Zwischen Orangen, State-Police und Apfelkuchen

Worauf man hier alles achten muss...

Worauf man hier alles achten muss…

Ich kann mich nicht satt sehen! Trotz Jet Lag und ungewöhnlichem Kaffee (was bisher geschah) freue ich mich über jedes Detail dieser Landschaft und fühle mich wie in einem klassischen Roadmovie… und der soll noch den ganzen Tag gehen. :mrgreen: Zur Erinnerung – wir befinden uns im Hinterland von San Diego, Kalifornien und fahren den noch nicht erhältlichen Mercedes CLS 63 AMG. Der Alex und ich und noch ein paar andere Lifestyler (äh… ich bin Blogger). Jetzt geht es rauf in die Berge, und genau so wie es mir nicht vergönnt ist, problemlos mit Flugzeugen zu reisen darf ich wohl heute auch nicht ganz sorgenfrei Videos und Fotos machen. Irgendwas ist ja immer. Protokoll der Etappe rauf zum Apfelkuchen…

Hey Sandmann, immer schön dran denken: Speed Limit einhalten und nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen, die Polizei hier ist nicht sehr humorvoll!

Die Karte

Die Karte

Das mit dem Gesetz, dachte ich bei Tobias‘ Ansprache heute morgen noch, sollte mir nicht so schwer fallen. Ich bin ja ein ganz lieber Kerl. Das Speed Limit einhalten ist mit diesem Auto schon schwieriger. In den engen, bergigen Serpentinen geht es sowieso nicht sehr schnell, aber auf diesen klassisch geradeaus laufenden Highways und den 4-Spurigen Freeways ist der Wagen schneller auf 90 Meilen als ich es mitbekomme. Also Konzentration. Aus San Diego sind wir schon einmal raus, die ersten Bilder sind im Kasten und vor uns liegt die weite Hochebene vor den Bergen, in denen sich unser Mittagsziel befindet: Die Julian Pie Company, wo es angeblich den besten Apfelkuchen in ganz Amerika gibt. Na dann bin ich mal gespannt. Im Moment streitet sich in meinem Magen noch die Salami vom Frühstück mit dem Croissant… Zeitverschiebung macht echt komische Sachen mit dir.

Ladepiste für Orangenlaster

Ladepiste für Orangenlaster

Entlang der Straße zieht sich plötzlich eine staubige Sandpiste vor einem üppigen Orangenhain. Sand für den Sandmann. Ein Schelm, wer da nicht ein paar Gedanken an das ausschaltbare ESP verschwendet und für eine kleine Fotoserie anhält. Die beiden schwarz glänzenden Sternenträger machen sich wunderbar kontrastreich vor dem blauen Himmel, den grünen Bäumen und Bergen und dem fast weißen, staubigen Schotter. Alex und ich hüpfen aufgeregt um die Autos herum, knipsen hier, schwärmen da und loten die Möglichkeiten für ein Fahrvideo aus. Nach einigen weiteren Bildern, teils von akrobatisch erklommenen, erhabenen Punkten aus geschossen, wollen wir das gleich einmal angehen, bevor wir weiterfahren. Was hier ja ob des nicht befestigten Untergrunds visuell ganz charmant werden könnte.

Alles für ein gutes Foto!

Alles für ein gutes Foto!

Der Plan für den ersten Clip ist einfach. Sandmann kommt mit 70 Meilen um die Linkskurve, zieht nach rechts auf die Sandpiste und brummt am filmenden Alex vorbei. Sollte kein Problem sein. Spannend für den Fahrer ist der Moment des Gegenlenkens auf dem Sand, wo ihm bewusst wird, dass er jetzt heckgetriebene 800NM auf sandigem Grund gegen die Fliehkräfte scheucht! Und schon bricht der Hintern aus! 😯 Kennen Sie diese Millisekunden, an denen Ihr Leben sich komprimiert und ein gerade lieb gewonnener Blogger und sein Leihwagen im Weg stehen? Und haben Sie schon einmal grenzenlose Dankbarkeit dafür gespürt, vergessen zu haben, die elektronischen Helferlein wie geplant zu deaktivieren? Nach einem kleinen Knicks mit dem Po geht es wieder geradeaus, als wenn nichts gewesen wäre, aber ich habe (glauben Sie mir das) wieder etwas dazu gelernt 🙄


