Ford LTD – meine kantige Couch

Hallo Weitläufigkeit, du bist dimensionslos

Hallo Weitläufigkeit, du bist dimensionslos

Noch mehr Sex mit der Vergangenheit
Zeiten ändern sich. Wünsche auch. Das muss ich Ihnen nicht erzählen. Wenn der Bauch anfängt zu sprechen und murmelt: „Die Zeit für deinen Granada ist erstmal abgelaufen, junger Mann!“ – wie soll man dann sinnvoll weitermachen? Verkleinern? Nein, noch nicht, mit 24 siegt in solchen Bauch/Kopf-Diskussionen nicht die Vernunft, im Jahr 1995 lässt man das Schicksal noch mit Vollgas auf sich zukommen. Es ist ein großer, verbeulter Haufen grauen Sperrmülls am Straßenrand, der mich mitten in Kiel neugierig anhalten lässt. Ach, nein, kein Sperrmüll, bei näherer Betrachtung scheint es sich um ein Auto zu handeln. Ein verdammt großes Auto. In einem der Seitenfenster steckt ein Schild ZU VERKAUFEN. Das Fenster gegenüber fehlt gleich ganz. Ich bin nervös. Das Ding ist gewaltig und gewaltig kaputt, aber es reizt mich. Und es ist ein Ford. Ich rufe die aufgemalte Telefonnummer an…

"braucht ein wenig Arbeit..."

„braucht ein wenig Arbeit…“

Ich lerne, dass es sich bei dem Haufen Schrott um einen Ford LTD Sedan von 1978 handelt. Also gerade mal 17 Jahre alt, er sieht aus als käme er aus einem anderen Jahrhundert und das verrückteste daran ist: Er wurde bis 1991 noch in dieser Form genau so gebaut. Als Crown Victoria. Der US-Passat mit entsprechenden übern-großen-Teich-Dimensionen, 5.30 Meter lang, fast 2 Meter breit. Außen grau, innen blau, V8, Klima, Fensterheber, Mehr nicht. Ach doch: Volltreffer in der hinteren Tür auf der Fahrerseite, Fenster geborsten, Reifen schlecht, noch ein Jahr TÜV. Den Blechschaden würde man vor dem Verkauf noch richten erzählt mein telefonisches Gegenüber mit breitem holsteiner Dialekt, das Fenster gebe es – wie alle anderen Teile auch – höchst preiswert beim Ami-Höker. Ein Ford. Ein Ami. Warum eigentlich nicht? Ich motte mein treues, aber TÜV-fälliges Granada Coupé in Gedanken schon mal ein und mache einen Besichtigungstermin für den großen, kantigen Wagen, den ich aus einem unerfindlichen Grund ins Herz geschlossen habe.

Die Jungs werden's schon richten

Die Jungs werden’s schon richten

Und da dengeln sie auch schon, die Jungs aus dem hohen Norden. Mit groben hydraulischen Pressen wurde der hässliche Knick im Schweller schon rausgedrückt, gefaltete Bleche ersetzt und die Tür grob ausgebeult. Mit Fäusteln und Dozern 🙁 Das Ergebnis sieht immer noch aus wie ein hässlicher Totalschaden, aber es scheint wieder eine Tür zu werden, die öffnet und schließt und deren Zentralverriegelung sogar noch schmatzend arbeitet. Auch der Fensterheber surrt zuverlässig ins Leere… SO schlimm kann es also nicht sein. Die nicht sichtbaren Baustellen an diesem Auto sind vermutlich schwerwiegender. Unter der Motorhaube von den Ausmaßen einer Tennisanlage befindet sich ein unkomplizierter 5-Liter V8, von dem ich aber im Jahre 1995 noch so richtig gar keine Ahnung habe. Ich drehe den Schlüssel – er springt an und läuft – reicht. Hinter dem grauen, verbeulten Stahl stehen zwei durchgehende Plüschsofas in Käptn-Blaubär-blau. Alles ist blau. Auch das kantige Armaturenbrett, das Lenkrad und die Türverkleidungen, eine blaue Lagune, nur abgesetzt durch zeitgenössisches Plastik-Holzfurnier. Geil!

Nicht schön, aber selten. Und groß!!!

Nicht schön, aber selten. Und groß!!!

