Vadders HU Ballade – 2

Full House in Sandmanns Welt

„Mein sind die Jahre nicht die mir die Zeit genommen – Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen – Der Augenblick ist mein und nehm‘ ich den in acht – So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.“ Der Barde Caspar zupft auf seiner Laute und zitiert Gryphius. Das singende Vanitasmotiv ist wieder da, wir anderen und Vadders alter Passat ebenso. Ihr erinnert euch an die Niederlage vor ein paar Tagen? Ich habe nachgedacht, wie ich mit der halbseitigen Mängelliste der letzten HU und einem Auto umgehen will, was nicht mir gehört. Und plötzlich ist mein Hof voller netter, schraubender Menschen, Besucher und Zaungäste 😀 Was für ein verrückter Tag. Und glaubt mal nicht, dass an seinem Ende alles gut wird 🙁

Falls ihr jetzt erst eingeschaltet habt: Letzte Woche habe ich vergeblich versucht, dem VW Arbeitstier 35i meines Schwiegervadders eine neue HU Plakette zu verpassen. Die Geschichte findet ihr hier: KLICK Ich habe nun mit einem spitzen Bleistift die Preise der benötigten Teile durchgerechnet und festgestellt, dass für einen Passat aus den 90ern Ersatzteile quasi umsonst zu bekommen sind. Wahnsinn. Und ich spreche hier nicht von Ostblock-Billigware.

Mal was machen lassen

Ich habe außerdem bei Vadder im Städtchen eine Werkstatt gefunden, die uns die Hinterachse neu lagert und die marode Bremsleitung neu bördelt. Man ist sich im Netz und auch im Freundeskreis einig: Neue Lager in einer Passat Hinterachse können problemlos zu wechseln sein – müssen aber nicht. Auf Nachfrage, ob ich den Wagen abholen könne kamen sieben Minuten lang Flüche vom Chef. Ohne Luftholen. Als ich ihn dann gestern gegen eine Hand voll Dollar auslöste gab man mir den professionellen Eindruck, ich hätte künftig Hausverbot. Es hat anscheinend länger gedauert als geplant. Den Passat ist also wieder in Kiel und meinen Citroën klassisch unter den Birken. Murmeltiertag. Die Blecharbeiten Teil 2 hab ich mit noch warmem Auspuff erledigt. Ich will euch nicht langweilen. Pappe schneiden, Blech schneiden, flexen, reinpunkten und gut versiegeln. Hier mal der Nachmittag kurz zusammengefasst:

Was vom Bleche übrig blieb.

Nehmen wir an, ich hätte letzte Woche kapituliert und den Kahn mit einem Ziegelstein auf dem Gaspedal in der Kieler Förde versenkt. Ein anderes Auto mit 2 Jahren TÜV… das wäre auch nicht besser gewesen. Den Passat fährt Vadder seit über 20 Jahren, und es sind allein in den letzten zwei Jahren viele Euros da reingeflossen. Jüngst erst ein neues Getriebe, zwei neue Reifen und jetzt die schon bezahlte Gebühr für die HU und die ASU. Außerdem weiß ich bei diesem Variant inzwischen, was alles gemacht wurde. Bei einem „neuen“ Auto nicht. Das muss angeguckt, für gut befunden und gekauft werden. Es muss geholt, versichert und zugelassen werden. Wann bloß? Wer denn? Letztendlich stand der Entschluss fest: Der Passat wird wieder über den TÜV gebracht. Heute nicht allein, sondern mit der geballten Energie der vier Herzen.

Da sind wir wieder.

Seit gestern ist deshalb nicht nur der Volkswagen wieder in Kiel. Barde Caspar stand immer noch unmotiviert und frierend auf Höhe „Ninas“ rot beleuchtetem Wohnwagen an der B75 und begehrte Mitnahme. Ich hatte mich so an ihn gewöhnt und der Radiocode ist immer noch weg – also nahm ich ihn wieder mit. Weiterhin befindet sich auch mein Lieblings-Watt’n Schrauber Lars seit dem Abend im direkten Umkreis von wenigen Metern. Nach einem Hilferuf („Laaaaars ich will das nicht alleine machen buuuhuhuhuuuu“) stand er sofort mit seinem beschnurrbarteten roten Golf auf dem Hof. Und er hatte sogar seinen McPherson Federspanner dabei! Außerdem einen elektrischen Schlagschrauber. Nebenbei noch Motivation. Perfekt. Zum Warmwerden flexe ich schnell die Bolzen vom rechten Traggelenk raus, Caspar stimmt seine Laute.

