Radioaktiv. 1990/2017

Soll ja nix zu sehen sein.

Soll ja nix zu sehen sein.

Ich zoch mir einen Falcken. Tandaradei ♫
Um Walther von der Vogelweide und seiner Lyrik angemessen lauschen zu können, bräuchte es mehr als meine kleine, rappelige Bluetooth Box oben auf dem Armaturenbrett. Ihr erinnert euch vielleicht, man verglich sie bereits mit WC-Steinen. Haha. Nun ist der Einbau eines handelsüblichen Autoradios kein Hexenwerk, aber a) lauerten da in diesem Sommer einfach ein paar etwas prioritärere Dinge und b) bin ich noch nie ein Lüsterklemmenschrauber und Isolierbandpfuscher gewesen. Dieses Armaturenbrett hat vor meiner Zeit schon einmal einen Brand erlebt, ich werde also anständige Kabelbäume stricken. Und das dauert eben ein bisschen. Heute Nachmittag habe ich Zeit, ich habe ein Mercedes-Benz Becker Special Radio, zwei Aufbaulautsprecher für die Hutablage und einen kleinen, aktiven Subwoofer, der unter dem Beifahrersitz verschwinden soll. Nicht ganz das gleiche Setup wie 1990 bei meinem ersten Taunus Coupé. Aber ich hol mal die alten Bilder raus und suche Parallelen, während ich lustig löte, beherzt bohre und verwegen verlege…

Lötstation, Messgerät, Feuerlöscher und farbige Litze – alles da.

Gut Ding will sauber verlegt werden.

Gut Ding will sauber verlegt werden.

Was hier noch handverlegt vom Vorbesitzer und gut gemeint aus dem Radioschacht des Taunus raushängt… ist so nicht zu gebrauchen. Ein irgendwo abgezapftes, rotes Pluskabel, ein flaches Masseband und das war’s. Vielleicht genügt das für das originale Ford Radio, was trocken in meiner Garage liegt. Dem Sandmann 2017, der mit diesem Auto viele zehntausend Kilometer im Jahr fährt, genügt das nicht. Wie ich schon auf Facebook schrieb – ich gurke zwar mit einem Museum rum, will aber im Alltag anständig und satt Musik hören. Die Welt der HiFi Puristen ist so oder so eine Scheibe, da ist es egal, wie man’s macht – es wird auf jeden Fall niemals so, dass alle applaudieren. Also stricke ich meine Musikanlage, wie sie mir gefällt. 80er Jahre RDS Radio aus einem Mercedes W 124, neue Pioneer Aufbauboxen für die Hutablage (damit ich nicht wie 1990 Löcher ins Blech sägen muss) und einen preiswerten, flachen Subwoofer von Raveland unter den Sitz. Denn solche kleinen Aufbaulautsprecher klingen eher dünn. Die brauchen definitiv Unterstützung von unten.

Viele Pakete von Conrad!

Viele Pakete von Conrad!

Im Sommer 1990 war mein erster, straßenzugelassener Taunus noch so frisch, dass der ganze übernommene Mist vom Vorbesitzer nicht hinterfragt in den Augen brannte. Lila Alufelgen (okay, das ganze Auto war lila, aber die Felgen sahen in der Farbe wirklich scheiße aus), Lenkrad vom Taunus 2, Mittelkonsole vom Opel Ascona… was ein „Tuner“ in den späten 80ern eben so mit seiner alten Karren gemacht hatte. Ich fand das schrecklich und sollte es alles nach und nach wieder zurückbauen. Später. An jenem Tag kam weiß-gelb-blaue Post von Conrad Electronic, dem damals schon großen Versandhandel. Ein dickes Autoradio mit Kassettendeck und vier Endstufen (trotzdem billig…) und zwei große, quadratische  Blaupunkt Blue Magic Einbaulautsprecher. Wirklich sagenhafte, sahnige Sachen, wenn man bedenkt, dass diese Postsendung 27 Jahre her ist. Mein Schulfreund Felix und sein kleiner Bruder Christian (der heute höchst professionell für die Auto BILD fotografiert) stellten mir die Einfahrt ihres Elternhauses in Plön und ihre erfahrene Hilfe zur Verfügung. Ich hatte mit meinen zarten 19 Jahren noch nie ein Radio in ein Auto eingebaut.

Sieht wirr aus - ist es aber nicht.

Sieht wirr aus – ist es aber nicht.

