Von zweien, die auszogen, die Autostadt zu finden.

Wie fange ich an?

Hier findet noch Auto statt

Hier findet noch Auto statt

Schwierig. Wo fange ich an? In Hamburg. 3. Mai 2008, 11 Uhr MEZ, der charmante Typ aus Wien setzt sich zu dem kleinen Blogger aus Kiel in das große Auto aus Neckarsulm. Es ist warm und sonnig, hochmotivierte Innenstadt-Singvögel piepen angestrengt die Wochenendversion von „Und es war Sommer“… wir entscheiden uns für die Navigations-Alternative Autobahnen vermeiden. Zwei Männer, ein Nick und ein Sandmann, fahren nach Wolfsburg in die Autostadt, auf der Suche nach altem wie neuem Blech, nach Momenten, die die Welt bewegten und nach Freiheit und Oktan. Zumindest für einen kleinen Augenblick. Finden… jahaaa… finden sollen sie ganz andere Sachen.

Satellitengelenkt bewegen wir uns einspurig über Land, mir kommen zwei Gedanken: Hamburg nimmt und nimmt kein Ende, und als die Vororte dann doch der B4 in Richtung Süden Raum zum Atmen geben, nimmt die Dichte an lokalstationären Starenkästen überproportional zu. Lisa „klangggkuckuckt“ warnend gefühlte alle vier Minuten, und es bleibt immer wieder nervös bremsend kaum ein Blick für die wunderschöne Landschaft aus Birken mit frischem hellgrünen Laub zwischen dunklen harzigen Kiefern – Niedersachsen, du hast mich wieder! Stilvoll befriedigen wir unsere knurrenden Mägen beim Griechen in Melbeck mit köstlichem Gyros und Bifteki (und was Männer sonst noch so frühstücken). Natürlich sommerlich draußen auf der Terasse an der B4. Ein Porsche 911 Carrera aus den 70ern zieht meine Blicke auf sich. Und eine steinerne Nymphe, die permanent Wasser aus einer steinernen Amphore in einen steinernen Brunnen kippt regt die Blasentätigkeit an. Ansonsten keine besonderen Vorkommnisse.

Rost im Endstadium

Rost im Endstadium

Der Weg ist das Ziel. In Gespräche vertieft, wie nur Männer sie führen, wenn keine Frauen dabei sind, cruisen wir den Highway No.4 entlang, während die Sekunden unablässig durch die Finger der Gegenwart rinnen. Autos. Autos!! Am Straßenrand stehen sie, bei den legendären Fähnchenhändlern, und hier im Niemansland scheinen die Schnäppchen noch echt zu sein. Von der in diesem Genre typischen Schreibschwäche geprägte, reißerische und grammatikalisch irgendwie perma-falsche Verkaufstafeln lassen das Gespräch zwischenzeitlich stocken, bis wir irgendwann rechts ran fahren. Nein, links. Die Palette geht vom desolaten E-Kadett mit den schon vor 15 Jahren klassischen winzig kleinen Roststellen bis zum Porsche 944 ohne Preistafel… Da stand doch aber was interessantes dazwischen…

Immerhin ein Coupe!

Immerhin ein Coupe!

Ein Audi Coupé. Oh nein, sorry, laut Schild ein Audi Cupe… das spricht man wohl [kju:p]. Kein Quattro, aber trotzdem ein würdiger Vertreter seiner Zeit. Nick fällt auf die Knie und murmelt Beschwörungsformeln, die ihn vor unüberlegten Handlungen schützen sollen. Das Auto sieht insgesamt gut aus, ist unglaublich selten und soll schlanke 1800,- Euro kosten! Und sicherlich ist noch Handlungsspielraum drin. Wir blicken uns an und gedenken dem Erstbesitzer, der ein Vermögen für diese seltene Karosse ausgegeben hat, der Esprit und Zeitgeist in schlichtem Design gesehen und sich vom überteuerten Understatement hat hinreißen lassen. Jetzt wird sein ganzer Stolz zum Gegenwert der Monatsmiete einer 4-Zimmer-Wohnung in Hamburg-Duhlsberg verramscht. Nick ist verwirrt. Damit hat er nicht gerechnet. Telefonnummern-fotografierend und den idyllischen Campingplatz in der direkten Nachbarschaft ignorierend fahren wir weiter nach Wolfsburg.

