Sich selbst was schenken

Driving home for Christmas…

Während die Saisonkennzeichenfahrer jeden Tag ein bisschen lauter jammern, weil es so warm ist und die Sonne scheint und die Krokusse blühen und die Amseln Abendlieder singen aber sie sich mit ihrem schrottigen Winterauto kasteien, statt ihren geliebten Klassiker durch die trockene Februarluft zu steuern *luftholen* – bereite ich meinen Taunus auf den Frühling vor. Den Taunus, den ich ganzjährig fahre und deshalb auch nicht jeeeedes Jahr zwischen Oktober und April abwartend meine Fingernägel abfresse und die Oldtimergruppen auf Facebook mit Sehnsuchtsballaden über das abgemeldete Ding in meiner Garage vollheule 😉 Ich: habe Ersatzteile bestellt! Yes! Und die kamen heute in einem gewaltigen Paket mit DHL an. Freude schöner Götterfunken. Lasst sie uns gemeinsam auspacken!

Dass die in Bayern auch immer so übertreiben müssen!

Särge sind kleiner

Ein gehetzter DHL Bote bringt seine sagenhaft beladene Sackkarre vor mir neben der Hamburger Tür zum Stehen. Der Turm zu Babel war eine alberne Sandburg gegen das Konstrukt, was jetzt auf dem Fußweg in den grauen Himmel ragt. Ich befürchte, er hat selbst versucht, über diesen Babelturm Gott näher zu sein und demonstriert nachvollziehbar die biblische Rache für seine Tat: Er spricht nicht meine Sprache. Ich, gerade auf dem Weg zum Auto, frage ihn also mehr mit Händen und Füßen denn mit dem Mund, ob in seinem pappigen Wolkenkratzer was für mich dabei ist. Und buchstabiere meinen Namen. Er nickt dankbar. Hat er. Der mit Abstand größte Karton auf seiner Himmelsleiter ist an mich adressiert, scannen **piep**, hier bitte ein X malen. Danke.

Urks. Die Fordteile Jungs bei MotoMobil verpacken schon immer recht großzügig, das war mir aus vergangenen Bestellvorgängen bekannt. Hier balanciere ich allerdings eine Kiste, die jedem Bestattungsunternehmer gefallen würde, der große Menschen beerdigen soll. Ich… ich hatte doch nur zwei Bleche, zwei Scheinwerfer und etwas Kleinkram bestellt, was ist denn da passiert? Nun ja. Irgendwie bekomme ich den Hünensarg aus Zorneding schon in mein Coupé rein…

Kombi? Braucht man nicht.

*kniiirsch* knarz *schaaab* Na, geht doch. Ohne allzuviele Verrenkungen wird der braune Karton erfolgreich auf den Rücksitz des braunen Salons gequetscht, zum braunen Taunus-Bär und dem zweiten, etwas kleineren braunen Karton (mit einem Autoradio für die S-Klasse drin). Ich predige schon seit mehr als einem Jahrzehnt, dass man einen Kombi nicht wirklich braucht.  Ich bin da inzwischen zwar ein bisschen geläutert, aber trotzdem noch immer guter Dinge – alles, was ich transportieren will, geht auch ins Auto rein oder bei Bedarf auf einen Dachgepäckträger drauf.

Voran voran, der alte V6 grummelt mit diesem gut verpackten Schatz und mir von Hamburg zurück nach Kiel. Die A7 glänzt mit durchgehender Dreispurigkeit zwischen Schnelsen und Neumünster, ich gleite gemächlich und sacht Musik hörend mit den Lastern auf der rechten, maximal der mittleren Spur dahin und lasse die Wahnsinnigen auf der linken Spur mit Überlichtgeschwindigkeit um die besten Plätze auf dem Pinneberger Friedhof pokern. Hütet euch vor Autos mit dem Kennzeichen PI. Die sind nicht ganz dicht. Ausnahmslos alle. Ankunft in Kiel, KI, auspacken jetzt.

Eine Wüste aus Füllseln

Hach 🙂 Ich kann schon verstehen, warum es so viele „unboxing“ Videos im Netz gibt. Es ist einfach ein toller Moment, wenn Mann mannigfaltiges Füllmaterial aus einem großen Karton zieht und viele kleine Kostbarkeiten zu Tage fördert. Ich möchte das am liebsten auch filmen. Mach ich aber nicht. Was ich wiederum nicht verstehe sind die Menschen, die den ganzen Abend lang „unboxing“ Videos von fremden Menschen im Netz gucken, statt selbst was auszupacken. Ihre Freundin zum Beispiel. Oder, wenn’s überraschender sein soll, ein selbst gemachtes Geschenk. Wo wir wieder zurück auf meinem Hof sind, und Leute, hier gibt es wirklich eine Menge Füllmaterial aus diesem sagenhaft großen Karton. Darin verbergen sich mehr Kostbarkeiten als in einem chinesischen Hauptgericht, wenngleich alle bestellten Ersatzteile zusammen einen Karton von der Größe eines Plattenspielers benötigt hätten. Egal.

Die Endspitzen des Taunus, das sind die hinteren unteren Bleche zwischen den Radläufen und der Stoßstange, sind dank der innen ausgeschäumten Hohlräume nicht mehr so taufrisch. In den 70ern hat man gern Schweller, Radläufe und andere grottenartige Dunkelkammern im Innern der selbsttragenden Karosserie mit Montageschaum ausgesprüht. Der wiegt nicht viel und dämmt Vibrationen und Geräusche. Eine tolle Idee, würde das Zeug nicht Wasser anziehen und wie ein Schwamm speichern. Fazit: Nach fast 50 Jahren müssen dann wohl mal neue Endspitzen rein. Und diese hier passen wie angegossen.

