Wie alt ist alt genug?

Führerschein mit 14?

Ay Gemeinde,

Ja, winken Sie doch mal!

Ja, winken Sie doch mal!

die Jugend wird ja immer frühreifer. Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes mal? Also, ich meine das erste mal, dass Sie selbst ein Auto gefahren sind? Ein echtes Auto, nicht die smartgleichen Stromschlurren mit Chipeinwurf auf der Kirmes? Ich selbst war 14 und tat es mit einem 77er Audi 80 auf einem Waldweg in der Nähe des atomaren Endlagers Gorleben. Wo wir gezeltet haben. Aber das ist eine andere Geschichte. Meine große Tochter ist da heute nicht mehr ganz neu auf dem Gebiet. Es ist schon ihr zweites mal, als ich ihr in Houstrup an der dänischen Nordseeküste den schweren V8-Schlüssel in die Hand drücke und sage: „Fährst du uns bis zum Strand?“ Sie ist 14 und sagt ja.

Ein bisschen unwohl ist mir ja schon. Ein ganz klein bisschen.

Also irgendwie doch souverän

Also irgendwie doch souverän

Das liegt zum einen an der potenziellen Gefahr, die von 280 PS und fast zwei Tonnen rollendem Metall ausgeht. Da kann man eine Menge mit kaputt machen, wenn man die Kontrolle verliert. Auf der anderen Seite habe ich bereits erwähnt, dass ich kleine coole Frauen in großen Autos mag. Und hier haben wir eine noch sehr kleine Frau in einem sehr großen Auto, das erfüllt mich mit Stolz und bringt mich zurück zu meiner These, dass heute auch ein 1993er Audi noch älter sein kann als die Frau, die ihn fährt. Ich hatte immer Autos, die älter waren als meine Freundin. Jetzt ist der Wagen wenigstens älter als meine Tochter. Werde ich alt?

Sonst sitzt der Prüfer doch da hinten?

Sonst sitzt der Prüfer doch da hinten?

Souverän lässt sie den Boliden über den Zubringer zur houstruper Hauptverkehrsader gleiten, ein vielleicht 4 Meter breiter Highway, gesäumt von Latschenkiefern und knochigem Heidekraut. „Und was ist, wenn uns jetzt Polizei entgegen kommt?“ – Haben wir uns diese Frage nicht alle schon einmal gestellt? „Dann fährst du schön rechts, hältst das Tempo und lächelst, warum sollten sie uns anhalten?“ – Haben wir diese Antwort nicht alle schon einmal gehört? Dänemark ist groß und weit, leider übervölkert von überheblichen deutsch sprechenden fettleibigen Rheinländern und ansonsten weitestgehend harmlos.

Gas geben, der Rest geht von selbst

Gas geben, der Rest geht von selbst

Ich bin ein bisschen überrascht, wie cool sie den Pollern ausweicht, wie wenig sie versucht, mit dem linken Fuß zu kuppeln und wie beherzt sie auf mein Anraten die acht Zylinder durch die Landstraße zum Strand scheucht. Lenken, Schulterblick, blinken, noch mehr lenken und wieder geradeaus jaaaaa noch meeehr… okay. Ruhig. Nicht nervös werden. Die Freundin Cardi sitzt hinten und macht Fotos. Zwei Teenager in Papas Auto. In diesem Moment beschließe ich allerdings, ihr den Wagen mit 18 nicht für den Discobesuch zu geben. Zu kraftvoll. Meine Tochter hat das Temperament eines Löwen, ein Audi V8 für sie ganz allein wäre ihr Verhängnis… Aber sie fährt schön rechts und lächelt.

Da gibt es eine Nevenbelohnung...

Da gibt es eine Nevenbelohnung…

Hallo Strand! Wir sind ziemlich cool und entspannt angekommen. Die Große trennen noch 4 Jahre von ihrem Führerschein, aber wenn sie so weitermacht kann ich sie bald zur Prüfung anmelden 🙂 Vielleicht merkt es ja niemand. Ich muss ohnehin noch den Stacheldraht ums Haus ausrollen und die Anti-Jungs-Sperren aufbauen. Vatersorgen. Na – was soll’s, sie fährt ziemlich klasse ein verdammt großes Auto! Wenn auch mit Automatik. So machen wir weiter. Und während sie mir über die Schulter guckt, ist ihr größtes Problem, dass sie vielleicht auf einigen Bildern nicht ganz so charming aussehen könnte.

