Typ 43 mit 51 über 750!

Einfach mal machen!

In einer idealen Welt besitzt man zwei coole alte Autos, fährt die hier und da und hat ein erfülltes Leben. In der realen Welt sind es fünf oder mehr desolate, nur bedingt fahrbereite Schleudern 😀 Das Leben ist eigentlich viel ZU er(be)füllt, der Tag könnte gern 26 Stunden haben und von allen Seiten drücken Verantwortung und Aufgaben. Das ist dann der richtige Moment, um Unsinn zu machen. Nicht, dass ich das Abenteuer suchen würde, in diesem Fall hat es mich von alleine gefunden. Eine weitere desolate, bedingt fahrbereite Schleuder. #papasauto Der unbekannte, 43 Jahre alte Audi 100 Typ 43 ist vollgetankt, es ist 15:00 Uhr, das Radio funktioniert und ich will heute Abend noch in Kiel sein. Momentan bin ich in Stuttgart. Kommt ihr mit? Wir hören auch die Charts von 1979!

Der Tag mäandert seit 3:00 Uhr vor sich hin. Wenn ihr es nicht gelesen habt, klickt hier: Der Hinweg. Ich hole einen Audi 100, wie mein Papa ihn hatte, nach Kiel. Nun ist es so weit. Strecke machen wie damals™ in den späten 70ern. Tom Pace singt „Maybe„. Der Mann aus den Bergen. Wie habe ich dieses Lied geliebt 🙂 Und in den Bergen bin ich jetzt ja auch.

Puh. Und das in meinem Alter…

Die Tanknadel hat sich nach einem einem kurzen Aufschrei ganz nach rechts bewegt 🙂 Der Kilometerstand zeigt exakt 90.171 Kilometer und der Tageskilometerzähler ist genullt. Stuttgart wirft mir im 10-Minuten-Takt Vollsperrungen, Baustellen oder Sackgassen vor den schmalen Kühler. Immerhin – der funktioniert, auch wenn der elektrische Lüfter oft anläuft. #papasauto hat kein Kühlwasserthermometer, nur eine blaue Lampe für „kalt“ und eine rote für „heiß“. 1979 war sowas hip, man sollte der deutschen Ingenieurskunst doch bitte mal vertrauen. So bist du_hu:hu, nur du, nu_hu_hur du! Ja, Maffay! Ich mag sowas nicht. Ich will gefälligst wissen wie warm der Motor ist und ab wann ich mir Sorgen machen muss. Da ist sie endlich, die Autobahn!

Bahn frei!

Nehmt das! ihr Freizeitadvokaten

Dieses Foto ist ein Fest für die biodeutschen Gesetzespuristen! Nur eine Hand am Steuer, die andere am Handy und diiiirekt! vorm Gesicht. Mittlere Spur, selbstverständlich viel zu langsam, rechts von mir ist das auch bestimmt kein Beschleunigungsstreifen und hinter mir stauen sich mindestens 300 SUVs neuester Bauart, die alle schneller fahren wollen und die ich vorsätzlich! behindere. Sicherlich bin ich auch nicht angeschnallt. Und betrunken. Und nackt. Und im Radio läuft YMCA von den Village People. Da ist ja auch ein Polizist dabei. Ach ja.

Wenn man auf jedes dieser Bilder ein FUCK YOU pressen könnte würde ich das tun, aber dann brüskierte ich die Eltern von zartbesaiteten, minderjährigen Mitlesern. Ups. Ich habe mich gehen lassen 😀 Meine Vorbildfunktion für Gesamtdeutschland rau verletzend muss ich feststellen: Er läuft gut, der Audi. Unter Halblast fehlt der fünfte Zylinder kaum, die neuen Bridgestone Reifen rollen weich und entspannt geradeaus und ab 100 Sachen ziehen auch nur noch wenige Abgase vom abgerissenen Endschalldämpfer nach innen.

Gegenperspektive

Zwischen Herz und Magen entsteht ein neuer Anflug von Roadtrip Romantik. Keine neuen Geräusche dringen aus den Tiefen der Technik an meine Ohren, keine Warnlampen leuchten unerwartet auf (auch nicht die rote vom Kühlwasser). Ab und an muss ich dann doch mal am kleinen Senderpinöppel des Radios drehen, was mit spitzen Fingern auf Dauer ein bisschen weh tut. *schnirk* AUA! schschschchchch „… die Wanne is voll.. daba du dap dap ouh ouh ouhhhhh“ *schnirk* ohgottogott AUA *schnirkschnirk* Und das alles bei 34 Grad ohne Klimaanlage. Die rumpelige Holzkugelauflage, über die so viele von euch bei Facebook absolut nicht politisch korrekte Witze gerissen haben, belüftet und massiert meinen Rücken angenehmer als die Massagefunktion in einem Phaeton. Jetzt nass und klebend direkt auf dem Velours rumzuflatschen wäre die schlechtere Alternative.

