Organspënde auf Französisch

Deutsch-Französische Freundschaft?

Don d’organe. Nur um die Frage vorwegzunehmen. „Organspende“ heißt auf Französisch don d’organe 😉 Unser Spender wurde vor 24 Jahren in der bretonischen Hauptstadt Rennes geboren und rollte mir ins Bild, als ich neulich im Netz eine Anhängerkupplung, einen Fensterheber rechts vorn und einen elektrischen Seitenspiegel mit Schaltern für meinen Citroën XM suchte. Diese Teile gab es alle bei einem kommerziellen Schrauber an der Westküste Schleswig-Holsteins. Nur… dass da halt noch ein ganzes Auto dranhängt. Eh bien, c’est comme ça. Ich habe lange niemanden mehr abgeschleppt, und grad ist Platz auf dem Hof. Dann muss wohl der Sindelfinger rann, um lasziv einen Renneser (Renner? Rennaiser?) von Garding nach Kiel umzusiedeln. Auf geht’s zur Rennes-sance der Teilchen. 

Tatort abnehmbare Anhängerkupplung!

Like a Viiiirgin *träller*

Unser „neuer“ Familienkombi rollt seit März über die norddeutschen Straßen, und weil sich vieles im Leben so schleppt hatte der beim Kauf noch eine abnehmbare AHK spendiert bekommen. Leicht nervös stehe ich jetzt im herbstlichen Nieselregen und überlege, wo die wohl versteckt sein könnte. In 20 Minuten hab ich einen Hänger, das kann ich schon jetzt sagen. Und vorher muss da aber was aufrecht stehen. Bevor ich noch platter werde räum ich das T-Modell mal hinten leer und suche unter der großen Klappe im Kofferraumboden. Nein, was da alles ist. Ein sinnvoll gefaltetes Werks-Einkaufskistchen, eine Flasche Tyrefit für den nächsten Plattfuß, ein kleiner Kompressor für ebendas. Und darunter – eine große leere Reserveradwanne und da wiederum drin in einem grünen Säckchen der nagelneue Haken an der Sache. Cool. **Klack** ran damit und los geht’s.

Wieder einmal unterwegs.

Während der 1,5 Stunden 80km/h-Eierei die Autobahn 23 hoch mäandern so einige Gedanken durch meinen Kopf. Alles wird immer teurer, Treibstoff, Mieten, Autos. Das ganze Leben. Gerade dann sollte man sich auf das besinnen, was man hat – und es erhalten. Der XM ist ein gutes Autos, ein spezielles Autos, also fühlt es sich irgendwie richtig an ein paar Teile zu hamstern. Das ist besser als immer wieder andere Karren zu kaufen und die dann nicht fertig zu machen. Einlagern beziehungsweise ein Auto komplett schlachten habe ich noch nie gemacht. Das wird also wieder eine neue Erfahrung 🙂

Der weitestgehend silberne done d’organiste (oder so) schwirrt schon ein Jahr bei ebay Kleinanzeigen rum und wurde immer billiger. Keine guten Zeiten für Bastelbuden. Es ist ein Benziner Turbo CT wie meiner, ein angefangenes Projekt. Irgendwer hat die grauen Ledersitze aus dem Pallas da reingebastelt (die gleichen wie bei meinem), den Zahnriemen neu gemacht, neue Reifen gekauft und dann irgendwann die Lust verloren. Ich bot dem Verkäufer einen sehr viel kleineren Eurobetrag an, und er willigte ein – wenn er den Katalysator und die Reifen behalten könnte. Und keine Nachverhandlungen vor Ort 😉 Kein Problem, ich hab ja noch alte Ganzjahresreifen auf schlimmen Alufelgen für die Abholung. Und den Kat brauche ich sowieso nicht. Und jetzt bin ich hier an der Westküste…

Das könnte das Ende der Welt sein.