http://www.clipfish.de/musikvideos/video/1625487/ben-folds-still-fighting-it

Wenn Sie gerade sentimental drauf sind, weil Ihre Kinder zu schnell groß werden, hab ich da was für Sie. So ein Vater-Kind-Ding für die getrennt Lebenden. Das Video bedient einen Haufen Klischees, aber sind wir nicht alle ein bisschen Bluna? Und Hand auf’s Herz: Von Ben Folds haben Sie bis heute noch nie was gehört, oder? Und jetzt erwarte ich Ihre und eure ersten automobilen Erlebnisse. Ausführlich, bitte. Lassen wir das Zeitalter der schnarrenden Brennstoffzellen noch ein paar Jahre draußen…

Sandmann

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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19 Responses to Wie alt ist alt genug?

  1. Markus1975 says:

    Hey Jens

    Es ist zwar ein alter Hut, aber ich habe mir damals den schweren Mercedes von meinem Papa „geliehen“. Ganze zwölf Jahre alt, die Gelegenheit war günstig weil meine Eltern bei einem Nachbarn waren und es war…mein persönliches erstes mal. 😉
    Eigentlich wollte ich nur den Motor ein wenig laufen lassen. Den Sound hören, den Wagen spüren. Nunja. Das Kribbeln wurde stärker. Allso legte ich damals eine Fahrstufe ein, löste die Bremse und rollte langsam vorwärts. Bis zum Ende der Auffahrt. Knappe 100 Meter hatte ich hinter mir gebracht und mein Verstand sagte mir:“Dreh um bevor Papa etwas merkt“, allerdings bekam ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht und so wurde rechts rum gekurbelt und weitergefahren. Ein schmaler Teerstreifen, rechts und links jeweils ein tiefer Graben und wäre etwas von von vorne gekommen…keine Möglichkeit auszuweichen. Noch nicht einmal mit einem Fiat geschweige denn mit einem 380 ziger Mercedes Benz W111.
    Ich dachte aber damals nicht daran. Ich fühlte mich frei und es war einfach nur ENDGEIL Papas Auto zu fahren. 😉
    Bei nächster Gelegenheit drehte ich dann aber um. Als zwölfjähriger der kaum über das Lenkrad schauen konnte so eine Kiste fast zwei Kilometer unfallfrei zu bewegen…ich hatte einfach nur Glück.
    Als ich dann nach Hause kam stand…na WER stand da wohl mit verschränkten Armen. Ein fast zwei Meter, mit blitzeblaue stechenden Augen auf mich gerichtet, zurecht stinkesauer zu sein scheinender PAPA. GANZTIEFSCHLUCK!!!!!!
    Ich durfte den Wagen noch rückwärts einparken, den Motor abstellen und dann ging die Tür auch schon auf. Shit happens
    Beizeiten und auch ganz selten tut mir meine Wange immer noch weh. Dies geschieht in der Regel immer dann, wenn ich über den damaligen Vorfall nachdenke und anfange in mich hineinzulächeln. So wie jetzt auch. Aua. 😉
    Ob ich viel Haue bekommen habe in meiner Jugend? Eigentlich nicht. Um ehrlich zu sein hatte ich es IMMER verdient. Meine Eltern hatten es mit mir nicht leicht. HEUTE weiß ich das und denke über manche Situationen anders. Hehe
    Mannomann. Was hätte damals alles passieren können. Mein Papa hat mich am nächsten Tag in den Arm genommen, hat die vier Wochen Stubenarrest auf zwei Tage verkürzt. Aber nur wenn ich ihm beim Autowaschen helfe. Und ich durfte den Wagen sogar zum Waschplatz fahren und zurück.
    Um den Nachbarn der mich damals verpetzt hatte kümmerte ich mich später.
    Oh mein Gott! Böser Finger

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • Sandmann says:

      😀

      Ay Markus,

      die Geschichte mit dem Nachbarn interessiert mich aber schon ein bisschen… Was ist da passiert? Oder hast du Angst, er könnte hier mitlesen? 😉

      Ob wohl die erste automobile Erfahrung deine Vorlieben für deine spätere Fahrzeugwahl prägt? Wenn dein erster ein W111 war, dann solltest du ja eigentlich Chrom- und Flossengeprägt sein und dein Augenmerk vielleicht auf preiswerte Amis aus den frühen 60ern richten… Wie um alles in der Welt bist du auf den Audi V8 gekommen??? 😉

      Sandmann

  2. Raketenhelmut says:

    Grüßt euch Leuts. Frohes neues euch allen.

