Poesiealben

Woran erkennt man, dass es nicht HEUTE ist....?

Woran erkennt man, dass es nicht HEUTE ist….?

Weihnachten Teil 2
Die letzten Tage des schwindenden Jahres tropfen noch immer wie zäher Sirup aus der Kanne mit dem 2013er Aufdruck, und der graue Morgen mit dem so vertrauten Geruch nach Zuckerrüben begleitet mich heute an die Kante des Elbe-Seitenkanals. Ich habe zwei alte Poesiealben und meine Tochter dabei. Olaf hat auch solch sentimental machende Büchlein an Bord, außerdem ein Gästebuch mit einem Foto drin. Wir sehen da einen Audi 100 und mich im Jahr 1997 – verschönert mit damals vermutlich irre witzigen Kommentaren, 🙂 mit blauem Edding geschrieben. Ich weiß nicht wo die Zeit geblieben ist, aber ich weiß noch, wo damals vor 16 Jahren das Foto gemacht wurde. Schließlich habe ich auf diesen Straßen und in diesen Häusern die ersten 12 Jahre meines Lebens verbracht. Also… fahren wir mit meinem Audi 100 heute wieder zu genau dieser Stelle.

Dass ihr euch auch fein daran haltet!

Dass ihr euch auch fein daran haltet!

Fangen wir ein bisschen weiter vorn an. Kennen Sie überhaupt noch POESIE ALBEN? Sie waren in den 80ern ein Muss für jeden geltungsbedürftigen Schüler, diese kleinen Büchlein, in die alle nahen Verwandten, möglichst auch alle Mitschülerinnen und Mitschüler und natürlich – besonders cool – alle Lehrer was reintexten sollten. Einen kleinen Spruch, ohne sich dabei zu verschreiben. Eine Erinnerung, mit zusammengekniffenen Lippen und besonders sauber auf hinterlegtem Linienpapier formuliert. In späteren Versionen auch mit Foto und aufdringlichen, vorgedruckten Fragen nach den Lieblings-Bands, dem Lieblingsessen oder anderen sehr wichtigen Informationen, die meistens bereitwillig rausgegeben wurden. In einer Zeit lange vor der NSA und Edward Snowden. Auf der ersten Seite dichtete ich höchst kreativ diesen Sauberkeitsaufruf und stempelte noch ausgelassen ein paar Donald Ducks rein.

Das aktuelle Fotomodell erbittet einen Schluck Schmiermittel

Das aktuelle Fotomodell erbittet einen Schluck Schmiermittel

Olaf aus Uelzen ist einer meiner ältesten Freunde überhaupt, und der gestrige Abend bei ihm zu Hause ist nicht nur wegen dieser Poesiealben wesentlich länger geworden, als wir das geplant hatten… Das legt heute Morgen außer dem einzigartigen Geruch der Uelzener Zuckerfabrik (ich scheine nach wie vor der letzte Mensch auf der Welt zu sein, der den mag) noch den milchigen Schleier der Müdigkeit auf meine Augen und meine Knochen, aber was soll’s. Schieben wir das mal aufs Alter, wir sind einfach keine 20 mehr, irgendwie konnte man damals mehr ab…. Der andere alte Herr, der gute Dottore Audi 100, macht sich nach dem Frühstück noch ein bisschen fit für einen späteren Auftritt, ein Schlückchen Öl hier, ein zärtliches Wischen über den Luftfilter da – wenn das bei mir doch auch so einfach gehen würde 😉 Er hat sich irgendwie ganz gut gehalten, aber man hat ihm vermutlich auch mehr Pflege zukommen lassen als mir. Auf nach Oldenstadt West. Wir haben da was vor, Olaf fährt mit Frau und Kind vorweg auf der Suche nach einem kleinen Stückchen Vergangenheit. Seit hier 2000 die Umgehungsstraße durchgefräst wurde finde ich die ursprünglichen Wege in die Straßen meiner Kindheit nicht mehr wieder.

Was Berlin die Mauer war, war Uelzen der Kanal

Was Berlin die Mauer war, war Uelzen der Kanal

Unser Flashback startet auf der Böschung des Elbe-Seitenkanals, der seit 1976 den Mittellandkanal bei Wolfsburg mit der Elbe bei Artlenburg verbindet. Er hat das kleine Uelzener Vordörfchen Oldenstadt zerteilt und Oldenstadt-West abgespalten. Auf „meiner“ Seite hören die Straßen einfach auf. Es gab die Siedlung, das Gasthaus am Westend, den Baum, an den mein Papa mal gekotzt hat, den kleinen EDEKA Laden und die Zuckerrüben- oder Maisfelder, an deren Rand mein Elternhaus stand. Auf „seiner“ Seite gehen die Straßen weiter. Olaf ist auf der anderen Seite des Kanals aufgewachsen, und weil es die durchgehenden Verbindungen wegen dieser neuen Wasserstraße nicht mehr gab mussten wir bis zum Tunnel radeln, um uns zu besuchen. Hier und heute gucken wir von hüben nach drüben und finden mal wieder, dass alles irgendwie ein bisschen kleiner als damals wirkt. Alte Freunde. Olaf hat vermutlich damals keine Seite aus meinem Album rausgerissen. Denn mit der Freundschaft war es offensichtlich nicht aus, wie in meinem krakeligen Prolog angedroht 😉

Ein wahrhaft smarter Typ, damals schon...

Ein wahrhaft smarter Typ, damals schon…

Ich nannte diese kleinen literarischen Schatzkammern damals nach Gehör „Posi“-Alben. Weil ich noch nicht wusste, was Poesie ist und wie man das eigentlich schreibt. Und Posi wird schon irgendwas bedeutet haben, jedenfalls haben sie, alle wie sie da waren, nacheinander reingeschrieben. Erst in das Büchlein ohne Fotozwang und dann, in der schlimmen Hochphase der Neuen Deutschen Welle auch alle in das mit den Fotos. Beide Alben sind mir beim Ausmisten und Aufräumen meiner feuchten und kalten Schuppen im Garten in die Finger gekommen, und so riechen sie auch. Olaf schmunzelt über den latenden Geimelgeruch und fotografiert den Schimmel auf den ersten Seiten 😉 Ich schmunzel über das, was wir geschrieben haben und fotografiere erstmal sein Foto… Wir hatten vor über 30 Jahren noch nicht den Hauch einer Ahnung, was uns diese Seiten einmal bedeuten würden. Andere von uns ahnten wiederum nicht, dass sie im Jahr 2013 gar nicht mehr am Leben sein werden. Olaf war in seiner Wahl des Sprüchleins konservativ und hatte doch so Recht.

Sätze von der Stange. Aber wahr.

Sätze von der Stange. Aber wahr.

