen die Geschäfte wieder auf! Das bedeutet für den nicht vorhandenen Massentourismus, dass vier Stunden lang nichts, aber auch wirklich GAR nichts möglich ist in Sachen einkaufen oder angucken. Der gemeine Italiener macht einfach vier Stunden lang Pause. Gut, dafür geht abends in den Gassen das Leben los. Und mittags ist es auch im September an den meisten Tagen vielleicht einfach zu warm zum Arbeiten. Wir bummeln weiter. Es riecht nach leckerem Essen, ein wenig Armut und exotischen Früchten.

In den Gassen von Alghero

In den Gassen von Alghero

Wo der Hund begraben ist

Wo der Hund begraben ist

Und nach Kaffee und gutem Wein. Auch wenn hier irgendwie der (sich aber noch bewegende) Hund begraben scheint, man wird kulinarisch allerbest versorgt. Der erste Level der Entspannung ist erreicht, wenn im mittäglichen Schatten ein kühles Glas Alghero Rosé eigentlich völlig normal erscheint.

Punto spiegelt sich im Punto

Punto spiegelt sich im Punto

Weiter geht es geschmeidig entlang der markanten Küstenlinie. Das Fahren durch die nicht endenden Kurven und die Hitze machen schnell müde, da helfen auch keine Klimaanlage oder italienischer Rap der 90er. Ein interessanter Querschnitt an Automobilen findet sich auf Sardinien, allerdings mehr in fragender als in variantenreicher Hinsicht. Es scheint hier in erster Linie Fiats zu geben. Punto und 500, hier und da ein Brava. Selten begegnet uns ein Renault, einmal haben wir sogar einen Polo gesehen. Aber das war es dann auch. Subventioniert Fiat die Mietwagen auf der Insel? Sind diese Autos hier vielleicht gnadenlos billig? Wohnen hier überhaupt Italiener, oder sind nur Touristen da? Diese Frage ist nicht ganz unberechtigt, egal wann wir wo sind, es ist NICHTS los. Sassari, zweitgrößte Stadt auf der Insel mit immerhin 125.000 Einwohnern, wirkt wie ausgestorben. Alghero, spanisch angehauchtes Touristenzentrum mit viel Charme und schöner Promenade, kommt einer Geisterstadt gleich. Immerhin kann ich den einzigen Stau vor einer kleinen Baustellenampel für ein zeitgenössisches Spiegelfoto nutzen… Punto im Punto… Willkommen auf der Insel der absurden Kilometerangaben. Palau – 40,6 Kilometer. 40 Komma sechs. Wollen Sie nachrechnen?

Rocco Elefante

Rocco Elefante

Haben Sie als Kind auch in den Himmel geschaut und in den Wolken Bilder gesehen? Oder machen Sie das gar immer noch? Hier ist es gar nicht notwendig, sich den Nacken zu verrenken. Die Fantasie, sowohl die der kleinen als auch der großen Kinder, wird auf illustre Weise von den Gesteinsformationen entlang der Straße bespielt. Der Wind, der Regen und die Zeit schredderten hier im Laufe der Jahrtausende wunderschöne Kunstwerke in den weichen Fels, der in seiner Oberfläche der Farbe und Beschaffenheit von Dieter Bohlens Gesichtshaut gleicht. Einige, wie dieser Rocco del‘ Elefante, stehen einfach so am Straßenrand herum und sind wie geschaffen für leicht ängstliche Blicke der halbfinnischen Begleiterin, die es gar nicht goutieren kann, dass irgend jemand nur in kurzer Hose und Chucks da raufklettert. Auf dem Kopf des Boliden befindet sich allerdings eine komfortable Fläche, die guten Halt bietet. Reden wir nicht über den Abstieg.

Unterhalb des Wolfsfelsens

Unterhalb des Wolfsfelsens

Andere Steine wiederum, weit höher gelagert als der berüsselte Felsen, sind so gigantisch, dass man dafür sogar Eintritt verlangt. Wir parken den Punto auf einem touristischen Kleinwagen-Stapelparkplatz und steigen nach einem kurzen, aber heftigen Regenschauer zum Bärenfelsen auf, der sich im Norden Sardiniens über die Ebene wölbt. Dürftig mit Sicherheitsleinen begrenzt, für die man in Deutschland lebenslänglich bekommen würde, bietet sich dem Betrachter ein gewaltiges Naturschauspiel. Der Zahn der Zeit hat hier so absurde Happen abgebissen, dass einem hinter jeder Biege wilde Tiere entgegen zu springen scheinen. Aber ich drifte ab. Das soll kein Reiseführer werden, zumal wir nicht die ersten hier sind. Wenn es Sie also interessiert, Sie finden bestimmt eine Menge Material auf anderen einschlägigen Seiten im Netz…