Er, ich und die BAB

Die Kilometer verschwinden wie die gestrichelten Linien unter der Motorhaube. Ich hänge verträumten Gedanken nach und lasse Unmengen von lauwarmem Mineralwasser in mich reinlaufen. Später entwischen mir gut dosierte Bäuerchen im Takt der Musik auf SWR3 und ich bin ganz glücklich, dass niemand neben mir sitzt. I was made for lovin‘ you von KISS klappt ganz gut. Manchmal muss Mann einfach alleine sein. Bei Gesamtkilometer 90.171 und einem angezeigten Tageskilometerstand von 000,0 ist meine gute Laune voll im Plus, die Tanknadel hingegen sinkt zusehends in die entgegengesetzte Richtung. Nach all dem Wasser für mich ist es an der Zeit, fossilen Brennstoff für ihn zu organisieren. Und einen Blick unter die Haube der unentdeckten Möglichkeiten zu werfen.

Pausencheck. Alles noch da?

Das gute Super läuft und läuft und läuft. rurr rurr rurr Das kontemplative Fließen des goldenen Safts durch so ein uraltes „Blasenfrei zapfen“ Rädchen ist beruhigend, die mechanische Liter- und Preisprognose nicht. *KLACK* Hui. Auf dem Weg zum Tresen google ich die Entfernung vom Startpunkt bis hier und grabe alles aus, was an Mathe noch übrig ist. Liter durch Strecke mal 100… einen im Sinn… Moment… Ui. 14,5 Liter pro 100 Kilometer. Das ist viel. Aber das ist dafür, dass der Vergaser nur nach Gefühl und die Zündung nur nach Gehör eingestellt sind (und ein Zylinder nicht mitläuft) vertretbar. Wenn ich schonmal dabei bin, kann ich gleich nach dem Öl gucken und die fünf Kerzen rausdrehen. Vielleicht sieht man ja was?

Der schwarze Asphalt wabert in der hessischen Nachmittagssonne wie eine Fatamorgana in der Wüste, während Donna Summer Hot Stuff gröhlt. Hallo Peilstab. Einen frischen Schluck Öl braucht der alte Herr ebenfalls. Gut dass ich seit heute Morgen ein inzwischen weit gereistes Fläschchen in meinem Jutebeutel mitführe. Dann mal raus mit den Funkenmariechen, ein bisschen sandmann’scher Strecksport ist auf der langen Etappe gut für die innere Rückenmuskulatur. Der Motorraum ist so ausladend, dass man mit seinem Schlafsack plus Kuschelkissen einziehen könnte. Fünf heiße Zündkerzen rausdrehen bedeuten für ein ungeduldiges Gemüt wie mich, sich vier Mal die Finger zu verbrennen und erst dann Handschuhe anzuziehen.

Heiß. HEIIISS!!

Zündkerze Nummer vier ist siffig und dunkel, alle anderen zeigen sich rehbraun und trocken. Die Frage ist jetzt: Liegt es an der Kerze oder am Zylinder selbst? Ich tausche den Kandidaten mit der fünften Kerze, denn Nummer Fünf lebt. Lustiger Film eigentlich. Fünf ist Trümpf. Kennt ihr Rolf noch? Fünf Freunde im Zeltlager war damals mein Lieblingsfilm, mit einer gruseligen Dampflok und einem zugemauerten Tunnel. In vielen Kulturen ist Fünf die Zahl der Liebe als unteilbare Summe der männlichen Zahl Drei und der weiblichen Zahl Zwei und außerdem die Zahl der Liebesgöttin Venus. Ach die Venus. Mit Bright Eyes, wenn man Art Garfunkel glauben darf. Vielleicht sollte ich beim Weiterfahren mehr Wasser trinken. Und das Fenster weiter öffnen.

Nummer vier klebt

Mir fehlt angesichts der noch bevorstehenden Meilen der Elan, tiefere Forschungen zu betreiben – und ich verlege die investigativen Annahmen auf einen anderen Tag. Tragedyyyyy – When the feeling’s gone and you can’t go on it’s tragedyyyyy! Kerze kaputt, Ventil abgerissen, Kolbenring im Sack, was soll’s. Der Audi läuft, das Wetter ist großartig und ich mach lieber ein paar Fotos 🙂 Womit wir beim nächsten Aufreger sind: Haubensitzen.

Haubensitzen

Wenn du solche Bilder in den richtigen Gruppen zeigst, schreien sie dich an, beleidigen dich und stecken Nadeln in Voodoopuppen mit deinem Gesicht. Meistens sind das die gleichen Zeitgenossen, die dich wegen der Bilder am Steuer direkt bei Marc Zuckerberg wegen Hassrede anzeigen. Sie sind beim Schulsport immer als letzte gewählt worden, haben in ihrer Langzeitbeziehung nichts mehr zu sagen und keine Freunde. Niemand will sie. Viele von ihnen besitzen einen hochpreisigen Klassiker, den sie aber niemals fahren. Es könnte ja anfangen zu regnen. Diesen geballten Frust blasen sie jeden Abend anonym gegen andere, die anders sind als sie. Auch ethnisch. Auch politisch. Und dann kommt immer: „Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen!“. Aber was haben politische Grundeinstellungen mit alten Autos zu tun? Viel. Wenn man sich auf eine Motorhaube setzt.

