Kein Weg zu weit

Unterwegs mit Rainbow Tours?

Unterwegs mit Rainbow Tours?

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wenn sich Menschen finden, die ähnlich ticken, werden sie noch viel sozialer als sie es im Netz vorgeben. Das „Soziale Netzwerk“ ist nämlich gar nicht mehr so sozial. Es ist voller Aggressionen, Hass und Pöbeleien, voller vermeintlicher Anonymität und sinnentleerter Oberflächlichkeit. Wo bleibt die Freundschaft? Diese Frage kann ich mir selbst für heute Abend beantworten: Sie bleibt in Henne Strand, das ist an der Dänischen Nordseeküste, nördlich von Esbjerg. Warum bleibt sie da? Weil sie Wein trinkt und nicht mehr nach Hause fahren wird. Die Freundschaft. Bin ich seltsam? Ja, ein bisschen. Aber elf andere sind noch viel seltsamer. Elf andere habe ich für diesen einen Abend zu mir nach Dänemark eingeladen. Aus Stuttgart, Oldenburg und Karlsruhe. Aus Drebber, Uelzen und Kiel. Aus Dithmarschen und Hamburg. Und sie alle setzen sich in ihre Autos und kommen an die Nordsee. Einfach so. Für einen Weinabend, echte Menschen, ein Kaminofen und ein bisschen Musik. Vielleicht ist das einfach mal wieder nötig gewesen. Steigt ein.

Packen kann ich inzwischen echt gut.

Fast schon weibliches Gepäckaufkommen

Fast schon weibliches Gepäckaufkommen

Für die unter euch, die noch immer nicht wissen, worum es hier eigentlich geht: Ich fahre mindestens einmal im Jahr für eine Woche nach Dänemark, um zu arbeiten. Um Geschichten zu schreiben, um Bilder zu machen und zu texten. Beruflich. Ganz allein, ohne Familie und ohne wirklich viel Freizeit. Denn so schön es hier ist, ich sitze quasi den ganzen Tag am Schreibtisch und schreibe. Aber natürlich ist es sehr entspannend, am Abend eines langen Tages auf den Horizont zu gucken und das Meer rauschen zu hören. In dieser einen Woche bin ich produktiver als sonst in einem ganzen Monat 😉 Wenn ihr mal die alten Geschichten lesen wollt, gebt als Suchbegriff oben rechts „Dänemark“ ein, da finden sich so einige Highlights mit unterschiedlichen Autos und Emotionen. Und Kaffeemaschinen. Ich fahr dann mal volltanken.

Tanke schön. Randvoll, mit Bleiersatz.

Tanke schön. Randvoll, mit Bleiersatz.

So eine Woche liegt nun wieder vor mir, wieder im November wie anno dunnemals mit dem XM, und heute Abend möchte ich diese Woche mit eben jenem geselligen Beisammensein beginnen. Eigentlich sollte das so eine Art Facebook Event werden, ich wollte öffentlich fragen, wer alles Lust hat, mich einen Abend in Dänemark zu besuchen. Aber ich habe zuerst meine Freunde und persönlich bekannten Autokumpels gefragt, die haben ja quasi die „älteren“ Rechte. Tja. Die haben fast ausnahmslos zugesagt, egal wie weit weg sie leben. Anscheinend ist das Bedürfnis, mal „rauszukommen“, mal für einen Tag dem Alltag zu entfliehen, sehr groß. Fazit? Geschlossene Gesellschaft, Chili con Carne für 12 Personen, hochwertigen Rotwein eines namhaften Weinhandels zum Verkosten und eine Menge Geschichten in den Köpfen, die erzählt werden wollen. Soweit die Agenda. Kommt her, bringt Schlafkram und alte Fotos mit, Einlass ab 17:00 Uhr.

Auf dem Rücksitz ist ja auch noch Platz.

Auf dem Rücksitz ist ja auch noch Platz.

Nun möchte man meinen, dass ich ganz allein mit dem Taunus wundervoll entspannt anreisen könnte. Leichtes Gepäck plus Gitarre. Viel Stauraum. Haha 😀 Nein nein. Außer den üblichen Verdächtigen und meinem Laptop nehme ich nach Dänemark immer meinen dicken Desktop PC samt Monitor mit. Als Musikbox und zum Spielen am Abend. Außerdem 15kg Briketts, Anfeuerholz, besagten Rotwein, meine Gitarre und noch dies und das, was insgesamt den Kofferraum des Taunus aus allen Nähten platzen lässt. Egal? Na ja, fast. Da ist nämlich noch mein Freund Bastian, der eine Woche Urlaub zu füllen hat und mich fragte, wie lange er mich besuchen darf. Ups. Da ich in Henne Strand vor allem die Einsamkeit suche, die ich in Kiel und Hamburg nicht habe, verhängte ich auch für ihn das Samstag-Abend-Weinabend-Dekret. Daraufhin bucht der Kerl sich einfach eine eigene Hütte für die ganze Woche, 420 Meter weit von meiner entfernt, und bittet mich lediglich, ihn mitzunehmen 🙂 Das mache ich doch gern. Hallo Bastian, steig ein. Mit all deinem Gepäck, das passt schon irgendwie auf den Rücksitz.