Posi-Alben waren die schlauen Glückskekse der 80er. Es gab in der Stadt ganze Bücher zu kaufen, die einem unzählige Vorschläge für kluge Sätze machten. Einige Sprücheschreiber wiederholten sich immer wieder, andere waren kreativer und einzigartiger (aber nicht unbedingt besser). Einige haben mich gelangweilt, andere haben mich aufgeregt. Wenn ich da so drüber nachdenke war das schon ein guter Vorgeschmack auf das richtige Leben später, in dem der Ernst uns übermannt und die Last der Verantwortung uns manchmal fast erdrückt. Olaf schrieb mir kurz nach meinem 10. Geburtstag etwas von verlorenen Tagen, wenn man nicht lacht. Wie recht er damit hatte war ihm damals wohl nicht klar, denn er hat diesen Spruch bestimmt aus einem dieser Bücher. Oder aus einem anderen Posi-Album. Aber er nahm sich wie alle anderen auch die Zeit, ihn sauber und ordentlich auf eine mit Bleistift für ihn reservierte Seite zu bannen. Ich glaube, heute gibt es so etwas nicht mehr. Die bemühten Kurzgedichte sind von Facebook-Katzenbildern und whatsapp Copy-and-Paste-Weisheiten verdrängt worden.

Kein Grund zum Lachen?

Kein Grund zum Lachen?

In den folgenden Jahrzehnten ist es mir weitestgehend gelungen, mich an seinen Spruch zu halten. Natürlich gab es verlorene Tage, in der Schule, in der Ausbildung, im Studium, im Job, in der Ehe und auch danach. Verlorene Tage gibt es immer und wird es immer geben, aber weil ich schon immer viel gelacht habe sind es nicht sehr viele gewesen. Gab es eigentlich in meiner Kindheit Tage, an denen ich wirklich überhaupt nicht gelacht habe? Ja, ich glaube die gab es, und ich habe auch ein paar Ahnungen, welche es waren und wann ungefähr. Heute ist nicht so ein Tag. Es ist kalt – aber wir lachen 😀

Heute ist KEIN verlorener Tag.

Heute ist KEIN verlorener Tag.

Olaf und ich sind ein bisschen zerknitterter als 1981. Die Haare werden langsam weniger, und irgendwie waren die Farben auf dem Kopf damals auch noch etwas… nun… intensiver. Hm. Oder liegt das vielleicht am schlechten Wetter heute? 😉 Die langen Sommer an der künstlichen Wasserkante sind mit diesem Ort hier untrennbar verbunden. Ich könnte mich jedenfalls sofort wieder hier hinhocken, auf die dicken asphaltierten Steine am Rand des Elbwassers, und kleine Städte bauen. Kleine Welten konstruieren aus allem, was man hier so findet. Zigarettenschachteln, Eisstiele, Kronkorken, Plastikflaschen. Und dann zusehen, wie diese kleinen Universen von den anbrandenden Bugwellen der Lastkähne weggewischt werden wie ein schlauer Satz auf der Kreidetafel am Ende der Schulstunde. Ich glaube Olaf hat da heute nicht so wahnsinnig viel Lust zu, und meine Tochter erinnert mich daran, dass wir noch ein Foto machen wollen. Mit mir und dem Audi. Ach ja.

Da sind wir wieder

Da sind wir wieder

Im Jahr 1997 war ich also genau hier, mit einem Audi 100 „Typ 43“ Vorfacelift in resedagrün Metallic und hatte schon eine Tochter. Olaf und Melli sind heute immer noch Olaf und Melli, haben nun auch eine Tochter und wohnen noch immer in Uelzen. Bei mir hat sich die Welt noch ein bisschen weitergedreht, ich habe heute zwei Töchter mehr als damals, eine Exfrau und ein neues Leben in Kiel und Hamburg. Und ein paar andere Ereignisse kommen noch dazu, aber ich möchte Sie nicht mit Details langweilen. Das Auto ist nicht mehr genau das gleiche. Den damaligen Audi hat der Rost dahingerafft. Aber es ist fast das gleiche, auch vier Zylinder, auch Vorfacelift, keine AHK, dafür aber ein Vinyldach und so gut wie kein Rost 🙂 Ansonsten hat sich nicht sehr viel verändert. Das Gasthaus Westend ist ein Chinarestaurant mit günstigem Mittagsbuffet und der EDEKA Markt ist verklinkert und zu einem Wohnhaus umgebaut worden. Alle Häuser stehen noch wie damals, ein paar Bäume sind gefällt worden (den von meinem Vater bekotzten gibt es noch, dem geht es prächtig) – aber kein Baumarkt oder Neubaugebiet ist bis heute auf die Felder am Rand des Kanals gezogen. Hier werden noch immer Rüben oder Mais angebaut

Making Of, mit attraktiver Fotografin

Making Of, mit attraktiver Fotografin

Die ähnlich wie der Kanal quer durch meine Erinnerung schneidende Umgehungsstraße (siehe blauer Edding) ist seit dem Jahr 2000 fertiggestellt und schleust hinter schallschluckenden Betonwänden Massen an Autos hier vorbei. Der alte Strommast ist weg. Der war immer recht besuchenswert, weil an seinem Fuß öfter verendete Amseln lagen, manchmal schon skelettiert. Meine ersten Erfahrungen mit dem Tod sozusagen, und besonders wenn auf dem Acker Mais angebaut war glich der Weg von der Straße durch die Stauden zum Mast einem kleinen Dschungelabenteuer. Zumal der Bauer niemals begeistert von den auf seinem Acker spielenden Kindern war. Wir haben Dezember, die Felder sind kahl. Olaf steht im Hintergrund und macht „Making-Of“ Bilder 🙂 Wer hat eigentlich 1997 das Foto geknippst…??? Heute ist es mein Töchterchen, mit einem Auge auf der „Vorlage“ von damals, mit dem anderen auf meinem iPhone, um Gleichheit bemüht.

Finden wir einen Fehler?

Finden wir einen Fehler?

Verrückt, oder? Macht mich das jetzt traurig, weil mein Elternhaus längst verkauft ist und ich wahrhaftig ein ganzes Stück älter bin als damals? Oder macht mich das glücklich, weil sich ein paar Sachen einfach nicht ändern und die Erinnerungen in meinem Kopf unsterblich sind? Es macht mich glücklich. Ich lache noch einmal in diesen garantiert nicht verlorenen Tag hinein. Der Zauber der unbeschwerten Kindheit ist für mich hier immer noch überall zu spüren, und es fühlt sich irgendwie gut an. 1997 war ich zwar schon erwachsen, hatte aber noch keine Ahnung, was alles auf einen ganz normalen Mann in einem ganz normalen Leben zukommen kann. Genau wie alle anderen minderjährigen Poeten in den beiden Posi-Alben, die damals schon seit 16 Jahren in irgendwelchen Kartons rumgeschimmelt haben. Nochmal 16 Jahre später wird mir aber klar, wie weise wir schon waren. Offensichtlich auch ich, wenn ich einen Blick in das Album werfe, das Olaf mitgebracht hat. 1980 gab es sie, die verlorene Tage im Leben des kleinen Sandmann, dessen kindlicher Traum von Sicherheit und Frieden wie eine Seifenblase zerplatzt. Und ich bin mir nicht sicher, ob die Worte vielleicht von ein paar kleinen Tränen aufgeweicht wurden oder ob später einfach jemand draufgeniest hat.