Alter Lump, neuer Lump und Lars

Der Hof füllt sich

Während wir mit vereinten Kräften und einem zölligen Kuhfuß das alte Teil aus dem Querlenker drücken knattert Alex mit seiner Vespa auf den Hof. Er hat heute kinderfrei und kommt mit seinem ferngesteuerten Auto auf einen Kaffee rum. Cool. Außerdem ist Manson aus dem Citroën Forum auf dem Weg von Coburg hier her, um von meinem Schlacht-XM die Frontschürze und die Heckklappe käuflich zu erwerben. Meine älteste Tochter Khania lagert noch neue Bremsscheiben und Klötze für ihren VW Up im Kofferraum, heute seien ja genug Leute da, ob wir das nicht gleich mit machen können? Klar. Komm rum und bring Paddi mit. Und Marc, ein Kieler Redakteur aus Lars‘ Dunstkreis, ist auch in der Nähe und wird wohl mal reinschauen. Während Caspar eine zarte Weise über Menschenmengen komponiert hat Alex schon den Passat aufgebockt, das Rad runtergenommen und schnell mal das Federbein rausgeholt.

FLOPP ist es draußen.

„Da eilt‘, was Hände hat, sich einzurichten. ♬ Es regte sich geschäftig jung und alt.“ Seit Caspar in meinem Kühlschrank eine Flasche Honigmet gefunden hat zitiert er wie entfesselt. Er zählt zur Laute singend die eintreffenden Menschen, und irgendwie wundert sich niemand über seine Anwesenheit. Khania und ihr Freund Paddi parken den Up mittig hinter Vadders aufgebocktem Passat, 15 Minuten später rollt Manson mit seinem schwarzen XM und einem Anhänger die Einfahrt rauf. Jetzt kommt hier so bald niemand mehr raus. Der Freund meiner Tochter begehrt heute das Selbstschrauben, also bocken wir den kleinen Volkswagen auf und ich zerlege demonstrierend die linke Bremse. Als studierter Erklärbär gibt’s auch gleich Scheibenbremsentheorien und väterliche Erfahrungswerte 😉 „Ey, Sandmann, stört es dich wenn wir die Karre von deinem Schwiegervater schonmal weitermachen…?“ Die anderen werden ungeduldig. Caspar singt.

Huch? Langsam wird es voll hier.

Die Beifahrerseite will Paddi alleine machen. Das sollte er hinbekommen, trotz unangemessener Bekleidung (die Klamotten kann er nachher wegwerfen). Inzwischen erschien Marc und hat sein Audi Cabriolet hinter dem Passat hinter dem Up hinter Mansons XM samt Anhänger geparkt. Hoffentlich haben die alle Schlafsäcke mit. Aus meinem Keller höre ich mahlende Schleifgeräusche und leises Fluchen. Alex versucht vergeblich, die Kopfmutter vom Federbein zu lösen.

Lars hat nebenbei den angebrochenen, TÜV-relevanten Griff mit einer Schlauchschelle und Tape erstaunlich nachhaltig repariert und öffnet und schließt seit gut 10 Minuten ohne Unterlass beseelt grinsend die hintere Tür. Ich habe vorn im Motorraum eine neue Wischwaschpumpe an den Wasserbehälter geklippst, die alte war festgerostet. Und oben auf dem Getriebe sitzt nun ein neuer Schalter für die Rückfahrscheinwerfer. Manson macht sich nach nur 600 Kilometern Anreise direkt am Schlacht-XM zu schaffen. Läuft.

Schlachten was das Zeug hält

Ich erwarb jenes turbogeladene Silberbaguette, um mir ein paar rar werdende Teile beiseite zu legen. Die Schürze und die Heckklappe gehören nicht dazu, die sind vom Vor-Facelift. Manson schraubt. Paddi kommt erstaunlich gut mit der Bremsscheibe und den Klötzen voran, zumal er einer kompletten Lebens- und Jobberatung vom textsicheren Marc ausgesetzt ist. Dem müsste mal jemand was zu tun geben. Oder eine Gitarre, dann kann er mit Caspar zweistimmig Schiller singen.