Die Parkanlagen von Wolfsburg

Die Parkanlagen von Wolfsburg

Was ist eigentlich diese Autostadt? Nun, seit VW nicht mehr wirklich Volkswagen baut, hat man in der Nähe des Werks eine entspannte Parkanlage gestaltet, in der einige Themenpavillons stehen. Garniert mit Gastronomie und Sonnenstühlen findet der geneigte Besucher hier neben dem Zeithaus (auf das wir gleich noch zu sprechen kommen) Präsentationen der so untrennbar mit dem Volks-Käfer verbundene Marken wie Bentley, Bugatti und Lamborghini, weiterhin klassische deutsche Marken wie Seat und Skoda und… hab ich was vergessen?… ach ja. Vau Wehs. Einige. Aber die konnten wir nicht in Ruhe angucken, doch dazu später mehr. Im Hintergrund schön zu sehen die beiden Türme, in denen Neuwagen-Tetris gespielt wird. Unten kauf ich einen raus, und von oben fällt einer nach… Wir beginnen mit einem Check-In im netten Vorstadt-Hotel, jetzt schon ahnend, dass hier die Bürgersteige noch vor 21.00 Uhr hochgeklappt werden. Nick chauffiert meinen dezenten Audi mit seinen „Kauf mich!“-Schildern selbst direkt vor die Autostadt, parkt, blickt kurz in die Sonne und beschließt, gute Laune zu haben.

Das ist er! Das ist er!

Das ist er! Das ist er!

Gleich am Eingang lockt ein Nippes-Shop, randvoll mit Lektüren, Flohmarktartikeln und allerlei Dingen, die man irgendwie irgendwo schon einmal gesehen hat. So auch mein Alltagsauto, bunt bemalt, wie es damals üblich war, als man vierrad-getriebene Stahlboliden noch konkurrenzlos durch die DTM bewegt hat. Und man kann es kaufen. Ja aber nee. Ich habe schon einen.

Dürfen es ein paar Zylinder mehr sein?

Dürfen es ein paar Zylinder mehr sein?

Eine beeindruckend lange Rolltreppe führt Nick und mich nach ganz oben ins Zeithaus, und von hier tröpfeln wir Serpentine für Serpentine vorbei an Meilensteinen der Automobilgeschichte wieder nach unten. Wenn man nicht ganz vorn anfängt, bleibt man direkt beim Cadillac hängen. Mit einem Hubraum vergleichbar dem Rauminhalt einer durchschnittlichen kieler Studenten-WG präsentiert sich hier ein 78 Jahre alter V16 dem beeindruckten V8-Fahrer. Immerhin hat der Bolide zwei Sitze wie ein Smart und hinten irgendwie noch den Schwiegermuttersitz, den man ausklappen kann. Ich mag meinen V8. Weniger ist manchmal mehr.

Damals, als ich noch einen hatte...

Damals, als ich noch einen hatte…

Noch nicht mein eigener!

Noch nicht mein eigener!

Angesichts meiner hier Fleisch gewordenen automobilen Kindheitserinnerungen blicke ich in den bis dato sehr zuverlässigen Sicherungskasten in meinem Kopf und stelle fest, dass hier einiges ersetzt werden muss.

Die Herren und das Auto

Die Herren und das Auto

Alt gesellt sich neben relativ neu, alles kann man anfassen (auch wenn man es nicht darf) und alles ist irgendwie greifbar. Ähm. Also nein, ich meine nicht uns beide, wir sind einigermaßen gleich alt. Hier wird Geschichte zur Realität, hier wird der Mini zum begehrenswerten Kultobjekt und die Ente zur ausgestorbenen Spezies. Das Zeithaus verzaubert mit seinem Mobiliar. Wären da nicht die nachmittagsflanierenden, klugscheißenden oberlippenbebarteten Polohemdträger, die ihren angetrauten Muttertieren die Bedeutung der vier Ringe erklären wollen (und dabei peinlich scheitern). Okay. Kleines Quiz jetzt, hier, für Sie. Sagen Sie doch mal aus dem Stehgreif, also ohne Wikipedia und google, was die alten deutschen Marken Horch und Audi verbindet, besonders vom Namen her. Na? Naaa???