Haubensitzen. Herrlich.

Und ich sag’s euch noch einmal: Die Welt sieht von einer Motorhaube betrachtet irgendwie anders aus, und der Po wird schön warm. Auf den Kotflügel gestützt verbeult das flächige Blech auch nicht doller als der Rest vom Auto 😉 Aber jeder wie er mag. Der Tank ist wieder voll, die mittelgroßen Scheine in meinem Portemonnaie werden weniger. Bis nach Kiel ist es noch weit, The Devil sent you to Loredo, aber der alte Mann vertraut dem 43 Jahre alten Auto inzwischen. Wir lernen uns langsam kennen. Und jetzt, wo die Nervosität und die Aufregung aus meinem Magen verschwinden kommt der Hunger! Oh Schreck, ich habe seit den Reisebrötchen™ heute Morgen noch nichts gegessen! Und wo gibt es glücklicher machenden Mampf als direkt an einer Autobahntankstelle?

Frikadelle mit Kraut – legendär

Frikadelle mit Kraut

Weizenbrötchen mit Weißkohlgehäck, ein gebratener Hackball und Remoulade sollten auf keinem Roadtrip fehlen. Früher® gab’s bei Mama und Papa auf dem Reise-Rastplatz kaltes Balm-Dosenrindfleisch im eigenen Saft mit Curryketchup, weiche Brötchen und hartgekochte Eier. Ich habe das überlebt, also kann ich damit auch weitermachen. I will survive. Die Pflicht ist, sich von dem unhandlichen Konstrukt nicht stärker ablenken zu lassen als von selbstlosen Handyfotos am Steuer. Ihr wisst ja, die Advokaten. Die Kür wiederum ist, das Ding so zu essen, dass nichts von der Remoulade auf das Shirt klatscht. Wobei das am Ende egal ist, ich bin so dermaßen nassgeschwitzt dass ich meine Klamotten morgen verbrennen muss. Und untenrum bin ich ja sowieso nackt. Wie man liest. *burps*

Irgendwie sind es dann doch viele Kilometer

Im Westen geht langsam eine limagelbe Sonne unter. Beim Gesamtkilometerstand 90.171 und einem Tageskilometerstand von 000,0 werden mir zwei Dinge klar.

  • Der Kilometerzähler vom Tacho ist kaputt
  • Ich mag dieses Auto

Das mit dem Tacho ist nicht so schlimm, der ist sowieso vom Facelift-Modell reingebastelt. Genau wie das Lenkrad. Die zweite Erkenntnis ist die wichtigste, die musste erstmal wachsen. Das ist jetzt passiert. Und es geht weiter, aber das schaffe ich nicht allein. Mein Job ist erstmal das Beschaffen diverser fehlender oder kaputter Kleinteile bis zum nächsten Frühling. Zum Beispiel muss das Poti für die Armaturenbeleuchtung neu oder überbrückt werden, das war beim Dottore auch schon so. Bis dahin bleibt rund um den Tacho alles dunkel…

Gleich ist sie weg.

Und im Frühling 2023 wandert der Audi ohne Sitze, Scheiben und Motor zu einem Karosseriebauer nach Polen. Der holt ihn bei mir ab, schweißt ihn fachmännisch durch, konserviert ihn, grundiert ihn, lackiert alles in limagelb und stellt mir das Ergebnis wieder vor die Tür. Vielleicht befriedet das ja eure Unkenrufe bezüglich Verzettelung und zu vieler Projekte ein wenig. The Logical Song. Supertramp. Ich hätte diese Schweißarbeiten in meinem einen Leben nicht zeitlich geschafft, das machen andere. Ohne diesen Joker wäre der Deal gar nicht über die Bühne gegangen.

Durst und Dunkelheit

Naaaachts, wenn alles schläft, solltest du bei mir seiiiiiin. Immer wenn ich sechs Wochen oder länger nicht beim Friseur war sage ich eingangs: Mach das mal wieder so dass ich nicht wie Howard Carpendale aussehe 🙂 Ich glaube ich bin irgendwo an der A7 im Harz. Inzwischen ist es dunkel, draußen und drinnen im Cockpit vom Audi, und der Wagen hat schon wieder Durst. Papas Auto muss noch ein wenig in die Entzugsklinik, vielleicht mach ich den Motor mal auf und schau was da los ist. Irgendwann im Winter.

Da sind wir ja wieder.