Dann wollen wir mal

Dann wollen wir mal

Der Tank ist randvoll, das Coupé hängt hinten bedrohlich runter und wir blubbern gut gelaunt auf die Autobahn. Ständig *plingg*en Nachrichten auf mein Handy, die anderen Anreisenden sind natürlich auch unterwegs, einige wegen des weiten Weges schon recht lange. Selbstverständlich ist die A7 weiter oben im Norden dicht, also nehmen wir die Westroute über die A23, Heide, Husum und oben in Dänemark über Tondern und Ribe die 11 hoch. Der Weg ist ein bisschen das Ziel, wir quatschen und lachen und hören alte Kassetten von mir im ersatzweise eingebauten Kenwood Autoradio, was sich zeitweise als querschnittsgelähmt herausstellt. Ab und an hört man links nichts, nach einem Druck mit drei Fingern im Kassettenschacht auf das Tape geht dann wieder alles. Egal. Wir wollen ja reden und nicht singen. Noch nicht. Chris Rea und Bryan Adams seiern also im Hintergrund ihre seit 20 Jahren nicht gehörten Balladen. Meine pathetische Sonnenuntergangsromantik platzt wie eine Seifenblase, als kurz hinter der dänischen Grænse Hagelkörner auf das Vinyldach ballern. Mist.

Hagel. Es HAGELT!

Hagel. Es HAGELT!

Je weiter wir nach Norden kommen, desto öfter verfallen wir in diesen liebevollen Dialekt, den die Dänen haben, wenn sie Deutsch sprechen. Wenn das so weitergeht werde ich wieder aus Versehen die Brøtchen beim Bager in diesem albernen Sprech bestellen, ich muss mich echt zusammenreißen 😉 Die anderen anreisenden Jungs nehmen ihren Auftrag teilweise echt ernst und senden Bilder von unterwegs. Im Viertelstundentakt werde ich auf dem Laufenden gehalten.

Timo unterwegs

Timo unterwegs

Ich bekomme auf WhatsApp detaillierte Routeninformationen in Echtzeit. Die A7 scheint längst wieder frei zu sein. Na super.

Jo unterwegs

Jo unterwegs

Das, was der Westküste an Wäldern fehlt, steht hier an Windkrafträdern. Komplette platte Landstriche sind gespickt mit Propellern auf hohen Säulen, die sich träge im Westwind drehen und sauberen Strom produzieren. Das sieht schon sehr beeindruckend aus. Wenn es nicht immer wieder wie aus Eimern schütten würde, könnte man auch mal ein paar Fotos vor diesen Kulissen machen. Aber nee. Es kübelt so unwirtlich auf das Pølserland herab, dass wir nicht einmal klassisch am Ortsschild von Henne Strand anhalten, um ein WIR SIND DA Bild zu machen. Vielleicht hole ich das morgen noch einmal nach.
Im Büro von Købmand Hansens Feriehusudlejning holen Bastian und ich die Schlüssel und Mäppchen von unseren Häusern. November ist sozusagen Nicht-Saison. Kein D oder E oder F. Nix. Wer noch alle Latten am Zaun hat fährt jetzt nicht nach Dänemark, außer er ist Misanthrop und lässt sich von totaler Leere nicht abschrecken. Also genau das richtige für mich. Die Ferienhäuser kosten pro Woche einen kleinen, dreistelligen Betrag, es gibt keine schwäbelnden Paare in Partnerlook-Softshelljacken und keine überforderten Familien mit sich zu Tode langweilenden Kindern. Hier ist im November einfach niemand. Keiner. Ein Traum. Ich fahre Bastian mal direkt zu seinem Häuschen im Høgevej.

Schlechtwetters schöne Seiten.

Schlechtwetters schöne Seiten.

Und jetzt?
Ab in den Sneppevej (das sind alles Vögel…), fast direkt neben der kleinen Einkaufsstraße mitten in Henne Strand. Das bedeutet, ich habe es nicht weit bis zu Kobmand Hansen, um mir morgens luftige danske Brøden mit gesalzener Butter und Leverpostej zu kaufen. Und abends Tiefkühlpizza. Eine Woche komplette vitaminfreie Ernährung. Und niemand beschwert sich. Ich liebe es! Für heute Abend und das Raubtier-Frühstück morgen habe ich allerdings schon alles eingekauft, das Chili ist vorgekocht und wartet in einem großen Topf auf seine Bestimmung. Sogar eine vegetarische Variante für Bastian habe ich auf Anraten meines halbfinnischen Fräulein Altonas mitgebracht, sie fand es etwas befremdlich, dass ich meinen Gästen ausschließlich einen Topf mit scharf gewürztem Hackfleisch und literweise Alkohol anbieten will. Hm. Na ja, wer das nicht mag kann ja selbst… eh… egal. Und Leitungswasser gibt es ja auch. Ich habe noch zwei Stunden Zeit, bevor meine Gäste eintrudeln. Mein Haus ist gelb. Ich bin da und ich bin glücklich.

Es ist gelb!

Es ist gelb!

Ich muss ein bisschen schmunzeln, weil ich an diesem Haus (eben wegen seiner Nähe zum „Zentrum“) schon recht oft vorbeigekommen bin. Über dieses PerChaNic stolperte ich jedes Mal, na klar werden das die Anfangsbuchstaben der besitzenden Familie sein, aber warum schreibt man die auf die Holzwand? Nun, jeder wie er mag. Wichtig ist: das Haus ist gelb (meine Lieblingsfarbe), das Haus hat einen Kaminofen, das Haus hat WLAN und das Haus hat eine Sauna. Davon ab sind die etwas moderneren dänischen Ferienhäuser alle recht ähnlich, sie riechen innen auch alle gleich und ich finde sie alle urgemütlich. Alles findet ebenerdig statt, kein Dachboden und kein Keller. Ein großes, helles Wohnzimmer mit offener Küche, drumrum ein paar kleine Schlafräume. Wenn ich das mal über den Kopp bekomme möchte ich genau so leben. Aber wo bloß? Hier jedenfalls nicht, Henne Strand ist klasse, aber ich schätze doch die Nähe einer größeren, deutschsprachigen Stadt 😉 Uuuuiiiiiii und es gibt sogar einen Hems! Einen kleinen offenen Alkoven in der Ecke, in dem ein Bettchen ist. Okay, ich weiß auch schon wo ich die kommenden sieben Nächte schlafen werde. Und nun mach ich mal Feuer.