... etwas weniger als 100

… etwas weniger als 100

Der heutige Tag hat mit seinen Freuden ein paar Sorgen vertrieben, wenn auch nicht alle 100. Aber er ist ja noch nicht zu Ende. Vater und Tochter verabschieden sich von den Hiergebliebenen und fahren wieder in Richtung Norden. Vorbei an den Plätzen meiner Kindheit, den guten wie den schlechten. Ich bin hier noch lange nicht fertig. Aber jetzt ist die aktuelle Mission eine andere: Wir brauchen noch einen Weihnachtsbaum, und das ohne Kombi. Aber davon erzähle ich euch dann morgen oder die nächsten Tage.

Sandmann

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Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.
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84 Responses to Poesiealben

  1. Sandmann sagt:

    Beste Glockenkönigin,

    was ist mit deinen Kommentaren los? 🙂
    Hast du etwa den gleichen antiquierten Browser wie der Bronx, der immer Zeilenweise Text verschluckt? 😉
    Nun bin ich aber neugierig und habe auf deinen Wunsch die beiden Kommentare gelöscht……

    Sandmann

    • Glockenkoenigin sagt:

      Keine Ahnung, was das iPadAir rumzickt. Grummel.

      Das Statement endete jedenfalls mit:
      „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ (Erich Kästner)

      (Und das war – Du errätst es – mein immer benutzter Spruch.)

      Das zwischen den Zeilen muß ich erstmal wieder überlegen… 🙁

      • Sandmann sagt:

        Ach, ipad, hör mir auf…
        Wat habt ihr bloß alle mit euren Tablets und Smartphones, hat denn niemand mehr einen feinen Laptop mit WINDOWS drauf? 🙂 Da geht wenigstens alles…..

        Dennoch ist dein Statement gut und richtig. Aber nun gehe ich erst einmal schlafen. Bis morgen, Welt.

        Sandmann *streu*

        • bronx sagt:

          Ich hab doch Windows drauf. Und damit scheinbar keinen antiquierten Browser mehr. Mein Lap-Top ist gerade mal ein Jahr alt 😀

          • Sandmann sagt:

            Guten Morgen Bronx,

            aber bei dir geht es ja anscheinend auch weitestgehend wieder, oder? Immer schön up to date bleiben 😉 Ein Jahr kann im Netz ein Lebensalter sein 🙂
            Sandmann

        • Glockenkoenigin sagt:

          Aber isch abe gar kein Laptop und mit dem Windows-Rechner samt Maus und Tastatur möchte ich nicht im Bett liegen. 😀

          Gut’s Nächtle
          und träumt schön von sauren Gurken.

          • Sandmann sagt:

            Beste Glockenkönigin,

            spätestens wenn ein bisschen was zu schreiben ist oder mit Bildern hantiert wird kommt ein iPad finde ich an seine Grenzen. Ich bin ein großer Freund meines Sony Vaio. Nix Maus, beleuchtete Tastatur, schön handlich und lange Akkulaufzeit. Und ein richtiger Rechner 😀
            Ohne den bin ich ganz nackt 🙁 War letzten Freitag so, da musste ich mir alle meine beruflichen Passwörter zusammentelefonieren und dann mit dem MacBook meiner Holden arbeiten. Das ging ganz gut, ist aber VÖLLIG anders. Argh. Aber das ist eine andere Geschichte….

            Sandmann

            • Glockenkoenigin sagt:

              Tablet und ein Rechner sind meines Erachtens für völlig unterschiedliche Dinge geschaffen.
              Zum Arbeiten brauche ich eine richtige Tastatur und einen großen Bildschirm. Und vernünftige Programme.
              Das Tablet ist Luxus, nice to have; fürs Sofa, fürs Bett, zum Surfen und kurzen Kommentar abgeben.

              Ich könnte keine zwei DinA4-Seiten auf dem Ding tippen.

              • Sandmann sagt:

                Stimmt.
                Dann sind wir uns da ja einig. Und zum Bilder in Kommentare einbinden hast du ja im Zweifelsfall MICH 😉

                • Glockenkoenigin sagt:

                  Danke!

                  Das hab ich Euch Männern bei der Hausarbeit abgeschaut: wenn man sich nur doof genug anstellt, dann geht der Kelch nächstes Mal an einem vorüber…

                  • Sandmann sagt:

                    Du kennst die falschen Männer.
                    Wenn Mann zeitweilig die Töchter der ersten Ehe ansonsten frauenlos bei sich im Häuschen hat und seine zweite Heimat mit Frau und kleinem Kind 100 Kilometer davon entfernt ist – dann, glaube mir, kann er das alles. Hausarbeit, Tagesorga, Wäsche machen, aufräumen, kochen……..

                    Ach ja, ich muss mal Wäsche waschen. Bis dahaaann ♫

  2. bronx sagt:

    Einfach nur schön, der Artikel. Ich drücke mir gerade ein paar Tränen weg! Thx 😉

    Saure Gurken? :roll:

  3. Glockenkoenigin sagt:

    Posialben 😉 gibt es doch schon ewig. Ich kann mich gut an das meiner Omma erinnern.
    Wahrscheinlich habt ihr Jungs das erst in den 80ern mitbekommen, weil es langsam mit Photos losging. Bis dahin gab es Glitzeroblaten für die Mädels. 🙂

    Den eigenen Stellenwert konnte man immer gut daran ausmachen, ob einem ein Plätzchen vorne zugedacht war oder unter ferner liefen.
    Und wehe, man hielt sich nicht an die Bleistiftvorgabe oben rechts in der Ecke…

    Ich werd morgen mal meine beiden Alben raussuchen. Danke für die hübsche Idee.
    Skurilerweise fallen mir auf Schlag etliche Mitschüler ein, die schon lange tot sind.

    Und? Wo durftest Du Dich eintragen? Unter den Top Ten?

    • bronx sagt:

      Ich wollt jetzt hier was schreiben, das wurde aber so verstümmelt, das ich es jetzt endgültig lasse. Viel Spaß!

      • Sandmann sagt:

        Nein Bronx,

        das lasse ich nicht zu. Nur weil irgend ein bescheuerter Mist-Fehler in deiner EDV rumfraggelt kannst du nicht aufhören zu kommentieren. Nicht du, einer von denen die hier am meisten zu erzählen haben!

        Mach es doch mal so:
        Nimm Chrome, neueste Version. Und blockier nicht diese ganzen feinen Goodies wie Java und so sondern lass sie einfach laufen.

        Und mach regelmäßig mal den Cache leer.
        – Oben rechts aug „Google Chrome anpassen und einstellen“
        – dann auf Einstellungen
        – dann oben links auf Verlauf
        –> Browserdaten löschen

        Und wenn du viel schreibst, hab doch immer nebenbei noch ein zweites Programm auf, in das du VOR dem Senden den Text rüberkopieren kannst. Den Texteditor, oder Word, oder was weiß ich. Und dann sicher deine Worte und dann sendest du sie ab.