Okay, das geht gleich aus der anderen Richtung nochmal, diesmal in Zeitlupe 😎 Bedeutet, ich muss nun in einer Rechtskurve von der rechten Spur wieder mit 70 Meilen durch den Gegenverkehr links auf die Sandpiste, die nun entlang der gegenüberliegenden Straßenseite verläuft. Auf ein eventuelles Ausbrechen bin ich vorbereitet, als ich zügig um die Kurve donner. Auf die vielen Autos von vorn allerdings nicht. Wie komme ich da jetzt rüber? Durchtreten, Lücke abpassen, zwischen Auto eins und Auto zwei quer durch und auf dem Sand leicht gegenlenken. Geht! Auto drei stellt sich im Vorbeistauben als (vor lauter Adrenalin übersehener) Polizeiwagen heraus, der auch sofort bremst und den Weihnachtsbaum und die Sirene entfacht. Genießen Sie das Video und die Musik…


Soweit zur Einhaltung der Verkehrsregeln. Vor einem Cop Car mit zu hoher Geschwindigkeit gegen die Fahrtrichtung die Straße zu verlassen war eigentlich ziemlich dumm 😳 Die Gesetzeshüter sind allerdings wohlwollend weitergefahren, als sie den zweiten schwarzen Mercedes und Alex mit der Kamera gesehen haben. Ich nehme mir vor, von jetzt an mein Glück nicht weiter herauszufordern!

Probefahrer und Sandmann

Probefahrer und Sandmann

Die beiden wollen dringend weiter

Die beiden wollen dringend weiter

Man zeigt, was man hat...

Man zeigt, was man hat…

Fotos können ja auch eine schöne Sprache sprechen 🙂

Zellulitis auf Obst

Zellulitis auf Obst

Zwischen den Orangen, die hier wie bei uns die Äpfel an den Bäumen hängen, werde ich noch ein bisschen Adrenalin und andere Flüssigkeiten los. Das war jetzt doppelt lehrreich. Ich hatte die Wahl zwischen einem auf dem Dach liegenden Neuwagen oder einem Tag in einem County-Knast, und beides ist mir erspart worden 😕 Darüber hinaus holt mich mein Very-Late-Check-In Rollkoffer-Ruf wieder ein, es ist schon recht spät und bis zum Apfelkuchenhäuschen sind es noch über 40 Meilen durch die Berge. Wir sollten weiterfahren. Aber es ist so wunderschön hier, kann man das denn überhaupt landschaftlich noch steigern? Na -ich denke, die Routenplaner haben sich so ihre Gedanken gemacht und nicht ihr ganzes Pulver schon auf der ersten Etappe verschossen. Weiter geht’s.

AH! Guck mal! Aufblenden, hupen, blinken, da müssen wir mal kurz anhalten!

Ab auf die Quartermile

Ab auf die Quartermile

Ein Dragstrip! Ballernde Musclecars mit Stützrädern und lebensmüden Männern und selbstgebaute Kleinraketen mit mutigen Kindern drin liefern sich auf der Quartermile ein ohrenbetäubendes Stelldichein gegen die Zeituhr. Schon wieder wie im Fernsehen. Alex und ich grinsen uns schelmisch an und suchen den Besitzer, der uns für 40$ mitspielen lassen will. Das ist zu viel, aber mitspielen, zumindest mit einem Auto, wollen wir trotzdem. Ob wir nicht zumindest für ein Foto mal an den Start fahren dürften, wir wollen ja gar kein Rennen, das sei allein aus versicherungstechnischen Gründen für uns nicht drin. Sieht er auch so. „Well guys, okay then. Drive to position and shoot your pictures!

Gewaltiger Anriss und Druck nach vorn

Gewaltiger Anriss und Druck nach vorn

Gniiihahahaaaa! Ich sitze in einem CLS 63 AMG, der absurderweise vor der langen Geraden einer klassischen Dragsterstrecke steht. Und schon berichtet der Kommentator dem Publikum frenetisch von der gewaltigen Menge Horsepower des „famous new German car„, und dass wir für führende europäische Automobilzeitschriften ein paar Fotos machen würden. Applaus in den Reihen. Alex macht hektisch Bilder von der skurrilen Show. Und auch der Mann an der Startflagge ist so verwirrt, dass er mich anbrüllt, ich solle endlich draufdrücken! Que? Nun doch? Ich gebe Alex aufgeregt Zeichen, er solle die Videofunktion aktivieren. Er versteht es bei dem Krach nicht. Na gut. Noch 42 Meilen bis nach Julian. Der Tank ist halbvoll. Ich habe noch ein halbes Päckchen Zigarillos und ich trage eine Sonnenbrille. Hit it! AAAAAAAAAAAHHHHHHHHH!!!!