Mehr braucht kein Mensch.

Mehr braucht kein Mensch.

Während ich unzählige Wein- und Sektflaschen, Aufbackbrötchen und Käsepackungen in die Küche wuchte, erfüllt der dicke Morsø Ofen den Raum mit knackender, wohliger Wärme. Kann ein Mann ohne einen Kaminofen leben? Ja, das geht, aber es ist nicht wirklich erfüllend. Hier sollen wir also heute Abend alle beisammen sein, essen, trinken, reden und einen guten Abend haben. Ich freu mich wie ein kleines Kind, das auf seine Geburtstagsgäste wartet. Kennt ihr das noch? Diese quälend langen Stunden, in denen schon alles fertig und vorbereitet ist und man nur noch will, dass die Gäste kommen? Und da kommt auch schon ein brummelnder Audi Avant auf den Rasen gefahren. Timo ist da. Zu früh. Egal. Maik schickt das Bild vom Ortsschild, was wir heute wegen des Regens nicht gemacht haben. Ups. Dann brauchen wir das ja nicht mehr nachzustellen. Also ist Maik auch da und wird hier demnächst mit seinem Benz auf den Hof rollen. Die Einschläge kommen näher. Dann mal herein mit euch.

Maik ist angekommen.

Maik ist angekommen.

Und nein – es ist kein Oldtimertreffen. Um die Autos, mit denen angereist wird, geht es heute abend nicht wirklich. Dabei sind da ein paar schöne Vierrädler dabei, da muss ich doch morgen früh mal etwas genauer gucken. Jetzt aber nicht, jetzt ist es inzwischen stockdunkel. Alle sind da, alle sind gut gelaunt und alle sind hungrig von dem langen Weg hier her. Ich bin ein bisschen erstaunt, wie schnell elf Jungs einen großen Topf Chili und sechs ausgewachsene Meterbrote vertilgen können. Für einen kurzen, schwachen Moment hatte ich Sorge, mein liebevoll vorbereitetes Essen würde nicht reichen. Aber nein – alle sind satt. Hier und da perlen ein paar Schweißtropfen von der Stirn, habe ich das Chili zu scharf gemacht? 😀 Niemals. Und wenn doch, löschen wir das jetzt einfach mit Wein. Wein rot, Wein weiß, Riesling Jahrgangssekt. Prost, meine Freunde. Und jetzt mal alle zusammenrücken zum Gruppenbild:

Da wären wir dann also.

Da wären wir dann also.

Kennt ihr die?
Links oben steht Markus, der mit dem A8. So ziemlich mein allerältester Freund aus Uelzen. Gleich daneben, mit der Mütze, Julian. Heute der einzige, den ich zum ersten Mal live sehe. Julian macht klasse Fotos, wir haben hier und da schon ein paar Geschichten zusammen fabriziert und heute Abend ist er mein „Weinfotograf“. Aber das ist eine andere Geschichte. Neben ihm, der Mann mit dem Hund, ist Jo. Den kennt man auch, mindestens aus Facebook. Jo ist ein schon ewig existierender Freund von Markus und mir, der Plüsch auf seinem Arm ist Fine. Die einzige Frau heute 🙂 Neben Jo steht Kai, seines Zeichens Sammler von allem, was jemals über Autos gedruckt wurde und ein echt feiner Kerl. Links unten sitzend finden wir Andreas, den meisten bekannt als El Gigante, der wahrscheinlich längste Fahrlehrer der Welt. Das letzte Treffen dieser Art ging tatsächlich auf seine Kappe. Und er ist der Lieferant von echtem, selbstgeschlagenem Holz aus Drebber, was uns heute Abend wärmen soll. Daneben sitzend erleben wir Maik, den die meisten wohl als Daemonarch kennen. Der Gute hat hier, genau wie Andreas, auch schon den einen oder anderen Beitrag geschrieben. Unser Joungster in der Runde ist Lars, im Netz gerade steil gehend als Watt’n Schrauber. Leider ist er nicht mit seiner Elsa, dem Buckelvolvo, gekommen. Dann wären es schon zwei Frauen hier gewesen. Lars hat mir sogar was mitgebracht, ein bisschen Schokolade und ein Ring/Maul Schlüsselsatz. *hach* Hinter mir findet ihr Alexander, der mich schon mehrfach selbstlos mit seiner Hilfe und seinem BMW Eta unterstütz hat. Mit dem ist er heute auch hier. Man munkelt, er will in der Karre auch schlafen. Schick im weißen Hemd seht ihr abschließend den Timo, mit dem ich diverse Fotostories für TRÄUME WAGEN gemacht habe. Neben Julian (Stuttgart) dürfte er die weiteste Anreise (Karlsruhe) gehabt haben. Und ich war nicht so schnell wie der Selbstauslöser…