    Mein erstes mal….. 😉 Ich glaub es war Samstag. Ich war bei meinem Vater mit auf Arbeit gewesen. Damals war ich glaube 14….. Doch bin mir eigentl. ziemlich sicher. Mein Vater arbeitete in einem kleineren Busunternehmen. Da ist am WE immer bloß ein Fahrer da. Da kam er zu mir, meinte ich solle mal mit kommen. Wir stiegen in einen uralten Kässbohrer Setra. Nur nebenbei, ich war bis dahin nur Fahrrad gefahrn… Er zeigte mir, wie man dieses vom alter geplagte Gefährt in Gang setzt. Nun fahr mal. Das Grundwissen von wegen welches Pedal wofür hatte ich ja. Aber….. So´n Ding mit weit über 10m länge und ich glaub 14 Tonnen Gewicht bewegen stellt sich garnich so einfach dar. Naja ich versuchs mal. Ich habe es tatsächlich geschafft einen Diesel mit 8 Zylinder und um die 10 oder 12 Liter Hubraum ab zu würgen. Und das nicht nur einmal. 🙂 Mein Vater der neben mir stand, seines Zeichens ein GANZ schlechter Fahrlehrer, konnte sich kaum zwischen lachen und mekkern entscheiden. Na ich probierte noch ein wenig. Paar Meter vor und zurück. Dann der Versuch das Ding wieder so hinn zu stellen das es niemand auffällt…. Na gut das hat dann mein Vater gemacht.

    Moral von der Geschicht: Ich hätte sollen kleiner anfangen. Schön wars nich….

    MfG

    • Sandmann says:

      Ay Raketenhelmut,

      okay, damit hast du wahrscheinlich hier unter uns allen die Anfänge auf dem definitiv größten Fahrzeug gemacht 😀 Denk ich mal.

      Vor besagtem Audi 80 in Gorleben bin ich glaub ich auch schon mal einen alten Traktor in Schweden und einen Fiat 131 Mirafiori gefahren. Auf dem Parkplatz des Autohauses, wo ich mein Schulpraktikum absolvierte.
      Ein wunderschönes, großes Auto. Heute völlig verschwunden. Kennt ihr den noch???

      Sandmann

  3. Markus1975 says:

    Hey Jens

    Nun ich war jung und brauchte das Geld. 🙂
    Der besagte Nachbar hatte des Nachts auf seiner Terasse Besuch. Dort standen wunderschöne zurechtgeschnittene Büsche.
    Als ich fertig war waren sie…sagen wir zeitlos schön. Und das die nächsten drei Jahre.
    Und das Baldrian Katzen anlockt kann ich nur bestätigen. Terasse, Schlafzimmerfenster und sein Auto wurden besprenkelt.
    Die Geschichte mit dem Bauern der mich damals gehauen hatte weil unsere Hunde ihn vom Fahrad geholt hatten kennst Du ja schon. Dies würde aber auch zu sehr ins Detail gehen, in Richtung meiner schwarzen Seele. 😉

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • Sandmann says:

      Ach Markus,

      so schwarz ist deine Seele doch gar nicht 😉 Guck dir dein Töchterchen an, irgendwas hast du anscheinend richtig gemacht..

      Und hör mir auf mit Katzen. Da ist man mal einen Tag kurz in Berlin, und schon teilt einem das pelzige Ding ganz subtil mit, dass es Hunger hat und einsam ist. In Form eines fachgerecht zerlegten Singvogels im Flur. Innere Medizin für Fortgeschrittene. Grusel…

      Sandmann

  4. LarsDithmarschen says:

    Auch, wenn der letzte Kommentar schon ein wenig her ist ;-).

    Ich bin das erste mal vor ungefähr eineinhalb Jahren bis zwei Jahren gefahren – mit einem Unimog U1000 von 1980. Mein Kumpel hat einen und wollte mich auf einem Privatweg mal fahren lassen. Obwohl ich doch recht autoverrückt bin, bin ich bis zu dem Zeitpunkt nur Beifahrer gewesen – und was soll ich sagen? Es hat geklappt :-D. Ich kann nun sagen, dass ich das erste Mal in einem Benz gefahren bin ;-).
    Erst ein paar Wochen später bin ich dann das erste Mal mit dem damaligem Golf V Variant 1.9 TDI meiner Eltern auf dem Verkehrsübungsplatz. Und dann irgendwann mal den V70 2.5T meines Onkels….der mir nochmal einen Volvo-Kick gab ;-). Führerschein habe ich dann auf einem BMW 116d F20 gemacht.