Frischer Stahl für den Knud

In den Köpfen der „alten Hasen“ dümpelt noch immer der Satz: Bei Ford ist in den 70ern das ganze Lager abgebrannt, da gibt es ÜBERHAUPT keine Ersatzteile mehr, also Finger weg! Ja. Genau. Als diese neumodischen Tastentelefone auf den Markt kamen, war anfangs nicht sicher, ob sie an die gleichen Anschlüsse wie die Wählscheiben-Bakelit-Telefone angeschlossen werden können. Also Finger weg! Ach, so ein C-Netz Handy wiegt drei Kilo, und die Minutenpreise sind 2 D-Mark plus die monatliche Grundgebühr!! Also Finger weg! Ja ja. Die ewig Gestrigen mögen zurück an ihre Stammtische gehen, die Zinnteller an der Kiefernholz-Vertäfelung vollseibern und dem Ficus im Eingangsbereich ihr Leben erzählen. Die Welt dreht sich jedenfalls weiter. Inzwischen gibt es fast alles, ich betone fast ALLES für einen alten Ford im Nachbau. Nicht immer in Ford-Qualität, aber sowas spricht sich in der Community schnell rum. Und dann wird nachgebessert. Man kann fast kein Auto preiswerter im Alltag bewegen als einen alten Ford.

Deshalb sind die aufgerufenen Preise der original alten, angerosteten und blinden Scheinwerfer für mein 1971er Modell auf eBay eine absolute Lachnummer 😀 Die werksseitigen Leuchter in meinem Erstserien-Taunus TC sind nach 49 Jahren etwas trübe, nicht wirklich schlimm, aber ich würde die gern ersetzen. Hm. Lasst mich nachdenken. Gebe ich für gebrauchte, zerkratzte und mit Lackresten verschmierte Altscheinwerfer 60€ aus? Oder nehme ich die nagelneuen, blitzeblanken und passgenauen Komplettscheinwerfer für 78€? Hmmmmmmm. Ich denke nach. Ungefähr 0,3 Sekunden 😉 Und ich setze meine Schatzsuche in dem Karton mit den Dimensionen einer Dreizimmerwohnung in meiner Garage fort, denn es fängt an zu regnen. Mist.

Neue, NAGELneue Scheinwerfer!

Ich wiege die neuen Scheinwerfer wie den heiligen Gral in den Händen und lege sie zärtlich und behutsam in ihren Karton zurück, wo sie erst einmal friedlich trocknen können. Ein Karton im Karton. Die Zornedinger haben kleine in große gesteckt und sozusagen Matrjoschka Kartons gepackt. Das allerdings mit Überzeugung und Überraschung – nicht alles, was Motomobil verschickt, ist irgendwo in Osteuropa oder Argentinien nachgedengelt worden. Ich hab einfach mal, obwohl es gar nicht nötig war, den Spannungsregler neu geordert. Der wird der „Käfer“ genannt, steckt rückseitig hinten am Tacho und sorgt auf elektromechanische Art dafür, dass trotz des unregelmäßigen Stromflusses bei mehr oder weniger eingeschalteten Verbrauchern die Bordspannung von 12 Volt konstant bleibt. Ein wichtiger kleiner Scheißer, es ist gut, einen liegen zu haben. Der gelieferte ist… krass… von Ford selbst! Die Blaue Mauritius der Ersatzteile, im Netz nicht mehr zu bekommen, und die Jungs packen mir den einfach so in einen ihrer Matrjoschka Kartons. Klasse. Danke 🙂 Und damit ihr nicht denkt, ich habe meinen Granada verschrotten lassen, hier ein aktuelles Bild aus meiner Garage:

spannend…

Während ich kubikmeterweise Ploppfolie (oder wie heißt dieses luftgefüllte Zeug?) irgendwie in meinem „das sind Kartons für eBay“ Haufen verklappe, finde ich den lang ersehnten Tankgeber! Seit mehreren Monaten zeigt die Tankanzeige im Taunus nichts mehr an, und ich kann nur mithilfe des Tageskilometerzählers abschätzen, wann wieder das gute Super 95 fließen muss. Das ist suboptimal. Auch dieses filigrane Ding gibt es plus Dichtung neu im Nachbau, und das ist auf alle Fälle besser als ein originales gebrauchtes. Denn beim Tankgeber pegelt ein Schwimmer im Tank den Benzinfüllstand aus. Der Schwimmer hängt an einem langen Draht, und der ist beweglich schleifend an einer Wicklung angebracht. Auf dieser Wicklung schabt er immer auf und ab und variiert über den Widerstand so den Stromfluss zur Anzeige in der Mittelkonsole, je nach Füllstand des Tanks. Wenn das einige Jahrzehnte lang passiert ist, kann man sich vorstellen, wie die Wicklung aussieht. Das ist ungefähr so sinnvoll wie gebrauchte Bremsscheiben.

Geber und Nehmer.