Prospekte Prospekte Prospekte

Prospekte Prospekte Prospekte

Und so nimmt der Abend seinen Lauf, wie ein Abend eben seinen Lauf nimmt, wenn es kein Programm gibt. Männer können sowas. Auf dem dafür mitgeschleppten Desktop PC laufen Perlen wie Matchbox 20, Springsteen oder der Mix meiner persönlichen 30 emotionalsten Lieblingslieder der letzten 30 Jahre. Kai packt seine sagenhafte Prospektmappe aus und präsentiert den staunenden Benzinköppen mehrsprachiges Material aus allen denkbaren Epochen des Automobilbaus. Großartig. Es ploppen die Sektkorken, es knistern die Salzbrezeltüten, und so manch einer lässt sich zu einem guten Tröpfchen hinreißen, der eigentlich sonst keinen Wein trinkt. Nur Lars nicht. Der bleibt eisern. Der trinkt keinen Alkohol und keinen Kaffee, der raucht nicht und der wird uns alle wahrscheinlich nicht nur wegen seines jungen Alters um Jahrzehnte überleben. Wohlan die Herren. Wollen wir eine kleine Weinprobe machen? Ich habe da ein paar wirklich edle Tropfen dabei, Bastian, spielen Sie auf bitte.

Guitarrero del Noche

Guitarrero del Noche

Das ist das schöne an Wein. Die Atmosphäre ist eine ganz andere als bei Bier. Ein bullernder Ofen. Wohlige Wärme. Musik. Menschen, die miteinander quatschen, lachen, singen und hier und da auch mal sentimental werden. Auch Männer können sowas. Wir nippen uns durch Spanien, Italien und Argentinien, darüber schreibe ich an anderer Stelle noch einmal mehr. Wir alle lieben das Leben. Ich bin zwischendurch ein bisschen beseelt, dass diese Jungs alle hier her gekommen sind, um gemeinsam den Abend zu verbringen. Nochmal zur Erinnerung: Wir sind in Henne Strand. Dänische Nordseeküste. Der Ton der persönlichen Gespräche ist ein völlig anderer als der im Netz. Wo sich Jo und El Gigante noch haarsträubend über nichtige Themen gefetzt haben, sitzen sie heute Abend eng beieinander und fachsimpeln lachend über platzende Turbodiesel in VW-Bullis. Der „ach so einer bist du eigentlich…“ Effekt ist sagenhaft. Leute. Trefft euch mal wieder. Lasst euch in den Sozialen Netzwerken in Ruhe und telefoniert, seht euch, sprecht miteinander. Wenn ich mir den Verlauf dieses Abends so angucke, verliere ich einmal öfter eben nicht den Glauben daran, dass alles gut wird. Prost. Darauf einen Malbec aus Argentinien.

Reden. Einfach mal reden.

Reden. Einfach mal reden.

Der Abend ist lang, er wird zur Nacht und er wird zum frühen Morgen. Ab und an macht mal jemand die Türen auf und lässt die Kaminofenwärme raus, was zu einem spontanen, tropischen Pflanzenwachstum in einem Umkreis von 50 Metern führt. Ich hab extra Saunaaufguss gekauft, ich dachte, wir machen noch ein bisschen Sauna, die Herren? Nö. Man ist allgemein der Meinung, es sei auch so schon warm genug. Na gut. Der Wein ist nicht alle zu bekommen. Die Uhrzeit tickt auf 3:00 Uhr zu, ich glaube, ich begebe mich mal devot in meinen Hems. Wenn ihr noch weiterfeiern möchtet – mein Haus ist euer Haus. Morgen früh werden wir nach dem Frühstück alle an den Strand gehen und Sand im Mund haben. Und nicht nur da. Bis dahin muss ich erstmal eruieren, wer eigentlich wo geschlafen hat. Inklusive Autos, ihr Wahnsinnigen. Danke für gute, offenherzige Geschichten. Dafür, dass ihr alle da seid. Und für diese schönen Momente, auf die man sich immer wieder freuen kann. Wir lesen uns.

Sandmann

 

Die letzten drei Fotos sind von Julian Morris / Morrisviews

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About Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

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49 Responses to Kein Weg zu weit

  1. Jo says:

    Jaaa……war schon cool, auch der Weg hin & zurück.
    Die Weine waren halt nicht meins, irgendwas zwischen Kühlschrankkondensat und Zahnmilch……aber das war vollkommen egal : Der Weg war das Ziel, und verhungert oder verdurstet ist keiner. Höchstens erstunken, aber das ist eine andere Geschichte 😎😂

    „ Wuff, rrrwuffwuff, wuff !!!“ – sollte ich noch mit drunterschreiben hat die leicht beleidigte Fiene (ja, mit e😜) grad Bescheid gegeben. Plüsch !! Eine Ungeheuerlichkeit !!😩

    • El Gigante says:

      Scher‘ nicht alle Weine über einen Kamm! Mein „DOLCE FREISA“ hat Dir geschmeckt! Ich hab schon mit meiner Frau gemeckert, dass sie mir NUR EINE PULLE mitgegeben hat 🙂

      • Jo says:

        Ist ja gut, ruhig Brauner 😂😃
        Ich dachte da eher an die vier hochwertig angebotenen Flaschen von Jens 😎
        Bei Frau Freisa wurde sogar ein K70 vor dem geistigen Auge zum Automobil, noch eine Flasche mehr und ich hätte ungesehen einen gekauft !

        • El Gigante says:

          Etwas weiter unten habe ich folgende Worte verfasst:

          (…) „Der direkte Kontakt lässt die vielen unterschiedlichen Farben eines Gesprächs deutlich werden – Ironie wird schon im Ansatz erkennbar, der Gesichtsausdruck und die Gestik spricht Bände, kann aber mit Emojis nicht im Entferntesten passend dargestellt werden.“(…)

          Dem kann eigentlich NICHTS mehr hinzugefügt werden!