Dafür wurden sie nicht gebaut

Dafür wurden sie nicht gebaut

Moment mal – Regen? Auf einer Insel, in der es im Sommer manchmal sechs Monate lang nicht regnet? Wo die Monate September und Oktober im Durchschnitt jeweils 27 Sonnentage und nur drei Regentage haben? Ja, das stand nicht im Prospekt, auch wir waren ein wenig überrascht. Unwetter ziehen hier ungefähr so schnell auf wie schlechte Vorabendserien im Privatfernsehen, nur sind sie wesentlich unterhaltsamer. Ein mondäner Strand mit tuffigen Kuschelschirmchen und Klüngelbars, eben noch weißsandiges und türkiswässriges Zentrum des Sehens und Gesehen Werdens, kann seinen Eindruck schnell verändern. Babykleidung weht uns um die Beine, besorgte Eltern raffen umherfliegende Strandmuscheln zusammen, dunkelhäutige China-Billig-Krams-Verkäufer jagen ihren flatternden Kunstfaserkleidern und Perlenketten nach. Ein beneidenswert braun gebrannter Surfer sprintet mit einer rosa Luftmatratze an uns vorbei. Und plötzlich ist alles leer. Und ruhig. Ganz beunruhigend ruhig. In dem Moment, als die Türen unseres dankenswerterweise nicht abgeschleppten Kleinwagens mit dem Geräusch von zerberstenden Coladosen zuknallen, bricht die Sintflut über die vermeintlich gottlosen Badegäste herein.

Die Fähre nach Korsika

Die Fähre nach Korsika

Doch genau so schnell, wie es gekommen ist, geht das Unwetter weiter in Richtung Deutschland. Und bringt warme, feuchte Meeresluft mit. Ich habe es gerade im Wetterbericht gesehen. Hier indess riecht der warme, jetzt mit Pfützen übersääte Teer der Hafenanlagen nach Sommer. Die ersten blauen Flecken am Himmel versprechen verschämt Besserung und lösen dieses Versprechen gegen Abend auch ein. Der Tag war lang und voller Eindrücke. Das reicht nun erst einmal, morgen werden wir wieder den Tag am Strand und am Pool verbringen. Und vielleicht noch ein kleines bisschen brauner werden, und das im September, ich kann mein Glück nicht fassen. Der Fiat knurrt zurück durch die Berge, die Klimaanlage verhindert das Beschlagen der Scheiben, der Sand in den Fußräumen erzählt inzwischen die eine oder andere Geschichte (muss man einen Mietwagen eigentlich sauber machen, bevor man ihn wieder zurück gibt?) und der Fond verabschiedet sich noch immer akustisch im 10-Sekunden-Takt vom Rest des Autos. Bleibt aber dran. Samt des mysteriösen, verschlossenen Kofferraums. Beeindruckend.

Billiges Hotel? - aufgepasst

Billiges Hotel? – aufgepasst

Ganz wichtig, wenn Sie in Italien ein Hotel buchen: Fragen Sie das Personal, wie viele Schafe mit in Ihrem Haus leben, welche Beschädigungen das Zimmer aufweist, wie viele Hunde die anwesenden Mufflons hüten, ob noch alle Scheiben drin sind und ob man sich in alle Betten legen kann, ohne tödliche Verletzungen davon zu tragen. Es soll hier Ferienanlagen geben, die nicht ganz fertig geworden sind. Auch einen Esel können wir auf eben diesem Grundstück finden, da haben wir ja fast alles zusammen für die Weihnachtskrippe. Denn es war sonst kein Raum in der Herberge. Gruselig. Viele Bauruinen entlang der Straße laden zum Verweilen und nachdenken ein. Ich mag diese „Lost Places„, sie erzählen melancholische Geschichten von Ideen und Träumen, die aus verschiedenen Gründen geplatzt sind. Und sie haben ein offenes Ende. Unser Hotel ist alteingesessen, uns erwartet ein leckeres Abendessen und ein gemütliches Zimmer. Einer ruhigen Nacht bei Meeresrauschen steht nichts im Wege.