Ich bin ein bisschen beseelt. Nicht, weil ich gerade Neuteile für mein altes Auto auspacke (ich gehe einmal davon aus dass das auch andere Menschen jeden Tag machen). Nein, ich bin beseelt, weil das hier mein Auftakt der Saison ist! Nach einem wirklich quirligen Jahr werde ich mich endlich wieder meinen alten Autos widmen! Die schon ewig rumliegenden Lokaris einbauen. Den neuen Kühler. Den E-Lüfter! Was ich schon alles angesammelt habe, und von einer eventuellen Motorrevision will ich gar nicht erst anfangen (das Eisenschwein braucht ein bisschen zu viel Öl…). Schrauben. Mein Ausgleich zum digitalen Onlinejob. Und mit jeder kleinen Reparatur wird der Taunus ein wenig zufriedener wirken und mich weiter so zuverlässig durch den Norden tragen wie bisher 🙂

Das eigentliche Geschenk kam heute allerdings nicht mit DHL, das liegt schon etwas länger in meinem Keller. Und es ist gar nicht primär für mich – ich glaube, den größten Gefallen tu ich EUCH damit.

Am Ende wird alles Stahl.

Stahlfelgen. 13-Zoll Sportstahlfelgen vom Taunus XL und GXL, um genauer zu sein. In einem sehr guten Zustand, und sie sind bereit, frische 185er Reifen aufzunehmen. Die sind bei Bridgestone angefragt, und sobald sie verfügbar sind verschwinden die von euch so verhassten und viel zu großen 15-Zoll-Scorpiofelgen, die das Coupé wie ein Matchboxauto aussehen lassen.

Während ich etwas gedankenverloren an den Felgen rumschwärme knarzt der Granada hinter mir leise. Ach was? Möchte er mir sagen, dass er so langsam auch mal in die Auferstehungsphase übergehen möchte? Geduld, mein treuer Saurier. Deine Zeit wird kommen. Ich lege jetzt erstmal meine feinen neuen Teile ins Regal, die ich mir selbst geschenkt habe. Sobald der Regen ein bisschen wärmer wird, werde ich loslegen. Erst der Taunus (und der muss im Sommer über’n TÜV), dann die S-Klasse (aber das ist eine andere Geschichte), vielleicht als kurzes Intermezzo noch ein Mazda 121 „Ei“ (fragt nicht) und dann sehen wir mal. Alles. Nur kein Saisonkennzeichen.

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

41 Antworten zu Sich selbst was schenken

  1. AeroLars sagt:

    Moin Jens,
    ich verfolge Dein Blog seit einigen Monaten und habe mich in der Zwischenzeit durch die alten Beiträge gelesen. Ich sage nur: Super kurzweilig, klasse geschrieben und dazu noch meine Wellenlänge.

    Zum Thema, was ist mit den Stahlfelgen auf dem Bild aus der Kopfzeile? Hab ich das verpasst? Oder sind die „neuen“ für die Winterräder? Zu den Mondeorädern – kein Kommentar.

    Zum GXL: Traumhaft schön. Und als Alltagswagen kannst Du ihn jeden Tag geniessen.

    Zu mir: Bin im Granada MK I Tunier aufgewachsen. Großraum Hannover. Heute hängt mein Herz an den Rüsselsheimer Kleinwagen.

    Gruß Lars

    • Sandmann sagt:

      Ay Lars,
      schön dass du dich nach der ganzen stillen Mitleserei mal schriftlich äußerst 🙂 Das könnten noch viel mehr Leser hier und da mal tun, ich freu mich immer über die vielen Meinungen und das dezente Abdriften in andere Themenwelten 😀

      Die Rostyle Stahlfelgen aus dem Header waren mir in den Löchern der Muttern zu sehr ausgeschlagen und „weich“. Die habe ich verkauft, ich glaube der neue Besitzer hat einfach Muttern mit einem breiteren Konus genommen und gut. Seit dem sich die Baumarkt-Alus vom Scorpio drauf. Die Sport-Stahlfelgen vom letzten Bild kommen mit neuen Sommerreifen auf den Taunus 🙂 Ick freu mir.
      An was für rüsselsheimer Kleinwagen hängt dein Herz denn genau…? Erzähl.
      Grüße aus dem Norden
      Sandmann

      • AeroLars sagt:

        Moin Sandmann,
        hier gehören zwei C-Kadetten zum Fuhrpark. Ein Coupé und ein Aero. 1991 war ein Kadett Coupé mein erstes Auto und ich bin dabei geblieben.
        Aus Kostengründen beide auf Saisonkennzeichen, und weil ich nur ein Auto zur gleichen Zeit fahren kann, das Coupé von 3-6 und der Aero von 7-10. Beide mit 1200er Motor.

        Gruß Lars

        • Sandmann sagt:

          Ay Lars,

          schöne Autos. Dem Coupé habe ich auch immer hinterher geschielt. Während meiner Grundausbildung 1990 hatte ein Stuffz ein C-Coupé GTE. War es GTE? So mit gelb und weiß und ein paar PS mehr 😉 Sehr fein.
          Den Aero habe ich schon ewig nicht mehr in freier Wildbahn gesehen! Seit ich meine Fotoserie in Rüsselsheim bei Opel Classic gemacht habe, bin ich der Marke wesentlich aufgeschlossener gegenüber. Ich hatte nie was gegen Opel, im Gegenteil. Aber ich bin auch nie wirklich mit den Modellen warm geworden. Und dann kamen der Keinath, das Commo C Coupé und der Admiral A V8. Seit dem weiß ich, dass andere Mütter auch schöne Töchter haben!