Dithmarschen ist genaugenommen das, was sich ein Süddeutscher unter „Norddeutschland“ vorstellt. Absolut platt, ein paar Knicks, viel Wind, schlechtes Wetter und wortkarge Menschen in Wollpullis mit Skippermützen. Und Schafe. Norddeutschland ist in Wirklichkeit ganz anders (und es sieht nur in Dithmarschen so aus), aber egal. Mein Lieblings-Lars, der Watt’n Schrauber, wohnt hier auch irgendwo. Wenn es zeitlich passt trailer ich nachher noch bei ihm vorbei! Wenn ich vorher nicht vom Rand der Welt runterfalle. Quasi mitten auf dem Deich wohnt Finn, der gewerblich mit gebrauchten Autoteilen handelt. Ich fahr den 212er so weit wie möglich rückwärts seine Einfahrt entlang, damit ich die Reifen nicht so weit schleppen muss. Hier und da steht ein Schaf im Weg. Und am Ende des Weges liegt kein Regenbogen, sondern der verblasste Stolz aus der Bretagne auf dem aufgeweichten Boden.

Viel Matsch und Luftfeuchtigkeit hier

Mein erster Eindruck: Finn ist wesentlich jünger als ich dachte (kennt ihr das? Man hat absolut keinen Anhaltspunkt über jemanden, keine Stimme, nur Texte – aber hat trotzdem irgendwie ein Bild im Kopf…?) und der Citroën sieht aus, als wenn den jemand vor einem Jahr über eine matschige Koppel gejagt und dann unter einer Birke abgestellt hat. Quelle sale chose! Mais il a un cœur sain.

Wir diskutieren kurz wo man den an der Hinterachse aufbocken kann (und wo man es nach 23 Jahren nicht tun sollte) und stellen dann fest, dass die Radbolzen von den Stahlfelgen absolut nicht auf die mitgebrachten Alufelgen passen. Auch nicht mit gutem Willen nur bis auf den Trailer. Also lösen wir das norddeutsch-einfach: Finn hat Bock auf meine Alufelgen, ich nicht. Ich finde aber seine Stahlfelgen mit den neuen Ganzjahresreifen gut. Deal. Wir tauschen, sparen uns weiteres Aufbocken und Schrauben und der XM bleibt wie er ist.

Nicht schön, aber gehaltvoll

So ohne Kat, also nackt ab dem Krümmer wie Hugh Hefner im Playboy Mansion an Dimanche, klingt der alte Turbomotor ziemlich… kraftvoll 😀 Während das viertöpfigeige Geballer alle ahnungslosen Schafe im Umkreis von 100 Metern ohnmächtig umkippen lässt hebt sich der gefallene Phönix langsam aus der Asche. Die Hydraulik funktioniert wie beschrieben. Auf der Mittelkonsole fehlen die Zifferntasten für die Wegfahrsperre. „Die ist rausprogrammiert, das Ding klaut ja keiner mehr“. Stimmt, aber muss man gleich alles rausrupfen und ein großes Loch hinterlassen? Ich darf nicht nachverhandeln. Auf dem Rücksitz wiederum steht ein Karton mit Fensterhebern und Kleinkram. Finn hat erkannt, dass man mit XM Teilen kein Vermögen machen kann. Vielleicht mag ich dieses Auto deshalb so gern.

Endlich mal anständige Spanngurte!

Ich fahre das vielleicht kantigste Kraftfahrzeug der späten 90er auf die Rampen zu und wundere mich, dass die Hinterachse trampelt, poltert und komische, laute Schleifgeräusche macht. Nach kurzer Kontrolle nimmt Finn den Rangierwagenheber drunter weg, der da immer noch… äh… war. Nun rollt der Zieh-Dröhn wesentlich besser und entlaubt akustisch die wenigen Bäume, die hier stehen. BRAAAAAA!!!! Geil.

Mesdames et Messieurs. Ich glaube es ist das allererste Mal in meiner Hängerkarriere, dass elektrisch und mechanisch alles funktioniert und ich eine korrekte Ladungssicherung praktiziere. Ersteres liegt am fabrikneuen Trailer, den ich in Hamburg auf seine Jungfernfahrt abholen durfte in Verbindung mit einer neuen Anhängerkupplung und einer neuen Steckdose. Sagenhaft. Letzteres hängt sprichwörtlich an den vier massiven LKW Spanngurten, die inzwischen mein Eigen sind. Die sind zwar viel zu lang und würden von hier bis Husum spannbar sein, halten la Baguette rouillée aber fest auf rollbarem Boden!