In den 27 Jahren danach wurden das noch so einige Radios, aber inzwischen ist mein Bedürfnis nach sauber verlegten Leitungen ein bisschen größer als anno 1990. Das kostet leider Zeit. Damals haben wir alles einfach zusammengewickelt, isoliert und da reingepflanzt, wo die Löcher groß genug waren. In dem Conrad-Fall hatte das tatsächlich auch drei Jahre lang gehalten. Dann verschrotteten wir den größten Teil des lila Autos…
Um besser an alles ranzukommen nehme ich 2017 das dreiteilige Kombiinstrument komplett raus (das dauert mit Abdeckung vier Minuten) und verschraube ein frisches Massekabel mit dem Masseverteiler im linken Fußraum. Hinter dem Zündschloss greife ich Dauerplus Klemme 30 ab, außerdem Zündungsplus und Licht. Das ziehe ich alles großzügig hinter dem Armaturenbrett durch, binde es mit Kabelstrapsen zusammen und bündel die Enden straff mit Gewebeband. Alles schön lang raushängen lassen, ich hasse es, wenn ich an einem Radio ziehe und die Stecker viel zu kurz irgendwo hinter dem Armaturenträger liegen bleiben. Ans Ende kommt sauber verlötet und mit Schrumpfschlauch isoliert ein ISO Stecker drauf.

Nicht zu sehen, gut zu hören

Nicht zu sehen, gut zu hören

Der FlatSub bekommt eine eigene Stromversorgung, die ich genau so verlege. Nur diesmal unter dem Teppich bis zum Beifahrersitz. Extern abgesichert, ein- und ausschalten über die Steuerleitung vom Radio, die vier Strippen der Lautsprechereingänge verlege ich parallel zum Powerkabel. Der schwarze Kasten verschwindet komplett unter dem Sitz, was bei Bässen ja kein Problem ist. Die sind nicht gerichtet, die hört man also einfach so, egal von wo sie kommen. Spannend. Wie das nachher wohl klingen mag?
Eine Antenne hat der Taunus nicht, warum auch immer, also lege ich eine Scheibenantenne innen hinter die Windschutzscheibe. So tief zwischen Armaturenbrett und Sandmännchenpuppe, dass ich sie vom Fahrersitz aus nicht sehen kann. Fun Fact: Die Antenne, die Kabel und der Subwoofer sind wie damals von Conrad Electronic 🙂

Brutaler Vandalismus 1990

Brutaler Vandalismus 1990

Im Sommer meines ersten Autos habe ich nicht nur dicke Löcher in die große Hutablage geschnitten – ich habe auch mit der Stichsäge von Felix funkenreich schön runde Einbaukrater in das Blech darunter gesägt. Heute schreien alle auf, wenn man sowas macht. Damals war das die notwendige Voraussetzung für einen satten Klang. Zwei große Lautsprecher, fest durch je vier Schrauben mit dem Metall verbunden, den ganzen Kofferraum als Klangkörper. Später kamen noch ein Interconti Equalizer und ein Philips Discman dazu, aber das ist eine andere Geschichte.
Heute will ich keine Löcher mehr sägen. Meine braune Hutablage ist zwar durch 46 Jahre UV Bestrahlung komplett zerbröselt, aber das Blech hinten im Coupé lasse ich lieber so wie es ist. Also schraube ich kleine, neue Boxen oben drauf. Pioneer bietet sowas noch neu an, wenn ich mal lustig drauf bin ersteiger ich aber mal alte, runde Kugellautsprecher von Blaupunkt 😀 Zwei Löcher je Box mit dem Akkuschrauber bohren, das sollte mein Auto verkraften.

Und wieder drin liegen...

Und wieder drin liegen…

Déja Vu? Ein bisschen. Der Wagen ist aber grün, nicht lila. Draußen dämmert ein kühler Herbst und kein heißer Sommer, ich selbst bin ein bisschen älter geworden, wir stehen in Kiel und nicht in Plön und weder Felix noch Christian sind dabei. Egal. In einem flachen Winkel bohre ich vier winzige Löcher ins Blech in der Hoffnung, einigermaßen richtig angezeichnet zu haben. Mir brechen auch nur drei Bohrer ab, das ist fast schon Rekord. Alle 42 Sekunden kletter ich aus dem Kofferraum wieder raus, strecke mich und massiere meinen schmerzenden Nacken. Es ist ein kleiner Unterschied spürbar zwischen 19 und 46. Was ist passiert? Werde ich etwa älter? Neiiiiin, niemals…
Die doppelten Signalleitungen zu den Lautsprechern verlege ich am oberen Rand des Kofferraums zur Fahrerseite, unter der Rückbank durch am linken Schweller entlang bis hinter den Armaturenträger. Strapsen, wickeln, löten, man kennt das ja. Verschraubt werden die kleinen Krawallmacher dann von oben.

Coupés sind schick - aber echt flach.

Coupés sind schick – aber echt flach.

Von oben, wie? Haha. Hahahaaaaa. Das sagt sich so leicht. Wie habe ich die Blue Magic Teile denn damals reinbekommen, ohne dabei die flach liegende Heckscheibe einzuschlagen? Argh. Ich greife mir den kürzesten Schraubendreher, den mein Keller zu bieten hat und dergel mit vielen Verrenkungen die vier Kreuzschlitzschrauben erst durch die Boxen und dann ins Blech des Kofferraums. Passt. Hält. Und sieht nicht mal schlecht aus, ich bin begeistert. Im Jahre 1990 hatte ich anschließend nur noch die Stecker ins Radio zu stecken, es einzuschalten und dem (wie ich fand) sagenhaften Klang zu lauschen. Mein erster Sender war R.SH, mein erstes Tape zum Testen gleich danach lief mit „Black Velvet“ von Alannah Myles los. Daran kann ich mich, warum auch immer, noch erinnern. Das wirklich allererste akustische Radioergebnis, optisch mit dem falschen Lenkrad, der Opel-Mittelkonsole und anderer noch zu beseitigender Peinlichkeiten sah damals so aus:

Radio drin... und noch viel mehr.