          Ich persönlich bin kein Freund mehr von Saisonkennzeichen. Immer steht ein Auto rum und wird nicht bewegt, immer hat man gerade Sehnsucht nach dem, was man grad nicht fahren kann 😉 Und außerdem habe ich meinen Taunus über einen Oldtimer Spezialversicherer Vollkaskoversichert, das setzt ein Erstfahrzeug voraus. Dass das… äh… dann AUCH schon fast ein Oldtimer ist, stört ja keinen. Vielleicht kaufe ich heute den betreffenden Kandidaten 🙂

          Rock die Opelz. Bis bald in diesem Theater!
          Sandmann

  2. Uli Stephanides sagt:

    Jens, die Ploppfolie heißt amtlich Luftpolsterfolie.
    Man kann auch LuPoFo dazu sagen 🙂

    • Sandmann sagt:

      🙂 Ay Uli,

      ah. LuPoFo. Da ich nicht zu den Menschen gehöre, die da manisch drauf rumdrücken, sobald sie eine in die Flossen bekommen kannte ich den Fachausdruck noch nicht 😀
      Ich freu mich immer, wenn jemand wie Motomobil seine Ware derart eskalierend verpackt, dann habe ich anschließend immer für die nächsten eigenen 10 eBay Pakete herrliches Material…

      Sandmann

  3. Jau,
    Saisonkennzeichen samt der von dir beschriebenen Folter: Ätzend! Gott sei Dank habe ich -H-
    Das hat mich auch schon dazu verleitet, jetzt im Januar bei wolkenlosen 4 Grad plus und feinster Wintersonne mal nach Amsterdam zu cruisen. Einfach geil. Und in meiner Werkstatt hübbeln sich auch schon kleine und nicht ganz so kleine Päckchen, die ich jetzt am Wochenende alle ausboxe 😉
    Stösselschutzrohr, Handbremsseile, allerlei Krims & Krams…

    Mit der Art der Ersatzteil-Philosophie bin ich ganz bei dir. Alten Müll gegen ollen Schiet tauschen füllt zwar inhaltliche ganze Fachforen, aber bringt trotzdem nix, haha 😉

    Auf die Optik mit den Stahlrädern freue ich mich jetzt schon! Habe mich hier zwar an der öffentlichen 15″-Kritik nicht beteiligt, aber leise mitgelitten habe ich schon. Das wird gut werden!

    Also, lieben Gruß aus Südwestfalen, und immer ´ne Handbreite Luft vor der Stoßstange!

    • Sandmann sagt:

      Aloah Dirk!
      Ich kann das ja total verstehen, wenn jemand sein Auto nur im Sommer bewegen will, genug Stellfläche hat und es daher auf Saisonkennzeichen anmeldet. Da meine Karren aber alle älter als 30 Jahre sind, haben sie sowieso das H. Ein Kostenfaktor, wie viele behaupten, ist das daher also nicht mehr. Würde ich versuchen, 100 Euro im Jahr zu sparen und dafür aber Standschäden und ähnliches in Kauf zu nehmen, hätte ich vermutlich das falsche Hobby 😉 Aber jeder wie er mag.

      „Alten Müll“ kann man ja manchmal nicht vermeiden. Besonders bei der Inneneinrichtung bekommst du ja nichts neues mehr, und wenn doch, dann zu Mondpreisen. Aber alles was Mechanik und Motor ist, wird neu angeschafft. Und bei den Bremsen mache ich keine Kompromisse, ATE und gut. Auch bei Spurstangen oder Radlagern, Febi oder ähnliche Marken müssen da sein. Alles andere wird lebensgefährlich 🙁

      Die 15″ Scorpio Felgen sehen auf dem Taunus furchtbar aus. Da gibt’s gar kein Vertun. Ich lasse die als Winterreifen noch ein bisschen in der Garage, kann aber sein dass ich die nie wieder aufziehen werde 😉 Anfang März kommen die Stahlfelgen mit den neuen Sommerreifen drauf. Das wird ein Fest.

      Und das Bashing kann ja weitergehen, sollte ich mir tatsächlich das Mazda 121 Ei kaufen. Herrlich 😀

      Sandmann

      • Der 121? War das nicht der, für den es schon nix mehr zum nachkaufen gab, als der noch gebaut wurde?
        🙂 🙂

        • Sandmann sagt:

          Ähhh…?
          Nicht dass ich wüsste 🙂 Also ich hab mal konkret und sporadisch nach Teilen gesucht. Was ich wirklich brauche: neue Scheiben und Klötze vorn, von ATE für 59€ und ein Zahnriemensatz mit Spannrolle von Conti für 29€ 😀 Das geht so grad noch…
          Zündungsteile für wenige Euro, Wärmetauscher, Kopfdichtungen, Radlager, du bekommst alles. Und das für einen sehr schmalen Taler…

          Sandmann

          • Na dann verwechsel´ich da was. Hatte nur irgendwie abgespeichert, ein Kollege hätte den damals recht neu vertickt, weil gewisse Teile nicht mehr (oder sehr teuer…!?) zu bekommen waren. Ich bin jedenfalls mal schwer gespannt, was das wieder für Stories befeuert… 😉

            • Sandmann sagt:

              Ersatzteile braucht man ja bei diesem Auto nicht. Weil es angeblich NIE NIE NIE kaputt geht 😉

              Die erste Geschichte vermutlich noch diese Woche. Morgen ab 13:00 Uhr Daumen drücken und Verkehrsfunk hören 😀

              Sandmann

  4. ^Helmut sagt:

    Hey Sandmann, ich Lese seit ich deine Seite Entdeckt habe immer ein paar Geschichten jeden Tag ,wenn möglich.Für einen Ford Fan wie mich natürlich das Grösste.! Beschenkt hab ich mich mit mit ein Paar seltene Gimmicks vor kurzem für mein Granni Coupe. Die es auch bei Motomobil momentan auch nicht gibt.Apropos Motomobil,ich wohn da in der Nähe. Gut das es die Kleinanzeigen gibt.Da findet man Sachen……..
    Wenn man deine Selbstgeschenke sieht,ist es ein kleiner Motivationschub endlich wieder selber am Oldie Schrauben. Der muss jetzt wieder aus seiner Höhle endlich mal die Bleche einschweissen usw.So ich wünsch dir Spass beim werkeln am Taunus.Ach ja gabs keine guten Rostyle mehr? Die Serienstahlfelgen sind doch sehr normal.Die gabs ja beim Capri Gxl Taunus 1 GT und die2-er Serie ,Capri2u.3 -Serienmässig und in Massen. Na ja Geschmackssache. Kurz noch meine ersten Autos Erstes Capri 2 76er.16-68 Ps.Zweiter 76er Taunus 2.0 V6. Dann
    79erCapri3-20.V6 80er Granada Chausseur 2.8.V6-135 Ps Capri3-2.8 . Den ich noch habe. 73 Granni Coupe 2.3.noch im Bau.
    Alltagautos Bmw. Braucht man bei uns Zuviel Salz im Winter. Salzen die im Norden nicht viel? Gruss aus Bayern.

    • Sandmann sagt:

      Ay Helmut,

      mit dieser Geschichte scheine ich den einen oder anderen stillen Mitleser endlich mal an die Tastatur geholt zu haben 🙂 So macht mir das Spaß.

      Meine Motivation, an den alten Autos zu schrauben, ist fast immer da. Ich mach’s dann gerade nur selten, weil das Wetter echt bescheiden ist, bei der Kälte macht mir das keinen Spaß. Vieles erledige ich draußen auf meiner Rampe oder mit dem Auto halb in die Garage gefahren. Es sind ja keine Vollrestaurationen, ich nehme mir immer nur ein kleines Stück vor. Als nächstes wird die S-Klasse geschweißt 🙂

      Du hast noch einen Capri III und ein 73er Granada Coupé? Noch eins mit Hüftschwung? Sooooo ein schönes Auto. Neid.

      Im Norden salzen die übrigens auch. Mit dem Unterschied, dass wir hier allerdings zwischen den beiden (warmen) Meeren sind und es einfach ums Verrecken nicht schneit. Oder auch nur ordentlich kalt ist. Und bei 10 Grad werfen die natürlich auch kein Salz. Ihr Bazis habt einfach mehr Schnee, ergo auch mehr Salz 😉

      Gruß aus dem Norden der Republik
      Sandmann

  5. Will Sagen sagt:

    Ein Mazda 121? Geiel! <3
    Ein würdiger Scorpio-Nachfolger. 🙂

    • Sandmann sagt:

      😀

      Ja. Ich weiß nicht WAS es ist, das mich dieses Auto gut finden lässt. Es sieht genau so furchtbar aus wie der Scorpio, aber irgendwie stimmig und aus heutiger Sicht gar nicht mal so schlecht. Soll ich ein kleines Geheimnis verraten, was nicht mal mein halbfinnisches Fräulein Altona kennt, weil sie grad in Richtung Berlinale (bei dir umme Ecke) aufgebrochen ist? 😉 Heute um 15:30 Uhr gucke ich mir einen an. Und wenn der taugt, wird er direkt gekauft und nächste Woche in die Casa Sandmann gefahren. Man wird lesen….
      Alles gute nach Berlin
      Sandmann

      • bronx.1965 sagt:

        „… Und wenn der taugt, wird er direkt gekauft und nächste Woche in die Casa Sandmann gefahren. Man wird lesen….“

        Aloha nach Norden. Dann hoffe ich und wünsche dir vor allem dass das Ding zur Abwechslung einfach mal problemlos läuft! 😉
        Tote Gurken hatteste ja nun genug. 😉

        „Furchtbar aussehen“? Ich sehe das nicht so, damalig ein mutiger Entwurf. Eine Limousine fast auf Japanese Kei Car zu schrumpfen erwies sich auf vielen Märkten als äußerst erfolgreich. In D natürlich eher weniger aber Gott sei Dank bestehen Automärkte nicht nur aus deutscher Sichtweise und deren Kundschaft. Anderswo ist es viel bunter. 🙂

        Ein ähnlich-kommender Klassiker wie mein Twingo der ersten Serie. 😉
        Viel Spaß mit dem Kleinen!

        Gruß aus dem Land der Maiskolben. 😉

          • Sandmann sagt:

            Ay Bronx,

            eben genau das macht den mir so schmackhaft. Er ist so klein wie ein Ei, aber es ist eine STUFENHECKLIMOUSINE 😀 Sowas gibt’s ja heute gar nicht mehr. Ich sitz da drin mit viel Platz sogar nach oben, und in den Kofferraum gehen vier Räder aufrecht stehend rein. Sagenhaft.

            Angeschafft wird der nur, um problemlos zu laufen. Und um ein bisschen Spaß zu machen. Er soll absolut keine andere Funktion erfüllen 🙂 Da er erst sehr wenig auf der Uhr hat mache ich mir da keine Sorgen. Neue Bremsen vorn liegen schon in Kiel, Zulassung Mittwoch früh.

            Ich habe tatsächlich, und das nicht erst nach den Gesprächen mit dir, nach einem Twingo geschielt. Aber dann kam der 121 unerwartet, günstig und ganz in der Nähe. Da hab ich nicht weitergeschielt.