Haben Sie auch diese Erinnerungen an Ihre ersten Autokäufe? Erinnerungen an die Momente, an die Sie sich eigentlich gar nicht mehr erinnern können oder erinnern WOLLEN? Mit dem Taunus und dem Granada bin ich ein kleiner Blechkünstler geworden, und die täglichen Schraubereien sind noch kein Hobby – sie sind notwendig, damit die Karren nicht ständig liegenbleiben oder ihre toxischen Flüssigkeiten in die Holsteinische Schweiz kotzen. Eigentlich sollte einen das heilen oder wachsam werden lassen? Oder? Offensichtlich nicht, ich sehe mich wie von außen seelengewandert per Handschlag den tatsächlich recht geringen Kaufpreis akzeptieren und bin in diesem Moment der neue Besitzer dieses Haufens Schrott. Der LTD hat mehr bewegliche Grundfläche als meine kleine Wohnung, ich habe gerade erst mein Elektrotechnik-Studium an der FH im ersten Semester abgebrochen (zu viel Mathe, zu wenig Frauen) und weiß noch gar nicht so genau, ob und wie es weitergehen wird. Aber dieses Auto ist nun meins. Das weiß ich sicher.

Jetzt fehlt nur noch die Scheibe....

Jetzt fehlt nur noch die Scheibe….

Vielleicht erahnt der Leser in diesem früh-erwachsenen Stadium schon, dass ich in meinem Leben nicht immer kluge und komplett durchdachte Entscheidungen treffen werde. Aber sind es nicht gerade diese etwas eigenartigen Umwege, die einen später am Lagerfeuer Geschichten erzählen lassen und das warme Gefühl verbreiten, man bereue keinen Schritt? Oder vielmehr… kein je gekauftes Auto? Ein paar Sachen würde ich aus heutiger Sicht anders machen, aber mein Leben wäre dann anders verlaufen. Ich wäre nicht dort, wo ich heute bin. Und DAS wiederum – wäre sehr schade, also nehmen wir einfach mal die Vergangenheit so, wie sie gelaufen ist. Und notieren: Kaufe kein Auto, das den Eindruck erweckt, ein Groschengrab zu sein. Nun, so weise bin ich mit 26 noch nicht, und das merke ich schon auf dem Weg zur Zulassungsstelle. Die Fuhre wabbelt, klappert und quietscht, säuft anscheinend mehr als Harald Juhnke aber funktioniert irgendwie. Unwissentlich definiere ich mit diesem kantigen Kahn, was amerikanische Full-Size Limousinen der 70er an der untersten Stufe des Pflegezustands ausmacht, nämlich genau das. Sie fahren irgendwie, alles ist lose und klapperig, alles funktioniert wider Erwarten trotzdem und schon nach wenigen Meilen ergreift einen die Seele des Highways und lässt einen nicht mehr los. Mich auch. Ich verlade Örg auf das vordere Sofa und fahre mit ihm zum Falckensteiner Strand, wo wir neulich noch mit dem Scorpio standen.

Mit Örg am Strand, macht hoch die Tür

Mit Örg am Strand, macht hoch die Tür

Und wir kommen tatsächlich an der Ostsee an. Die Tanknadel dieses Gas-Guzzlers bewegt sich gefühlt so schnell wie die Scheibenwischer im norddeutschen Sprühregen, Kühlwasser ist auch nicht mehr viel drin… aber er blubbert sagenhaft. Und er macht einen Riesenspaß, mein alter Ford 😀 . Der Virus ist gesetzt (auch das ist mir damals noch nicht in dieser Dimension klar, das merke ich erst später bei einem gewissen Cadillac Eldorado, aber das ist eine andere Geschichte) und die Ersatzteile bestellt. Seitenscheibe, Zündkabel, Kappe, Luftfilter und Ölfilter, alles zusammen keine 100 Mark. Dann wird auch der Verbrauch nicht so doll zu Buche schlagen. Denke ich damals blauäugig 😉 Die 90er Jahre toben um mich herum. Ich wechsle den Studiengang und beschließe, Physik- und Kunstlehrer an Realschulen zu werden. In wenigen Monaten wird meine Tochter geboren. Hallo, rastloses Leben, dieses Auto passt gut zu mir. In den kommenden Tagen wird alles soweit heile gemacht sein, und dann nehme ich Sie mit auf die Bad-Taste-Party eines Freundes in der Garage seiner Eltern in Plön. Also… eigentlich eher in und auf meinem Auto VOR dieser Garage. Na, lassen Sie sich überraschen 🙂