Radio drin… und noch viel mehr.

Liegt da nicht Bob Geldorf auf der Mittelkonsole? Ja. Und heute? Heute ist es ein bisschen spannender, weil mehr Leitungen im Spiel sind. Also mehr potenzielle Fehlerquellen, zu allem audio-Überfluss habe ich nebenbei auch noch einen CD-Wechsler-Emulator an das Radio angestöpselt, der unter dem Handschuhfach auf dem Feuerlöscher liegt und sich über SD Karten und USB Sticks freut. ISO Stecker sind drin, die kleine Lampe am Radio leuchtet schon. Boxen für vorn (der Subwoofer) und Boxen für hinten stecken ebenfalls mit dem ISO Stecker drin. Ich drehe den Zündschlüssel auf Stellung 1, Radio einschalten. Es sagt mir: CODE. Ach ja. Aber *hahaaaa* anders als damals bei meinem Audi V8 hab ich eine kleine, feine Codekarte, wo der Code drauf steht. Wo mag die sein? Im Keller. In der Radiokiste. Ich muss tatsächlich nur ein paar Minuten suchen, bis ich sie gefunden habe. Eingeben, bestätigen und – tataaaaa ♫ schaltet sich satt der Subwoofer ein, und mit einem wirklich guten Gesamtklang schrallert mir The Airborne Toxix Event entgegen. Läuft. Ich bin begeistert.

Alles funktioniert auf Anhieb?

Alles funktioniert auf Anhieb?

Der Rest ist Feineinstellung. Dachte ich vorhin. Der Subwoofer hat hinten dran ein paar Drehregler, mit denen man die Phase und den EQ einstellen kann. Damit es nicht nur bassig und suppig klingt, sondern kernig und trocken, von unten, dezent aber nicht zu fett. Mit den Aufbaulautsprechern zusammen harmoniert das erstaunlich gut. In einer Oldtimergruppe bin ich von einigen der Endstufenfetischisten mit den vergoldeten Steckern quer im Hintern ein bisschen angezählt worden. Nicht doll, aber deutlich. Raveland sei Mist, der FlatSub sowieso, keine gute Lösung und überhaupt muss in einen Taunus ein originales Taunus Radio. Jaja. Während ich noch nach den Gesetzen suche, in denen das geschrieben steht denke ich: das ist gut und schön in einem neuen Audi A8 mit B&O, Burmester oder Bose Soundsystem. Gute Komponenten und feiner Klang sind sicherlich bewegend. Vermutlich haben die geschätzten High Fidelities aber nicht den Hauch einer Ahnung, wie laut es in einem Knudsen bei 120 ist 😀 Da hört man die Nuancen einfach nicht mehr, da singt man kraftvoll mit und freut sich, dass genug Druck da ist, um überhaupt was zu den Ohren durchdringen zu lassen. Zum Abschluss habe ich noch zwei Cockpitbilder, jeweils ein Taunus Coupé nach Beendigung der Musikarbeiten…

Cockpit 1975. Finde ich immer noch schön.

Cockpit 1975. Finde ich immer noch schön.

Holz einmal quer durch, angeschliffen, nicht lackiert. Ja, Ford hat damals echtes Holzfurnier verwendet. Endlich das richtige Lenkrad und die richtige Mittelkonsole. Mein lila Wunder war nur ein „L“, deshalb hatte er keinen Drehzahlmesser und nicht diese seltsame Mittelkonsole mit den kaum ablesbaren vier Rundinstrumenten. Stattdessen eine schlichte ovale Uhr. Ich habe dieses Auto wirklich geliebt, der Motor und das komplette Heck existieren noch immer. Falls ich mal kuscheln will. Und ich liebe die Erinnerungen an diese ersten Tage mit Musik und mit meinen (aus dem Radio) selbst aufgenommenen Kassetten. Mein erster lila Taunus (eigentlich mein dritter, aber die anderen beiden hatten keine Straßenzulassung) mit dem schwarzen Inneren war einer von 1975. Der hatte das klare, nicht so verspielte Cockpit, was auch in den Nachfolger ab 1976 einzog. Mein grünes Ist-Coupé mit dem durchfallbraunen Interieur kommt aus der allerersten Serie, das sieht vor allem drinnen noch völlig… äh… anders aus. Ich habe euch mal den Stand von heute, 16:00 Uhr fotografiert 😉 Was dem geschärften Blick auffällt: Das Mercedes Radio ist nicht mehr drin. Ha. Nach der akustischen Probefahrt war es vorhin vorbei mit dem sagenhaften Beckersound der 80er. Leuchtet, geht aber nicht mehr an. Platt. Aus. Tot.