            Na gut. Schauen wir mal. Meine bisherigen Autos waren ja auch nicht wirklich für ihre Havarien bekannt, selbst der Scorpio hat mich immer zuverlässig, wenn auch nur mit drei Fahrstufen, ans Ziel gebracht. In meinem Rucksack sind drei CDs, die Nummernschilder und ein Vitamalz. Das wird ein toller Rückweg 🙂

            Sandmann

            • Bronx. 1965 sagt:

              Sandmanns Ei, hihi, das gefällt mir.

              Solche kleinen Autos können einem selbst in der Stadt den Tag etwas versüßen. Klein, wendig und mit einem gewissen Symphatie – faktor. Kein Aggroblick, kein Hochsitz. Der Twingo hat den Kindchenblick, das Ei guckt auch „freundlich“. Ich mag sowas. Was beide eint, die (aus heutiger Sicht betrachtet) riesigen Fenster. Wer braucht da eine Einparkhilfe?!

              Faltdach auf, Luft und Sonne hinein. Mein Schwarzer hat sogar beides: Faltdach und Klima. Gibts in der Kombi auch nicht so oft.

              Du wirst deinen Spaß haben, dessen bin ich mir jedenfalls sicher. Viel Freude dann auf dem Rückweg. 😉

              • Bronx.1965 sagt:

                Ach ja, das da kommt übrigens noch hinein. 😉
                Für 60 € in der Bucht geschossen. Finde, der Ton passt gut zum schwarzen Aussenlack. Damit isser dann auch innen „gut angezogen“. 😀

                https://i.ebayimg.com/00/s/MTIwMFgxNjAw/z/vx8AAOSwclheH1r8/$_59.JPG

                https://i.ebayimg.com/00/s/MTIwMFgxNjAw/z/Ey4AAOSwwlJeH1r-/$_59.JPG

                • Sandmann sagt:

                  Ay Bronx!
                  Ich bin ein großer Freund von freundlichen Autos. Der Scorpio war auf eine Art auch freundlich, guckte dabei aber ein bisschen dämlich 😀 Auch der K70 ist ein freundlicher Wagen, der Vier-Augen-Daimler sowieso, und sogar die S-Klasse guckt vielleicht ein wenig erhaben, aber definitiv nicht böse. So wie es heute dem Kunden gern als „sportlich“ verkauft wird, wenn die Karre den bösen Blick hat und mit ihrem Tagfahrlicht im Rückspiegel aussieht, als will sie dich gleich komplett fressen. Und deine Kinder auch. Furchtbar. Basst zum Aggro Auftritt der aktuellen Verkehrslage 🙁

                  Ledersitze! Für den Twingo gab es Ledersitze?? Wie geil ist das denn?? 😀 Ich mag das. Guter Deal.

                  Um 12 sitz ich im Zug zum 121….
                  Sandmann

                  • Bronx.1965 sagt:

                    Ay Mazdamann,

                    Alles geklappt? Wie du weißt bin ich ja nicht beim Fratzenbuch und habe es auch nicht vor.

                    Hast du jetzt ein drittes Ei? 😀

                    Gegrüßt!

                  • Sandmann sagt:

                    Ay Bronx,
                    Facebook ist da aktuell auch noch nicht schlauer als du. Ich habe nur mit Lars konferiert, der weiß alles 🙂

                    Das Ei ist in Kiel angekommen. Bald mehr….
                    Sandmann

                • MainzMichel sagt:

                  Die stammen bestimmt aus einem „Initiale“. Vor ziemlich genau einem Jahr hat unsere „Kleine“, die übermorgen 23 Jahre wird, ihren „Initiale“ für 250€ verkauft. Aber das nutzt jetzt hier auch keinem mehr.

                  • Bronx.1965 sagt:

                    @MainzMichel

                    Korrekt. Die sind auch recht selten. Wer hat schon seinerzeit bei einem Kleinwagen volle Hütte geordert? Das geschah nicht allzu oft. Ein Twingo ‚Initiale‘ dürfte ähnlich selten sein wie seinerzeit ein Clio ‚Baccara‘. Heute sehr gesucht aber nur bei speziellen Freaks. 😉

                    Grüße. . .

                  • Sandmann sagt:

                    Hier in Hamburg gleich um die Ecke steht ein Peugeot 205 „Roland Garros“ rum. Wird viel bewegt, ist in sehr gebrauchtem Zustand, aber augenscheinlich gesund.
                    Dunkelgrün, mit hellem Leder. In einem 205. Sehr cool…

                    Sandmann

  6. ^Helmut sagt:

    Ach ja ,wenn man länger denkt,hab ich zwei vergessen, da ich die nicht lang hatte,einen 78–2er Taunus 2.3 S,und einen 80er 3erTaunus-2.0 V6. Bei Motomobil haben die immer noch Originalteile im Bestand hab ich auch schon mal ergattert.Hoffentlich noch lang, da diese besser als nachbauten sind. Hatte schon mal mit nachbauteilen komische Erfahrungen gemacht. Nochmals Gruss aus Bayern

    • Sandmann sagt:

      Der Taunus II und auch der III sind ja auch ganz coole Autos. Damals fand ich die neben dem Knudsen ein bisschen zu schlicht und glatt, heute mag ich die gern. Vor allem den IIer, da atmen noch immer die 70er. Der IIIer ist mir mit seinen großen Rücklichtern, dem wulstigen Lenkrad und den Neon Instrumenten schon ein bisschen zu viel 80er. Da fand ich nicht alles stilsicher 😀

      Ja, bei Motomobil kommt es schon mal vor, dass Originalteile aus alten Lagerbeständen versendet werden. Ist immer ein bisschen wie Ostern, wenn man auspackt. Ich bekomme da ein paar Prozente auf meinen Einkauf, weil ich Großabnehmer bin und mit den Jungs im Sommer mal die Südfrankreich-Geschichte ausgeschmückt habe 😀 Ich mag den Laden.