Immer der 7er Inbus…

„𝄞 Und der Sänger rasch in die Saiten fällt und beginnt sie mächtig zu schlagen: Aufs Weidwerk hinaus ritt ein edler Held, ♪ den flüchtigen Gemsbock zu jagen“. Der flüchtige Gemsbock ist nur metaphorisch. „Jeeeens alder was hast du denn für ne SCHEISS Werkzeugsammlung??“ Alex kommt sichtlich genervt aus meinem Keller. Bis eben war ich davon überzeugt, recht gut und auch hochwertig ausgestattet zu sein. „Kein 7er Inbus? Nur 6er oder 8er? Wie sollen wir denn die Gewindestange vom Dämpfer fixieren um die Hutmutter abzubekommen??“ Der neue Federteller sieht auch irgendwie… zu groß aus…

Unter Tage wird gearbeitet

Alles ist endgültig zugeparkt, also setzt sich Alex auf die Vespa und schranzt damit etwas angefressen zum nächsten Baumarkt und zu Matthies. Den flüchtigen Gemsbock zu jagen. Paddi ist unterdess mit der Up-Bremse fertig, sieht aus wie ein Schwein und bekommt meinen anerkennenden Segen. Er strahlt. Caspar skandiert „Freude war in Trojas Hallen, eh die hohe Feste fiel. Jubelhymnen hört man schallen in der Saiten goldnes Spiel“ zum Rhythmus von Lars‘ auf und zu gehender hinterer Tür und wird direkt von Manson umgerannt, der triumphierend die demontierte Heckklappe zu seinem Hänger schleppt. *SPROINGG* Aua. Marc hat noch gar nicht mitbekommen dass Paddi sich im Keller die Hände wäscht und plaudert weiter freundlich mit dem rechten Vorderrad des kleinen Volkswagens.

Alex kommt zurückgeknattert und filmt das mit seiner neuen GoPro direkt von der Vorderradnabe aus. Cool. Heute Abend wird er mir ein 2-Stunden-Video schicken, auf dem er insgesamt 15 Meter vorwärts fährt. Und er wird sich entschließen, nochmal die Bedienungsanleitung der Kamera zu lesen. Der Federteller in seiner Hand ist wesentlich kleiner als das von mir erworbene Original. Ah. Und der Baumarkt hat anscheinend eine genau so untragbare Werkzeugsammlung wie ich, und 7er Inbusse (Inben? Inbi??) gibt’s nur im kompletten Bit-Set. Weil aber alle meine Bit-Halter zu breit für das Federbein sind stibitzen wir Manson einen schlanken aus seinem Werkzeugkoffer und schweißen den 7er da ran. Der schert sich allerdings unter Belastung immer wieder ab. Vielleicht lieber einen 8er Inbus kleiner schleifen? …

Dann bauen wir das eben selbst!

Was wir auch machen – wir bekommen den Dämpfer nicht so sauber gekontert dass sich die Mutter lösen ließe. Das gibt’s doch gar nicht?? Der abgerostete Federteller hält sie fest im Griff. Die gesamte Mängelliste der letzten vergeblichen HU ist sauber abgearbeitet. Alle Roststellen sind sauber geschweißt. Die Hinterachse ist neu gelagert. Die Bremsleitung wurde neu angefertigt. Die Wischwaschpumpe pumpt, die Rückfahrscheinwerfer leuchten beim Einlegen des Rückwärtsganges und die Tür öffnet und schließt („Lars is gut jetzt, kannst du endlich mal damit aufhören??“).

Und jetzt hängt an einem Samstag Abend das Schicksal einer frischen Plakette am Montag an einem ausgebauten VW Federbein, an dem nur das Domlager gewechselt werden muss? Alex lässt mit finsterer Mine sein ferngesteuertes Auto durch das Blumenbeet meiner Kinder driften. Manson hat sich in Richtung Berlin verabschiedet. Marc hat Caspar seine Laute abgeschwatzt und ist auf dem Weg in ein Musikgeschäft, Noten kaufen. Khani und ihr schmutziger, aber glücklicher Paddi rollen frisch gebremst (wir haben gleich noch die Winterreifen aufgezogen, wenn man schon mal dabei ist) zum abendlichen Netflix Couch-Gelage. Paddi will jetzt ein Schrauberzimmer in der gemeinsamen Wohnung. Für seinen Roller 😉 Fast alle sind weg. Es verbleiben Alex, Lars, ich und Caspar. Wo steckt der eigentlich? Wie ruhig es auf einmal hier ist.

Das muss doch irgendwie….