Skepsis fährt mit. IMMER

Jemand, nennen wir ihn Jaques, hat in der Vergangenheit mit grünen Spenderteilen diesen silbernen Y4 (das ist das Facelift ab 1994) optisch auf Y3 (das ist das knorzige Vor-Facelift-Modell) trimmen wollen. Aber dann aufgegeben. Seit ich allerdings weiß, dass allein der kleine Dachspoiler der Heckklappe mit bis zu 300€ gehandelt wird… wäre ich bereit, mich von der Frontschürze und der Heckklappe wieder zu trennen 😉 Finn wiederum ist anscheinend ganz froh, das Ding nicht schlachten zu müssen. Andere Autos bringen mehr Geld in Einzelteilen. So, alles gut vertäut jetzt? Ich mag nicht gern trailern. Aber das hatte ich schon mal erwähnt.

Im Handschuhfach liegt die komplette Bordmappe. Dieser Citroën erspart mir nun die Suche nach einer passenden Anhängerkupplung, einem rechten Seitenspiegel, einem Schalter für die Spiegelverstellung und einem rechten Fensterheber. Allein für den Fensterhebermotor mit Gestänge werden tatsächlich 160€ aufgerufen. Ich weiß nicht ob irgend jemand gewillt ist, das zu bezahlen. Aber ich muss es nun nicht mehr 🙂 En plus gibt es die Stahlfelgen mit guten Reifen, den 2.0 Turbo Motor mit Getriebe und allen Anbauteilen, drei neue Auspufftöpfe, ein Kupplungsseil, Scheinwerfer, Rücklichter, den ganzen Hydraulikshizzle, Steuergeräte und eine komplette Leder/Alcantara Inneneinrichtung. Ich meine, das passt. Oder?

Kaufvertrag, Haftungsausschluss, Schlüssel.

Auf auf nun. Die ersten Schafe erwachen aus ihrer Ohnmacht, gucken vorwurfsvoll und blöken gegen den Wind. Und haben dann schon vergessen, warum sie eigentlich sauer sind. Schafe sind sagenhaft dämlich, aber ich finde die klasse. So wollig. Der dicke Daimler zieht die schwere, gar nicht wollige Fuhre souverän nach vorn, und ich habe die Hoffnung, noch vor Einbruch der Dunkelheit in Kiel zu sein. Wenn ich nicht vorher tatsächlich vom Rand der Welt runterfalle, ich muss echt aufpassen dass ich nicht falsch abbiege. Hier ist es so einsam, dass weder Satelliten noch Handyempfang eine nennenswerte Rolle spielen. Hier navigiert man noch nach den Sternen und dem Moos an den wenigen Bäumen. Erstaunlich, dass Jaques sich zwischen all den John Deere und Massey Ferguson hier für ein französisches Automobil entschied. Wie mag die Geschichte wohl gewesen sein?

Ich werde verfolgt!

Den Franzosen im Nacken. Ich muss aufpassen, dass ich nicht wieder sowas wie eine emotionale Beziehung zu einem Auto aufbaue, was eigentlich nur Organspender sein soll. Der traurige Gesamtzustand dieses XM macht es mir allerdings leicht, ihn nicht so sehr lieb zu gewinnen. Und ich hab ja einen. Also denke ich lieber noch ein bisschen über Froschschenkel, Schnecken in Knoblauch und Pastis nach und drehe den Kompass auf Süden. Watt’n Schrauber Lars liegt quasi auf meinem Rückweg und hat Zeit. Nachdem er mir mit seiner Hilfe und seinen Geschichten echt ans Herz gewachsen ist wird es langsam mal Zeit, ihn zu Hause zu besuchen. Man sagt, es gebe Kaffee und Kuchen. Also genau das richtige an so einem grauen Tag in trister, flacher Landschaft zwischen blökenden Schafen und Windrädern.

Kraftfahrzeugcheck. Der Meister nickt.

Lars ist immer positiv. Ich kenne wenig Menschen, die plus optimiste als er sind. Und während er die Vorteile eines Teilespenders aufzählt haut dieser Typ, der halb so alt ist wie ich in Nebensätzen Geschichten raus, die mir die Nackenhaare aufstellen 😀 Irgendwas ist in seinem Leben immer. Oder mit seinen Autos. Oder der Arbeit, den Frauen oder Hein, seinem herztoten Mercedes W 124. Aber alles ist irgendwie…. immer gut 🙂 Lars verpackt die Geschichte mit der Stalkerin, die ihm eine Axt in den Rücken gehauen hat so, dass man lachen muss. Dieses Beispiel war jetzt fiktiv. Aber ihr versteht vielleicht, was ich meine? Seine Mama hat tatsächlich Kirsch- und Zitronenkuchen gebacken und macht meinen Tag damit um einiges besser, als er ohnehin schon ist.