        Ich lass dich hier nicht weg. Bei den anderen klappts doch auch, also weitermachen!

        Sandmann

    • Sandmann sagt:

      Beste Glockenkönigin,

      wir Jungs haben das nicht erst in den 80ern mitbekommen. Wir sind einfach noch nicht ganz so alt wie du, wir konnten vorher weder lesen noch schreiben 😉

      Lustig, dass du das mit dem Plätzchen ansprichst….. Ich kam bei Olaf gleich nach den Verwandten und noch vor den Lehrern! :-O Das fanden wir dann sogar beide ein bisschen schräg…

      Inzwischen glaube ich übrigens, dass meine mittlere Tochter auch noch sowas hatte. Ich frag sie gleich mal, wenn sie erwacht ist.

      Und erzähl mir nichts von Glitzeroblaten! Glaub mal nicht dass ich damals nicht VOLL im Trend lag, schau:

      Hahaaa! Sarah Kay :roll: tief in mir drin bin ich eben DOCH ein Mädchen…

      • Glockenkoenigin sagt:

        OmG!!!

        Ich habe irgendwo einen ganzen Schuhkarton mit Lady Sarah…
        UND: ich hatte es erfolgreich verdrängt!!!! Schönen Dank auch. :-p

        • Sandmann sagt:

          Wer mag mir dieses Posi Album geschenkt haben? Damals? Meine Schwester? War es ein Geburtstagsgeschenk? *grübel*
          Dabei war ich doch so scharf auf ihr Monchichi….

  4. Markus1975 sagt:

    Ay Jens

    Das ist mal wieder ne richtig schöne Geschichte aus Deinem Leben. Alleine die Nachstellung von Deinem Photo…genial.
    Diese komischen Alben kenne ich noch. Dort durfte ich mich auch eintragen bzw. ich hatte auch eines. Allerdings die etwas modernere Version mit den vorgezeichneten Linien. Dieses ist allerdings irgendwann im Müll gelandet. Mann war ja erwachsen damals. Ganz schön bescheuert und dumm damals von mir.

    Eine kleine Zeitreise und alte Gesichter im Kopf rumschwirren habender Markus

    Na denn. Jetzt noch schnell einen Kaffee und ab in die Frühschicht

    • Sandmann sagt:

      Ay Markus,

      das hast du in den MÜLL geworfen????? AAAH! Sowas macht man doch nicht mal, wenn man … wie nanntest du das Wort…? „erwachsen“? wird. Das packt man in eine Kiste, so viel war sogar mir damals schon klar… Schade, oder?

      Ich wünsche dir einen angenehmen Arbeitstag, und wir sehen uns ganz bald! Bekommst gleich mal ne SMS von mir, ich muss am Wochenende mal in die Halle……

      Sandmann

      • Markus1975 sagt:

        Hm. Ja

        Was soll ich da jetzt zu sagen? Ein bißchen doof finde ich dies ja schon. Aber ganz ehrlich? Es ist mir auch irgendwie schnurtz. Einige schöne Erinnerungen sind hängen geblieben, Lagerfeuerromatic mit damaligen Freunden. Das Zelt aufgeschlagen, die Fahrräder geparkt und die Wurst am Stock. Dazu den unglaublichen Geruch eines frisch abgeernteten Heufeldes. Salop gesagt…GEIL.
        Es waren unschuldige Zeiten, welche sich irgendwann ändern sollten.
        Freue mich auf das Wochenende. Morgen werden die ersten Vorbereitungen getroffen. Wischel…..

        V8 mäßige Grüße

        Markus

        • Sandmann sagt:

          Lass es mal wieder Frühling werden, Markus.
          Lagerfeuer können wir hier bei mir in Kiel auch machen, Würste und Stöcker sollten kein Problem sein und die gut riechende Wiese ist ja gleich nebenan 🙂
          Das mit der Unschuld, das wird ein bisschen schwieriger. So oder so. Aber mal sehen was da so geht…

          Sehen uns vermutlich dann am Sonntag….
          Sandmann

    • Sammy sagt:

      hab auch keines mehr und was aus den anderen, in denen ich mich verewigen durfte, wurde…k.A. 😉

      • Sandmann sagt:

        Ihr seid alle schlimm 😉
        Sowas wirft man doch nicht weg! Im Kindesalter schon an die Midlife-Crisis denken, sonst hat man doch jenseits der 40 nix mehr zum Schwärmen!!!

        Wollen wir mal eine Sandmanns Welt Poesie-Album Aktion starten…? *grübel*

        • bronx sagt:

          Poesie-Alben? Hm, hatte ich früher auch. Aufgehoben hab ich leider keines. Weiß nicht mal, wann ich die wegwarf. 🙁

          Was ich noch irgendwo haben müsste, ist ein kleines Büchlein mit Fotos und Kommentaren aus meiner Zeit im Kosovo. Erlebnisse und kleine Wünsche, manchmal auch Widmungen und kurze Erlebnisse, die Freunde und Dolmetscher, Einwohner und KFOR-Angehörige eintrugen. Im Prinzip nichts anderes als ein Poesie-Album, man trug Freundschaften und Wünsche ein. 😉

          Bronx

          Wow, mein Beitrag blieb sogar komplett! Irgend etwas scheine ich also richtig zu machen. 😀

          • Sandmann sagt:

            Bronx,

            du machst sogar ne MENGE richtig, wenn da jemand was verbockt ist das maximal dein Rechner……

            Wünsche und Fotos aus dem Kosovo… such das doch mal, ich kann mir vorstellen dass sowas unsere naiven kindlichen Sprüche ein wenig in den Erwachsenenhimmel heben könnte…

            Und warum WERFT IHR ALLE EURE POSI ALBEN WEG????
            *schnarf!*

            Sandmann

            • bronx sagt:

              Ich suche mal . . . 😉

              Warum wir alles weg werfen? Gott, das habe ich mich so oft gefragt . . .

              Bronx

              • Sandmann sagt:

                Bronx,

                vielleicht weil es in jeder Phase des Lebens eine Zeit zum Wegwerfen und eine zum Aufheben gibt. Ich bin froh, dass ich noch ein paar alte Sachen behalten habe. Und ALLE meine Briefe, und ALLE meine Fotos 🙂
                Und mein 75er Granada Coupé…..

                Sandmann

  5. Glockenkoenigin sagt:

    Wow!
    Das war heute morgen schon erhellend. Mir war nicht klar, daß zwischen einem Poesiealbum 1878/79 und einem von 1981-83 Welten liegen.
    Die Gestaltung ist komplett verändert und das kann nicht nur am Wechsel von Grund- zur Realschule liegen.

    Was ist in dieser Zeit passiert?

    Wenn ich von meinem Taunus in den Audi steige, ist das auch jedes Mal ein Quantensprung…

    Und lieber Jens, diesen Spruch meines ehemaligen Vertretungslehrers widme ich heute Dir!