Sandmann

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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23 Responses to Ford LTD – meine kantige Couch

  1. Sammy says:

    hm-m, da war ich wohl fruehreif, habe mir mit 22/23 einen 1980er Oldsmobile Custom Cruiser gegoennt, Kombi, baugleich Chevy Caprice, auf 6ltr aufgebohrt, 4fach Offenhauser-Vergaser, Hurst-Getriebe (ging bei 200km/h noch in den Kick-down), Sidepipes, Lkw-Zulassung, mein erstes Ganzjahresauto mit suechtig machendem Klang…
    Verbrauch zw. 13ltr (vollgeladen mit Frauen und Ersatzteilen auf ein Harley-Treffen in Suedfrankreich) und 35ltr/100Km (da hat meine Damalige einen GTI-16V gejagt, der keinen Platz machen wollte), nach 1 Jahr mit Gewinn verkauft
    hach, war das ne geile Zeit 😉

    • Sandmann says:

      Ay Sammy,

      JAHAAAAAA du trittst Bilder in meinem Kopf los!!! Einen Custom Cruiser, allerdings als Sedan, hatte ich mir um 1997 mal in Bad Oldesloe angesehen. Der war gar nicht teuer, hatte aber Rost an völlig unmotivierten Stellen, an der Dachreling und mitten auf der Tür. Das war mir zu heikel, außerdem hatte ich da schon meinen Audi 100 (später an dieser Stelle)…
      Dein Kombi klingt allerdings ziemlich … äh … peinlich, mit LKW Zulassung und Sidepipes? Örks, wen hat das denn beeindruckt? 😉 Aber der Rest klingt fahrbar…

      Ich war ja Ami-resistent bis ich dann diesen Cadillac fand…… 🙄 und hoffentlich auch bald mal die Fotos von ihm. Aber die Kiste ist noch groß und unerforscht, da nehme ich mir viiiiel Zeit…..

      Sandmann

  2. Sammy says:

    achwat, peinlich war das 1986/87 noch nicht, Lkw-Steuer waren damals 314 DM, dafuer hatte er dann nur noch 3 Sitze vorne, hinten war er eben gemacht, konnten da auf dem Weg nach Suedfrankreich zu 6 hinten quer pennen, was ein Schiff, hat unendlich viel Laune gemacht 😉

    • Sandmann says:

      Stimmt, quer pennen.
      Ich erinnere mich, dass der LTD hinten innen eine Breite von 190cm hatte. INNEN. Ich konnte ausgestreckt auf der Rückbank schlafen. Davon wird meine nächste Geschichte handeln… 🙂

      Sandmann

  3. Snoopy says:

    Notiere: Mit Sandmann niemals Auto kaufen gehen 😉
    Kumpel hatte auch so was und wir sind eigentlich immer mit meinen alten kleinen Autos weggefahren. So bestand eine Chance auf Ankommen. Sein Pickup mit einer Bremse der das Auto in A noch nicht mal mit Stand vernünftig halten konnte … das war ein Eimer…

    • Sandmann says:

      Ay Snoopy,

      oh doch, mit mir kann man wunderbar Autos kaufen gehen, ich drück die immer um über die Hälfte im Preis und bin dann der Bad Guy 😀

      Und… inzwischen hasse ich es, mich auf mein Auto nicht mehr verlassen zu können. Egal was für eins es ist – wenn ich das morgens zur Arbeit brauche, muss ich 100% wissen, dass es fährt. Da hatte mich das Taxi vor ein paar Wochen schwer enttäuscht. Na ja, nächste Woche kommen die neuen Glühkerzen rein.

      Ich hätte gern mal wieder einen Ami. Am liebsten wieder einen alten, abgeranzten. Aber nun räume ich erstmal in meinem automobilen Leben auf, hat sich ja schon hier und da rumgesprochen. Und dann sehen wir weiter…

      Sandmann

  4. Touranus says:

    Schade ist eigentlich,
    das der schlechte Ruf der amerikanischen Autos oftmals daher entstammt, das viele nach Deutschland importierte „Klassiker“ schlichtweg nicht gepflegt werden!