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Unsterbliches Wissen können Sie sich allerdings nur auf die Kappe schreiben, wenn Sie diese beiden Herren kennen. Das sollte Allgemeinbildung sein. Nicht Herr Volks und Herr Wagen, nein nein. Also falls Sie mal bei Günter Jauch danach gefragt werden…

Genug gequizt. Ankunft im Hier und Jetzt. Der neue Audi R8, als Schnittmodell, als begreifbares reinsetzbares Showroom-Konzept, als 120.000 Euro teures niemals erreichbares Traumziel eines autobegeisterten Mannes. Allein für eine der Bremsscheiben müsste ein durchschnitts-Bürger dieser Republik einen Monat arbeiten. Himmel, ist das ein schönes Auto. Aber- huch! Die Zeit geht auf 18.00 Uhr zu, Wolfsburg macht zu, wir müssen noch in den VW-Pavillon. Das wird uns allerdings verwehrt, klingelt doch just in diesem Monent mein Handy… Ob ich der A8-Besitzer sei. Bejahend und mich über einen potenziellen Kaufinteressenten freuend erfahre ich, dass wir den Audi auf einem für Oldtimer reservierten Platz abgestellt haben und uns genau zwei Minuten bleiben, um ein Abschleppen zu verhindern.

Technik mal filetiert

Technik mal filetiert

Security rules. Im Laufschritt kommen Nick und ich am VW-Showroom vorbei und lassen es uns nicht nehmen, noch kurz im neuen Scirocco die bequemen Sitze zu testen. Da ich aber offensichtlich unentspannt rüber komme, begeben wir uns auf den Parkplatz vor der Autostadt, wo der nervöse Security-Mensch neben meinem Audi posiert und sicher stellt, dass wir auch wirklich einen Parkplatz jenseits dieser Pole-Position einnehmen, zumal wir Verkaufsschilder im Fenster hängen hätten, was hier ohnehin streng verboten sei. Ich kann Nick nur schwer bremsen, als er versucht, dem wartenden Schergen meinen Audi zu einem günstigeren Preis anzubieten, schließlich stünde er ja hier schon recht lange…

Der Schlaf der Gerechten

Der Schlaf der Gerechten

Nun… das hat Zeit gekostet. Und Zeit ist in Wolfsburg kostbar, machen doch alle Pavillons um Punkt 18.00 Uhr zu. Das ist jetzt. Als wir eigentlich wieder rein wollen. Die Sonne steht noch hoch am Himmel, alle Enten in der gepflegten Parkanlage machen es sich bequem und schlafen stumpf ein. Was auch sonst? Nick und Sandmann entkommen dem schwallenden Pulk der sich zum Joe Cocker Konzert bewegenden Massen nur durch Nahrungsaufnahme in einem netten italienischen Restaurant. Umgeben von banalen Familien mit stressigen, selbst Pizza backen wollenden Kindern namens Melf oder Kevin oder Marvin kommunizieren wir bildintensiv und gedenken der Dinge, die da noch kommen werden.

Nick im Glück

Nick im Glück

Da der Abend ansatzweise noch viel zu jung für einen Barbesuch oder ähnliche Aktivitäten ist, spazieren wir durch die leerer werdende Autostadt, entlang sich pünktlich und ohne Rücksicht auf Verluste schließenden Portalen und durch einen wohlriechenden Blumentunnel, ausgeschildert und wie in diesem Land üblich mit insgesamt mindestens vier Not-Aus Knöpfen in seiner Rotation zum Stehen zu bringen. Es ist schon beeindruckend, welche technischen Neuerungen einem hier jedes Jahr präsentiert werden. Von den kreisenden Primeltöpfen geht es weiter über eine leichte Kurve in eine ernst zu nehmende Gerade auf das Riz Hilton Carlton Hotel zu.

Knapp verloren

Knapp verloren

Klar gewonnen

Klar gewonnen

Zugegebenermaßen ist die ortsansässige Blitzanlage zur Geschwindigkeitsbegrenzung gedacht, aber das hindert zwei Wolfsburg-Abend-geschädigte Autonarren nicht wirklich an einem kleinen, aber feinen Wettstreit. Das Zielfoto entscheidet, diese Runde geht an mich. Ist es das regelmäßige gute Essen, was den Nick hat zu schwer werden lassen? Nein, eher nicht. Oder die Tatsache, dass er schon ein Bier mehr als ich hatte, muss ich doch den A8 noch zurück zum Hotel lenken…?