    „Hier gehört ein Foto rein. Da die Glockenkoenigin eine Frau ist und nicht durch Logik in ihrem Denken behindert wird, stellt der Jens das nachher für sie ein…“

    • Sandmann sagt:

      🙂 🙂 🙂

      Herr SANDMANN??? Klasse.
      Und ein gutes Statement von Herrn Dylan, allerdings konnte ich schon in der Grundschule keinen Handstand, nicht mal an der Sprossenwand, das wird sich bis heute nicht gebessert haben. 😉

      Eigentlich ganz schön, hier mal ein paar Sprüche zu posten, die man so bekommen hat… Wer bietet noch einen? 🙂

      Sandmann, nicht der Vertretungslehrer

      P.S.: Dein Taunus ist ja ein TRAUM!!!! Ich sah gestern Abend mal die Bilder…..

      • marc_connor sagt:

        Ein TRAUM-Taunus? Wo kann man denn die Bilder bewundern?
        Als kleiner … naja halbgroßer … Bengel im tiefsten Osten, wollte ich immer so ein Teil haben! Kein Ahnung warum … aber ich fand den einfach Schweinegeil 😉

        • Sandmann sagt:

          Das fällt unter Datenschutz, Marc, das müsste die Dame dir schon selbst sagen 🙂

          Ich selbst verehre den Knudsen, aber den Nachfolger ab 1976 finde ich irgendwie ehrlicher und nicht so barock. Klare Kante, und immer noch ne feine Schaukel. Ein Freund von mir hatte den als 2.0 Liter V6 in weiß, damit sind wir kurz vor der Wiedervereinigung auch mal durch den Osten gebratzt. Vielleicht hast du uns gesehen? 😉 Der dritte und letzte war dann schon wieder zu sehr 80er….

          • marc_connor sagt:

            Datenschutz? Du meinst, ich sollte mal bei der NSA nachfragen? Die liefern mir dann gleich noch Adressen und Kontostände sämtlicher Vorbesitzer frei Haus. *lach*
            Oder ich frag das „Glöckchen“ direkt? Wie redet man eine Glockenkönigin an …. mit „eure Hoheit“? 🙂

            „…damit sind wir kurz vor der Wiedervereinigung auch mal durch den Osten gebratzt. Vielleicht hast du uns gesehen?“
            ACH DAS SEID IHR GEWESEN? Na klar hab ich euch gesehen … Ich weiß es noch wie Heute!! *hihihi*

            • Sandmann sagt:

              Marc,

              warst du das vielleicht, den wir von Schwerin nach Wismar mitgenommen haben? Der flätzte sich derart begeistert auf dem Rücksitz, ich glaube der lächelt immer noch 🙂 Der Taunus war in der Zeit von Trabi und Wartburg vermutlich eine risengroße, amerikanisch-europäische Luxus-Schaukel… 😉

              Sandmann

            • Glockenkoenigin sagt:

              Majestät wär schön. 😉

              • marc_connor sagt:

                Ok, auf Majestät lass ich mich noch ein. Bei „Herrin“ hätte ich jetzt das Handtuch geworfen! *grins*

                Also, euer Majestät … wo kann man die hochherrschaftliche Kutsche bewundern? 🙂

                Und wo wir schon mal dabei sind … darf ich untertänigst und respektvoll fragen, was es mit den „Glocken“ auf sich hat? *kopfeinzieh* 😉

  6. LarsDithmarschen sagt:

    Hey Sandmann,

    sogar ich kenne noch Poesie-Alben. Beziehungsweise…dieses vorgedruckte, mit Fragen bespickte Papier-Facebook. Was anderes war es doch gar nicht, oder? Freundschaftsbücher heißen die. Ich weiß noch genau, wie ich alle aus der Grundschul-Klasse drin hatte. Allerdings hatte nicht jeder ein Bild, viele haben irgendwas hinein gemalt. Ich hatte nicht nur Familie (da waren es nur Mama und Papa) sondern auch meine Grundschullehrerin (die mich seit fast 10 Jahren einmal im Jahr besucht. Heute auch wieder) und unsere Nachbarn. Da wurde drin gefragt, welches die Lieblingslieder sind, wie alt man ist, welche besonderen Kennzeichen man hat (eine hat geschrieben „Narbe am Rücken“ – den seh ich ja auch so oft :-D), was man werden möchte (eine schrieb: „Reich!“), was man mag („Nudeln“) und was man nicht mag („Meine kleine Schwester, die mich immer nerfd“). Zum Schluss gab es immer einen Spruch. Die meisten schrieben immer „Bleib so, wie du bist“ o.ä. Nur meine Nachbarin schrieb einen Spruch:

    Bleib immer glücklich und so froh,
    wie der Floh im Haferstroh.

    Ich glaube, ich muss mal schauen, ob meine Eltern Poesie-Alben haben. Meine Mutter bestimmt.

    Schöne Grüße
    Lars

    • Sandmann sagt:

      Ay Lars, du Nesthäkchen 🙂

      VOR diesen Freundschaftsbüchern gab es noch die schlichten, ohne Vordrucke. Da ging man noch davon aus, dass jeder das preisgibt, was er oder sie preisgeben möchte.
      Obwohl ich die „Freundebücher“ später tatsächlich besser fand, die waren nicht ganz so verkrampft. Aber du hast recht, nicht viele haben ein Foto von sich eingeklebt. Ich war da damals ziemlich aufdringlich hinterher und habe dadurch eine nette Sammlung zusammen 🙂 Spektakulär auch der Musikgeschmack des Jahres 1982…..

      *hach* was gäbe ich mal für ein Klassentreffen mit genau diesen Honks. Aber es geht schon in die Richtung, bei meiner Sandkasten-Liebe Michelle war ich ja schon auf der Hochzeit, und wir überlegen, mal mit einer Handvoll Damaliger einen Kindergeburtstag im original Partykeller des Originalhauses zu feiern. Die Dschinghis Khan Platte dazu habe ich ja noch…..

      Dann lass uns mal glücklich und froh bleiben 😀

      Sandmann

      • LarsDithmarschen sagt:

        Hey Sandmann,

        die normalen, ohne Vordrücke kenn ich von meinen Eltern. Allerdings hat meine Mutter ihres noch nicht gefunden. Wenn man viel Zeug hat, legt man auch viel weg.
        Der Musikgeschmack war schon komisch, selbst Anfang der 2000er Jahre. „Las Ketchup“ – das sagt mir heute gar nichts mehr. Ich hatte ja DJ Ötzi stehen…:D

        Ich habe heute mit meiner Grundschullehrerin lange geredet, war ein sehr kurzweiliger Nachmittag. Wir hatten es schon schwer, die Namen zusammenzubekommen. Einige Namen der Lehrer sagten mir noch was, allerdings hab ich dazu keine Gesichter mehr gehabt. Komisch, noch gar nicht soo lange her… Ein Klassentreffen würde ich mit denen aber nicht so gerne haben wollen. Wenn man mich nicht mehr grüßen kann, mag man sich wohl auch nicht mehr mit mir unterhalten ;-).