Hospitality 1960. Ich liebe es.

Das Watt’n Schraubersche Wohnzimmer ist eine Zeitkapsel, die sogar mich plättet, und ich bin hier nicht mal aufgewachsen. Die dunkle Schrankwand, die Tischdecke, das Geschirr und der Brühkaffee – Leute, hier will ich sein 🙂 Auch wenn der Zitronenkuchen nicht ganz an den meiner Mama rankommt (meine Mama macht den mit Abstand besten Zitronenkuchen auf der ganzen Welt, wenn nicht gar im ganzen Universum), ist es schmatzig und lecker. Der Kaffee ist heiß und bestimmt Jacobs Krönung. Was für eine schöne Etappe nach dem nass-grauen Autoaufgelade, so gestärkt fühle ich mich durchaus in der Lage, die Schlussetappe inspiriert anzugehen. Lars kommt bald nach Kiel und wir schrauben den Passat von meinem Schwiegervater über den Tüv. Aber das ist eine andere Geschichte. Ich mach mich mal auf in die graue Realität. Es hat angefangen zu regnen.

Fifty shades of grey

La route vers Kiel est longue et ennuyeuse. Ich mag ja thematisch passende Musik 🙂 Also hab ich Louane und Francis Cabrel gehört und mich ein bisschen auf die kommenden Organspendewochen eingestellt. Wie zerlegt man denn ein komplettes Auto am besten? Wo fängt man an? Lässt man es so lange wie möglich fahr- und lenkbar? Es gibt diesen einen Moment, ab dem es kein Zurück mehr gibt. Bei einem Oberklasse-Citroën ist der spätestens erreicht, wenn die Hydraulik gefleddert wird. Das Herz des fliegenden Teppichs. Na ich werde mal sehen. Aktuell fährt, bremst und lenkt der betagte Avantgardist noch und sorgt dank des fehlenden Katalysators erneut für Aufsehen. In Ermangelung von Schafen hier in Kiel liegen Igel und Eichhörnchen zitternd auf dem Rücken, Amseln fliegen unkontrolliert gegen Birken und trudeln zu Boden wie abgeschossene Concordes. Mann, der ist wirklich laut 😀  

BRABBEL BRAAAAA BROMMM

Weil die Zeit unbarmherzig weiterläuft, es langsam dunkel wird und der Regen einigermaßen energisch auf meine Jacke prasselt mache ich dieses Mal keine Bilder von dem Auto, was die Einfahrt entlangfährt. Das kennt ihr ja vielleicht von meinem Granada, dem kleinen Fördchen, dem Schlacht Scorpio oder der S-Klasse… und anderer Protagonisten. Immerhin ist hier jetzt Platz. Der Taunus wartet geduldig und zugelassen auf der Rampe auf bessere Zeiten, und ich lass den frischen Franzosen mal dahinter zur Ruhe kommen. Ruhe ist gut. Die wenigen Meter vom Trailer bis auf den Hof waren erneut ein akustischer Leckerbissen, auf den Jaques Chirac stolz gewesen wäre. Er saß übrigens in genau so einem voiture immer hinten rechts. Davon können doch die Piloten aktueller Audi Q7, BMW X6 oder vergleichbarer automobiler Unfassbarkeiten nur träumen. Wo ist er heute hin, der Stil?

Arrivée

Das kann ich euch sagen. Der Stil parkt in meinem Garten 🙂 Die Geister scheiden sich klar, was alternde französische Oberklasselimousinen betrifft. Es gibt nicht viele Freunde, und wer sie wirklich liebt ist zumeist ein wenig nerdig. Der brave Deutsche pocht auf sein straffes Fahrwerk mit McPherson Federbeinen und ist einer hydractiven Zentralhydraulik gegenüber eher kritisch. Meist unwissend, vom Stammtischgelaber infiziert und verblendet vom eigenen Perfektionismus.