Der neue Beetle

Der neue Beetle

Immerhin entdecken wir noch den Prototypen des neuen City-Liners von Volkswagen auf der Plattform eines gechoppten New Beetles. Dieser Erlkönig, hier völlig ungetarnt am Ententeich geparkt, gewährt einen ersten Einblick in die Zukunftsvisionen der Wolfsburger Designer. Städte werden größer. Parkraum wird weniger. Smart war gestern. Innovative Atriebskonzepte ermöglichen es auch jüngeren Fahrern, das Vehikel zielsicher von a nach b zu bewegen. Lesen Sie dazu den Bericht von SeinerkleinenSchwester! Wir wiederum bewegen uns nach c, lernen beim eingangs gezeigten Autostadt-Buchstaben-Foto den Freund des Security-Menschen vom Oldtimer-Parkplatz kennen und sehnen uns nach einem Örtchen jenseits von Joe Cocker und seiner überalterten unattraktiven Fangemeinde.

Wolfsburg Vorsfelde, was ist mit dir los? Samstag Abend, 20.00 Uhr, deine Einkaufsstraße ist unbelebter als [hier setzen Sie jetzt etwas individuelles ganz schrecklich langweiliges ein] und deine Kneipen laden so richtig gar nicht zum Einkehren ein. Muharems Dönerpalast (keiner drin), daneben das Kronenstübchen (leer) und am Ende prunkvoll das Restaurant-Bistro zum Hirschen, mit Stühlen und Tischen draußen in der Abendsonne… aber keinem Menschen. Nun – immerhin steht hier alles voller Volkswagen, jede andere Marke wäre Frevel, aber wo sind die Fahrer denn alle???

Die Hotelbar im Stil der 80er beherbergt immerhin eine junge Familie mit zwei minderjährigen Kindern. Hier bestellen wir unser Abendbier und gucken noch ’n paar Bilder von Barzelona an dem Nick sein Laptop… oh Entschuldigung, ich habe schon erste Dialekte angenommen. Um 22.30 Uhr – wir sind die letzten Gäste in einer anscheinend absolut evakuierten Lobby – legt die übermüdete Bedienung uns nahe, ein finales Bier zu bestellen, sie würde gleich schließen. Gute Nacht Jim-Bob. Gute Nacht John-Boy.

Nach einer langen Nacht auf viel zu weichen Matratzen bietet sich dem Autoreisenden am kommenden Morgen ein dramatischen Szenario: Der gesamte Saal ist gefüllt mit hochbegabten Kindern und ihren Eltern, allesamt bestrebt, in Konversation vertieft mit IQ-Punkten bestrichene Wurst und Käse in rauhen Mengen zu verdrücken. Wo waren die alle gestern Abend? In der hintersten Ecke des Raucherzimmers finden wir einen Platz, um fleischliche Gelüste zu befriedigen. Was Nick auch tut. Junge Junge. Bekommt der sonst nichts zu essen…? Ich bin beeindruckt… So viele Scheiben Schlimme-Augen-Wurst habe ich nie zuvor auf einer einzigen Brötchenhälfte gesehen.

Es läuft und läuft und läuft

Es läuft und läuft und läuft

Andere Gelüste wollen auch befriedigt werden. Ich sehe einen gestandenen Mann meiner Generation, der ungläubig auf die Tankuhr blickt, weil er ein derartiges Preis/Benzin Verhältnis und so eine Literzahl noch nie zuvor gesehen hat. Immer brav Mini-fahrend hat sich Nick an regelmäßige Tankstopps mit dem Volumen einer mittleren Thermoskanne gewöhnt. Nun steht er vor der sich füllenden Speisekammer der Brenn-Kathedralen des A8 und lernt dazu. Literanzeigen können eine 8 vor den zwei Stellen haben. Euroanzeigen können dreistellig werden. Und kost‘ Benzin auch Drei Mark zehn… scheißegal… es wird schon gehn… Das waren Zeiten…

Das schöne Wetter, die schlechte Nacht (zumindest für Nick) und die viele Zeit lassen uns erneut über die sonnigen Lande brausen. Niedersachsen lockt mit seinen Birkenalleen und Rapsfeldern, meine Schwester Anita lockt mit einem Kaffee am Wegesrand und mein Schwager Andreas mit seinem sauber geputzten Motorrad. Nick hat seine BMW gerade bei ebay drin. Er überlegt, ob er das Geld nicht für das Audi Coupé vom Hinweg anlegen könnte. Es geht ihm nicht aus dem Kopf…

Geht ab wie hupe, weissu?

Geht ab wie hupe, weissu?