Casa bei Nacht

Casa bei Nacht

Nur ein paar Mücken. Und die sind auch schnell zum Schweigen gebracht. Die Grillen tuten weit draußen in den wunderschönen mediterranen Gewächsen, die das ganze Jahr zu blühen scheinen. Die Beregnungsanlagen zischeln leise. Von Fern hört man leise Stimmen, Geschirrgeklapper, Musik. Sardinien geht noch lange nicht schlafen. Wir aber schon. Morgen früh erwartet uns wieder als erster Anblick die sonnenbeschienene Isola Tavolara, der 560 Meter hohe Felsen in der Bucht vorm Hotel. Auf ihr ist in den 80er Jahren die junge Irina gestorben. Aber das ist eine andere Geschichte. Den kleinen rappeligen italienischen Neuwagen lassen wir wohl einmal stehen, sonst kommt der Erholungsfaktor zu kurz! Ja – es geht auch mal ohne Audi V8. Ich klatsche jetzt noch eine kleine aufdringliche Mücke an der grob verputzten, weißen Wand zu Brei und sage dann „buona notte„. Und ich könnte Ihnen jetzt viele Fragen stellen. Haben Sie schon mal einen Fiat gehabt? Kennen Sie Sardinien? Tranken Sie jemals Mirto, den sagenumwobenen Kräuterlikör der Insel? Aber ich bin zu müde, es ist schon 22.00 Uhr…

Sandmann

(den Knopf zur Entriegelung des Kofferraums irgendwann auf der Mittelkonsole gefunden habend)

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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16 Responses to Punto Arrivo! Sardinien im Kleinwagen!

  1. Daemonarch says:

    Hatte selber mal mit dem Gedanken an einen Fiat Punto Evo gespielt… Richtig gut ausgestattet incl. Klimaautomatik, Anfahrhilfe, allem möglichem elektrischen Schnickschnacks und eingebautem TomTom-Navi für bescheidene 9.999 Euro…

    Dafür kriegt man sonst vielleicht nen dreijährigen Polo mit Magerausstattung…

    • Sandmann says:

      Bester Daemonarch,

      der Wertverlust (den du bei einem Neuwagen immer mit einberechnen musst) dürfte aber gerade bei diesem Modell eklatant sein. Und wenn ich mir angucke, was nach 35.000 Kilometern bei besagtem Punto schon alles ein wenig klapperig wirkte – da würde ich vermutlich lieber den drei Jahre alten Polo nehmen, und wo nichts ausgestattet ist geht auch nichts kaputt. Hm.

      Dennoch finde ich es erstaunlich, für wie kleines Geld sich doch offensichtlich heute Autos bauen lassen…

      Sandmann

  2. micklip says:

    Nun, mit Sardinien-Erfahrungen kann ich nicht dienen. Aber einen Fiat habe ich mal besessen. Mitte der 80er war das und das Gefährt war ein dunkelblauer Uno 45 der ersten Serie. Ich habe mich damals gegen den Panda entschieden. Der war einfach zu eng, um sich darin einigermaßen wohl zu fühlen. Der Uno dagegen war richtig luftig – sogar mit vier Erwachsenen. Und erstaunlich flink fühlte sich das kleine Wägelchen an. Dabei hatte es den Motor von seinem Vor-vorgänger Fiat 850 geerbt. Also eine uralte Konstruktion. Aber mit dem geringen Gewicht von 680 Kg war man auch mit 45 PS ganz gut unterwegs. Heute gar nicht mehr vorstellbar.
    Na ja, von der Perfektion heutiger Tage war man damals (besonders bei Fiat) allerdings noch weit entfernt. Die Rostvorsorge war ziemlich liderlich.
    Und der Umgang mit dem Choke (kennt ja heute keiner mehr) und Gas beim Kaltstart war ein bisschen kitzlig. Ich erinnere mich, als ich während des Studiums morgens zu einer Klausur in die FH fahren wollte, war ich wohl etwas nervös und habe den Kaltstart versaut – Vergaser abgesoffen. Da hab‘ ich dann in meiner Panik meinen Vater angerufen, ob er mich schnell fahren kann. Er kam auch prompt, guckt mich schräg an, setzt sich in mein Auto, dreht den Zündschlüssel und die Sch…kiste läuft. Peinlich!!!
    Das sind dann die kleinen Geschichten, die einen mit seinem Auto verbinden.
    Aber mal ganz allgemein. Fiat hat in den letzten 20 Jahren ziemlich viele gruselige Autos gebaut. Aber so langsam finden sie wieder zu einer ansprechenden Linie. Und die Schwesterfirmen Lancia und Alfa sowieso. Vielleicht schaue ich mich ja auch mal wieder nach einem Italiener um 😉
    Viele Grüße mick