    Das werde ich auf jeden Fall nie vergessen, den Unimog gefahren zu sein 😀

    • Sandmann says:

      Ay Lars,

      hahaaa 😀 ein UNIMOG als erstes Auto? Da bist du ja gleich richtig in die harte Schule gegangen, das ist ja ne ganz andere Nummer als der Golf danach!

      Meine (beiden) Töchter – also die, die überhaupt schon selbständig sitzen können – waren ganz froh, zunächst nur Automatik zu fahren, da kann man sich ganz gut auf das konzentrieren, was um einen rum so passiert 😉 Die kleinere der beiden ist dann im letzten Jahr in Skagen mit meinem Rudolf Passat und mir jeden Morgen zum Brötchen holen gefahren. Mit Schaltung. War irgendwie auch kein Problem 🙂

      Wenn wir uns mal irgendwo sehen sollten musst du mal mein Taxi fahren. Total runtergeritten – aber immer noch ein Mercedes!

      Sandmann

  5. Santana-Klaus says:

    Moin Sandmann,
    mein erstes motorisiertes Gefährt, war ein 1968er Fendt Gabelstapler, Diesel!
    Gabi war wegen einer Halbautomatik sehr einfach zu fahren und sehr flink und wendig und konnte über eine Tonne stemmen. Die erste Tour muß 1989 mit ~12 Jahren stattgefunden haben, dann Anfahren, Schalten- und Rangierenüben im 78er Audi 100L und 82er Kadett D und im 82er Santana GX- ganz spießig immer auf Privatgelände, man konnte locker bis 50 km/h fahren 🙂
    Nach der Führerscheinprüfung 1995 war die erste Fahrt auf öffentlicher Straße natürlich in OPAs Santana.

    Grüße vom Projektleiter „Rettet die Stufe“ – Klaus

    • Sandmann says:

      Ay Klaus,

      hahaaa ein Gabelstapler??? Geil. Wenn wir SO weit zurück gehen dann bin ich zu allererst auf einem alten Lamborghini Trecker in Schweden gefahren! Danach war es ein Fiat 131 Mirafiori…

      Opas Santana – okay, das prägt 🙂 Nun verstehe ich das. Schließlich bewege ich auch noch zwei Autos, in denen ich selbst groß geworden bin. Und bei irgendwelchen militanten Aktionen zur Rettung des Kofferraumdeckels bin ich gern dabei, sag bescheid!

      Sandmann

      • bronx says:

        Salve,

        bei „Mirafiori“ klingelt was bei mir! Irgendjemand wollte dazu doch mal die Geschichte nachreichen, was es mit diesem Auto auf sich hatte. Mensch, wie hieß der nur . . .

        Ah, Sandmann hieß der 😉

        Wenn Du mal Zeit hast, schreibe mal was dazu. Den Wagen scheinen wir ja beide zu mögen 😀

        Bronx

        • Sandmann says:

          Aaaaaaaalso…..

          Es begab sich aber zu der Zeit, da ich ein Praktikum machen sollte, ein jeder in seiner Stadt.

          Ich war 15, und es trieb mich in die KFZ Werkstatt am Rand von Plön, wo ich zur Schule ging. Eine Woche zwischen recht netten, aber rohen KFZlern, und das mir, war ich doch gerade recht frisch verliebt…
          Nach einer Woche schrauben, ölwechseln und bildzeitunglesen stieß ich auf den Hinterhof, weil ich ein da paar alte Blechteile entsorgen sollte. Es standen ein paar ausgemusterte Autos da rum, unter anderem ein blauer FIAT 131 Mirafiori. Der aus den 70ern mit den runden Doppelscheinwerfern und den L-Förmigen Rücklichtern. Ich mochte den, weil er diese superkantige Stufenheck-Karosserie hatte. Ich fragte den Chef, was mit dem Auto sei – und er meinte, außer ner Menge Rost eigentlich nichts, ob ich mal fahren wolle.
          Und so ergab es sich, dass ich diesen FIAT kreuz und quer über den Werkshof scheuchte, an der Seite meines Chefs. Anschließend fragte er mich, ob ich den Wagen geschenkt haben wolle….. Das hat mir so imponiert, dass ich mich quasi in das Auto verliebte. Ich sprach mit meinem Stiefvater über das Design (zeitlos?), über die Technik und über den Rost. Es war tiefster Winter, es lag Schnee und ich fuhr fast jeden Abend mit meinem Fahrrad zu dem FIAT. Setzte mich einfach nur rein (ich hatte einen eigenen Schlüssel) und stellte mir vor, wie es wäre, ein eigenes Auto zu haben.