Burn it! Burn it with fire! Heiß machen hat zwei Gesichter. Auf einer BWL Party MACHT es Probleme, bei einer festen Mutter LÖST es Probleme. So dachten wir. Aber das Ding bewegt sich keinen Millimeter. Und wenn die nicht ab geht, können wir das neue Domlager und den Federteller nicht draufsetzen.

Alex ist ein Mann der Tat. „Jungs, ich roller nach Hause und hol den Hallenschlüssel. Ihr zwei fahrt mit dem Golf und dem Ding da hin. Da hab ich einen ordentlichen Druckluft-Schlagschrauber“. Bäm. Hinten in Lars‘ Kombi hat sich Caspar verkrochen und spielt verschmitzt guckend auf einer meiner Gitarren. Aha. Wird der mittelalterliche Mann gar modern? „Gute Nacht Freunde. Es wird Zeit für mich zu gehen ♬ Was ich noch zu sagen hätte dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im Stehen“ Oha. Reinhard Mey. Gib Gas, Lars.

Das passt… NICHT!

Wisst ihr, was man beim Film einen „Twist“ nennt? Wenn die Handlung plötzlich in eine ganz andere, unerwartete Richtung kippt. In Alex‘ Halle dauert es keine drei Minuten, bis der Schlagschrauber die Mutter ab hat. Die gespannte Feder gibt den zerrosteten Teller frei und macht Platz für das neue Lager und den neuen Teller. Und die… passen nicht!!! 🙁 Die originalen Domlager, obwohl ich beim Kauf das Baujahr angegeben hatte, sind für den Vorgänger Passat B3. Wie wir es drehen und wenden, die passen absolut nicht. Es ist Samstag Abend, ich habe ein nicht fahrbereites Auto, morgen ist Sonntag und Montag früh ist der HU Termin. Und danach muss ich (mit dem Auto) zurück nach Hamburg.

… also noch nicht das Ende.

Ich weiß nicht wann ich zuletzt so mies gelaunt und verzweifelt war. Nach den Arbeiten an diesem Tag, den vielen Leuten und den vielen improvisierten Aktionen – scheitern wir an einem falschen 20€ Domlager?? Ich frage auf Facebook rum ob irgend jemand in der Nähe noch sowas liegen hat (vielleicht habt ihr’s ja gelesen?). Lars postet parallel in irgendwelchen An- und Verkauf Gruppen unser Problem. Alex will langsam mal nach Hause. Hey – das kann ich gut verstehen. Ich auch. Lars auch. Durch die Hallenwände hören wir Caspar auf der Ladefläche des Golf irgendwas über holde Madams singen. Wenn der jetzt mit In Extremo oder Schandmaul anfängt kann er sich ein Taxi nehmen. Wohin auch immer. Am besten zurück zu Ninas Wohnwagen. Boah bin ich scheiße drauf!

Soziale Medien immer dabei

Ende der zweiten Strophe. Ich sitze zu Hause am Kaminofen, trinke Rotwein und bemitleide mich selbst. Im CD Player läuft die Misplaced Childhood von Marillion, auf die konnte ich mich mit Caspar einigen. Keiner von uns beiden wollte heute Abend alleine sein. Lars ist unterwegs zurück an die Westküste und hat mir seinen Federspanner dagelassen. Er ist so ein unfassbarer Optimist, und auch wenn der Tag lustig und voller lieber Menschen war bin ich gefrustet. Ich hasse ungeklärte Probleme. Wo bekomme ich denn jetzt bis Montag passende Domlager her? Und selbst wenn ich die Montag in aller Frühe bei Matthies holen kann – kriege ich das Federbein ohne Schlagschrauber alleine eingebaut? Und festgezogen? Passt dann alles? An einem Montag Morgen, mit HU Termin, und ich muss eigentlich arbeiten?

Ich trinke das Glas aus und mach die Musik etwas zu laut. Caspar schweigt, andächtig lauschend. Ich schließe die Augen und drehe mich mit ausgebreiteten Armen durch den Raum. „She nervously undressed in the dancing beams of the Fidra lighthouse. Giving it all away before it’s too late. She’ll let a lovers tongue move in a warm wet circle. Giving it all away and showing no shame“ Was für ein Epos. Vielleicht wird ja doch noch alles gut. Noch 30 Stunden bis Montag Morgen. Wir lesen uns.