    • Sandmann says:

      Ay mick, und willkommen unter den Kommentierenden hier 🙂

      ich stimme dir voll zu, dass auch italienische Autos so langsam einen echten europäischen Status bekommen. Einen, der nicht nur in Südeuropa gilt, sondern auch in Deutschland. Hoffentlich schießen sie nicht übers Ziel hinaus…

      Alte Klischees verwässern in diesen Jahren ohnehin immer mehr, in Amerika fährt man plötzlich Autos, die keine 4 Meter mehr lang sind, in Japan baut man nach 30 Jahren plötzlich Autos, die schlimm aussehen und auseinanderfallen und in Frankreich baut man teilweise Premium-Modelle, die dann aber niemand mehr kauft. Was ist bloß los?
      Lancia und Alfa sind sehr speziell, ich finde allerdings das Design besonders der kleinen Autos ein bisschen sehr gewollt. Hier guckt noch ein Glas nach oben raus, da ist noch eine Sicke im Blech und dort kann der Hintern noch weiter hochgezogen werden. Ich schrieb einst meine Meinung dazu, schau mal hier: Design oder nicht sein … http://www.sandmanns-welt.de/design-oder-nicht-sein/
      Mit dem 156 hat Alfa ein Meisterstück geschaffen, mit dem 166 einen verkannten Klassiker, aber was da heute so kommt…. puh, da muss ich mich erst dran gewöhnen. Werde ich alt? Die sehen ja alle aus wie rollende iphones…

      Irgendwie mag ich aber Fiat. Vielleicht schon deshalb, weil das erste Auto, in dem ich jemals gefahren bin, ein 131 Mirafiori war. Heute fast nicht mehr zu bekommen. Und vielleicht, weil ich die italienische Lebensart mag (das wird El Gigante freuen). Wenn ein Schalter abfällt, dann ist er eben ab. Solange das Herz schlägt, kann doch nichts passieren 🙂

      Sandmann

  3. micklip says:

    Hallo Sandmann,

    danke für’s Willkommenheißen 🙂
    Ich lese schon eine ganze Weile im Autobild-Blog mit und inzwischen hier auch. Ich finde es äußerst amüsant, Deine Berichte (und auch die der anderen Autoren) hier zu lesen. Vielleicht weil auch in mir eine gewisse Autoverrücktheit schlummert. Aber ich lasse sie in der Praxis nicht so heraus. Ich bin zwar in der Wahl meiner Fahrzeuge sehr engagiert aber doch sehr vernunftbetont. Möglicherweise sollte ich da meinem Bauchgefühl doch gelegentlich mehr nachgeben.
    Z.B. als Du den Alfa 166 erwähntest, da durchzuckte es mich doch heftig. Mit dem hatte ich mal geliebäugelt. Unglaublich schön, unglaublich günstig zu bekommen. Aber ich hab‘ mich dann nicht getraut wegen der verbreiteten Horrormeldungen zu aufwändigen Defekten. Ich habe keine Möglichkeit zum selber schrauben, dann geht sowas doch zu sehr ins Geld.
    Zum Italo-Design: Lancia Delta und Alfa MiTo sind äußerlich schon ziemlich heftig. Aber speziell mit dem Innendesign kann ich mich schon sehr anfreunden. Da sind mir die deutschen Hersteller etwas sehr kühl (wenn auch richtig edel – zugegeben).
    Schönes Restwochenende
    Mick

    • Sandmann says:

      Bester Mick,

      wenn du vielleicht einfach mal deinem Bauch nachgeben willst… dann behalte doch ein zuverlässiges Alltagsauto, kaufe dir hier und da für ganz kleines Geld einen deiner Träume (ich sehe gerade mit Entsetzen, dass du Alfa 166s schon für 600 Euro mit TÜV bekommst!) und melde ihn parallel an. Und wenn er stehen bleibt – nimmst du dein Alltagsauto.
      Das Leben ist zu kurz, um immer nur vernünftig zu sein! 🙂

      Sandmann

  4. Touranus says:

    Wenn ich dazu auch noch kurz etwas sagen darf:

