First class music

von: SeineKleineSchwester

Beim Betrachten meiner Eintrittskarte fällt mir doch gerade auf, dass ich jetzt schon so oft auf den Konzerten der „1st class session“ bi Möhls in Jevenstedt war, aber noch nie einen Bericht darüber geschrieben hab… verrückt.
Dabei hat ausgerechnet diese Veranstaltung einen Artikel verdient! Und vielleicht kann ich damit ja auch noch den einen oder anderen anstecken, der dann nach diesen Sessions genauso süchtig wird, wie ich es bin… beim geocachen klappt das immer sehr gut 😉

Ich fürchte, es würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, wenn ich lang und breit erzähle WER das ganze ins Leben gerufen hat, WAS es ist und WARUM. Das ist alles wunderbar auf www.1stclass-session.de nachzulesen. WOVON ich allerdings erzählen möchte, sind die Künstler und die Atmosphäre dieser Konzerte mit ständig wechselnden „Teilnehmern“.

Diesmal dabei:

Gregor Meyle (aus Stefan Raabs SSDSDSSWEMUGABRTLAD),
Jennifer Kae
(Sat 1 – Star Search),
Rino Galiano
(Sat 1/Vox – The Voice) und
Joana Zimmer
(Jazzsängerin seit ihrem 14. Lebensjahr)

Die Band:

Peer Frenzke (Gitarre)
Rainer Scheithauer (Keybord)
Maurice London (Schlagzeug) und
Robbee Mariano (Bass)

Hochkarätige Stimmen, verpackt in perfekt handgemachte Musik. Macht euch mal den Spaß und guckt, mit wem die Mitglieder der Band schon zusammen gespielt haben, ihr werdet ein paar sehr bekannte Namen finden 😉

Als erster auf der Bühne: Gregor Meyle! Sänger und Songwriter emotionaler Lieder über die Liebe und das Alleinsein, die einfach unter die Haut gehen!  Ein vollkommen sympathischer Mensch, der im kleinen Gastraum bi Möhls alles gibt und kurz vorher noch neben mir am Bartresen stand. Genau diese familiäre Atmosphäre ist es, die jeden Besuch hier in Jevenstedt so einzigartig macht.

Nach seinem Eröffnungssong stürmen Jennifer Kae und Rino Galiano gutgelaunt an seine Seite. Zusammen schmettern die drei einen Top-Hit nach dem anderen, eigene und fremde,  Letztere durchweg besser als die Originale! Es ist einfach ein Genuß ihnen zuzuhören… und zuzusehen, denn der Spaß ist ihnen ins Gesicht geschrieben!

"Dann bin ich Zuhaus"Zu Tränen gerührt war ich persönlich von Gregor Meyle´s Song „Dann bin ich zu Haus“ im Duett mit Jennifer Kae. Das Lied allein sucht schon Seinesgleichen (von der CD „Meile für Meyle“), das Musikvideo zusammen mit Jasmin Schwiers in einem Ruderboot auf der Hamburger Alster ist zum träumen schön (auf www.gregor-meyle.de), aber mit Jennifer Kae bi Möhls in Jevenstedt ist es einfach so voller Gefühl, dass einem das Herz aufgeht… und Hoffnung macht, dass doch noch irgendwo die große Liebe lauert… wartet, ich meine wartet!! 😀

Nach über einer Stunde verabschieden sich die furiosen 3 in eine wohlverdiente Pause und eine junge Frau mit schwarzer Brille wird auf hinaufgeführt: Joana Zimmer!
Die 29-jährige, blinde Jazzsängerin besticht durch ihre Schüchternheit und das zerbrechliche Äußere – kein Vergleich zu den Naturgewalten vorher! Vielleicht scheint sie gerade deswegen nicht so recht dazugehören zu wollen… nichtsdestotrotz ebenfalls eine umwerfende Stimme im bassgesteuerten und computerverfremdeten Radio-Alltag. Zu Beginn noch etwas zittrig, wird dann sehr schnell klar, dass sie nicht erst seit Kurzem singt.
Leider begreifen ein paar Besucher den drastischen Wechsel von laut zu leise nicht und brabbeln fröhlich weiter, sehr stöhrend, aber nicht zu ändern, indem die Damen neben mir zu zischen anfangen… ohje…Papa, can you here me?

Nach ihr sind sie wieder da! Gestärkt und mit dankbarem Blick in Richtung Küche und einem Gruß an den Koch, der sie mit Salat UND POMMES versorgt hat, die einen bleibenden Eindruck bei Rino Galiano hinterlassen haben 🙂
Da ich die Küche von Möhls Gasthof kenne, kann ich ihm nur voll und ganz zustimmen! Ein paar Weihnachtsfeiern und private Veranstaltungen hab ich bei Tom Puls und seinem Team verbracht und wurde bisher nicht einmal enttäuscht! Ich glaub auch nicht, dass das in Zukunft jemals passieren könnte 😉

Aber zurück zu den Musikern: Die glorreichen 7 rocken sich im Anschluß noch mindestens 1,5 Stunden durch die Musikgeschichte! Von Bruno Mars bis Michael Jackson, wobei sie mehrfach betonen, das letzte Lied zu spielen, was vom wohlkonditionierten Publikum mit einem traurigen „Awwwwwww“ quittiert wird und sie zum weiterspielen animiert. Einfach nur cool! Am Ende waren es gut 3 Stunden, die wie im Flug vergangen sind! Ein Genuß für die Sinne und ich beete, dass sie wiederkommen! Wieder zu Möhls nach Jevenstedt und wieder mit dieser Energie! Mir fehlen die Worte und wer mich kennt weiß, dass das wirklich nicht oft passiert…

Mein Fazit: 4 große Stimmen, 8 großartige Musiker allererster Klasse, jeder auf seinem Gebiet!! Das Ganze ist kaum zu beschreiben, ihr müßtet wirklich dabeigewesen sein. Vielleicht beim nächsten Mal? Es lohnt sich!!

Man sieht sich bi Möhls!! Ihr findet mich in der ersten Reihe 😉
SeinekleineSchwester

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Ich bin kein Engel, ich mache Fehler, ich bin nicht perfekt, ich bin nicht normal, ich bin manchmal verrückt, ich bin also nichts besonderes, ich bin einfach nur ich...

16 Responses to First class music

  1. Sandmann says:

    Ayyyyyyy Steffi,

    großartig! Sieht von der Location aus wie die Aufführung der Schulband auf der Bühne im Jugendzentrum, scheint aber von den namen her ein großartiges Ensemble gewesen zu sein! Ich bitte in Zukunft um die Ankündigung derartiger Events, dann hat meinereiner auch eine Chance, da mal dran teilzuhaben.
    Weißt doch – für Musik bin ich immer zu kriegen 🙂

    Sandmann

  2. Snoopy says:

    Klingt sehr interessant 🙂
    Ich kenne einen Jazzmusiker (Gitarre) und dessen Konzerte mit wechselnden Bands besuche ich sehr gerne.
    Nur ein bisschen weit weg für mich die Location 😉

  3. SeinekleineSchwester says:

    1899er Chateau Reibach? XD

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