Am Auge des Fotografen vorbei

Am Auge des Fotografen vorbei

Und ZACK schon an der Zeitmessung vorbei

Und ZACK schon an der Zeitmessung vorbei

Drauftreten. Draufbleiben. Der AMG geht vorn leicht hoch, hinten leicht runter und beschleunigt brutal in Richtung Schallgeschwindigkeit. Am völlig überraschten Alex vorbei, ohne Speed Limit. Um dann mit patschenden Auspuffen auszurollen, während ich grinse und schreie. AAAH! War das GEIL! Die sind völlig verrückt, die Amis, aber es ist spektakulär, für einen Tag auch mal so sein zu dürfen.

Wieder zurück auf dem Highway

Wieder zurück auf dem Highway

Patience. Ich sammel den perplexen Probefahrer und sein Auto hinter dem Kassenhäuschen wieder ein, und wir machen endlich ein bisschen Strecke. Irgend ein lokaler Radiosender quaddelt mir mit beeindruckender Klangqualität sähmigen Country in die Ohren, mein Puls beruhigt sich langsam. Ein wahrhaft ereignisreicher Morgen, es ist erst 11.00 Uhr! Aus dem Highway wird langsam eine kurvige Bergstrecke, hier und da taucht ein Gewässerchen auf und wir haben ein bisschen Zeit, uns mit den elektronischen Helferchen auseinanderzusetzen. Zu erwähnen sei die „Distronic“, der ich mit einem kleinen Hebel am Lenkrad eine maximale Höchstgeschwindigkeit geben kann – und dann hängt sich mein Auto von selbst an den Vorgänger ran. Egal, was er macht, mein Auto macht es auch. Bis zur Vollbremsung in den Stillstand. Aber nicht schneller als die eingestellte Geschwindigkeit. Ich als Fahrer werde eigentlich gar nicht mehr gebraucht und habe Zeit, eine Menge zusammenhanglosen Unsinn zu reden…


Und schon kommt wie erwartet der nächste schöne Fleck auf dieser Welt!

Die Wüste lebt!

Die Wüste lebt!

Eine große Parkbucht am Rand eines Sumpfgebietes, mit Bergen im Hintergrund und vor ein paar huntert Jahren verstorbenen Bäumen im Vordergrund. Das Land ist karg und öd, aber irgendwie nicht ganz ungrün. Da wir ohnehin hoffnungslos zu spät zum Apfelkuchen kommen werden, halten wir an und machen weitere Fotos in der Mittagssonne unter diesem unfassbar blauen Himmel. Ab und an gucke ich auf meine Uhr und wundere mich immer wieder über die aktuelle Uhrzeit in Deutschland und – das Datum. Wir haben den 15. Januar. Mir ist warm. Geografisch gesehen wird es in dieser Gegend auch im Winter nicht viel kälter als heute, im Sommer angenehmerweise aber auch nicht wesentlich wärmer. Darauf noch eine Orange.

Verbunden mit der Natur

Verbunden mit der Natur

Und selbstverständlich machen wir auch Bekanntschaft mit der vielzitierten amerikanischen Freiheitsüberheblichkeit. Als wir beide Autos fein ausgerichtet haben und ich zu einem angrenzenden Zaun hüpfe, um die Kamera für den Selbstauslöser vorzubereiten, fährt eine Frau mit ihrem Auto auf dem großen Platz genau zwischen mich und die AMGs. Äh…? Alex bitte sie freundlich, doch ein paar Meter weiter rechts zu halten, wir würden hier ein paar Fotos machen… „Määän, you know, this is a FREE country! I can park my car wherever I want“ 👿 Alles klar. Es muss sein verdutzter Blick gewesen sein, der sie schließlich hat pöbelnd von dannen ziehen lassen. Mannomann.

Dezent ist anders. Aber schön

Dezent ist anders. Aber schön

Die Männer aus den Bergen

Die Männer aus den Bergen

As American as Apple Pie.