Eindeutige Highlights entdecken wir erneut am Wegesrand, wo ein klassischer Fähnchenhändler sich auf Verkaufsschild-Poetik spezialisiert hat. In epischen Dimensionen werden dem geneigten Interessenten die krassen Vorzüge der Tuning-Bomben dargestellt, das streifige Sonderlack-Design korrespondiert mit tiefer breiter flacher und beeindruckenden Heckflügeln in FlipFlop-Optik. Wir stehen mitten in Need for Speed, und alles kann man kaufen. Ach ja aber nee. Auch die M-Klasse ein paar Dörfer weiter für unter 12.000 Euro reißt uns nicht vom Hocker.

Voll krasse Karre, alder

Voll krasse Karre, alder

Diese Straßenhändler mit ihren Autos zwischen 1000 und 2000 Euro haben einen gewissen Charme. Genau wie die Autos selbst. Alle haben ihre Geschichte, irgend jemand hat sich einmal gefreut über sie, viel gespartes Geld bezahlt  und sie gepflegt und geliebt. Jetzt stehen sie am Straßenrand, und keiner will sie haben. Hm.

Hamburg, du hast uns fast wieder. Noch ein letzter neugieriger Blick zu den idyllischen, verwarzen Wohnwagen unter Kiefern. Privat und Exclusiv sind in unserer Generation durchaus Begriffe, aber Nick bittet mich um beherztes Gasgeben, als aus den umliegenden Etablissements winkende Damen auf uns zu gelaufen kommen. Diesem Wunsch gebe ich dann auch nach, sei es auch der Abschluss einer echten Männertour. Autos und gutes Essen, ein bisschen Bier und eine Menge innerdeutsche Zeitgeschichte. Wir haben viel gelernt und viel zu wenig Fotos gemacht. Immerhin haben die gefühlten 42 Blitzer entlang der B4 zwischen Uelzen und Wolfsburg auch keine Fotos von uns gemacht, Lisa sei Dank. Auf in den Alltag, auf in Seminare für Erwachsene und Testberichte über Autos, die eindeutig teurer als 1800,- Euro sind.

Heute bleibt die Hose zu

Heute bleibt die Hose zu

Der Weg ist das Ziel. Männer müssen manchmal ein bisschen verrückt sein und spontane Wünsche erfüllen. Wir stehen ja auch nicht stundenlang vor Schuhgeschäften rum und drücken uns die Nasen an den Fenstern platt.

Waren wir eigentlich in der Autostadt? Wann das denn? Ich bin die B4 hoch gefahren…

Sandmann

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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11 Responses to Von zweien, die auszogen, die Autostadt zu finden.

  1. Michi says:

    Ohh… mein verflossener A8 bei seiner Lieblingsbeschäftigung – tanken 🙂

    Lässt mich irgendwie nachdenklich werden. Ich glaube, ich möchte wieder so was haben. Irgendwann. Weil: Da ist noch ein Loch in der Sammlung zwischen D11 und D3. Gäbe bestimmt auch ein schönes Bild – so die ganze Ahnenreihe…

    Hier fängt’s grad an zu schneien…

    Grüsse aus Helvetien,
    Michi

    • Sandmann says:

      Bester Michi,

      willkommen als neuer User auf Sandmanns Welt 🙂
      Stimmt – du hast den alten V8 und den neuen A8… da muss doch noch was dazwischen?

      Soll ich dir mal die Daten des Käufers geben? Vielleicht kannst du ja DEINEN Audi A8 wiederbekommen… Das wäre doch mal eine Geschichte…
      Ich bin inzwischen ganz froh, LPG zu tanken. Auch wenn der A8 sparsamer war als mein V8, gesoffen haben die 8 Töpfe trotzdem. Aber ein sehr kommodes Auto.

      Es SCHNEIT bei euch schon wieder? Oh mann, die Schweiz. 😉

      Sandmann

  2. Michi says:

    Naja, ich denke eher an ein Facelift-Modell. Die werden einem ja mittlerweile auch nachgeschmissen. Der alte dürfte ja wahrscheinlich mittlerweile irgendwo hinter dem Ural zu Tode gekommen sein 😉

    By the way: Was macht eigentlich Nick E.? Und seine Liz-Mohn-S-Klasse?

    /michi

    • Sandmann says:

      😀
      Nick macht so dies und das. Heiratet, arbeitet, und die S-Klasse ist veräußert worden… sehr zu meinem Leidwesen, aber sehr zu Gunsten seiner Geldbörse…

      Wer erinnert sich nicht gern an die Reise nach Florenz auf den schlumpfblauen Sitzen? Hach… das kommt hier ja auch noch rüber, dass muss ich gleich mal suchen…

      Sandmann

  3. Markus1975 says:

    Hey Jens

    Da sind ja doch schon ein paar Jahre ins Land gezogen, wenn man die Photos von diesem Bericht und aktuelle Photos vergleicht.
    Boah. Irgendwie finde ich mich…alt? Keine Ahnung. Irgendwie traue ich mich nicht ältere Photos von mir rauszukramen und einmal im Spiegel zu vergleichen. Uuuhhh!