          *schluck* An irgend einem kalten dunklen Abend habe ich mich mit meiner ersten Liebe da getroffen. In dem Auto 🙂 Im Radio lief „We built the city“ von Starship (an die anderen Lieder kann ich mich nicht erinnern) und wir redeten über dies und das. Saßen in diesem Auto im Schnee. Ab und an machte ich mal das Licht an, blendete das Fernlicht auf, ließ auch mal den Motor an. Himmel war ich cool. Und ich glaube dann habe ich den ersten ernst zu nehmenden Kuss meines Lebens bekommen.

          Beim nächsten mal da sein war dann die Batterie alle, und beim übernächsten mal war der Mirafiori auf dem Schrott. Weg. Finito.

          Ich muss wieder so ein Auto haben, verstehst du nun? Nicht, weil dieser Kuss so toll war – aber es war dieses allererste Gefühl von Freiheit, wie es dir nur ein Auto geben kann.
          In diesem Sinne

          Sandmann

          • bronx says:

            *schluck*

            Ich verstehe völlig! Mann, das ist eine wirklich eine Story, die berührt. Ohne Sch***

            Danke dass Du es erzählt hast 😉

            Bronx

  6. Snoopy says:

    Nette Mirafori Geschichte. Ich habe so immer gerne in unseren Autos gesessen. Mit den Spikes habe ich dann beim Lenken den Garagenboden verziert.
    Zum ersten mal rangieren durfte ich mit 13 mit unserem R30 TS Automatik in der Einfahrt. Die Automatik hat es erleichtert. Kleinere Fahrten erfolgten in einer größeren Einfahrt bei einem Freund mit einem 411 LE Variant Automatik. Weitere Touren wurden dann später auf dem Verkehrsübungsplatz und ähnlichem mit dem Vater eines Freundes im einem hellblauen Opel Rekord D von 75 (der erste mit Schaltung) durchgeführt. War Geschäftswagen, da hat es ihm nichts gemacht das wir die Kupplung quälen ;-). Fahrschulvorbereitend wurden dann Parkplatzrunden mit dem Golf 1 Automatik eines Freundes (bzw. seines Opas) gedreht.
    Bemerkung des Fahrlehers bei der ersten Fahrstunde: Du bist schon gefahren… 🙂

    • Sandmann says:

      Ay Snoopy,

      bei diesen Erstkontakten muss man ja zwangsläufig bei altem Blech bleiben 🙂 Ich werde mal wieder in meine alte Fotokiste gucken, ich hab jetzt so viel von heute und morgen geschrieben, da kann auch mal wieder was von gestern kommen…….

      411….. was für ein unfassbar schönes, seltenes Auto!

      Sandmann

      • Snoopy says:

        Das war eine Kiste 🙂 mit unglaublich hohem Benzinverbrauch auf V8 Niveau. Ein Kombi 2Türer bei dem der Kofferraum mit dem Motor belegt war. Gut, vorne gab es ja auch noch einen Koferraum 🙂

  7. Notchback says:

    Ha, mein erstes Mal war mit 16…….demnach spätzünder oder doch nicht. Jedenfalls war ich schon in der Lehre zum Kfz-Mechaniker. Wie war das nochmal mit dem Lied…… ein Bett im Kornfeld? Mein Freund wohnte in einem kleinen Dorf, somit Walde,- und Wiesenwege. Eines Samstag’s meinte er, komm lass und Auto fahren. Ich wie jetzt, dazu meine mein Freund, sein Bruder sein nicht da und wir können das doch nehmen. Es war ein Citroën DS mit so einem Kompasstacho. Der DS hat sich wunderbar und sehr weich gefahren. Man sind wir damit rum geheizt. Aber es war auch eine schöne Erfahrung.

    Gruß Uwe

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