    Es galt und gilt auch heute noch als cool, einen 5Liter V8 aus Übersee zu besitzen. Wenn es aber darum geht, sie instand zu halten, wird vielen der Weg zum Fachhändler zu anstrengend. Also werden die armen Karren einfach bis zum TÜV Ablauf runter geritten und dann für kleines Geld vertickt.
    Ich selber habe eine Zeit lang im Ami-Land gelebt und meinen Führerschein sogar auf einem Chevy Caprice gemacht. Glaubt mir, ein 96er Caprice fährt sich keinen Deut schlechter, als eine gleichalte E-Klasse….

    Und von wegen veralterter Fahrwerkstechnik… Starrachsen haben auch die Europäer noch seeeehr lange verbaut. Und wenn man an einem BMW 3er, Mercedes C, oder Volvo XC 90 nicht die Querlenkerbuchsen tauscht, wird deren Fahrverhalten genauso schei…. wie bei einem ungepflegten Ami.

    Zu diesem Thema bejubel ich bei jeder Ausgabe der TRÄUME WAGEN die Jungs von OCW. Die stellen die Vorurteile super sachlich und nachvollziehbar klar. Ehrlich gesagt, kaufe ich mir hauptsäclich wegen deren Artikel diese Zeitschrift 😛

    Ich persönlich würde jederzeit lieber einen runtergekommenen Ami kaufen, als jemals wieder einen alten Renault, oder (und jetzt wirklich sorry dafür), einen abgerockten Audi 100/ A6 aus 8.Hand…

    Wobei ich zurzeit absoluter Volvo Fan bin und vermutlich bleibe. Es seie denn, ich bekomme in 1 1/2 Jahren doch wieder Lust auf etwas GANZ anderes 😀

    Gruß
    Touranus

    • Sandmann says:

      Bester Touranus,

      deine Einstellung deckt sich weitestgehend mit meiner, aber ich muss dir in einer Sache widersprechen: Ein 96er Caprice ist geil, aber vom Fahrwerk ein absoluter Eimer! Den mit einer E-Klasse zu vergleichen lässt mich schmunzeln, zumindest von der Technik und den Fahrleistungen. Der Komfort ist super, das konnten die Amis ja in den 50ern schon 🙂

      Und weißt du was? Ich orakel jetzt mal, dass du in 1.5 Jahren DEFINITIV wieder Lust auf ne andere Karre haben wirst. Wetten? Nicht weil Volvo so schlecht ist, sondern weil Abwechslung einfach Farbe ins Leben bringt!

      Sandmann, noch immer vom durchgerosteten Jaguar XJ12 träumend

      • Touranus says:

        Hey Sandmann,

        das Argument mit der Technik lässt mich nun schmunzeln 😉

        Sicherlich ist der technische Aufwand und die Menge an verbauten Teilen beim Benz im Vergleich zum Caprice größer. Bei der Frage, was davon „erlebbar“ wird, rutscht man dann aber schnell ins subjektive Empfinden ab.

        Während meiner Fahrstunden mit eben jenem Eimer-Fahrwerk geriet ich in eine brenzlige Situation, da ein entgegenkommender Truck einen geplatzten Reifen hatte. Ohne auszubrechen ließ sich der Chevy nach dem Ausweichmanöver wieder einfangen. Da mein Vater zu der Zeit ebenfalls die gleiche E-Klasse sein Eigen nannte, die Du zur Zeit fährst, konnte ich sogar direkt vergleichen….

        2009 kam es dann mit einer 2005er E-Klasse zu einem Überschlag an der Abfahrt Umgehungsstraße Lüneburg – Scharnebeck aufgrund einer fehlerhaft konstruierten Federbeinaufnahme vorne links. (Gutachten liegt vor)
        Ich weiß, das Du zur Zeit stark begeistert bist von der Marke mit dem Stern, ich stehe deren „technischen Innovationen“ jedoch eher skeptisch gegenüber. Ein Mehr an Technik muss nicht zwangsläufig eine Verbesserung bedeuten. 😛

        Und wenn einem zur Zeit ein aktuelles Modell mit Stern im Dunkeln entgegenkommt, glaubt man zunächst, das ein böses, grimmiges Etwas aus dem All auf der Erde gelandet ist. Bei dem „Bösen Blick“ des Scheinwerferdesigns hat man wohl gehofft, das Rehe freiwillig zurück in den Wald rennen…. aus purer Angst, gefressen zu werden 😀