American Pie, sehr lecker

American Pie, sehr lecker

Dort oben in den Bergen, bei den sieben Zwergen, erscheint urplötzlich ein heftig überfülltes uraltes Touristennest. Julian. Hier hat sich in den vergangenen 200 Jahren nichts verändert, außer dass die Planwagen nun hochbeinigen Trucks und die Cowboys fettleibigen Bikern gewichen sind. Da wir EX-TREEEM zu spät sind (man mag uns das wegen der Bilder, Videos und Erlebnisse verzeihen) bekommen wir zwei prominente Parkplätze direkt vor der Pie-Company, wo wir zum heißen Apfelkuchen mit Zimt- oder Vanilleeis und einem (diesmal erstaunlich guten) Kaffee eingeladen sind. Kaum sind die Motoren aus, kommt die Crew von AMG aus den Büschen gesprungen und poliert eifrig den Staub der Straße von den Boliden. Ich sage noch „Guys why ya doin‘ that, they will look like this again in about three miles…“ und bekomme die trockene Antwort „So at least for three miles they will shine, man!“ Cool 😛

Die Autos bleiben sauber, auch unterwegs

Die Autos bleiben sauber, auch unterwegs

Und da sitzen die beiden nun.

Mahlzeit. Ich nehm den mit Zimt!

Mahlzeit. Ich nehm den mit Zimt!

Der Alex und der Sandmann, zwei Blogger, die sich erst hier kennen lernten und die bisher einen echt guten Tag miteinander hatten. Die dicke rote Tasse ist irgendwie in meinem Fußraum liegengeblieben, als ich das Navi auf die Nachmittagsroute eingestellt habe. Komisch. Und jetzt sitze ich mit einem kalorienreichen Süß-Mittag im Bauch in diesem weißen Ledersitz, kann das alles noch immer nicht fassen und habe das Gefühl, schon drei Wochen hier zu sein. Gleich fahren wir weiter. Dürfen wieder die Motoren hören und spüren. Und noch wissen wir nichts von dem atomaren Erstschlag Amerikas gegen Südkorea 2007, kennen noch nicht den dicken Rocker im Diner an der mexikanischen Grenze und vor allem – sind noch unbehelligt von der Border Patrol. Aber das sind andere Geschichten. Wir lesen uns morgen oder übermorgen 😮

Sandmann

HIER lesen wir uns weiter

Sag es auch den anderen...
Pin It

Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
Markiert mit , , , , , , , , , , , , , , , , , .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

14 Responses to Zwischen Orangen, State-Police und Apfelkuchen

  1. SteffenG sagt:

    Viertelmeile määään! Ich sehe, Du hattest Spaß. Es sei Dir gegönnt!
    Macht Spaß zu lesen. 😉

    Steffen.

    • Sandmann sagt:

      Ja, ich hatte Spaß 😎
      Wobei, wie man lesen kann, meine grauen Haare ein kleines bisschen grauer geworden sind.

      Morgen ist FEIIIIIITAAAAAG und ich werde mich an die Restberichterstattung machen. Der nächste Trip kommt bestimmt.
      Und hey – mach dir mal ein cooles Profilbild… 😉

      Sandmann

  2. Markus1975 sagt:

    Mann ist das toll!!!!!!
    Ich bin bekloppt, ich stehe auf Autos die nach Leistung schreien, bin für dumme Jungen Streiche, fühle mich beim anschauen dieser sowas von GEILEN!!!!!!!!!! Videos wie ein kleiner Junge und freue mich einen Keks. Dauergrinsen und weglachen bei der Borderpatrol innbegriffen. Aber ich darf das. Ich bin doch auch nur ein Mann. 😉
    California mit dem AMG. WIESO eigentlich nicht?

    V8 mäßige Grüße

    Markus der sich noch einmal Videos anschauen wird und die Anlage etwas lauter dreht.

    • Sandmann sagt:

      Hey Markus,

      na du scheinst ja mindestens so viel Spaß zu haben wie wir vor Ort. Freu dich, gern schick ich dir auch noch ein paar Dollars nach Wahlstedt 😉

      Die Nachbearbeitung der Artikel ist irgendwie völlig in einer anderen Welt. War ich vor ein paar Tagen wirklich da? Bin ICH das? Schräg.

      Ich geh nun mal schlafen…
      Sandmann

  3. Alex sagt:

    Hi
    Dieser Bericht verleitet mich nun doch mich hier endlich anzumelden.
    Schon ganz witzig: Im Achterforum schreibst du :“Vergesst eure BN Pipes ……
    Und was glaubst du was ich heute morgen gemacht habe ?
    Richtig 🙂 Hab an unserem S6 Plus eine schöne BN Pipes montiert und freue mich über das Donnern aus dem Heckbereich.Und ich dachte immer mein V8 klingt mit seiner 4-Rohr-Anlage brutal ……..
    Dein Bericht über dein AMG-Amerika Abenteuer ist super geschrieben und macht richtig Spaß zu lesen.
    Grüße aus Embühren/Legan
    Alex

    • Sandmann sagt:

      ALEX!