Es gab eine Zeit, da konnte man für diese Tankrechnung eine Woche Urlaub auf den Malediven machen. Egal. Andere spielen Tennis oder Golf – ich tanke. Und ich bereue keine einzige Minute, dass ich nicht mit einem Trailer unterwegs bin. Ich hätte auch mit dem Auto und dem Trailer (statt dem ICE) nach Stuttgart mit quälenden 80 Sachen fahren müssen. Und dann wieder zurück, das hätte wesentlich länger gedauert. Und überhaupt – mit welchem Auto?? Unser Daimler hat einen Haken, mit dem ist aber der Rest meiner Familie unterwegs wenn ich mich „rumtreibe“. Die starre Anhängerkupplung für den XM liegt noch neben dem Cosworth Motor in meinem Hof. Und – auf eigener Achse macht es so viel mehr Spaß, ich lerne mein neues altes Auto kennen und kann katalogisieren, was ich noch alles kaufen muss.

Inarisilber. Noch.

Auf die Einkaufsliste kommen ein paar Ausstellfenster, neue Radioknöpfe, mindestens eine neue Fensterkurbel, eine neue Windschutzscheibe (die hat einen Riss), Lenkrad, Tacho und ein neuer Türgriff. Der komplette Auspuff muss ab Krümmer neu gemacht werden, die Windleitbleche vom Kühlergrill zum Kühler fehlen und bestimmt finde ich noch mehr. Also wenn ihr noch Teile vom VorFacelift loswerden wollt, hier wäre ein erhobener Zeigefinger der schnippst. Papas Auto soll wieder werden.

Die letzte Etappe

Genug Pause gemacht, langsam werde ich ein kleines bisschen müde und sehne mich nach meinem Bettchen in Kiel. Und das ist noch ein ganzes Stück weg. Kreuzberger Nächte mögen lang sein, die in Seesen finden aber ohne mich statt. Was mag aus den Gebrüdern Blattschuss geworden sein? Ich kaufe zwei weitere Cherry Colas, ja ja ich weiß. Aber ich mag die wirklich gern 😉

Strecken und weiter

Langsam wird die nächtliche Autobahn Lehrer – ich bin trotz Studium nie leerer geworden. Die Geschwindigkeit verraten das Navi und mein Bauchgefühl. Der Fünfzylinder singt melodisch wie ein rüstiger Tenor, der endlich die Rolle seines Lebens im Kammerchor der Staatsoper bekommen hat. Nicht vier, nicht sechs, nein fünf Zylinder. Ich finde das faszinierend. Vier wären für die gehobene Mittelklasse zu schlaff gewesen, sechs zu lang, also hat Piëch an den bewährten Reihenvierzylinder noch einen Topf dransetzen lassen. Den Rundlauf haben sie nie richtig hinbekommen, aber der Motor ist eine Art technische Ikone. Ich ahne, warum. Aber warum ist der Mann die Zahl 3 und die Frau die Zahl 2?

Hey. Ich durchquere langsam wieder bekannte Landstriche. Die milde Nacht zieht am noch nicht limagelben Audi vorbei wie dunkler Sirup. Im Osten geht ein fetter, rötlicher Vollmond auf und schiebt sich träge aus den vorbeiziehenden Bäumen in den Himmel. Er kommt immer mit, egal wie schnell ich fahre.

Vollmond über dem Hafen

Der Mond ist aufgegangen

Der mitwandernde Mond ist einem Kind gar nicht so leicht zu erklären, auch nicht wenn man mal Physik auf Lehramt studiert hat und das eigentlich können sollte. Kinder können ja kaum die Entfernung von hier zur anderen Straßenseite abschätzen, geschweige denn von Kiel bis zu Oma Inge nach Plön. Oder zu Opa Kalle nach Uelzen. Und Opa Kalle oder Oma Inge kommen nicht immer mit, wenn man fährt, also sind sie anders als der Mond. Deshalb verschweigen wir die 300.000 Kilometer Entfernung, auch wenn wir virtuell in Opa Kalles Auto unterwegs sind. Schön ist er, der dicke runde Geselle. Also der Mond. Wie er so hinter der Hamburger Köhlbrandbrücke das Sonnenlicht reflektiert und sich über meine schlechte Kamera kaputtlacht. Und **plopp** wird die Elbe unterquert.

Jetzt bin ich fast zu Hause.

Als der alte Neckarsulmer unter dem großen Fluss in Richtung Norden durchfährt, werde ich ein bisschen melancholisch. Warum will ich ein altes Auto so aufbauen, dass es wie das Auto meines Papas 1979 aussieht? Genau so, mit dem Jan Cux Aufkleber hinten drauf? Weil ich etwas suche, was ich schon lange nicht mehr zu finden glaube? Nein. Diesmal nicht. Ich mag das Modell, und ich freue mich auf den Blick von Papa wenn ich damit auf den Hof rolle. Vielleicht sind es diese Aufgaben, die mich wach halten. Diese Murmeltiertage sind mir zuwider, Alltagstrott, geheuchelte allabendliche Zweisamkeit vorm Smart TV oder das Unterdrücken von Wünschen und verrückten Ideen. Ich bin zu alt, um nicht zu leben! Während ich noch über die Untiefen des Daseins nachdenke passiere ich das ersehnte Ortsschild von Kiel und biege in meine Straße ein.