        Provozierende Grüße
        Touranus 😉

        • Touranus says:

          Ups….
          das sollte jetzt eigentliche keine Anti-Benz Antwort werden. Hab mich wohl etwas hinreißen lassen 🙂
          Eigentliche Intention: Ein Mehr an Technik bedeutet nicht automatisch, das das Ergebnis auch spürbar besser ist 🙂

          So, nun aber… 😉

          • Sandmann says:

            Ay Ben,

            passt schon. Und dass ich beruflich mit der Marke herzlich verbunden bin bedeutet nicht, dass ich pauschal eine rosa Brille auf habe. Aber es ist trotzdem ein unbestrittener Fakt, dass die Fahrwerkstechnik „normaler“ amerikanischer Autos vor 10 Jahren noch immer antik war. Und Mercedes-Benz da seit Gründung ein Vorreiter ist.
            Damit will ich nicht auf erlebbare oder nicht erlebbare Unterschiede hinaus, denn jede Situation im Straßenverkehr ist anders, du kannst nur vergleichen wenn du die gleiche Situation mit zwei verschiedenen Autos durchspielst. Und das machen alle Autotester, und deren Ergebnisse solltest du mal lesen…..
            Ein Freund von mir, auch nicht ganz unbeleckt im Motorjournalismus, sagte, als ich mein Taxi kaufte: Auch ein total runtergerittener Mercedes ist noch immer ein sehr gutes Auto. Und ich finde, er hat recht 🙂

            Aber das sollte doch hier auch gar nicht unser Thema sein, denn – ich finde die Amis doch AUCH geil. Und ich will auch mal wieder einen haben. Mir ist die Schaukelei total egal, mehr noch, ich finde das toll. Sie KÖNNEN gute Fahrwerke bauen, fahr mal einen 2013er Mustang. Aber sich MACHEN das nicht in jedem Modell 😉

            Sandmann

            • Touranus says:

              Ich hab befürchtet, das es so rüber kommt. Ich wollte gar nicht auf berufliche verbindungen anspielen (zumal ich gar nicht wusste, das es die gibt 😛 )

              Ich lese sehr viele Tests, und nicht nur von einem Verlag… 😉
              Zu meinem Bekanntenkreis zählen Menschen, die beruflich sehr viel mit Autos zu tun haben, was mich in den Genuss bringt, auch schon die verschiedensten Fahrzeuge gefahren zu haben. Vor drei Monaten sogar einen sehr roten Italiener mit springendem Pferd auf der Haube 🙂 Leider darf ich oftmals keine Fotos machen, bzw. öffentlich darüber etwas schreiben *grummel*

              Aber egal jetzt, das geniale an Deinem LTD ist doch, das er trotz seines Zustandes noch fuhr und für unvergessliche Erinnerungen bei Dir sorgte…
              Und wegen solcher Erinnerungen sind wir ja schließlich alle hier 😀

              Freue mich auf die Fortsetzung!

              Touranus

  5. Glockenkoenigin says:

    Goiles Kennzeichen… :-p

  6. LarsDithmarschen says:

    Hey Sandmann,

    ich muss zugeben – ich habe auch ein Unfallauto gekauft. Mein V40 hatte, als er ein viertel Jahr alt war, in Hamburg mal eine leichte Feindberührung beim Vorbesitzer. 3000€ Schaden war das vor zehn Jahren. Geht vielleicht noch als größerer Parkrempler ;-). Und was Elsa in ihren fast 57 Jahren schon erlebt hat – ich habe keine Ahnung. Eine Feindberührung hatte die auch schon – Spachtel war damals die Lösung, rausdengeln ist doch für Warmduscher 😀 ;). Wenn ich mir deine Autohistorie so ansehe – da sind die meiner Eltern langweilig gegen.

    Amerikanische Autos mag ich schon leiden – aber irgendwie mag ich europäische Autos, die auf amerikanisch machen, noch lieber. Opel Admiral, Volvo Pv 444 😉 und andere. Aber wenn ich mir mal ein Luxusauto mit viel Verbrauch kaufen würde, dann würde es auch ein Jaguar werden. Oder, wenn ich gaaanz viel Geld habe ein Bentley Arnage R. Ich mag englische Autos :D.