So soll es sein.

So soll es sein.

Also habe ich, um überhaupt (ohne die Bluetooth Box) Musik hören zu können, ein anderes Musikkästchen aus meiner Kellersammlung in den DIN Schacht geworfen. Dank der ISO Stecker kein Problem. Das fast genau so alte Kenwood funktioniert bis auf einen Wackelkontakt in der linken Endstufe einigermaßen. Ab und an muss ich mal gegenklopfen, dann ist wieder alles da. Die Kassettenwiedergabe ist satt und brillant, ich hol beizeiten mal meine alten Tapes wieder vom Dachboden. Ob ich noch die eine Kassette habe, auf der Alannah Myles die Begegnung mit dem Geist von Elvis besingt? *hach* Bestimmt. Sowas wirft man nicht weg. Und die 6,90€ Scheibenantenne mit Verstärker fliegt auch wieder auf den Müll, dieser Billigdreck empfängt ungefähr so gut die Sender wie die Fernbedienung von meinem Fernseher. Ach ja. Der ist heute ebenfalls kaputt gegangen. Ein drei Jahre alter Philips, einfach so. Peng. Ist irgendwas in der Luft? Ich kaufe die Tage mal eine ganz ordinäre Stabantenne zum Einschrauben im Kotflügel. Mit selbst gebohrtem Loch. Noch so ein Frevel 😉
Und ich suche weiter nach dem perfekten Radio, die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Lösungen mit dem Original im Schacht und einem neuen im Handschuhfach mag ich nicht. Na mal sehen, ich habe noch ein paar blaue Punkte im Keller. Kommt Zeit, kommt Musik, und natürlich ist das im Ohr dann nicht Walther von der Vogelweide. Mit dem Mittelalter kann ich nichts anfangen, ich mag nur das tandaradei ♫. Ich komme aus den 70ern, liebe die 80er und habe gerade die Musik der frühen 90er wiederentdeckt. Und ich bin dann mal wieder in meinem alten Taunus Fotoalbum versunken…

Sandmann


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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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32 Responses to Radioaktiv. 1990/2017

  1. Jürgen Lorenzen says:

    Hat nicht jeder die ersten Autos mit groben Werkzeug misshandelt, um für kleines Geld den Audio Genuß zu verwirklichen? Bei lief als erstes Brass Monkey von den Beastie Boys. Ich glaube so etwas vergisst man einfach nicht. 🙂

    • Sandmann says:

      Ay Jürgen,

      ich weiß nicht. Hat jeder? 😀
      Die Lautsprecher und das Radio haben halb so viel gekostet wie das ganze Auto. Krass. Und ich sehe gerade, dass heute alte Blue Magic Boxen wieder echt teuer sind. Warum bloß? Hätte ich die mal nicht verschenkt…
      Ich muss mal wieder zum Örg. Den Motor holen und die Boxenlöcher im Heck begutachten…

      Sandmann

    • Dave says:

      Iced Earth – watching over me 😀 Sowas vergisst man wirklich nicht.

      • Sandmann says:

        Krass, oder?

        Ich bin eben von Kiel nach Hamburg gefahren und hab zwei alte Kassetten in dem „Ersatz“radio durchgehört. Ich konnte noch jedes einzelne Wort der reinquatschenden Moderatoren mitsprechen 😀 Sagenhaft.
        Samstag fahr ich nach Dänemark. Ich glaube, ich lass das Kenwood erstmal drin und suche noch weitere Kassetten….

        Sandmann

  2. Carsten says:

    Moin Jens,

    nach dieser technischen Fingerübung ist es Zeit für Playlists vom Sandmann! Und falls du noch das ultimative Radio suchst: Ich habe in meinem Knudsen das „Gelhard Classic 40 Retro-Look“ in schwarz verbaut und bin sehr zufrieden. Das Teil ist gar nicht mal so teuer.

    Gruß aus Kölle,
    Carsten

    • Sandmann says:

      Ay Carsten,

      tatsächlich hatte ich das Gelhard schon vor Augen, für einen runden Hunni hat das alles was das Musikherz begehrt. Und sieht ganz gut aus. Ich bin aber der analoge Typ, ich brauche in meinem Auto ein etwas älteres Radio, gern mit Kassette. Und wenn man da hinten dann noch mindestens einen AUX rausführen kann genügt mir das.

      Die Kombination aus dem Becker Special mit Kassette und dem Wechsleremulator (kommt hinten mit einem Kabel an die Wechslersteuerung, und dann kannst du den „Wechsler“ mit sechs Alben und je 100 Songs über die Tasten am Radio ansteuern) fand ich schon fast perfekt. Mal gucken, warum das Teil jetzt zickt. Die kosten gebraucht leider rund 60 Euro, das ist mir zu viel angesichts der Tatsache, dass ich im Keller noch 15 Radios liegen habe 😉

      Vielleicht löte ich auch die Stecker vom Kenwood nach und lass es erstmal drin. Oder ich nehme das Becker Audi 10 CD, da muss ich nur mal schauen wie ich den iPod da ranbekomme.