Angekommen

Zu Hause. Wo auch immer das ist. So oder so hat der 1979er GL 5S bravourös durchgehalten! Booooorn! Born to be alive (Patrick Hernandez). Hättet ihr daran geglaubt? Vielen Dank Peter, dass du mir diesen Wahnsinn nicht ausgeredet hast. Und für den Support von Norditalien aus. Vielen Dank Felix, dass du für Peter körperlich eingesprungen bist und mich bis zur Stadtgrenze unterstützt hast. Danke Christoph, dass du mit dabei warst und uns mit Wissen und Anwesenheit bereichert hast. Danke an Bridgestone für die schnelle Lieferung dieser wirklich großartigen Reifen und danke an Euromaster Stuttgart-Wangen, dass ihr mein Auto so kurzfristig verarztet habt. Ich bin glücklich und stolz und… sehr sehr müde 😉 Bald geht’s weiter. Ich freu mich drauf!

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

26 Antworten zu Typ 43 mit 51 über 750!

  1. Jürgen sagt:

    Hey Sandmann!

    Wunderschön zu lesender Bericht – als wäre man dabei gewesen. Ich freue mich für Dich, dass Du den Audi gekauft hast, auch wenn noch viel Arbeit drin steckt.

    Wenn ich noch das damalige Auto meines Papas bekommen würde… Aber das ist ein eher sinnloses Unterfangen. Wer hat heute noch einen Fiat Argenta 2500 Diesel in goldmetallic rumstehen, der nicht Kernschrott ist…?

    Unterhalte uns bitte mit weiteren Geschichten vom Audi, es wird sicher interessant. 😉

    Viele Grüße
    Jürgen

    • Sandmann sagt:

      Ay Jürgen,
      Fiat Argenta?? Oha. Das muss ich gleich mal googeln, der sagt mir absolut gar nichts. Aber selbst Kernschrott kann man ja mit Zeit und ein wenig Geld wiederbeleben, wenn man es denn möchte. Ich gebe ja einen Teil der Arbeit ab. Bei solchen Autos hält sich das finanziell im Rahmen, ist ja kein 300 SL 🙂
      Grüße aus dem Norden
      Sandmann

      • Jürgen sagt:

        Hey Sandmann,

        Fiat Argenta ist ganz einfach. Stell Dir einen Volvo 244 vor, etwas kleiner, etwas italienischer gestylt und dünneres Blech – Voilá! 😉

        Finanziell hält sich das bei den Brot-und-Butter-Autos schon im Rahmen, ich befürchte aber, dass die Ersatzteilversorgung noch schlechter ist als beim Typ43. Reicht ja schon bei meinem 22-jährigen Fiat Marea. Dort modellspezifische Teile zu bekommen wird manchmal schon schwierig.

        Aber genau deswegen hat man das Hobby ja. Bei jeder gemeisterten Hürde ist das Erfolgserlebnis riesig. 😉

        Viele Grüße aus dem Süden
        Jürgen

        PS: Hörst Du nicht auch den Granada betteln, dass er zurück auf die Straße möchte? 😛

        • Sandmann sagt:

          Ay Jürgen!

          wir haben uns dazu ja schon im Messenger ausgetauscht 🙂 Ich bin ein großer Fan der italienischen Limousinen! Meine allerersten Fahrversuche machte ich in einem ausgemusterten Fiat 131 Mirafiori auf dem Gelände des Autohauses, wo ich ein Schulpraktikum absolvierte. Das bleibt hängen! Ein finnischer Freund meines Stiefvaters fuhr einen Fiat 132, also quasi einen alten Argenta, und ich konnte es nicht fassen wie groß das Auto ist 🙂

          Allerdings ist mir Fiat zu weit weg, um nochmal „neu“ anzufangen. Ich bin und bleibe Ford und Audi. Und ein bisschen Citroen, man soll ja nicht auf zu vielen Hochzeiten tanzen…

          Der Granada ruft, ja das tut er. Allerdings ruft der schon seit 1994, der scheint also geduldig zu sein. Ich mache erstmal die etwas weniger umfangreichen Projekte fertig. Es kommen jetzt keine neuen mehr dazu, versprochen. Also. Theoretisch. Und dann geht es an den Granada 🙂

          Viele Grüße aus dem Norden
          Sandmann

  2. kupy sagt:

    Was für ein Roadtrip! Danke fürs Mitnehmen! Und *daumendrück* gute Synchronisation von allem, was das Leben er- und ausfüllt!