          Du hättest einen ungesehen gekauft? DARF MAN SOOOOOO LÜGEN?

          Hast Du eigentlich JE mal in einem K 70 gesessen/gefahren? Vielleicht kann ich Dir ja mal zu diesem Genuss verhelfen.

          • Jo says:

            😂😂😂😂😂

            Ich hab mal so einen totalen Matscheimer davon zusammenbraten müssen in den Anfangs-90ern, damit zu fahren habe ich mich selbst nach der Braterei nicht getraut.
            Du hast recht ich hab stark übertrieben, würde keinen kaufen…..auch wenn ich zumindest zugeben muss das deiner in marathon metallic und mit Alus das Lego Design ziemlich gut kaschiert.
            Aber was solls, bin schließlich auch schon Lada Samara probegefahren und würde ohne zu zögern einen Skoda Favorit kaufen – warum also nicht auch mal in einen K70 einsteigen?!

            • Sandmann says:

              Jetzt geht das hier schon WIEDER los 😉
              Wenn wir uns alle das nächste Mal sehen, kommt El Gigante mit einem K 70, Jo fährt dann mal ne Runde, ich schreibe Hundenamen richtig und besorge zuckersüßen Wein.
              So. Was vergessen…?

              Sandmann 🙂

              • Jo says:

                Selbstfahren schließe ich nach der Formell
                * Antipathie gegen das Fahrzeug x dadurch zu erwartende herablassende Fahrweise x miese Ersatzteilversorgung *
                sicherheitshalber kategorisch aus.
                Also fährt er mal mit, der Jo. Abends, wenns dunkel ist. Und Beweisfotos unmöglich.

                Vergessen ?
                Ja !
                Beim nächsten Mal zwei Töpfe CCC, gern auch gegen Unkostenbeteiligung. War einfach zu schnell leer das Zeig 😎🌶

                • Sandmann says:

                  😀
                  Ich war der sicheren Meinung, dass zwei Kilo gemischtes Hack, drei Kilo Chilibohnen und sechs Baguettes für 12 Leute reichen müssten. Aber nein….. ich lerne dazu 🙂

                  Dafür stehen hier aber noch 12 Flaschen Rotwein, drei Flaschen Weißwein und zwei Flaschen Sekt. Ihr habt den guten teuren leer gemacht und mir den Lidl Mist dagelassen 😀 Wer soll das denn alles trinken? Ich glaub ich vergrab die hinterm Haus.

                  Rock’n Roll.
                  Sandmann

    • Sandmann says:

      Sie IST Plüsch. Und das meine ich durchaus liebevoll 🙂
      Dein Hund hat sich tadellos benommen. Das mit dem fehlenden E tut mir leid….

      Wenn du Wein nicht magst, magst du Wein nicht. Aber ist sag es da wie bei meinem vier Jahre alten viertelfinnischen Sandmädchen: Du hast den wenigstens probiert. Also alles gut.

      Bis bald. Weihnachtsmarkt in Uelzen?
      Sandmann

      • Jo says:

        Das hab ich ihr auch gesagt, aber wie Frauen nunmal so sind….😉
        Seit heute sieht sie ja auch weit weniger plüschig aus.
        Das mit dem „e“ weiss fast niemand, hab sie damals aber extra so schreiben lassen – ohne kann ja jeder 🤣
        Hab es zwar so ähnlich erwartet, war dann aber doch auch verdammt stolz auf die Kleine wie sie das WE gemeistert hat muss ich zugeben ☺️

        Ja ist eben so, trockene Rebe ist nix für mich. Probiert habe ich, das stimmt allerdings. Und war auch nicht vorwürfig sondern feststellend gemeint .

        Weihnachtsmarkt geht ‚türlich wieder an 👍

  2. El Gigante says:

    Ja – so war das! Und es war keine Sekunde langweilig! Eine sehr gemütliche Männerrunde!

    Und natürlich hast Du recht – in Kommentaren kann man sich fetzen, dass die Tastatur schmilzt. Der direkte Kontakt lässt aber die vielen unterschiedlichen Farben eines Gesprächs deutlich werden – Ironie wird schon im Ansatz erkennbar, der Gesichtsausdruck und die Gestik spricht Bände, kann aber mit Emojis nicht im Entferntesten passend dargestellt werden.

    Danke für dieses Treffen, Danke für diese Runde, Danke für feurige Chili und Bohnen, Danke für exklusive Atmosphäre, Danke, dass ich dabei sein durfte…

    Möge es weitere Zusammenkünfte dieser Art geben – ich wäre wieder gern dabei.

    Gruß
    Andreas

    • Sandmann says:

      Bester Andreas,

      nun bin ja erstmal ICH dran, ins weit entfernte Drebber zu kommen.
      Aber ich glaube, da ist sowas wie ein Grundstein für Analogie gelegt worden. Halt uns auf dem laufenden, wie es deinem Bulli geht!

      Viele Grüße, immer noch aus dem gleichen Haus
      Sandmann

      • Stefan200 says:

        Moin.
        Hätte ich gewußt, daß jemand aus der Nachbarschaft (also Drebber) dahinfährt, dann wäre ich doch mitgefahren.
        Zur Info: Drebber ist 12,4 km entfernt.
        Der El Gigante und ich passen zumindestens äußerlich zusammen. Bin auch lang. Laang. 🙂
        Und: Wein! Bin in den letzten Jahren vom Bier zum Wein konvertiert. Das hätte mir also auch gut gefallen.
        Gruuuß!