    Als mir mein Chef damals anbot, mir einen Neuwagen als Firmenwagen auszusuchen war die Auflage leider, das es ein VW sein musste.
    Wegen zweier sehr großen Hunden, Wohnort der Schwiegereltern im 700 Kilometer entfernten Saarland und Flohmarkt als Hobby brauchte ich einen großen Kofferraum.
    Wegen der von dir erwähnten Horrormeldungen wollte ich par tout keinen Touran (siehe AutoBild Dauertest), ließ mich dann aber von meiner Frau doch überreden…

    Bilanz:
    – 4 Jahre alt
    – 105.000 km gelaufen
    – zwei Defekte

    Ein explodiertes Ventil des Klimakompressors (wurde auf Garantie repariert) und zwei durchgerostete Kennzeichenbeleuchtungen, weil das Wischwasser der Heckscheibe dort reinlief (läuft, eine Geesthachter Werkstatt ist zu blöd, den Schlauch richtig dicht zu bekommen).

    Ansonsten keine Sorgen mit diesem Auto. Nachdem ich Deine Zeilen gerade las, bin ich zu einem Nachbarn rüber, der auch einen 166 fährt. Gebraucht gekauft vor drei Jahren. Der Wagen hat jetzt 178.000 Kilometer runter, ist NICHT Werkstatt gepflegt und bis jetzt keine Beanstandungen. Alles funktioniert, meint er 😉

    Schönen Sonntagabend noch
    i-Touranus

    • Sandmann says:

      Bester Touranus,

      du weißt doch, wie es ist. Horrormeldungen verbreiten sich schneller als gute Nachrichten. Wenn ein Auto einfach nur läuft, gehst du ja nicht los und erzählst in allen Internetforen, wie toll das ist. Andersrum aber schon, wenn du immer Stress hast machst du dem irgendwann Luft.
      So oder so hast du offensichtlich einen guten Touran erwischt und wirst dich ja auch entsprechend um ihn kümmern. Das dankt er dir. und dass ich der Meinung bin, dass es ein schrecklich langweiliges Auto ist, hat letztendlich nichts mit seinem hohen Nutzwert zu tun. Nicht jeder bringt den Mut auf, seinen abgereppten Traumwagen im Alltag zu fahren auch auf die Gefahr hin, liegen zu bleiben…. (was mir in 10 Jahren Audi V8 erst einmal passiert ist, und das war mit Ansage. Der LiMa Regler…).

      Sollte ich also tatsächlich mal über einen Sommer in einem 166 nachdenken…?

      Sandmann

      • Touranus says:

        Moin,
        na eben nicht! Außer das er zweimal bei der Inspektion war kümmer ich mich eben kaum drum. Im Gegenteil, er musste leiden wie kaum ein anderes Auto. Zwei komplette Umzüge, diverse Feldeinsätze um entlaufende Hunde vor den Kühen zu retten, beim Elbehochwasser musste er Sandsäcke transportieren und ist einmal auch abgeso….. äh, lassen wir das. Außerdem diverse male Warmfahrtzeit völlig ignoriert, weil morgens das Bett zu lange zu gemütlich war und die Zeit zur Arbeit knapp wurde….

        Überzeugt hatte mich damals der Blick in die Kundenkartei des Autohauses, in der mir die Laufleistungen und Reparaturhäufigkeiten der anderen Kunden gezeigt wurde.

        Und was heißt hier abgereppt? Ich glaube Dein V8 ist in besserem Zustand als so mancher jüngerer Wagen mit 1/4 Laufleistung 😉

        Touranus

        • Sandmann says:

          Mein V8 dankt für das Lob, ich selbst als der Mann, der ihn pflegt, auch. Du hast ihn lange nicht gesehen, wie…? 😐

          Gibt es eigentlich nun schon einen Plan bezüglich des Tourans oder eines Nachfolgers? Oder ist das Priorität b?

          Sandmann

  5. Touranus says:

    Das ist etwas kompliziert….

    Der Tag, an dem ich ihn zurückgeben muss, wird es eine Menge Ärger geben (mit meinem AG) Ich plane sowieso eine Umstrukturierung meines beruflichen Werdegangs. Dazu gehört allerdings zwingend die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs.
    Nun wäre da noch das Problem eines eigenen Hauses, welches noch einiger Klärung bedeutet. Dazu wiederum ist ein zuverlässiger Job von nöten.
    Irgendwie muss ich den Anfang in diesem Teufelskreis noch finden…

    Soviel nun zu meinem Privatleben, welches hier eigentlich wahrscheinlich niemanden interessiert 🙂
    Beim Auto schwanke ich noch zwischen Vernunft (gebrauchter Kombi mit PS und Ausstattung) und Spaß (irgendwas exotisches, was nicht jeder hat)…
    Vernunft liebäugelt mit Opel Omega Kombi 2,0 mit Extras und horrender Km-Leistung oder was Neueres, kleineres wo zwei Hunde reinpassen….