    • Sandmann sagt:

      Ay kupy,
      der Trip war toll, ich zucke schon wieder in Richtung Garage…. Puh. Das macht Spaß 🙂 Aber jetzt kommt erstmal der Taunus unter’s Messer, und das Moped muss für Dänemark fit gemacht werden. Alle anderen teile des Lebens laufen so gut, wie sie laufen können. Prioritäten setzen ist wichtig, und wenn man das mit ein wenig Lebenserfahrung und Herz macht geht es allen Beteiligten gut.
      Wird schon. Es geht immer weiter.
      Sandmann

  3. Reise Merlin sagt:

    Oops

    Ich hatte mein Kompromiss Traumauto.. 86er Audi 100 Avant, rostfrei, letzter Vergaser, gesunde 470.000 km. 600 tacken 4 raten

    Joo. Sprit Vorförder Oumort- 150 tacken!! Von 400 h4 / Rente. MMM.. TÜV 120. Labern… Zulassen 100?? Wenn’s reicht .

    Versichern!!??

    Fahren. Tanken..

    Jooooo

    Schade. So. Einen. Bekomm ich nicht wieder. Geschweige denn, 4 Raten Zahlung bei so ne Piss Mini Summe

    Jup. Schade. Schade schade schade. ..

    Scheiss Geld!!!!!

    • Sandmann sagt:

      Geld, zumindest ein ganz kleines bisschen davon, ist leider die Voraussetzung für die meisten Hobbies 🙁 Wenn die Kohle nicht reicht kann man ja nicht mal Briefmarken sammeln. Obwohl das heute glaube ich sowieso niemand mehr macht.

      Das ist der Grund warum ich JETZT diesen ganzen Kram mache. Kinder noch nicht alle flügge, Jobs okay, keine körperlichen Gebrechen. Also – Autos. Und noch eins und noch eins. Solange man noch tanken kann 🙂

      • Bronx.1965 sagt:

        „Das ist der Grund warum ich JETZT diesen ganzen Kram mache. Kinder noch nicht alle flügge, Jobs okay, keine körperlichen Gebrechen. Also – Autos. Und noch eins und noch eins. Solange man noch tanken kann“

        —————————————————————————-

        Das bringt es auf den Punkt! Meine Burschen sind zwar flügge, das ist aber auch der einzige Unterschied. 😉 Alles andere teile ich.
        Du weißt ja woran ich aktuell schraube. Und das macht unendlich Spaß!

        Grüße von der Kante!
        Bronx

        • Sandmann sagt:

          Ay Maismann,
          war schön dich neulich mal wieder zu sprechen. Und ja – deine Projekte sind großartig, besonders das aktuelle! Für eine derartige Perfektion fehlt mir noch die Zeit, deshalb lagere ich teilweise aus. Aber so langsam ist meine Autofamilie komplett. Der Bulli fehlt noch 🙂
          Bis bald!
          Sandmann

          • Bronx.1965 sagt:

            Danke. 🙂
            Das gebe ich gern zurück.

            Es braucht aber alles auch seine Zeit. Und wenn ich sehe was das pulvern (lassen) von Teilen heute kostet, bin ich froh das dieses die einzige Fremdleistung ist die ich in Anspruch nehmen muss und dass ich es bereits im vergangenen Winter habe machen lassen.
            Wäre ich auch noch auf einen Lackierer angewiesen, nee, das würde dann doch die Kasse sprengen.
            Ich wollte zum Herbst fertig sein, nun aber wird es den Winter über noch dauern. Was jetzt nicht so schlimm ist da ich dann wenigstens die langen Winterabende irgendwie über die Bühne kriege. 😀

            Bis auf bald mal wieder.
            Maismann

            • Sandmann sagt:

              Ay Bronx,
              ich habe schon lange aufgehört, meinen Projekten einen Zeitrahmen zu geben. Es dauert so lange, wie es dauert. Hauptsache, es steht ein fahrbereites Auto auf dem Hof, im besten Fall deren zwei.
              Ich bin gespannt wie es bei dir weitergeht. Drück mal die Daumen dass meine Zündapp es übermorgen nach Dänemark schafft 😉
              Beste Grüße
              Sandmann

  4. Armin sagt:

    Sehr cool, ich habe auch zwei 43er Zuhause stehen. Da hast du mir vor einem halben Jahrzehnt Mal nen Wärmetauscher und einige Zierleisten verkauft 😉
    Viel Spaß mit dem Projekt. Auch wenn er nicht Resedagrün, sondern Inarisilber ist 😅
    Grüße aus Bayern
    Armin

    • Sandmann sagt:

      Ay Armin,

      wenn ich alle Auditeile aus der Zeit mit dem „Dottore“ aufgehoben hätte wäre das inzwischen Garagengold! Mist 🙁 Und jetzt, wo ich wieder einen habe werden mir am laufenden Band weitere angeboten 😀 Gut dass die alle a) viel zu teuer oder b) Avants sind und ich c) nicht mehr als einen Audi 100 brauche…

      Und habe ich irgendwo resedagrün geschrieben?? Wo? 😀 Ich bin noch ein wenig vorbelastet von meinem resedagrünen in den 90ern. Das war noch vor der Geschichtenzeit und noch vor dem Audi V8…