        Froh und glücklich? Bin dabei 😀

        Schöne Grüße
        Lars

        • Sandmann sagt:

          Ay Lars,

          du kannst nichts mehr mit dem Ketchap Song anfangen? Schande. Ich hab noch ein Video, wie meine beiden Töchter dazu tanzen. Als Katzen verkleidet 🙂

          Aserejé, ja – deje – tejebe tude – jebere
          Asereje ja – de je – de jebe tu de jebere seibiunouva
          Sebiunouba majabi – an de bugui an de buididipi
          Majavi an de bugui an de buididipi ♫

          😀

          Ich hab das gegoogelt, du willst nicht wissen was ich immer dachte das die Mädels gesungen hätten…..

          Über unsere Grundschullehrerin Frau Rehberg haben Olaf und ich uns an jenem Abend auch unterhalten. Mit dem Unterschied, dass du deine jeden Monat siehst und wir die seit 32 Jahren nicht gesehen haben. Vielleicht ist sie ja noch da…..?

          Sandmann

          • LarsDithmarschen sagt:

            Hallo Sandmann,

            ich habe ihn vorhin nochmal geschaut – und doch wieder erkannt. Gab es da nicht auch mal einen Steuer-Song? Der kam mir lustigerweise noch bekannter vor. Den habe ich das erste Mal bei einer Freundin auf dem Kindergeburtstag gehört. Damals dachten die, das würde „Lars Ketchup“ heißen und fanden es witzig, es mir vorzuspielen und zu tanzen. Den Tanz habe ich nun auch wieder drauf :-D. Die grüßt mich heute auch nicht mehr, wenn ich an ihr vorbeifahre…naja… Es gab aber noch so ein lustiges Lied, wo man zu tanzen konnte….ich komme nicht mehr drauf. Das habe ich auch hoch und runter gehört. Lambada war es wohl nicht, dazu war ich wohl noch zu jung :-D. Was war das bloß? Harlem Shake war es auf jeden Fall noch nicht… ;-).

            Mit meiner Grundschullehrerin habe ich meist noch Brief- oder facebook-Kontakt. Jeden Monat sehe ich sie nicht, aber das jährliche Besuche von ihr bei Sylvester rum, ist schon eine Tradition. Da merkt man auch, wie schnell ein Jahr rum ist. Letztes Jahr habe ich noch auf den 17. Januar gewartet, damit ich endllich meinen Führerschein abholen konnte und dann…fahren :-D. Meine erste Fahrt habe ich auf Video aufgenommen. Vielleicht werde ich die irgendwann mal nachholen, in ein paar Jahren.

            So, ich werd nu Liebeskummer bei einer Freundin trösten…da tu ich mich ja immer ein wenig schwer.

            Schöne Grüße

            Lars

            • Sandmann sagt:

              Ay Lars,

              solange du nicht wieder versetzt wirst von Menschen, die eigentlich was von DIR wollen….. 😉

              Hm. Was konnte man denn so vor rund 12-15 Jahren noch tanzen? Der Ententanz kann’s nicht gewesen sein, das war viel früher 🙂 Und für Lambada bist du ja HEUTE noch zu jung 😉 Steuer Song? Will ich nicht 🙁 Bah.

              Warum grüßen dich die eigentlich alle nicht mehr. Kann das vielleicht an dir liegen? Gniiihihi….. 😀
              Ich geh mal heia machen und/oder noch ein bisschen Stephen King lesen. Der lebt immerhin noch.
              Sandmann

              • LarsDithmarschen sagt:

                Hey Sandmann,

                diesmal bin ich nicht versetzt worden ;-).

                Ententanz kenn‘ ich aber auch. Das haben wir auf der Weihnachtsfeier vom Tanzen auch getanzt :-D. Ich komm‘ nicht auf den komischen Namen. Ich muss nachher mal meine CD-Sammlung durchsuchen. Da finde ich die bestimmt noch.

                Ich weiß nicht, warum die mich nicht grüßen. Seit der Grundschule hatte ich mit denen nicht mehr wirklich Kontakt – vielleicht „Aus den Augen, aus dem Sinn“? Oder ich habe was gemacht, wovon ich nichts weiß ;-).

                Ich lese im Moment ein Buch über Rudolf Diesel. Das ist auch ganz interessant.

                Ich geh heute Nachmittag wohl wieder Beistand beim Autokauf leisten. Mal schauen 🙂

                Schöne Grüße
                Lars

              • El Gigante sagt:

                … wenn ich als damals tätiger „DJ on stage“ den Herren vielleicht helfend unter die Arme greifen darf:

                1995 lösten regelmäßig „Rednex“ mit „Cotton Eye Joe“ Tumulte auf meinen Tanzflächen aus.

                1996 gehörte „Los del Rio“ und ihr „Macarena“ zum Pflichtprogramm jeder Veranstaltung.

                1997 war ja durch das Unfallereignis von Prinzessin Diana überschattet – das schlug sich auch ein wenig in der Musik nieder: „Sarah Brightman & Andrea Bocelli“ blieben mit „Time To Say Goodbye“ lange auf dem 1. Platz der Charts, „Elton John“ arrangierte sein „Candle In The Wind“ extra für Diana’s Beerdigung um, „Madonna“ schlüpfte mit „Don’t Cry For Me Argentina“ in die Rolle von Evita Peron und allenfalls „Aqua“ mit „Barbie Girl“ hätte zu Action auf der Tanzfläche führen können… hätte! – Hat aber nicht!

                1998 sank die Titanic zu „Céline Dion“ und „My Heart Will Go On“ – auch nicht gerade tanzbar 🙁

                Erst 1999 holten die Tänzer die Tanz-des-Jahres-lose-Zeit mit „Lou Bega“ und „Mambo No. 5“ nach.

                2000 ging dann „DJ Ötzi“ mit „Anton aus Tirol“ und „Hey Baby“ an den Start. „ATC“ sorgte mit „Around The World“ für volle Tanzflächen und auch der alte Tiger „Tom Jones“ kam mit der Hilfe von „Mousse T.“ aus Hannover mit „Sex Bomb“ unter jede Tanzsohle.

                Ein absoluter Dauerkracher waren 2001 die Dänen „Safri Duo“ mit ihrem „Played-A-Live“ und später auch die „Hermes House Band“ mit „Country Roads“.

                Noch Fragen? War das Passende dabei?

                Keep on dancin‘! Yeah!

                El 😀

                • LarsDithmarschen sagt:

                  Mambo No. 5 ! Das war das :-D. Da haben wir im Kindergarten zu getanzt, das weiß ich noch. Nur den Tanz bekomm ich nicht mehr so zusammen.

                  DJ Ötzi mit Anton aus Tirol und Hey Baby waren natürlich auch dabei. Die CDs habe ich noch. Nur wo „Mambo No. 5“ geblieben ist, weiß ich nicht.

                  Ladies and Gentleman…this is Mambo No. 5 :-D.