      Sandmann

  7. ^Helmut sagt:

    Servus Sandmann, du hast Recht,die Zweierserie war echt zu unauffällig,ich wollte mir immer einen Knudsen kaufen.Weil mein Dad einen hatte .Veneziarot,Vinyldach 73er.Aber mitte der Achtziger gut 84 im Februar als ich den Schein bekam,, uff so lang her,blos nicht drüber grübeln“,gabs schon bei uns in der Gegend nur gut Eingerostete Knudsen. Wär sonst mein erstes Auto gewesen. Salziges Bayern wieder. Ich mach auch nur im Winter Kleinigkeiten Habe gleiche verhältnisse,, auch nur unbeheitzte Garage.Ne Stunde und du bist klamm! Nur muss ich jetzt ran,unser w202 rostbeulchen schreit nach Frischem Öl.Na ja es soll jetzt wärmer werden Freu mich aufs schrauben Servus aus Bayern. Helmut

    • Sandmann sagt:

      Ay Helmut,

      mein nächstes Kleinprojekt wird der Mazda 121, der nach bestandenem TÜV hoffentlich einfach so funktionieren wird. Und mir den Rücken frei hält für die anderen Projekte. Meine Zeit ist knapp, meine Wünsche groß 🙂
      Gruß aus dem Norden
      Sandmann

  8. ^Helmut sagt:

    Hey Sandmann dann wünsch ich dir viel Glück mit deinem Japaner,das dies Projekt nicht ausartet. Das mit dem Wünschen kenn ich auch. Bin mit deinem Geschichten spät dran. Was wurde eigentlich aus deinem Gelben 4-Cylinder Coupe? Gruss aus Bayern Helmut

  9. ^Helmut sagt:

    Hey Sandmann ,ja Golden nicht gelb.1974er . Aus Schweden wenn ich richtig gelesen habe.4-cyl. 1600 Motor. Die Story ist datiert 2012.Hast du den auch vergessen? Wie dein Granni Coupe.Die Story las ich mit einem breiten Grinsen im Face.zum Glück ist mir das noch nie passiert.Nur einmal hab ich mein Capri auf einem Feldparkplatz abstellen müssen. Die Dämmerung hatte schon begonnen. Ich sagte noch zu meinem Kumpel merk dir die Stelle.Ja Ja hörte ich . Gut zu früher Stunde,Morgens als die Festivitäten zu Ende waren,3 Uhr sowas rum,Stockdunkel,einige Reihen noch dazugeparkt,keine Taschenlampe dabei dann ging die Sucherei los. Nach einer guten Stunde Parkreihe um Parkreihe abgelaufen,hab ich ihn wieder gefunden. Neben mich hatte sich noch ein Kombi hingemogel.,Rundrum auch höhere Autos ,der Capri ist ja ein bischen tiefer als „normale Autos“haben wir ihn nicht gesehen,Wir sind 3mal vorbeigelaufen. Ein Vorteil hatte dies ja ich war wieder einigermasen nüchtern. Von deinem Golden Coupe hätte ich noch gern gelesen, das war auch dies mit dem gerissenen Keilriemen abseits deiner Heimat. Wo der ADAC vom Fordhändler um die Ecke ein paar passende mitgebracht hat. Du hast echt das Dusel gepachtet. Gruss aus Bayern Helmut

    • Sandmann sagt:

      Ay Helmut,

      ach DEN meinst du 🙂 Der war bronze metallic 🙂
      Den wollte ich eigentlich gar nicht verkaufen, aber dann hat mir ein junger, sympathischer Typ ein unmoralisches Angebot gemacht. Und am Ende ist jedes Auto verkäuflich……
      Meine letzten Informationen sind, dass der Taunus in Hamburg läuft. Ich schreibe ihn mal an. Interessiert mich selbst, was aus dem Ersthand-Schwedenbomber geworden ist…

      Und dass ich vergessen hatte, wo der Granada steht, lag an den damaligen Lebensumständen 😉 Glaube mir, wenn du das durchgemacht hättest, was ich damals durchgemacht habe – dann hättest du den Namen deiner Freundin vergessen… Das passiert mir aber nicht nochmal 🙂

      Sandmann

  10. ^Helmut sagt:

    Hey Sandmann , habs mir fast schon gedacht das der verkauft ist weil man keine Geschichte mehr von ihm gelesen hat. Es ist immer besser was zu verkaufen,als alles zu Sammeln. Man bräuchte ne kleine Halle für alle Gefährte. Man könnte sich eh nur um 4-5 Autos im Jahr kümmern, die regelmässig bewegen. Bei mehr bräuchte man Angestellte um die am laufen zu halten. Hihi…..Der Rest würde sich kaputtstehen. Mein guter bekannter hat 4-Granada 1 , Coupe , 2-türer, 4-türer, Kombi, mit roter nummer. Der kommt grade immer so durch das er im Jahr alle bewegen kann…. Gut ist,das der Bronzene weiter läuft ,da Taunus Coupes doch sehr rar sind. Und noch Ersthand , immer Erhaltenswert.
    Und mein Leben machte auch ne schöne Kurve, mich haben ein paar linke Viren aus dem Verkehr geschmissen. Bin ein paar Jahre richtig Flachgelegen. Mir gings so mies ich dachte jetzt wars das.
    Ob Lebensumstände oder böse Kranheit, wenns dich richtig beutelt, hat man für nichts Interesse und vergessen tut man auch einiges. Dies möchte ich auch nicht mehr nochmal…. Ach ja vielleicht gibt;s ja eine kleine Geschichte von deimem Ex-Bronzenen?! Dies wär toll.!!