      Ne „Playlist vom Sandmann“ gibt es für alle, die in einer Woche mit in Dänemark sind 😀 Ich habe da einen Ordner meiner 30 ewigen Lieblingslieder, der wird wohl am Abend in dezenter Rotation laufen.

      Sandmann

  3. Jens says:

    Scheibenantennen hatte ich schon viele, jedoch immer selbstgebastelt. Vom losen Ende des Koaxkabels habe ich den Schirm an geeigneter Stelle mit der Karosserie verbunden, die Seele habe ich dann mit ca. 1 m Litzendraht verbunden und mit Tesafilm oben an der Scheibe angeklebt. Dank RDS hat das immer zuverlässig funktioniert, Reichweiteneinschränkungen gibt es höchstens bei sehr schwachen Lokalsendern.
    Bohren würde ich nicht. Die Stabantennen haben auch ihre Nachteile.

    • Sandmann says:

      Ay Jens,

      ich hatte in den letzten 10 Jahren ausschließlich einen grottigen Radioempfang in allen meinen Autos. Wenn ich das mit dem Daimler meiner Liebsten vergleiche, Becker Audio 10 mit werksseitiger Scheibenantenne hinten links, die Dame bekommt in Kiel noch FFN aus Niedersachsen rein und südlich von Hamburg irgendwelche dänischen Sender. Wahnsinn.
      Vielleicht gebe ich einer weiteren, besseren Scheibenantenne eine Chance. Aber ich finde, eine Stabantenne vorn links im Kotflügel hat auch einen gewissen Charme. Findest du nicht?

      Sandmann

  4. Snoopy says:

    Also ich habe aus den Aufbauboxen in meinem Kadett Einbauboxen gemacht. Mit Stichsäge = Viel besserer Sound. Und ein Kassettenradio für 150 Mark…
    Bei meinem Golf 1 hatte einer so Türboxen montiert das man sich immer beim Scheibenkurbeln die Finger aufgerissen hat. Waren aber echt gute Pioneer 3 Wegeboxen.
    Billige Scheibenantennen taugen nichts. Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht… teure gehen ganz gut.
    Beim Spider habe ich eine elektrische Bosch Motorantenne drin. 🙂
    Das Radio muss ich beim TÜV eigentlich rausmachen. Zu neu… aber ich hatte das auch noch in der Garage von meinem Audi.
    Das alte Rdio hat auch immer mit Fehlern genervt. Leider ist der Spider aber meistens viel zu laut zum Musik hören 😉 .
    Wenn das Radio einfach ausgeht prüfe mal die Kabel… da hatte ich auch schon mal Fehler… da war durch die Boxen Woofeer etc. Saft auf den Lautsrecher gekommen. Da hat sich das Radio dann geweigert. Habe dann gegen ein neueres Radio gewechselt das mir dann im Display erzählen konnte „Anschlussfehler“.

    • Sandmann says:

      Ay Snoopy,

      das mit dem Finger aufreißen beim Kurbeln kenne ich auch 😉 Alles eine Sache der Gewöhnung…

      An einen Anschlussfehler beim Becker Special glaube ich nicht so richtig. Dafür habe ich zu lange und zu liebevoll die Kabel verlegt. Und das Kenwood, was jetzt drin ist, funktioniert auch einwandfrei. Na ja, bis auf das gelegentliche Ausgehen der linken Seite. Ich tippe eher auf einen Wackler im Radio. Mal sehen, ich hab’s auf der Werkbank liegen.

      Wie ich mit der Antenne verbleibe muss ich noch entscheiden. Ich wünsche mir EINMAL einen richtig geilen Empfang. Und nicht, dass ich von Kiel losfahre und immer, IMMER auf Höhe Neumünster der Sender genau dann verschwindet, wenn die Verkehrsnachrichten kommen. Immer. IMMER!!!!!

      Sandmann

      • Snoopy says:

        Na für Verkehrsmeldungen hast du ja dein TomTom.
        Und Stabantennen sind eigentlich gut.
        Achten auf das Thema Radio und Antennenverstärker etc. hatte das Thema schon beim Audi mit dem Teil in der Heckscheibe 😉

        • Sandmann says:

          Ay Snoopy,

          TomTom kann Verkehr sehr gut – aber das lasse ich ja nicht immer und überall mitlaufen. Das Display verdeckt fast die ganze Frontscheibe 😉 Mein Navi nutze ich nur, wenn ich nicht weiß, wo ich hin muss. Das kommt zwischen Kiel und Hamburg nicht oft vor.

          Ich werde die billige Scheibenantenne erstmal filetieren und das Kabel hinter der Fensterdichtung einmal rumlegen. Wenn das nicht hilft, kommt eine Stabantenne in den vorderen, linken Kotflügel. Basta.