        • Sandmann says:

          Ay Stefan,

          ups. Ja, das wäre logistisch möglich gewesen, aber ich hatte es ja wie beschrieben nicht „öffentlich“ ausgerufen. Ein paar andere hatten auch noch Interesse angemeldet, aber so war es eine feine Runde, und alle konnten miteinander quatschen und sich am nächsten Morgen ordentlich durchpusten lassen.

          Da fällt mir gerade ein…. du WUSSTEST das doch sogar?

          Mal sehen was nächstes Mal geht 🙂
          Sandmann

          • El Gigante says:

            Hä? Wer wohnt 12,4 km von Drebber entfernt?

            Warum weiß ich davon nix?

            Mal melden, bitte!

            Gruß Andreas

            • Stefan200 says:

              *Meld*
              S.g.R(ät)gmx.de (Zwei Punke vor dem (ät), nicht drei!)
              Sandmann: Ja, das da damals mal ein Treffen war, davon hattest du erzählt. Aber ich wußte nicht, daß jemand von hier da hoch fährt.
              Aber nagut. 🙂
              Ja, genauso. 🙂

          • Anonymous says:

            Und noch jemand aus Stuttgart… und Karlsruhe. Das hätte die 1000km pro Strecke angenehmer machen können. 😉 Na ja der Rücken ist so lala, wer weiss was der nach 2000km so gesagt hätte…

            • Sandmann says:

              All over the World 🙂
              Aber das angenehme an der langen Strecke ist doch, dass man sie ALLEINE fährt. Also… finde ich jedenfalls. Ich mag ja keine Menschen 😉

              Wer bist du überhaupt? Kein Name im Kopf oben?

              • Snoopy says:

                Na ja ich habe bei der Strecke schon zwischen 10 und 20 Stunden gebraucht. So 40 Stunden mit wunden Rücken sitzen… Außerdem… irgendwann sieht man dann mal weiße Elfanten über die Straße huschen 😉 Hmm irgendwas will mit dem einloggen nicht…

                • Sandmann says:

                  Ach DU bist das 😀
                  Die weißen Elefanten sind ja am Abend in anderer Form auch noch aufgetaucht ♫

                  Es gibt ja zwei Herangehensweisen an eine lange Autotour. Entweder man feiert sein Alleinseit über 10 Stunden ab (sowas mache ich regelmäßig), oder man bildet Fahrgemeinschaften. Nächsten Herbst lote ich mal die prinzipiellen Interessenten aus und mach dann eine Gruppe oder sowas. Und da könnt ihr euch dann verabreden 🙂

                  Sandmann

                  • Snoopy says:

                    Ich habe dieses Jahr schon so Touren gemacht. Da hat mich dann das furchtbar Laute falsche Mitsingen alter Hits die vom Player runternudelten wachgehalten… zum Glück konnte / musste das keiner hören 😉

                  • November says:

                    ….nun aber einem bestimmten Treffpunkt würde ich schon gern im Konvoi fahren….bzw. ich hätte auch noch einen Platz Frei im Leichenwagen…:JA Sitzplatz 🙂
                    Einschränkung ist aber das ich nicht an einem Tag die ganzen Kilometer runterreiße…der CONSUL und ich mögen es doch gemütlicher.

                    Tour würde dann von Roßleben nach Henne gehen, wenn Sandmann mich denn nächstes Jahr dabei haben möchte.

                    müde Grüße aus dem verregneten Thüringen von November

                  • Sandmann says:

                    Ay Jungs,

                    na klar will ich den Snoopy UND den November gern dabei haben. Ihr habt ja ein Jahr Zeit, die Logistik zu planen. Und ich werde rechtzeitig Ort und Termin bekannt geben.
                    Da ich befürchte, dass die bisherigen Teilnehmer auch wiederkommen (die fanden das alle gar nicht so doof) müssen wir dann ernsthaft über die Schlafplätze nachdenken.
                    Aber das machen wir ab August 2018 😉

                    Sandmann

  3. Christian says:

    Moin Jens,
    ich folge schon seit längerem deinen Geschichten in der Sandmanns-Welt. Diese gehört in jedem Fall zu meinen Favoriten. Solche Treffen mit guten Freunden und Wein kann man gar nicht oft genug machen.
    Ich arbeite in Kiel und habe deinen grünen Flitzer auch schon „live“ gesehen. Auch zu Wahlstedt und Umgebung habe ich einen persönlichen Bezug. 🙂

    Schöne Grüße
    Chrischan

    • Sandmann says:

      Ay Christian,

      immer schön, wenn ein stiller Mitleser sich irgendwann mal „outet“ und auch mal was schreibt. Davon lebt das hier, dass sich die Leser mal melden und ihren eigenen Senf dazu beitragen 🙂 Sehr fein.

      Mit dem Taunus bin ich fast jeden Tag unterwegs und bin ja ein bekennender Freund der Kieler Innenstadt (damit bin ich sehr einsam…) 🙂 Also „Flitzer“ passt zwar nicht auf den alten Stuhl, aber ich weiß ja was du meinst. Wahlstedt? Haben wir uns mal beim Schrauber mit dem größten V8 Ersatzteillager nördlich der Elbe gesehen…?

      Viele Grüße, immer noch aus diesem gelben Haus
      Sandmann

  4. El Gigante says:

    Sandiger Dänenmann,

    Püh – was sind schon 250 Kilometer zwischen Kiel und Drebber im Vergleich zu 520 Kilometern zwischen Drebber und Henne? Wohl nicht nur ein einfacher Zahlendreher! Soweit zum „weit entfernten Drebber“. Du gondelst so viel und so oft durch Republik & mehr… da kostet Dich diese Entfernung doch ein Ar…grinsen.