      Viele Grüße aus Kiel
      Sandmann

      • happyc sagt:

        Schönes Auto, und eine wunderbare Geschichte… Habe ich gerne gelesen!
        Naja, nicht alles wird durch die Zeit zu Gold. Besonders bei dem Modell nicht – ich habe vor einem halben Jahr meine Halle räumen müssen, und hab viel, viel weggeworfen, weil keiner Interesse an den Teilen hatte – am allerwenigsten die, die am lautesten rufen, dass man ja nix mehr bekommt.
        Was ich dir noch anbieten kann: Tachoeinheit VFL mit Temperaturanzeige (gabs im Modelljahr ´78), Zierleiste für den Kotflügel vorne links, 5-Gang-Getriebe mit Schaltbox und Getriebehalter. Verchromte Fensterkurbeln müsste ich noch haben (muss ich erst schauen, bevor ich da sicher sagen kann). Benötigst du sonst noch was?

        • Sandmann sagt:

          Ay happyc,
          echt so schlimm? Also als ich vor 8 Jahren oder so den Dottore hergab und auch das Teilelager auflöste bekam ich noch einigermaßen normale Preise für den Kram. Da ist heute nichts mehr über.
          Dementsprechend: JA! Ich brauche. VFL Tacho gern, Getriebe auch, Kurbeln auch. Radio mit Kassette, kompletten Auspuff und dies und das. Hast du noch Ausstellfenster? 🙂 Schreib mir doch bitte mal an sandmann/ät/sandmanns-welt.de es kommt auch immer ein bisschen auf den Preis an. Danke!
          Sandmann

  5. Klaus sagt:

    Hallo Sandmann,
    tolles Projekt. Ich hoffe, dass aus dem guten alten Blech bald wieder ein echtes Schmuckstück wird. Darf man fragen, mit welchen Kosten Du bei der Restaurierung der Karrosse in Polen rechnest? Ich spiele mit dem Gedanken, mir irgendwann auch mal einen zuzulegen. Nicht nur aus nostalgischen Gründen, denn ich finde die Form zeitlos schön und auch das plastikbarocke Innenleben hat schon was :-). Mein Vater hatte einen GL 5S in Kupfer Metallic, Baujahr 1978. Ohne Servo, ohne ZV, ohne Klima, versteht sich. Als mein Vater, frisch vom Händler kommend, damit zu Hause vorfuhr, war ich mit meinen 10 Lenzen mächtig stolz und als ich mit 18 den Führersschein hatte, durfte ich ihn am Wochenende regelmäßig ausgiebig ausführen. Für den schmalen Geldbeutel eines Schülers/ Studenten war der Verbrauch allerdings denkbar unpassend. Deine 14 Liter kann ich, zumindest im Stadtverkehr, aus der Erinnerung bestätigen. Auf der Autobahn kam er bei 130 mit 10 bis 11 Litern klar. Leider war die Blechqualität damals hundsmiserabel. Ich erinnere mich, dass der Rost nach 6 Jahren an mehreren Stellen mitten aus dem Blech heraus sprießte. Nach diversen Versuchen meinerseits, den Rost einzuhegen, mussten wir nach 15 Autolebensjahren aufgeben und ihn in die ewigen Blechgründe verabschieden, weil buchstäblich jeder Quadratzentimer von der braunen Pest befallen war und die neue TÜV Plakette Investitionen in astronomischer Größenordnung erfordert hätte. War ein schönes Auto und wenn ich hin und wieder mal einen auf der Straße sehe, wird mir richtig warm ums Herz. Viel Erfolg bei Deinem Projekt! Freue mich auf den nächsten Bericht.

    • Sandmann sagt:

      Ay Klaus!

      Oooooh du bist quasi auch in einem „aufgewachsen“? Hach. Und dann noch die ersten Selbstfahrten, na das schreit doch regelrecht nach einem Projekt in den kommenden Jahren oder nicht? 😉 Ja, die Blechqualität war schlimm. Ich hatte mich irgendwann mal mit einem Audimann unterhalten, habe aber vergessen was das Problem war. Gab es da nicht eine Kooperation mit der DDR? Einige Bleche wurden im Osten gefertigt und mieser Stahl verwendet? Ich kenne auch Gerüchte, nach denen die Audi 100 nur auf der Beifahrerseite schlimm rosten weil da die Bleche verbaut wurden 😀 Aber ich denke, vor allem die schlechte Konservierung ab Werk und das viele Salz damals auf den Straßen haben alles gegeben.