          Schönes Wochenende
          Sandmann

  5. Schöner Bericht, danke!
    Ja, ganz genauso unerschrocken habe ich damals im C-Kadett die Hutablage (alleine schon das Wort…) mit der Stichsäge malträtiert. Blöd damals: Schön mit Edding vorgekringelt, dann nahe der Lehne zu sägen begonnen, und bei der Hälfte mit der Stichsäge an der Heckscheibe nicht mehr weiter gekommen. Toller Plan 😉 Von unten ging das irgendwie auch nicht, oder habe damals nicht „über Kopf“ denken können.
    Also per kleiner Winkelbohrmaschine Loch-an-Loch, und die Stege weggemeißelt. Eine Graus aus heutiger Sicht. An so einem kleinen flachen Sub überlege ich übrigens auch. Da sonst nur die Originallautsprecher in Aktion sind, käme ein bisschen Verstärkung gar nicht so nicht sooo schlecht.

    • Sandmann says:

      Ay Dirk,

      klingt nach einem Plan, was du damals da gemeißelt hast 😀 Hey – immerhin bist du ans Ziel gekommen. Über Umwege, aber egal.

      Ich bin im Daimler immer wieder erstaunt, wie satt und gut die werksseitig eingebauten vier Lautsprecher klingen. Mehr bräuchte ich gar nicht. Aber im Taunus ist ab Werk nur ein einziger Monoquäker vor der Windschutzscheibe unter dem Armaturenträger verbaut. Das kann’s ja nicht sein.
      Miss mal den raum unter deinen Sitzen aus und dann probier mal den Sub. Ich finde es gut. Und wenn man ihn mit der „Fernbedienung“ ordentlich zurücknimmt klingt es einfach nur voller.

      In diesem Sinne – gib beizeiten gern mal ein Update!
      Sandmann

  6. MainzMichel says:

    Hähä!

    Dank großer Heckklappe in meinem ersten Auto (und auch allen weiteren) bin ich um die Lautsprechersäbeleien herumgekommen. Ein Brett rein und vier 20cm-Woofer darin versenkt. Dazu noch zwei Hochtöner vorn, zwei hinten (mehrere Piezos habe ich damals weggeglüht). Das Radio war erst ein nagelneues „Blaupunkt Nashville R24“, auf Pump abbezahlt bei meinem damaligen Arbeitgeber (Bosch-Dienst). Dazu noch einen „BEA 80“ und fertig war der Lack. Damals fand ich den Klang klasse. Irgendwann änderte sich das Equipment in ein „Woodstock 04, später 06“ und einen Verstärker „BQA160“ sowie einen „Concorde 100.2“. Das ist übrigens auch wieder die Zusammenstellung für das aktuelle Projekt, mein erstes Auto. Nur daß ich inzwischen ALLE Audiocassetten entsorgt habe (gern!) und das „Woodstock“ auf einen AUX-Eingang umgebaut habe. Der ‚Metal‘-Umschalter für die Cassetten schaltet nun den Eingang um, daran hängt dann im Handschuhfach mein Telefon als MP3-Player. Natürlich mit der alten Musik.
    Ich freu‘ mich schon drauf, ich sollte mal wieder weiterbauen…
    Ach ja: Ich habe eine Motorantenne verbaut, das kommt auch gut. Bei Stabantennen nix Billiges kaufen!

    Adios
    Michael

    • Sandmann says:

      Ay Michael,

      ab „Woodstock“ kenne ich keinen einzigen Begriff mehr 😀
      Ich bin auch am Überlegen, einem alten Radio einen AUX Eingang zu spendieren. Leider haben die GANZ alten kein RDS an der Drehskala (ich höre durchaus viel Radio) und nur einen Mono Ausgang. Das reicht nicht.
      Und Motorantennen mag ich seit meinem Audi V8 auch nicht mehr. Immer dieses rein und raus. Nee nee.

      Aber Kassetten… die habe ich noch. Nicht alle, ich habe die entsorgt, auf die ich damals meine CDs aufgenommen hatte. Ich hab ja immer noch die CDs. Aber die selbst zusammengestellten sind unwiederbringlich gut. Und so schlecht dieses Medium ist, ich mag die Haptik dieser aufwendigen Tonbändchen irgendwie. Ich werde immer ein paar behalten 🙂

      Sandmann

      • MainzMichel says:

        Damit Du zumindest grob weißt, von was ich redete:
        Blaupunkt BEA 80: https://www.dropbox.com/s/rj9330ejql2fjke/BEA%2080.jpeg?dl=0
        Blaupunkt BQA 160:
        https://www.dropbox.com/s/kcys7p2s9pprxhs/BQA%20160.jpeg?dl=0
        Concorde 100.2:
        https://www.dropbox.com/s/r2n0s0xiilhoq8m/Concorde%20100.2.jpeg?dl=0
        Früher ging das Gerücht um, daß der Concorde-Verstärker von Harman-Kardon gebaut wurde. Heute weiß ich es, denn es steht auf der Platine im Inneren.
        Übrigens eine sehr gute Lötstation, die Du da hast. Ich bestitze die gleiche. Alt, einfach und absolut ausreichend.
        Wie oft schaltest Du das Radio aus und ein, daß Dich eine Motorantenne nervt?
        Auch ich höre sehr gerne Radio. Aber RDS braucht es dazu nur selten, früher ging es ja auch ohne. Nur den ARI vermisse ich.