    Schöne Grüße
    Lars

    • Sandmann says:

      GOTT – schütze mich vor Sturm und Wind und Autos, die aus England sind 🙂 So sagt man.

      Wenn die die Autos von der Insel reizen, solltest du dir entweder ein TOP gepflegtes Exemplar suchen oder eines aus der British Elend Zeit. Wo man von Anfang an weiß, dass einem die Haare ausfallen. Es gibt bei Mobile gerade einen Jaguar XJ12 für weniger als 1500 Euro. Seit 20 Jahren stillgelegt. Aber DIE Schlangengrube vor dem HERREN!!! Sowas geiles, ich will so einen mal einen Sommer lang fahren!!! AAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHH!!!

      Aber nun mal hopp rüber zu den BAD TASTE PARTIES 🙂
      Sandmann

  7. SteffenG says:

    Gott hüte uns vor blonden Frau´n und Autos die die Russen baun…

    Oder so.

    Meine Erste Berührung mit einem Ami war ein 84er Camaro mit 5l V8 und leicht defektem Auspuff. Davor indirekt, da mein damaliger Chef einen G20 mit Porno-Plüsch Ausstattung hatte.
    Aber dieses unaufgeregte blubbern hat mich gleich am Anfang mitgerissen…

    Ich schau mal weiter, was der werte Herr Sandmann noch so schreibt…

    Steffen

    • Sandmann says:

      Ay Steffen,

      ach ja – du warst ja ein bisschen länger nicht hier 🙂
      Bist du inzwischen auf dem neuesten Stand? Ich stelle immer wieder fest, dass die Leser hier mein Privatleben fast besser kennen als so mancher Verwandter von mir 😉
      Und schau in diesem Zusammenhang gleich mal bei Facebook, ich habe dich in einem Artikel über die Pfalz getagged, vielleicht kannst du da ein wenig Wein-Wissen beisteuern…

      Sandmann, V8 addicted

  8. SteffenG says:

    Ja, wir sprachen ja darüber, dass Man(n) manchemal einfach Prioritäten setzen muss. In dem Fall Job und Renovierungsarbeiten.

    Allerdings habe ich trotz gelegentlichem Zeitnangel beschlossen in Zukunft die Durchsichten wieder selbst zu machen. Ist ja eigentlich ein überschaubarer Aufwand. Bei 2 Autos und ebensovielen Motorrädern macht das sogar finanziell Sinn… Ich schrieb ja auch schon über den meditativen Aspekt beim Schrauben.

    Ich denke, dass ich up to Date bin. Facebookseitig werde ich mich weiterhin etwas rar machen. So wirklich Wichtiges steht da ja nicht drin, daher reicht es meist sich mobil zu informieren, was da so geht und nur die interessanten Artikel zu lesen. Deinen Post nahm ich zur Kenntnis und werde meinen Senf dazu geben 😉

    Steffen

    • Sandmann says:

      Senf ist super.
      Und meditatives Selbstschrauben auch! Ich dengel morgen bei Minusgraden das neue Saugrohr ins Taxi, sind zwar nur zwei Schellen – aber da ist es dreckig und kalt 🙁
      Und dann wird wieder munter weitergedieselt!

      So, neuer Blog gleich fertig. Ich war tanken…..

      Sandmann

  9. XG30_2000 says:

    Hallöchen!

    Was für ein endgeiles Auto!!! Ich beneide Dich ernsthaft darum, dsss Du so einen mal Dein Eigen nennen konntest.

    „Full Size“ ist der allerdings nicht mehr. Die LTDs von Anfang der 70er kamen ja noch auf fast 6 Meter Länge und hatten mehr Hubraum. Trotzdem ist das Ding absolut genial.

    Viele Grüße
    Das XG

    • Sandmann says:

      Ay XG,

      ich wusste damals gar nicht was ich da hatte. Er lief irgendwie. Teilweise ohne Kühlwasser und mit wenig Öl, aber er lief. Wurde mir auf Dauer zu durstig, und die Parkplatzsuche innerhalb Kiels war auch kein Spaß 😉 Full Size hin oder her.
      Was den so cool gemacht hat war seine Normalität. Nicht viel Chrom, nicht schön, einfach ne riesengroße plüschige Karre. Leider sind die Dinger inzwischen alle weg oder sündhaft teuer….

      Sandmann

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