                  Danke dir, El 🙂

                  • El Gigante sagt:

                    Die für mich wichtigen Zeilen waren:

                    ♫ A little bit of Monica in my life
                    A little bit of Erica by my side
                    A little bit of Rita is all I need
                    A little bit of Tina is what I see
                    A little bit of Sandra in the sun
                    A little bit of Mary all night long ♫

                    Grund:
                    So hieß meine Exfrau: Monika… ja ja – 1999 war die Welt noch in Ordnung.

                    Und meine Tochter Sandra war auch dabei… inzwischen ist die junge Frau 24 Jahre alt und hat dafür gesorgt, dass ich im kommenden Juni Opa werde – aber das ist ein anderes Thema!

                    😀 El

                  • Sandmann sagt:

                    Hahahaaaaa 😀

                    ihr seid so geil, ihr beiden 🙂 Ich werde diese Ohrwürmer jetzt den ganzen Tag nicht mehr los!

                    Sandmann

  7. Daemonarch sagt:

    Hi Sandmann…

    Poesiealben hatte ich nie. Die alten Freunde aus der Schule sind in alle Winde verstreut, keinen einzigen kenne ich mehr.
    Dafür ist mein Heimatdorf nur 2km weg, und wenige neue Freunde füllen die alten Lücken gut aus.

    Manchmal packt es mich schon, dieses fiese nostalgische Gefühl.
    Früher war eben doch vieles besser und leichter.

    • Sandmann sagt:

      Ay Daemonarch,

      ich habe ja noch meine zwei „Ur-Freunde“ Olaf und Markus von damals. Ich glaube, weil ich mit 12 aus dieser Umgebung durch einen Umzug nach Schleswig-Holstein rausgerissen wurde hat sich diese Nostalgie und die gute Freundschaft festgesetzt. Wir hatten einfach nie die Gelegenheit, uns auf den Sack zu gehen oder uns die Freundinnen auszuspannen 😉

      Besser war es übrigens früher definitiv nicht. Das ist der Spruch derer, die aufgrund ihres zunehmenden Alters die Verdrängungs-Maschinerie anfeuern, das können Menschen ja sehr gut. Besonders Regentage lassen sich gut ausblenden, in der Kindheit war jeder Sommer warm und schön und jeder Winter voller Schnee 🙂 –> was ja so auch nicht stimmt…
      Aber einfacher war es. Global gesehen, weil noch nicht so viele Informationen und Erwartungen gleichzeitig auf einen eingeprasselt sind. Und auch aufgrund des Alters. Als Kind oder auch als Jugendlicher hast du eben noch immer Leute, die für dich die Kastanien wieder aus dem Feuer holen. Die gibt es heute einfach nicht mehr. Weil wie erwachsen sind, wir müssen uns da heute selbst die Finger verbrennen…

      Deshalb mache ich ab und an diese Auszeiten. Ich schaffe das ganz gut, für drei Tage mal alles zu vergessen und einfach nur da zu sein. In dem Hotel, bei meinen Freunden oder einfach nur beim Spazierengehen mit meiner Tochter.

      Sandmann

      • marc_connor sagt:

        Stimmt … früher war es nicht besser! Das kommt einem nur so vor, weil heute eben vieles schlechter ist 🙂

        Ich hatte übrigens auch nie ein Poooosie! Als kleene Punks waren wir da ganz pragmatisch und haben uns die Sprüche gegenseitig auf die Lederjacke oder Opas alten Wehrmachts-Mantel geschrieben … mit dem Nagellack unserer Mädelz!! *gg*

        • Sandmann sagt:

          Ui, du warst Punk? 😀

          Irgendwie habe ich mich niemals gegen irgendwelche Systeme aufgelehnt. Das war in meinen friedlichen Mitläuferaugen nie nötig… Ich hab mich lieber mit schrägen Comics in der Schülerzeitung prostituiert oder mit der Gitarre von diversen Bühnen meinen Liebeskummer in die Ohren der anderen gesungen. Auch ne Art, im Kopf zu bleiben…..
          Und jetzt blogge ich, anders als die anderen Autoblogger, nicht kommerziell und ohne Erfolgsdruck. Angenehm 🙂

          Sandmann

          • marc_connor sagt:

            Ja, ich war ein Punk! Und obwohl ich heute … im biblischen Alter von 44 Jahren … Haare bis zum Arsch habe, hat sich daran nichts geändert. Meine Einstellung zu vielen Dingen, kann man durchaus immer noch als „Anarcho“ bezeichnen.

            Sich gegen Systeme aufzulehnen, ist nicht der Sinn des Punk seins! In dem Punkt war ich da also nicht viel anders als Du.
            Ich war nie so blauäugig, an den Erfolg von „Aufbegehren“ zu glauben! Ihr im westlichen Teil des Landes, habt doch da genug Erfahrungen gesammelt und wisst, das es nix bringt …

            Seit Jahrzehnten Pilgern tausende Menschen jedes Jahr nach Gorleben und dürfen dort 14 Tage Demokratie spielen. Dann dürfen sie brav (und Erfolglos) wieder in ihre noch nicht abgezahlten Eigenheime zurückkehren und sich aufs nächste Jahr freuen … every year the same procedure

            Soviel zum Thema „sich gegen Systeme auflehnen“ 😉

            • Touranus sagt:

              Man macht sich ja immer „unbewusst“ ein Bild im Kopf von den Menschen, mit denen man sich hier austauscht…
              Teilweise weil man sie persönlich kennt, teilweise aufgrund der Profilbilder….

              Bei Marc fügen sich jetzt „Haare bis zum Arsch“ hinzu 😀
              Geil! 🙂

              • bronx sagt:

                ich möcht’s erleben . . . 😉

                Bronx

              • marc_connor sagt:

                ähmmm … damit meinte ich nicht, dass mir Haare auf dem Rücken wachsen! Das wollte ich jetzt nur noch mal klarstellen! *narfff*

                • Touranus sagt:

                  Schon klar…. nur ein par Extensions vom Kopp bis zum Hintern.
                  Das Bild wird immer deutlicher 😛

                  *soooort* 😉

                  • marc_connor sagt:

                    Da bringst du mich ja direkt auf eine Idee!
                    Ich musste die Tapete (Haare) heute um 20 cm kürzen lassen. In meinem hohen Alter, ist das eben nicht mehr so einfach, mit dem Wachstum der Haare … die waren bissl angegriffen 😉
                    So ein paar Extensions … hmmm ja, warum eigentlich nicht! *lach*

                    und jetzt trink ich erst mal „äää Schälchen Heeeeeß`n“ zum Munter werden 😉
                    (auf Hochdeutsch … eine Tasse Kaffee)

                  • Sandmann sagt:

                    Ich glaube, Marc MUSS zum nächsten Treffen kommen. Sonst habe ich ein Leben lang ein Bild im Kopf, was ihm vermutlich nicht gerecht wird 😀

                    Sandmann

  8. marc_connor sagt:

    soooooooooo …
    Da ja Oben alles vollgeschrieben wurde, mach ich mal hier weiter!

    Allerbeste Glockenkönigin … dein Taunus ist ja ein Sahnetrüffel. Der ist ja in einem besseren Zustand als damals … als ihm im Ford-Werk, die Pflaume an den Kühlergrill getackert wurde!