        Adios
        Michael

        • Sandmann says:

          Ay Michael,
          ah. Jetzt sehe ich ein wenig klarer. So einen Blaupunkt mit Schiebereglern habe ich gestern Abend auch noch in meiner Radiokiste gefunden. Ich weiß nicht, ob es Fluch oder Segen ist, dass ich gerade Ordnung in meinen Keller bringe. Einerseits kommt da nach und nach tatsächlich sowas wie ORDNUNG, andererseits finde ich sooooo viel verschütteten Kram wieder, dass ich gar nicht so recht weiß, wie ich damit umgehen soll 😉 Verkaufen? Behalten? Wegschmeißen? Schwierig.
          Das Thema Radio & Co. ist aber wohl noch lange nicht durch.

          Mein Radio schalte ich übrigens beim Losfahren ein und beim Aussteigen aus. Aber ich steige oft ein und aus 🙂 Und dieses ewige Gerappel einer Motorantenne brauche ich nicht. RDS finde ich schon ziemlich wichtig. Zwischen Hamburg und Kiel, meiner bevorzugten Parkfläche, wechseln die Frequenzen doch schon recht häufig. Da bist du nur am Hin und Her drehen…

          Sandmann

  7. Will Sagen says:

    Jeder kann meinetwegen in sein Auto so viele Löcher bohren und sägen, wie er will. Ich kann das gut finden, kann das doof finden, aber es ist nicht meine Angelegenheit. Ist doch sein Auto! So lange es keinen automobilen Denkmalschutz gibt (Gott bewahre uns davor!) pfuscht uns zum Glück niemand in unser Handwerk.

    • Sandmann says:

      Ja, das sagst DU. Und die Meinung ist gesund.
      Leider gibt es ja immer mehr Zeitgenossen im Netz, die einfach alles und jedes plattreden und schlechtmachen müssen. Das perlt zwar an mir ab, aber es beeindruckt mich trotzdem ein wenig.

      Ich denke auch, dass jeder mit seinem Auto machen soll, was er möchte. Plastikspoiler? Bitte. Boxenlöcher? Warum nicht. Mattschwarz? Na klar.

      In diesem Sinne ein weltoffenes Wochenende
      Sandmann

  8. SteffenG says:

    Ay Sandmann!

    Puh… da habe ich Glück, immer Autos mit großer Klappe gefahren zu haben. Da war es in aller Regel einfach was in die Heckablage zu integrieren. Wobei ich gern die vorhandenen Montageplätze genutzt habe und dann die Bassbox und den Verstärker im Gepäckabteil als Support genommen habe.
    Aktuell finde ich das originale Radio im Skoda OK. Das BOSE System im Audi ist da natürlich Welten entfernt. Aber bei den Autos geht es ja eher um’s ankommen, nicht den Weg. Das Cabrio hat das originale Gamma aus der ersten Serie mit vier originalen Einbaulautsprechern. Klingt blechern, reicht aber absolut aus.
    Aber Löcher ins Auto schneiden – warum nicht? Es geht ja immer um den zeitgenössischen Erhaltungszustand beim H-Kennzeichen. Daingehend wäre das ja „zeitgenössisch“.
    Wenn man beim EIGENEN Auto damit klar kommt dran rumzusägen…

    Wenn Du einen vernünftigen Empfang willst, dann nimm eine gute Scheibenantenne. Da trennt sich die Spreu vom Weizen bei der Frequenztrennung. Das kannste billig machen, dann ist es aber Scheiße. Das ist auch das Problem bei vielen aktuellen Radios. Da steckt ein FPGA oder kleiner Rechner drin. Der Rest ist Software. Die Frequenztrennung und das Autotuning ist bei den Dingern schlimm. Da wäre das Becker zusammen mit einer guten Antenne wohl die beste Wahl. Beleuchtung und restliche Elektronik sind bei den Dingern übrigens oft getrennt. Das klingt sehr nach einer Sicherung oder Schutzdiode im Radio, die es gehimmelt hat. Vielleicht auch nur durch das Alter…

    • Sandmann says:

      Ay Steffen,

      hast du denn einen Tipp bezüglich einer guten Scheibenantenne?
      Ansonsten kommt wieder eine klassische Stabantenne von Hirschmann in den linken Kotflügel. Wie immer.

      Das Becker blinkt manchmal noch im „Standby“ mit der Diode. Manchmal nicht. GANZ tot scheint es nicht zu sein, im Gegensatz zu meinem Philips Flachbildfernseher. Den mache ich morgen mal auf und schau, ob es eine Sicherung zerlegt hat. Irgendwas ist ja immer 🙂

      Schönes Wochenende!
      Sandmann

      • SteffenG says:

        Hmmmm….