      Welch eine Ehre, dich hier begrüßen zu dürfen!

      Ich bin anerkanntermaßen kein Fan von allem, was ich bisher an nachgerüsteten Anlagen unter dem V8 gehört habe. Ich fand die entweder zu dumpf oder zu laut. Wenn ab 100km/h ein vernünftiges Gespräch nicht mehr möglich ist, lief etwas schief bei der Luxuslimousine…

      Aber ich lasse mich sehr gern vom Gegenteil überzeugen, lass‘ mal hören 🙂

      Sandmann

  4. Markus1975 sagt:

    Hehe

    Für eine Handvoll Dollar

    Ich freue mich nicht nur mein lieber. Ich GENIEße den Filmaufbau beim Slide mit dem Benz. Setzt die Musik doch genau da an, wo er so schön mit dem Arsch ein wenig kommt. Richtig schön stimmig und ich hätte es nicht anders gemacht. Nur wäre ich beim auf mich zufahren weiter in die Hocke gegangen. Quasi die Hasenstellung…kein Kommentar bitte. 😉
    Brauchst Du noch einen Kameramann? 🙂
    Und Du warst da. Du hast Spuren hinterlassen. Sowohl visuell als auch emotional haben sich die Reifen vom Benz eingegraben. Bei Dir wie auch im Kalifornischen Boden, den die Troopers so böse überwachen. 😉

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • Sandmann sagt:

      Bester Markus,

      ich hätte gern noch mehr Spuren hinterlassen, wenn ich vorher gewusst hätte, wie man die ASR ausschaltet 😀 Wir haben das Briefing ja erst am Abend bekommen…
      Mist 😉

      So, ich werde mal weitere Fotos hochladen…

      Sandmann

  5. Markus1975 sagt:

    Hey mein lieber

    Das haben die Jungs vom Briefing bestimmt mit Absicht gemacht. Die wußten schon warum. 🙂
    Obwohl der Wagen bestimmt auch so einen Riesen Spaß gemacht hat.
    Naja. Vielleicht in xx Jahren. Aber zuwerst ist meine schwarze Hütte mit Kultfaktor dran. Zum vierzigsten möchte ich mir meine Lady komplett fertig gestellt selber schenken. Dies sollte eigentlich in knapp vier Jahren zu schaffen sein.

    V8 mäßige Grüße

    Markus der jetzt in den nächsten Blog huscht

    • Sandmann sagt:

      Bester Markus,

      nein, das mit dem Briefing war keine Absicht. Das sollte eigentlich schon am Freitag Abend losgehen, damit wir auch wissen, was wir fahren. Aber in den von mir episch beschriebenen Problemen bei der Anreise steckten auch einige andere drin, und die waren noch HINTER dem Check In, als der Strom in Los Angeles ausfiel. Die haben den Charterflug nicht mehr bekommen und sind mit einem Auto aus San Diego abgeholt worden…
      Denen zuliebe haben wir das auf den kommenden Abend gelegt, die wollten vor allem ins Bett…

      Sandmann

  6. calimero sagt:

    Schlimm.
    So schlimm, daß man es immer wieder gucken will. Irgendwie kommt da ein krass guter Spirit rüber. Aber sagtest du nicht, du hast alle Helferlein ausgeschaltet? Beim Start auf dem Sand dreht die Hinterachse nur mäßig durch 😉

    Wenn das hier so cool weitergeht wird Sandmanns Welt meine Tageszeitung 😀
    Abel

    • Sandmann sagt:

      Ay Abonnent 🙂
      Äh… nun, ich bekam erst am Abend des betreffenden Tages einen Tipp, wie man die ASR ausschaltet. Serienmäßig geht das nicht komplett, denn AMG legt keinen Wert auf brennendes Gummi im Asphalt. Im gegenteil, es gibt sogar einen „Race“-Modus, womit du vermutlich JEDEN anderen Wagen stehen lässt, weil der AMG die perfekte Balance aus Schlupf und Anti-Schlupf anwendet.
      Löst man sich mental davon, dass man quasi in einem Computer sitzt, ist es sehr sehr geil!

      Sandmann

  7. El Gigante sagt:

    wollte ich eben der Vollständigkeit halber noch mal anfügen:

    Geiler Beitrag von „Grip“ … unbedingt ansehen^^:

    http://www.youtube.com/watch?v=xcUL9GTOvK8

    Gruß
    El

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ein bisschen Mathematik: *