      Ich habe auch noch viele schöne Erinnerungen an den Audi meines Papas. Das geht los mit den kindlich-kryptischen Symbolen in den Scheiben und dem Armaturenträger (schrieb ich mal vor langer Zeit drüber: https://www.sandmanns-welt.de/aus-der-sicht-eines-kindes/) und endet mit warmen Sommerabenden, Handwäsche auf der Straße vorm Haus und Urlaubsfahrten in den Schwarzwald oder nach Österreich. Hach. Und na klar fahre ich den limagelben Herren, wenn er irgendwann fertig ist, zu den Orten von Damals. Wie sich das gehört und wie ich das mit dem K70 ja auch schon gemacht habe…

      Das mit dem polnischen Karosseriebaubetrieb muss ich erstmal selbst ausloten, bevor ich das in die Öffentlichkeit rufe. Ich habe zwei gute Referenzen und kläre die Vorgehensweise einmal. Ich weiß nur, dass die das Auto vor der Tür abholen und ein paar Monate später meisterhaft durchgeschweißt und lackiert wieder vor die Tür stellen. Und das für einen mittleren vierstelligen Betrag. Wir werden sehen 🙂

      Bis bald
      Sandmann

      • Klaus sagt:

        Hi Sandmann, danke für die Zwischeninfo. Dann warte ich mal Deinen Bericht ab. Freue mich darauf. Ich habe mal gelesen, dass in den Blechen ein zu hoher Kupferanteil enthalten war, was dann zur Korrosion von „innen heraus“ geführt haben soll. Vor dem Audi hatte mein Dad übrigens auch einen K70. Baujahr 1972 in leuchtorange mit 90 PS und schwarzer Inneneinrichtung. Den fand ich als Kind auch toll. Das zarte Jaulen des Motors beim Gasgeben ist mir heute noch im Ohr. Leider hat sich dann bei einer Reise in die DDR 100 Km hinter der Grenze die Zylinderkopfdichtung mit einer atemberaubenden Wolke weißen Dampfes aus dem Endschalldämpfer verabschiedet. Die Rückreise gestaltete sich extrem abenteuerlich, inklusive Abschleppen durch einen Wartburg 311, den ein Verwandter von uns organisiert hatte. Der Besitzer war gern bereit, uns gegen einen 100 DM Schein „Westgeld“ zur Grenze zurück zu schleppen. Meine Mutter wollte den KaSi nach der Reparatur aus Verärgerung nicht mehr sehen und so wurde er verkauft und der kupferne Audi C2 kam als Nachfolger. Bis bald, Klaus

        • Sandmann sagt:

          Ay Klaus.

          Der K70 meines Papas hatte auch manchmal thermische Probleme, was ich allerdings im Nachgang bei meinem eigenen nicht rekonstruieren konnte. Das Kühlsystem ist eigentlich gut dimensioniert, ich hatte den zu keinem Zeitpunkt zu heiß bekommen, weder im Stand noch auf der Autobahn.

          Wenn sich bei euch die Kopfdichtung dermaßen spektakulär verabschiedet hatte war sicherlich vorher irgend etwas anderes schon im Argen oder gelockert. Schade um das Auto. Ich habe aber in den 10 Jahren gemerkt, dass ein KaSi nicht wirklich eine Herzensangelegenheit von mir ist. Und ohne Herz mag man die Zeit und das Geld nicht gern aufwenden. Mal sehen wie das mit dem Audi wird… 🙂 Wir waren übrigens sowohl mit dem K70 als auch mit dem Audi 100 seinerzeit mehrmals in der DDR auf Verwandtenbesuch und sind immer mit kaputten Stoßdämpfern zurück gekommen 😀

          Grüße vom Schreibsofa
          Sandmann

  6. Anonymous sagt:

    Hey Sandmann,
    die Kindheitserinnerungen regen sich auch bei mir, wenn es um die Marke Audi geht.
    Allerdings besaß mein Vater einen 2 türigen!, manilagrünen! Audi 80 B2. Vor gut 15 Jahren hatte ich so einen in gleicher Farbe probegefahren. An diesem Fahrzeug reizte mich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts. Es wurde ein W123.
    Heute ärgere ich mich und finde den Audi wieder cool.
    Einen 100er mit 5 Pötten erst recht.
    Grüße in den Norden!

    • Sandmann sagt:

      Ay — äh — Jemand 🙂

      Wie kommt es denn, dass dich an dem damals nichts gereizt hat (und du dann einen W 123 genommen hast, die reinkarnierte Spießigkeit der 70er 😀 ) und jetzt doch wieder? Aus dem Bauch heraus sind B2 noch besser zu bekommen als C2, oder? Und jetzt stell dir den B2 mal mit 5 Pötten vor 🙂 Na los. Mach dich auf die Suche.

      Sandmann

  7. Martin sagt:

    Respekt 🙂
    Wenn ich das Auto meines Vaters fahren wöllte, wäre das ein aquariumblauber Trabant 601 S mit schwarzen Augenringen. Am besten noch mit einem Qek Wohnwagen, mit dem wir zu viert vollgepackt an die Ostsee gefahren sind – wohlgemerkt mit 26 PS! 🙂 Aber vermutlich wäre der weniger selten als ein limagelber Audi 100 Typ 43…
    MfG Martin

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