        Hirschmann ist auch bei den besseren Herstellern verbaut. Also auch als Scheibenantenne. Die aktuellen Modelle sehen aber sehr modern aus, keine Ahnung, ob das zum Auto passt. Auf der anderen Seite ist eine Stabantenne doch irgendwie passender. Wenn das Loch versiegelt ist, haste keinen Ärger.
        Mein Golf hat auch so einen Stab vorn links auf dem Kotflügel. Stört mich absolut nicht.

        Wenn das Becker manchmal blinkt, ist es eventuell nur ein trockener Kondensator. Klingt lös- und lötbar.

        Philips fertigt auch nicht mehr selbst. Viele Modelle kommen mittlerweise aus der Türkei.
        Erfahrungsgemäß ist es ja oft das Netzteil, was vorzeitig den Geist aufgibt. Mein Philips schafft die Satelitenspeisung auch nicht mehr und braucht Hilfe von einem Receiver.

        Schönes Wochenende Ersma.

        Steffen

        • Sandmann says:

          Ay Steffen,

          ich versuche heute bezüglich der Antenne erstmal eine neue Verlegung mit weiiiiiit ausgeworfenem Kabel. Ich würde mich nicht wundern, wenn im Kotflügel irgendwo noch ein zugeschweißtes Loch zu finden ist, was ich später wieder aufbohren kann 😀 Mal sehen. Eilt nicht.

          Im Keller habe ich noch ein Blaupunkt Münster gefunden. Hinten sind sagenhafte 2 x 2 Lautsprecheranschlüsse drauf! Mechanische Senderspeicher. Das werde ich mir in einer ruhigen Minute einmal vornehmen (vielleicht in Dänemark), neue Elkos reinlöten und es dann mal testen. Das wäre ein guter Kompromiss, wenn man da noch einen AUX mit reinfrickelt…

          Der Philipps Fernseher funktioniert wieder. Warum auch immer. Ich hatte ihn stromlos gemacht und alle Anschlüsse mal abgezogen. Gestern Abend stecke ich ihn wieder in die Steckdose und siehe da – LED leuchtet, Sende alle da, alles funktioniert.
          Wäre mir lieber gewesen, ich hätte eine kaputte Sicherung gefunden und sie ersetzt. So weiß ich nun nicht, was das war. Der ist mittendrin einfach ausgegangen und war mausetot. Bizarr.

          Schönen Wochenstart
          Sandmann

  9. Marc says:

    Du erinnerst mich an mein (unvollendetes) Audioprojekt im Pontiac.. das tolle Retro-Amiradio ist zwar schon letztes Jahr über den Teich geflattert und eingebaut worden. Allerdings ist der Monolautsprecher im Armaturenbrett immer noch tonlos (defekt) und JVC-Lautsprecher aus den frühen 90ern in der Hutablage übernehmen deren Funktion. Das ist zwar klanglich soweit ok, aber irgendwann muss da wieder ein Lautsprecher zusätzlich ins Armaturenbrett. Die Musik sollte beim alten Vater vorne lauter sein als hinten beim jungen Nachwuchs. 🙂

    • Sandmann says:

      Haha 😀

      Der eine vorn im Taunus ist schon lange nicht mehr drin. Ich habe ihn aber samt Halterung dazu bekommen, genau wie das originale Radio.

      Je mehr ich im Keller aufräume, desto mehr Schätze berge ich. Jetzt brauche ich nur noch Zeit. Aber am Samstag geht es zunächst für eine Woche nach Dänemark, den Akku der Einsamkeit wieder aufladen. Danach sehen wir weiter.

      Grüße nach da ganz unten!
      Sandmann

  10. Dirk says:

    Hast schon Recht,
    die Bastel-Autonomie sollte Bestandschutz haben (dürfen). Ich erlebe aber bei mir selbst durchaus einen über die Jahre zugenommenen Skrupel, „nur“ drauf los zu individualisieren, was das Zeug hält. Die tatsächlich individuellen Autos sind ja doch mittlerweile die, an denen mal so gar nix gebastelt wurde, denn es gibt fast keine mehr. In einem Fahrzeug zu sitzen, dass vor 35 Jahren exakt so aussah wie jetzt, hat auch einen zeitlosen Charme von Unberührtheit, an dem ich mich sehr entspannt freuen kann.
    Aber das ist nicht meine pauschale Meinung. Je nach Auto und Gusto streut das sicherlich… 😉

    Die 4 LS in meinem Westfalia sind auch durchaus ausreichend. Die würde ich nie tauschen. Aber bissel Bass ist „bässer…“, da stehe ich schon auch drauf. Ich berichte, yepp!

    • Sandmann says:

      Bin gespannt 🙂
      Ich bin eben gerade mit dem eigentlich nur testhalber reingesteckten alten Kenwood Kassettenradio von Kiel nach Hamburg gefahren – und habe fein Tapes gehört. Großartig. Irgendwelcher von mir in den 80ern aufgenommener Charts Scheiß, ein Traum. Und klingt immer noch erstaunlich gut.
      Das Medium Kassette ist eigentlich schrecklich, aber ich mag die alten Bänder.

      Sandmann

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