    Mir ist auf deiner Website etwas aufgefallen! Auf einem der Fotos deines rumänischen Wellblech-Go-Karts, ist ein Airstream-Wohnwagen zu sehen. Ist dies etwa DER Airstream, von dem hier im Blog schon mehrfach die Rede war? Der sensationelle, fabelhafte und einzigartige METT-BOMBER, von dem der Sandmann immer so geschwärmt hat?
    Bist du dann demzufolge, die Mettkönigin? *grins*

    liebe grüße, marc

    • Glockenkoenigin sagt:

      Hi Marc,

      danke für die Blumen. Es ist aber zu viel der Ehre. Der Taunus hat durchaus Macken, Stellen und Beulen… Seit Jahren nehme ich mir vor, den Rost an den hinteren Fenstern anzugehen, die Schnauze, die hinteren Radläufe und ihn dann einer Hohlraumkonservierung mit allem Pipapo zu unterziehen.

      Wenn an dieser Stelle jemand eine absolut pingelige, zuverlässige und perfekt arbeitende Werkstatt für diese Arbeiten empfehlen kann – her damit!

      Für seine 35 Jahre ist er ansonsten gut in Schuß, es wäre ungerecht, ihn schlecht zu reden.
      Außerdem hat er eine einmalige und belegbare Historie und ist darüberhinaus der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
      (Ich merke gerade, die zweitbesten Geschichten schreibt der Sandmann, die Besten das Leben.)

      Die Mettkönigin bin ich nicht, obwohl ich mittlerweile Meatloaf das Wasser reiche. DER METT-Bomber hingegen ist es. Ich hatte kurz zuvor die Abschiedsgeschichte gelesen und fuhr zufällig dort längs. Da bot sich ein Abstecher an.
      Auf der Rückfahrt hab ich dort statt Ceausescus-Rache den Turbo abgelichtet. Vielleicht gefällt der Dir besser? 😉

      Beste Grüße,
      Glockenkoenigin

      • Sandmann sagt:

        Der Turbo ist zeitlos und technisch revolutionär,

        aber ich glaube der einzige Audi, den ich nochmal haben will ist ein roter Ur-Quattro von 1981…… 😀

        Sandmann

        • Glockenkoenigin sagt:

          Urquattro , Urquattro ! 🙁

          Kannste mir nackig aufn Bauch binden, schüttel ich ab.

          • Sandmann sagt:

            Sei offen!
            Ich fand den auch immer doof und überteuert.
            Dann sah ich die Serie „Life on Mars“. Die hat mit dem Urquattro NICHTS zu tun, aber Gene Hunt fährt einen Cortina in Gold, also quasi einen Taunus 🙂
            DANN … sah, nein sehe (also gucke) ich momentan die Sequel zu dieser Serie, sprich „Ashes to Ashes“. Und da ist der Dienstwagen ein roter Urquattro. Und irgendwie finde ich den geil…

            Sandmann

            • Touranus sagt:

              Die Serie ist cool 🙂

              Und der „Quattro“ ist dem Officer heilig und wird auch nur „Quattro“ genannt… Genial 😉

              Kurzes Kommentar aus dem Off… Immerhin hatte ich 2 Jahre lang einen 89er Quattro Coupé… War eines meiner besten Wagen! *miss it*
              Touranus

              • marc_connor sagt:

                Ashes to Ashes hab ich mir kurz vor Weihnachten, auch mal wieder am Stück reingezogen!
                Neben SHERLOCK, ist das eine der besten englischen Serien, der letzten Jahre!

                Gene`s Quattro würd ich sofort nehmen … und Froilein „Schampus-Schlüpfer“ gleich noch mit auf`n Beifahrersitz 🙂

                • Sandmann sagt:

                  Ich hatte ein bisschen Sorge, dass es sich nach „Life on Mars“ nur um einen Abklatsch für die 80er handeln könnte…
                  Aber die haben die Kurve ja wunderbar gekriegt und es einfach anschließen lassen, großartig BBC.

                  Leider floppen diese großartigen Serien irgendwie alle grandios in RTL2-Deutschland. Traurig. Aber falls mal jemand einen Urquattro sieht, der nicht knapp 20.000 Euro im runtergerittenen Zustand kostet…. dann mal her damit 🙂

                  Sandmann

  9. Jule sagt:

    Lieber Bruder,

    ich schreibe ja nicht viel, ich lese mehr im Stillen mit.
    Aber jetzt habe ich doch mal was für dich 🙂 Schau mal, was du damals in MEIN Poesiealbum geschrieben hast.

    Und es ist noch gar nicht so lange her, da hat deine kleine Nichte dir ihrs gegeben. Ja – es gibt sie noch, die Poesie-Alben…

    Dein Schwesterchen…

  10. Santana-Klaus sagt:

    Mhmm, nächstes Wochenende muß ich doch mal nach meinem Album schaun, roter Einband…dürfte seit 1989 im Regal liegen 😉

  11. Markus1975 sagt:

    🙂

    Ich bin von den Zeichnungen vom Jensi immer noch faziniert. Da geht mir immer wieder das Herz auf und ein Lächeln huscht über mein Gesicht.
    Jensi? Könntest Du mal ein Comic über meine Person und mein Leben mit den beiden V8 zeichnen? Besorge auch ne Flasche Port. 😉
    So in der Art Schrauberwahn. Hehe

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    • Sandmann sagt:

      Ay Markus,

      Geschichten gäbe es genug, bei dir, bei mir, bei allen anderen. Aus den Comics bin ich aber raus. Die sind sehr zeitaufwändig, man erinnert sich, wie schwer ich mich schon getan habe, meine alten Bundeswehr-Geschichten zu scannen und aufzuarbeiten….. 🙁
      Mal eben so ein paar Seiten aufs Papier klatschen geht halt nicht. Eine DIN A 4 Seite mit sagen wir mal sechs Bildern braucht rund einen Tag, bis sie fertig ist. Noch Fragen? 😉

      Deshalb tippe ich ja so viel und mache ein paar Fotos. Und die anderen Bilder – die entstehen in euren Köpfen. Das ist doch viel cooler….

      Sandmann

  12. Daemonarch sagt:

    So, gestern 3 Stunden fürs ausbauen der Hinterachse gebraucht.. Heute gehts weiter.
    Fühle mich heute wie ein Krebskandidat im Endstadium, absolut keine Kraft und inspitation im Leib.

    Dann ist auch noch ein neues Handbremsseil auf die Liste gekommen – kostet aber zum Glück nur 10€…

    Wenn ich morgen abend mit allem fertig bin, lege ich nen‘ Lapdance hin!

    • Sandmann sagt:

      Ay Daemonarch,

      so hattest du das vermutlich aber nicht geplant, als du dir für kleines Geld ein eigentlich unkompliziertes Auto gekauft hattest, oder…..? 🙁 Halt uns mal auf dem Laufenden….

      Und hey – es ist FREIIITAAAAG!
      Sandmann

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