    Der REDSTAR bekommt in der nächsten Woche seinen Ladeluftkühler… dann ist er wieder fit for future! Über seine Frischzellenkur werde ich sicherlich in absehbarer Zeit mal wieder berichten – vielleicht sogar bei Sandmanns Welt!

    Schon längst wieder im Arbeitstrott… heute ist meinem 500sten Fahrschüler der Führerschein ausgehändigt worden.

    Andreas

    • Sandmann says:

      Ay Andreas,

      du hast ja Recht. Diesen „Vorwurf“ höre ich allerdings auch von Freunden, die nicht mal zweistellig von mir entfernt wohnen. Das Leben eines Patchwork-Pendlers ist sehr umtriebig, aber auch sehr ruhebedürftig 😉 Ich arbeite daran.

      Auf neue REDSTAR Geschichten freue ich mich. Ich fand das soooo krass, dass der so kurz vor eurem Urlaub die Backen dick gemacht hat! Okay, mit dem Cabrio hattet ihr ja auch eine gute Zeit, aber ich kenne diese Erkenntnis, wenn kurz vor einer geplanten Reise plötzlich alles geändert werden muss. Der Citroen XM hat mich da viele Kapitel gelehrt.

      500!!! Fahrschüler? Wow. Herzlichen Glückwunsch! Und weiter so, ich glaube, wer bei dir fahren lernt lernt sogar das Blinken. Das vergessen ja heute fast alle 🙁

      Rock die Woche. Ich stecke auch bis über den Hals in Arbeit. Aber heute Nachmittag ist Shoppen in Esbjerg angesagt, und am Abend werfen Bastian und ich die Sauna an 🙂

      Sandmann

  5. Werner says:

    Wow – echt super interessant geschrieben. Tolle Fotos und überhaupt eine recht spannende Webseite. Da werde ich mit Lesen und Bilder schauen noch länger beschäftigt sein. Bitte weiter so… 🙂
    Ach ja, ich komme aus Ö und bin über FB auf deine Seite gestossen. Bin begeisterter Hobbyfotograf und möchte gerne auch so einen Bericht von einer genialen Veranstaltung 2015 schreiben…
    Liebe Grüße
    Werner

    • Sandmann says:

      Hallo Werner,

      na dann herzlich willkommen im hohen Norden 🙂
      Wenn du schreiben willst – dann mal los. Und schick uns einen Link, dann lesen wir mal, was südlich der Republik so passiert…

      Viele Grüße
      Sandmann

  6. Es war super klasse und hat großen Spaß gemacht! Wenngleich auch in olfaktorischer Hinsicht manchmal recht anspruchsvoll 😉. Es hat richtig gut getan und der Weg hat sich voll und ganz gelohnt. Besonders interessant war auch der natürlich Windkanal sowie der „ruhige und idyllische“ Strand 😂. Ich habe mich auch sehr gefreut aus der Anerkennung meiner Prospektsammlung wieder etwas Selbstwertgefühl ziehen zu können 😜👍. Also, mit oder ohne eure Zustimmung aber das nächste Mal bin ich wieder dabei!!! 😉
    Nochmal Danke an Sandmann und genieß die restlichen Tage. 😊

    • Sandmann says:

      Ay Kai,

      ich hab mich extrem gefreut, dass du dabei warst! Als du am Abend vorher anriefst dachte ich, du willst kurzfristig absagen 😉

      Lustigerweise sind jetzt ALLE Morgende windstill und sonnig gewesen. Wir haben für unseren Spaziergang am Strand den mit Abstand beschissendsten Moment ausgewählt 😀

      Genießen ist hier übrigens nur eingeschränkt. Viel zu viel zu tun. Ich bin ja zum Arbeiten hier…
      Bis bald!

      Sandmann

  7. LarsDithmarschen says:

    Hey Sandmann,

    ich möchte mich auch noch einmal hier für den wunderbaren Abend bedanken! Der hat zwischen Pendelstress und Jobben mal so richtig gut getan. Einfach mal über Autos reden, richtig gut essen, lachen und Quatsch machen. Ein richtiger Herrenabend eben. Vielen Dank noch einmal, dass ich dabei sein durfte!

    Übrigens – die Nacht im Kombi war echt sehr angenehm. So gut (und so viel) habe ich lange nicht mehr geschlafen. Lag aber auch bestimmt an der super Truppe, die den Abend echt entspannt gemacht hat. Ich höre immer noch den Ofen knacken… 🙂

    Und falls Henne Strand mal nichts wird – ich wohne ja auch an der Küste. Platz habe ich auch ;-).

    Schöne Grüße
    Lars

    • Sandmann says:

      Ay Lars,

      pass mal auf, das wird noch ein regelmäßiger Event mit wechselnden Plätzen 😀 Wir brauchen dringend einen mobilen Billardtisch und ein Klavier…

      Schön dass du da warst. Hinter mir knackt der Ofen immer noch, Bastian und ich haben heute gekocht und dann Sauna gemacht. Mit Zitronenaufguss, herrlich. Draußen tobt wieder der Sturm, und ich kuschel mich jetzt in meinen Hems 🙂
      Bis bald

      Sandmann

  8. Daemonarch says:

    Ich muss auch sagen, ein extrem cooler Abend, auch das angeschlossene Sandstrahlen am Strand, mit sekündlicher Wetteränderung war schon wahnsinnig cool.