Sandmann

Die Parallelgeschichte von Lars ist auch online 🙂 KLICK

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

10 Antworten zu Vadders HU Ballade – 2

  1. Bronx.1965 sagt:

    Ich habe jetzt nach dem Lesen des Artikel Geräusche der Szenerie im Kopf und Bilder die mich spontan an Dantes Inferno denken lassen! 😀
    Herrlich geschrieben, auch wenn der Ausklang noch offen steht und der quirligkeit des Tages keinesfalls gerecht wurde.

    Grüße von der Sonnen-Insel. 😉

    • Sandmann sagt:

      Ay Mann aus dem Land der Maiskolben,
      ja es war durchaus laut und wühlig. Zumal ja an mehreren Baustellen gearbeitet wurde 😉 Und auch wenn das Ende noch offen ist war es ein toller Tag mit netten lustigen Menschen! Gemeinsam schrauben ist doch viel schöner als brummelig alleine im Kämmerchen.
      Lass es dir gut gehen und bis bald!
      Sandmann

  2. Fetti sagt:

    Geil, “zwei neue Reifen“. Zwei…. An der Kiste wird echt nur noch was gemacht, wenn die nächste Kurve den Tod bringen könnte… Dagegen schmeißen Schotten geradezu mit Geld um sich. Aber wie bei fast jeder alten Kiste, irgendwann kommt der Punkt wo man schlechtem Geld gutes hinterherwirft, “weil ja schon so viel drinsteckt“. Bin ich froh, mein Bremer Rostproblem los zu sein.

    Viel Spass in 2 Jahren 🙂

    • Sandmann sagt:

      Bester Fetti,
      dass der Wagen nur zwei neue Reifen (hinten) in jüngster Zeit bekommen hat ist dem davor erfolgten Erwerb von zwei (in Worten: zwei) neuen Reifen an der Vorderachse zum letzten TÜV geschuldet. Du weißt ja, Frontkratzer verschleißen vorn ein wenig mehr. Ich wollte diese beiden fast neuen Reifen jetzt aber nicht wegwerfen und gegen zwei weitere tauschen, nur damit niemand behaupten kann, dass an der Kiste nur noch was gemacht wird, wenn die nächste Kurve den Tod bringen könnte. Denn so ist es nicht 😉
      Sparen ist hier aus Gründen schon angebracht, aber sicherlich nicht an der Sicherheit.
      Also vorm nächsten kompletten Psychogramm gern mal fragen 🙂
      Komm gut in die neue Woche
      Sandmann

      • Fetti sagt:

        Natürlich hab ich das zugespitzt. Aber wenn die Tüvliste stimmt, kann man kaum von “gut gewartet“ sprechen. Ein oder 2 Mängel, ok. Sowas sammelt sich nicht in 2 Jahren an, da wurde vorher schon jeder Hinweis ignoriert.
        Falls der mal am Baum endet nicht rumweinen wenn drinnen einer zu Schaden gekommen ist, ok? Da hilft dann auch kein wehmütiges Lied.

        • Sandmann sagt:

          Ay Fetti,
          niemand hat behauptet, dass das Auto „gut gewartet“ ist. Das ist „überhaupt nicht“ gewartet. Ich fahre es nur ab und an mal selbst, um grobe Probleme zu erkennen. Öl, Wasser, Benzin. Ein Auto wird in diesem Haushalt einfach nicht gepflegt, da geht das Ignorieren noch viel weiter als bis zur Stoßstange 🙁
          Am Baum wird das Auto nicht enden. Dafür ist es zu gesund 🙂
          Sandmann

  3. Bronx.1965 sagt:

    Moin Jens,

    Hat der Passi nun die HU bestanden?

    Beste Grüße von der Insel von einem der sich gerade eine neue Hinterachse für seinen Russen baut. 😉 Und dabei einen sehr kompetenten Ratgeber hat.

    Wird mal wieder Zeit für ein Telefonat. 😀

    Bleib(t) gesund und passt in diesen queren Zeiten auf Euch auf!

    Bronx

    • Sandmann sagt:

      Ay Bronx,
      das verrate ich erst in Teil 3 😀 Ich schreibe dran…
      Neue Hinterachse? Oha. Ist das nötig gewesen? Lass uns mal die Tage quatschen, sehr gern…..
      Bleibt auch ihr gesund da drüben und bis hoffentlich bald mal!
      Sandmann

      • Bronx.1965 sagt:

        Nee, war nicht nötig! Wird was spezielles fürs Gelände. 😉
        Lange Winterabende, Input von aussen, hier und da mal geluschert . . . und die Idee entsteht.
        Du kennst das ja.

        Ja, wir quatschen die Tage mal. . .
        🙂

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