Ich liebe den französischen Unperfektionismus. Wenn das Auto am Morgen erstmal „aufstehen“ muss (das dauert ein paar Sekunden, ja Himmel, bei mir dauert das VIEL länger), wenn nicht alles immer so funktioniert wie ich das erwarte – aber mich das bequeme Sofa mit guter Musik dahin bringt, wo ich hin will. Vive la France. Wer das nicht versteht kann gern in seinem Kleingarten mit HSV-Flagge dem teutonischen Kühlergrill aus Ingolstadt oder der Mesh-Niere aus München huldigen. Ich lege mir mal Teile beiseite für ein Auto mit Geschichte(n). Bis bald 🙂

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

6 Antworten zu Organspënde auf Französisch

  1. Moin Jens,
    mal wieder ein toller Text von dir. Ich muss gestehen das ich ein wenig neidisch auf dein Autoleben bin. Aber jedes mal, beim lesen deiner Geschichten, habe ich das Gefühl dabei gewesen zu sein.
    Danke, das du mich (uns) mitgenommen hast.

    • Sandmann sagt:

      Ay Jürgen,
      danke danke. Aber was du hier als mein „Autoleben“ bezeichnest, sind nur kleine Schnippsel aus einem nicht immer so lustigen Alltag. Ich zeige euch ja nur sowas wie eine idealisierte Version von ganz kleinen Teilen aus insgesamt 50 Jahren 😉 Eigentlich passieren auf solchen Reisen noch ganz andere Sachen, manchmal sind die zu schön, um sie allen zu erzählen und manchmal sind sie echt scheiße. Leben eben.
      Aber ich gebe zu, dass ich die generelle Autolastigkeit meiner Tage schon sehr genieße. Ich habe damals nicht ganz umsonst einen knapp sechsstelligen Betrag über die Aufgabe meines vorigen Jobs verdampfen lassen, um beruflich über Autos zu schreiben. Ich habe keinen einzigen dieser wirklich vielen verlorenen Euros innerhalb dieser Entscheidung jemals bereut.
      Solche Rückmeldungen wie von dir freuen mich und lassen mich auch hier immer wieder weiterschreiben. In diesem Fall hier unentgeltlich. Wer sollte auch für solche Trailereien Geld bezahlen? 😉
      Bis bald
      Sandmann

  2. pico24 sagt:

    Schöne Story mal wieder 🙂
    Viel erfolg beim schlachten, wirtschaftlich macht das sicherlich sinn 🙂

    • Sandmann sagt:

      Ay pico24,
      Sinn macht das wirtschaftlich ja wie geschrieben schon für die Teile, die ich eigentlich gesucht hatte. Alles andere, und das ist wirklich eine Menge, kommt entweder als Lagerware oder als Profit obendrauf.
      Die Heckklappe und die Frontschürze (beides vom Y3, passt also nicht bei meinem Y4) sind bereits verkauft und abgeholt. Scheinwerfer und Frontmaske sowie Rücklichter und Seitenspiegel sind schon eingelagert. Das Ding sieht mit seinen beiden großen Lüftern vorn richtig böse aus. Und fährt noch immer 🙂 Ich werde ab und an eine Wasserstandsmeldung machen.
      Schönes Wochenende
      Sandmann

  3. HerrLehmann sagt:

    Schöne Story, sehr gut erzählt.

    Was mich interessiert: Wie kommt man an „Karten“, um an dieser unverschämt leckeren Kaffetafel mit teilnehmen zu dürfen? 😉
    Da stimmt einfach alles… Die Tischdecke, das Porzellan und natürlich der Kuchen…
    Erinnert mich an meine Oma und deren Kaffetafel Orgien vor nunmehr dreißig Jahren…

    • Sandmann sagt:

      Ay Herr Lehmann,
      der Kaffee-Event an der Westküste ist nur selbst geladenen Gästen vorbehalten 😉 Du glaubst gar nicht, wie viele seltsame Menschen es gibt, die tatsächlich unangekündigt einfach so auf dem Hof stehen. Ist mir selbst schon drei Mal passiert. „Moin ich wollt mal sehen wie du so wohnst und ja geile Geschichten“… Alter….
      Und wenn man nun noch kundtut, dass es leckeren Kaffee und Kuchen gibt… 😉 Nee nee. Sowas ist, sowohl beim Watt’n Schrauber als auch in der Casa Sandmann, dem Freundeskreis vorbehalten 🙂
      Dennoch hast du Recht. Auch ich fühlte mich wie bei Oma und Opa, und es war tatsächlich alles perfekt…
      Sandmann

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