    Auch wenn An- und abreise zusammen fast länger waren als der Aufenthalt, würde ich das jederzeit wiederholen.

    Endlich mal den legendären Jo live kennengelernt!

    • Jo says:

      Näänäänää Maik…….wir kennen uns schon längwr 😉

    • Sandmann says:

      Ay Daemonarch,

      ich fand’s auch gut, dass wir uns nach den vielen Jahren, die seit dem super Treffen bei El in Drebber vergangen sind, mal wiedergesehen haben. Und dein „neuer“ Autowagen mag es ja auch, mal ausgefahren zu werden 🙂

      Ich mach mich dann mal auf in meinen letzten Tag….. So schnell geht das alles….

      Sandmann

  9. November says:

    SOOO nun habe ich mich zum x-ten Mal in den A…. gebissen.

    SCHÖN das es noch sowas wie Sandmanns Henne Männernacht gibt!

    Sandmann hatte mich eingeladen, und statt in eines meiner Autos zu springen (selbst mit Zug und Bus wäre Mann nach Henne gekommen) hab ich den Alltag mit seinen Problemchen und Problemen siegen lassen…Dooof…Dooof von Dir November.

    nun, was nächstes Jahr ist, weis ich heut noch nicht, aber ich hab Henne im Hinterkopf und wenn ich kommen darf und komme :Sandmann, dann bring ich Briketts aus meiner Heimat mit: so ein Leichenwagen hat ja keine Ladeprobleme 🙂
    und ne Wurschd oder zwei, pack ich auch ein…ich hab ja immer HUNGER 🙂

    und Sandmann…meine Einladung nach Thüringen steht natürlich noch…..

    Schönes Wochenende all euch Autoverrückten….aus Thüringen grüßt November.

    • Jo says:

      Leichenwagen…….Briketts……aber nicht das du‘n paar frisch vorkremierte mitbringst ja 😱 *grusel*

      Dann doch lieber Thüringer Bratwurscht, als Chili Kontrastprogramm 😂

      • November says:

        Hey Jo

        wie sag ich immer schon schön: ich genies es das ich vorne fahr und nicht hinten lieg…obwohl ich ja dort auch ab und an liege und sagen muss das ich bis jetzt immer sehr gut im Sargraum geschlafen habe.

        mit der Bratwurschd das geht klar, aber dann muss natürlich ein Grill angeschmissen werden, in die Pfanne dürfen solch Würste nicht.

        • Sandmann says:

          Ay Jungs,

          nun – wenn ihr grillen wollt bin ich für meinen Teil als Arbeitskraft raus 🙂 Das schöne bei Chili ist ja, dass man das herrlich vorkochen kann, dann simmert das einen Tag im Topf und schmeckt dann erst RICHTIG gut.
          Wenn in einem Jahr gegrillt werden soll – ich besorge alles, Grill, Kohle, Würste und Brot. Aber das Grillen selbst – werde ich nicht machen 🙂 Dann verpasse ich ja den ganzen Abend.
          Na wir werden sehen.

          Sandmann

  10. November says:

    MAHLZEIT!…sagt man um diese Zeit hier….

    öööhhhmmmm…NEIN…ich wollt nicht grillen….ich bin Fan von Chilli und wollt da garnich neue Essenswelten aufmachen….der Jo hat mich da fein in ne Falle tappen lassen 🙂

    und JA! ich finde es auch immer stressig zu grillen….man hat zu tun, kann sich nicht richtig unterhalten und bekommt meist erst als letzter was zu futtern…Neee Neee….:DATT muss nich….zumindest nicht in Henne.

    und sonst So?……:ich bin müde und kaputt…muss wohl in den Winterschlaf.

    es winkt mit müder Hand aus dem verregneten Thüringen….dor November.

    • Sandmann says:

      Bester November im November,

      das beruhigt. Das Chili kam auch bei allen mit einem leidlich gesunden Magen gut an, einziger Kritikpunkt war: zu wenig.
      Aber daran kann ich ja arbeiten.

      Ich freu mich jetzt schon auf den nächsten Abend 🙂 Das könnte eine Institution werden – gerade WEIL es so weit weg ist. Wir werden sehen.

      Sandmann, im grauen Kiel mit grünem Auto

  11. Anonymous says:

    und nun sitzt der November im grauen Dezember fest, hat trotz Kopfweh den Kopf voller Flausen 🙂

    Lieber Sandmann 🙂 DANKESCHÖN das der CONSUL samt Fahrer nach Henne kommen dürfen !

    Schlafplatz brauche ich nicht, ich penne im CONSUL….DAS hat sich schon in Schweden bewährt 🙂

    ich könnte statt der Rostbratwürste auch geräucherte Thüringer Wurst und Thüringer Bier mitbringen……und Brikett sowieso…wenn ich Glück habe sogar original aus DDR-Produktion: mir deucht wo ich noch das ein oder andere Stückchen auftreiben könnte….da hab ich was ja zu tun…..aber erst Mal den CONSUL nen neuen (leisen) Auspuff verpassen und den TÜV Mann bezirzen….

    es grüßt aus Thüringen von der Schwarzen Mühle dor November.

    • Sandmann says:

      Bester November,

      du hast ja, falls es wieder einen Weinabend geben sollte, noch ein Jahr Zeit, dich darauf vorzubereiten 🙂
      Die Briketts aus DDR Produktion nehme ich gern an. Ansonsten könnt ihr alle mitbringen was ihr wollt – ICH mach Chili und nix anderes. Aber meine Küche ist eure Küche…

      Na, nun soll es erstmal Weihnachten werden…
      Sandmann

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