    Deinen A8 wirst Du wahrscheinlich in Teilen wieder auf Deutschen Straßen finden. 😉 Wer weiß das schon.
    Und irgendwie finde ich den A8 auf den Bildern sehend doch auch recht reizvoll. KEEEIIINNNE Ahnung warum mein lieber. Aber ich habe da noch eine Garage, wo eventuell so ne Bude reinpassen würde. Bock wäre vorhanden, an den Penunzen fehlt es dann aber schon wieder.
    Und meine Frau wäre dann wahrscheinlich auch weg. 🙂

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • Sandmann says:

      Ay Markus,

      das alte Problem. Das Geld und die Toleranz 🙂
      Aber wir waren uns ja an anderer Stelle in Sandmanns Welt darüber einig, dass wir nicht alle Autos horten können, die wir gut finden. Auch wenn das vielleicht gar nicht so viel kosten würde, aber es fehlt irgendwann an Platz, Zeit und dem Verständnis der Mitmenschen…

      Vielleicht bekommen wir es ja hin, dass unsere Tage irgendwann 28 Stunden haben. Das heißt jeden Tag 4 Stunden zum Schrauben dazu, ohne Schlaf oder soziale Kontakte einbüßen zu müssen 😉

      Ich guck jetzt mal wieder nach einem Fiat Panda!

      Sandmann

  4. Markus1975 says:

    Hey Jens

    Einen Panda? Au nö. Ich hatte selber einmal so eine Kiste. Mein zu Blech gewordener Alptraum, der wenn es feucht wurde kaum Bock hatte richtig zu laufen. Und das trotzdem ich die Kabel etc. gewechselt hatte.
    Einfach eine Mistkarre. 😉

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • Sandmann says:

      Ich stehe auf Mistkarren!
      Und ich habe auf Sizilien so viele alte Pandas herumfahren sehen, dass ich irgendwie Lust bekommen habe. Ein Auto voller Entbehrungen, und das dann über eine Strecke von vielen 1000 Kilometern…? Hey – ich stelle mir das sehr abenteuerlich vor!

      Sandmann 🙂

  5. LarsDithmarschen says:

    Hey Sandmann,

    ich muss die Geschichte mal hochholen.

    Ich war gestern das zweite Mal in der Autostadt und gerade das Zeithaus hat mich wieder begeistert. Der Audi 100 stand da, der K70 allerdings nicht. Die werden da wohl auch mal durchtauschen. Meine Mutter meinte zu mir: „Wenn du weiter so kaufst, wirst du dir auch mal ein Zeithaus bauen müssen!“ Ob es eine Drohung oder ein Vorschlag war, weiß ich nicht.
    Wenn ich Glück habe, werde ich in Zukunft sogar öfter mal die Autostadt sehen. Aber das muss erstmal klappen.
    A8, V8? Du musst wirklich schon viele Autos gehabt haben ;-).
    Schöne Grüße
    Lars

    • Sandmann says:

      Ay Lars,

      ein eigenes „Zeithaus“….? Eigentlich keine schlechte Idee 🙂 Wenn genug Kohle da ist….
      Ich will auch mal wieder hin, ist inzwischen schon wieder echt lange her. Den A8 habe ich von meinem Kumpel Michi aus der Schweiz bekommen. Der ist später meinem K70 „gewichen“, und ich habe mir meinen Audi V8 wieder „zurück gekauft“. Damals konnte ich noch nicht ohne. Inzwischen geht das ganz gut.
      Aber ja – ich hatte schon ein paar Autos. Aber ich fahre ja auch schon 25 Jahre 😉

      Sandmann

      • LarsDithmarschen says:

        Hey Sandmann,

        Kohle ist immer das Problem, Platz könnte man kaufen. Jay Leno hat anscheinend beides genug.
        Seit 2008 hat sich einiges getan. Da fuhren meine Eltern gerade einen silbernen Golf Kombi und ich träumte noch nicht von einem Volvo. Aber gut, da war ich auch erst 12. Nun mache ich nächstes Jahr (hoffentlich) schon Abi. Irgendwie ist die Zeit ja doch eben relativ.
        Schöne Grüße
        Lars

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