    Aus dem verschneiten Bayern Gruss ins Werner Land..
    Helmut

    • Sandmann sagt:

      Ay Helmut,

      ich schreibe dem damaligen neuen Besitzer des bronzenen mal eine Nachricht. Hab grad ein paar andere Baustellen hier, aber mich interessiert ja selbst, was aus dem geworden ist. Das war ein schönes Auto.
      Viren. Jahre. Oha. Das klingt ziemlich dramatisch. Ich kann mir vorstellen, dass sich dann die Prioritäten etwas verlagern. Wie immer, wenn man an der Kante steht und runterguckt. Also auf ein Neues!
      Sandmann

  11. Dieter sagt:

    Hallo Sandmann, lass dir den 121 nicht vermiesen, dass ist ein super Fahrzeug. Hab mir einen solchen 1994 (nach der Geburt meiner ersten Tochter) als Neuwagen gekauft. Wie du schon schreibst, der Platz in dem (von uns damals als „Micky Maus Auto“ bezeichneten) Auto war erste Sahne. Die 72 PS des 121 reichten für alle Lebenslagen und das elektrische Faltschiebedach, welches von vorne nach hinten und von hinten nach vorne funktioniert war einfach ein Traum. Nach der Geburt meiner zweiten Tochter musste das Fahrzeug leider einem etwas größeren Auto weichen…

    Aber das ist eine andere Geschichte.

    Der einzige Mangel am neuen 121 damals war ein nicht richtig aufgesteckter Kontakt der Zündanlage. Aufgrund dieses „Wackelkontaktes“ blieb ich damals einige Male liegen bis der Fehler von der Werkstatt lokalisiert wurde.

    Servus aus Bayern

    Dieter

    • Sandmann sagt:

      Ay Dieter,
      nein keine Sorge. Den lasse ich mir nicht vermiesen, ich glaube aber auch das hat hier nicht ernsthaft jemand vor 😉
      Nach dem Scorpio II und dem K70 bin ich ja Kummer mit anderen Meinungen gewohnt.

      Morgen bekommt das Ei erstmal einen kleinen Subwoofer unter den Beifahrersitz, ein nettes Dauerplus ans Radio (fehlt, der Vorbesitzer muss wahnsinnig genervt gewesen sein vom ewigen neuen Sendersuchen) und Lautsprecher unter die Hutablage. Ich werde viel pendeln die nächste Zeit. Da brauche ich Musik 🙂

      Sandmann

      • Michael1973 sagt:

        Moin Sandmann,
        erst dachte ich bei Deiner Ankündigung des kleenen Ei auch an einen Witz oder an ein Auto für Tochter #2 (als Studentenauto). Aber Deine Überlegungen sind ausnahmsweise so richtig für mich nachvollziehbar – wer braucht schon ein „großes“ Auto, wenn man doch meist allein oder mit kleinen Kids und ohne Weltreise-Gepäck unterwegs ist?
        Das Auto selber reizt mich nicht, tut aber meinen Augen deutlich weniger weh als der Glubschi 😀
        Und alles tausend Mal besser als noch ein geleaster SUV und täglicher „Ihr-alle-seid mir-scheissegal-Hackfressen-Fahrweise“.
        Ich freue mich auf die Erfahrungsberichte von niedrigem Verbrauch, kurzer Parkplatzsuche und weniger Anfeindungen von Super-Ökos …
        Nur das Flirten aus nem angeranzten Kleinwagen kannst Du erfahrungsgemäß vergessen 🙁
        Der Blick über den Tellerrand angesichts Deiner automobilen Vergangenheit wird sicherlich aufschlussreich – ich freue mich drauf davon zu lesen!
        Gruß
        Michael

        • Sandmann sagt:

          Ay Michael,

          es ist aber schon irgendwie lustig, wie sehr ich mich „rechtfertigen“ muss, wenn ich mal was fahre, was nicht cool oder groß ist 😀 Dabei hab ich noch die S-Klasse, den Taunus und den Granada… und der Taunus fährt sogar 😉
          Ich muss noch viel weniger nachvollziehbar werden. Dann habe ich alles richtig gemacht. Hihi…
          Und flirten aus dem Auto raus… ich weiß nicht. Meiner Erfahrung nach sind Frauen, die auf jemanden stehen, der aus einem Auto raus flirtet, nix. Das ist wie die, die mit dir schlafen wollen, weil du der Typ am Strand bist, der die Gitarre hat. Nee nee.
          Ich halte es dann eher mit denen, die dich verliebt angucken, weil du dein kleines Töchterchen durch die Stadt trägst und mit ihm Faxen machst. Für die bist du der Nahrungsbeschaffer und der liebevolle Kinderpapa 🙂 Ein toller Mix. Und auf diese Damen wirkt ein Mazda 121 wie ein ausgesetztes Hundewelpen. Man möchte es in den Arm nehmen und knuddeln. Und erstmal der Typ da drin…..

          Ich hatte aber erwähnt, dass ich in festen Händen bin, oder? 😀
          Sandmann

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