    Ich schwanke, ich schwanke…. 🙂

    Touranus

  6. Touranus says:

    Moin (gäääähn),
    wow, da ist aber jemand ein echter Fan des Senators! (Also der Macher der Homepage, meine ich)

    Joah, schrullig ist der ja schon… Aber bevor du jetzt wieder sagst: Kombi…..braucht man nicht, ich hab da nunmal diese beiden BSE’ler auf vier Pfoten, die nicht immer Best Friends sind. Und auf längere Touren beide ZUSAMMEN auf einer Rückbank… nun ja….
    Es gibt da Jemanden, die mir die beiden heute morgen in ihrem Cabrio zur Arbeit bringen musste…. auf dem Beifahrersitz…. Sie ist froh, noch einen zu haben 🙂

    Den Reihensechser gibts ja auch im Omega, obwohl… Och menno, ich weiß auch nicht. Am liebsten hätte ich da so einen umweltpolitisch völlig unkorrekten Pick Up mit Double Cabin und Hard Top für die Ladefläche…. *träum*
    Aber da kostet ja ein Reifen schon wieder mehr, als der V6/8 unter der Haube auf 5 Kilometer wech haut.

    Jahaaaaa, ich weiß, meine Unentschlossenheit nervt. Hab gerade auf dem Weg nach Hause so einen schönen runtergerittenen 7er BMW gesehen. Hach ja….
    Ich sollte mir nach Nachtschichten nicht über solche Sachen Gedanken machen! Kommt nur dummes Zeug bei raus 😉

    Sobald ich mich darüber beruhigt habe, nicht da zu sein, wo ich jetzt gerne sein will, weil manche Menschen mich nicht das tun lassen, was mein Herz gerne möchte…. geh ich lieber schlafen… und überlass die Herzschmerzphilosophien dem Sandmann 🙂 (Was schreib ich hier eigentlich für einen Müll????)

    Gute Nacht
    Touranus

    • Sandmann says:

      Ay du übermüdeter Philosoph 🙂

      von Herzschmerz bin ich weit entfernt, auch wenn es momentan echt schwierige Zeiten sind. Aber auf anderen Ebenen. Das sind andere Geschichten. Später.

      Du hast ja eine breite Auswahl an Möglichkeiten, mit was für verrückten Autos du dich umgeben kannst. Ich für meinen teil bin plötzlich extrem scharf auf so einen Senator… ich muss wohl doch noch den Doppelcarport neben meine Garage setzen 🙂

      Sandmann

  7. SteffenG says:

    Ay ihr Zwey!

    Senator ist schick, grad der 6 Zylinder kann süchtig machen. Allerdings ist die Rostvorsorge bekanntlich etwas für gute Schweißer…
    Ansonsten bekommt man 80 Jahre Opelchic mit Hutträgercharakter für kleines Geld.

    Ich persönlich stehe ja auf Technik aus Zuffenhausen, aber das ist noch gaaaaaaaaaanz weit weg. Und wenn, dann was aus der Luftboxerära, gern auch Basisaustattung! Bei so einem Motor ist ein Radio eh überflüssig…

    Wie ist das eigentlich mit einem Passat/A6 mit V6 TDI? Kraft und Platz gepaart im einem Teil Vernunft. Oder Omega 2,5l Diesel mit dem BMW-Aggregat? Ich denke, wenn ich XM sage, fängt der Sandmann an zu schwärmen…

    Steffen.

    • Sandmann says:

      JA!!!!! 😀
      Beim XM fange ich tatsächlich an zu schwärmen, ich hatte nie ein komfortableres, charaktervolleres Auto für so kleines Geld. Immer wieder. Sofort. Und da vielleicht sogar auch den 2.5 Turbodiesel, der mich seinerzeit nach Pisa trug…

      Boah immer wenn wir hier von diesen alten Autos anfangen husche ich sofort zu mobile.de und bin fassungslos, wie wenig die Karren kosten! Aber wo hin stellen????? Immer das gleiche…

      Sandmann

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